Posts by CL

    Muss nicht an der Höhe der Chassis liegen, sondern kann auch mit den Raummoden zusammen hängen. Diese können sich deutlich ändern mit der Höhe, genauso wie bei dem Abstand von Wänden.


    Dynaudio hatte da mal eine clevere Lösung. Hat der Markt aber nicht angenommen (vielleicht wegen der Konditionierung, dass ein Tiefton eben immer unten sei und ein Hochton…)

    Das war nicht unbedingt eine clevere Lösung, sondern lag schlicht an dem verwendeten 6db Filter der im Übernahmebreich die Abstrahlkeule nach unten kippte. Das Designziel war ein Filter erster Ordnung und nicht ursprünglich den Hochtöner nach unten zu setzen, das war die Folge daraus. Ein Linkwitzfilter 4. Ordnung z.B. spielt im Normalfall die Höhen kurz über der Grasnarbe bei dieser Anordnung.


    Grüße Chris

    4x DIY Phonopre


    Im DIY Audio Forum fand ich vor ein paar Jahren einen Schaltplan mit dem Mikrofonvorverstärker INA103 den ich als Sample Zuhause liegen hatte. Auf Lochraster aufgebaut konnte das Teil gleich überzeugen. Daniel überarbeitet die Schaltung nochmals mit Unterstützung von Calvin und fertigte Platinen. Somit gab es die INA103 als Forenprojekt .


    pre_o600.jpg



    Auf dem ersten Frickelfest gab es dann einen Phonoshootout und mir gefiel an meiner Kette auch eine Pass Pearl sehr gut, die sich mit der INA ein Kopf an Kopf Rennen lieferte.

    Daher wollte ich auch eine und baute diese mit dem zusätzlichen XONO MC Teil auf, ist nicht mehr in meinem Besitz:


    pearl_o.jpg


    Wieder auf einem Frickelfest kam Joachim Gerhard mit einem frei verlöteten 3 Klumpen an Bauteilen an, dass klang sehr offen und ansprechend. Es nahmen sich ein paar Leute dem 3D Klumpen an diesen in ein Layout zu überführen, ein Shuntnetzteil dafür zu entwickeln, die Bauteile zu besorgen und die Paradise war geboren. Das Projekt lief auf dem DIY Audio Forum.


    paradise10.jpg


    Dieter den ich auch von den Frickelfesten kenne und somit seine Präferenzen zum Thema Klang stellte dann hier die F.A.T vor, ein Röhrenphonopre. Da ich selbst kurz vorher meinen Linepre mit Röhre fertig stellte und der sich sehr gut in meinem Setup machte baute ich die F.A.T auf mit einem aufwendigen Corian Gehäuse, daher man verzeihe, auch ein Foto von oben:


    fat12.jpg


    fat14.jpg


    Aktuell höre ich sehr zufrieden mit der Paradise + Hanna SL und an der F.A.T mit einem gepimpten Tonar Diabolic passend ebenfalls in einem Corian Gehäuse.


    Grüße Chris

    Sebastian, ich stimme dir in allem zu.

    Aber das:

    ... funktioniert einfach nicht.

    Speziell wenn so Beiträge wie 213 am Start sind. Das verstößt schlicht gegen die Forenregeln.


    Gewerbliche Teilnehmer, die AAA Mitglied sind, können im Unterforum „Gewerbliche Anzeigen“ kostenlos auf Produkte und Dienstleistungen hinweisen und diese anbieten. Im Unterforum "Einladung zu Veranstaltungen/Workshops, Vorstellung und Besprechung von HI-FI Gerätschaften" können gewerbliche Teilnehmer aktiv ihre Events und Produkte detailiert präsentieren und sich mit den Usern austauschen.


    Außerhalb dieser Unterforen ist dies nicht erlaubt.


    Wie schon geschrieben stehe ich Gewerblichen positiv gegenüber und schätze das Wissen auch sehr speziell im technischen Bereich. Allerdings hat es seinen Sinn, in Beiträgen im öffentlichen Teil Angebote auszuschließen sonst wird so ein Forum recht schnell zur Werbeplattform wobei die Voraussetzung der AAA Mitgliedschaft das deutlich reduzieren dürfte.


