Posts by soulseeker

    Heute kamen zwei Placebo-Scheiben von jpc. Sind Optimal-Pressungen, auf der ersten war ein kleiner Fleck, der aber laut und wiederholend geknackt hat. Konnte man auch nicht "wegwaschen". Auf der zweiten waren zwei kleine Kratzer, leider auch mit wiederholenden Knacksern hörbar. Beides vermeidbare "Fehler", habe ich zurück gesendet.

    Ich hatte seit langem jetzt auch mal wieder zwei umtauschwürdige Exemplare. Einmal die Splatter-Version von Sabbath bloody sabbath (gut, bin ich selber schuld, Splatter ist immer ein kleines Risiko), die zweimal durchgehende, lange Ticks hatte. Die zweite war einwandfrei (GZ). Die zweite war die Beach boys-Box. Die erste LP klang top, war auch plan, auf der zweiten und vierten waren mir persönlich aber zu viele durchgehende Ticks und 100% zentriert sind sie auch nicht. In der zweiten Box waren diese beiden LPs besser (wenn auch nicht perfekt), aber auf der vierten LP war zweimal das gleiche Label. Ärgerlich, aber juckt mich im Prinzip nicht groß, wenn nicht der Preis wäre. Dafür 80 €, da überlegt man sich den nächsten Boxenkauf zweimal. Gepresst hat die übrigens Pallas. Ich hab die einfach mal angeschrieben, mal schauen, ob da was kommt. Jpc wollte ich jetzt nicht mit einem dritten Umtausch nerven.


    Die Box finde ich ansonsten super, auch wenn viele da nicht meiner Meinung sind. Aber ich habe die Sunflower und Surfs up erst kürzlich entdeckt.


    Insgesamt muss ich persönlich aber sagen, dass meine Retourenquote deutlich abgenommen hat, ich glaube dieses Jahr 4 Stück bei ca. 60 Neuzugängen. Ich erinnere mich noch an eine Weezer und eine Dinosaur Jr, auch beides von GZ. Da waren die Austauschexemplare übrigens auch nicht besser (bei Weezer sogar deutlich schlechter).

    So, Ursache gefunden.


    Es lag nicht am Behälter, sondern an der schmalen Dichtung, die auf dem Mittelsteg geklebt war, wo die beiden langen Kreuzschrauben reinlaufen. Die war etwas verschoben und hat dadurch einen Ton erzeugt, als ob man Folie auf einen Kamm legt und draufbläst. Bin ich natürlich erst ganz zum Schluss drauf gekommen, nachdem die Box als Ursache ausgeschieden ist. Da die Leiste sehr schmal ist und die ON auf dem Boden demontiert wurde, habe ich das nicht sofort gesehen.


    Ich bin zwar wirklich sehr froh, dass ich das nun doch erkannt habe, allerdings ärgere ich mich auch, das ich soviel an dem Tank rumgemacht habe. Diese ist zwar nun neu mit Silikon verklebt, aber ein Henkel hat zuletzt nicht mehr richtig eingerastet (vielleicht hatte er das aber auch nie, wird ja von der Dämmung gehalten. Habe bei der ersten Öffnung nicht darauf geachtet). Ich habe die Box jetzt ganz simpel mit Tape umwickelt, damit sie nicht aufgeht. Die Dämmung hat durch die mehrfachen ReinRaus-Aktionen auch etwas gelitten, aber wo gehobelt wird usw.


    Die Saugleistung ist auf jeden Fall unbeeinträchtigt.


    Hätte ich alles einfacher haben können, aber immerhin war das ganze lehrreich.


    Was für einen Absaugbehälter verwendest du, wo kann man diese ggfs. bekommen?

    Ok, ich ziehe den mal neu mit Silikon ab. Ich habe mal nach ein paar Fotos gegoogelt und scheinbar gibt es auch ONs, wo nur ein O-Ring ohne Silikon verwendet wurde - hier ist der Ring auf den Fotos vom Tank z.B. ganz sauber:


    https://www.good-vinyl.de/pfle…reinigen/okki-nokki-plus/


    Den Zustand werde ich ja nicht wieder herstellen können, ich habe das alte Silikon zwar etwas entfernen können, aber nicht komplett.


