Posts by FOH

    Ich sage es ganz ehrlich, da ich mein Leben lang zu 95% Rockmucke gemischt habe, fällt mir auch schwer einen richtigen Flügel zu erkennen. Mein Freund hat einen Steinway in einem sehr großen Wohnzimmer. Den hörte ich vor vielen, vielen Jahren einmal. Werde das nie vergessen und ich schei.... auf diese drecks Samples:)


    Zum Thema Röhrenklang..Ich hatte einen Stereomikropreamp, der von Röhre auf Transistor umgeschaltet werden konnte. Ich hörte da nie einen Unterschied. Kumpel von mir hat einige Röhrenamps und auch er ist der Meinung, dass beide Spezies sehr gut und sehr schlecht klingen könnten. Es glimmt halt schön und ich verstehe jeden, der gerne dabei Musik hört.

    Das Piano bei 1:10? Würde meine Hand da nicht ins Feuer legen, dass es kein richtiges Klavier/Flügel ist. Nach Synth hört sich das für mich nicht an. Bei der Musikrichting würde ich auf Sampleplayer tippen. Als Vorwurf dies nicht unterscheiden zu können, würde ich das niemanden machen.


    Aber Michael, einen Raum/Hall kann man beim Mastering dem "Klavier" nicht mehr hinzufügen.

    Ich hatte MP300 und Soundsmith MIMC. Das Nagaoka empfand ich als langweilig, wenig auflösend. Das MIMC spielt unheimllich sauber/unverzerrt (Transienten), manch einem wird aber der "Flair" eines sehr guten MC´s fehlen. Den meißten bei mir gefiel das Frog besser. Ich finde die Sachen vom Ledermann aber sehr interessant und die Kaktusnadel würde ich zugern mal hören.

    Ich denke die 807 ist momentan noch die mit dem besten Preisleistungsverhältnis. Der Jürgen wird Dir schon die Vor- und Nachteile der einzelnen Modell noch aufzählen. Mir fällt gerade der Vorteil ein, dass man die 807 auf verschiedene Bandsorten einmessen und dies abspeichern kann. Leider variieren Bänder oftmals, was es mitunter wieder unnütz macht.

    Kabel und Stromversorgung haben ganz relevaten Einfluss auf die Musikwiedergabe. Es ist jedoch ungemein schwierig bis unmöglich, allgemein gültige Tipps abzugeben. Zu unterschiedlich sind die Konstellationen der Hifianlagen, die Räumlichkeiten und vieles mehr. Ich persönlich bin bei Jormas Design angekommen. Was Lautsprecherkabel angeht habe ich noch nichts besseres gehört. - Soll nicht heißen, dass es das nicht gibt. - Mittlerweile sind auch Stromkabel sowie ein NF von dem Hersteller bei mir angeschlossen. Gute Erfahrungen bei Stromkabeln habe ich mit den Vovox Textura gemacht und das obwohl die ungeschirmt! sind,- aber solid core! Bei NF bin ich nach wie vor Fan von Cardas Crosslink ...

    Welches LS-Kabel von Jorma hast Du denn und wo liegt das preislich?

    Wenn man für sowas empfänglich ist, hilft ein Tausch immer. Und dann sollte man das nehmen, wo man selbst am meisten von überzeugt ist.
    Ob sich dabei klanglich ‘tatsächlich‘ was ändert, spielt doch keine Rolle.


    FOH : was du beschreibst, nehme ich tendenziell bei älteren Zeitgenossen wahr, die altersbedingt scheinbar nicht mehr so gut hören, die nervt das dann halt nicht, weil das hören sie nicht ... bzw. muss manches vllt. übertrieben/nervend sein, damit sie es noch hören ...

    Am Kabelgedöns würde ich das nicht festmachen.

    Das meinte ich nicht. Es kommt sicher nicht von den Kabeln. Ich meinte, dass der Ansatz etwas zu verbessern eigentlich wo anders liegt. Ich hörte auch schon furchtbare Gauder, wo auch immens viel Geld in Basen und Kabel gesteckt wurde.


    Ob es an seinem Gehör lag...hmmm. Die 1-3kHz, die so richtig schön weh tun, sollten eigentlich auch noch mit 60gut hörbar sein.

