Posts by vinylia

    Letztens habe ich einen RFT SV 3000 Verstärker zusammen mit dem Tuner ST 3000 & dem Phonohobel SP 3001 alles für 25 € eingesammelt. Eigentlich brauchte ich nur den Verstärker. Nun ja ...

    Bei mir gehen gerade die Dreher wie warme Sämmeln aus dem Phonolaboratorium.

    Ein Freund ist auf den Geschmack von Vinyl gekommen, gungelte nach einen Plattenspieler.

    So nahm ich mir den SP 30001 mal richtig vor. Der hat einen integrierten Phonopre. Wenn dieser Pre optimiert ist, ist der richtig formidabel. Doch der Reihe nach.


    Diese SP RFT / Ziphona Dreher sind in der Machart recht billige hingewürschelte Vollautomaten, die mich schon früher nervten. Sehr eigenwillig konstruiert. Kein Antiskating, nen kleinen dünnen Aluteller mit einer Hartplaste Tellerauflage. Dazu anfänglich das RFT MS 27, später das Tesla VM 2103 oder 2102. Alle drei Systeme spielen auch mit einer elliptischen Nadel nicht besser.


    Klangoptimierung in sechs Schritten am SP 30001 Dreher:

    Zarge, Kabellage, Boden, Teller, Entzerrer, System & Aufstellung


    Zarge

    sp 3001 04.jpg

    Die Zarge ist ein Mischmasch aus Sperrholz -Stirnseite, Spanplatte - Seiten & Hinten & Blech.

    Die Zargen Innenseiten & das Chassis wurden mit Alubutyl bedämpft. Alubutyl soll was mit den Frequenzen anstellen, nicht nur bedämpfen.


    Kabellage

    Die Zuleitungen & Ableitungen vom Phonopre sind direkt auf der Platine verlötet.

    Ab Werk wird die Phonoableitung über einen Totschalter stumm geschaltet. Dieser Schalter wurde deaktiviert. Die Ableitung geht jetzt direkt aus den Dreher von der Platine.

    Als Audioleitung ist auf eine pseudosymmetrische Schaltung geändert. Die einseitige Schirmung der Kabel liegt auf dem Chassis auf. Auch dieses ist Klang beeinflußend.

    Unter dem Phonopre ist ein Masspunkt geschaffen.


    Die Stromversorgung für den Entzerrer wurde neu an der Zarge lang verlegt. Werkseitig fliegt diese quer durch den Dreher & führt, wenn das System an der Plattenmitte ist, zum Brummen.


    Teller

    sp 3001 02.jpg

    Auch in den Teller kam Alubutyl. Die Plastetellerauflage ist entfernt.

    Neue Tellerauflage: Lenco L75 auf den Kopf gedreht+Filzmatte oder Kork-Gummi-Matte.

    Mit der L75-Filz Kombi spielt der SP am schönsten, für mich.


    Boden

    sp 3001 03.jpg

    Alubutyl in den Pappboden. Somit ist der Dreher nicht nur bedämpft, auch sehr gut geschirmt.

    Das neue Audiokabel führt jetzt rechts hinten aus dem Dreher, daher mußte ein Ausschnitt für die neuen Audio-Kabel in den Boden.

    Die werkmäßigen Gummifüße sind entfernt. Der Dreher steht direkt auf einer 30 mm Buchenplatte, Schneidbrett. Zwischen Buchenplatte & Aufstellfläche sind PolySound Sylos.


    So schaut der SP 3001 im Testbetrieb aus.

    sp 3001 01.jpg


    Das System

    Getestet wurden: Tesla VM2102, China Raketa original, Rega Elys, Goldring G-800E / Unitra MF 104

    Das Goldring passt hervorragend zum SP 3001. Klanglich, perfekt für diesen Dreher. Alle anderen Systeme spielen teils zu hoch bzw. zu fiepsig. Daas Tesla wie eingeschlafene Füße.

