Posts by vinylia

    Die Achse des Motors muss unter der Spannung des Riemens genau parallel zur Tellerachse sein.

    Das ist das, was mich am Ziphona Opal / Granat gefällt. Der elastisch aufgehangene Motor, an dem läßt sich die Spannung des Riemens einstellen.


    Beim PE 1000, ob das so seien muß, keine Ahnung, ist der Motor leicht nach schräg nach hinten geneigt. Somit steht die Motorachse leicht schräg.


    Zum PE 1000

    Der 1000er ist jetzt im Klang so, wie ich ihn mir anfangs gewünscht hätte.

    Das dieser in der Baßkraft meinen L78 übertrifft, ist ne Hausnummer.

    Sein seidiger, nicht weichgezeichneter, Klang & seine Ausgewogenheit, das macht schon was her. Holla die Waldfee ...

    Anfangs hörte ich mehr & überhaupt, Klassik mit dem 1000er. Jetzt mit der neuen Abstimmung, ist es die reinste, kraftvolle, Ohrenfreude, auch die härtere Gangart die auf dem PE 1000 gefällt.

    Gerade die Kombination kräftiger Baß & Seidigkeit, macht den Vinylia-PE 1000 aus.

    Der Elli ist im Gegensatz zum 1000 viel raubeiniger. Was bei der entsprechenden Musike richtig Freude bereitet.


    Im Fazit, die Modifikation des PE 1000, ist eine sehr sinnvolle Maßnahme. Die den PE 1000 aus seinem Dornröschenschlafe frohlockt.


    Audiophile Grüße Nadja

    Das Problem bei Schellack ist, wenn Du viel Schellack hörst, brauchst Du mindestens einmal im Jahr eine neue Nadel.


    Bei den System-Brücken gibt es drei Varianten:

    - Links / Rechts Brücke

    - die Spulen miteinander brücken dabei hast Du dann nur noch eine Anschlußeitung

    - die Spulen kreuzweise brücken

    Alle drei Brückungsarten ergeben ein andere monoale Darstellung.


    Selbst nutze ich entweder ein Tenorel T2001 D oder Unirta MF 104, beide Systeme sind fast baugleich, mit der 78er Nadel.

    Selbst nutze ich nur ein System für Schellacks, da ich dieses in der speziellen Schellackdarstellung auswähle. auch möchte ich nicht ständig die Nadel hin & her stecken.

    Ein Freund nutzt das 2M Mono mit 78er Nadel.

    (je nachdem, wohin der Riemen abrutschte) einen O-Ring klebte. Irgendwie erscheint mir Dein PE nicht ganz so durchdacht, Nadja ;)

    Gruß

    Andreas

    Vielleicht mit der heißen Nadel gestrickt?

    O-Ring - köstlich. Davon sind meine Mopeden voll ... Da werd ich im Keller was raussuchen.

    Den Riemen habe ich mit Alkohol gereinigt. Über eine Nadelfeile gezogen, die Motorachse etwas aufgeraut. Das alles hilft nichts.

    Also einen O-Ring. Oh Wunder ..., Oh Gott, oh Gott ... O-bs das was bringt?!


    Gruß & Danke Nadja

    Zurück zum PE 1000 ...

    Im direkten Vergleich mit meinem L78 SÖ, hat der PE 1000 jetzt mehr Baß, mehr Offenheit. letzteres liegt vielleicht auch am Carbontanarmrohr.

    Ich dachte schon, mein Elli sei ein Dampfhammer.

    Der 1000er ist weicher & feiner im Spiel.

    An beiden Drehern spielt ein Exact. Um den selben Baß am Elli zu genießen, muß ich mich eines Exacts mit einer OM30 Nadel bedienen.

    Dennoch, der PE hat mehr Druck & wirkt imposanter.


    Kurz hatte ich das AT33 PTG am PE. Auch dieses gewinnt mit mehr Grundton.

    Ich weiß auch nicht, weshalb mir das Exact mehr liegt. Ist es diese Griffigkeit?


    Das einzige was ich dem PE noch austreiben muß, ist, das dieser beim Einschalten sehr gerne den Riemen von der Motorwelle wirft.

    Den Riemen, als auch die Motorwelle hatte ich schon angeraut, das hat nur recht kurze Zeit geholfen.

