Posts by VirNides

    Gestern kam meine B215 von der Revision (Revox Villingen-Schwenningen) zurück. Die Qualität ist sensationell, zwischen Original und Hinterband für mich kein hörbarer Unterschied, gerade so wie mit der großen Bandmaschine. Klar, messtechnisch gibt es da sicherlich noch Unterschiede ...

    Gerhard


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    Hallo Jürgen, ich hatte früher selbst ein GX 75 MK II und das war wirklich toll. An der Revox gefällt mir, dass ich sie in meine 19“ Umgebung integrieren kann, auch wenn ich wahrscheinlich nur Kassetten für meinen Youngtimer damit aufnehmen werde. Und dann natürlich, trotz der Kosten, dass es noch so etwas wie einen Werkskundendienst gibt. Es mag sein, dass es Privatiers gibt, die das ähnlich gut und günstiger anbieten, ich habe im Netz z.B. Angebote für pauschale Revisionen um die 500,- EUR gefunden. Allerdings bekomme ich bei Revox neben dem üblichen Tausch der elektronischen Bauteile auch neue Wickelmotoren, die Doppelcapstan Lager werden erneuert etc. etc. und natürlich Garantie darauf.

    Kassette ist auf hohem Niveau ein teurer Spass! Ich habe gerade ein B215 bei Revox in Villigen-Schwenningen zur Revision. Der KV beläuft sich auf 1.450,- EUR. Dann sind aber alle Verschleißteile neu und das Gerät hat wieder die Werksspezifikationen.

    Aber das ist ja schon ein Witz, mein SPU Royal GM würde 925 € kosten, baut man es aus dem GM Gehäuse heraus, schickt es also als SPU N ein, kostet es nur 670 €....was soll das????

    Das ist das Prinzip der "Reichensteuer", starke Schultern und so ...

    Ich habe mir bei diesem S..wetter eine neue Bandmaschine zugelegt, die ist gerade beim Einmessen in Hannover und soll noch vor der AAA Krefeld fertig sein. Wenn ich in der Reihenfolge weit genug nach hinten rutschen könnte, dann würde es ggf. schon für die neue Maschine passen, ansonsten gibt es die Aufnahmen wieder mit der alten.

    Gerhard

    Ich habe drei und brauche drei! Einer im Wohnzimmer um gepflegt am Kamin mal eine Platte zu hören. Zwei im Spielzimmer, davon einer als Referenz und einer, der durch Modifikationen diese Referenz übertreffen darf, soll, wodurch jener dann zur Referenz wird ... Hobby halt (-;

    Der LP12 ist schon richtig gut! Was niemand versteht ist, wie ein seit Jahrzehnten sehr guter Plattenspieler durch Komponentenwechsel immer noch deutlich besser werden kann. Dazu habe ich eine Idee: Ein Brettspieler „klingt“ schlechter, wenn die Nadel abnutzt ist, das Tellerlager Probleme macht oder der Antrieb. Beim LP12 kommt ein Einfluß durch Dejustage des Subchassis hinzu. Was man nicht hört, ist die graduelle Verschlechterung über die Jahre, daran gewöhnt man sich. Was man sofort hört ist die Verbesserung, wenn im Rahmen eines beliebigen Upgrades der LP12 vom Händler gewartet und wieder vernünftig justiert wird. Aber egal, danach ist die Freude groß und der Preis bald verschmerzt. Ich selbst habe mir eine Jig besorgt und warte meinen LP12 selbst. Da habe ich das „Upgradegefühl“ häufiger und kostenfrei (-;

    Gerhard

    Zum Pegel: Ich habe alles über die Nagra aufgenommen (Hinterbandkontrolle) und mit der PR99 nochmals abgespielt und kontrolliert, ohne Kanalabweichungen, die nicht in den Stücken begründet liegen. Ich könnte natürlich künftig einenTestton (-8dB, 0VU, 1.1 kHz + 10 kHz Mischsignal) auf das Band geben, vielleich flankiert von zwei gelben Trennbändern, dann hat man zumindest die Chance zu prüfen, woran es liegen könnte. Ich habe hier drei Bandmaschinen, mit denen ich Wiedergeben kann. Trotzdem ist natürlich nicht auszuschließen, dass irgendetwas im Verstärkerpfad nicht stimmt. Hat jemand die Möglichkeit das objektiv zu testen, dann würde ich gerne einmal ein kurzes Testband mit Tönen des internen Oszillators + Aufnahmen einer Test CD + Testschallplatte zusenden? Dann wäre gleich die gesamte Kette getestet.

    Grüße Gerhard

    Ob mein Namensvetter noch mitliest? Ich habe einmal im Nachbarforum, welches mit Hifi anfängt, einen Komplettaufbau eines LP12 über die verschiedenen Ausbaustufen bis zum Klimax dokumentiert und bewertet. Da kann Gerhard ja einmal nachlesen. Heute habe ich selbst noch zwei LP12, einen analogen Klimax (es gibt ja jetzt auch die digitale Version mit Urika II), und einen mit AC Motor, Lingo und third party Keel. Tonarme aktuell EKOS 2 und SE, davor alles, was LINN so hatte, Systeme AKIVA und KANDID und davor ebenso alle bisherigen. Würde ich heute günstig einsteigen müssen, würde ich mir einen aktuellen Majik mit Ekos (darf auch ein gebrauchter 2er sein) und einem gebrauchten AKIVA hinstellen. Gebrauchte AKIVAS gibt einem der LiNN Händler noch zum späteren Eintauschpreis für ein Kandid. Der Unterschied dieser Kombi zum Klimax ist m. E. marginal. Dass die LINNsche Upgradepolitik aber nerven kann, ist gut nachvollziehbar. Aktuell hat LINN mit dem Urika II einen AD Wandler mit DSP direkt in den integrierten PhonoPre eingebaut und behauptet, das klinge noch besser! Das ist natürlich bullshit! Ein DSP kann ein Signal beliebig verändern, aber verbessern, im Sinne der reinen Lehre, kann er es nicht. Daher begründet LINN die Verbesserung auch mit der digitalen Rekonstruktion der Schneidkennlinie. Als wenn die LINNsche Glaskugel wüßte, welche analoge Schneidkennlinie gerade auf meinem Plattenteller liegt. Aber vom Marketing einmal abgesehen ist der LP12 Klasse. Und mal ehrlich, es gibt Hersteller die bieten ihre Laufwerke mit ein, zwei oder gar drei Motoren an, und mit jedem Motor wird die Reproduktion besser. Wo ist da der Unterschied zum LINN Marketing?

    Gerhard