    Grüße Chris

    Prinzipiell ist meine Haltung zu Gewerblichen gelassen, da ich denke keiner ist verpflichtet dort zu kaufen und kann es selbst entscheiden.


    Finde es allerdings befremdlich wenn aus Beiträgen im öffentlichen Bereich sowas wie ein Interesse an einer geschäftlichen Beziehung entsteht und Paul dadurch nun etwas diskreditiert wird, weil er wo anders gekauft hat!


    Früher lief das hier mal unter dem Begriff "Guerillia Marketing", was es natürlich mit dem offenen Umgang der mittlerweile im Forum gepflegt wird nicht mehr ist.


    Grüße Chris

    kennt Ihr schon diese Seite? Da wird das Wirkungsgrad-Problem ganz schön umschrieben:


    http://www.ekki.bplaced.de/kla…enwunder/gutealtezeit.htm


    Gruß Björn

    Sehr platter Artikel zum Thema. Die technischen Möglichkeiten die sich heute bieten und genutzt werden wie z.B. mittels Klippel ein LS Chassis zu optimieren + moderne Materialien hat die Chassis deutlich verbessert was Klirr und Linearität angeht. Es sind auch mittlerweile sehr gute Chassis zu vernünftigen Preisen zu bekommen.


    So eine olle Tröte hat sicher ihren Charme den ich auch schon nutzte, einem modernen Chassis kann sie trotzdem nicht das Wasser reichen und das kommt sofort zum Tragen wenn komplexes Material gespielt wird, dann ist es aus mit dem Charme.


    Genauso ein Unfug wie oben zu lesen, aktiv = Betonbass. Es hängt nicht von aktiv oder passiv ab, sondern vom gewählten mechanischen + elektrischen Filter was jedes Gehäuse + Weiche darstellt und der Abstimmung. Ich habe gefühlt in meinem Leben mehr BR Kisten mit onenote Bass gehört, daher baute ich mein aktives System geschlossen und habe genau was ich wollte.


    Grüße Chris

    Mein Sohn 26 hat eine gute Anlage + Plattenspieler. Musik hat für ihn allerdings auch einen sehr hohen Stellenwert da er auch Gitarre in einer Band spielt und wie es klingen kann weiß er schon lange durch meine Anlage. Wir tauschen uns auch viel über Musik aus. Sein bester Kumpel spielt ebenfalls Gitarre + Gesang, hat auch eine sehr gute Anlage + Plattenspieler.


    Aber klar, das ist eine kleine Minderheit, die Mehrheit hört über Bluetooth Brüllwürfel oder Kopfhörer.


    Grüße Chris

    Hoher Wirkungsgrad geht im Bassbereich so gut wie immer mit höherer Grenzfrequenz einher. Einfach mal speziell die älteren Konzepte mit hohem Wirkungsgrad anschauen, spielen so gut wie nicht unter 50-60 Hz. Ein schlechterer Wirkungsgrad ist somit der tieferen Basswiedergabe geschuldet, die eben einen anderen Antrieb + Membrangewicht benötigt.


    Grüße Chris

    The Death Scene von Chuck Mangione - Children of Sanchez - ist eine sehr schöne, räumliche Aufnahme. Das war mein eigentlicher Vorschlag zum räumlichen Hören. Zum einen die akustischen Instrumente und deren Postion (wo steht die Gitarre und wo das Cello) und die Rauminformation insgesamt.

