Beiträge von Sebastian

    Der Thread ist ja schon fast 3 Jahre alt.

    Da es mich nächste Woche für einige Tage nach Wien verschlägt, wollte ich mal nachfragen, welche Tipps noch aktuell sind. Rock/Pop/Jazz/Klassik, alles erwünscht - gerne 2nd Hand.


    LG

    Sebastian

    Du sagst es! :thumbup:


    Als ich mich noch mit dem Tuning von Plattenspielern beschäftigte, war ein Stethoskop mein Lieblingswerkzeug.

    Da ich beruflich täglich mit Stethoskopen umgehe, diese aber noch nie an einem Plattenspieler verwendet habe, muss ich mal ganz dumm fragen: Wie macht ihr das? Das Stethoskop auf dem Plattenteller aufzulegen, dürfte kaum funktionieren, da man dann entweder beim Drehen des Plattentellers um diesen herumlaufen müsste oder der Kopf des Stethoskops Reibung auf dem Plattenteller verursacht, die natürlich ihrerseits zu hören ist. Bleibt also das Abhören auf der Zarge? Hier dürfte das Motorgeräusch (sofern der Motor eingebaut ist) dominierend sein. Man müsste also den Riemen abnehmen und den Teller von Hand bewegen?

    Liebe Grüße

    Sebastian

    Das ist ja unglaublich günstig! Das ist ja billiger als Kenny Wheelers Gnu High und das ist nur eine Einzel LP. Ich habe leider den höheren Preis bezahlt. Also wer sich dafür interessiert, sollte bei HHV unbedingt zugreifen. Bei dem Preis für eine Doppel LP bin ich mir nicht sicher, ob das nicht ein Fehler ist und irgendwann korrigiert werden wird.

    Liebe Grüße.

    Sebastian

    HIER (im verlinkten forum) kommt Reed ja nicht so gut weg. jedenfalls geht es hin und her mit den argumenten. insbesonders die verwendung von holz für tonarme wird kritisch bewertet. na ja...


    https://pinkfishmedia.net/foru…ads/reed-tonearms.262084/

    Bereits nach der ersten Seite hatte ich den Kaffee auf ...

    So viel Alphamännchen Gehabe ...


    Ich kann nur ganz subjektiv aus meiner Sicht sagen:

    Mein Reed 3 P ist vom Finish und von der Verarbeitung her großartig. Bereits die Verpackung in der Holzkiste, der Zusammenbau anhand der bebilderten Anleitung und die Inbetriebnahme mit VTA und Azimuth on-the-fly sind ein Genuss. Für mich persönlich ein Tonarm, den ich nie wieder hergeben würde, weil ich mich an Technik, Design und Funktionen auch nach Jahren noch täglich erfreuen kann. Ich hatte vorher an dieser Stelle auf dem Feickert Blackbird einen Graham 2.2 und habe den Wechsel nie bereut. Gerade weil er andere Konstruktionsmerkmale als die meisten Tonarme hat, gerade weil er Holz verwendet, ist er eine wunderbare Ergänzung zu Schick oder Glanz, die ich an Position 2 montiert hatte.

    Ich kann gut damit leben, wenn jemand sagt, er möchte aus klanglichen oder mechanischen Gründen keinen Holzarm. Ich kann auch gut damit leben, wenn jemand sagt, ein Arm ohne SME Bajonett kommt mir nicht ins Haus (habe ja auch immer einen montiert). Ich kann auch gut akzeptieren, wenn jemand sagt, die Montage des Tonabnehmers in einem Graham Arm ist unvergleichlich komfortabel und genau aufgrund des Justage-Tools.

    Aber jemanden, der sagt, der Reed schlecht gefertigt oder klanglich miserabel - sorry, den kann ich nicht ernst nehmen.


    Just my 2ct.

    Sebastian

    Warum so unfreundlich?

    Ich habe das nebenbei bei der Arbeit geschrieben und tatsächlich nicht die Zeit gehabt, vorher auf alle Links zu klicken. Habe erst hinterher gemerkt, dass mein gebookmarkter Link identisch zu Deinem war - das hat sich anhand der Grafik ja nicht auf Anhieb erschlossen. Muss ich mich dafür jetzt entschuldigen?


    Sebastian

    Ich möchte meine obige Aussage zur Neutralität ein wenig relativieren: Letztlich bin ich der Meinung, dass jedes Material eine gewisse klangliche Signatur hat. Das gilt für Aluminium und für Stahl, für Titan wie für Holz, für Carbon und Acryl. Man kann das sehr schön mit verschiedenen Headshells ausprobieren. Dabei steht die Klangsignatur eines Materials nicht isoliert im Raum, sondern sie ergibt sich auch aus der Kombination der Materialübergänge. Ein Tonabnehmer mit Holzgehäuse in einem Holz-Headshell wird also anders klingen, als in einem Aluminium Headshell. Es kommt also nicht nur auf das Material an sich, sondern auch auf die Materialübergänge an. Gleichzeitig ist es oft schwer, über die klangliche Ausrichtung eines Materials zu schreiben, da sich durch einen Materialwechsel in der Regel auch die effektive Masse verändert. Ob dann eine klangliche Änderung mehr durch den Materialwechsel oder mehr durch die Änderung der effektiven Masse bedingt ist, bleibt meist spekulativ.

    Letztlich hilft fast immer nur ausprobieren und selber hören.

    Reed betreibt aber schon einen erheblichen Aufwand. Wo sonst kann man Resonanzspektren verschiedener Armmaterialien einsehen?

