Posts by vinylia

    Sehr lecker, wie authentisch ist ostzonaler 1960er Beat ...


    Omega aus Ungarn - heute noch aktiv

    Iles - Ungarn

    Matadors - CSSR (waren der Inditip in den Staaten)

    Olympic - CSSR - heute noch aktiv - sehr progressiver Rock bis Hardrock

    The Rangers - CSSR

    The Flamingo Group -CSSR

    Trubadurzy - Polen

    Czerwone Gitary / Rote Gitarren - Polen

    Czerwono Czarni - Polen

    Skaldowie - Polen

    Grupa ABC - Polen


    Die Scheiben sind teils in Englisch wie in Landessprache. Überwiegend vor der dem "Prager Frühling". Vor 1968 war die ostzonale Beatmusike sehr progressiv & teils recht Gitarren laßtig, wie experimentell. Gerade die sehr frühen Omega Scheiben gehen richtig ab.

    Dazu gesellen sich etliche Blues & Jazz Formationen ...


    Von den ganz frühen Scheiben kann ich "Shaikin' Stevens & Sunsets" empfehlen. Da war er noch im Rockabilly unterwegs.

    Nun ja,

    ein Dreher ist schön, macht nur nicht wirklich glücklich!


    Im Höhrsalon drei Dreher im Betrieb

    - Elac Miracord 50H für Mono

    - L75 ursprünglich für Klassik konzipiert

    - L78 SE für die härtere Gangart & Schellack

    (10 weitere sind Ausstellungsobjekte)


    Schlafzimmer - momentan nur einen Dreher im Betrieb

    (10 weitere sind Ausstellungsobjekte)


    Küche - nur einen Dreher im Betrieb


    Ein Zweit-Dreher hat einen anderen Charakter, ein anderes System, ist für eine spezielle Musikrichtung. Daher genieße ich mehrere Dreher.


    Sonnigst Nadja

    Persönlich habe ich die Erfahrung gesammelt, das ein Mix sich klanglich auswirkt, als auch den Plattenteller beruhigt.

    Beispiele:

    Bei einem billigen Aluteller kommt unterhalb des Tellers eine Teppischdämmung rein, das ergibt hörbar mehr Baß.


    Bei meinem HMK-PA 1203 Projekt ...

    kam unterhalb des Stahlplattentellers, der wie eine Kirchenglocke klang, eine 300g fette Gummimatte rein. Der Plattenteller wiegt jetzt 1775 Gramm, was sich äußerst positiv auf den Klang auswirkt.

    Der Plattenteller ist beruhigt & dumpf. Das erhöhte Tellergewicht beruhigt auch den Direktmotor da dieser wenige mit schwingt.

    Moin,


    wie das so ist, habe ich ein zweites Yamaha Paar für 20€ für meine Nichte organisiert.

    Mit einem Freund haben wir die originalen & die optimierten Yamaha's gegengehört. Mit einer Mess-Ap die Frequenzgänge verglichen. Als "Referenz" dienten die BR25.

    Gregor orientiert sich an grundsoliden Lautsprechern, ich an Monitorboxen wie die BR25.

    Am Ende kam eine Mischung aus der Weiche der IQ Mini Lady & der NS-GS30 heraus. Bei der einen gefällt der Baß, bei der anderen die Höhen.

    Auch wenn die Boxen hörakustisch & nicht messtechnisch abgestimmt wurden, für den Einem ein Gräuel darstellt, ist das Endergebnis sehr stimmig & ausgewogen.


    NS-g30 11 - IQ Mini lady.jpg

    Am HT gefallen beide Widerstandswerte, 3R3 oder 4R7, ist Geschmackssache.

    Der 10µ Folienkondi, als auch der Austauch in MOX Widerstand, als auch in Folienkondis nehmen den Höhen ihren Schleier, laßen diese "brillanter" erhören.


    Beim TT habe ich mich an die polnische Optimierung orientiert. Den Widerstand vor dem großen Kondi entfernt, der Grundton, Baß steigt. Dazu parallel einen 1µ Folienkondi, hebt den Baß.

    Auf der Yamaha Platine ist parallel zur Spule ein 47 nF Folienkondi welcher den Baß ausgewogener "ergrummeln" läßt.

    Die Spule mit einem 0,15 mm Draht, geringem Widerstand, gibt dem Baß mehr Fundament.


    Das Endergebnis ist sehr, sehr schön geworden. Braucht sich hinter keine BR25 verstecken.

    Interessant ist, das eine IQ Mini Lady S110 teurer gehandelt wird als die Yamaha NS-G30, da IQ Lautsprecher als sehr hochwertig gelten.


