Posts by Sebastian

    Interessantes Thema!

    Ich habe mir gerade einmal die Anleitung zum ST-7 angesehen. Dort wird in der Tat empfohlen, die Tonarmmasse am ST-7 anzuschließen und von hier auch einen Anschluss zur Masse des Phonovorverstärkers herzustellen. Ersteres habe ich gemacht, das zweite aber nicht. So ist es bei mir brummfrei.

    Dann bin ich über Donalds Aussage gestolpert, dass dort am Ausgang des Überträgers ein Widerstand parallel geschaltet sei. Ist das gesichert? In den Fotos im Netz kann ich nichts dergleichen erkennen. Hat jemand ein Foto davon und weiß jemand, wie der Widerstand dimensioniert ist?

    Der ST-7 hat ja eine Verstärkung von 24dB entsprechend einem Verstärkungsfaktor von 1:16. Damit ergäbe sich rechnerisch ohne Parallelwiderstand eine Eingangsimpedanz von 184 Ohm (47000/16^2). Das wäre in der Tat relativ viel für ein SPU. Ich habe deshalb an meiner Vorstufe EAR 324 die schaltbare Eingangsimpedanz auf 15kOhm abgesenkt, das wären dann ca. 59 Ohm Eingangsimpedanz. Sollte jedoch ein Parallelwiderstand verbaut sein, stimmt diese Rechnung natürlich nicht mehr, was auch erklären würde, warum, Ortofon explizit den Anschluss bei 47kOhm empfiehlt.


    Liebe Grüße

    Sebastian


    PS:

    Das Übersetzungsverhältniss des ST-7 ist ja normalerweise für das SPU nicht optimal,

    Bei einer Ausgangsspannung von 0,2mV ergibt das bei 1:16 dann 3,2mV. So gesehen ist das Übersetzungsverhältnis durchaus ok.

    Kann ich bestätigen: Mein ST-7 spielt absolut brummfrei. Schick Tonarmmasse an ST-7. Von dort mit 2x Cinch in den EAR324 ohne weitere Masse-Verbindung. Nebenbei: Im EAR 324 ist ein EAR MC3 verbaut. Der spiel bei mir mit dem EMT ebenfalls absolut brummfrei. Man kann also wie so oft nicht verallgemeinern.

    Sebastian

    Noch ein kleines Update: Das mit dem Überspringen einer Einlaufrille liegt definitiv an der Absenkgeschwindigkeit des Liftes. Ich habe mir jetzt angewöhnt, dem Reed Lift nur einen kleinen Schubs zu geben und dann geduldig zu warten, bis er langsam abgesenkt hat - da springt dann auch nichts. Lege ich den Lifthebel jedoch mit etwas Schwung um, kann das EMT schon mal hüpfen.

    Ansonsten bin ich mit dem EMT weiterhin sehr zufrieden. Ich habe tatsächlich noch keine LP gefunden, bei der das EMT (auch in den Innenrillen!) Abtastprobleme gehabt hätte. Dynamik und Auflösung sind super. Die Bühne geht eher in die Breite als in die Tiefe - das ist vielleicht ein Unterschied zum Zyx. Trotzdem kann man die Tiefenstaffelung eines Orchesters gut nachvollziehen. Ich würde es wieder nehmen!


    Liebe Grüße

    Sebastian

    Accustic Arts Tube PreAmp II - 35 Ohm.

    Damit betreibe ich meine Geithains.

    Gruß

    Sebastian


    Link: https://www.accusticarts.de/produkte/tube-preamp-ii/

    Hallo Thomas,

    ich hoffe, die nachfolgenden 2 Bilder beantworten alle Deine Fragen zu Maßen und Einbau des "kurzen" Schick Armes.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Habe selbst einen kurzen Schick (der spielt gerade während ich dies schreibe göttlich mit einem SPU Classic GM MKII Joe's Garage Act I) :)

    Ich schaue morgen mal auf dem Dachboden, ob ich was für Dich habe.

