Beiträge von Sebastian

    Klanglich wirst Du mit keinem der genannten Plattenspieler etwas falsch machen. Als langjähriger Besitzer eines Feickert Blackbird kann ich sagen, dass ich mit Qualität und Service sehr zufrieden bin. Auch möchte ich die verstellbaren Basen und die Flexibilität der Auswahl zwischen 9 und 12" Armen nicht mehr missen. Es gibt sicher Leute, die stellen sich einmal ein Komplettpaket hin, hören damit 20 Jahre zufrieden und gut ist. So jemand braucht natürlich keine verstellbare Tonarmbasis. Wenn man jedoch gelegentlich mal Tonarm und System wechselt, ist die verschiebbare Feickert Wechselbasis Gold wert. Gerade wenn man auch mal SPUs probieren möchte, die ja keine Überhangjustage zulassen, ist es super, wenn der Tonarm auf dem Schlitten verschieblich ist. Es gibt nämlich bei den verschiedenen SPU-Generationen unterschiedliche Abstände von Nadelspitze zu SME Bajonett - das kann man dann korrigieren.


    Viele Erfolg bei der Suche.

    Sebastian


    PS: Wenn ich lese, dass der Plattenspieler schwarz sein soll und dass Du bezüglich der Optik sehr empfindlich bist, solltest Du über eine Haube nachdenken. Mein Feickert mit Alu- Oberfläche ist relativ unempfindlich aber auf meinem früheren Scheu Premier in schwarz sah man jedes Staubkorn!

    Danke für Deine ausführliche Antwort.

    Ich plane ja immer noch, in einem der Kinderzimmer (17qm) später mal einen Hörraum einzurichten. Daher interessiert mich die Thematik.

    LG

    Sebastian

    Schwarz1


    Hallo!

    Ich habe meine Mitteldornhülse von Tom FOH .

    Ich benutze sie, wenn ich mal schnell Platten durchhören will und nach einem Titel die LP wechsele. Dann wechsele ich auch on-the-fly, lasse also den Motor laufen. Mit Schraubgewicht mache ich das nicht.

    Einen signifikanten klanglichen Unterschied bemerke ich eher nicht. In der Regel finde ich das Schraubgewicht angenehm, weil es die LP andrückt und bei der Ursa Major Bürste ein Durchrutschen verhindert.

    Auch von der hochgelobten Dereneville Matte bin ich wieder abgekommen.

    Klangliche Effekte waren für mich marginal, aber eine gelegentlich an der LP klebende Matte finde ich störend.

    Liebe Grüße

    Sebastian

    Bei mir spielt die Heritage schon seit Anfang Dezember 20,

    Bin immer noch zufrieden, auch wenn bei einige

    Andere Lautsprecher im Haus stehen: z.B. Contour 20.

    Hallo Peter,

    bei Dir spielt ja nicht nur eine Contour20 als Konkurrenz zur Heritage, sondern auch eine Harbeth Monitor 30.2XD, was ich viel interessanter finde. Im Harbeth Thread hast Du ja schon ein wenig dazu geschrieben, aber mich würde interessieren:


    • Wenn Du nur eine der beiden behalten dürftest, für welche würdest Du Dich entscheiden?
    • Die Harbeth hat ja doch mehr Volumen, merkt man das in der Bassqualität/ -tiefe?
    • Der Esotar Hochtöner der Heritage gilt als einer der Besten. Gleichzeitig loben die Harbeth Anhänger immer die Natürlichkeit von Stimmen. Wer hat hier die Nase vorn?
    • Welche der beiden ist eher zum Lauthören geeignet?
    • Welcher der beiden ist leichter in kleinen Räumen (17m2) zu betreiben?
    • Dynaudios gelten gemeinhin als leistungshungrig. Haben die beiden Lautsprecher unterschiedliche Anforderungen an den Verstärker?

    Danke im Voraus für Deine Mühe!


    Liebe Grüße

    Sebastian

    Die Linie ist ja auch falsch gezeichnet ;)

    LG Andreas

    Was ist daran falsch gezeichnet? Ich habe das Bild - um es anschaulicher zu machen - mal umgedreht:

    Denon1


    Denon32


    Die schwarze Linie ist der bereits eingezeichnete Ist-Zustand. Die rote Linie wäre (zumindest unter Belastung) der Soll-Zustand. Da sich unter der Auflagekraft der Nadelträger noch etwas dem Korpus annähert, müsste ohne Belastung die Nadel sogar noch etwas weiter als bis zur roten Linie gekippt sein.