    Wer gerne friemelt, Spaß daran hat positive Überraschungen erhören möchte, wird mit den Yamaha's seine Freude haben.


    Sonnigst Nadja

    Moien Jürgen,


    ich habe mir ein zweites Yamaha Paar für 20€ für meine Nichte organisiert, so daß ich jetzt 1:1 vergleichen kann. Nachher kommt ein Audio Freund, wir wollen gemeinschaftlich gegen hören.

    Mir ist aufgefallen das die IQ Boxen höher gehandelt werden als die Yamaha's. Vielleicht wissen nur Wenige das die IQ's Derivate haben.


    IQ Lautsprecher gelten als sehr hochwertig.


    Sonnigst Nadja

    Moin Jürgen,


    wie wurden diese Lautis mal geplant? Welche Weichen waren angedacht?

    Meinst Du die Yamaha oder IQ Boxen? Die IQ Boxen, so habe ich es recherchiert, gab es mit den gleichem Chassis wie bei den Yamaha's, nur das die IQ's trotz selber Chassis mit unterschiedlichen Weichen ausgestattet wurden.


    Eine "Andere" Box entsteht nicht, wie Du schreibst, das Klangbild ändert sich. Nur frage ich mich, welches ist die "richtige" Weiche & weshalb wurden die IQ's mit unterschiedlichen Weichen bestückt.


    Was ich nicht verstehe, weshalb Weichen oft mit Steinwolle bestückt sind, das macht Lautis oft dumpf. Anderes Dämmaterial verändert auch das Klangbild, als auch Folienkondensatoren & MOX Widerstände.


    Sonnigst Nadja

    Schade um´s Geld


    Ahoi


    Jürgen

    Moin Jürgen,


    begründe Deine Aussage.

    Wenn Du die NS-G30 MKII anfangs gehört hättest & jetzt, wärst Du einer ganz anderen Meinung. Hol Dir so ein Yamaha Pärchen ...

    Ich habe nichts weiter gemacht, als die Weichen der Lady verbaut & neu bestückt.

    Die Ladys wurden bei identischen Chassis mit unterschiedlichen Weichen bestückt. Und eine dieser Weichen kam in die NS-G30 MKII.


    Ich bin mit dem Klang-Resultat mehr als begeistert.


    Sonnigst Nadja

    Moins,


    ich habe mir die Weichen der NS-G30 MKII genauer angeschaut, mir viel auf, da nicht im Schaltplan eingezeichnet, das parallel zur Spule des Tieftöners ein 47n MKT mit dran hängt.

    So habe ich diesen nachträglich eingesetzt, es ist das klangliche I-Tüpfelchen.


    Die Yamaha Boxen sind für "Bastelwütige" die Lust & Freude haben aus einer grauen Maus, ein lebendig-buntes Vögelchen zu zaubern. Bei 30€ gehen die NS-G30 MKII los ...


    Sonnigst Nadja

    "Bei diesen Lautis wurden unterschiedliche Chassis, als auch verschiedene Frequenzweichen verwendet, trotz gleicher Chassis."


    Bei den IQ Mini Lady S110 wurden unterschiedliche Lautsprechertypen, als auch verschiedne Frequenzweichen verbaut.

    Auch wurde bei gleichen Lautsprechertypen, unterschiedliche Weichen verbaut.

    Moin meine Ellis ...


    L75

    - Decca International Tonarm, auf Carbontonarmrohr umgestrickt

    - Rega Exact

    - Ölbadtellerlager

    - 22mm OSB Zarge

    - für Klassik konzipiert

    > nur das Exact macht auch bei Rock & Pop richtig Laune

    > nehme ich zum Digitalisieren


    L78 SE

    - aus den Beständen des Deutschen Technischen Museums

    - Visonic Tonarm

    - Tonarmlager auf Ölbad & L75 Tonarmbasis umgebaut

    - Ölbadtellerlager

    - verschiendene Systeme

    > Tenorel T2001 78, Goldring G820 SE, Unitra 105 ED, etc. ...

    - Doppelwand-Vogelsand-Zarge (ca.35Kg)

    - für Rock, Pop, Jazz & Schellack


    Beide Ellis laufen über einen Stelltrafo & den ganzen lieben, langen Tag.


    Sonnigs Nadja

    Moin,


    ein Freund brauchte neue Lautsprecher für sein Esszimmer.

    Nach kurzer Recherche fande ich für 20€ Yamaha NS-G30 MKII. Die sahen viel versprechend aus.

