Posts by Sebastian

    Ganz so unbekannt scheint sie doch nicht zu sein. Nach dem obigen Posting habe ich jedenfalls die Platte bei Apple Music im Streaming Angebot gefunden. Und ja, ich finde sie auch klasse, danke für den Tipp!

    Sebastian

    Tja, Dietmar, da hast Du wohl grundlegend andere Vorstellungen vom optimalen Rundstrahlverhalten, als die Techniker bei ME-Geithain. Hier mal der Frequenzgang meiner RL930K auf Achse und bei 45°.

    Das als "Fehlkonstruktion" zu betiteln empfinde ich schon etwas vermessen. Man muss diese Monitore nicht mögen, aber sie sind schon technisch bis ins Detail durchdacht. Dass manchem Musikhören unter anderen Prämissen vielleicht besser gefällt, will ich dabei keineswegs kritisieren.

    LG

    Sebastian

    Hallo zusammen,

    auch ich denke, ums Ausprobieren kommt man nicht herum. Ich hatte früher eine Odeon Rigoletto (2 Wege, Kalottenhochton mit Horn). Jetzt habe ich eine Geithain RL930K (2 Wege mit coaxialem Hochtonarray). Ich kann bestätigen, dass die Räumlichkeit des koaxialen Lautsprechers unübertroffen ist - da kann m.E. kein Horn mithalten. Mit dem Hörabstand und dem Sweet Spot ist das aber so eine Sache: Die Theorie sagt natürlich, dass Hörner einen größeren Hörabstand brauchen und einen engeren Sweet Spot haben. Hier kommt es aber im Einzelnen auf die Konstruktion an. Bei der Rigoletto lagen die 2 Chassis nicht so weit auseinander, das klappte mit 2,5m Hörabstand recht gut und der Sweet Spot war nicht besonders klein. Die Geithain hat dagegen aufgrund der Konstruktion eine deutlich stärkere Bündelung. Das war bei mir aufgrund des problematischen Raumes auch so gewünscht. Das führt dazu, dass meine 2,5m Hörabstand die Untergrenze des Möglichen sind (Geithain gibt glaube ich 2,5 bis 5m an). Ich höre dabei fast ausschließlich Direktschall, kaum irgendwelche Reflexionen, dafür ist der Sweet Spot sehr eng (50cm auf dem Sofa verrutscht und der Klangeindruck ist komplett verschieden!). Hier zeigt also der Koaxiallautsprecher einige Eigenschaften, die man sonst eher Hörnern zuschreibt. Die Realität ist also mal wieder komplizierter, als man sie gerne hätte …


    LG
    Sebastian

    Wieso?

    Da wird der Threadtitel eben wörtlich genommen: BILDER eurer Tonabnehmer. :)


    PS: Aber was ist denn das für ein witziges Headshell ohne Langloch? Das kann man dann wahrscheinlich sinnvoll nur an einem an der Basis verschieblichen Tonarm, wie z.B. SME verwenden, oder auf einem Dreher wie von Feickert, oder?

    Ist 'ne Fummelei, gebe ich zu, ist aber durchaus machbar!

    Vom Sekundenkleber würde auch ich unbedingt die Finger lassen!


    Zunächst einmal gilt es zu unterscheiden, ob ein Halbzoll System montiert wird, bei dem im Korpus ein "Loch" ist (ich glaube, Dein EMT zählt dazu) oder eine halbrunde "Rinne" wie z.B. bei den Zyx Tonabnehmern.

    Bei der "Rinne" mache ich es so, dass ich eine Schraube (ggf. mit Unterlegscheibe) durch's Headshell stecke und eine Mutter unten locker draufschraube, so dass sie soeben hält. Dann kommt der TA unter's Headshell, dabei halte ich mit einem Finger die bereits vormontierte Mutter fest und schraube von oben die Headshellschraube rein, so dass der TA an einer Schraube fest montiert ist. Dann habe ich die zweite Hand frei, um die zweite Schraube zu montieren. Dann kommt die Feineinstellung.

    Schwieriger ist das bei einem "Loch" im TA ohne geschnittenes Gewinde. Da mache ich es so, dass ich die Schraube (ggf. mit Unterlegscheibe durch das Headshell stecke. Ich nehme den TA von unten mit Daumen und Zeigefinger und fixiere mit dem Daumen die Mutter in der richtigen Position. Während die linke Hand den TA so hält, kann die rechte von oben die Schraube eindrehen, bis der TA fest sitzt. Die 2. Schraube ist dann verhältnismäßig einfach, da man ja den TA nicht mehr festhalten muss.


    So mache ich es zumindest - es gibt aber sicher auch andere Methoden, die zum Ziel führen.


    Liebe Grüße, eine ruhige Hand und viel Erfolg,

    Sebastian

    Geht mir ähnlich. Ich habe die Ursa daher auch fast ein Jahr kaum benutzt. Inzwischen gehe ich dazu über, mit der letzten Reihe Carbonfasern dann doch den Rest diagonal nach außen wegzubürsten. Mit der Methode ist das Ergebnis recht überzeugend.

