Beiträge von CL

    Hauptsache :thumbup:


    Doch, da kein Diy-ler weiß, was für einen Dreck seine Konstrukte unterhalb von 350 Hz tatsächlich von sich geben, da man das auch im behandelten Hörraum kaum richtig messen kann.

    Die absolute Mehrheit der professionellen Kisten ist als triviales BR System nach Thiele Small ausgeführt. Das ist für mich ein stückweit konstruktive Steinzeit.

    Letztendlich handelt es sich um einen mechanischen + elektrischen Filter dessen Übertragungsfunktion gesteuert werden kann. Diesen wie bei einer passiven BR Konstruktion auf der Abstimmfrequenz festzunageln führt leider oft nicht zum Ziel in Hörräumen, auch wenn der F-Gang im Freifeld linear ist.


    Meine LS sind geschlossen mechanisch auf eine Güte von 0,5 abgestimmt. Somit habe ich die Möglichkeit über das elektrische Filter diesen variabel auf 0,7 zu ziehen, was die Zielfunktion ist. Damit kann das aktive System auf den Raum reagieren, was ich schon 4x in verschiedenen Locations mit Erfolg in D vorgeführt habe. Das ist kein Allheilmittel gegen hohe Nachhallzeiten, macht aber trotzdem wesentlich mehr Spaß als eine passive BR Kiste die den Raum stark anregt. Gemessen wurden meine Kisten schon auf dem Gabelstapler im Freifeld, daher F-Gang ebenfalls bekannt.


    Daher immer noch nach 22 Jahren mit diversen Modifikationen im dritten Hörraum am Start und dadurch nachhaltig, auch wenn ich mich hier wiederhole. Wenigstens aktuelles Foto ;) :


    Take5.jpg


    Grüße Chris

    Wenn man diese Unterschiede, die ja nichts anderes sind als Abweichungen vom Original, sucht und so auch haben möchte, ist das in Ordnung, aber mit dem Anspruch an hohe, an höchste Tontreue geht das nicht einher?

    Den Anspruch an höchste Tontreue bei Aufnahmen kann man haben, aber schlicht knicken. Da sind viel zu viele Unbekannte am Start bis das Signal beim Hörer ankommt.


    Letztendlich wie du geschrieben hast, es muss gut klingen und gefallen, auch wenn ich mein System recht neutral abgestimmt habe, da dies einfach am besten im Durchschnitt passt. Bei Tonaufnahmen sehe ich das anders. Da wird soviel daran gedreht, dass es mit der ursprünglichen Aufnahme meist eh nicht mehr viel gemein hat, das Ergebnis nicht vor dem Mirkrofon, sondern mit allem was dazwischen hängt auf dem Tonträger ist. Analog wird meist auch nochmals extra gemastert, daher schon schwer vergleichbar.


    Natürlich haben Tonschaffende auch den Anspruch an eine neutrale und perfekte Wiedergabe, aber Effekte, Phasenverschiebungen und andere Dinge sind auch am Start und oft ist das Ergebnis ein Zusammengeschnipsel elend vieler Ausschnitte auf vielen Spuren.


    Höre öfter eine alte Mono Aufnahme von Terry Gibbs, das Teil hat eine absolut perfekte

    Mittenortung 8) Die Limitierung passt dazu und erzeugt einen eigenen Charme, klingt authentisch. Da ist es müselig darüber zu diskutieren, dass es technisch wesentlich besser geht.


    Grüße Chris

    Dem Video fehlt jegliche Differenzierung. Zunächst handelt es sich nicht um die "Audiophilen Analoghörer", sondern um eine kleine Gruppe die Mofi Platten hört. Die Mehrheit dürfte sich bewusst sein, dass speziell bei neueren Produktionen Digitaltechnik eingesetzt wird.

    Den Mofi Hörer nun als blöd hinzustellen ist genauso Panne. Wenn z.B. ein analoges Master digital hochauflösend bearbeitet wurde hat es immer noch klanglich die analoge Signatur.

    Wer suggeriert bekommt eine analoge Produktion vorliegen zu haben hat ein Recht darauf sich darüber zu beschweren, selbst wenn er auf dem Holzweg mit seiner Meinung ist, digital klingt nicht.


    Daran die überfällige Krise der audiophilen, analogen Wiedergabe festzumachen hat Bildzeitungsniveau.


    Und Fanboy bin ich auch nicht, höre aus Bequemlichkeit seit längerem viel mehr über Streaming.



    Gtüße Chris

    Na ja.