    Das Unitra MF 104 ist eine weiter entwickelte G-800 Lizenz, also passt das auch vom Stil zum SP. Da das G-800 etwas groß ist am kleinem Headshell, läßt sich das System recht knirch einstellen, doch es geht.

    Sehr interessant ist, das daß Tesla System werksseitg mit der Schön Schablone übereinstimmte.

    Eingestellt wurde das System mit der Schön Schablone.

    Als Auflage ist 1,6 g, 47 pF, MI System. Unitra empfiehlt 47 pF.


    Phonopre

    Die Krönig vons Janze ist der PhonoPre, der autark im Akkubetrieb hervorragend spielt. Es ist für mich nicht erklärlich, weshalb Ziphona ihre PhonoPres nicht einzeln feilbot.

    Entzerrer konnte Ziphona bauen, Plattenspieler, nur bedingt.

    Das tolle an den ZiphonaPres ist, das diese eine Kanaleinstellung besitzen, diese kann als Lautstärkeregler umfunktioniert werden, der Pre direkt an eine Endstufe oder Aktivboxen angeschloßen werden.


    Sämtliche Widerstände sind gegen MOX getauscht.

    Nicht wundern, ich habe das verbaut, was ich vor Ort hatte. Ich muß erst wieder Material bestellen.

    Folgende Werte wurden geändert, teils hörakustisch abgestimmt.

    Konendsatoren: C 101 nach System, 102 1,0 µ MKP, 103 33 µ, 107 22 µ, 109 2,0 µ MKP

    Widerstände: R 101 47 oder 56 k, 102 39 oder 46 k, 104 220, 112 3,3 k, 154 220 konstant

    Transen: BC 546C


    sp 3001 06.jpg

    Das integrierte Netzteil kann umgegangen werden & direkt mit einem 12 V Akku der Pre betrieben werden. Damit spielt nicht nur dieser ZiphonaPre noch einiges besser.


    sp 3001 05.jpg

    Da die neuen Kondensatoren zu hoch sind, kamen die Distanzhülsen direkt auf die Stehbolzen.

    Der Pre ist mit Polyamid Muttern verschraubt.


    Dieser SP 3001 ist klanglich formidabel geworden. So spielte dieser nie ab Werk. Ob das überhaupt jemand im Werk interessierte, wie diese Dreher klangen?

    Klanglich habe ich alles ausgereizt was machbar ist. Interessant wäre noch, ein MDF Boden. Mal gucken. Erstmal reichts. Da sind noch zwei Lencose für Foristis die gemacht werden wollen.


    Der Dreher hängst an einem Digital Verstärker mit Klipsch RP-150 M Boxen.

    Ein Rochlitzer SV-210 Verstärker ist in der Ecke, diesen werde ich gebührlich überarbeiten, dann kommt jener an der schönen Phonohobel.


    Audiophile Grüße Nadja

    > ab Wochenende bin ich bis 22. September gesperrt & kann nicht auf dieses Thema antworten

    Sebastian.

    Du kannst die Kabel bei Cinch in pseudosymmetrisch weiterführen. Verbessert merklich den Klang.

    Also ein zweiadrig geschirmtes Kabel. Mikrophonkabel ...


    Eine Ader, z.B. Rot, plus, die andere Ader minus, der Schirm bleibt Schirm.

    Pin 1 Schirmung, kommt einseitig an ein Gerätegehäuse

    Pin 2 Plus - Rot - Spitze vom Cinch

    Pin 3 Minus - Schwarz oder Weiß -Außenring Cinch

    Bei pseudosymmetrisch darf die Schirmung nicht mit der Masse vom Cinch Stecker in Kontakt kommen.


    Audiophile Grüße Nadja

    Moin Peter,


    danke für Deine Gedanken.

    Der Miracord90 kostet 2600 € mit dem selben Tonarm. Der PE1000 kostet 1000 € weniger ... Noch Fragen?

