Posts by mk_

    warum wird der Außenwiderstand nicht vergrößert, zwecks höherer Verstärkung, ist jetzt ja knapp,

    Nun, Holger, das wäre dann das letzte Mittel... vielleicht 180kOhm... Aber es sollte auch so gehen. Das Ganze ist schon recht hochohmig... Muß man ja nicht bis ans Ende ausreizen.


    und Ub auf 450V, Verlustleistung hat noch platz,

    Jaaaa... je höher, desto besser. Abkoppeln muß man die Ub der Treiberstufe nicht wirklich bei µ<4 der Endstufenröhre. Bei einer meiner Realisierungen läuft die Vorstufe völlig unabgekoppelt von der Ub der Endstufe... Aber da werkelt auch eine 600H Anodendrossel vom Reinhöfer.


    das ganze käme auch dem Klirr zugute, Reiner hat 2,7%.

    Klirrkompensation... die 2,7% passen recht gut. :)


    Gruß, Matthias

    wenn es denn schon eine Doppeltriode werden muß/soll, würde ich die ECC81 nehmen. Die 300B braucht mMn einen Tritt in den A.... - und da bietet die ECC81 schon mal die doppelte Steilheit der ECC83 , bei fast gleicher erreichbarer Verstärkung...

    Moin Björn,


    Wir sind ja selten geteilter Meinung... aber diesmal. :)

    Die Vorgabe vom Jo ist eine Triode als Treiber bei gegebenen <1Veff (die M65 gibt nicht wirklich viel Pegel...)

    Und da wir die Luft dünn. Die ECC81 packt das nicht, selbst mit Anodendrossel nicht. Und Anodendrossel ist ja auch ausgeschlossen. Die ECC83, als Russen-Version, schafft das gerade mal so.

    Du hast Recht, die 300B braucht nen Tritt, allerdings nur spannungsmäßig. Leistung, Niederohmigkeit und Steilheit sind hier zweitrangig. Wir haben weiter vorn festgestellt, daß die 300B mit ca. 100pF "millert" (Verdrahtungskapazitäten mal mit eingerechnet)... das ist die einzige Anforderung an den Treiber... mal abgesehen von den paar µA, die über den Gitterableitwiderstand verschwinden... Niemand käme auf die Idee, daß eine ECC81 oder 83 einen Tritt ins Gitter brauchen... Da schlägt aber Miller genau so zu... wenn nicht mehr. ;)


    Wie schon weiter vorn erwähnt... einfach mal die WE91A Schalte analysieren ... da geht es viel hochohmiger und mit noch weniger Steilheit zu. Und diese Schalte ist praktisch der "heilige Gral" der 300B Schaltungsvarianten.... Und ja, man verliert da tatsächlich 0,5dB/20kHz auf dem Treiber... Nix gegen die Verluste auf dem AÜ... Klanglich ist das Dingens aber über jeden Zweifel erhaben. Habe das mal rausgekramt und höre schon das ganze WE damit...:P


    Gruß, Matthias

    Mit nem Lineal am Laptop. Und geht ~2mA


    Ist diese Russengurke ein Substitut für meine Long Plate TFK? Kann die Musik oder nur Balaleikagedudel?

    Was für ein Unfug.

    Natürlich kann die Musik, genau wie die 310A... Ob nu TFK oder Sovtek... völlig Egal. Was für ein Unfug. Die Sowjets haben damals richtig gute Röhren gemacht... Da kannst TFK wechschmeißen... im hohen Bogen.

    Mit Russen sieht das etwas anders aus... Aber hinter westlichen Pendants müssen die sich wirklich nicht verstecken... Balaleikagedudel... überhebliche Scheice... Wer ist zig Jahre per Anhalter zur ISS geflogen???


    Vakuum und Verunreinigungen sind an allen Enden der Welt gleich... Entweder man hats im Griff, oder nicht.

    Jaaa...., Andreas, aber wieso soll das nicht funzen?

