Posts by Robert G.

    Das Rändelrad kann ich keinen mm drehen.

    Hallo,


    SME verwendet zur "Dämpfung" Silikonfett in dem Gewinde. So soll sich das drehen der Rändelmutter haptisch satter anfühlen. Wenn das lange nicht bewegt wurde, kann es sein, das die Rändelmutter sehr schwergängig wird. Einfach versuchen, die Rändelmutter durchdrehen (ohne Werkzeug, nur mit den Fingern) wieder gangbar zu bekommen.


    MfG

    Robert Graetke

    ...Was ich las war nur einer von einem weiterer Versuch mit einem großen Namen Geld zu machen....

    Hallo,


    so schlimm finde ich das nicht, ich kann mich an Zeiten erinnern, da wurde billigst produzierter Ramsch unter der Marke Thorens verkauft. Der jetzige Inhaber der Marke Thorens versucht wenigstens wieder hochwertige Plattenspieler, die auch zur Historie von Thorens passen, unter der Marke Thorens zu produzieren. Wir werden sehen, wie es sich entwickelt.


    MfG

    Robert Graetke

    Hallo,


    ich habe bis jetzt 2 124er besessen, einen sehr frühen 124/1 und einen 124/2. Der 124/2 lief perfekt ruhig, rumpeln war nur messtechnisch zu ermitteln und klang richtig gut. Den 124/1 habe ich 1992 gekauft und habe ihn zwar ruhig und stabil bekommen, aber er performte nie wie der 124/2 den ich hatte. Ich habe dann irgendwie die Lust verloren, auch aus Zeitmangel. Vor einiger Zeit habe ich ihn dann mal wieder hervorgeholt und bin dabei ihn wieder zu bearbeiten. Als erste Massnahme habe ich die Nylon-Buchsen im Tellerlager geben Buchsen aus Sinterbronze getauscht. Wir noch etwas dauern, bis er perfekt spielt. Er soll so original wie möglich bleiben.


    MfG

    Robert

    Hallo,


    ich habe mir für meinen Garrard 301 extra den Stroboteller besorgt. Zusammen mit einem Strobolicht ist es wunderbar und sieht auch noch sexy aus.


    MfG

    Robert


    p.s.: Nein, der glatte 301 Teller ist nicht abzugeben!8)

    Hallo,


    bei dem neuen TD124-DD wird es sich immer um eine Kopie handeln. Mit dem Preis werden wahrscheinlich die alten originalen TD124er im Top-Zustand noch begehrter und teurer.


    Der DD-Antrieb ist wahrscheinlich der geringeren Komplexität und der eventuell nicht vorhandenen Fertigungstiefe geschuldet. Einen TD124 exakt zu kopieren ist schon ein ziemlicher Aufwand und auch fertigungstechnisch sehr komplex, vom After-Sale-Support mal ganz abgesehen.


    just 2 cent

    Robert Graetke

    Hallo Thomas,


    danke für Deine Kritik, natürlich gehört die Wirbelstrombremse zum Antriebskonzept, es ist keine "Geschwindigkeitsregulierung", sondern eine einstellbare "Last" gegen die der Motor arbeiten soll.


    Da kannst mir glauben, das ich fast 30 Jahren mit dem TD-124 alle möglichen Modifikationen ausprobiert habe. Einmal im Kreis gedreht und dann habe ich ihn wieder im originalen Zustand schätzen gelernt. Ich muss aber auch dazu sagen, das ich in den 90er Jahren noch mit den Widrigkeiten des TD124 gekämpft habe, weil man für eine gute Restaurierung Zeit und viel Erfahrung braucht. Wenn Dir Dein TD-124, so wie ich es beschreibe "kastriert" gefällt, ist doch alles in Ordnung. Die Geschmäcker und auch die Ansprüche sind halt verschieden! :)


    MfG

    Robert

    Hallo ,


    ich verstehe oft nicht, weswegen man das Antriebskonzept des TD124 kastrieren sollte, ich meine damit speziell, den Ausbau der Wirbelstrombremse oder der Betrieb mit einer viel niedrigeren Betriebsspannung um Rumpel und Vibrationen zu unterdrücken.