    Wood vs. The Rest: Testing Armtube Material - Reed tonearms
    There are lots of talks in the industry on the best armtube material, whether wood is better than Aluminum, or maybe Carbon fiber is the perfect material and…
    www.reed.lt

    LG

    Sebastian

    Mein 12 Zoll Tonarm mit Cocobolo Tonarmrohr hatte eine schwarze Aluminium Headshell. Die war relativ leicht und zumindest in Kombination mit dem Aluminiumgehäuse des EMT Systems nicht optimal. Zum Glück gibt es Foristen, die passende Titan Headshells anbieten. Das ist nicht nur vom Materialmix besser, sondern auch noch schwerer. Man hat hier also auch bei Reed trotz fehlendem SME Anschluss Gestaltungsspielraum beim Headshell.

    Liebe Grüße


    Sebastian

    Ich glaube fast Spatial und PAP sind zumindest sehr verwandt :/


    Hör dir die Dyptique aber zumindest auf jeden Fall mal an. Die haben meinen Kollegen an der High End SEHR gut gefallen und sind preislich äusserst attraktiv :meld:

    Ja, Spatial und PAP haben ein ähnliches Konzept.

    Diptyque sagte mir bis eben gar nichts. Habe mal gegoogelt: Meinst Du die dp77s oder die dp107?

    LG

    Sebastian

    Gibt es einen eigenen Thread für deine Suche auf 17qm? Falls ja, kannst du einen Link darauf posten?


    Wenn es etwas "outside the box" sein darf, könnte ein (richtig aufgestellter) Dipol in einem sehr kleinen Raum sehr gut funktionieren.

    Nein, gibt es nicht. Noch ist der Raum nicht frei.

    Wegen Dipol hatte ich ja an Spatial No1 gedacht - Open Baffle ist ja auch ein Dipol.

    Liebe Grüße

    Sebastian

    Ich habe einen 3P in 12“ Cocobolo. Habe allerdings nie den direkten Vergleich zu anderen Hölzern an diesem Arm gehabt. Dagegen habe ich den Vergleich zu Schick (Alu) und Glanz (Stahl). Dabei kann ich sagen, dass Cocobolo etwas Wärme und Bass zufügt. Bei einem EMT war mir das zu viel des Guten. Bei einem Phasemation finde ich das wunderbar! Wenn Du einen absolut neutralen Arm suchst, würde ich gar kein Holz nehmen.


    Liebe Grüße

    Sebastian

    Ja, ich war auch bei Fink und Epos.


    Also die Epos ES14N lief ganz passabel, hat mich aber emotional nicht so recht gepackt. War aber auch nicht so meine Musik ...


    Kim hätte ich gerne gehört, habe ich aber verpasst.


    Die neue Borg habe ich letztes Jahr gehört und die fand ich richtig gut. Deshalb war ich auch besonders auf die Kim gespannt. Da ich aber perspektivisch etwas für eine Zweitanlage in einem reinen Hörzimmer auf 17qm suche, ist die Kim - was ich so gelesen habe - dafür eh nicht so geeignet. Die macht wohl mächtig Bass und braucht etwas mehr Raum.


    Epos ES14N wäre aber weiterhin ein Lautsprecher, den ich neben einer englischen Kiste (Harbeth M30 o.ä.), einer kleinen Dynaudio (Heritage?), einer Tannoy Sterling GR oder einer Spatial MC No.1 auf dem Schirm hätte.


    LG

    Sebastian

    Wie man aus einer 12.000 € Legacy einen " nur mäßigen" Klang bekommt, ist mir ein Rätsel. Das man bei einer Vorführung/Neuvorstellung so viel falsch macht, kann ich mir nur schwer vorstellen. Aber möglicherweise ist es tatsächlich so.

    Mir geht das ähnlich. Ich dachte ja zunächst, das ist wirklich eine beschissene Aufnahme. Erst als ich zu Hause genau diese Rameau Aufnahme über Qobuz gehört habe, war ich erstaunt, dass die Aufnahme eigentlich recht gut ist.

    Es war ja ein digitaler Zuspieler, bedient über ein iPad. Ich habe natürlich nicht kontrolliert, ob da vielleicht jemand irgendein unsägliches datenreduziertes Format eingestellt hat. Roon kann so etwas ja auch runterrechnen für z.B. Smartphone Gebrauch.

    Andererseits: Wenn ich das oben eingestellt Foto vergrößere, dann steht auf dem Monitor:

    flac 16bits 44,1kHz 2ch 699kbps.

    Zumindest das Ausgangsmaterial wird also CD-Qualität haben.

    Ich habe ja später bei Dynaudio die Vorführung der Confidence 2A gehört und fand die wirklich gut. Später wurde dort auch noch die Legacy vorgeführt - das habe ich leider verpasst. Das wäre die Chance gewesen, die schlechte Vorführung von Hifi Rose zu korrigieren. Dynaudio wird schon darauf geachtet haben, dass die Legacy hier ordentlich performed.

    Ich kann und will nicht glauben, dass mein klanglicher Eindruck bei Hifi Rose repräsentativ für diesen Dynaudio Lautsprecher ist.


    LG

    Sebastian

    womöglich hatte ich nach einigen der typischen Hate Kommentare zur High End irgendwann auch mal das Ende meines normalerweise sehr dehnbaren Geduldfadens erreicht….

    Entschuldigung angenommen! :meld:

    Wenn jetzt die Messe zu Ende ist und jeder die Chance hatte, seine Eindrücke zu schildern, könnten wir doch hier eigentlich zumachen, bevor noch 10 Seiten Sozialkritik, Politisches und Befindlichkeiten hinzukommen, oder?


    Sebastian


    PS: Auch von mir ein Danke an alle, die Bilder und Eindrücke gepostet haben. Ich war wie jedes Jahr auf der Messe und es hat mir auch diesmal wieder Spaß gemacht.