    Eine modifizierte China Raketa.

    Denon DL110

    Shure V15 III E / HE / ...

    Unitra MF 104 E mit Goldring G 800 E-Nadel

    (Das original Goldring war mal ne Grundausstattung für Englische Lencos.)

    Grado Reference Platinum ... - Grado-Klang ist Geschmackssache.


    Gruß Nadja

    Und weiter gehts im Karussell ...

    Heute bekam ein Rega Eaxact eine OM30 Nadel. Die Länge der Nadel passt perfekt. Auflagekraft liegt erstmal bei 2 g.

    Mit Eisenschrauben kommt wie beim OM & 2M die Bratsche mehr in den Vordergrund. Mit Messingschrauben wird diese etwas abgemildert.

    Das System spielt kraftvoller, etwas feiner auf dem Lenco als mit der originalen Exact Nadel.

    Der Grundton des Exact 30 ist schön kraftvoll.

    In der Musikalität, Wärme & Ausdrucksstärke gewinnt das Exact mit der 30er Nadel. Die Höhen sind feiner & kräftiger. Moderneres Spiel ...

    Jedoch ist die original Exact Nadel imposanter. Ist irgendwie runder & kuschliger. So wie in einem Kirchenkonzert. Das Klangbild wirkt homogener.


    Verkauft wurde die Nadel als OM30, auf der Verpackung steht Nadel 40 ...?

    Eaxcat Nadel - Micro-Line

    OM30 Nadel - hyperelliptisch

    Also 2M Nadel in OM Generator?

    Grüße

    Fritz

    Danke für den Wink mit dem SME Arm, ist ein anderes Prinzip als meines. Bei meinem Tonarmölbadlager liegen die Kugellager, das gesamte Lager, komplett im Öl.


    Die OM Nadeln passen in die 2Ms, ist ja das selbe Systemgehäuse.

    Der OM Generator passt in den 2M Systemträger & umgekehrt.

    Theoretisch passt eine 2M Nadel in einen OM System. Praktisch muß am 2M Nadelträger was weggeflext werden. Dann lieber den OM Generator in ein 2M Systemträger implantieren.

    Persönlich finde ich die OM Nadelträger besser, da diese strammer auf dem Systemkörper sitzen, besser.


    2M -OM10 - Red-Nadel - u.s.w.

    Interessant ist, das das 2M Red mit der originalen Nadel ähnlich spielt wie das OM20 mit 30er Nadel. Die Bratsche saust förmlich in den Vordergrund.

    Persönlich finde ich das das OM10 mit der 2M Red Nadel schöner spielt. als das originale 2M mit der originalen Red Nadel. Dieses finde ich besser mit der analogis OM Nadel.

    Das OM10 spielt am besten mit der Red Nadel, als mit der analogis & OM30 Nadel. Das liegt auch an dem stärkeren Magneten der 2M Serie.

    Das OM10 Spielt nicht nur kraftvoller & klarer mit der 2M Red Nadel.


    Gruß Nadja

    2M 30er Nadel Ergänzung - Messingschrauben

    Es ist äußerst warm räumlich & klar. Die Musikalität ist ganz eigen.

    Die Höhen sind im Vergleich zu meinen anderen Systemen hell. Beim Eaxct, V15 III, Raketa, ... sind die Höhen vollmundiger. Die Bratsche ist bratschig erdig. Beim OM20 sehr dominant & sehr hell. Beim 2M Red / Blues ist die Bratsche & Höhen heller als bei meinen anderen Systemen. In einer normalen Präsents ist die Bratsche & viel zurückhaltender als beim OM20.

    Unten rum, da grummelt es schön kraftvoll.

    Jetzt das ganze nochmals mit Eisenschrauben.

    Die hellen Höhen gehen zurück, wirken harmonischer. Die Räumlichkeit geht etwas zurück.

    Danke für Eure Blümkis! ... und Eure Rückendeckung.

    Was mich erschreckt ist die Tatsache das bei PE kein funktionierendes Qualitätsmanagment im Haus vorhanden ist.

    VG

    Dieter

    Bei PE fragte ich nach, weshalb die Toureneinstellung nur mit einem Minischraubenzieher funktioniert, nicht am Gerät gekennzeichnet sei, auch davon nichts in der Bedienungsanleitung stehe.