    Hobby Fotografen rate ich, ruhig mal Nen Scherben vor die Kamera zu schrauben. Da sieht man vieles nicht mehr, was man nicht wirklich wissen will. ;)


    Gruß

    Michael

    Hallo Michael,

    wie schon geschrieben braucht es keine Wertung. Mir gefällt es auch wesentlich besser z.B. die Bilder meiner Radreisen im gebundenen Fotobuch mit gesetztem Layout anzuschauen als am hoch auflösenden Bildschirm. Wer nicht versteht warum, auch ok...


    Es geht bei beiden Themen um ein "Kunstprodukt"


    Grüße Chris

    Nun ja,

    da ich viel aktuelle Musik höre ist schon lange klar, dass diese digital abgesmischt ist. Es geht auch nicht um besser oder schlechter auch wenn mittlerweile durch die Anpassung an das Smartphone die Platte z.T. einen höheren Dynamikumfang hat bei gleichem Titel z.B. Bowie , Black Star


    Mir gefällt es meist besser wenn ich vom Stream auf das Tonband aufnehme und abspiele, da die analoge Signatur oft gefälliger für mich klingt.


    Was es tatsächlich nicht braucht ist die Absolutheit des Besseren zu reklamieren. Mal klingt das eine, mal das andere Medium besser.


    Grüße Chris

    Hatte auch nur die CD und höre diese öfter. Daher vielen Dank für die Rezension und somit den Hinweis zur LP.

    Kaufe in letzter Zeit so gut wie keine Platten, aber dieses Album ist es absolut wert auch als LP in der Sammlung zu stehen!


    Grüße Chris

    Muss nicht an der Höhe der Chassis liegen, sondern kann auch mit den Raummoden zusammen hängen. Diese können sich deutlich ändern mit der Höhe, genauso wie bei dem Abstand von Wänden.


    Dynaudio hatte da mal eine clevere Lösung. Hat der Markt aber nicht angenommen (vielleicht wegen der Konditionierung, dass ein Tiefton eben immer unten sei und ein Hochton…)

    Das war nicht unbedingt eine clevere Lösung, sondern lag schlicht an dem verwendeten 6db Filter der im Übernahmebreich die Abstrahlkeule nach unten kippte. Das Designziel war ein Filter erster Ordnung und nicht ursprünglich den Hochtöner nach unten zu setzen, das war die Folge daraus. Ein Linkwitzfilter 4. Ordnung z.B. spielt im Normalfall die Höhen kurz über der Grasnarbe bei dieser Anordnung.


    Grüße Chris

    4x DIY Phonopre


    Im DIY Audio Forum fand ich vor ein paar Jahren einen Schaltplan mit dem Mikrofonvorverstärker INA103 den ich als Sample Zuhause liegen hatte. Auf Lochraster aufgebaut konnte das Teil gleich überzeugen. Daniel überarbeitet die Schaltung nochmals mit Unterstützung von Calvin und fertigte Platinen. Somit gab es die INA103 als Forenprojekt .


    pre_o600.jpg



    Auf dem ersten Frickelfest gab es dann einen Phonoshootout und mir gefiel an meiner Kette auch eine Pass Pearl sehr gut, die sich mit der INA ein Kopf an Kopf Rennen lieferte.

    Daher wollte ich auch eine und baute diese mit dem zusätzlichen XONO MC Teil auf, ist nicht mehr in meinem Besitz:


    pearl_o.jpg


    Wieder auf einem Frickelfest kam Joachim Gerhard mit einem frei verlöteten 3 Klumpen an Bauteilen an, dass klang sehr offen und ansprechend. Es nahmen sich ein paar Leute dem 3D Klumpen an diesen in ein Layout zu überführen, ein Shuntnetzteil dafür zu entwickeln, die Bauteile zu besorgen und die Paradise war geboren. Das Projekt lief auf dem DIY Audio Forum.


    paradise10.jpg


    Dieter den ich auch von den Frickelfesten kenne und somit seine Präferenzen zum Thema Klang stellte dann hier die F.A.T vor, ein Röhrenphonopre. Da ich selbst kurz vorher meinen Linepre mit Röhre fertig stellte und der sich sehr gut in meinem Setup machte baute ich die F.A.T auf mit einem aufwendigen Corian Gehäuse, daher man verzeihe, auch ein Foto von oben:


    fat12.jpg


    fat14.jpg


    Aktuell höre ich sehr zufrieden mit der Paradise + Hanna SL und an der F.A.T mit einem gepimpten Tonar Diabolic passend ebenfalls in einem Corian Gehäuse.


    Grüße Chris

    Sebastian, ich stimme dir in allem zu.

    Aber das:

    ... funktioniert einfach nicht.

    Speziell wenn so Beiträge wie 213 am Start sind. Das verstößt schlicht gegen die Forenregeln.