    Die WE310A hat einen RPlate von ~1Mohm... parallel 91kOhm... in der klassischen WE91A-Schalte... sozusagen der heilige Grahl...

    Ich glaube 100k parallel 56kOhm wie es an einer 12AX7LPS rauskommt, wird besser sein. Habe Beides hier schon gehört... 12ATX7LPS=Besser.

    Und nu?

    Werde deshalb die WE91A-Schalte nicht umbauen... Die ist, so wie sie ist, lecker. Für nicht jede Musik... aber dennoch,


    Gruß, Matthias

    die Röhre wird schön gequält.

    Nich wirklich. Die kann viiiiiel mehr ab. Aber irgendwie mußten sich ja die Datenblattangaben mit denen der NOS decken... Die Russen LongPlate Kleinsignaltriödchen sind allererste Sahne.

    Später Gitterstromeinsatz, wesentlich mehr Leistung, als bei den NOS-Originalen und dazu noch wesentlich linearer... Was will man mehr... Die 12AX7LPS ist mit 2,5W Anodenverlustleistung noch immer nicht am Ende. Ich trau der durchaus 4W Dauerleistung über seeeehr lange Zeit zu.

    Meine Meinung... :sorry:

    Sehr interessant und erhellend, dieser Beitrag.

    Kann mir tatsächlich vorstellen, daß da bei jeder neuen Lieferung von Anodenblech etliche Mengen Ausschuß erzeugt wurden, bis die Anlage wieder sauber eingefahren war. Aber dann sollten die erzeugten Röhren auch nicht sooo schlecht gewesen sein.

    Ich habe hier auch ECC83 von RFT mit diesem Billiganodenkasten.

    Bei der ECC85 hat sich RFT wohl genau so korrigiert, wie TFK.


    Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit den RFT Röhren, bin aber auch keiner anderen NOS abgeneigt.

    Ich selektiere übrigens nicht nach Gehör, sondern nach Audio-Analyzer. Weiß, das gefällt hier kaum jemanden. Hersteller ist mir dabei schlußendlich egal... Hauptsache hinten kommt möglichst wenig Klirr raus, mit schön gleichmäßig abfallenden Spektrum... Paßt dann für meine Ohren. Auch eine Ansicht, die nicht jeder teilt.


    Gruß, Matthias

    Der Kern der Auslassung seitens MK (in einem anderen Fred) war allerdings, daß man mit größeren Anoden Rs, entsprechend geringeren Anoden Strömen, und wiederum höher ohmigem Riaa Filter zu mehr Voltage Gain bei gleichzeitig geringeren Verzerrungen hätte kommen können. - Matthias : bitte korrigiere mich doch, falls ich es falsch wiedergeben sollte!

    Moin,


    Nicht ganz richtig. Ich hatte vor allem den Katodenwiderstand verringert, was mehr Strom fließen läßt... und mir damit unsinnige Betrachtungen zum Thema Gitterstrom eingehandelt. :)

    Zum Thema Röhren und Rauschzahlen...

    Habe ich vor etlichen Jahren mal gebaut:

    pasted-from-clipboard.png


    Größte Bemühungen in der Eingangsstufe bezüglich Rauschen...

    Kaskode und zwei parallele ECC88. War Anfangs auch gut rauscharm. Mit 6922 aus neuer Produktion. (Ist eigentlich egal, was da für ein Stempel drauf ist... kommen eh alle aus der gleichen Bude... oder gibt es da doch zwei?)

    Nach ca. einem Jahr hat die Kiste gerauscht wie die Niagarafälle. Dann NOS Philips E88CC reingestopft... Der Spaß währte auch nicht lange.

    Vor ein paar Wochen habe ich 6922 aus meinem CDP rausgeschmissen und gegen NOS ECC88 getauscht, weil die Originalröhren des Herstellers sogar auf 2V Line-Level gerauscht haben.

    Soviel zum Thema theoretischer Rauschzahlen.

