Posts by Le Mans 2014

    die sachen von thomas funk klingen zu 99,9% überhaupt nicht!!

    die lassen das signal weitestgehend unangetastet.


    wat für ne grütze kommt hier zu tage

    Hinzu kommt noch, dass man mit Thomas Funk einen wirklich kompetenten Mann hinter der ganzen Sache hat, völlig „schwurbelfrei“! 😉

    Den Funk hatte ich mal zu Hause. Sehr Basslastig ansonsten unauffällig mit mittlerer Auflösung. Probier mal eine Horch 1.2 - mit das Beste für resonables Geld - sehr viel besser als die von Funk. Ab da wird es richtig teuer.

    Lg

    Sascha

    Ne, der ist nicht basslastig, der dreht im Bassbereich nur die Phase wesentlich weniger, als andere Vorstufen, da er Eingangswiderstände über Cinch von 2MOhm hat und das macht sich im Bassbereich bemerkbar.

    Das muss auch so sein, da ist der Schalldruck am höchsten, der Schall kann ja nicht durch die Wand...😉

    http://funk-tonstudiotechnik.d….1-Kurzinfo-2-spaltig.pdf


    https://spl.audio/studio/phonitor-2/


    Wer suchet, der findet...😉

    Vor allem kann man im kumulativen Zerfallspektrum deutlich erkennen, dass bei 40 Hz richtig Energie im Raum ist, die Nachhallzeit liegt ca. 650ms, der Durchschnittswert liegt irgendwo bei 150-200ms. Bei 100Hz ist gar keine Energie und das deutet für mich darauf hin, dass sich die Sitzposition in einem mehrfachen Schwingungsknoten befindet. Folglich: Sitzposition variieren!

    Habt ihr mal die Position des Messmikros im Raum variiert, soll heißen, die Abhörposition?

    Ich würde wirklich mal aufgrund der Raumabmaße ganz klassisch die Raummoden berechnen und dann schauen, ob an der Abhörposition u.U. mehrere Moden zusammenfallen. Sowohl Überhöhung, als auch Senke sind doch sehr drastisch, das deutet darauf hin.

    Was noch auffällt...der Frequenzgang ist nur mit 1/48 Oktave geglättet, also eigentlich überhaupt nicht. Könnt Ihr den Frequenzgang mal mit 1/3 Oktave geglättet darstellen, das ist so die übliche Darstellungsweise.

    Naja, meiner Meinung hat sich das Aktivlautsprecherkonzept bisher nicht so durchgesetzt, da der Weg Quelle-Verstärker-Lautsprecher der historische ist, so hat man einfach irgendwann mal angefangen.

    Darüberhinaus benötigt man für einen Aktiv-LS ausgesprochen kompakte Verstärker, die sich in das Lautsprechergehäuse integrieren lassen und das setzt wiederum voraus, das man entsprechend kompakte Netzteile bauen kann. Das schlussendlich ist erst mit Hilfe der Schaltnetzteile vernünftig möglich geworden. Seitdem diese Technologie beherrscht wird von den Herstellern, stelle ich doch eine deutliche Zunahme von Aktiv-Lautsprechern am Markt fest, im Studiobereich sowieso, da ist das, aus meiner Sicht, Standard.

    Passive Lautsprecher haben, so wie ich die Sache sehe, nur wenige Vorteile. Einer davon ist die nicht vorhandene mechanische Wechselwirkung zwischen Verstärker und Lautsprecher (Mikrofonie!).

    Man muss Neumann-LS nicht mögen, ich bin auch kein Fan von RAL-Grau 😉, aber sie bieten, objektiv betrachtet, eine Menge Gegenwert fürs Geld.

    Aber nichts ist wahrscheinlich im Leben so subjektiv, wie Musikwiedergabe, außer vielleicht noch...die eigene Frau? 😂

    Das verwundert mich, da ich die genannten LS schon gegeneinander unter optimalen Bedingungen hören konnte. Neumann achtet sehr darauf, dass die LS im Mittel-Hochton-Bereich möglichst gleich klingen, um sie miteinander für große Beschallungen kombinieren zu können und genau diesen Eindruck hatte ich klangtechnisch auch: Sie waren sich ausgesprochen ähnlich, fast deckungsgleich.

    Im Bassbereich sind durchaus Unterschiede festzustellen und die kleine KH120 hatte, für meine Ohren, eine minimale Verfärbung im Klangbild, aber die war wirklich sehr, sehr klein. Grund ist aus meiner Sicht das 2-Wege-Konzept+Bassreflex, eine KH310 muss diesen Kompromiss nicht eingehen, ebenso die KH420 nicht.

    So dick finde ich das gar nicht, im Gegenteil, ich habe in letzter Zeit hier kaum einen Thread gelesen, der so sachlich und fundiert war, ich wollte, es wäre immer so! 😉

    naja, mein Grundgedanke war, dass es eine zusätzliche Kommunikationsebene gibt, die hier nicht sichtbar ist. Um mich hier nicht abzustrampeln oder zufällig in eine Rolle geschlüpft zu werden, ist der Vorschlag eine zusätzliche Verifikation. Tut ja nicht weh.

    Das ist mir persönlich etwas zu einfach.

    Wenn ich mir Bilder vom Endstufenmodul der Neumänner und eines Symphonic Line ansehe sehe ich da schon Unterschiede im Aufwand.

