Beiträge von Robert G.

    Hallo,


    die Überwurfmutter hat bei allen SME Tonarmen der 3000er Serie, wenn sie angezogen ist. Sie klemmt den Führungsstift des Headshells. Es kann sein, das der Headshellanschluss zu locker im Rohr sitzt, in diesem Fall muss die "Feder" des Headshellanschluss neu gespannt werden. Das ist allerdings nicht bei den ganz alten Versionen aus den frühen 60er Jahren möglich, weil dort die Spannfeder nicht vorhanden ist.


    Die kleine Schraube auf der Unterseite sollte man sehr vorsichtig behandeln. Einmal zu fest angezogen und schon ist das Gewinde im Headshellanschluss ausgeschält und die Schraube hat keinen Halt mehr.


    MfG

    Robert Graetke

    Das sehe ich nicht so. Wenn die Kabel 100 % Durchlass haben (mit Multimeter durchmessen), alles so original belassen. Alle meine diversen SMEs und weiteren Tonarme haben die originale Verkabelung und tun es einwandfrei. Es gibt leider viel zu viele verschlimmbesserte Tonarme.


    Gruß

    Andreas

    Natürlich funktionieren die Tonarme auch mit den alten korrodierten und steifen Innenkabeln und dem alten Phonokabel, nur nicht so gut wie sie eigentlich könnten! Dazu kommen noch die Alterungserscheinungen des Kopplungsgummis und eventuelle Kontaktprobleme durch den Kontakteinsatz im Headshell-Bajonett, weil die Kontakte nicht mehr genügend Anpressdruck haben. Alles das, sollte man prüfen bzw. beachten.


    MfG

    Robert Graetke

    Hallo,


    wenn man die ursprüngliche Performance von dem Tonarm haben möchte, sollte man die komplette Verkabelung tauschen. Sie ist korrodiert und die Isolierung ist steif geworden. Den alten Anschlussstecker sollte man auch tauschen, weil er nicht gut funktioniert und man oft Probleme mit Brummen hat. Auch der Fremdspannungsabstand ist mit dem originalen Stecker schlechter als mit Chinchbuchsen.


    MfG

    Robert Graetke

    Hallo,


    das Problem beim LP33 ist, das die Gesamtverstärkung höher benötigt wird. Durch den zu hohen Verstärkungsfaktor klingt er weniger farbig und luftig, etwas harsch und anstrengend. Das Poti am Ausgang hat keinen Einfluss auf den Verstärkungsfaktor der Schaltung, sondern pegelt nur runter.


    MfG

    Robert Graetke

    Hallo Jürgen,


    ich hatte in den 90er Jahren diese Antares. Bei meiner hatte sich damals ein Käbelchen gelöst. Daraufhin musste ich die geklebte Frontplatte entfernen und die Platine samt Bauschaum vorsichtig mit einem aufgerauten Draht aus dem Gehäuseprofil schneiden. Hat funktioniert, allerdings habe ich dabei öfter fluchen müssen. Durch den Bauschaum wird es sehr schwer so ein Gerät zu reparieren, es sei denn es ist ein einfacher und zugänglicher Fehler. Um die nächste Frage vorweg zunehmen: "Nein, ich möchte die Antares nicht reparieren!" 8)


    MfG

    Robert

    Hallo,

    nur mal so nebenbei, die meisten heutzutage gefertigten 300B-Devirate sind der 300B nur ähnlich und entsprechen von den Daten nicht der WE 300B und sind auch nur bedingt kompatibel. Die 300B von Takatsuki habe ich kürzlich gemessen, sie ist deutlich steiler als eine WE300B, das heißt, sie ist von den Arbeitspunkten nicht kompatibel und hat bei gleicher Vorspannung deutlich mehr Anodenstrom.


    Die EML 300B habe ich hier, diese 300B ist ebenfalls nicht kompatibel zur WE300B. Der Heizstrom ist höher und die Röhre ist ebenfalls steiler. Es handelt sich auch nur um eine Triode mit ähnlichen Daten, die als 300B vermarktet wird. Klanglich ist die EML 300B ebenfalls nicht überzeugend. Die EML300B klingt etwas farblos und analytisch und es fehlt ihr an Glanz, das kann eine Electro Harmonix 300B ähnlich gut. Die Referenz ist ein sehr gutes Paar Cetron 300B, welche ich hauptsächlich in meinen Sun Audio Endstufen höre.


    MfG

    Robert Graetke

    Hallo,


    genau wegen solcher Kunden habe ich vor ungefähr 20 Jahren den Reparaturservice von solchen Geräten eingestellt. Es wird immer unterschätzt, wieviel kleinteilige Arbeit es ist, ein Gerät instandzusetzen und die vollständige Funktion dauerhaft zu gewährleisten. Man möchte schliesslich eine gute Arbeit abliefern und der Kunde soll zufrieden sein.


    MfG

    Robert Graetke

    Hallo,


    auf einem SME 3009-R passt ein 2M-Ortofon oder ein Shure V15 nicht wirklich gut. Diese Systeme sind einfach zu weich und spielen besser an einem Arm mit weniger Masse. Eine ziemlich gute MM-Kombi war oder ist ein AT150 MLX. Leider nur noch schwer zu bekommen. Eine Alternative ist ein AT740ML. Richtig gut geht mit dem 3009-R ein Denon DL-103 oder Ortofon SPU. Das ist dann in Sachen Dynamik noch mal eine ganze Schippe drauf. Dazu braucht es aber einen guten passenden Übertrager, das sprengt aber das schmale Budget.


    MfG

    Robert Graetke

    Hallo,


    wie gesagt, über eine sinnvolle Masseführung im Innern der Übertrager, scheint sich hier keiner Gedanken gemacht zu haben. Ich würde so etwas nicht machen.


    MfG

    Robert

    Hallo,


    ich verstehe übrigens auch nicht, wie bei den gezeigten Übertragern die Masseverdrahtung gestaltet ist bzw. garnicht vorhanden ist. Bei einem Bild, scheint sogar das Metallgehäuse nicht mit der Masse verbunden zu sein.


    MfG

    Robert

    Danke Dir! Brünierung hat nicht funktioniert. Bleibt jetzt natur und ist nur mit Ballistol etwas konserviert. Wird eben dunkler mit der Zeit (wie das Leben ;) )

    Brünieren funktioniert nur mit Eisenlegierungen. Bei Kupfer und Kupferlegierungen heisst "Schwarzfärben". Dazu benötigt man eine spezielle Färbelösung. Die Schwierigkeit liegt darin, bei Flächen eine gleichmässige Färbung und Fleckenbildung zu erzeugen.


    MfG

    Robert Graetke

    Hallo,


    nur mal so als Anregung, mit 4 Widerständen und einem BCD-Drehschalter kann man 15 verschiedenen Widerstandswerte einstellen!


    Das mit den beliebigen Parallelwiderständen und die Primärimpedanz anzupassen funktioniert nur technisch, klanglich leider nicht!


    MfG

    Robert

    Hallo,


    kann es sein, das beim jetzigen Setup, die Auflösung in den tiefen Frequenzen fehlt? Ansonsten Daumen hoch, solche Messungen hatte ich auch lange auf der ToDo-Liste, nur leider aus Zeitmangel nicht umgesetzt.


    Ich habe noch ein USB-Oszi liegen, das speziell für tieffrequente Messungen geeignet ist! Falls Interesse besteht, einfach melden.


    MfG

    Robert