    Ich habe übrigens einen anderen Verdacht - das Getröte ist vermutlich erst aufgetreten, nachdem ich die PWM mit Wasser befüllt habe, um den Tank mal sauberzuspülen. Dabei habe ich die ON natürlich auch etwas geschüttelt und gekippt. Vielleicht ist dabei Wasser in die Membrane gelaufen bzw. zwischen die Dichtung Membrane/Gummi geraten. Das ist ja alles sehr hemdsärmlig gebaut. Derzeit liegt es offen rum und kann erstmal trocknen. Ich werde es heute Abend dann mal versuchen neu abzudichten und dann berichten.


    Am besten wäre es vermutlich, einen neuen Dichtring zu verwenden, aber den kann man so ohne weiteres vermutlich nicht kaufen.

    So, Urlaub vorbei und nun habe ich mir die ON mal vorgenommen.


    Erste Diagnose - ich habe das Teil auf die Seite gelegt und beim aufschrauben tropfte es aus einem Schraubloch. Das lag aber wohl daran, das Restsuppe durch die Dichtung am Deckel (durch die seitliche Lage) gelaufen kam. Der Ablaufschlauch war 100% dicht.


    Ich habe dann etwas übermotiviert den Tank ausgebaut und geöffnet. Leider war mir nicht klar, dass da ein O-Ring und zusätzlich Silikon als "Dichtung" verwendet wurde. Allerdings sehr schlampig verteilt und eine gute Idee ist das eigentlich auch nicht - war ja auch nicht wirklich dicht. Den "Rüssel" (wo der Saugarm drin steckt) und den großen O-Ring, wo der Einsatz des Saugarms eingeführt wird, habe ich nur mit Zewa gereinigt.


    Zusammen habe ich das mit der silikonverschmierten Dichtung aber dann nicht mehr ohne weiteres bekommen. Ich habe jetzt etwas von dem Silikon abgetragen und den Deckel dann irgendwie, aber mehr schlecht als recht aufsetzen können.


    Ich habe den Tank dann wieder eingebaut um zu testen, ob das Teil überhaupt noch saugt. Tut es zum Glück, aber das "sterbende Elefant"-Geräusch ist leider immer noch vorhanden.


    Bevor ich jetzt aber wieder alles zusammenschraube noch ein paar Fragen:


    1. Muss der Tank auch oben 100% dicht sein? War er ja trotz der schlampigen Silikonfüllung schon vorher nicht.


    2. Könnte man den großen O-Ring, wo der Einsaug-Rüssel in den Tank geht, evtl. etwas mit Silikon-Fett behandeln? Ich habe von meiner Unterwasser-Kamera noch etwas hier liegen, mit dem ich auch immer den O-Ring behandle. Vielleicht wirkt sich das günstig auf die komischen Geräusche aus


    3. Durch den Saug-Motor wird vermutlich der ganze Kasten ja irgendwie nach unten gezogen und durch den entstehenden Unterdruck wird dann gesaugt. Dann dient das Silikon vielleicht nur als zusätzlicher Kleber, damit das Unterteil nicht abfliegt? Ich hab noch etwas Silikon hier, sollte ich den Deckel damit neu verschmieren? Wiederstrebt mir etwas, da Silikon sich mit Plastik eigentlich kaum verbindet, außerdem werden die Halterungen ja auch durch die seitlichen Dämmungen angepresst.


    Danke nochmals für Meinungen :)


    [Edit] - habe den Ring mit Silikonfett bearbeitet - keine Veränderung. Eigentlich kann es dann nur am undichten Deckel liegen. Bevor ich hier mit Silikon rummansche, warte ich aber lieber noch. Ich hoffe, dass mir dann der Hersteller nicht die Reparatur verweigert, falls das nicht hilft (Stichwort: "selber rumgepfuscht")

    Heute hat mir Wittmann geschrieben, dass ich die ON einschicken kann, der Fehler ist ihnen auch unbekannt. Ich bin noch nicht sicher, ob ich selber dran fummeln soll, kann ja nicht die Welt kosten.


    Ich hab das ganze mal kurz per Video hochgeladen:


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    Hi,


    danke für diesen Link und den Sicherheitshinweis :) - Bilder hatte ich zwar gesehen, aber nicht so detailliert.