    Antwort, das soll in einer Fachwerkstatt geschehen & sei ab Werk korrekt eingestellt.

    Jedoch offenbarte mein Gehör & meine Lenco Stroboskopscheibe etwas anderes. Ich mußte die Touren nachjustieren. Dabei mußte ich ertesten, welcher Poti für welche Tour zuständig ist.


    Ich finds auch ein Armutszeugnis, das PE keine Endkontrolle vollzieht.

    Da muß erst sone Audio-Tüftlerin um die Ecke kommen.

    Nun ja, wer ist schon vollkommen?


    Sonnigst Nadja

    Auf dein Ölbad für den Tonarm bin ich auch schon gespannt.

    Ich kenne den Unterschied von dem original SME Ölbad und das war schon genial.

    Grüße

    Fritz

    Fritz,


    vielleicht machen mich nicht MC Systeme mehr an. :saint:

    Hat SME auch schon Ölbadtonarmlager gebaut? Dachte, das ist meine Erfindung?

    Ich plane auch einen SME auf Ölbad um zu stricken. Ich muß nächste Woche mal bei meinem Metallbauer vorbei.


    Das ist mein Ölbadtonarmlager, auf L75 Tonarmbasis.

    oellager 06.jpg


    oellager 07.jpg

    Die Hülse kommt nach dem Einbau drauf.

    Der Tonarm ist weiter höhen verstellbar.


    l78 tonarmkabel 04.jpg

    Dies ist ein CEC S-Tonarm, wo mich das originale Tonarmlager nervte. Das läßt sich naturgemäß sehr schlecht, bis garnicht, einstellen. Dieses Lager hat mir ne teure Platte zerstört. Daher der Radikalumbau.

    Hier der Tonarm in der Erprobungsphase.


    Die Klangverbesserung war nicht geplant. Ich wollte nur ein reibungsloses Tonarmlager.

    Die Klangverbesserung ist letztendlich logisch, da Öl auch dämpft, bzw. (Mikro)Schwingungen minimiert. Die Tonarmlagerung beruhigt.


    2M mit OM30 Nadel - mit Messingschrauben am Headshell

    Heute habe ich bei einem Freund die 30er OM Nadel an seinem 2M Blue gehört, das klang auf einem Thorens sehr, sehr schön. Irgendwie stimmig. Sein Kommentar dazu, dies sei dieser typische OM Klang.

    Besagter Freund mag lieber das originale Blue, so sind die Geschmäcker ...

    Da ich noch ein 2M Red / Blue zugegen habe ... Ich finde den Klang viel stimmiger als das OM20. Der Grundton ist schön kräftig, der Klang warm & kraftvoll. Sehr rund. Sehr natürlich. Einfach schön ...

    Würde ich nach dem Shure V15 III einordnen.


    Guter Gedanke mit dem Rega MC ... Auweia ...


    Gruß Nadja

    Danken Fritz,


    für Deinen Bericht. Du sprichst mir aus der Seele.

    Denn Einpunkter Decca habe ich erstmal in Rente geschickt. Die Einstellerei machte mich wahnsinnig.

    Da ich recht unterschiedliche Dreher zu gegen habe, habe ich die Erfahrung gesammelt, das jedes System an jeden Dreher anders spielt.

    Jedes System braucht seinen Dreher & umgekehrt.

    Und heute habe ich den Headshell Unterschied gehört ... Verdammtes Obst. Wo fängt das an, wo hört das auf?

    Du erlebst die System-Unterschiedlichkeit an Tonarmen, ich an Drehern. Deswegen habe ich drei Exact. Eines bekommt eine OM30 Nadel, da bin ich gespannt, wie der Unterschied zur ML ist.


    Nicht ohne Grund hatte ein audiophiler Freund, die Idee, Systeme vor dem Kaufen zu Hause testen zu können. An der Idee arbeite ich noch.


    Mein Ölbadtonarmlager brachte meine Systeme einen Quantensprung nach vorn.


    Die Unterschiedlichkeit meines Exactes erlebe ich an unterschiedlichen Drehern. Eines ist am 1000er, das andere an einem SME Headshell & kann von Dreher zu Dreher Wandern. Und überall spielt es anders. Am aller schönsten am PE 1000. Das passt oben, wie unten, links & rechts.