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    Ja, stimmt! Provokant formuliert, kann man erkennen, dass Neumann sich mit hocheffizienter, moderner, Schaltnetzteiltechnologie auskennt und das entsprechende technische Know How besitzt und Symphonic Line vor ca. 20 Jahren stehen geblieben ist, d.h. dicker Trafo, Gleichrichter, dicke Elkobatterie.

    Ich habe ca. 15 Jahre Symphonic Line Geräte gehabt und, sorry dafür, aber als Ingenieur ist mir kaum etwas „Basteligeres“ begegnet, was aber nicht nur für diese Firma im sog. „High-End“-Segment gilt. Da gibt es durchaus noch weitere Kandidaten, die ins gleiche Segment gehören. Neumann stellt für mich das exakte Gegenteil dar und das ist mit Sicherheit für mich persönlich ein wichtiger Pluspunkt für diese Firma.

    Wobei ich natürlich jedem den Spaß an seinen Geräten gönne...😉

    Ich würde auf keinen Fall „mit Bordmitteln“ an der Raumakustik herumbasteln. Gipskartonplatten doppelt etc. hört sich wenig überzeugend an, außerdem sollte man unterscheiden zwischen Schalldämmung und Hörraumakustik, ich glaube, da liegt eine Vermischung der Begriffe vor.

    HOFA war schon eine gute Empfehlung, Markus Bertram wäre auch noch zu nennen...

    Das sehe ich eher als Vorteil, kurze Leitungswege und nur ein Hersteller für Verstärker und LS-Chassis, im Falle der KH310 ein sehr guter, mit bekannt gutem Service.

    Bin verwirrt...Kompressor/Limiter als Vorstufe?

    Sorry für die Abschweifung, gerne können wir auch einen eigenen Thread aufmachen, aber das interessiert mich doch sehr!

    Hallo Michael,

    was sagt mir das Schaltbild über die Bandbreite der abgebildetes Schaltung? Hast Du entsprechende Daten dazu?

    Transistorisierte Symetrierstufen sind nicht gerade reine Röhrenlehre. Ich würde die Dinge nich zu sehr durcheinanderwerfen. Warum nicht konsequent bleiben?

    Lg

    Sascha

    Weil es „konsequent“, wie Du es siehst, nicht oder nur schlecht funktioniert und rein technisch gegen eine Lösung mit Symmetrierstufe überhaupt nichts spricht, im Gegenteil. Und nochmals, sie sind entsprechenden Übertragerlösungen weit überlegen und verfälschen den Klang nicht noch zusätzlich.

    Der Sinn kann ja nicht sein, nur weil man unbedingt „reine Röhrenlehre“ betreiben möchte -was sowieso nicht der Fall ist, da die Studiomonitore halbleiterbasiert sind- zu schlechten technischen Ergebnissen kommt und sich dann darüber wundert, dass der Klang leidet.

    Folglich wäre der konsequenteste Weg auf die Röhrenvorstufe zu verzichten und auf eine entsprechend potente Halbleiterstufe zu setzen, allerdings dabei dann zu beachten, dass der entsprechende Studiopegel geliefert werden muss und das, denke ich, können noch längst nicht alle Hifi-Geräte, unter Einhaltung entsprechender Messwerte.

    Also sollte man an dieser Stelle über einen Controller aus dem Studiobereich mal nachdenken, das wäre dann wirklich konsequent!

    Eine Ausgangsimpedanz von 2kOhm ist nicht per se schlecht. Man braucht halt eine passend hohe Folgepedanz. Im Röhrenkontext ist eine hochohmige Kette nicht ungewöhnlich. Nur sollte man halt nicht wirr durcheiandermixen. Oder aber mit Anpassungsübertragern arbeiten, die jedoch neue Probleme mit sich bringen. (Bandbreite z.B).

    Lg

    Sascha

    Kann man aber umgehen das Problem, indem man Symmetrierverstärker nach der Röhrenvorstufe verwendet, die schlagen bzgl. ihrer technischen Daten entsprechende Übertrager locker.

    Damit lassen sich dann auch hochohmige Röhrenvorstufen mit Studiomonitoren betreiben, den Vorteil der Pegelanpassung auf Studiopegel bekommt man quasi gratis mitgeliefert.

    Rauschen und Klirr sind bei gut gemachten Geräten überhaupt kein Thema.

    :)als D-Man muss ich jetzt beisteuern, das Neumann die "Geschmacksanpassung" nun auch per DSP anbietet.


    fein, fein. und passt auch noch sehr gut in meine rollende Bretterbude.

    ...das dann aber nur bei der D80, wenn ich richtig liege...😉

    Neutral gibts bei der Neumann ja auch nicht, da sie über den EQ regelbar ist😉


    Ohne Absenkung im Hochton würde sie in meinem Raum ziemlich nerven.


    Neutralität ist daher wohl doch eher der Wunschgedanke.😉

    Der EQ an den Neumännern dient nur dazu, einen linearen Frequenzgang einzustellen, für den Fall, das schallreflektierende Flächen, z.B. Tischflächen (Mischpult) zu entsprechenden Abweichungen vom Ideal führen.

    Im Bassbereich lässt sich damit die Überhöhung durch angrenzende Flächen bei wandnaher oder Eckenaufstellung ausgleichen. Insofern sind die EQs nicht zum „Sounden“ gedacht.

    Für den Privatbereich gilt natürlich: Erlaubt ist, was gefällt! 😉

    Feinere Abstimmungen lassen sich natürlich vorteilhaft mit einem externen, parametrischen, EQ erreichen...