Posts by Sebastian

    Wer hat denn schon Erfahrungen mit den Confidence-LS gemacht? Die sollen ja unheimlich zickig aber auch sehr gut sein...

    Die aktuelle Confidence 20 liegt bereits über 10.000,- EUR, allerdings incl. Stands. Das ist schon viel Holz für einen kleinen passiven 2-Wege-Lautsprecher. Aber mich würde auch mal interessieren die Conidence 20 gegen die aktuelle Contour 20i zu hören.

    Sebastian

    Großartige Platte, danke für den Tipp!

    Habe sie gerade bei Apple Music als Stream gehört.

    Ich glaube, die brauche ich auch als Vinyl.

    Sebastian


    PS: ich sollte diesen Thread nicht mehr lesen, der kommt mich immer teuer zu stehen. Ich habe hier schon so viele tolle Anregungen erhalten - hätte nie gedacht, dass es so viele Leute hier gibt, die meinen Musikgeschmack teilen!

    Wenn das die 2. Phonostrecke werden soll, was läuft denn in der ersten?

    Man könnte ja einen klanglichen Kontrast dazu suchen.
    Und an welchem Arm soll das gute Stück laufen?

    Wie wäre es mit einem großen Holz Grado?
    Hana wurde schon genannt, es gibt auch das große MH.

    Van den Hul macht auch HO MCs (MC Two, Frog) wenn man was hoch auflösendes sucht.

    Ansonsten: Warum eigentlich zwingend HO MC? Warum kein MM?

    Dann käme ja auch z.B. ein AT VM760 SLC in Frage.

    Gruß

    Sebastian

    Hallo Marc,

    mit statischer Aufladung hatte das nichts zu tun. Es ist die mechanische Berührung gewesen, d.h. die mechanische Schwingung, z.B. beim Drüberstreichen mit dem Finger. Auch wenn ich mit einem Kochlöffel oder einem chinesischen Essstäbchen den Fingertip des Headshells leicht beklopft habe, hat man das im Lautsprecher gehört. Offenbar ist das Gesamtsystem aus Aluheadshell und EMT mikrophonieanfällig. Dabei hast Du Recht, wenn Du sagst, das wäre nicht bei jedem Alukorpus so - ich hatte ja früher ein Lyra Delos mit Alukorpus und das hatte das Problem nicht. Ebenso wenig das Zyx - aber das hatte ja auch einen Kunststoffkorpus.

    Die Originalheadshells von Reed sind soweit ich weiß alle aus Alu oder Bronze. Tom ( FOH ) bietet auch welche aus Titan an - das habe ich aber nicht ausprobiert. Schwerer als das Messingheadshell darf es aber auch nicht werden, sonst wird es schwierig das EMT noch auszubalancieren (wobei ich jetzt so spontan nicht weiß, ob Messing oder Titan schwerer ist).

    Viele Grüße

    Sebastian

    Erkennt jemand den Unterschied zu früher?

    Richtig: Ich habe das schwarze Original Headshell aus Alu gegen ein verzinktes Messingheadshell getauscht, das mir der liebe Tom ( FOH , danke dafür!) gemacht hat.


    Warum das ganze?

