Beiträge von Michelino

    ...noch mal kurz zur Klarstellung, damit kein falscher Eindruck entsteht:


    Mir geht es nicht darum, den Rigid-Float zu kritisieren. Ich kenne den (noch) Arm nicht, kann also nichts dazu sagen. Jeder, der ihn hat, soll sich an seiner Nutzung erfreuen dürfen!


    Da hier aber eine "Testplatte" präsentiert wurde, die mit von herkömmlichen Tonarmen geführten Systemen angeblich nicht sauber abgetastet werden kann, wollte ich diese Behauptung nachprüfen - mit dem beschriebenen Ergebnis.


    Gruß - Michael

    ...das Ortofon noch ein wenig nachjustiert, da wird das Schlussduett zwischen Umberto und Serpentina schon gelöster, an die Souveränität des Benz reicht es dennoch nicht ganz heran. Vielleicht sollte ich für das Ortofon doch über die Anschaffung eines RF nachdenken. 😎

    ...es hat ein paar Tage gedauert, aber dann habe ich mir die oben genannte "Testplatte" besorgen können.


    Vorab: Die Aufnahme ist eine wirklich anmutige Version der kleinen Oper von Pergolesi - Danke also an Roland für die Erwähnung!


    Was die Eignung als Testplatte für Einstellungsaufgaben betrifft, muß ich sagen, dass zumindest in den Duetten (Bass-Bariton - nicht Tenor - und Sopran) vermutlich der Azimuth gut überprüft werden kann. Hier müssen die Stimmen zwar harmonisch, aber klar getrennt voeinander wahrnehmbar sein, ohne sich teiweise zu überlagern.


    Ich habe mit einem Benz-Reference, montiert im SME M2-9R, über beide Seiten der Platte alles völlig verzerrungsfrei, sauber und vor allem für meine Ohren wohlklingend abtasten können (2,0 VTF, adäquates AS). In den Duetten war hier mein altes Ortofon etwas nachlässig, da werde ich den Azimuth nochmal geringfügig nachjustieren, ansonsten wird es in die Rock-Abteilung versetzt!


    Bei wem das mit herkömmlichen Tonarmgeometrien nicht gelingt, der möge seine Einstellungen überprüfen oder er braucht einen neuen Tonabnehmer, einen RF braucht er dafür jedenfalls nicht.


    Gruß - Michael

    ...ich habe nur meinen Eindruck davon mitgeteilt, was die Konstrukteure des RF wollen, nicht dass dies auch meine Meinung ist. Also gibt es keinen Grund für dich, mir das durch diese Unart von Zitatbruchstücken zu unterstellen.

    Dieses Verhalten kritisiere ich, nicht deine technische Sichtweise.

    Gruß Michael

    ...Ich bitte wirklich darum, sorgfältig zu lesen: "anstrebt" habe ich geschrieben.


    Es kann einem hier zunehmend auf den Keks gehen, dass Unwillen oder Unvermögen oder Unwissenheit Missverständnisse verursachen.

    ...auf dem Amazon sieht der Arm ziemlich gut aus, finde ich. Ansonsten, meine ich mich zu erinnern, wurden die Laufwerke oft mit Moerch-Armen kombiniert. Gefiel mir optisch auch gut. AS-Einstellung bei meinem Moerch war mit der Feder eher ungewöhnlich, ansonsten tolle Arme.

    ...habe mich nun durch die 41 Seiten geschafft und am Ende bleibt, wenn man von der Lagerkonzeption einmal absieht, für mich im Wesentlichen der technische Scheideweg, der entweder das Vermeiden von Skating- und Antiskatingeffekten anstrebt oder sein Heil in der Minimierung der horizontalen Winkelfehlstellung sucht, wenn es um die Verringerung von hör- oder messbaren Verzerrungen geht.


    Was das Hören angeht: Die einen hören so, die andern hören anders!


    Doch was das Messen betrifft: Entweder habe ich es überlesen, oder es steht nicht geschrieben, wie dieses Tonarmwagnis sich nun misst mit dem bekannten Instrumentarium im Vergleich zu Armen mit herkömmlichen Bauarten. Gibt doch bestimmt jemanden unter den Besitzern, der zum Beispiel Testschallplatten hat. Wie sieht es da etwa mit erhöhter oder verringerter Abtastfähigkeit der eingesetzten Tonabnehmer aus?

    Gruß Michael

    ...wie sieht es denn mit den Führungsqualitäten etwa bei anspruchsvollen Tracks auf z.B. Opernsufnahmen aus, Tenorstimmen, Soprane oder Chöre an den kritischen Stellen, wo Abtastfähigkeit und Auflösungsvermögen gefragt sind? Das misst man dann auch nicht, sondern hört man, wenn man es noch hören kann.😎

    Gruß Michael

    ....für mich persönlich ist eine theoretische Betrachtung überhaupt nicht entscheidend. Ich habe schon zahlreiche Tonarme besessen, aktuelle und Klassiker, alle haben gut genug funktioniert, wenn sie richtig montiert und passend kombiniert wurden. Ich habe immer aus dem Bauch heraus gekauft: Macht es mich an, oder lässt es mich kalt. Einen 3012er oder einen langen Ortofon find ich schön, einen 12er Phantom aber im Unterschied zum 9er optisch ziemlich misslungen!

    Gruß Michael

    ...es gibt natürlich Tonarme, die extra für eine Durchverkabelung konzipiert sind, wie zum Beispiel oben erwähnter Reed, mit Wingender Kabel. Klingt nicht übel! Bei MG habe ich mal einen FR64s und einen Koshin überholen lassen. Er fand hier eine Durchverkabelung nicht unbedingt unerlässlich. Nach meiner Erfahrung ist die Kabelfrage - sofern eine gewisse Qualität in Material und Verarbeitung vorliegt - marginal im Vergleich zu anderen Parametern.


    Gruß Michael