    Das nächste System, hat oben zu viel, das nächste unten zu wenig, ...

    Irgendwie bin ich beim Exact hängen geblieben.

    Werde mich auch vom MC System verabschieden. MMs & MIs sind irgendwie vollmundiger. Runder. Wie sagte ein Freund, fleischiger.

    Keine Frage, ein AT33 PTG spielt göttlich schön, es hat das, was viele MCs haben, diese Luftigkeit, die mir jedoch was vermissen läßt. Die Vollmundigkeit.


    Firtz,

    an meiner Philis HiFi Anlage 50 H habe ich ein Exact mit einer einer nackten-elliptischen Nadel. Du glaubst nicht was da für ein Baß mit dieser Kombi rüber kommt. So bassig habe ich das Exact noch nirgends spielen erlebt.


    Sonnigst Nadja

    Erstaunlich Nadja!

    Vor ein paar Wochen war der PE 1000 für dich noch der absolute "Überdreher" und jetzt hat er auf einmal Konstuktionsfehler. Ich möchte dir ja nicht deinen Spaß an deinen Küchentisch-Frickeleien nehmen aber vielleicht könntest du im Hinblick das Neueinsteiger leicht beeinflussbar sind deinen Überschwang etwas zügeln. Herjeh, was haben wir hier nicht alles schon von Dir gelesen. Nadeln die mit Sekundenkleber geklebt wurden, Röhren die mit Kleingeld gekühlt wurden. Wie soll ein Einsteiger in das Thema Vinyl, der deine Karriere hier nicht verfolgt hat, einschätzen können wie er deine Äußerungen werten soll. Sorry für Off topic.


    Donald

    Wie bist Du denn drauf Donald, schlecht gefrühstückt?


    Von meinem PE 1000 war ich von Anfang an begeistert. Nur merkte ich hin & wieder, das der zum Brummen bei MIs & MCs neigt, also bin ich deren auf den Grund gegangen. Carbontonarmrohre können, da diese nicht schirmen, zum Brummen neigen. Woher ich das weiß? Weil ich schon vor zwanzig Jahren mein erstes Carbontonarmrohr strickte. Den Brummgrund am PE habe ich gefunden & beseitigt.

    Nebenher, noch den Dreher Klang optimiert. Das sind keine Küchen Frickeleien, da gehe ganz gezielt & durchdacht ran. Dann les mal richtig.


    Mit Münzen habe ich keine Röhren gekühlt, sondern nur als Abwärmemittler missbraucht. Genauer lesen bildet.

    Klar gehe ich nicht nur für Dich ungewöhnliche Wege. Na und. Wenn Du damit Probleme hast, dann ignorier mich ganz einfach. Manchmal hilft einfach Klappe halten. Vielleicht brauchst Du es für Deines Selbstwert, über Andere, mich, her zu ziehen?


    Sorry, wenn Du Dich nicht traust, einen Magneten wieder an eine Nadel zu kleben, oder eine Nadel auf einen Nadelstumpf zu planzen oder gar eine Nadel zu transplantieren, dann ignoriere mich einfach & hole jetzt hier nicht zum großen Schlag gegen mich aus.

    Du hast ja derer Deiner, die Dir zu stimmen. Viel Spaß beim Kugeln vor Amüsement. Es ist so einfach, über Andere her zu ziehen. Als selbst in den Spiegel zu schauen. Selbstkritik befreit von Unbill ...


    Es gibt sehr viele, die meine ungewöhnlichen Wege lieben. Nicht ohne Grund stellte mich mein Chef als ungelernte Elektromonteurin ein. Weil ich eben nicht diese Betriebsblindheit habe. Bei uns in der Firma mach ich die komplizierten Schaltungen, wo sich nicht mal meine gelernten Elektrikerkollegen ran trauen.


    Mittlerweile, jetzt bekommst Du was zum Lachen, sehe ich mich als Instrumentenbauerin. Da ich einen Dreher als Musikinstrument betrachte & so diesen abstimme. Das hat mit sehr viel Feingefühl, Gehör & vor allem mit langjähriger Erfahrung gemein. Sowas betreibe ich seit zwanzig Jahren.


