Posts by vinylia

    Beide Phonostufen müßen aufeinander abgeglichen werden bzw. sein.

    Beispiel

    Bei meinem Bi-Amping habe ich zwei doppel Mono Endstufen, da beide Stufen nicht abgeglichen sind, nutze die eine für den Baß, die andere für die Höhen.

    Möchte ich, das je eine Endstufe für je einen Lautsprecher genußt werden, müßen beide aufeinander abgeglichen werden.


    Sonnigst Nadja

    Hallo Nadja,

    Nur mal so meine Gedanken dazu, wahrscheinlich weißt Du das ja alles selber, viel Erfolg Tobias.

    Danke Tobias!

    Die Elkos sind die ersten Kandidaten. Die Freunde hatten wohl noch mehr Streuung bzw. Abweichungen als bei uns.

    Ich habe nen Schaltplan für den "Phono-Hobel" gefunden. Eingang 47 k, nicht 48 oder 50, letzteres find ich schon kraß.


    Sonnigst Nadja

    Zufällig fand ich dieser Juwel ...

    Klangfarbe - ein ehemaliges Tape-Label aus Karl-Marx-Stadt.

    Vertreten sind:

    F.Bretschneider

    Kriminal Tanzkapelle

    Stein im Brett

    Ag Geige

    Ag Geige's ersten beiden Platten erschienen als Kassetten bei Klangfarbe.


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    Das Cover habe ich mit Absicht so geknippst, das es zur Musik passt.

    Die Aufnahmen stammen von Masterbändern. Ein erstklassicher Klang & Sound.

    Ich nenne es Elektro-Punk. Wie ich ihn auch mag. Speziel-Spaezial. Psychodelisch. Obskur.


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    Zwei mal fettes - schweres Vinyl, ohne Pressfehler.

    Wer diese Art von Experimental Musike nicht kennt, wird derweil meinen, "Hülfe, meine Anlage spinned!" Oder mensch wird kurzerhand vor die Türe gesetzt. -gehetzt. Mit samt dieser Köstlichkeit. Und es schreiet einem hinterher, "Jetzt ist einfürallemal Schuß mit diesem Schwarzhören!"

    Zeitlos schön. Was wäre wenn? Es ist egal.

    Es ist Punk der nicht altert. Eher reift ... bis die Ohren spirulieren.


    In diesem Sinne, ne ohrrale Klang-Reise wünscht die olle punke.

    Der erinnert stark an einen Telefunken S500. Sogar der Tonarm ist optisch dem Ortofon AS212 angenähert.


    Gruß


    Andreas

    Andreas,

    es gibt sogar einen Thorens mit einem Unitratonarm.

    Ich hatte mal nen Unitra Daniel mit Ortofon Tonarm. Ich Rindvieh habe das Dings wieder verkauft. Der Daniel wird bis zu 350 Taler gehandelt.


    Sonnigst Nadja

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    Die Motorsteuerung. An den beiden Potis können die Touren getrennt für 33 & 45 eingestellt werden.

    Die olle original Sicherung war in Ordnung, hatte jedoch nen Wackler.


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    Phonopre - ohne Eingangskapazität. Mit Operationsverstärker. Auf den ersten Blick scheints recht ordentlich gemacht. Nur was nützt es, wenn die Werte der Bauteile ungenau sind.


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    Mit einem Stecker wird auf Direktausgang oder interner Phonopre umgeschaltet.


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    Der Umschaltstecker ...


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    Der Kopfhörerverstärker ...

    Die Lautstärke für Links & Rechts wird einzeln eingestellt.

    Wenn die Bauteile in ihren Werten schwanken, braucht es eine extra Lautstärkergelung. Macht also Sinn.


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    Kein Würfel- bzw. Euro-Stecker, sondern ein Din-Stecker ...


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    Das Netzteil ...


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    Der Trafo - nicht mal verschraubt ...

    Mein Sowjetischer HiFi Plattenspieler tuts mehr recht als schlecht.