    Vielleicht will PE keine Konkurrenz im eigenem Hause haben? In seiner Preisklasse, war der PE 1000 einmalig.

    Es ist schon traurig, das das wie in der Automoblisparte üblich ist, der Kunde macht die Endentwicklung am PE 1000. Merzt die Fehler bzw. Schwächen aus.


    Leider höre ich zu wenig mit meinem PE ... Der ist meine Großbaustelle geworden.

    Neue Tellermattenkombi, für mehr Feinheiten & schöneren Höhen.

    Plattenteller+Filz+Kork-Matte. Das gibt mehr Brillanz. So hätte ich mir den PE 1000 von Anfang an gewünscht.

    Und Perpetuum Ebner empfiehlt den Dreher ohne Tellermatte. Nun ja, das ist wahrlich Geschmackssache.

    Mit der L78 wird der PE 1000 zurückhaltender, etwas dumpfer im Spiel.


    Vielleicht sollte ich meine PE 1000 Überarbeitung feilbieten? 200 € & der PE 1000 spielt wie dieser hätte, könnte, wäre. Eben ..., verzaubernd.


    Peter,

    auf Dein Angebot komme ich bei Gelegenheit vorbei, Danke.


    Mit audiophilen Grüßen - Nadja

    Danke vinylia....also könnte ich doch eine z.B. OM20 (analogis Ersatznadel ) einstecken und gut isset, oder? :)

    Ja, passt.

    Habe ein TKS vor Ort, der OM / analogis Nadelträger passt. Ist ja der äußerlich selbe Generator.

    Sieht nur etwas nach Raumschiff Orion aus, das der TKS Generator mehr im Freien ist, als bei den OM, ULM & DMS Generatoren. Wem das stört, kann die Nadel umtransplantieren.

    Das TKS spielt mit der analogis Nadel besser. als mit der originalen Nadel.


    Das tolle ist bei diesen System, Du kannst die Generatoren aus ihren Systemträgern rausschieben, Systemkörper, als auch Generatoren hin & her tauschen.

    Mein ULM 63 Generator steckt in einem 2M Systemträger.


    Bei Interesse kannst Du mein OM20 / DMS 750 mit neuer analogis Nadel bekommen.


    Audiophile Grüße - Nadja

    Die Dual TKS & DMS System sind umgelabelte OM Systeme.


    Dual DMS 750 = OM 20 - Hier empfehle ich die analogis OM Nadel. Mit der OM30 Nadel wird dieses System zu fiepzig, die Höhen zu übertrieben


    Dual ULM 63 E - ist eigens für Dual entwickelt. War einst das beste Dual System im Stall. Spielt mit einer OM30 Nadel hervorragend. Mit der analogis Nadel eher enttäuschend


    Ferner habe ich ein Dual System ohne Typenbezeichnung, dies würde ich mit dem OM10 gleichsetzen.

    Immer wieder spannend.

    "Nimm doch gleich alle Platten plus DIESEN Platenspieler. Alles für 20 € ..."

    Ich hab mich hinreißen lassen. Zwanzig Platten plus einen Elac 50H fürn Zwani.


    Manchmal gibt es Tage, da wollen die Händler zu viel für ihre Platten.

    Gerade Zigeuner denken oft, sie handeln mit Platin & wollen für Schrott zu viel Geld.

    Ansonsten ab 1 € aufwärts. Mehr als 2 € gebe ich kaum für ne Platte aus.


    In der Regel sehr gute Ware. Selten ist was ganz Besonderes dabei.

    Dann & wann fällt n Dreher für 25 € als Beifang dazu, der 300 € wert ist.


    Meist gehe ich ohne Erwartungen auf klassische Trödel. Dann sage ich mir, heute nur Klassik oder Sonderpressungen. Was anderes laße ich links liegen.