    1. Der Corpus des EMT HSD 006 ist aus Alu, ebenso die Originalheadshell meines Reed 3P (das gilt nur für die schwarze Version, andere haben im Original bereits ein Messing Headshell). Während mein früheres ZYX mit Plastik-Corpus komplett berührungsunempfindlich war, hat man beim EMT immer gehört, wenn ich das Headshell angefasst habe - zumindest, wenn der Lautstärkeregler auf "laut" stand. Das ist zwar für sich genommen noch kein Problem, führte mich aber zu dem Schluss, dass offenbar Schwingungen vom Headshell auf den TA und umgekehrt mühelos übertragen werden können. Es folgten meinerseits Versuche mit Nylon-Unterlegscheiben unter den Headshellschrauben, später dann mit der Dereneville Headshell Contact Mat. Ersteres brachte wenig, zweites durchaus eine Verbesserung. Das Phänomen blieb aber.
    2. Das EMT hatte im Reed öfters die Eigenschaft, beim Absenken des Liftes auf die Einlaufrille gleich in den Anfang des ersten Stückes zu springen. Dies konnte man zwar durch betont langsames Absenken des Liftes meist verhindern, aber nicht immer. Da ein Tonabnehmer letztlich physikalisch ein Feder-Masse-System ist dachte ich mir, dass man durch Veränderung der Masse vielleicht etwas verbessern könnte (das Bronze Headshell ist deutlich schwerer als das Originalteil in Alu).
    3. Mit dem EMT bin ich bisher äußerst zufrieden. Im Vergleich mit digitalen Quellen (ich weiß, das Mastering ist nicht immer identisch) fiel jedoch eine gewisse Bassbetonung auf. Unter der Vorstellung, die klangliche Abstimmung durch Erhöhung der effektiven Masse und gleichzeitig Wechsel des Headshellmaterials beeinflussen zu können, erschien mir der Headshellwechsel interessant.


    Was hat's gebracht? Erstaunlicherweise viel mehr, als ich durch einen einfachen Headshellwechsel je erwartet hätte: Die Berührungsempfindlichkeit des Headshells ist komplett weg, auch bei laut aufgedrehtem Verstärker bleibt es bei Berührung komplett still (die Dereneville Matte habe ich auch unter dem neuen Headshell wieder verwendet). Das Überspringen beim Absenken in die Einlaufrille ist auch bei höherer Absenkgeschwindigkeit nicht mehr aufgetreten. Die leichte Bassbetonung ist verschwunden, der Klang ist neutraler geworden, gleichzeitig erscheinen mir Basslinien präziser, Konturen insgesamt klarer.


    Ich habe daraus gelernt, dass das Experimentieren mit verschiedenen Headshellmaterialien zur Dämpfung des Systems erstaunliche und klanglich gut nachvollziehbare Änderungen erbringen kann. Für den Reed 3P gibt es übrigens auch Originalheadshells aus verschiedenen Materialien. Das von Tom gefertige Headshell braucht sich aber von der Fertigungsqualität in keiner Weise vor dem Original zu verstecken - nochmals danke dafür! Ansonsten scheint das EMT HSD 006 (ähnlich wie mein früheres ZYX) ein System zu sein, dass durch Erhöhung der effektiven Masse noch einmal aufblüht. Wieviel der klanglichen Unterschiede letztlich durch die Änderung der effektiven Masse und wieviel durch Resonanzoptimierung aufgrund von Materialmix zurückzuführen ist, bleibt letztlich spekulativ.

    LG

    Sebastian

    Seit wann ist ein Scheu Classic 12“ Arm mit 14g effektiver Masse ein super leichter Arm?
    Sebastian

    Ich stelle mich freiwillig als Tester zur Verfügung.
    Sebastian

    Blöde Frage: Wozu braucht man sowas?

    Wenn ich den Tonabnehmer verwende bis er Abtastverzerrungen produziert, ist es doch egal, wieviele Stunden er runter hat. Ich werde ihn doch nicht austauschen, nur weil er 1000h oder wieviel auch immer auf der Uhr hat. Klar, wenn ich Tonabnehmer kaufe, eine Zeit lang verwende und dann wieder verkaufe, macht es sich gut angeben zu können, dass der 243h runter hat. Aber seien wir ehrlich: Das ist doch auch nur Marketing für den Verkäufer und Gewissensberuhigung für den Käufer. Letztlich kann mir der Verkäufer alles erzählen - ich kann es sowieso nicht überprüfen. Und letztlich ist es vielleicht relevanter, ob der TA immer mit der korrekten Auflagekraft und auf gewaschenen LPs eingesetzt wurde, als ob er 100h mehr oder weniger runter hat.

    Mein Fazit (rein subjektiv, jeder darf das anders sehen): Man kann aus allem eine Wissenschaft machen, ich jedenfalls brauche so ein Teil nicht.

    Gruß

    Sebastian