    Vega ZN 110

    > das Chassis ist von Unitra (Polen) G 602 - Einstiegsklasse

    > Phonovorverstärker oder Direktausgang

    > Kopfhörerverstärker

    > Masselaufwerk

    > massive Holzarge mit Plasteboden

    > Pitch

    > Endabschaltung

    > Antiskating


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    Der Klang ist recht ordentlich ... Untenrum ist ordentlich Druck.

    Das Dumme, ein Kanal ist zu leise, der Trafo streut rein. Da muß ich irgendwann mal bei.

    Beim Eingangswiderstand maß ich 48 k & 50 k - scheint alles irgendwie recht ungenau zu sein. Also werd ich mal die Widerstände & Kondensatoren tauschen bzw. nachmessen.

    Leider war ein Unitra System, nicht das original sowjetische Vega System montiert. Erst mal ist ein Unitra MF 105 angetütert.

    Goldring vergab seine Lizenz vom G800 an Tenorel -Holland, Tenorel an Unitra - Polen, Unitra an Vega - Udssr. Unitra entwockelte sein MF 10.. stetig weiter, war am Ende besser als das originale von Goldring.


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    Es ist ein massiver Aluteller, den ich noch dämmen möchte.

    Das Tellerlager muß noch befestigt werden, kann auf Ölbad umgerüstet werden.

    Wird der Dreher eingeschaltet, ist 33 Standard.

    Der Tonarmlift senkt sich sehr soft, über einen Magnetschalter.

    Wird die Taste "Stoi - Stop" getdrückt, hebt sich der Tonarmlift & der Motor schaltet sich ab. So wie bei der Endabschaltung auch.

    Eingeschaltet wird "Pick - Start".


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    Der Mittnahmeteller ist einfachstes Plaste.

    Die Tourensteuerung ist mit Strotoskop & Streuscheibe versehen. Ein Unitra Standard.


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    Hinten links, der Phonopre, Links-Mitte - der Trafo, davor das Netzteil

    Vorne Rechts, der Kopfhörerverstärker


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    Die Massive Holzzarge. Die Patina belasse ich. Der Dreher wird nur gereinigt.


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    Die Zarge von unten mit gefederten Gummifüßen.

    Heute die neuen Tonarmkabel eingezogen. Mehr geht grad nicht.


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    Mit der "Dirtten Hand" gehts päßlich die alten & neuen Kabel an zu tütern.

    Die alten Kabel waren vom Vorbesitzer radikal gekürzt.


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    Die neuen Kabel sind dran.

    >Zwei RFT Tonkopfkabel, hoch flexibel, je mit zwei Adern mit Schirmung.


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    Die Spezial-Mutti muß da rein. Geht super, wenn die Mutti rund gebogen wird.

    Zartfühlend mit nem Schraubenzieher zum dritten Loch schieben.


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    Ein Draht dient zur Einfädelhilfe ...


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    Der Draht wird am Schutzleiter angelötet.

    Vorsichtig die neuen Kabel mit dem Draht durch friemeln.


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    Fertsch! Neue schwarze Schräubchen bekam das Messerlager, da eine Schraube fehlte.


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    Södele, ... mehr geht erst mal nicht. Hand muß Pause machen.

    Demnächst gehts mit der Zarge weiter.


    Fahr jetzt zu nem Freund, Elektroniker, meinen Russen Dreher vorbei bringen.

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    Mein Elli braucht ne Frischzellenkur.

    2004 kam der L75, für 50 €, zu mir. Mein erster echter Dreher. Wurde auch Zeit. Und das Analog Forum wurde ein virtuelles zu Hause.

    Mit dem Elli stieg ich in eine neue HiFi Dimension. Zargenbau, Auksticoptimierung, Systemfriemeleien usw..

    Decca International Tonarm für 50€, ne Forumsaktion. Es folge ein Goldring 1012. Welches nach einem Nadelcrach mit einer hyperelliptischen Shure Nadel ausgestattet wurde. Der Decca Arm bekam ein Carbontonarmrohr. Joel zauberte ein Ölbadtellerlager.

    Bis heute nutzte ich den Elli überwiegend für Klassik, dafür habe ich diesen abgestimmt.

