Posts by vinylia

    Hallo Nadja,


    also bei Lowbeats gibt es diese Einschätzung in einem Test bzgl. der beiden AT Systeme.

    VG

    Dieter

    Moin Dieter ...,

    bei Lowbeats haben sie die MLs, 540er & 740er, verglichen. Da schneidet das 540er besser ab. Ich mag Microline Schliffe, kommen vor Shibata. Sind nicht so scharf. Von Hyperelliptisch bin ich ab. Bevorzuge Shibatas.


    Morgen werden wir bei nem Freund OMs gegen das 2M antreten laßen. Da werde ich meinen Digirekorder & den Rèsomè mit einpacken. Uns stehen noch Gregors Graham Slee Jazz Club zur Verfügung.

    Das wird spannend ...

    Auch das ist für mich ein Qualitätsmerkmal. Nicht jeder LS zeigt diese Unterschiede so deutlich.

    Mein audiophiler Freund meinte, das meine Systeme deutlich besser "klingen".

    Meine RPs hängen an zwei Doppel-Mono-Endstufen, bzw. zwei aufgetrennte Rotel RA-1212 Vollverstärker von 1974. Die Klipsches & die Rotelse lieben sich ...<3

    Das was mir an Klipsch gefällt, ist das plastische Klangbild.

    Die Nadel kann man nicht einfach rausziehen? Zumindest bei mir geht das nicht.

    Welche Nadel meinst Du?

    Beim Shure Nadelträger ist es am besten das Nadelröhrchen mit einer Diamantscheibe, Dremel oder so was, im Kreis um das Nadelröhrchen, kurz hinter dem Plaste sachte lang zu fahren, bis das Nadelröhrchen ab ist. Bloß nicht gerade durch das Nadelröhrchen durch flitzen. Sonst ist der Nadelmagnet ab.

    Ansonsten wird vorsichtig das Nadelgummi mit Hilfe einer aufgebogenen Heftklammer von hinten nach vorne rausgedrückt. Obacht, nicht das der Magnet dabei abbricht.

    Dann das Nadelröhrchen mit der Diamantscheibe kürzen.

    Das Nadelgummi von vorn mit einem Zahnstocher wieder ins Nadelröhrchen eindrücken. Die Nadel neu ausrichten.

    Wenn alles nichts hilft, alles zu mir schicken, ich frickel das um ...

    Mit diesem LS macht es Spaß, Musik zu hören, insbesondere Klavier, Stimmen, rhythmusbetonte Sachen. Aber eben auch tonal echt gut. Und die für ihre Größe überaus auslandede Abbildung im positiven Sinn.


    Auffalend ist, dass ich über die Klipsch etwas lauter als über meine andere Boxen höre.

    Danke für die Empfehlung.

    Jern jeschehen! :saint:

    Geht mir auch so, das mit dem lauteren Hören, fetzt irgendwie. Ich hab schon meine Nachbarin gefragt, ob irgendwie mehr Lautstärke bei ihr ankommt.


    Wie betreibst Du Deine RPs? Bi-Amping, Bi-Wiring, Standard? Meine laufen im Bi-Amping, damit wird die Klipsch noch spielfreudiger.

    Versuch mal den Winkel weiter nach auch zu drehen. Kein gleichschenkliger Dreieck. Immer in ein Zentimeter-Schritten nach außen drehen, das mögen Klipsches. Möglichst fast gerade die Boxen, damit wird die Räumlichkeit größer.


    Viel Freude beim Tüfteln & Entdeken, wünscht Nadja. 8)

    Aber als Missionar möchte ich nicht auftreten. Nadja darf auch weiterhin ihre high-output MI Systeme mit MC Verstärkungseinstellung an ihrem Phono Pre hören... ;)

    Frechling!

    Jeder Mensch ist, besonders ich, in Experiemntierlaune. Nicht ohne Grund fragte ich wegen eventueller Schäden bei dieser Art "Extase" nach. Da habt Ihr mich überzeugt, das das Unfug ist. Und ich mach ne Menge Unfug. :saint:

    Systeme habe ich bereits vor 15 Jahren gepuscht.

    Durch andere Nadeln, Nadel-Neupositionierung oder Nadelmagnet-Freilegung.

    Hab mir grad ein defektes MC in Japan zur Wiederbelebung geordert. Bei mir liegt genau für solchen Zwecke ne Shibata rum.