    Viel Spaß wünsche ich Dir weiterhin Dich über mich herzuziehen & Dich über mich zu amüsieren.


    Wer austeilt, muß auch einstecken können Donald.


    Gute Nacht ...

    Die RFT fand ich zu analytischen, zu modern.


    Die Electro-Harmonix finde ich klanglich am stimmigsten beim MS-23B.

    Bei meinen beiden MS-23B halten die Harmonixe seit zwei Jahren oder sind gar schon drei ...?


    Berichte bitte wie die Spax Tube vom Klang her sind.

    Das Grado habe ich an das China Headshell getütert, welch alle anderen Systeme auch haben. Zuvor hing es an einem massiven Lenco SME Hedshell.


    Am Lenco finde ich das Grado mit dem neuen Headshell stimmiger, erdiger & runder. Die Höhen sind hier nicht so spitz.

    Das Grado bleibt mehr in der Mitte, geht nicht nach außen, wie beim 1000er, das liegt auch an dem Carbonttonarmrohr. Carbon, so meine Erhörung, öffnet mehr das Klangbild.

    Gerade diese Mittigkeit mag ich am Grado. Bei Klassik erinnert mich das Grado an ein Kammerkonzert. Dort ist der Klang ja auch nicht immer so imposant.

    Das Grado ist ein sehr stimmiges Klassik System, wenn es mehr auf dem Boden bleiben soll.

    hört sich alles ganz interessant an besonders das Grado würde mich reizen.

    Wie sieht es mit dem X5 aus?

    Konntest du herausfinden ob etwas defekt ist?

    Grüße

    Fritz

    Da ich kein anderes X5 kenne, kann ich nichts dazu sagen, ob dieses defekt oder intakt ist.

    Aufjeden schnalzt, schnarrt oder zirpt es nicht.

    Mehr als 1,8 g Auflage geht nicht, dann schleift das X5 auf dem Vinyl.

    Ich werds mal an den PE schrauben & mal lauschen.

    Das Grado steht zum Verkauf, bei Interesse bitte PN an mich.


    Jürgen,

    danke für die Blümkins! Deine andere Meinung ist sehr wichtig.


    Zum Grado ...

    Auf meinem TD 160 spielt ein Reference Platinum 2 Mono ganz vorzüglich. Hat auch sonen 1960er Charme, dies passt perfekt zu den Mono Scheiben.

    Das ist eine sehr schöner wohlige, wollige & natürliche Musikalität.

    Grado & Thorens finde ich zusammen sehr, sehr stimmig.

    Am PE 1000 kommt das Grado überhaupt nicht zum Zuge. Vielleicht ist auch ein Lenco das falsche Laufwerk fürs Grado ...


    Das getestete Grado, ist ein Platinum Reference Wood, das müßte Serie 1 sein?

    Bei diesem Grado bin ich immer wieder hin & her gerißen, auf der einen Seite fasziniert mich mit der grufige Charme des Grados, auf der anderen Seiten wirkt es sehr verhalten.

    Andere Systeme haben weit mehr Strahlfreude & Räumlichkeit.

    Wie sagte eine Bekannte zu mir, als sie mich besuchte & zufällig das Grado lief, "Deine Anlage hat ja sonst mehr imposant."

    Und doch liebe ich gerade wegen dieser Zurückhaltung das Grado, wegen seines 1960er Charmes. Grado polarisiert.

    Bin echt gespannt, wie am Wochenende mein Besuch im Blindtest auf das Grado reagiert.


    Für Euch zweibeiden habe ich das Grado fix an den Vinylia-PE 1000 getütert.

    Was soll ich sagen, hier erwachet das Grado aus seines Dornröschen Schlafe.

    Am originalen PE 1000 will das Grado überhaupt nicht spielen. Das Problem hatte auch ein Foristi dieses Forums, der sich auch ordentlich die Karten legte mit dem Grado am Werks-PE 1000.

    An meinem Vinylia-PE 1000 spielt das Grado Reference Platinum Wood formidabel. Hier strahlt es, hier ist nichts im Hintergrund, ganz im Gegenteil. Es strahlt, verzaubert mit einer schönen Wärme & Musikalität am 1000er. Echt spannend.

    Jedoch gefällt mir das Exact besser am PE, dieses hat mehr Grundvolumen, ist vollmundiger.


