Posts by Sebastian

    Was auffällt, ist, dass das Aqvox-Kabel keine separate Gerätemasse hat.

    Natürlich enthalten symmetrische Aqvox Phonolabel auch ein separates Massekabel. Das kann man z.B. hier sehen: http://www.aqvox.de/cable_de.html#phonosilver

    In der Skizze oben ging es nur exemplarisch um die Beschaltung von XLR Steckern - da hat man das Massekabel der Einfachheit halber weggelassen, weil es mit dem XLR Stecker nix zu tun hat.

    Sebastian

    Na ja, viel mehr dürfte er ja wohl für den gesamten Arm nicht bezahlt haben, ist ja ein 1.5er. Ich denke 200-250€ wären ein fairer Preis für ein gebrauchtes 9" Alutonarmrohr mit Kupferverkabelung.

    Sebastian

    Danke Shakti

    ich hake nochmal nach.

    Ich bin deswegen stutzig, weil ein Bekannter einen Schick aufgemacht hat und es waren nur drei Kabel, die unten rauschauten. Also Masse recht und links waren zusammengeführt auf ein Kabel. Verstehe ich da jetzt irgendetwas falsch. Das E1 soll ja auch funzen und nicht brummen. U.Heckers sagte ja, Masse muss rechts und links getrennt geführt sein. Ich habe mich damit nie beschäftigt gebe ich offen zu.

    Also Masse rechts und links ist m.E. Unfug. Es gibt nur eine Masse und die ist nicht kanalgetrennt. Insofern hat Thomas Schick natürlich Recht. Ein Tonabnehmer hat 4 Anschlußpins: R+, R-, L+, L-. Zusätzlich wird die Tonarmmasse separat als Leitung herausgeführt. Beim symmetrischen Kabel mit XLR Stecker wird zusätzlich die Kabelschirmung Tonarm-seitig offen gelassen und Anschluß-seitig beim XLR Stecker auf PIN1 gelegt. Wenn DU jetzt sagst, aus dem Schick Arm kamen 3 Kabel raus, dann waren das:

    1x Masse

    1x rechter Kanal, in sich aber bestehend aus 2 Leitern

    1x linker Kanal, in sich aber bestehend aus 2 Leitern.

    Streng genommen sind es somit also 5 Kabel.

    Ich denke was ursprünglich gemeint ist, ist eine saubere symmetrische Sgnalführung, wie sie fast alle Tonarme am Markt bieten. Eine Ausnahme wäre Rega 250/300: Hier wird die Tonarmmasse mit dem Schirm des linken Kanals verbunden - das könnte Probleme machen.


    LG Sebastian

    Die kleine Harbeth P3ESR hat ja ungewöhnlich viele Fans, ist aber aufgrund ihrer Größe und Ihres Volumens nach unten limitiert. Betreibt eigentlich hier irgendwer die P3ESR mit aktivem Subwoofer? Falls ja, mit welchem?

    Sebastian

    Ich habe einen Reed 3P mit EMT HSD006 und einen Schick mit SPU Classic GM MKII. Ich kann nicht sagen, welche Kombination besser ist. Jede hat ihren ganz eigenen Charme. Wenn ich jedoch berücksichtige, dass der Reed nicht als besonders schlecht verschrieen ist, die Schick Kombi aber weniger als die Hälfte kostet, dann ist der Schick sowohl absolut gesehen, als auch insbesondere vom Preis-Leistungsverhältnis her ziemlicht gut :).

    Sebastian


    PS: Mir waren 6 Monate Wartezeit angekündigt, Anfragen wurden zügig beantwortet und nach der angekündigten Zeit hatte ich den Arm - aus meiner Sicht also alles bestens!

    Warum sich festlegen?

    Ich hatte schon Shure, Ortofon, Lyra, Benz, Goldring und EMT.

    Sollte es meine aktuellen Tonabnehmer (EMT HSD006 und SPU GM MKII) mal nicht mehr geben, gibt es genügend andere Toanbnehmer, mit denen ich zufrieden Musik hören könnte. Da hätte ich eher Angst, dass meine Ohren nachlassen - für die gibt es nicht so leicht Ersatz ...

    Sebastian

    Also ich habe gelegentlich mal bei Thomas Schick nachgefragt. Dann weiß man zumindest, ob man noch mit 3 Wochen oder 3 Monaten Wartezeit zu rechnen hat. Wenn man höflich nachfragt ohne zu drängeln oder sonst wie lästig zu werden, bekommt man auch eine freundliche und verläßliche Antwort.