    Heute habe ich eher ECC81 oder 83 von Telefunken oder RFT vorn... Nix rauscht.

    In einer meiner neuesten Schöpfungen (Entzerrer und Dolby-B mit Röhren im Kassettendeck) sind ganz explizit ECC81 von RFT ganz vorn... selektiert nach Rauschen.(Aus so nem Tonkopf kommt nicht mehr raus, als aus einem MC-Abnehmer... eher weniger.) Kam keine TFK oder Valvo ran.

    Also... was ich sagen will ist, daß da eine ziemliche Lücke zwischen Theorie und Praxis ist.


    Gruß, Matthias

    Vier Sateliten in maximal 45 Sekunden (assisted GPS vorausgesetzt)... :S Echt jetzt. Freier Himmel...


    Reserveradmulde... Antenne nach unten... <120 Sekunden "time to first fix"... Maximal... ohne assisted...


    Meine 600mAh laufen eine Woche (alle 5 Sekunden eine Position per GPRS)... Das war vor sechs Jahren... Was ich heute (mit energiesparenden GPS-Receiver und/oder GSM-Modems) anstellen könnte, weiß ich gar nicht...


    Aber das langweilt alle Anwesenden...


    Gruß, Matthias.

    Zum anderen weiß ich durch meine berufliche Beschäftigung mit GPS Systemen um die Wichtigkeit von niederohmiger Verstärkung. Du bist herzlich eingeladen, Dir mal die de-Frijs Formel für das Rauschen in Verstärker Ketten anzuschauen.


    Genau das war lange Jahre mein brufliches Tätigkeitsfeld...

    Meine GPS-Ortungssysteme konnten in Reserveradmulden in Limosinen "aufrasten" und seeehr genaue Positionen liefern... Ich war lange Zeit der Beste... bis es irgendwelchen Leuten zu viel wurde, daß es nur EINER ist... Dann hatte ich Steuerprobleme am Hals. Weil wieder nicht sein konnte, was nicht sein durfte...

    Wovon wollen wir zwei Beide von reden?

    Und meine Systeme laufen heute noch bei KSK, GSG, BPOL etc. pp.

    Und ja, da fischen wir bei -140dB im weißen Rauschen herum...

    Frage, warum sind unsere Ansichten, bezüglich Audio, so verschieden?


    Gruß, Matthias?

    Weil Du dann die "Line" weglassen könntest...

    Je weniger Syteme zum Ziel führen, um so mehr wird es Musik. Die Gene sind da (FAT), warum nicht nutzen? Ich habe meine Verstärker, die 2Veff für Aussteuerung brauchen... genau 2-stufig... Du hast andere... Aber auch diesen würde eine höhere Eingangsspannug nicht zum Nachteil gereichen...

    Warum die Diskussion? Ich habe das Konzepz der FAT nicht in Frage gestellt... Nur gefragt, ob das vielleicht nicht doch irgendwie anders geht... vor einigen Jaheren... heute stelle ich da keine Fragen mehr.

    Der Zwist bleibt erhalten. Warum? Genug jetzt.


    Gruß, Matthias

    Nun, wer 2Veff benötigt, der sollte einfach CD als Quelle nehmen.

    ... oder eine zweistufige RIAA, die das kann !...

    Darüber hinaus habe ich bereits mehr Tellerränder - oder andere Abgründe - gesehen, als Du jemals erblicken wirst.

    Sicher?


    Lassen wir das. Führt nur wieder zu stasimäßigen Anscheißungen beim Chef. Kein Bock drauf.

    Du hast natürlich völlig Recht... und ich meine Ruhe.

    Ich habe keine Ahnung... und meine Phonos, die 2Veff am Ausgang bringen sind natürlich alle fehlkonstruiert und klingen absolut Scheice.

    0.5Veff sind natürlich völlig genug... Klirr spiel hier auch keine Rolle... Phasenfehler schon gleich gar nicht. Aber merken tust Du schon noch was?