    Das Shure V15 III Shibata spielt sehr rund am PE 1000, schmeichelt mit einer grundigen Wärme. Der Grundton ist schön erdig. Gefällt mir besser als das Grado.


    Mein Favorit bleib beim PE 1000 das Exact, dies ist stimmiger.

    Das Grado, als auch das Shure V15 III haben recht dominante Höhen, die auf Dauer nicht wirklich wohlgefallen.

    Das V15 III spielt unglaublich warm & äußerst musikalisch auch am PE.


    Musiklische Grüße - Nadja

    Das OM20 habe ich mir nochmals vorgenommen & etwas entschärfen können.

    Dies hat jetzt mehr Grundton, ist nicht mehr so aggressiv. Dennoch, es bleibt recht laut & oben in den Höhen, da macht es ordentlich Tamtam.

    Die Bratsche ist jetzt etwas sanfter.

    Das OM20 habe ich entkoppelt mit Bleistiftminen, 0,7 mm, HB. Zart verschraubt mit Messingschrauben.


    Die obigen Systeme habe ich mit Klassik nochmals durch gehört.

    Das Grado hat sowas schönes Altbackenes, sonen 1960er Jazz-Keller-Sound. Auch wenns etwas zurückhaltend ist, hat es einen ganz eigenen Charme.


    Das X5 gefällt mir bei Klassik sehr gut. Es ist so schön unaufgeregt. Und äußerst warm. Seine wohlige Musikalität macht Ohrenfreude.

    Bei Klassik käme es gleich hinter dem V15 III.


    Wenn ich all die obigen Systeme nochmals mit Klassik durchhören würde, ergäbe sich ein völlig anderes Hörbild.


    Am Sonntag bekomme ich audiophilen Besuch, dann darf der die Systeme belauschen.

    Nachdem meine Anlage Masse- & Schirmungssauber ist, Ferritkerne an den Audio- & Lautsprecherkabel eingebunden sind, spielt meine Anlage viel wohlklingender.

    (Die Ferritringe kommen immer auf die Seite des Einganges. Also vor den Lauti- & Audio-Eingängen.)

    So wage ich einen großen Lauschangriff Teil I mit neun Abtastsystemen.

    Mir geht es um Musikalität & Ausdrucksstärke der Systeme, nicht um irgendwelche Messwerte. Auch nicht um Höhen, Mitten oder Bässe.

    Vielleicht hilft dem Einen oder dem Anderen diese Auflistung.


    Gruß Nadja


    Anpassung: 56 k & ca. 250 pF - für alle Systeme

    PhonoPre: Yaquin MS-23B - gepimpt

    Dreher: L 78 SÖ mit einer Sony 290 g Gummimatte, Doppelwand-Vogelsand-Zarge

    Headshell: bis auf das Exact, haben alle Systeme das selbe Headshell


    Jedes System spielt auf jeden Dreher anders.

    Auch ist die Tellerauflage mit endscheidend wie ein System spielt.


    Testplatte: Milva, Von Tag zu Tag, Die Macht der Gewohnheit - klassische Analogaufnahme.

    Hat sehr viele leise, zarte & ausdrucksstarke Töne. Eine sehr kräftige Bratsche, anfangs Rechts. Milvas Stimme ist hier einfach brillant. Eine sehr gelungene Mischung zwischen Unterhaltung & Klassik.


    Nach Rangliste in meiner Kette:

    Musikalität & Ausdruckstärke


    Rega Exact - Fineline - MM

    - spielt am ausdrucksstärksten & doch sehr musikalisch

    - am L 78 rauer

    - am PE 1000 weicher & musikalischer (L 78 Tellermatte)

    - mein bestes System


    Shure V15 III - Shibata (Onkyo Nadel für 13€!) - MM

    - spielt am musikalischsten

    Voraussetzung ist eine hochwertige Anlage, an meiner alten Anlage, trotz HE Nadel, spielte dieses nicht so brillant wie jetzt. Auch finde ich dieses System mit Shibata Nadel schöner als mit einer hyperelliptischen Nadel.

    Mit einem nackten-elliptischen Schliff spielt dieses System auch sehr schön, dafür etwas zurückhaltender.


