Posts by CL

    @ Kalle
    Irgendwie schlecht "just in time" zu Messen und Tipps zu geben, daher melde ich mich nochmals.
    Habe die Varianten mit R15= 150, 270, 330kOhm durchgemessen. Ich würde an Deiner Stelle doch mit 270 oder 330kOhm experimentieren.


    Gruß Chris


    P.S.


    Habe zur Kontrolle meines Meßaufbaus meinen CDP Rega Planet gemessen. Bevor ich hier rausfliege
    :rolleyes: , dies ist keine Wertung. Ich hatte schon schöne Hörerlebnisse mit recht verbogenen F-Gängen, z.B. mit Breitbändern.


    [Blocked Image: http://amodul.de/bilder/fg_cd.jpg]




    Leider habe ich recht wenig Erfahrung im Zusammenspiel Tonabnehmer > Phonoamp. Hat jemand einen Tipp an was der Höhenanstieg liegen könnte? nun gut, muß den SUPA erst mal solo messen. Den dafür benötigten Spannungsteiler löte ich aber heute nicht mehr zusammen.


    P.P.S Mist, sehe gerade die andere Skalierung bei der CD Messung, der lineare F-Gang ist aber trotzdem zu erkennen.

    Hallo,
    gemessen habe ich mit JustOct von Thomas Ahlersmeyer. Diese Software kenne ich schon lange und liefert identische Werte zu meinem zweiten Meßsystem DLSA Pro. Da beide Systeme mit völlig unterschiedlicher Hardware arbeiten gehe ich von verwertbaren Ergebnissen aus, Zudem wurde mein System schon mit ATB gemessen , was zu den gleichen Ergebnissen führte. JustOct habe ich gewählt, weil ich mit diesem Program auch fremde Signale messen kann, wie z.B. Rosarauschen von Platte. Da Thomas auch Rosarauschen benutzt, passt dies.


    Messaufbau: Laufwerk + Benz MC Gold > Supa > vorsichtshalber Impedanzwandler > kalibrierte Soundkarte.



    Ich möchte hier nochmals darauf hinweisen, dass es sich bei dem gezeigten F-gang nicht um den des SUPA's handelt, sondern die Kombination mit meiner Kette Laufwerk + SUPA zeigt


    Der F-Gang mag erst mal übel aussehen, bei den aber sonst gewählten Skalierungen von 5-10 db, wie er oft in Zeitschriften zu sehen ist, wäre es fast ein gerader Strich, was es auch nicht besser macht. Am oberen und unteren Ende sieht man Pegelabweichungen von 3-4 db.
    Der Hochtonüberhöhung traue ich ehrlich gesagt nicht so ganz, muß mal schauen ob sich da irgendwas eingeschlichen hat.


    @ Kalle
    den von mir zum Vergleich herangezogenen Selbstbau Pre habe ich vor etlichen Jahren gestrickt, ich habe keine Ahnung mehr an was ich mich damals orientierte, er besteht aus drei trivialen OP Stufen . Die SAC Sachen sind sicher gut, Walter Fuchs gibt sich viel Mühe. Ich möchte ein eigenes Konzept mit Burr Brown INA 103 basteln , die im Netz gezeigten Konzepte mit INA103 gefallen mir nicht so gut, da selten die Offsetkompensation gut gelöst ist.


    Mir geht es ähnlich wie Dir, habe mein Laufwerk die letzten Jahre sehr vernachlässigt.
    Den SUPA finde ich für den abgerufenen Preis auch SUPER, zumal er eine sehr gute Ausgangsbasis für weitere Experimente darstellt.


    Gruß Chris

    Hallo Kalle,
    von Glaubenskriegen , speziell virtuelle, ist mein Bedarf gedeckt. Wie Du schon angedeutet hast, bringt es oft mehr sich bei einem Glas Wein oder sonstigem Getränk die Sache anzuhören. Ich kann somit mit Deiner Aussage gut leben.


    Zurück zum Thema: Höre gerade meine "Testscheiben" mit dem Supa. In meiner Kombination , Benz MC Gold + Jelco Tonarm spielt das Teil im Bassbereich zu schlank, obwohl R15 = 330K.


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    So, habe eben noch gemessen bevor ich den Beitrag absendete. meine Ohren haben mich nicht im Stich gelassen, der Supa ist im Grundtonbereich eher "schlank". Da ich eine lineare Abstimmung ohne Bassüberhöhungen in meinem aktiven System habe, wird es dann etwas zu "schlank". Mein Tipp mit R15 kannst Du getrost vergessen, das Filter ist nicht breitbandig genug um in den relevanten Bereich zu kommen, unter 40 Hz ist bei 90% unserer Konserven Schluß. Möchte hier niemand auf den Schlips treten, aber es ändert sich nach 3 Tageneinspielen nicht, allerdings adaptiert sich das Gehör an den neuen F-Gang, wodurch es auch ein wenig besser wird.