    Richtige Plattenhändler meide ich, sind mir zu teuer. Außerdem will ich Zufallsfunde & Jagen.


    Audiophile Grüße - Nadja

    Leider ist meine Quelle für Hülsen fürs Lenco Tellerlager versiegt.

    Fündig wurde ich im Baumarkt ...

    Stuhlkappen / Rohrkappen 16mm - passen saugend auf das Tellerlager.


    tellerlager l75 02.jpg


    Solch Kappe kann mit Sekunden oder Zweikomponentenkleber verklebt werden.

    Somit ist eine Ölbadumrüstung des Lagers kein Problem.


    tellerlager l75 01.jpg


    Keramik Lagerkugel & PTFE Teflon Lagerspiegel gibt es hier.

    Als Lageröl empfehle ich Turmuhrenstahllageröl Constant OY 46k - 1 ml ins Lager genügt.

    Sei nicht allzu enttäuscht, wenn H. Epting deine Anregungen nicht verwirklicht, denn das kann ganz Profane Gründe haben :


    Gruß an Nadja, ich finde deine Bemühungen/Modis klasse. Ich bin mir aber auch Sicher, das ich die oft nicht herraushören könnte.

    Zu Deinen Punkten stimme ich Dir voll & ganz zu. Nur nicht ein besseres & preiswerteres Pferd im Stall.


    Nach meiner Modi haut der 1000er richtig bösen Baß in die Boxen, so daß meine Klipsch RP-600 in ihre Grenzen geraten.

    Das originale Rega Exact spielt mit mehr Brillanz & mehr Baß als meinem Elli. Letzterer, so dachte ich bis ich den 1000er in der Hand hatte, macht schon ordentlich Dampf.

    Der 1000er ist ein feingeistiger Krawallbruder geworden.

    Wer Böse-Buben-Musik liebt, darf sich ruhig einen PE 1000 ordern. Und, diesen in mein Audiolabor schicken.


    Audiophile Grüße Nadja

    Welche Tellermatten habt Ihr auf Euren Ellis?

    Kork-Gummi


    Mein L78 SÖ ist jetzt stimmig. - Glaube ich ...

    25 Kg Vogelsanddoppelwandzarge, S-Arm mit Karboneinschub, Ölbad-Teller- & Tonarmlager, Tonkofkabel als Tonarmkabel, Kork-Gummi-Matte, Ikea-Klangboden, Teller & Chassis ungedämmt

    Tellerölbadlager: Teflonspiegel mit Keramikkugel


    Der Elli spielt mit obigen Modis sehr fein, zart & äußerst kraftvoll.

    Das Karbonrohr im S-Arm-Rohr bringt sehr viel Ruhe & Feingeist in den Elli.

    Überhaupt, die Überarbeitung des Tonarmlagers macht aus dem L78 SÖ einen außergewöhlichen Klangmeister.


    L 78 SE neu 04 - A.jpg

    Hier noch mit dem CEC Tonarm.

    Die Optik ist an ein Grammophon angelehnt.

    Zwischen Dreher & Betonrsockel ist eine 20 mm Schaumstoffmatte. Mit PolySound Sylos verliert der Elli an Schmackes.

    Unten sind vier Spikes in dem Sockel.

    Der Elli Bau erfolgte vor ca. 15 Jahren. Leider löst sich hier & das Kunstleder. Mit meinem heutigen Wissen würde ich heute die Zarge aus MDF bauen, das Kunstleder anders verleimen. Damals nahm ich für die Zarge OSB, davon bin ich ab, da OSB & Spanplatte den Klang eher muffig bis dumpf macht.


    Den Motor werde ich demnächst noch überholen, dabei mit einem Teflonlager ausstatten. Das der Elli mal fertig wird, wer hätte das gedacht.

    Über fünfzehn Jahre an dem Elli getüftelt. Jetzt, darf auch mal nur genoßen werden.