    China Raketa - elliptisch-nackter Schliff - MM (nach Hersteller MI)

    - im Holzbody

    - sehr interessante Mischung zwischen Musikalität & Ausdrucksstärke


    Unitra MF 104 - Shibata - MI

    - sehr schöne Bässe

    - die Bratsche ist hier etwas vordergründiger

    - spielt um Längen besser als sein Original, Goldring G 800 oder das G 820


    Denon DL 110 - elliptisch - high Output MC

    - recht ausgewogen

    - sehr schöne Musikalität

    - mir persönlich fehlt etwas Ausdrucksstärke


    Ortofon X5 - Gyger - high Output MC

    - sehr weich, warm & musikalisch

    - mir fehlt Ausdrucksstärke

    - etwas zurückhaltend


    OM20 - Hyperelliptisch (OM30 Nadel) - 2M Body

    - hier knallt die Bratsche sowas von in den Vordergrund

    - das lauteste & irgendwie aggressivste System

    - mit der analogis Nadel, nackter-elliptischer Schliff, spielt das OM20 ausgeglichener


    Rega Elys - elliptisch - MM

    - macht irgendwie nichts falsch - auch nichts richtig

    - auch hier ist die Bratsche sehr dominant bis aggressiv


    Grado Reference Platinum Wood - elliptisch - MI

    - es ist schon ein sehr warmes System

    - das zurückhaltendste System

    - System mit der wenigsten Strahlkraft

    - am TD 160 spielt es strahlender

    Gleicher Baukasten? Lenco innen gekoppelter Riementriebler, Teac außen angeriebener Riemen, Reloop gleichstrom Direktdrive....da stimmt was nicht...vielleicht alles chinesisch aber noch lange kein gleicher Baukasten....ne... ne!!!!

    Es gibt sone Dreher um die 500 € von Denon, Onkyo, Lenco, Reloop & wie diese alle heißen & aussehen mögen, die basieren auf einen Asiatischen Großbaukasten.

    Da kann der Kunde bestellen in der Ausstattung & in der Gestaltung wie es einem liegt.

    In einem amerikanischen Audio-Forum haben die sich sonen Onkyo Dreher ganz genau angesehen ... Das Urteil war verheerend.

    Mein sogenanter Lenco & der Reloop haben die selbe Tonarmbasis. Der Lenco ist Konsumer, der Reloop DJ Dreher. Der Reloop hat eine sehr aufwendige Motorsteuerung, einen elastisch aufgehangenen Motor, ein besseres Tellerlager.

    Die Teller sind bei beiden Modellen gleich.

    Der Lenco besitzt eine 16mm MDF Zarge, keine Spanplatte wie früher üblich, leider einen 5 mm Hartfaserboden mit fipsigen Gummifüsken. Der Reloop eine schwere Metallplatte im Plastewannenboden.

    Von beiden Dreher nehme ich mir das Beste & möchte daraus was neues kreieren.


    Der Teac-3B macht mich auch an, weil ich Exoten mag. Ne massive MDF Zarge & guten Absorber. Für 350 € kann Audiophist keinen Fehlkauf erwarten.

    Den außen laufenden Gummi find ich auch klasse. Der Motor sieht elastisch aufgehangen aus. Was mich stört, das haben alle preiswerten Asia Dreher, auch Pro-Ject, die Tonarmbasis ist aus (resonierenden) Plaste. Dies ließe sich versteifen.

    Was meine Asia Dreher haben, sind kardanische Tonarme. Bei dem Teac eine klassische Lagerung.


    Bitte nicht mich falsch verstehen, den Teac-3B würde ich mir, gerade für diesen Preis, auch hin stellen.


    Gruß Nadja

    Teac TN-3B

    Der Teac TN-3B basiert doch, wie so viele Dreher dieser Preisklasse, auf einem Asiatischen Baukasten.

    Wie spielt der Teac?

    So ein Asia Modell, alias Lenco, habe ich letztens, endlich, für 20 € eingesammelt. Die werden sonst um die 150 € gebraucht gehandelt.

    Dazu noch einen Reloop Dreher fürn zehner. Der basiert auf den selben Baukasten.

    Beide Dreher möchte ich miteinander kreuzen & versuchen, einen klanglich ansprunchsvollen Dreher zur kreieren.