    Da Deutsch meine Muttisprache ist, wir im Osten in der Musik voranging eine "andere" deutsche Sprache verwendeten, nicht so direkt wie heute & im Westen damals, sind mir deutsche lyrische Texte sehr willkommen. Ich mags eher durch die Blume als direkt, noch schlimmer banal & plump.

    Manche deutsche Texte kann & möchte ich auch weg blenden.

    Einiges, gerade Schlager, finde ich belustigend, da darfs auch mal banal sein.

    Bei einigen deutschen Texten fasse ich mir nur an den Kopf ...,"Mein Gott, was das?".

    Wenn die Texte nicht stimmen, kann das zum Ausschlußkreterium führen.


    Bei internationaler Musik, ist mir die Orginalität der Musik wichtig, hier bevorzuge ich die Landessprache, obwohl ich die Sprache nicht verstehe. Hier ist es mehr die Melodik.

    Aufgrund deiner Beschreibung und aus akutem Interesse an allem, was interessant klingt, habe ich mir die RP-600M zum Probehören bestellt. Seit gestern ist sie da, krachneu.

    Gratulation zur RP-600M!

    Leg mal Jazz oder Klassik auf ...

    Jetzt spiele mit der Aufstellung.

    Bei mir stehen die Klipsch auf Ringanker Ziegelsteinen. Zwischen den Ringankern je drei braune PolySound Sylos, der untere Ankger direkt auf den Boden bzw. Teppich dazwischen & oben direkt, nackt, die Box auf den Anker.

    Bei Klipsch mit dem Abstrahlwinkel spielen. Bei mir unten gemessen, von der Wand weg, 23,5 / 28. Boxenabstand 2,50 m.

    Ich habe letztens die Schön ausprobiert. Ging ganz gut & fix, doch wirklich braucht sie niemand wirklich.

    Was blöd bei dem Video ist, das nicht zu sehen ist, wie der Plattenteller sich dreht wenn der innere Punkt überprüft wird. Das kann manchem verwirren.


    Da ich feststellen mußte das nicht jede Tonabnehmer-Geometrie mit dem Tonabnehmer harmoniert, wie PE 1000 & Naga OS 300 MP. Da war ich am Ende bei der klassischen Einstellung, erst Punkt A innen, dann Punkt B außen. Dies mache ich mit meiner 5 DM Scheibe von Conrad seit zwei Jahrzehnten erfolgreich.

    Ferner habe ich eine Justierschablone wo nur der Punkt A angegeben ist. Auch mit dieser Schablone habe ich sehr gute Einstellung vollzogen. Diese Schablone ist mit die genaueste.

    Tonabnehmer haben an ganz unterschiedlichen Punkten ihrer Verschraubungen, so verhält sich auch die Position der Nadelspitze.

    Mein China MC sitzt am PE recht weit vorne, das Naga fast in der Mitte.


    Was ich der Schön zugute halte, ist die fixe Einstellung, wenn die Geometrie passt.

    Meiner erste Einstellung die ich klassisch vornahm, wenig später mit der Schön korrigierte, war nur ne Abweichung von einem Millimeter.

    Ich habe das im Gefühl wo & wann ich am Headshell Schieben bzw. Drehen muß.

    Problem der Schön ist, der Achsmittelpunkt des Tonarmlagers. Bei vielen Armen gibt es keine Markierungen. Da fangen die Abweichungen an.

    Bei meinem PE ist so eine Markierung vorhanden, bei anderen Tonarmen nicht.

    @Nadja: Was ich bis jetzt von Dir gelesen habe und die daraus resultierenden Eindrücke lassen mich Dir die großen Systeme von Sumiko empfehlen. Dynamik, Stahlkraft und körperhafte Wiedergabe zeichnen diese Systeme mMn aus.

    VG

    Dieter

    Welches Sumikoa hast Du da im Ohr?

    Das Moonstone ist die Endtäuschung pur.


    Shure V15 III & IV, Goldring 1012 HE (hyperlleptische Nadel), OMs nebst Derivate, sie waren mir teils zu "analytisch", zur modern, mir fehlte das gewisse Fundament. Irgendwie das erdige, das bei einigen Elac's vorliegt. So richtig sprechen mich Grados, alte Nagas & das Rega Exact an. Mittlerweile bekomme ich Appetit auf ATs ... Da habe ich bereits einige gehört & bin beeindruckt. Die ATs haben ner ganz gute Mischung.

    Momentan spielt ein Goldring G820 SE (Shibata).

