Posts by Le Mans 2014

    Also die Laufgeräusche kann ich bestätigen...schhhh....schhhhh...sowas in der Art.

    Der Pegel, mit dem die LP geschnitten wurde, ist sehr gering, das macht die Laufgeräusche natürlich noch deutlicher hörbar.

    Nach einmaligem Waschen ist sie allerdings knister- und knackfrei.

    Die Neuabmischung ist für meine Ohren schon gewöhnungsbedürftig, sehr "sanft", es fehlt irgendwie häufig der gewisse "Biss", die Stimmen klingen allerdings ausgesprochen natürlich.

    Irgendwie kann ich nicht verstehen, warum man sich einfach keine Mühe gibt, eine vernünftige Pressqualität anzubieten, das Weiße Album war schon wirklich schlecht, dass hier ist nicht wesentlich besser. Schade!

    Wobei man aber mal betonen sollte, dass Dynamik und abolute Lautstärke zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind.

    Dynamik kann ich auch genießen, ohne dass mir die Ohren bluten!

    Und dass Herr Barske, sagen wir es so, einen etwas "speziellen Musikgeschmack" hat, sei ihm zugestanden, meiner ist es nicht, das ist wohl wahr. ;)

    Als ich am Samstag, die Lautsprecher von Joachim Gerhard hörte, war das nicht so toll. Zu laut, die Lautsprecher viel zu groß für den Raum und der Klang klebte an der Wand. Da war nix mit Räumlichkeit.


    Gruß

    Marc

    Dem muss ich leider zustimmen! War für mich ein absolutes Negativerlebnis, wobei das wahrscheinlich eher dem Vorführer bzw. den Vorführbedingungen geschuldet war, als den Lautsprechern.

    Ich wundere mich manchmal schon, dass in den Foren bestimmte Themen en vogue sind und kurze Zeit später liest man genau die gleichen Themen in den sog. "Fachmagazinen", irgendwo besteht da ein Zusammenhang.

    Redakteure sind auch nur Menschen wie du und ich und kupfern gerne ab, erleichtert ja auch die Arbeit nicht ganz unwesentlich...;)

    Dieses Forum wird da irgendwie eingehen, wenn auch nur zu einem geringen Anteil.

    Ich glaube kaum, dass Nahfeldmonitore bei größeren Abhörentfernungen gut funktionieren, dafür sind sie schalldrucktechnisch nicht ausgelegt. Normale Lautsprecher können, müssen aber im Nahfeld nicht funktionieren, von wg. Abstrahlcharakteristik etc..

    Insofern würde ich Deine Aussage nicht unterschreiben wollen.

    Und das Tonmeister zuhause mit irgendwas hören...und? Ich nehm zuhause auch nen Schraubenschlüssel von Aldi, im Beruf nicht.

    Warum wohl?

    Ne, da fehlt ein wichtiger Aspekt: Aktive Lautsprecher beinhalten im Normalfall auch eine aktive Frequenzweiche und einen eigenen Leistungsverstärker je Lautsprecherchassis.

    Damit kontrolliert jede Endstufe ihr eigenes Chassis, ohne zwischengeschaltete passive Weiche.

    Vorteile sind wesentlich höherer Dämpfungfaktor je LS-Chassis, Frequenzumfang je Endstufe wesentlich kleiner und die aktive Weiche kann wesentlich komplexer gestaltet werden, als eine passive Weiche.

    Hinzu kommt noch die mögliche Implementierung von digitalen Filtern etc..

    Es hat also schon seine Vorteile, einen aktiven Lautsprecher zu bauen. 😉

    „Mächtig was los hier!“

    Ne, sorry, aber das kann ich so nicht bestätigen.

    So leer wie in diesem Jahr habe ich diese Veranstaltung in den letzten Jahren noch nicht erlebt und das am Samstag, der war traditionell immer der vollere der beiden Tage.

    Für mich ist diese Veranstaltung irgendwie auf dem absteigenden Ast, warum auch mal immer...🤔

    Gafallen haben mir klanglich PMC, Acapella und die Bowers & Wilkins-Vorführung.

    Ansonsten wirklich auch viel klanglicher Schrott dabei und definitiv viel zu viel lautes Gelaber in den Vorführräumen.

    Ganz schlimm fand ich persönlich die Bohne-Trinnov-Vorführung! Klanglich wirklich schlecht und vor allem: Viel zu laut! Ein Grundübel bei vielen Vorführungen.

    Insgesamt fiel auf, dass die Anzahl der Aussteller in den großen Sälen doch deutlich abgenommen hat, im letzten Jahr war noch ein dritter Saal geöffnet, in diesem Jahr war in zwei Sälen noch ordentlich Platz.

    09:30 sind wir gestartet, um 13:00 war der Kaas gegessen...schade um die Stunden, mein persönliches Fazit.

    Sehr interessant auch das Heft "Setting up Studio-Monitors", in dem auch beschrieben steht, wie man ohne Messgeräte Subwoofer einbindet. Neumann stellt dafür einige Testtöne zum Download zur Verfügung.


    Gruß

    Michael

    Neumann gibt in dieser Publikation an, den Subwoofer seitlich aufzustellen, d.h. Strahlrichtung nach links oder rechts, bezogen auf die Hörposition. Das funktioniert ausgezeichnet. In kleineren Räumen hat man sehr häufig das Problem eines sehr zerklüfteten Freqeunzganges zwischen 50-100Hz, dieses lässt sich durch die von Neumann propagierte Aufstellung abmildern, zumindest hat es bei mir sehr gut funktioniert.

    Sieht optisch merkwürdig aus, aber funktioniert...:thumbup:

    Hallo jokeramik,

    genau das meinte ich, es gibt also ausreichend "Tiefton-Headroom", wenn einem der Bass nicht ausreicht. Vielen Dank für die Ergänzung durch die konkreten Faktoren.


    Viele Grüße

    Rudolf

    Wobei man immer bedenken sollte, dass nicht nur eine Anhebung des Freqeunzganges bei einer wandnahen oder Eckenaufstellung stattfindet, sondern auch die Ausschwingzeiten beeinflusst werden.

    Soll heißen, je mehr ich den Raum in einer seiner Resonanzen anrege, umso länger ist auch die Ausschwingzeit im Bassbereich.

    Darüber hinaus sollte man auch solch üble Dinge wie den "Kammfiltereffekt" beachten.

    "Brauchst Du mehr Bass, schieb in die Ecke!"...so einfach ist es dann (leider) auch nicht. ;)

    Neumann gibt hierzu ganz gute Hinweise...

    Sorry, aber ich kann nicht eine Deiner, ach so "süßen" Aussagen, die hier angeblich getätigt worden sind, in diesem Thread wiederfinden.

    Hier hat niemand behauptet, Studiomonitore seien immer "aktiv", warum auch?

    Und wenn man tatsächlich mit Hilfe der Marke KRK argumentiert...ja und? Ich bin von KRK nicht begeistert. Rauschen, brummen, brauch ich nicht!

    Auf den Abbildungen, die man im www abrufen kann, sehe ich B&W, Yamaha, PMC und Focal als Ausstattung in den Abbey Road Studios, KRK allerdings nicht. Hätte mich auch gewundert!

    Das B&W-LS gerne für Surround-Mischungen verwendet werden, ist ja nun wirklich ein alter Hut.