    Wie gesagt: Parallaxenfehler und andere aufnahmetechnische Unzulänglichkeiten sind nicht ausgeschlossen. Ich hatte mal einen TA mit schiefem Nadelträger. Ich habe davon 20 Fotos gemacht. Man konnte es so fotografieren, dass es gerade aussah, oder so, wie es "in echt" aussah ...


    LG

    Sebastian

    Das bezweifle ich nicht.

    Ich würde nur erwarten, dass es etwas bassbetont und höhenarm klingt, weil die Nadel bei waagerechtem Arm so steht, als wäre der Tonarm hinten absenkt.

    Ich bin aber bei solchen Fotos sehr vorsichtig. Ich weiß, dass man beim Fotografieren sehr schnell Parallaxenfehler und optische Verzerrungen bekommen kann, die einem eine Geometrie vorgaukeln, die gar nicht vorliegt.

    Wenn Du also bei abgesenktem Tonarm mit der Lupe exakt von der Seite schaust und den Eindruck hast, die Nadel steht wirklich senkrecht in der Rille, ist alles gut.


    LG

    Sebastian

    Ich wüsste nicht, dass es Hersteller gibt, die einen Schliff so stark abweichend von der Längsachse des Diamanten platzieren - warum auch? Es wäre ja extrem kompliziert, so einen Stein korrekt zu montieren.


    LG

    Sebastian

    Hallo!


    Vormontiert suggeriert eigentlich: Dranschrauben, hören, glücklich sein!

    Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht: In der Literatur findet man Angaben von 49-52mm von Nadelspitze bis SME-Bajonett. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es mehr als einen möglichen Justagepunkt gibt, je nachdem ob man sich in der Geometrie nach Baerwald, Löfgren, Stevenson oder sonst wem richtet. Dazu kommt, dass jeder Tonarm seine eigene Geometrie mitbringt, so wie es sich der Konstrukteur gedacht hat. Wenn der Konstrukteur den Arm so gebaut hat, dass nach Baerwald der Tonabnehmer gerade im Headshell sitzt und beispielsweise 51mm Abstand Nadel zum SME-Bajonett aufweist, dann wird es so sein, dass bei Justage nach einer anderen Geometrie der Tonarm leicht verdreht im Headshell sitzt und der Abstand Nadel-SME Bajonett leicht abweicht.

    Was will ich damit sagen?

    Ein vormontierter Tonabnehmer ist ein Kompromiss für Leute, die nicht justieren können oder wollen. Das Optimum in Bezug auf den verwendeten Arm (der Hersteller/Verkäufer des vormontierten Systems weiß ja nicht, welchen Tonarm Du hast) ergibt sich aber trotzdem wohl nur bei Verwendung der für den Tonarm gedachten Schablone und einer individuellen Justage.

    Das ist alles kein Hexenwerk. Lass es Dir von einem netten Forumskollegen zeigen, dann kannst Du es für alle Zeiten später selbst machen.


    LG
    Sebastian

    Moin zusammen!

    Wie ist denn das mit höherer Lautstärke? Ich höre ja nun gerne öfters auch mal laut. In den Tests der Dynaudio Heritage kann man lesen, dass die unverzerrten Maximalpegel für so einen kleinen Lautsprecher sehr erstaunlich seien und sie hier deutlich oberhalb der Contour angesiedelt sei. Für die Harbeth Monitor 30 liest man immer mal, dass sie eher nicht so geeignet sei, um es mal krachen zu lassen. Können die Besitzer das bestätigen?

    Andererseits soll man nicht alles glauben, was so geschrieben wird. In irgendeinem Test (ich glaube, es war Stereoplay) über meine Geithain RL930K stand, dass sie bei sehr hohen Pegeln limitiert sei. Das konnte ich nie nachvollziehen. Ich habe es bei größter Mühe nie geschafft, bei hohen Pegeln hörbare Verzerrungen zu produzieren oder die Schutzschaltung des Lautsprechers auszulösen (die Leuchtdiode wechselt dann von grün nach rot und der Pegel wird gedrosselt). Ich weiß ja nicht, was für abartige Pegel die da beim Test gefahren haben, um zu so einem Urteil zu kommen.


    Liebe Grüße

    Sebastian

    Magst Du mal etwas zur Bassperformance schreiben? Die 30er Harbeth hat ja doch mehr Volumen als die Dynaudio - hört man das?

    Liebe Grüße

    Sebastian