    Der TD124 ist nicht ganz einfach und ist kann ziemlich zickig sein. Wenn der Motor und das Laufwerk revidiert ist, benötigt man diese Maßnahmen nicht. Der Motor ist richtig "geserviced" und justiert sehr sehr leise zu bekommen. Den Ausbau der Wirbelstrombremse halte ich persönlich für den "super fail". Ich persönlich möchte keinen TD124 hören, der mit zu niedriger Netzspannung betrieben wird und den Drive und Dynamik zum großen Teil verloren hat.


    Mein Kommentar zu dem DC-Motor:

    Ein DC-Motor ist aus meiner Sicht keine Alternative, das Motorprinzip ist aufgrund der Drehmomentverlaufs nicht geeignet um den originalen Motor zu "kopieren"!

    Was funktionieren kann, ist ein BLDC-Motor mit passendem Servoregler. Damit kann man einen sehr steifen und dynamischen Antrieb realisieren, der technisch dem originalen Spaltpolmotor überlegen ist. Wie sich so ein Motorprinzip klanglich in einem TD124 machen würde, kann ich nicht sagen. Das muss man probieren! Ich persönlich habe nicht genug Zeit für solche Experimente und meine TD124/1, den ich seit 1992 besitze, bleibt original.


    MfG

    Robert Graetke

    Bei dem Arm hier ist es etwas anders.Er hat einen Hubmagnet Betriebsspannung ca.15 Volt

    je nach Polung Hebt oder Senkt sich der Arm. Ohne Spannung bleibt er an der vorherigen Postion

    Ich hab den Lift als Foto in der Galerie eingefügt

    Unter dem Tonarmboard ist nichts.Der Arm ist nur oben montiert

    Hallo,


    das ist so nicht ganz korrekt, die Spannung für den kleinen Hubmagnet ist 12 Volt DC. Er muss so verschaltet werden, das er im abgesenkten Zustand bestromt wird. Das heisst, der kleine Kolben wird nach oben gezogen und der Tonarm senkt sich auf die Schallplatte ab. Im unbestromten Zustand fällt der kleine Kolben durch das Eigengewicht nach unten und hebt den Tonarm an, dazu muss die Gleithülse im Hubmagnet penibel sauber sein. Umpolen ist nicht nötig. Realisieren kann man das mit einem Kippschalter oder mit einer etwas aufwendigeren Tastensteuerung. Die Betriebsspannung von 12 Volt DC kann man im Gerät abgreifen, die Stromaufnahme ist, wenn ich mich recht erinnere ca. 30mA.


    MfG

    Robert Graetke

    Hallo,


    es ist wirklich sehr schade, das Jelco die Türen schliesst. Es sind nicht nur the Tonarme betroffen, sondern viele Hersteller haben Teile aus dem Jelco Sortiment in ihren Tonarmen verbaut. Der Tonarmlift von Jelco ist z. b. auch bei vielen anderen Tonarmen verbaut.


    MfG

    Robert

    Hallo,


    ich habe beim Aufräumen noch mehrere Gehäuse (teils auch neue Gehäuse in OVP) gefunden. Es sind MD-Gehäuse von Elcal und andere Gehäuse in 19" Breite, sowie noch andere Gehäuse. die es auch von Monacor gab. Die Breiten sind 19" und 1/2-19". Falls Interesse besteht würde ich die Gehäuse hier im Biete-Bereich anbieten.


    MfG

    Robert

    Hallo,


    die Empfehlung der effektive Länge von 51-52mm des Headshells, kommt daher, das diese Länge mutmaßlich das Urmaß für diese Tonarm gewesen ist. Wenn man einen Tonabnehmer auf diese Länge montiert, landet man bei der ursprünglichen Einstellgeometrie des Tonarms.


    Bei den SME 3012 S2 Tonarmen gibt es mehrere "Längen", ganz grob die älteren Tonarme sind länger und die neuereren Version sind etwas kürzer. Die Einstell-Prozedur ist immer identisch. Man verwendet eine Einstellschablone mit den passenden Nullpunkten. Der optimale Abstand (Zentrum Plattenteller --> Zentrum Tonarmlager) ist erreicht, wenn beide Nulldurchgangspunkte ohne verschieben des Tonarms geometrisch korrekt erreicht werden können.


