Posts by K.Dieter

    Hallo Hartmut,


    die offene Schallwand war für mich letztendlich nur der Umweg hin zum Flächen-Dipol. Das was Du zu den Bässen schreibst kann ich nur unterstreichen. Dipol Lautsprecher regen die Raummoden anders/weniger an wie "herkömmliche" Lautsprecher. Allerdings sollte man auch nicht verschweigen das die Basswiedergabe eine andere ist. Die Bässe "drücken" weniger sondern stehen im Raum. Das ist für viele, die solche Lautsprecher zur Probe hören, ein gewaltiger Unterschied. Positiv ist vor allem das von Dir beschriebene Ausschwingverhalten. Die Bässe schwingen nicht nach sondern kommen, bei entsprechenden Aufnahmen, kurz und trocken. Das gilt auch für den Mitteltonbereich. Insbesondere die Drums klingen über Dipole, meiner bescheidenen Meinung nach, sehr natürlich. Dennoch - auch die "normalen" Lautsprecherkonzepte können genauso Spass machen - wofür hat man seine Zweitanlage ...

    Hallo Heiner,


    zwei gangbare Wege. Entweder Du verlässt Dich aufs messen und suchst darüber die "perfekte" Balance oder Du stimmst die Lautsprecher nach Gehör und Geschmack ab ;)

    Mit der KU, oder auch aperiodisch gedämpften Gehäuse, bekommt man aus einen eigentlich zu kleinem Gehäuse immer noch einen verhältnismäßig tiefen und straffen Bass. Oft werden dafür Basschassis genommen die einen so hohen Qts Wert haben das sie für Bassreflex ungeeignet sind und in einem geschlossenen Gehäuse eher sehr große Volumina benötigen. Das Geheimnis der Abstimmung liegt in einem möglichst flachen Impedanzverlauf des Lautsprechers im Bassbereich. Sprich - um das messen des Impedanzverlaufes kommt man nicht drum rum.


    Basotect könnte, in der KU-Öffnung, eine alternative zur Glasfaser sein....

    Matthias hat ja im Prinzip recht das bei einem Leistungsverstärker in der Audiotechnik gegenüber dem Lautsprecher die Leistungsanpassung (Dämpfungsfaktor=1) der falsche Weg ist. Nur seine Begründung passt da nicht ganz ;-) Der Lautsprecher ist ja nicht nur ein passives System, welches elektrische Impulse in mechanische Bewegung umsetzt sondern auch (das ist seine schlechte Eigenschaft) überschüssige mechanische Energie in elektrische Impulse umsetzt. Mit dieser induzierten Spannung muss der Verstärker zurechtkommen. Das funktioniert am besten wenn diese Impulse kurzgeschlossen werden und damit keine Wirkung auf den Verstärker haben. Dann hätten wir idealerweise also einen Ausgangswiderstand von 0 Ohm (Dämpfungsfaktor=unendlich). Der reale Verstärker liegt irgendwo zwischen diesen beiden extremen. Technisch versucht man eigentlich immer einen relativ großen Dämpfungsfaktor zu erreichen. Mit einem Dämpfungsfaktor zwischen 20 und 40 ist man aber schon auf der sehr guten Seite.

    Tja, da holt einen nicht nur die aktuelle Corona Verordnung ein .... Warte gerade auf die Anordnung der Quarantäne und den Test.... Symptomfrei und selber absolut vorsichtig gewesen, was im Bildungswesen schon einige Anstrengung bedeutet. Nur leider eine Arbeits-Kollegin meiner Frau war nicht vorsichtig genug :-( :sorry:

    Das wäre auch meine Idee. rund 6cm lange Spikes oder so unter das Podest und die Trigon passt mit Akkunetzteil da drunter.....

    Bedenken hätte ich bezüglich der Sicherung an der Anode das es im Moment des Durchbrennens, durch die dann extreme Änderung des Stromes in kürzester Zeit, durch die Selbstinduktion im Ausgangsübertrager Schäden geben könnte....dann lieber die Sicherung vor den letzten Siebelko....

    Eine Sache die ich noch nicht eruiert habe, sind Netzteile für höhere Spannungen als SNT. Weiß nicht, was es da in der Industrie alles gibt. Sah bisher nur einzelne bis etwa 400V DC. Ein aktiver Elektroniker von heute wüsste wahrscheinlich mehr...

    Im DIY Audio Forum tauchen ab und zu mal Röhrenverstärker mit SMPS für die Anodenspannung auf. Sind aber mehr als selten. Im kV Bereich könnte ich mich da an keines erinnern....

    Es ist kein Trans. Verstärker. Es ist ein echter Analog Integrator. Funktionsweise findest Du sicher im Internet. Damit erklärt sich auch die Position von C4 und R10.

    Gruss Reiner

    Kann man so machen hat allerdings den Nachteil der dauernden Regelabweichung die der Integrator/Tiefpass halt aufgrund seiner (hier sehr großen) Zeitkonstante mit sich bringt. Abgesehen vom langen Einschwingvorgang die der Tiefpass-Intergrator aufgrund der sehr niedrigen Grenzfrequenz und der Verwendung der Röhre mit sich bringen dürfte. Den OP als Transimpedanzverstärker geschaltet würde die ganze Geschichte wesentlich vereinfachen was die Berechnungen, den Einschwingvorgang und die Regelabweichung angeht. Der Einschwingvorgang ist dann eigentlich nur noch davon abhängig wie lange die 6P15P beim hochfahren braucht um den stabilen Arbeitspunkt zu erlangen.

    Für diejenigen, die es interessiert und verstehen: Dem Regelkreis (R14, Integrator und Röhre) wird praktisch als Störung das NF Nutzsignal aufaddiert (auf das Gitter der 6P15P) gegeben. Damit der Regelkreis diese Störung nicht ausregelt muss eine hohe Zeitkonstante für den Integrator gewählt werden, immerhin kann die tiefste „Störfrequenz“ weniger als 20 Hz betragen.



    Gruss Reiner

    Ah, jetzt - ein invertierender Transimpedanzverstärker (oder auf deutsch "Stromgesteuerte Spannungsquelle") ..... Ist da der Kondensator (C4) nicht an der falschen Stelle? Wäre er nicht besser parallel zum Messwiderstand aufgehoben um den Nutzsignal-Einfluss zu umgehen? Den Widerstand im Eingang (R10) kann ich in dem Zusammenhang gerade auch nicht nachvollziehen. Beim Transimpedanzverstärker ist die Verstärkung doch rein vom Gegenkopplungswiderstand (hier R11) abhängig. Aber die Idee als solches hat was - vor allem mit der 6P15P statt FET. Dafür klaut die Röhre natürlich einiges an Spannung...