    Messung: gemessen habe ich mit Rosarauschen von der Image-Hifi Test LP + Benz MC Gold, auch wenn Test CD in der Auswahl steht, Pico der JustOct Tool entwickelt hat ist bestimmt begeistert einen dritten Menuepunkt "Test LP" einzufügen :D., Pegel ist nicht kalibriert, Verstärkungsfaktor ist mir erst mal egal.
    Bevor sich jemand über die Achterbahn wundert, Skalierung beachten.


    Gruß Chris


    P.S. Die Hochtonüberhöhung spielt da natürlich auch stark mit, sieht irgendwie nach Fehlanpassung aus, werde noch messen an was es liegt.


    P.P.S. Der gezeigte F-Gang ist der meines Gesamtsystem bestehend aus Laufwerk + Tonarm + Tonabnehmer+ Pre. Der F-Gang des SUPA's selbst kann anders aussehen, werde ich auch noch messen.


    [Blocked Image: http://www.amodul.de/bilder/supa_benz.jpg]

    Hallo,
    habe ebenfalls gestern einen Supa erhalten. Leider wurde es zu spät um das Teil ausgiebig zu testen. Die fehlende Ruhe der Wiedergabe korreliert sicher mit dem detailreichen Klangbild. Mein zum Vergleich herangezogener Selbstbaupre hält sich in den Höhen wesentlich mehr zurück. dadurch wirkt das Klangbild ruhiger und tiefer, was bei manchen Aufnahmen aber auch "unterbelichtet" klingen kann. Wie ich schon in einem anderen Tread bemerkte, gehen unterschiedliche Räumlichkeitseffekte von Komponenten meist auf den F-Gang, oder Interreferenzen zurück. Die Stereowiedergabe gibt eine Abbildung von Schallereignissen in der Höhe nicht her. Wenn das Klangbild kurz über dem Teppich oder unter der Decke hängt, liegt dies an der Abstrahlcharakteristik der Lautsprecher (Abstrahlkeule), abhängig von Chassisanordnung + Weiche. Ein Phonopre kann IMHO nicht auf die Höhe der Wiedergabe Einfluss nehmen.


    Um zurück auf den Supa zu kommen, wäre der erste Versuch R15 zu tauschen um den Bassbereich etwas anzuheben, original sind 150 - oder 200kOhm gesteckt, mal ausprobieren ob es mit den beigelegten 330kOhm besser wird. Oft verblüffend wie sich Änderungen im Bass auf den Hochtonbereich auswirken, kann aber natürlich auch negativ sein.


    Mein Wunsch wäre ein Kompromiss meiner beiden Kisten, mal schauen ob ich den Supa dahin abgestimmt bekomme.


    Gruß Chris

    Hallo,

    Quote

    Original von Tom

    Verstärker vom Netz nehmen - uneingeschränkte Zustimmung.
    Es gibt Probanten die das mit über einer Woche "Schmollmodus" tun :D


    Ist aber nicht gerade umweltfreundlich die Teile durchlaufen zu lassen, je nach Ruhestromeinstellung werden einige Watt in die Luft geblasen. Ich habe mir dies nach Jahren abgewöhnt, ehrlich gesagt spielt meine persönliche Verfassung eine wesentlich größere Rolle beim Musikgenuss.


    Gruß Chris

    @ skeptiker


    Es steht genauso drauf wie ich es oben geschrieben habe: serie II improved.


    Ich habe erst auf der Vinyl Lebt Seite die Bezeichnung S2 entdeckt.


    @ Musikliebhaber


    ja, ich habe unter dem Headshell 2g angebracht, was ich für legetim halte, der auswechselbare Headshell des 3009 ist ja auch schwerer. Damit spielte das Benz schon wesentlich besser als ohne. Ohne Gewicht war der Bass + Grundtonbereich sehr ausgedünnt.


    Gruß Chris

    Hi Thomas,
    ich bin weniger dafür bekannt auf den Ohren zu liegen, meine Kette (Take:Five, kennst du vielleicht noch aus dem avid) spielt auch nicht so schlecht um den Unterschied klar zu hören. Für Dutzendware ist das Teil übrigens ganz nett verarbeitet. Sicher kann der Unterschied auch an der Arm / Systemkombination liegen. Ich habe auch keinen Zwang den SME abzuwerten, in den 18 Jahren wurde schon einiges unter den SME geschraubt, war immer recht nett, aber wie schon geschrieben spielt das Benz mit dem Jelco im Moment in einer anderen Liga. Bin nach wie vor für Tipps offen dem SME auf die Sprünge zu helfen, Andre nannte ja schon ein paar.


