Posts by Sebastian

    Mag mir einer von Euch Vero Nutzern bitte mal die Maße des Gerätes schreiben? Dann kann ich schon mal überlegen, wo ich sie testweise hinstelle. Habe nämlich im Netz nichts dazu gefunden.

    Liebe Grüße

    Sebastian

    Nur zu meinem Verständnis:

    Wenn keiner der bisherigen ST-7 Nutzer ein Brummproblem hatte, nur Dietmar mit einem Arm, bei dem Masse und Schirm zusammengelegt wurde, warum liegt es dann an dem ST-7? Außerdem würde mich interessieren, was an der Masseführung im ST-7 "problematisch" ist. Es gibt ja hier viele Leute, die Übertragerkapseln selbst in Gehäuse verbauen oder auch nur Leute, die gerne mit verschiedenen Übertragern experimentieren - da wäre es doch mal interessant zusammenzutragen, welche Möglichkeiten der Masseführung es gibt und wo die Vor- und Nachteile liegen.

    LG

    Sebastian

    Lautstärke und Balance sind m.E. kein Nachteil. Das können die meisten Vorstufen. Ein Mono Schalter wäre an einer Phonovorstufe dagegen schon ganz schön (obwohl: Wann habe ich meine letzte Mono Scheibe gehört ...?)

    LG

    Sebastian

    Hallo zusammen,

    nächste Woche bekomme ich eine Vero zum Testen. Bin mal gespannt, wie sie sich gegen meine EAR324 schlägt. Streng genommen habe ich ja gar keinen Handlungsbedarf aber der Spieltrieb lässt mir keine Ruhe. Selbst wenn die Vero den EAR324 verdrängen sollte, wird mein Accustic Arts Tube Preamp MKII wohl bleiben und die Vero als reine Phonovorstufe laufen - die Vero hat als Vorverstärker nämlich zu wenig Eingänge. Da mein Vorverstärker aber auch XLR Anschlüsse hat, um z.B. einen AV Receiver durchzuschleifen, könnte ich auch versuchen, die Verstärkung zumindest der Phonosignale einschließlich der Lautstärkeregelung an den Geithains ganz der Vero zu überlassen. Freue mich schon riesig und werde berichten!

    LG

    Sebastian

    Bevor man hier zu konkreten Geräteempfehlungen kommt, sollte sich der Threadersteller prinzipiell klar werden was er möchte und wie das Pflichtenheft aussieht: Beispiele:

    • Möglichst neutrale Studiotechnik? --> Transistor
    • Etwas eher euphonisches? --> Röhre oder Hybrid
    • Lange Kabelstrecken? -->Ausreichende Stromlieferfähigkeit, XLR Ausgänge
    • Wieviele Eingänge erforderlich?
    • Fernbedienung erwünscht? (nur laut-leise oder auch Eingänge?)
    • Sofort einsatzbereit (Transistor) oder Aufwärmzeit ok (ist bei vielen Röhren so)?
    • Kopfhörerausgang erforderlich?
    • Ungeregelter Rec out erforderlich? (Bandmaschine?)
    • DAC oder Streaming Client integriert?
    • Durchgeschleifter Eingang ohne Lautstärkeregelung gewünscht (gut zur Integration eines AV-Systems).
    • Größe / Gewicht / Optik / Wärmeentwicklung ?
    • Probehören möglich oder Katze-im-Sack-kaufen?
    • Wiederverkaufswert (für Gerätewechsler)
    • Neu oder gebraucht?
    • Klangregelung?
    • ...

    Ich habe mich an meinen Geithains für einen Röhrenhybrid (Accustic Arts Tube Preamp II) entschieden. Für mich mein klangliches Ideal (neutral mit einem "Hauch" Röhrencharme). Und obwohl ich klanglich super zufrieden bin, sehe ich hier auch Nachteile:

    • Durfte schon 2x Röhren tauschen
    • 3 Minuten Aufwärmzeit bis zum Freischalten nerven manchmal, z.B. wenn man einen Spielfilm sehen will.
    • Netzschalter hinten nur bei entsprechender Aufstellung praktikabel.
    • Eingänge nicht fernbedienbar (ich würde gerne mal vom Sitzplatz ohne Aufstehen HiRes Streaming und LP vergleichen).

    Irgendwo macht man halt immer Kompromisse.

    LG

    Sebastian

    Es gibt neben dem Standort (wurde bereits erwähnt) ja noch verschiedene Möglichkeiten der Verkabelung:


    1. Lötfahne trennen und somit Masse vom Schirm trennen.
    2. Cinch Tonarm -> Übertrager herstellen (ohne Massekabel).
    3. Gleiches Verfahren wie 2. Massekabel an Lötfahne (Tonarm) zu Masseanschluss am Übertrager.
    4. Gleiches Verfahren wie 2. Massekabel an Lötfahne (Tonarm) zu Masseanschluß am Phonovorverstärker.
    5. Gleiches Verfahren wie 2. Massekabel an Lötfahne (Tonarm) zu Masseanschluß am Übertrager. Von hier weiteres Massekabel zum Masseanschluß des Phonovorverstärkers.

