Posts by honsl

    Ich halte das für sehr sinnvoll.


    Bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute hier im Forum (teilweise sogar sehr hochpreisige) Übertrager erwerben und nutzen, ohne sich im Vorfeld Gedanken über das Einsatzgebiet zu machen.


    Ps. Meine Antwort bezieht sich auf den letzten Post von FrankG

    Max. 400,- würde ich ausgeben.

    Ja richtig, ich bin keiner der Vinyl Nerds!

    Mit dem Budget bist du jedenfalls in einer Preisklasse, in der es sich schlicht nicht lohnt, nicht vor einem Kauf alle Eventualitäten abgeklopft zu haben. Einfach ein neuer Tonabnehmer, das kann auch in die Hose gehen, wenn das Problem woanders liegen sollte.


    Lass doch mal testweise deine analoge Sektion über den DSP laufen. Möglicherweise geschieht dann etwas...

    Hallo Honsl,

    Ich habe Öl (Lageröl für Thorens, keien Ahnung was Roksan da verwendet) eingefüllt und der Arm senkt sich deutlich langsamer ab. Problem gelöst.


    Danke für die einfache Maßnahme, Claus

    Einfaches Öl? Wie Bertel schon schrieb, würde ich das vermeiden.


    Ich habe ja, wie dem obigen Link zu entnehmen ist, schon durchaus Silikonöl - 200000 cSt verwendet. Im Originalzustand ist da ja auch ein Silikonöl drin. Die Viskosität des originalen Liftöls kenne ich nicht, es führte auch im verlinkten Thread zu einer kleinen Diskussion. Jederfalls ist das von mir verwendete Silikonöl erheblich niederviskoser als normales Lageröl. Und das muss auch so sein.

    ...Ich habe so langsam auch Zweifel ob das AT12Ex von der Kapazität her überhaupt das richtige für mich ist. Das Audio Technica hat sich schon immer ein wenig "spitz" angehört.

    Die Kapazität "kommt" nicht vom Tonabnehmer, sondern ergibt sich aus der Summe der Tonarmverkabelung und der Eingangskapazität der Phonostufe. Wenn hier zu hohe Werte vorliegen, dann klingt es schnell tendenziell so wie du es beschreibst. Tonabnehmer von AT benötigen häufig eine relativ geringe Kapazität.

    Wenn ein At12s nur "etwas" mehr bringt, dann ist mir die Nadel dann doch "etwas" zu teuer. Ich habe so langsam auch Zweifel ob das AT12Ex von der Der schwere Tonarm meines SL1300 (22Gramm) ist vielleicht auch nicht ideal für das DL. Mein SL 2000 Tonarm ist wahrscheinlich auch kaum leichter.

    Doch, wenn die Arme tatsächlich beide von der eher "schweren" Sorte sein sollten, dann wäre das DL110 mit einer Compliance von 8 recht gut geeignet, will meinen die Resonanzfrequenz der Tonarm/ Tonabnehmer-Kombination läge im unkritischen & gewünschten Bereich.


    Für das Shure, das für eher leicht Tonarme gemacht ist, trifft dies im Umkehrschluss dann allerdings nicht zu. Zumindest nicht in der Theorie.


    Die Jico SAS-Nadeln sind schon tolle Alternativen und mutmaßlich etwas härter aufgehängt, als die ursprünglichen Einschübe. Insofern käme dir das entgegen.

    Äh, wo wird das Öl für den Lift den eingefüllt?

    Ich habe einfach oben einlaufen lassen. Siehe Foto! Liftbank abnehmen und von oben etwas nachlaufen lassen. Dann etwas warten bis sich das Öl setzt, den Lift ein paar Mal auf und ab bewegen und testen ob die Menge reicht. Dann reinigen, Liftbank wieder drauf und gut. Diese Methode ist wirklich ziemlich kurios, aber hat zumindest bei mir perfekt funktioniert. Bis heute. Geht butterweich und schön sanft.


    Du kannst den Lift auch ausbauen und öffnen, reinigen und komplett neu befüllen. Hab ich bei anderen Tonarmen schon gemacht, ist nicht schwer.

    Das wäre auch dann mein nächster Versuch gewesen. Aber dafür hätte ich den Arm von unten lösen müssen, da der Lift nach unten rausgezogen wird.

    Weil ich ein paar Monate zuvor erst alles auseinander hatte und keine Lust auf eine Demontage hatte, hab ich es erstmal so versucht.



    Screenshot_20210118-231906_Chrome.jpg

    Ich möchte aber vorerst meine drei ursprünglichen Ansätze (Shibata, SAS oder High Output MC) weiterverfolgen.

    Das ist nicht wirklich logisch. Es gibt ja auch High-Output MCs mit Shibata oder SAS. Deshalb solltest du dich eher fragen, ob du einen Tonabnehmer mit einen "scharfen" Schliff probieren möchtest, oder nicht.


    Ob High-Output, Low-Output MC oder MM ist hierfür erstmal irrelevant.


    Die Phonosektion deines Receivers ist hierfür relevant. Ich kenne das Gerät nicht, aber in den allermeisten Fällen ist ein entsprechend potentes externes Gerät erhebliche Vorteile. Vielfach können diese Geräte auch hinter dem Receiver verschwinden.