    Habe ich auch auf Platte und früher oft und gerne gehört, muss ich mal wieder aus dem Regal ziehen. ;)


    Grüße Chris

    Hm, ich sitze in einem ganz normalen Stereodreieck und es funktioniert, finde das jetzt keine besondere Abhörbedingung :/

    Was eben wundert ist, dass bei mir im Stereodreieck das erste Hundegebell auf Höhe der LS rechts außen bellt. Setze ich mich 50cm weiter nach vorne bellt der Hund rechts neben mir auf der Ebene des Hörplatzes, fast schon ein wenig dahinter. Somit ist die Positionierung der Effekte scheinbar je nach Abhörsituation von der Hörposition abhängig. Ich bezweifle daher, dass das bei jedem genau an der gleichen Stelle spielt. Es wird wohl auch nicht nur am Abstand vom Hörplatz zu den LS, sondern auch am Abstand der Reflexionsflächen liegen.


    Grüße Chris

    Es ist wie es ist: Wenn das System Raum/Wiedergabekette die Q-Sound-Effekte nicht exakt wiedergeben kann dann ist die Wiedergabe nicht optimal. Man kann natürlich versuchen die daraus resultierende kognitive Dissonanz durch die Klassiker der Dissonanzabschwächung wie Ignorieren, Verdrängen, in Abrede stellen usw. abzuschwächen, allein es ändert nichts an der Tatsache.

    Sehe ich nach meiner Erfahrung heute Abend absolut nicht so. Ich habe mich näher zu den LS ins Nahfeld gesetzt obwohl mein Hörabstand nur 1,80 m ist und hatte auf einmal die Effekte wie beschrieben. Das bedeutet für mich nur, das die Q Sound Wiedergabe nur unter bestimmten Bedingungen funktioniert und dies ist mit einer guten Stereoaufnahme eben nicht so.

    Wenn mit dieser das Gleiche veranstaltet wird kann ich absolut nachvollziehen, dass ich bei gleicher Detailinformation mal näher und mal weiter davon weg sitze und das Klangbild zerfällt dabei nicht.

    Dass der Q Sound Effekt dies nicht kann zeigt nur wie begrenzt diese Technik der Darstellung im Raum ist, dieses Problem hat z.B. ein Mehrkanalsystem nicht.


    Daraus ableiten zu wollen ob die Wiedergabe optimal ist, ist für mich schlicht Nonsens, da die Phasenverschiebungen je nach Raum + Setup verschieden sind und ein LS mit Phasenfehlern klingt z.B. oft sehr räumlich, ist wie ein eingebauter Q Sound Effekt. Das zeigt auch wie oben beschrieben, dass der Effekt weg ist wenn digital die Phase korrigiert wird.


    Und davon abgesehen weiß hier niemand, wo die Effekte tatsächlich spielen sollen, vielleicht ist es ein Fehler den Wasserhahn hinter sich zu hören, das ist mit Phasengeschiebe schlicht wie Lotto.


    Grüße Chris

    Gibt es hier noch jemanden, der sich traut zu schreiben, dass der Wasserhahn nicht hinter ihm tropft?


    Ciao, Benedikt

    Ist bei mir genauso wie von dir beschrieben und mein Setup spielt bei entsprechenden Aufnahmen schön räumlich. Habe auch eine Jazzaufnahme die gefühlt neben dem Sofa spielt. Ist für mich schon der Witz in Tüten, dass das ein Geräusch von einem tropfenden Wasserhahn sein soll, da fehlt einiges an Obertönen.


    Falls die 67 dein Jahrgang sind, vielleicht liegt es daran, ebenfalls 67 :D


    Grüße Chris

    Hallo Reinhard,

    hatte deine PN übersehen. Schaltplan habe ich ich nicht gezeichnet vom Netzteil. Ist recht einfach ausgeführt. Brückengleichrichtung mit MUR820 Dioden, Siebung mit Panasonic 4700 Low ESR. Kann das aber auch mal schnell skizieren die Tage.


    Grüße Chris

    Wer meint 4 oder mehr Lautsprecher zu benötigen für ein räumliches Hören hat scheinbar die Evolution verpennt.


    Ich empfehle dazu einfach mal Blauertsche Bänder zu googeln.


    Das Auto von rechts vorne nach links hinten fahren zu hören ist dabei nicht das Thema und Raumgrößen sind durch den Nachhall einzuordnen.


    Grüße Chris