    Einfach mal durchprobieren, bei was es am wenigsten brummt.

    LG

    Sebastian

    Meine Musik ist meist nicht sehr textlastig. Wenn aber Text vorhanden ist, lese ich gerne mit. Da finde ich die Streaminganbieter großartig. Ich höre digital ja ausschließlich über Roon mit Qobuz-Integration und erwische mich immer öfters dabei, den Text aufzurufen, wenn ich das iPad beim Hören sowieso schon in Reichweite habe. Bei LPs greife ich dagegen viel seltener zum Textblatt (sofern überhaupt vorhanden).

    LG

    Sebastian

    Habe grade nochmal mit Robert Graetke telefoniert, um das zu klären. Die Lötfahne ist normalerweise per Steg mit dem Schirm des linken Kanals verbunden. Er hat mir nun auch empfohlen, den Steg mal testweise zu unterbrechen und ein Massekabel anzulöten und mit dem Übertrager zu verbinden. Werde ich jetzt mal ausprobieren.

    Ich denke auch, dass dies der richtige Vorschlag ist. Von Änderungen am nagelneuen ST-7 würde ich zunächst absehen.

    LG

    Sebastian

    Wenn der Tonabnehmer ausgebaut ist, kann man einfach mit einem Multimeter zwischen Außenseite eines Cinch-Steckers und einem blanken Metallteil des Armes auf Durchgang testen. Ist hier auf einer Seite der Widerstand gering, wurde Masse auf Schirm gelegt (wie bei Rega).

    LG

    Sebastian


    Nachtrag: Brummt es auf beiden Kanälen oder nur auf einem ?

    Hatte selbst lange einen ST-7 mit SPU. Das lief bei mir absolut brummfrei. Allerdings nur mit Massekabel. Habe ich das Massekabel abgemacht, hatte ich ein lautes Brummen. Daher gehe ich eher nicht von einem Defekt des ST-7 aus. Mich wundert vielmehr, dass revidierte Tonarme ohne Massekabel angeboten werden. Hast Du Angaben, wie die Verkabelung gemacht wurde? Ich vermute mal, ähnlich wie bei Rega? Dann würde Masse auf dem Schirm des linken Kanals liegen. In diesem Fall wäre die Schuld beim Tonarm zu suchen und nicht beim Übertrager. Dann hättest Du mit einem Austauschgerät (ST-7) dasselbe Problem.

    LG

    Sebastian

    Also ich muss jetzt meine Einschätzung korrigieren: Auch bei mir ist die LED extrem hell. Allerdings fällt das bei mir nicht auf, da das Licht stark gebündelt ist. Wenn ich am Hörplatz sitze, schaue ich nach rechts oben, wenn ich auf das Netzteil schaue. Aus diesem Blickwinkel ist die LED die dunkelste aller meiner Geräte LEDs. Gehe ich aber direkt vor das Gerät und schaue auf gerader Achse direkt ins Licht, so ist es tatsächlich extrem hell ("Laserschwert" :) ). Man kann also mit der Aufstellung des Gerätes beeinflussen, wie hell die LED wahrgenommen wird.

    Für mich ist das mittlerweile ein Ausschlusskriterium bei Hifi-Geräten, wenn sie keinen Schalter vorne haben.

    Zu dem Punkt habe ich eine klare Meinung: Wenn ich mehrere k€ für ein Gerät ausgebe, dann habe ich genügend Möglichkeiten, mir diese zuvor im Netz (oder beim Händler) anzusehen. Störe ich mich dann an einem Netzschalter auf der Rückseite, so ist dies kein Fehler des Gerätes sondern mangelnde Information vor dem Kauf. Inzwischen gibt es kaum noch harte Netzschalter an der Gerätefront. Viele Geräte gehen an der Front nur ins Stand by. Ich begrüße daher ausdrücklich jedes Gerät mit hartem Netzschalter und mache mir üblicherweise vor dem Kauf Gedanken darüber, ob ein Netzschalter auf der Rückseite bei der gewünschten Aufstellung problemlos bedienbar ist oder nicht.


    LG

    Sebastian

    Faszinierend, danke für die Bilder.

    Also ich behaupte jetzt mal, meine ist nicht so hell.

    Ich werde das heute Abend überprüfen.

    LG

    Sebastian


    PS. Sie stört beim Fernsehen? Dann mach sie doch aus! Beim Fernsehen brauchst Du doch das Netzteil nicht, oder?