    ... anfangen würde ich mit 40%Befüllung

    jenachdem wie tief der Bass spielen soll je voller desto trockener der Bass.

    So ist dem leider nicht. Ich bin mittlerweile durch meine neuen Lautsprecher & deren Aufstellung eines Besseren belehrt. Habe über ne Stunde mit der Aufstellung getüftelt. Bis der Klang passte.

    Auf meinem mit Sand gefüllten Eisenboxenständer habe ich weniger Baß, als auf zwei Ziegel-Rinaganker-Steine. Mit den Ringankern kommt der schöne druckvolle Klang.


    u-schale.jpg

    Zwei Stück Ringanker / U-Schale hochkant übereinander gestellt.

    Zwischen diesen Rinagankern drei PolySound Sylo Absorber in Braun.

    Zwischen dem unteren Ringanker & dem Holzdielenboden ist Teppichboden.

    Die Boxen stecken direkt auf dem oberen Ringanker.


    Zufällig ist mir bei meinen Standboxen aufgefallen, das diese mehr Baßfundamend bekommen & auch ausgewogener klingen, wenn diese direkt, ohne Spikes oder sonst was, auf der Keramikfliese steht. Zwischen Holzdielenboden & Fließe sind drei Messingabsorber.

    Uiii,

    da hab ich tüchtig ins Wespennest gepieckst, auweia. War mir schon klar, das das passieren wird.


    Es nervt mich schon länger, das an recht vielen Ecken alter Kaffee neu aufgekocht & verpackt, als neue Sorte gepriesen wird.

    Ich wollt nur aufzeigen, was mein Höreindruck ist. Das ich keinen hörbaren Unterschied weder mit original Nadel oder Nachbaunadel & einem alt hergebrachten OMB System zum "neuen" 2M herausfiltern konnte.

    Das ich es recht schräg finde, was für Preise derweil für kalten Kaffee aufgefahren wird.

    Ich weiß auch, das es nicht wenige Freunde des OMs & seiner Derivaten gibt.

    Ich weiß auch, das mir bestimmte Systeme nicht liegen, weshalb auch immer.

    Zufällig gehört das OM / 2M dazu. Es hätte ja auch seien können, das das 2M mich im positiven überrascht. Es ist leider das Gegenteil. Es ist einfach nur Enttäuschung in meinem Eingangsschreiben.

    Persönlich finde ich es schade ..., das mit dem kalten Kaffee.


    Werbung möchte ich nicht mach machen für irgend wem.

    Kritiken an analogis werde ich weiter geben.

    Ruft bitte direkt in Falkensee an & laßt dort Euren Ärger ab. Die Jungs haben dort ein offenes Ohr. Nur so kann sich was an der Basis ändern.

    Ich halte dort auch kein Blatt vorm Mund.

    Die Nadeln werden nicht nur in der Schweiz produziert. Auch gab es Probleme in der Fertigung von Gummis, da erst ein eigenes Gummi entwickelt werden mußte. Es gibt Monopole, die derweil recht unflexibel sind & die Preise diktieren. So versucht analogis mit seinen Stammproduzenten neue Wege zu gehen, Eigenentwicklungen zu gehen.


    Nebenbei gab es schon Gedanken den L 75 zu produzieren. Da wäre der reine Materialpreis in Taiwan ca. 600 € gewesen. Da alles für diesen L 75 eigens produziert werden müßte.

    Heute greift jeder Hersteller in die Zulieferkiste & konfiguriert nach seinen Ideen.

    Tja wie soll man diesen Post einordnen ?

    - Ortofonbashing?

    - klangliche Unzufriedenheit eines Schrammelsound-Höhrenden, der mit Neutralität nix anfangen kann ?

    - Freundlicher Hinweis, dass auch Orfofon in unserem auf Wachstum ausgerichteten Kapitalismus Geld verdienen muss ?

    Neutralität, was soll ich damit? Ich mag Saft, Strahlkraft, Erdigkeit & Wärme.

    Mag sein das Ortofon Geld verdienen muß, nur bitte mit neuen, innovativen Produkten. Nicht mit ix aufgekocht & neu verpackt. Für mich ist das nur Kundenausnehmen.


    "Ortofonbashing" - gibt es noch deutsche Wörter? Nichts mit "Bashing", was das auch immer seien mag.

    Ich stelle einfach mal nur fest, mehr nicht. Jeder kann dazu seine Gedanken & Meinungen bilden.

    PS. Bei mir steht keine "Kartoffel-Anlage":