Posts by Mag-Gig

    Kann man den sagen welche Materialien welchen Einfluß haben bzw. in welche Richtung das Klangbild tendiert, wenn das überhaupt möglich ist. Ich kann mir schon vorstellen das ein Holzheadshell andere Auswirkungen hat als eins aus Titan oder was auch immer.

    Eine pauschale Aussage zum Einfluss des Headshell Materials würde ich an dieser Stelle gar nicht treffen. Jedes Tonabnehmersystem ist anders aufgebaut, verwendet unterschiedliche Materialien wie Edelstahl, Titan, Alu, Kunststoff, Holz usw. für den Korpus. Jeder Hersteller wählt vermutlich für sein System das Beste Material unter Abwägung der Kosten/Nutzen/Preis bei der Konstruktion aus.


    Abhängig von der Konstruktion/Material gestaltet sich mMn. der Einfluss des Headshell Materials auf das Klangbild des Systems. Da aber jeder Hörer seine eigenen Vorstellungen und Eindrücke hat, was besser oder schlechter klingt, hilft hier nur wie in vielen anderen Bereichen, ausprobieren und eigene Erfahrungen bzw. Eindrücke sammeln.

    Am TP60 Headshell des TP16 Tonarm lassen sich auch Systeme montieren, die von oben verschraubt werden müssen. Hierfür muss das Thorens Schild vorsichtig abgenommen werden, es ist verklebt, eine Anleitung dazu findest du hier.


    Ein alternatives Headshell für das TP60 mit Montagemöglichkeit von oben findest du hier.

    Das VM 540 ML hat eine angegebene Compliance von 10 x 10-6 cm/dyn (100 Hz), für deine Berechnung den Wert x 1,8, dann hast du den benötigten Wert bei 10 Hz.

    Auch die Jico SAS für das Shure V15 III ist klasse, es klingt mMn. nicht mehr so muffig bzw. dumpf, mehr Auflösung und Details, das Shure V15 III mit SAS Einschub hat schon einen echten WOW Effekt..


    Ein Vergleich zu aktuellen Systemen? jedes System hat seinen individuellen Charakter, um hier einen Vergleich anstellen zu können, muss man schon Infos zum neuen System haben.

    Wie schon von den Kollegen hier erwähnt, verwendet die gesamte ESG 7xx Serie den gleichen Generator, dazu noch ein Überblick der Systeme von den Kollegen aus dem Hifi Forum. Nur das spätere ESG 896 h 24 sp hatte einen geänderten Generator (500-1000pF) und einen Nadeleinschub mit 24 Compliance. Es sollte die Speerspitze der ESG Systeme darstellen.


    Die Einschübe mit Bor-Nadelträger der ESG Serie mit vdH I/vdH II werden von van den Hul auch noch komplett überholt, für mein ESG 896 habe ich ein Angebot mit einem recht stolzen Preis von 500,-€ bekommen. Das war für mich der Grund auf einen Einschub von Jico mit Bor/SAS zu wechseln.


    Die Compliance des Jico ist aber etwas höher als beim Original, passt aber immer noch zum leichten TP16 MKIII auf meinem 126er und spielt absolut fantastisch.

    Am besten probieren was gefällt....

    Das sollte man wirklich probieren, das verhält sich sogar bei verschiedenen Armen unterschiedlich, was am Groovemaster klingt, muss am Jelco, Schick oder anderen nicht unbedingt auch so funktionieren.

    An meinem TD 126/TD 147 mit TP 16 MKIII spielt ein Ortofon VM Silver und ein Elac ESG 896/Jico SAS. Das VM Silver liegt mit 340,- € bei Thakker zwar über deinem angestrebten Budget, die Mehrausgabe ist es aber im Vergleich zu den kleineren Systemen wert.


    Alternativ einen gebrauchten ESG 793/794/796/896 Generator aus der Bucht fischen und mit einer Jico SAS bestücken, liegt vom Budget bei ca. 250-300,- €, etwas besseres gibt es mMn. für den TP16 MKIII nicht.


    Die Montage eines Ortofon 2M ist nur gebastel, sauber gelingt das nur mit dem Tonarmrohr TP63 Spezial oder dem Schopper Armrohr, da hierbei die Montage jeweils von oben erfolgen kann. Das Armrohr schlägt aber auch noch einmal mit ca. 150,- € zu Buche.