    Audiophile Grüße - Nadja

    Jürgen,

    Du kannst mir die Nadel auch zu senden, ich kümmere mich darum.

    Du überweis etwas aufs Forums-Spendenkonto & gut ist es.

    Schreib mir ne PN - wenn Du meinen Service in Anspruch nehmen möchtest.

    Das Rückporto geht auf mich.


    Audiophile Grüße - Nadja

    Moin Peter,


    oh Hilfe, irgendwie habe ich nicht nur Dich vergessen ... :/

    Irgendwie bin ich zu durcheinander.


    Zu Deinem PE 1000 ...

    Meinen herzlichen Glückwunsch das auch Du Deinen PE 1000 zähmen konntest.

    Es scheint ein mordsmäßiger Auffand zu sein, einen 1000er dahin zu bringen, das dieser so spielt, wie dieser ab Werk spielen könnte.

    Du hast viel Geld, Zeit & vor allem auch Nerven, wie ich, in den PE 1000 gesteckt.

    Die Endwicklung des PE 1000 liegt wohl am Dreher Eigner.

    Auch ich habe ein Mehrgewicht am Headshell.


    Mich würde es brennend interessieren, wie Dein 1000er nach Deiner Modifikation spielt.

    Selbst bin ich zum Exact zurück gekehrt. Auch ich bin entzückt, wie gut ein PE 1000 spielen kann. Es liegen klangliche Welten zwischen dem Exact auf dem 1000er & dem Lenco. Beim Lenco muß erst ein Exact eine OM30 Nadel bekommen, um in etwa so zu spielen, wie auf dem PE 1000.

    Ich hätte nie & nimmer gedacht, das ein PE 1000 ein richtiges Baßfundament haben kann. Und noch feingeistiger spielen kann.


    Wolfgang Ebting hatte ich angeregt, meine Modifikationen in den PE 1000 einfließen zu laßen. Leider hat sich Herr Ebting bei mir diesbezüglich nicht mehr gemeldet.

    Dieser Tage werde ich ein Paket für Perpetuum Ebner zusammen stellen.


    Peter, ich wünsche Dir mit Deinem 1000er viel Hörgenuß.


    Audiophile Grüße - Nadja

    AS

    > bei meinem Essential habe ich es weg gelaßen

    > stelle ich immer mit einer Gesangsarie, kurz vor der Auslaufrille, ein

    > gegebenenfalls ein leichteres Gewicht verwenden

    > leichteres Gewicht kann ne Mutter an nem Nähgarn sein


    Schiefe Nadel

    > läßt sich mit einem Zahnstocher korrigieren

    > entgegengesetzte Seite der Schiefe, zart das Gummi mit einem Zahnstocher reindrücken

    > es ist ungewöhnlich das OM / 2M Nadeln schief sitzen


    Audiophile Grüße - Nadja

    Der Elli dreht seine vorzüglichen Runden.

    All meine Systeme habe ich neu eingemessen & durch gehört.


    Nach langem Grübeln, könnte es sein, das ich den ursprünglichen Tonarm wieder an meinem Elli habe. Jedoch modifiziert.

    Fakt ist:

    Das L75 Tonarmlager wirkt sich sehr positiv auf Laufruhe & Klang aus.

    Das Ölbadtonarmlager bringt mehr Ruhe & vor allem Klangverbesserung.

    Die drei/vier Zentimeter Karbonrohr im S-Rohr wirken sich ebenfalls sehr positiv auf den Klang & die Ruhe des Tonarmes aus.

    Auch das hochwertige RFT Tonkopfkabel tut sein Übriges.

    Damit möchte ich sagen, das die originalen Lenco S-Arme sehr gut sind. So fern das Tonarmlager getauscht wird. Meinetwegen dazu noch Karbon ins S-Rohr & neu eingemessen.


    Audiophile Grüße - Nadja

    Moin, meine US habe ich hier schon vorgestellt.


