Posts by Mag-Gig

    Der KD-700 ist im Gegensatz zu seinen Brüdern KD-750/770/8030 mit einem Tonarm mit im Vergleich kleiner eff. Masse ausgestattet, einen Hinweis dazu gibt es z.B. hier. Eine genaue Angabe zur Masse ist auch in der BDA bei vinylengine nicht zu finden. Das kann bei der Wahl des passenden TA-Systems eine sehr wichtige Rolle spielen.


    An meinen KD-750 und 8030 läuft z.B. ein Ortofon MC 30 Super hervorragend, sollte aber auch am Tonarm des KD 700 sehr gut funktionieren.


    Alle Vorschläge zu einem passenden TA-System sind schön und gut gemeint, was am Ende dabei rauskommt hängt aber von deiner Kette, Raum und ganz besonders von deinen Ohren ab, darum kann ich dir nur empfehlen, hör dir die in Frage kommenden Kandidaten beim Händler oder einem Forenkollegen an.

    Dr. Fuß Netzteil an Thorens Dreher ist schwierig, muss man doch die ganze eigene Motorsteuerung der Thorense umgehen/ausbauen, dann geht auch meist die Endabschalte nicht mehr, weil alles mechanisch verbunden ist....

    Der TD 147 verfügt über keine Motorsteuerung, er läuft mit einem 16V Synchronmotor der über die Netz-Frequenz geregelt wird. Auf der Platine sitzen neben der Endabschaltung noch die Kondensatoren für die Phasenverschiebung.


    Das Dr. Fuss Netzteil verfügt über einen präzisen Sinusspannungsgenerator und Ausgangsverstärker mit einer Stromlieferfähigkeit von 1 Ampere bei 18 V Wechselspannung. Es arbeitet wesentlich genauer als das Steckernetzteil in Verbindung mit der Netzfrequenz, dazu gibt es in div. Foren schon einige Beiträge.

    Habe eine Zeitlang viel mit den 160/147 er rum experimentiert, die folgenden Dinge wurden verändert bzw. angepasst,


    - Tonarm Rohr von Schoppen

    - Verkabelung erneuert

    - schwere Zarge aus speziellem MDF

    - Bodenplatte aus MDF mit Einfräsungen

    - Geräte Füße

    - Grundplatte/Lagerplatte mit 2mm Bitumenplatte bedämpft

    - Netzteil Dr. Fuß

    - Teller hg poliert


    Ein Bild in meiner Galerie.


    PS. Federn gegen Silomerelemente vom 160HD tauschen, in dieser Aufstellung läuft ein 147 er im Büro.

    Mit den Armen selber habe ich noch keine Erfahrung gemacht. Für das EMT HSD 006 ist der Arm aber von den technischen Daten (eff. Masse) durchaus geeignet. Alternativ kommt neben vielen weiteren noch ein Schick 9" oder Groovemaster II 9" in Frage. Sie liegen fast im gleichen Preissegment, sind für schwere Systeme (Z.B. SPU/EMT) ausgelegt und noch eine Spur besser als die ältere Version der Jelco Arme.


    Die Baureihen 850/950 unterscheiden sich durch statische Balance/dynamische Balance, ansonsten sind sie identisch.

    Die KNX Systeme die ich aus meiner aktiven Zeit kenne verwenden eine separate Steuerleitung, die aktiven Elemente gehen vom Schaltschrank direkt zum Verbraucher und Smarthome arbeitet meist über Funk.


    Wenn ich mich recht erinnere, war die Verwendung von 5x x,5 (Drehstrom) bei Licht/Steckdosen Stromkreisen aus wenigstens zwei Gründen Verboten, 1- keine Abschaltung aller drei Phasen, 2- bei einer Unterbrechung des N-Leiters kommt es zu einer Sternpunktverschiebung und die Geräte bekommen eine Überspannung von bis zu 400V.

    Bei meinen beiden kleinen Boliden (Sony TTS-8000/Pioneer MU-70) würde ich einen Vergleich zu neuen Laufwerken der Topklasse nicht scheuen.


    Einen Vergleich des Pioneer MU-70/Schick 12"/SPU Royal N gegen einen Dr. Feickert Blackbird mit gleichem Tonarm und System konnte ich schon machen. Der klangliche Unterschied der beiden Laufwerke ging für mich zu Gunsten des Pioneer aus, ist mMn. aber so gering, das ich hierbei auf das andere Antriebssystem des Blackbird tippen würde.


    Bei einem Vergleich des Laufwerks mit einem Technics SP10 II konnte ich bei identischer Bestückung keinen hörbaren Unterschied feststellen. Ein Vergleich zu den großen Micro Seiki würde mich an dieser Stelle auch mal interessieren.