    Sebastian

    Ob Münchner Oktoberfest, Kölner Karneval oder sauerländer Schützenfest - es gibt überall in der Republik Dinge, die ich meiden würde und zum Glück ebenso viele Dinge, die ich liebe. Ich bin gebürtiger Hesse, aufgewachsen in NRW, habe 13 Jahre in Niedersachsen gearbeitet und bin seit nunmehr 13 Jahren glücklich in Niederbayern - es viele schöne Flecken auf der Erde...

    Sebastian

    Heute Abend zum Abschluss der 67. Festspiele Europäischen Wochen in Passau: "Bach in Italien"

    Concerto Köln spielten das 2., 4. und 5. Brandenburgische Konzert, außerdem Werke von Vivaldi, dall'Abaco und Sammartini. Es war großartig!

    Natürlich wie man das von Concerto Köln erwartet: Geigen im Stehen, ohne Kinn- und Schulterstütze, mit "hängendem" Arm und mit Darmsaiten. Cello ohne Stachel. Barocktrompete ohne Ventile, Barockoboe ohne Klappen, Traversflöte aus Ebenholz. Ein ganz anderer Klangkörper als moderne Orchester.

    Perfektes Timing, unglaublich gut aufeinander eingespielt. Sehr ausdrucksstark gespielt (und nicht nur temporeich, wie dem Concerto Köln manchmal vorgeworfen wird). Besonders fasziniert hat mich der erst 1989 geborene 1. Geiger und Konzertmeister des Concerto Köln Evgeny Sviridov und natürlich der Cembalist, der den Cembalo Solopart im 5. Brandenburgischen Konzert grandios gemeistert hat.

    Ein schönes Erlebnis in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Studienkirche St. Michael zu Passau. (Da soll noch einer sagen, alte Musik hätte kein Publikum).


    Sebastian


    PS: Es war eine spontane Entscheidung und ich bekam mit meiner Frau online noch 2 perfekte Plätze in der 2. Reihe fast mittig. Ich fürchte, hinten hat die Akustik der großen Barockkirche von der wunderbaren Durchhörbarkeit der Polyphonie nicht viel übrig gelassen ....

    Alles gut, alles richtig.

    Nur: Dann müsste die Sicherung

    1. nicht immer rausfliegen (abhängig von der Halbwelle)

    2. bei ALLEN Einschaltvorgängen incl. Fernbedienung rausfliegen (zumindest gelegentlich, wiederum abhängig von der Halbwelle).


    Ich bleibe dabei: Fliegt die Sicherung nur bei der Betätigung des EINEN Schalters raus und zwar immer (nicht abhängig von der Halbwelle) liegt es am Schalter und nicht am Ringkerntrafo bzw. der Sicherung.


    Sebastian

    Wieso soll das an der Sicherung liegen?

    Schaltet er über den Schalter ein, fliegt die Sicherung raus.

    Schaltet er über die FB ein, bleibt die Sicherung drin.

    Die Einschaltströme dürften bei beiden Schaltvorgängen identisch sein. Also wird der Fehler nicht beim Einschaltstrom und der (zu) flinken Sicherung zu suchen sein, sondern beim Schalter am Gerät (sagt mir die Logik, aber vielleicht habe ich ja auch eine Denkblockade?)

    Sebastian

    Letzten Samstag in Passau im Auersperg Gymnasium: Alte und neue japanische Musik für Klavier, Koto und Querflöte. Faszinierend!


    Gestern Abend in München auf dem Tollwood Festival: Loreena McKennit Live. Die Dame ist inzwischen über 60 und die Stimme hat nichts von ihrer Faszination verloren. Sie haben viele der alten Klassiker gespielt, es war für mich eine Reise in die Vergangenheit (vieles habe ich schon in den 90ern mit meiner damaligen Freundin - und heutigen Frau - im Studentenwohnheim von CD gehört). Großartige Tontechnik, hervorragender Klang!


    LG

    Sebastian

    So spannend ist Barock nur selten-vorallem Corelli wird sonst gerne mal als "Vivaldi mit Handbremse" herunter-gesized-wovon Kuijken und seine "kleine Bande" zum Glück ein Universum entfernt sind-einfach himmlisch!

    Kann ich gut nachvollziehen.

    Ich hatte das Glück, 2018 Sigiswald Kuijken mit La Petite Bande hier in Passau live zu erleben - das war großartig!

    Sebastian