    Witzig dabei ist, der Verkäufer entpuppte sich als Tingel-Tangel-Tunte die ich aus den 1990ern kannte. Die Welt ist ein Dorf ...


    NS-g30.jpg


    NS-g30 MKII.jpg


    Nach Recherchen fand ich heraus, das die Yamaha Boxen baugleich mit der IQ Mini Lady S110 ist. Bei diesen Lautis wurden unterschiedliche Chassis, als auch verschiedene Frequenzweichen verwendet, trotz gleicher Chassis.

    Mein Sportsgeist wurde geweckt ...


    Yamaha NS-g30 MKII.jpg


    Für 16€ ergatterte ich ein originales Weichenpaar der IQ Mini Lady S110.

    NS-g30 07.jpg


    Die Weiche der Yamaha NS-G30 MKII

    Die Baßspule ist bei der Lady 1,00 mm, bei der NS-G300 1,5mmm

    NS-g30 08.jpg


    NS-g30 11.jpg


    Ein überarbeiteter Plan aus nem polnischem Forum.

    NS-g30 10.jpg


    Für 12€ organisierte ich vier neue 10µF Folien Kondensatoren, Mox Widerstände für 6,50, zwei 4,7µF Folien hatte ich noch.


    Jetzt gings ans Eingemachte ...


    Als erstes flog die Steinwolledämmung raus.

    Dafür kam 40mm Möbelfließ rein. Klanglich eine Erweckung. Der dumpfe Muff entwich ...

    NS-g30 02.jpg


    Die Chassis versah ich mit 2,5q Kabel, so daß ich die Freuquenzweichen vergleichen konnte.

    Klanglich gewinnt die Yamaha Box mit der Lady Weiche.

    Folglich wurde die Lady Weiche komplett neu bestückt. Die Baßspule wechselte ich auch.

    Der Baß wird mit der 1,5mm merklich stärker.


    Klanglich ist die Yamaha NS-G30 MKII nicht mehr wieder zu erkennen.

    Im direkten Verglich zur Geithain BR25 wirkt die NS-G30 etwas zurückhaltend. Nicht so präzise. Mit Bäßen punktet sie bässer als die BR25.

    Doch ist die Yamaha Box sehr sehr warm, vor allem der Baß. Die Box spielt sehr ausgewogen & homogen. Mir fällt es schwer ihren Klang zu beschreiben. Irgendwie fehlt mir die feinere Darstellung der BR25.

    Dennoch, es macht Freude mit ihr sowohl als auch Klassik & die härtere Gangart zu genießen.


    Die neu aufgebaute IQ Mini Lady S110 Weiche ...

    NS-g30 09.jpg

    Moin,


    ich würde nicht immer Tuning, eher von Optimierung sprechen. Gerade bei Lautsprechern. Und ja, die sind berechnet worden, doch zu früheren Zeiten gab es noch nicht so hochwertige Bauteile wie heute.

    Sicherlich verändert ein Lauti durch neue, hochwertige Bauteile seinen Klang. Ist das berechenbar wenn ich statt Zement-, MOX-Widerstände einsetze ...?


    Geithain BR25

    - Dämmmaterial, original Lumpen raus, 40 mm Polsterfließ rein

    - alle Kondensatoren gegen Folien getauscht

    - alle Widerstände gegen MOX getauscht

    - beim HT im Signalweg ein 0R6 MOX eingesetzt

    - Weichen - Direktverdrahtung

    - 2,5q Innenverkabelung

    Die BR ist klanglich zum Original nicht wieder zu erkennen.

    Steigerungsform:

    - die BRs im Bi-Amping spielen


    Dreher: RFT HK-PA 1203

    - Die Blechzarge gegen eine sehr aufwändige Eigenbauholzzarge ersetzt.

    - Tausch des Alutonarmrohres gegen Carbon

    - Tellerdämmung von innen, mit einer 300g Thorensgummimatte

    - Der Induktionsmotor ist nicht mit der Zarge verschraubt, entkoppelt

    Klanglich spielt der 1203 dadurch in den Oberklasse


    Dreher: Lenco L78SE Tonarmlager

    - Tonarmlager auf Ölbad, mit der Tonarmbassis des L75, umgebaut.

    Klanglich spielt jedes System dadurch eine Klasse besser.


    Tonarm: Decca International

    - Alutonarmrohr gegen Carbon getauscht

    Durch das Carbonrohr wird der Klang weiter, offener & klarer.


    Sonnigst Nadja

    Moin,


    sind bei den Baß- & Mitten-Lautis Schaumstoffsicken? Also keine Gummisicken?