    Wieso kann man denn den Saugvorgang mit offenem Gehäuse nicht betätigen? Der Unterdruck entsteht doch nur in der Tupperdose? Ich könnte mir ganz gut vorstellen, dass vielleicht das Ende des Schlauchs in irgendeiner Mocke hängt und dadurch dieser Ton entsteht. Kann man den Topf problemlos abnehmen/öffnen oder ist der verklebt?


    Ich werde mir das für die kommenden Wochen mal vornehmen, bin erstmal ein paar Tage im Urlaub.


    Marcel

    Nochmal ne Frage, sorry. Ich habe mir jetzt diverse Threads angeschaut, scheinbar muss man die Schrauben unter dem Teller lösen, die dicken Schrauben an den Rändern kontern und dann die Schrauben am Boden fast ganz lösen und dann versuchen, den Deckel damit "abzuziehen". Soweit so gut, ich habe es aber noch nicht getestet. Was habe ich dann aber für Optionen? Der Saugmotor ist wohl eher nicht für das Problem verantwortlich, den Tank kann ich nicht wechseln, wenn jetzt der Schlauch am Ausgang nicht undicht ist, wüsste ich jetzt auch nicht weiter. Wie kann man das am besten testen? Kann ja (wenn es das ist) nur ein kleines Leck sein. Sollte ja hoffentlich kein Problem sein, den Motor bei offener Maschine mal kurz anzuwerfen,

    Ich kann mal kurz von meinen Erfahrungen in dem Preissegment berichten. Ich nutze mehrere Plattenspieler und hatte zwischenzeitlich zwei von den Solos. Ich habe mittlerweile beide wieder verkauft, klanglich haben die Solos im direkten Vergleich z.B. mit Musical fidelity v90 eindeutig den kürzeren gezogen. Die eingebauten Phonoteile von meinem Denon PMA 700, bzw. Marantz 8006 sind auch deutlich "strahlender". Was mich an den Mufis aber nervt, ist dieser "Ausschaltplopp". Daher bin ich mittlerweile auf die kapazitativ einstellbaren Pro-ject Phonoboxen DS umgestiegen und bleibe dabei. Für um die 200€ sind das für mich die besten Preamps, man kann sie auf jeden Tonabnehmer passend einstellen und klanlich sehr gute Ergebnisse erzielen.

    Aha, also sind das ganz lange Schrauben, die von oben nach unten durchgehen?


    Ich habe es gerade nochmals ohne Arm getestet, geht ohne Pfeifen los, sobald man aber einen Finger reinhält und das Loch kurz verschließt, geht's los. Ich habe erst vermutet, dass sich irgendwas in der Maschine verfangen hat, habe sie gestern aber noch durchgespült. Da ist nichts mehr an Siff drin. Fun fact am Rande - ich habe das Problem scheinbar erst, seitdem ich sie überhaupt mal das erste mal gespült habe. Ich habe einfach immer einen Becher Wasser reingekippt, natürlich vorsichtig etwas geschüttelt und durch den Ablaufschlauch abgelassen, bis keine schwarzen Schlieren mehr rausgespült wurden. Vermutlich hat der Siff und Dreck das Teil dicht gehalten. Sehr frustrierend.


    Dieser hohe Pfeiffton ist wirklich nervtötend :(.

    Hi Martin,


    danke für die Info. Den Vertrieb habe ich schon angeschrieben, aber noch nichts gehört.


    Komme ich da von oben ran, also durch das Lösen der 4 großen Schrauben? Ich habe zugegebenermaßen noch nicht viel über dieses Thema gegoogelt, hab nur auf die schnelle gelesen, dass man das Teil evtl. wohl nicht so ganz einfach aufbekommt. Den Schlauch schaue ich mir auch nochmal an, aber das Geräusch kommt m.E. aus dem Loch, wo der Absaugarm draufsitzt.


    Vg

    Marcel

    Hallo zusammen,


    ich nutze seit ca. 3 Jahren eine Okki Nokki und habe damit ca. 200 LPs gewaschen. Ich mache den Tank natürlich regelmäßig sauber und lasse auch den Absaug-Arm auch nicht nach Benutzung stecken.


    Mir ist nun aber aufgefallen, dass das Gerät beim Absaugen ein quietschendes, pfeifendes Geräusch produziert und zwar auch dann, wenn man den Arm herausnimmt und die Absaugtaste drückt. Ich hatte erst gedacht, dass die Luft durch den Spalt zwischen Arm und Sockel gezogen wird, das ist aber nicht so. Scheinbar ist irgendwo im inneren eine Undichtigkeit, aber ich habe noch keine Idee, wie ich diese lokalisieren kann.