    Gruß Chris

    Nun ja, ich beschäftige mich erst seit kurzem wieder mit dem Thema Analog, das Lauferk baute ich vor 18 Jahren, hatte zwischenzeitlich andere Baustellen. Somit lese ich halt was auf der Packung steht. Ausser das Lager hat die von Dir genannte Serie II auch eine andere effektive Tonarmmasse, oder? Mich würde interessieren woher die bessere Performance der alten Serie kommt, falls es zu großem Teil auf das Lager zurückgeht könnte ich meinen Improved probieren upzudaten.


    Gruß Chris

    Hallo Thomas,
    soll ich Dir die Verpackung scannen? Da steht original : Model 3009 serie II improved non-detachable shell.


    Gruß Chris


    P.S. Welch Fehltritt, ich habe das S vergessen!

    Hallo Uwe,
    danke für die Info,schön zu wissen was es für ein Arm ist. Ich hatte nur über CEC St930 auf einer polnischen Seite eine Schnittzeichnung des Armes gesehen, sah für mich vernünftig aus wie der Arm konstruiert ist, daher mein Kauf.
    Unter Jelco fand ich nun den SA520 mit S Arm , dürfte vom Lager mit meinem wohl identisch sein.
    Den Hype um die SME verstehe ich seit heute Abend auch nicht mehr 8)., Nun ja, ich besitze meinen seit fast 20 Jahren, da bekommt er noch ein Gnadenbrot :D .


    Gruß Chris

    Hallo,
    nachdem ich mich entschlossen habe mein DIY Laufwerk um einen zweiten Tonarm zu erweitern, da ich mir ein Benz MC Gold kaufte und mein abgelegtes OMB40 weiter betreiben möchte, ersteigerte ich mir nach etlichen Anläufen einen CEC Tonarm. Das Teil war wahrscheinlich ursprünglich auf einem CEC ST930 verbaut. Als das Paket heute ankam habe ich kurzerhand eine übrig gebliebene Motorenbasis in eine Tonarmbasis umgestrickt.
    Da ich in den letzten Wochen nur das Benz hörte, schraubte ich es zum Hörvergleich in den CEC. Die Resonanfrequenz war mit 10 Hz identisch mit meinem für das Benz angepassten SME.
    Was dann kam lies mir die Kinnlade runterklappen, das für 103 Euro ersteigerte Teil spielt den SME in Grund und Boden, jetzt zeigt das Benz endlich was es wirklich kann. Den SME habe ich mit solch einer Performance noch nie gehört.
    So wie sich das im Moment darstellt, ist der SME nur noch als Dekoration tauglich, daher meine Frage: bringt der Austausch des Nylon- gegen ein Bronzelager eine deutliche Steigerung, oder gibt es noch weitere Tipps, z.B. das ideale System für das Teil.


    Gruß Chris


    Hier noch ein Bild des neuen Setup's:


    [Blocked Image: http://www.amodul.de/bilder/cec.jpg]

    Hallo,
    jetzt muß ich aber auch den gelungenen Service von "Die Nadel" erwähnen. Die gestern bestellte Vinyl Essentials ist soeben bei mir angekommen.


    Gruß Chris

    Hallo Heinz,
    danke für die Info. Da ich als Image Hifi Leser diese Platte schon im Auge hatte, aber keine genaue Info fand, ist Dein "gewerblicher Tipp" sehr willkommen ;)


    Gruß Chris

    Hallo,
    ich möchte mir eine Test - LP kaufen, es sollte aber unbedingt Rosa - Rauschen mit auf der Scheibe sein. Da ich leider kein Titelverzeichnis der diversen LP's finde, wäre es nett wenn mir jemand einen Tipp geben könnte, vielleicht ist das ja auch Standart .


    Gruß Chris

    Hallo,
    ich möchte gerne noch einen Aspekt einbringen zum Thema DIY vs. Fertiggerät. Letztendlich geht es um die Zufriedenheit und den Genuss mit der eigenen Kette zu hören. Dies ist auf unterschiedlichste Weise zu erreichen, egal ob DIY , Fertigprodukt , niedriger oder hoher Preis. Es gibt genug Leute die sechsstellige Beträge ins Hobby investieren und nie glücklich werden, meist findet dabei ein wilder Wechsel der Hardware statt.
    Mir z.B. macht es kein Spaß ein Gerät zu kaufen, das ich auch bauen könnte. Es gibt für mich nichts schöneres, als von der Quelle bis zu den Lautsprecher meine eigenen Kreationen zu hören. Selbst wenn es ein wenig schlechter als ein vergleichbares Fertigprodukt klingen würde, gleicht es dieses Gefühl locker aus. Davon abgesehen habe ich eine sehr geringe Gerätefluktuation, da ich diese über Jahre optimiere.


    Gruß Chris