    MfG

    Robert

    Hallo,


    ich war in der glücklichen Lage einen FR-66s und einen FR-64s direkt miteinander in meiner Kette vergleichen zu können, als Tonabnehmer habe ich ein Koetsu Onyx, sowie zwei Fidelity Research FR-7 (1x schwarz und 1x silber im originalen perfektem Zustand) verwendet. Dabei hat sich bei allen Tonabnehmer abgezeichnet, das der FR-64s mehr feinste Details in der Tiefe darstellen kann. Das hat sich gerade bei klassischen Werken sehr deutlich gemacht. Im Zusammenspiel mit dem Koetsu war das am deutlichsten. Der FR-66s konnte das nicht darstellen, er klingt ein wenig träge gegenüber dem FR-64s.


    Eigentlich wollte ich mit meinem Thread darlegen, das die hier herangezogene Referenz FR-66s kein "Übertonarm" ist und nicht die Maßstäbe als Referenz erfüllt.


    MfG

    Robert

    Hallo,


    ich weiß jetzt schon, das ich für diesen Beitrag gesteinigt werde!


    Der Fidelity Research FR-66s ist zwar haptisch und technisch ein toller Tonarm, aber klanglich ist er nicht wirklich überzeugend. Um diesen Tonarm wird seit Jahren ein Mythos aufgebaut, den keiner validieren kann, weil der Tonarm zu selten ist und durch den Hype extrem teuer geworden ist.Wahrscheinlich geht es den Interessenten primär um die Erwerbung eines Statussymbols. Wenn der Hype um die FR-Tonarme sich an objektive Maßstäben halten würde, wäre der FR-64s deutlich höher im Preis als sein größerer Bruder!


    MfG

    Robert

    Hallo,


    Resonanzen sind bei den "alten" SME Headshells ein Problem, welche sich nicht wirklich abstellen lassen. Das "neuere" SME-Headshell (S2-R) ist hier deutlich gutmütiger, da das gewählte Blechmaterial für den Korpus eine höhere Steifigkeit hat. Was ebenfalls zu bedenken ist, ist das das SME-Headshell für viele Tonabnehmer-Konstellationen zu leicht ist. Das heisst, die effektive Masse der Headshell-Tonarm-Kombi ist für den gewählten Tonabnehmer zu gering und wird dadurch resonanzanfälliger. Ich persönlich bevorzuge als leichtes Headshell für SME Tonarme das Ortofon LH-8000.


    MfG

    Robert Graetke

    Herbert ... von Herrn Graetke habe ich bereits eine Absage erhalten :(

    Nanu? warum das denn?

    Hallo,


    ich sollte eine Arbeit durchführen, wo ich von vornherein weiß, das die Lösung nicht zufriedenstellend funktioniert. Die Physik ist halt für jeden Einwohner dieses Planeten gleich! Deshalb habe ich den Auftrag abgelehnt.


    MfG

    Robert Graetke

    Quote

    Bei Neuröhren ist von der Übereinstimmung mit der Kennlinie auszugehen- dafür garantiert der Hersteller. Bei teuren Röhren werden die ja noch heute mitgeliefert.

    Gerade Neuröhren sollte man prüfen, ob die Kennlinie/Arbeitspunkte dem Datenblatt entsprechen und ob die Röhren stabil im Arbeitspunkt arbeiten. Nicht selten gibt es Neuröhren der Post-Röhrenära, die nicht dem Typendatenblatt entsprechen. Ich möchte hier explizit keinen Hersteller nennen, der mir in der Vergangenheit sehr oft negativ aufgefallen ist, aber die Qualitäten sind teils so schlecht, das man schon bei der einfachen Prüfung die Röhre als "unbrauchbar" klassifizieren muss.


    Natürlich gibt es teure Röhren mit echtem Kennlinienschrieb, meistens ist es aber ein Showdatenblatt, das nicht mit der gelieferten Röhre ermittelt wurde. Das heisst, jeder Röhre liegt ein schönes Kärtchen mit einem "Standard-Kennlinienschrieb" bei, weil es sich besser verkauft.


    MfG

    Robert