    Sebastian

    Ach Michael, was soll denn dabei herauskommen?

    Einige werden einen Unterschied hören, andere nicht.

    Die Hörer werden den Nichthörern vorwerfen, Ihren Ohren oder Ihre Anlage seien zu schlecht. Die Nichthörer werden den Hörern vorwerfen, sie würden nur Unterschiede hören, weil sie unterschiede erwarten oder hören wollen.

    Und dann sind wir genau da, wo wir angefangen haben.

    Also mir ist meine Zeit für so etwas zu schade!

    Sebastian

    Und dann erklären mir andere hier, die die Komponente nicht ausprobiert/gehört haben, dass diese Hörerfahrung nicht sein kann.

    Nicht ganz: Ich akzeptiere absolut, wenn jemand sagt, dass es in seinen Ohren mit dem High-End Switch besser geklungen hat. Die Frage ist nur: Hat es besser geklungen, weil er dafür 800€ ausgegeben hat oder es ihm seine Erwartungshaltung suggeriert oder weil sich objektiv der Klang geändert hat.


    Und genau diese Frage werden wir leider nie klären können, da es keinen "objektiven" Klang gibt, sondern Klang immer etwas mit subjektiver Wahrnehmung zu tun hat. Wollen wir es objektivieren, geht das nur mit Messtechnik und dann sind wir wiederum bei der schwierigen Frage "Kann ich jede hörbare Veränderung auch messen?" Und auch in dieser Frage werden wir keinen Konsens erlangen.


    Wir können also diesen Thread ad ultimo weiterführen - es wird nichts dabei herauskommen als unvereinbare Meinungen. Insofern ist Juergens Fazit "We agree to disagree" bereits eigentlich der kleinste gemeinsame Nenner, den wir erreichen können.


    Sebastian

    Sorry Christian, aber Entschuldigung geht anders. Ich trete Dir ja auch nicht gegen's Schienbein und entschuldige mich dann bei allen "Memmen und Warmduschern".


    Jemandem im öffentlichen Raum Zitate in den Mund legen, die dieser nie gesagt hat, hat nichts mit Humor oder Ironie zu tun sondern allenfalls mit schlechtem Stil. Dies gilt insbesondere, wenn die Zitate im Kontext (wie Juergen zutreffend bemerkt) diskreditierend und geschäftsschädigend sind.


    Dabei geht es mir hier ausschließlich um Kommunikation und die Art, wie wir hier miteinander umgehen. Ich persönlich halte die Beeinflussung von Klang durch Änderungen der digitalen (!) Datenübertragung für unmöglich, aber das ist hier gar nicht das Thema und sollte im gewerblichen Bereich auch nicht diskutiert werden.


    LG

    Sebastian

    Hat Shakti das wirklich so geschrieben? ...

    Ja, das wüßte ich auch gerne - woher hast Du das zitiert und von wann und aus welchem Kontext ist das? (vielleicht bin ich zu blöd, aber ich kann das dem Zitat nicht entnehmen).


    Einerseits finde ich es schon legitim, jemanden mit seinen früheren Aussagen zu konfrontieren. Treten dabei Diskrepanzen auf, wäre es zu begrüßen, wenn sich der Betreffende dazu äußert (wobei ich ein "dislike" jetzt mal nicht als qualifizierte Äußerung auffasse).

    Selbstverständlich können sich Meinungen ändern, das ist absolut legitim. Da der Mensch offenbar dazu neigt, seinem Gegenüber immer erst mal das Schlechteste zu unterstellen (ich finde alle Sachen toll, sobald ich sie verkaufe, auch wenn ich sie früher "schei..e" fand) würde ich es auch begrüßen, wenn Juergen uns erklärt, ob er Netzwerktechnik jetzt so viel besser versteht, dass er klangliche Änderungen durch die Netzwerkübertragung für möglich hält. Dabei finde ich persönlich auch die Erklärung "ich kann es technisch überhaupt nicht erklären, aber ich höre den Unterschied" durchaus legitim - es wächst allerdings bei diesem Erklärungsmodell die Wahrscheinlichkeit, durch die eigene Erwartungshaltung (Placeboeffekt) getäuscht zu werden.

    Liebe Grüße

    Sebastian


    PS: Wenn es sich wirklich um ein "fake-Zitat" handelt, ist das aus meiner Sicht absolut zu verurteilen! Zum Glück befinden wir uns hier aber ja im Bereich nachprüfbarer Fakten. Im übrigen würde ich es absolut begrüßen, wenn die Zitatfunktion immer einen Link zum Original bereitshalten würde.