    Drücke mal leicht auf die Sicken, wie fühlen die sich an? Wenn die pappig, manchmal etwas klebrig sich anfühlen, nicht mehr richtig nachgeben, sind die Sicken hinüber & müßten getauscht werden.

    Das Schnarren wird von den gealterten, brösligen Sicken hervorgerufen.


    Ersatzschaumstoffsicken für Deine B&Os ...


    Die Reparatur ist kein Hexenwerk. Habe ich selbst an anderen Lautis vorgenommen.

    Ansonsten schicke Deine Lautis zur Reparatur ein.

    Lautireparatur I

    Lautireparatur II

    Lautireparatur III

    Lautireparatur IV


    Sonnigst Nadja

    Auch damals schon durch die leidigen Folien teils verwellt. Allerdings war da noch nicht alle Platten per se verschweißt.

    Zum Glück gab es im Osten keine eingeschweißten Platten, das wäre Vergeudung von wertvollen Rohstoffen gewesen.

    Daher kenne ich ab Werk von damals keine welligen Platten, erst in der Neuzeit.


    Gekauft habe ich nagelneu alle möglichen Ostblock Platen. Da ich damit aufgewachsen bin. Da habe ich es nie erlebt bei Neuplatten das eine Platte schnalzte, hüpfte, knackste oder sonstwas nicht stimmte.

    Das einzige was mich ärgerte war an DDR Vinyl, das die nicht antistatisch waren. Einmal aus der Hülle raus gezogen & schwub war der Staub der ganzen Wohnung & vom Nachbarn drauf.


    Wenn ich das hier mitlese & teils auch selber erlebe wie fehlerhaft Neuplatten sind, da frage ich mich allenernstes, wie da überhaupt noch Gewinn eingefahren wird?

    Es scheint heut zu tage normal zu sein, nagelneue Platten um zu tauschen. Weswegen Mediamarkt ohne Mullen-&-Knullen Vinyl umtauscht.


    In meinen Augen ist das Vergeudung von wertvollen Rohstoffen.

    Moin,


    mal was erfreuliches ...

    Hatte mir bei Media Markt eine Platte bestellt. Die hatte Pressfehler. Eine üblen Hacker der nicht sichtbar war & einige Knackser.


    Also zu Media Markt, beim Service nen Schein für die Musik-Abteilung bekommen.

    Bei der Musik-Abteilung mein Anliegen geschildert. Keine Nachfragen, wieso, weshalb, warum, ..., nichts. Ein Schein wurde ausgefüllt, "Damit gehen Sie bitte zur Kasse & lassen sich das Geld auszahlen. Sollen wir für Sie eine neue Platte bestellen?" Alles ohne Mullen & Knullen.


    Das nenne ich Service!


    VIER nagelneue Supraphon Platten. Teilweilse aus der Slovakei bekommen. Nichts! Top Qualität. Super Pressung, super Klang, super Musike.


    Ich habe eine Scheibe von Patti Smith von 2007, die habe ich DREIMAL umgetauscht. Es waren immer wieder die selben Schnalzfehler. Irgendwann hatte ich das Umtauschen bei dieser Platte aufgegeben.


    Ich weiß nicht was die heutzutage in den Presswerken mit den Platten anstellen?

    Ich denke, da das meiste Ausgangsmaterial digital ist, stimmt was nicht in der Aussteuerung nicht. Oder die "Tonmeister" habe keine Ahnung mehr.

    So'n "Schrott" kenne ich nicht von früher. Da haste ne Platte aufgelegt & gut war's.


    Sonnigst Nadja

    platinum2 shure n75-25.jpg


    Nachdem mir meine originale Grado-Nadel abbrach ...,

    habe ich übergansweise mit einer RFT MS16 Nadel das Grado gefahren.


    Auf der Suche nach einer 25er Nadel stieß ich auf die Shure N75-25 mit sphärischen Schliff.

    Die Shure Nadel wurde mit einem Seitenschneider abgelängt. Ein Püps Universalkleber auf Papier, den Shure Nadelstumpf kurz darin eingstupst, die neue Nadel auf den Grado Nadelstumpf gesteckt, die Nadel ausgerichtet & gut isset.


    Klanglich, wie die original Grado Nadel.


    Klangunterschiede 15 µ gegen 25 µ Nadel beim Grado Platinum2 Mono

    15 µ recht hell, mehr Störgeräusche, Dynamik fehlt, bisweilen dünn

    25 µ der Klang wirkt "runder", ausgewogener, kaum Störgeräusche, die Höhen sind leicht gesenkt


    Sonnigst Nadja


    Shure N75-25 Nadel