    Von Audio Technica könnten die folgenden Systeme passen

    - AT440MLb

    - AT-VM95ML


    Compliance liegt bei den AT Systemen 10 x 10-6 cm/dyn (100 Hz), multipliziert mit ca 1,8 ergibt den für deinen Arm relevanten Wert.

    ...wieviel Prozent der am Markt befindlichen Phonostufen lassen denn z. B. eine Einstellung von 15 Ohm Abschlusswiderstand zu?

    aus diesem Grund empfiehlt Ortofon für den Betrieb der niederohmigen Systeme mit geringer Ausgangsspannung auch Step up Transformer/Übertrager, mMn. für diese MC's immerr die beste Wahl. Das MC 30 Super und diverse andere Ortofon MC Systeme spielen bei mir mit einem passenden Übertrager hervorragend auf. Das MC 30 Super/Super II, viele SPU's, Venice und Cadenza harmonieren sehr gut mit einem 1:20 Übersetzungsverhältnis.

    Es handelt sich um einen Pioneer EA10 Tonarm. Praktisch identisch mit einem Max 282.

    Die beiden Arme sehen zwar ähnlich aus, sind aber nicht identisch, der EA10 ist eine Eigenentwicklung von Pioneer und stammt nicht von Micro Seiki.


    Der EA10 hat im Tonarmrohr einen M-Din Anschluss, soll dieser entfernt werden und bis zum Anschlusspunkt des Wechselrohrs durchverkabelt werden? Um hier ein neues Kabel einzubringen muss der Tonarm nahezu komplett zerlegt werden.

    Wenn ich die Cinch Verbindung vom Pre zu den Monos löse ist der Brumm weg

    Nicht die Verbindung zwischen Pre und Monos entfernen, nimm die Eingänge am Pre alle ab und trenn die Geräte vom Netz, wenn dann das Brummen weg ist, Eingänge bzw. Geräte einzeln anschließen und testen, bis der Übeltäter lokalisiert ist.


    Manchmal schafft das Drehen des Netzsteckers der Geräte an der Steckdosenleiste auch schon Abhilfe, Thema Ausphasen.


    Welche Geräte stehen nah an der Vorstufe und könnten hier einstreuen?

    Hallo Michael,


    bei meinen beiden laufen Telefunken und Siemens Röhren Typ EC86, einen Satz Valvo Röhren liegt als Reserve vor, die klingen auch sehr gut. Die Besten sollen die alten Röhren von Mullard sein, sind aber kaum noch zu bekommen und wenn, dann zu einem enormen Kurs.

    Tellermatte

    Bei vielen Modellen aus japanischer Produktion klingt der Teller wie die sprichwörtliche Glocke.

    Bei mir standen bzw. stehen eine Vielzahl direktangetriebener Laufwerke verschiedener Hersteller (Yamaha YP-D8/Kenwood KD750/KD8030/Sony TTS8000/Pioneer PL70). Bei keinem dieser Laufwerke klingt der Plattenteller wie eine Glocke, da habe ich mehr Klangverhalten bei den Plattentellern meiner Thorens Laufwerke.


    In einem Anfall von Spieltrieb habe ich mit verschiedene Matten experimentiert, angefangen mit den einfachen Filzmatte, Kork, Kork-Gummi, Kautschuk/Filz/Leder, Hartschaum (Forex), Acryl, Glas bis hin zu Messing/Kupfer Platte von Micro Seiki.


    Auf den Thorens Tellern gefiel mir die 5mm Acryl Auflage am Besten, direkt gefolgt von der 5mm original Matte von Thorens, die auf verschiedenen Laufwerken zum Einsatz kommt. Auf den DD Laufwerken hatte die Micro Seiki Platte ganz klar die Nase vorn, war aber leider nur eine Leihgabe und musste wieder gehen. Alternativ machte die original Matte des PL 70 das Rennen, sie besteht aus einer Art 5mm dickem Kautschuk, ist sehr flexibel und schließt festen Kontakt zum Plattenteller und zur Schalplatte


    MMn. ist der Einfluss der Matte auf das Klangbild meiner DD Laufwerken geringer, als bei meinen Thorens Laufwerken. In letzter Instanz entscheidet aber das eigene Gehör, da muss jeder für sich entscheiden, was ihm gefällt und ob er bereit ist, teils enorme Beträge in eine entsprechende Tellerauflage zu investieren.

    Geringer Lagerreibung? woran machst du die fest?


    Bei mir laufen alle Arme, wenn sie sauber eingestellt sind, leicht wie eine Feder und pendeln im Balance Zustand bei Luftzug, wie misst du die Lagerreibung?