    Das Goldring ging, ein V 15 IV HE kam & durfte auch wieder gehen. Momentan werkelt ein Naga 30MP an dem Elli.

    Bei einem Küchenprojekt blieb eine Ikea Wabentür übrig. Der "Ikea-Akustikboden" war geboren. Testweise ist dieser momentan unter dem Elli lose verlegt.

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    Spontan werde ich hier berichten, wie das Projekt wächst. Bis der "neue" Elli fertig ist

    Sein neues zu Hause wird im Damen Salon an der Röhren Anlage sein.


    Sonnigst Nadja


    Die Eckdaten der geplanten Arbeiten:

    (Dabei muß ich erfühlen was & wies mit mein Hand geht. Eile ist Irrtum.)

    Chassis:

    Anpassung an dem SME Tonarm, Dämmung des Chassis, Verschließen von unnötigen Löchern, Neulackierung, neues Reibrad, überarbeitetes Tellerlager

    Zarge:

    "Ikea-Akusticboden" einpassen, 22 mm MDF Innendämmung, Neulackierung

    SME 3009

    neue Kabellage, Ölbadlager, einige Feinarbeiten


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    So sehen SME 3009 & Elli gerupft aus.


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    Ein L75 Chassis ging zum Metallbauer, mit samt dem 3009 Armlager.


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    Unterschiede zu einem Lenco & SME Tonarmlager.

    Die Lagerachse des 3009 ist massiver Edelstahl, wird von den beiden Kugellagern geführt bzw. gestützt. Der ganze SME Tonarm ist Edelstahl, bis auf das Alu-Tonarmrohr, welches mit einem Holz-U-Profil innen gedämpft ist.

    Bei Lenco kommt klassisches Eisen & Plaste zum Einsatz. Die Leichtgänghikeit des Lenco Lagers läßt sich mit einer Mutter, Gegendruck, sehr präzise einstellen & fixieren (Kontamutter + Feingewinde).

    Beim SME ist das nicht notwendig. Die Leichtgängikeit ist von hause aus gegeben. Das ganze Lager ist auf Leichtgängigkeit werksmäßig abgestimmt. Keine Justage ist nötig wie beim Lenco Lager.

    Das SME Tonarmlager ist sehr hochwertiger Schwermaschinenbau.

    Beim Lenco Lager ist sehr gut zu ersehen, weshalb ich dieses auf Ölbad aufrüstete. Einfachste Lagerkäfige.


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    Links das Kugellager des 3009, rechts das Lenco Fippeslchen.


    Der SME 3009 befand sich auf einem Techncs SL-15 MK2.

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    Einige werden mich jetzt lünchen, ich mache mir nichts aus Direkttrieblern, auch wenn das ne Lenco Erfindung ist.

    Wer Interesse an dem geputzten Technics Laufwerk hat, kann sich bei mir melden. Den Technics möchte ich veräußern.

    Meine RFT / Geithain BR 26 habe ich jetzt ne Weile im (Bi-Amping Betrieb). Ich kann zwischen meinen Baß starken Standboxen & den BR 26 wählen. Wie mir gerade ist.

    Da die BR 26 ein nicht so starkes Baßfundament besitzt, mehr in den Mitten & Höhen zu Hause ist, viel mir auf, das Mono Platten mit der BR 26 am besten sich präsentieren als mit den Baß starken Boxen.

    Klanglich & auch räumlich ist das sehr formidabel. Aus meinen Mono*s kann ich viel mehr zarte, verborgene Detail raus hören. Dumpfe Aufnahmen wirken viel klarer & frischer.


    Wer sich speziell was für den Mono-Genuß zurecht stellen möchte, könnte ruhig mal die BR 25 oder BR 25 ausprobieren.


    Monoistische Grüße - Nadja

    Uwe,

    Vinyl ist auch schwarzes Rund! Scheiß Moped fahren. Ist doch langweilig, du mußt dich dabei fast bewegen.

    Zu Hause kannste dich faul aufm Sofa flezen & Musike hörn. Null Bewegung ... Außer mal zum Dreher flitzen.


    Gute Idee, werd Freitag ne Runde mit der Mopede drehen ...


    Sonnigst Nadja