    Ich habe zum Glück keine Zeit um sowas zu testen. Wenn ich Kabel brauche, bestelle ich die bei Funk oder Heiko Wingender. Mit Stromkabeln habe ich sowieso noch nie verglichen. Mit XLR Kabeln von Phonovorstufe zum Verstärker schon, und hier gab es massive Unterschiede. Das Schlechteste war ein Vovox. Das Heiko W. war tendenziell hell und hochauflösend.


    Frag doch mal Chris:) Seine Antwort ist sicher sehr amüsant.


    Wenn mir mal langweilig ist, werde ich das TMR NK2 mal testen.


    Was ich gemacht habe, ist ein Mu-Metalblech zwischen Dreher und Verstärker (Dreher steht darüber). Das Multipinkabel vom Netzteil zum Phonopre wollte ich ersetzen, habe aber noch keinen Lieferanten gefunden. https://forum.polkaudio.com/di…s-labs-xp-25-phono-preamp

    Bei Figure 9

    650€ für ein Kaltgerätekabel?? Nicht Dein Ernst? Ich und mein Sohn waren erst auf einer Hörsession, wo der Besitzer alleine in die Kabel/Stromversorgung über 20.000€ investiert hat. Die Anlage hatte eine sehr gute Räumlichkeit und Auflösung, aber der Frequenzgang passte garnicht. Mit taten teilweise die Ohren weh, bei Lautstärken wo meine Billiganlage noch schön homogen spielt. Jetzt stellt man sich ja immer die Frage, ob das evtl. nur ich so höre. Danach im Auto die Frage an den Sohn "und wie gefiel es Dir?" Antwort: "schon gut, aber es tat teilweise richtig weh"


    Ich habe das so ähnlich schon mehrmals erlebt. Dort wo immenser Aufwand in Basen, Kabel usw. gesteckt wird, fehlt es an der grundsätzlichen Abstimmung der Anlage.


    Soll jetzt nicht auf Dich gemünzt sein David, aber ich wollte es mal loswerden.

    Deshalb stand ja in Klammern bei Metall...

    Acrylglas ist immer problematisch. Ich lasse den Lack hier nur wenige Stunden antrocken, damit der überschüssige Lack sich mit Waschbenzin auch entfernen lässt.

    Hi Wolfgang, wie hier schon richtig angemerkt, gehen die Revell-Farben, oder oben Nitrolack. Müsstest den alten Lack entfernen, den neuen Lack in die Gravur einlaufen, trocken lassen und anschließend ein Baumwolltuch über einen Holz- oder Kunststoffklotz spannen, diesen mit Waschbenzin (bei Metall mit Nitroverdünnung) spannen und unter leichen Druck die überflüssige Farbe entfernen.


    So wie ich das hier gemacht habe

    https://www.graviertechnik-hup…-fuer-roehrengeraete.html

    Tom, habe ich das richtig gelesen dass Du vor einer Weile leicht keilförmige Unterlagen beschafft hast die Du dann noch entsprechend angefeilt hast? Ich würde auch ein entsprechend resonanzhemmendes und dennoch plan abschließendes Material wählen wollen. Wieder eine neue Baustelle... ;-)

    Hi, ich habe das für den SMEV / Frog gemacht, da hier kein Azimut eingestellt werden kann. Ich habe mir die Winkel in 1/2° Schritten aufgefräst. Rest per Schleifpapier. Die Teile sind aus Graphit.


    Wenn ich mir überlege, welchen Aufwand ich betrieb...und nun höre ich fast nur noch Tonband.

    Deine Frage verstehe ich nicht.

    Zum Thema Anfälligkeit ML oder im speziellen die ML23.

    Der Verkäufer meiner 23 hatte 38Jahre 2 ML9 am laufen, die immer noch problemlos laufen. Nun laufen bei ihm seit Jahren zwei 23.5 absolut problemlos.


    Der Tonmeister und Image HiFi Redakteur, der mir die ML empfahl, sagte mir, dass die A.K. Aussage zu Krell so ok ist, aber bei ML ist er anderer Meinung. Auf seiner ML23 arbeitete er damals über einen Zeitraum von 10Jahren nahezu täglich im Bereich Mastering und oft wurde die Endstufe beim Bass-Editing so heiß, dass man sie nicht anfassen konnte. Ausfälle gab es keine. Ich mische damit bei ca. 80dB SPL und sie wird gerade lauwarm.


    Die ML2 ist ja eine reine Class-A Endstufe und wird noch deutlich heisser.