    Der Absaugvorgang selber funktioniert noch einwandfrei, das hohe Pfeifen ist allerdings absolut nervtötend. Klingt beim absaugen wie ein Ballon, wo man aus dem Mundstück die Luft quietschend entweichen lässt.


    Kennt jemand evtl. das Problem? Kann man das evtl. mit einer entsprechenden, neuen Dichtung beheben? Zur Reparatur einsenden kann man es vermutlich nicht, es gibt ja in DE nur einen Vertrieb.


    Viele Grüße

    Marcel

    Vielleicht interessiert es ja jemand, ich bin wirklich überaus frustriert. Tatsächlich wurde die Box nun wirklich ausgetauscht, heute kam der Ersatz und - ist defekt. Die neue Box produziert neben Musik nur laute Knall/Knackgeräusche.


    Ist die DS denn wirklich so eine übel zusammengelötete Schrömmelbox? Wenn hier nicht schon eine stehen würde, die toll klingt und perfekt funktioniert, ich würde es fast annehmen.

    Oder auch nicht, jetzt hat der Cinch-Ausgang einen Wackelkontakt, es fällt immer ein Kanal aus. Was soll man dazu sagen? Irgendwie kommt es mir auch so vor, als ob der Sound nicht mehr so sauber klingt, aber das mag auch Einbildung sein. Bin gespannt, ob es noch einen Reparaturversuch gibt oder Geld zurück. Letzteres wäre schade, eigentlich ist das Teil klasse.

    Da geht wohl nur probieren! Ich denke, ich werde mit dem 2M blue anfangen. Ein Vergleich zwischen 2M und VM wäre auch noch interessant. Hast du da etwas entscheidendes feststellen können?

    Ich habe nun auch schon häufiger gelesen, dass die OM-Reihe von Ortofon besonders für Thorens Dreher geeignet sein soll.

    Das 2m blue ist nur lauter, ansonsten sind die klanglich ähnlich. Ist wohl letztlich nur alter (aber guter) Wein in neuen Schläuchen.

    Ich habe sowohl das VM blue, als auch das Audio technica VM95. Ich höre mit beiden gleich gerne, aber mit dem Blue deutlich öfter. Das tastet vielleicht etwas weniger gut ab, was man aber auch nur im direkten Vergleich bemerkt, ist dafür bei schlechten Pressungen auch etwas gnädiger. Nagaoka MP110 könnte man auch noch ins Rennen werfen, das hat auch sehr gute Abtastfähigkeiten, klingt mir persönlich aber etwas zu neutral. Für Rock/Pop/Metal ist Ortofon schon ne gute Wahl. Ich bin aber gerade nicht sicher, wie gut Ortofon an einer Thorens-Headshell geht.

    Das 2mblue ist ein super Allrounder ... schau dir mal das Video hier an, da werden alle 2ms verglichen:


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    Kurz gesagt - Je besser der Schliff, desto besser die Abtastung. Bestes P/L hat meiner Meinung nach das 2m blue mit seinem nackten Diamanten.


    Ansonsten kann ich auch noch das Audio Technics VM95E oder MR empfehlen, die hätten gerne aber eine relativ niedrige Kapazität am Phono Preamp.

    Wichtig ist, dass dir der Klang zusagt. Letztlich soll es bei diesem Hobby darum gehen, Freude am Vinylhören zu haben und nicht darum, Frequenzen zu jagen.


    Wenn dein System nicht dumpf oder spitz/höhenlastig klingt, braucht es (noch) keinen Extra Pre. Hängt aber letztlich auch davon ab, was du für Lautsprecher/Räumlichkeiten/Hörgewohnheiten hast. Die Pres "alter" Verstärker sind meistens schon ziemlich gut.


    Ich würde bei Erweiterungsplänen so vorgehen, dass man bei Bedarf erst nach einem besseren Tonabnehmer schaut. Da ist vielleicht das größte Klangpotential herauszuholen. Mir persönlich ist immer eine verzerrungsfreie Wiedergabe am wichtigsten und dazu braucht man einen Tonabnehmer mit einem guten (min. elliptischen) Nadelschliff, der korrekt eingestellt sein muss.