    Andernfalls gibt es Übertrager, die den Anschluss von LowOutput MCs an einem normalen MM Anschluss ermöglichen. Ist ein spannendes und großes Feld. Gibt hier ne Menge zu lesen. Aber dann auch eine separate Box, wie auch eine Phonostufe.


    LowOutput hat in der Theorie Vorteile, da weniger Windungen auf der Spule eine geringere bewegte Masse mit sich bringen, was der Dynamik zuträglich ist. Aber ebenfalls nur einer von vielen Faktoren und bitte nicht generalisiernd zu verstehen.


    "Um jeden Preis" - was bedeutet das?

    Mit einem besseren System, oder Nadel, wirst du wohl einen Sprung machen. Auf die Gefahr, dass es dir dann nicht gefällt. Denn wie geschrieben...ohne konkrete Klangbeschreibung des Ist-Zustandes und deinen formulierten Wünschen bringt das hier nicht viel.

    Nun, wenn meine Hunde bellen, weil sie denken da singt ein Fremder im Nebenzimmer, dann wäre das schon schön.

    Tja, ob die Hunde aus diesem Grund bellen, oder möglicherweise weil sie die Musik (nicht) mögen, wirst du nicht erfahren.


    Im Ernst, es geht doch um dein Hörempfinden, nicht um das deiner Hunde.


    Und die Platten müssen sich besser anhören als Musik von YouTube.

    Aber nicht um jeden Preis.

    Nicht besonders aussagekräftig. Ebenso, wie beim hören mit analogem Equipment, ist die Kette (insbesondere die Qualität des DA-Wandlers) und Methode, sowie die Qualität der Dekompression für die Qualität ausschlaggebend.


    Wie geschrieben, in deiner analogen Kette ist noch "eine Menge" Luft nach oben. Aber wenn du (nicht deine Hunde) zufrieden bist, dann kauf lieber LPs!


    Wenn du konkrete Klangbeschreibungen machen kannst, was schwer ist, und zusätzlich benennen könntest, was du gerne mit einem neuen Abtaster erreichen möchtest, dann kann man darüber eher sprechen.


    Übrigens...mit der Optimierung des Raumes ist sehr viel zu erreichen. Meist wird dieses Thema sehr stiefmütterlich behandelt. Als Denkanstoß

    Macht etwas davon überhaupt Sinn, oder hört man da eigentlich keinen (großen) Unterschied zur Ausgangssituation?

    mit einem besseren System -unter anderem ist hier auch der Nadelschliff beteiligt- hörst du selbstverständlich einen "großen" Unterschied zur Ausgangssituation. Inwiefern dies für dich Sinn macht, kann man kaum beurteilen.


    Allgemein lässt sich schon sagen, dass hinsichtlich System und vermutlich auch Phonostufe bei dir noch viel Luft nach oben ist. Aber wenn du sagst, dass du einen super Klang hast, dann stellt sich auch die Frage, was du möchtest?


    Stört dich etwas, wünschst du dir etwas?


    Ein schärferer Schliff, wie Jico SAS, Shibata und diverse Derivate, hat das Denon jedenfalls nicht.

    Es ist ein MC, inkonsequenterweise eine High Output, soll an entsprechend schwereren/ schweren Armen sehr gut klingen.

    Deshalb die Frage was du suchst?


    Wenn es dir einfach um Hobby und Veränderung geht (wer hier im Forum kennt das nicht) würde ich mich an deiner Stelle mit einer passenden Vorstufe beschäftigen und danach auch richtige Low Output MCs probieren.

    Ich kann das "Problem" nachvollziehen. Ein guter Freund und ich kauften uns vor Jahren die gleiche Endstufe. Die blaue LED des Gerätes ist bei mir "unerträglich" hell. Es ist wirklich störend, denn es blendet regelrecht. Bei seinem Gerät ist der Effekt viel moderater, auch wenn der Blickwinkel natürlich ebenfalls eine Rolle.

    Ich verstehe das nicht mit dem Durchzug. Da drehen immerhin ein paar Kilo. Wenn der Teller einmal Sollgeschwindigkeit erreicht hat und sich dreht ist es doch irrelevant, ob der Riemen dick, dünn, straff oder gedehnt ist und wie "stark" der Antrieb ist. Außerdem koppelt ein straffer Riemen doch den Motor stärker an den Teller an, was im ungünstigsten Fall negativ bemerkbar macht. Die Lagerbelastung bei Teller und Motor ist ebenfalls höher. In der Theorie würde ich den am lockersten sitzenden Riemen, der noch problemlos funktioniert, für die beste Wahl halten.


    Mag mir das jemand erklären?

    ...Die Tonarmglocke von Jelco ist schief und vermutlich ist der Lagerdorn gebrochen , oder aus dem Lager gerutscht ...

    Schön dass du dich damit nochmal meldest.

    Wenn deine Vermutung tatsächlich zutrifft, dann muss da aber an irgendeiner Stelle eine erhebliche Krafteinwirkung stattgefunden haben. Gibt es "den Lagerdorn" beim Jelco überhaupt? Ist doch kein Einpunkter, oder täusche ich mich?

    Aber ich freu mich dass du jetzt entspannt das echte Adikt erleben kannst und hoffe die Problematik mit dem Jelco klärt sich noch zu deinen Gunsten.