    Gewerbliche Teilnehmer, die AAA Mitglied sind, können im Unterforum „Gewerbliche Anzeigen“ kostenlos auf Produkte und Dienstleistungen hinweisen und diese anbieten. Im Unterforum "Einladung zu Veranstaltungen/Workshops, Vorstellung und Besprechung von HI-FI Gerätschaften" können gewerbliche Teilnehmer aktiv ihre Events und Produkte detailiert präsentieren und sich mit den Usern austauschen.


    Außerhalb dieser Unterforen ist dies nicht erlaubt.


    Wie schon geschrieben stehe ich Gewerblichen positiv gegenüber und schätze das Wissen auch sehr speziell im technischen Bereich. Allerdings hat es seinen Sinn, in Beiträgen im öffentlichen Teil Angebote auszuschließen sonst wird so ein Forum recht schnell zur Werbeplattform wobei die Voraussetzung der AAA Mitgliedschaft das deutlich reduzieren dürfte.


    Grüße Chris

    Prinzipiell ist meine Haltung zu Gewerblichen gelassen, da ich denke keiner ist verpflichtet dort zu kaufen und kann es selbst entscheiden.


    Finde es allerdings befremdlich wenn aus Beiträgen im öffentlichen Bereich sowas wie ein Interesse an einer geschäftlichen Beziehung entsteht und Paul dadurch nun etwas diskreditiert wird, weil er wo anders gekauft hat!


    Früher lief das hier mal unter dem Begriff "Guerillia Marketing", was es natürlich mit dem offenen Umgang der mittlerweile im Forum gepflegt wird nicht mehr ist.


    Grüße Chris

    kennt Ihr schon diese Seite? Da wird das Wirkungsgrad-Problem ganz schön umschrieben:


    http://www.ekki.bplaced.de/kla…enwunder/gutealtezeit.htm


    Gruß Björn

    Sehr platter Artikel zum Thema. Die technischen Möglichkeiten die sich heute bieten und genutzt werden wie z.B. mittels Klippel ein LS Chassis zu optimieren + moderne Materialien hat die Chassis deutlich verbessert was Klirr und Linearität angeht. Es sind auch mittlerweile sehr gute Chassis zu vernünftigen Preisen zu bekommen.


    So eine olle Tröte hat sicher ihren Charme den ich auch schon nutzte, einem modernen Chassis kann sie trotzdem nicht das Wasser reichen und das kommt sofort zum Tragen wenn komplexes Material gespielt wird, dann ist es aus mit dem Charme.


    Genauso ein Unfug wie oben zu lesen, aktiv = Betonbass. Es hängt nicht von aktiv oder passiv ab, sondern vom gewählten mechanischen + elektrischen Filter was jedes Gehäuse + Weiche darstellt und der Abstimmung. Ich habe gefühlt in meinem Leben mehr BR Kisten mit onenote Bass gehört, daher baute ich mein aktives System geschlossen und habe genau was ich wollte.


    Grüße Chris

    Mein Sohn 26 hat eine gute Anlage + Plattenspieler. Musik hat für ihn allerdings auch einen sehr hohen Stellenwert da er auch Gitarre in einer Band spielt und wie es klingen kann weiß er schon lange durch meine Anlage. Wir tauschen uns auch viel über Musik aus. Sein bester Kumpel spielt ebenfalls Gitarre + Gesang, hat auch eine sehr gute Anlage + Plattenspieler.


    Aber klar, das ist eine kleine Minderheit, die Mehrheit hört über Bluetooth Brüllwürfel oder Kopfhörer.


    Grüße Chris

    The Death Scene von Chuck Mangione - Children of Sanchez - ist eine sehr schöne, räumliche Aufnahme. Das war mein eigentlicher Vorschlag zum räumlichen Hören. Zum einen die akustischen Instrumente und deren Postion (wo steht die Gitarre und wo das Cello) und die Rauminformation insgesamt.

    Habe ich auch auf Platte und früher oft und gerne gehört, muss ich mal wieder aus dem Regal ziehen. ;)


    Grüße Chris

    Hm, ich sitze in einem ganz normalen Stereodreieck und es funktioniert, finde das jetzt keine besondere Abhörbedingung :/

    Was eben wundert ist, dass bei mir im Stereodreieck das erste Hundegebell auf Höhe der LS rechts außen bellt. Setze ich mich 50cm weiter nach vorne bellt der Hund rechts neben mir auf der Ebene des Hörplatzes, fast schon ein wenig dahinter. Somit ist die Positionierung der Effekte scheinbar je nach Abhörsituation von der Hörposition abhängig. Ich bezweifle daher, dass das bei jedem genau an der gleichen Stelle spielt. Es wird wohl auch nicht nur am Abstand vom Hörplatz zu den LS, sondern auch am Abstand der Reflexionsflächen liegen.


    Grüße Chris