    Heute habe ich einen Filter ausprobiert. 2 Bauteile: Teefilter Größe 4 und eine Holzwäscheklammer.

    Hartmut,

    am besten geht ein Kaffeefilter.

    An meiner US-Wanne hängt ein Benzinfilter, so das ich nah 5 Platten die Suppe durch den Filter ziehe, dennoch für nach 30 Platten das Bad durch einen Kaffeefilter gegoßen.

    Selbst bei der Okki Nachspülung kommt noch einiges zusammen.


    Gruß Nadja

    Manche Umbauten schauen schon klasse aus. Aber ich mag meinen so, wie er ist.

    Wenn Du einmal einen Elli in einer anderen Zarge gehörst hast, keine Spanplatte, die Federn entfernt sind, merkst du, was ein Lenco für ein klangliches Potential hat.

    Meinen L78 SE habe ich als reines Chassis ohne Zarge nagelneu,

    in einer original Lenco Verpackung, aus den Beständen des Deutschen Technischen Museums, für 50 € bekommen.

    Nun ja ..., die L78 haben nicht mehr die Qualität der L75. Schlechtere Lackierung & Tonarme. Die Abschaltautomatik, wenn diese mal funktioniert, ist sehr gewöhnungsbedürftig.

    Die preiswerten Japan Tonarmbasen laßen sich ganz schlecht justieren. Ist bauart bedingt. Sowas hat mir eine teure Platte ruiniert. Deswegen der mordsmäßige Tonarmlagerumbau. Ich wollte einfach Ruhe haben & Musik genießen.


    Bei meinen L75 hatte ich die Federdämpfung in eine neue Selbstbauzarge mit übernommen. Als ich die Federn entfernte, war das klanglich eine andere Welt. Also blieben die Federn weg.

    Es gibt Ellis die sind wie folgt aufgehangen:

    - direkt auf der Zarge / ohne Federdämpfung

    - Chassis mit Federdämfung, Federn greifen in Zarge

    - Chassis direkt auf der Zarge, Federndämpfung zwischen Boden & Zarge


    Bei Diskotheken & Tanzschulen waren die Chassis meist ohne Federn.


    Auch wurde das ganze Lenco Konzept einzeln verkauft. Chassis, Zarge, Tonarm & System - ein großer Baukasten.


    Wenn man bedenkt. das Lenco den Direktantrieb erfand, dieses Patent an die Japaner verkaufte ..., grub sich Lenco damit sein eigenes Grab.


    Audiophile Grüße Nadja

    An meiner Experimental Elli Baustelle geht es weiter.

    Es gab einen neuen S-Tonarm für meine L78 SÖ, den ich von einem 0815

    Pionier Dreher mopste. Die Umrüstung ist hier beschrieben.


    Zusätzlich bekam das Tonarmrohr ein Karbonrohr zur Versteifung eingeschoben.

    Immer wieder frage ich mich, weshalb Lenco damals diese billigen Japan oder Taiwan S-Arm verbaute. Mein S-Arm ist auf eine L75 Tonarmbais aufgepfropft. Somit Höhen verstellbar & vor allem stabil & ruhig.

    Klanglich hat sich die S-Arm Umrüstung gelohnt. Der Elli spielt viel, viel ruhiger & feiner. Dennoch ist der kraftvolle Baß geblieben.

    Damit ist mal wieder bewiesen, das es genügt einen Asiatischen S-Arm auf eine L78 Tonarmbasis zu setzen um den Klang zu verbessern.


    Audiophile Grüße - Nadja


    lenco s arm 01.jpg


    lenco s arm 05.jpg


    lenco s arm 06.jpg

    Klanglich ist der neue Tonarm ein voller Erfolg.

    Erstmal habe ich den gedämmten Teller gegen einen ungedämmten getauscht.

    Ich habe das Gefühl, das der Elli jetzt ruhiger & feinfühliger spielt.