    Gruß

    Sebastian

    Hallo!

    Also wenn schon geschlossen, würde ich auch über eine Noise Cancelling Option nachdenken. Das ist auch für unterwegs mal ganz praktisch. Ich (früherer Sennheiser Hörer) habe mich für den B&O Beoplay H9 entschieden und bin damit sehr zufrieden. Läuft drahtlos über Handy oder iPad per Roon aber auch kabelgebunden über die Anlage.

    Gruß

    Sebastian

    Ich bin ja kein Jurist, aber hier geht es nicht um das Fernabsatzgesetz, sondern um einen Mangel. Da wäre also erst mal zu beweisen, dass ein Mangel vorliegt. Damit wären wir wieder bei der Frage, wie wurde gemessen und natürlich bei der Frage, wie viel Spiel so ein Lager haben darf. Mir ist nicht bewusst, dass die Homepage explizit damit wirbt, dass die Lager beim Schick unter 1/10mm Spiel hätten. Und selbst dann darf der Hersteller soweit ich weiß zumindest 2x nachbessern (ok., das ist hier offenbar geschehen, oder?). Naja, so wie ich Thomas Schick einschätze wird er den Arm sicher auch aus Kulanz zurücknehmen - gibt ja genügend Leute auf der Warteliste.

    Sebastian


    PS: Zur "sachlichen Darstellung" brauche ich übrigens in einem Satz weder 14 Ausrufezeichen noch im folgenden Satz 12 Fragezeichen :meld:

    Mal so eine ganz simple Frage eine Nicht-Technikers: Ist ein Lagerspiel von 0,1mm wirklich relevant und als Fehler einzustufen? Wenn ja, müsste dann nicht ein Einpunktlager mit seinen diversen Freiheitsgraden eine komplette Fehlkonstruktion sein …?

    Ich muss mal ehrlich sagen: Ich kam nie auf die Idee meinen Schick Arm bezüglich des Lagerspiels zu überprüfen. Auch wüßte ich nicht, wie ich das meßtechnisch erfassen sollte. Andereseits klingt er wunderbar - sollte ich mir da wirklich einen Kopf machen, ob er einen versteckten Mangel hat?

    Na ja, ich hatte auch mal einen Nachbarn, der hat bei seinem Neuwagen die Spaltmaße nachgemessen und reklamiert - ich glaube, er fuhr danach aber auch nicht besser.

    LG

    Sebastian

    Selbst mein 12" Reed 3P mit 18g eff. Masse hat mit Zyx davon profitiert, dass ich Volkers (hier im Forum: Schwalbe) Edelstahl-Zusatzplättchen verwendet habe - damit kam der Arm auf 20 oder 21g. Ein Zyx im SME IV wird laufen, wahrscheinlich auch gar nicht schlecht, aber es wird m.E. nicht sein volles Potential entfalten.

    Sebastian

    Gute Fragen, die ich spontan alle nicht beantworten kann. Die Breite einer Rille kann man sicher irgendwo nachlesen. Die Dicke der Carbonfaser / Ziegenhaare habe ich damals näherungsweise bestimmt. Das ist aber ein paar Jahre her und die Ergebnisse habe ich jetzt nicht griffbereit.

    Sebastian

    Ich habe eine Carbonbürste (2 Reihen mit Samtkissen dazwischen), eine Ursa major (auch Carbon) und eine Ziegenhaarbürste. Um oberflächlichen Straub zu entfernen gehen alle 3 gut. Allerdings dringt wohl nur die Carbonbürste im Gegensatz zur Ziegenhaarbürste tief in die Rille ein. Ich habe dazu früher schon mal Fotos gepostet, die die Dicke-Unterschiede Carbon vs. Ziegenhaar zeigen.


    Carbonbürste:


    Ziegenhaarbürste:


    Die verwendete Vergrößerung ist selbstverständlich identisch!

    LG

    Sebastian

    Die "Chinawaage" habe ich auch und bin damit seit Jahren zufrieden. Ein Kalibriergewicht war sogar dabei. Mit der Shure habe früher mal schlechte Erfahrungen gemacht, weil das angeblich antimagnetsische Blech deutlich magnetisch war und meinen Benz TA angezogen hat. Die Ortofon Plastikwaage hatte ich auch schon - das ist mehr Spielzeug als Messinstrument und total ungenau.

    LG

    Sebastian

    Nun sei nicht gleich eingeschnappt - ich wußte wirklich nicht, wie ich Deinen Hinweis mit den RI werten sollte. Offenbar sind sich aber ja jetzt alle einig. Ich habe nämlich auch etliche dieser RIs, u.a. die o.g. mit Rubinstein und ich liebe diese LPs, obwohl ich von keiner dieser Platten eine Originalpressung besitze.

    Sebastian