Beiträge von VirNides

    Ich habe hier eine wunderschöne, von Herberts gekaufte und revidierte ASC mit Wechselkopf (2 Spur fast ohne Einschliff) im Angebot. Mindestgebot stelle ich mir 499,- EUR vor, Auktionsende 6. Januar 2023 24.00 Uhr, Spendenquittung wäre fein. Gerne Abholung in Krefeld, Versand nur ungern und auf Risiko des Empfängers, Kosten würde ich aber trotzdem für den Versand übernehmen.

    Viel Spaß beim Bieten

    Gerhard


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    Leute bleibt entspannt,

    der LP12 ist nur ein Dreher für nicht ganz perfekte Vinylscheiben. Er kann nie besser sein, als das Material welches er abspielt, und das ist, wie wir hoffentlich alle wissen, alles andere als perfekt. Dass der LP12 mit jedem Upgrade "besser" wird, ist natürlich ein genialer Marketing - Gag. Leider bin ich dem auch verfallen und muss zugeben, dass es LINN irgendwie gelingt mit jedem Upgrade die Illusion aufrecht zu erhalten, dass da noch etwas "besser" geworden ist. M. E. ist das "sounding", aber was solls. Es ist ein Hobby und damit weit weg von ökonomischen oder objektiven Betrachtungen. Kleiner Trost, wäre für mich der LP12 der beste Dreher der Welt, dann hätte ich nur den, aber mein TD124 (alt) und TD124 DD sind auch nicht von schlechten Eltern ... was für die vielen anderen hochwertigen Dreher und Systeme natürlich gleichermassen gilt. Und selbstverständlich sind wir "LP12 Jünger" etwas Gaga, aber das sind wohl fast alle hier im Analogforum die sich den Genuss von Klangkonserven unnötig schwer machen, in dem Sie Vinylscheiben auf rotierende Teller wuchten oder kilometerlange Kunststoffbänder von einer Spule auf die andere wickeln, wo es das alles doch auf Knopfdruck auch digital gibt.

    Gerhard

    Das war schon immer meine These, dass der LP12 auf dem Niveau eines guten CD Players spielt. Das ist es, was ich wollte, ich habe aber auch überhaupt kein Problem mit digital. Analog ist für mich Spass, Genuss und wunderschöne, spezifische Klangwelt, aber keinesfalls ein Gütesiegel.

    Ger

    Ich denke nicht, dass Linn beim LP12 den Analogzweig kappt. Warum sollten sie die Kuh schlachten, die trefflich Milch gibt. Es genügt ja, dass es einen AD Wandler im LP12 optional gibt. Der Rest bei Linn ist nun aber digital und das mag man, oder nicht. Ich habe meine Linn KDS und DS weggeben, weil ich weiter meine Lautsprecher und Endstufen verwenden wollte. Davon abgesehen gibt es bessere DA Wandler. Die aktuellen Linn Geräte verlangen leider eine komplette Linn Umgebung. Wenn ich nicht alles schon hätte und komplett neu investieren wollte, würde ich mich aber auch bei Linn umhören. Man muss nur akzeptieren, dass dort digital „verbessert“ wird. Aber wenns dem Höreindruck nützt …

    Gerhard

    Bis zur seven waren das alles Profigeräte, ich selbst besitze die IV, V, Vl und seven. Neben der Audioqualität standen einfache und in der Hektik des Alltags fehlerfreie Bedienbarkeit, Robustheit und ein einheitliches Bedienkonzept im Vordergrund. Daher haben die VI und seven auch kein Modulometer. Daneben hat Nagra Professional anfangs auch für den HiFi Markt produziert. So wurde aus dem professional DAC fürs Studio (ich habe noch einen), der NAGRA DAC. CDC (CD Spieler) und VPS (Phono pre) sowie die Röhren- Vor und Endverstärker wird man dagegen in keinem Studio finden. Gehäuse und Formfaktor entsprechen aber der Nagra V, die als Nachfolger der IVs Bandmaschine für die Filmtonaufzeichnung entwickelt wurde. NAGRA hat sich dann mit VI und seven von dieser Grundform wieder verabschiedet (form follows function), die Form der V aber für die Consumergeräte zunächst beibehalten. Die klassische NAGRA Form war im Profibereich nur eine Episode.

    Und aktuell werden m.E. sinnlose Säulen an die Geräte geflanscht um die Geräte „imposanter“ und „wertiger“ zu machen, wohl um den Oligarchen dieser Welt gegenüber die m. E. durch keinen Gegenwert mehr gerechtfertigten Preise schmackhaft zu machen. Mit der HD Reihe hat sich NAGRA m.E. komplett von den professionellen Tugenden verabschiedet, da steht Bling Bling im Vordergrund.

    Gerhard

    Wir bewegen uns ja immer zwischen WAF, Praktikabilität und akustischer Wiedergabe. Was ich heraushöre ist, dass WAF und Praktikabilität häufig der Grund für kleinere, geschlossene Systeme ist, kaum aber die Akustik. Was den Preis aufgrund fehlender Gehäuse anlangt verweise ich auf SPATIAL, da besteht m. E. kein Unterschied gegenüber der geschlossenen Konkurrenz mehr. Der "heilige Gral" ist natürlich überspitzt formuliert, daher auch die Frage, wer davon wieder weg ist, was man beim echten Gral natürlich nie tun würde. Die OB sind aber schon ziemlich gut ... offene Schallwände sind die einzigen Systeme, die ich bisher gehört habe, bei denen die Schallquellen - also die Lautsprecher selbst - nicht ortbar sind. Wenn man die riesigen Dinger nicht vor der Nase hätte, wäre das die perfekte Illusion. Aber selbst wenn man die LS anstarrt stellt sich nicht das Gefühl ein, das die Musik von dort kommt.

    Gerhard

    Ich sehe den Thread erst jetzt und finde die Idee klasse. Ich krimpe alle meine Leitungen in der Hausautomation und Photovoltaik, bin aber noch nie auf die Idee gekommen meine LS Leitungen zu krimpen. Warum eigentlich nicht? Das hole ich jetzt nach!

    Balou, hallo Thomas, es ist nicht so, dass ich Deine Frage nicht beantworten möchte, sondern dass ich es nicht kann. Natürlich gibt es mangels Gehäuse auch keine Gehäuseresonanzen, aber ob das die Antwort ist die den wesentlichen Unterschied korrekt beschreibt? Daher meine Frage an die Hörer, auch ehemalige, solcher Lautsprecher. Ich frage mich einfach, warum die so selten sind. Klar, im HiFi Studio standen diese früher nicht. Und die wenigen Studios die es heute noch gibt, haben in der Regel auch keine zum Anhören.

    Gerhard

    Guten Tag zusammen,

    würde ich fragen, ob offene Schallwände den „heiligen Gral“ der Lautsprecher darstellen, würde ich viel Widerspruch ernten, zu recht! Es gibt zweifellos Vorteile, aber auch viele, nicht nur theoretische, Nachteile. Daher möchte ich die Frage auch gar nicht theoretisch stellen, sondern ganz praktisch: Wer hat schon selbst offene Schallwände über längere Zeit in seinem Hörraum betrieben ? Ggf. welche? Mit Röhre oder Transistor? Wer hat von diesen offenen Schallwänden wieder auf andere Lautsprecher „zurück“gewechselt und wenn ja, warum?

    Danke von einem überzeugten OB Hörer.

    Gerhard


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