    Zum Thema Staub: Ich hatte früher einen Scheu Premier in Schwarz. Seit damals war mir klar, dass der nächste Dreher eine andere Farbe haben würde. Deshalb ist mein Blackbird zwar mit schwarzer Kante, aber oben mit Alu. So ist das komplett unproblematisch mit dem Staub. Auch wir haben Fußbodenheizung, Raumlüftung und einen Kaminofen!


    Zum Thema Leuchtdiode: Also ich habe ja auch ein Linear Netzteil und im Vergleich zu allen meinen anderen Geräten leuchtet die hellblaue LED dort relativ dezent. Dass man sich durch ausgerechnet diese LED gestört fühlen kann, kann ich mir momentan kaum vorstellen. Wurden evtl. verschiedene Versionen verbaut? Wie geht es den anderen Linear-Nutzern - ist da die LED besonders hell?


    Zum Thema statische Aufladung: Das Problem kenne ich auch, obwohl es früher bei meinem Rega viel stärker ausgeprägt war. Es besteht ganz klar ein Zusammenhang zur Luftfeuchtigkeit. Pflanzen im Raum sollten helfen. Ansonsten ist die Erdung des Tellerlagers ein Tipp, den ich auch demnächst noch umsetzen werde.


    LG

    Sebastian

    Ich nutze eine Okki Nokki der ersten Serie. Damals neu gekauft. Das Ding ist laut wie Hölle aber unkaputtbar. Mehr PWM brauche ich nicht. Ich wasche aber auch nicht jede Scheibe vor dem Spielen sondern nur Neuerwerbungen sowie Scheiben aus dem Bestand alle paar Jahre, wenn sie es nötig haben. Deshalb steht die PWM auch nicht bei der Anlage sondern (wo auch sonst?) im Wäschezimmer.

    LG

    Sebastian

    Also meine Pulleys am Backbird sind nicht für Strings gemacht. Ich hatte aber früher eine Feickert Motordose am Scheu Premier - da ging beides. Ich habe aber nie einen Vergleich gemacht. Für String braucht man m.E. aber zwingend eine freistehende Motordose, um die Stringspannung zu regulieren. Ich fand früher das Geknote immer schon lästig. Einen String auf eine exakte Länge bei feststehendem Motor zu knoten ist sicher ein furchtbares Geduldsspiel.

    Ich weiß nicht, wie weit die Suchfunktion zurückreicht, aber in meiner Zeit mit dem Scheu Laufwerk gab es hier mal intensive Vergleiche zwischen String, Tape und Gummiriemen. Da müsste sich noch was finden lassen ...

    Liebe Grüße

    Sebastian

    Hallo zusammen!


    Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst melde, aber ich musste vor dem Lockdown mit Ausgangssperre (bis 15km, da wir eine 7 Tages Inzidenz von >200 haben) heute mit meiner Frau noch eine Schneewanderung im Bayerischen Wald machen. Bervor sich jemand aufregt: Wir haben exakt 0 Leute getroffen, also infektiologisch alles unbedenklich. Die Scheeschuhe konnten wir im Auto lassen - 30cm Pulverschnee ließen sich auch so bewältigen. Abends gab es dann noch eine schönes Farbenspiel der Abendsonne hinter den Bäumen. Anbei 2 Schnellschüsse mit dem Handy.


    David, Du wolltest wissen, wie alt mein Blackbird ist. Ich habe ihn 5/16 gebraucht gekauft. Er hat aber zuvor einen Service bei Chris Feickert erhalten. Ob damals ein neuer Riemen draufkam, weiß ich nicht. Also ist der Riemen zumindest 4,5 Jahre. Ich habe ihn bisher einmal jährlich sauber gemacht, aber jetzt erschien er mir ausgeleiert. Den Ölwechsel mache ich alle 1-2 Jahre. Braucht man vom Verschleiß her sicher nicht, eher wegen der Staubkörner, die oben am Mitteldorn reinfallen.


    honsl : Als eine stärkere Lagerbelastung ergibt sich bei strafferem Riemen m.E. nicht, da der Blackbird 2 Motoren hat, die sich gegenüberliegen - der Zug geht also nicht in eine Richtung. Gleichwohl gibt es eine stärkere Ankopplung der Motors an den Teller. Ob das gut oder schlecht ist, dürfte im Wesentlichen von der Güte der Motoren und Lager sowie von dem exakten Rundlauf der Pulleys abhängen. Es gibt da ja durchaus unterschiedliche Ansätze, die wohl alle ihre Berechtigung haben: DRehmomentschwacher Motor mit schwacher Ankopplung an den Teller (Nottingham) oder eben drehmomentstarker Motor mit direkter Ankopplung (z.B. Feickert).


    Liebe Grüße

    Sebastian