    Moins,


    nach dem Überspannungsschutz - Zähler "darf gemacht werden was gefällt", Hauptsache die schwachsinnigen Fi's stehen vor jeder Zuleitung.

    naja, da wird wohl eher gemacht was gefällt, was man darf steht auf einem anderen Blatt. Schmelzsicherungen im Haushalt sind z.B. nur noch als Vorsicherungen für Unterverteilungen oder fest angeschlossene Geräte in Bestandsanlagen zulässig. Ob bzw. wo ein FI-Schutzschalter Sinn macht, darüber lässt sich sicherlich Streiten. ändert aber nichts an den Vorschriften.

    Nicht ohne Grund wurde Licht & Steckdosen einstmals getrennt.

    Wäre schön wenn das so gemacht würde, selbst in Neuanlagen liegen Licht und Steckdosen meist auf einem Stromkreis, es sei denn, der Kunde ist bereit für die Trennung die Mehrkosten zu tragen.


    PS. Informationen zum Digitalzähler und SmartMeter gibt es z.B. hier.

    Ich habe von Herrn Kraus zum Silvercore MC 25 Pro in Verbindung mit meinen Ortofon MC/SPU Systemen die gleiche Info wie Horst bekommen, "eine Anpassung ist auf Grund der sehr niederohmigen Spulen des Übertragers nicht nötig".


    Trotzdem habe ich mit Y-Adapter und passenden Widerständen eine Anpassung an die Systeme durchgespielt, ich musste feststellen, für meine Systeme ist beim Silvercore keine Anpassung nötig.

    Wusste nicht das so viele aus Niederwenigern hier im Forum sind, da sind wir uns bestimmt schon mal über den Weg gelaufen.


    Hallo Rüdiger, im Herbst kann ich dir den 12" Schick in Verbindung mit Ortofon MC30 Super 2 oder SPU Royal N auch gerne einmal vorführen, momentan befindet sich das Musikzimmer nach Umzug noch im Aufbau.

    Das Royal gibt es in zwei Versionen, Royal N und Royal GM MKII, beide mit Replicant 100 und Electrum/Wicklung aus vergoldetem Reinsilberdraht mit vergoldetem Alu Nadelträger.


    Das SPU Gold Reference ist ein ganz anderes System, niedrigerer Innenwiderstand 3Ohm/Load Impedanz >10Ohm, Replicant 100, anderes Material für die Tondose, Nadelträger Alu vergoldet, Wicklungen Kupfer, zum Magnet habe ich keine genaueren Angaben gefunden.


    Zum Klangunterschied beider SPU kann ich dir leider nichts sagen, das Reference habe ich noch nicht gehört.

    Das Elac ESG 796 H war damals und ist auch heute noch eins der Top MM Systeme. Eine evtl. vorhandene original Nadel kann bei vdH oder anderen überholt werden, alternativ eine Jico SAS Nadel bestellen.

    Ich habe schon mehrere TP63 neu verkabelt, Metallstift ausdrücken, Kunststoffkörper mit einer Telefonzange vorsichtig aus dem Rohr ziehen, fertig. Wenn der Kunststoffkörper in der Hülse klemmt, schafft eine dünne Metallstange Abhilfe, hierfür habe ich einen 1,5mm VA Schweißdraht genommen, der Kunststoffkörper ist nicht eingeklebt.


    Beim Tonarmrohr liegt der grüne Draht auf Masse und sollte wieder mit angeschlossen werden.

    Bei mir spielen neben weiteren größeren DD Laufwerken ein Kenwood KD-8030 und KD-750, ein Thorens TD125 MK I/SME 3009 Ser. II und TD-126 MK III/TP 16. Im direkten Vergleich zueinander kann ich nicht sagen das die Kenwood schlechter sind als die Thorens, sie spielen eben nur ein bisschen anders. Die Kenwood spielen alles etwas klarer und direkter, was wenn die Aussagen stimmen, dem DD Antrieb geschuldet ist, ich sehe darin keinen Nachteil. Welches Konzept für einen persönlich die beste Wahl ist, entscheidet mMn. der eigene Geschmack.


    Ich bin mir sicher, dass in Verbindung mit einem anderen bzw. besseren Tonarm bei den Kenwood Laufwerken noch einiges geht. Testen konnte ich das beim KD-750, der für Wechselarme ausgelegt ist und war erstaunt, was da noch geht. Auch meine beiden anderen DD Laufwerke (Sony TTS-8000/Pioneer PL-70/MU-70) haben mir gezeigt, was bei der Verwendung eines anderen Tonarms (Ortofon TA-210/Schick 12“) und passendem System noch alles geht und da ist bestimmt noch Luft nach oben.


    Ich kenne die von dir angeführten Tangentialarme nicht, denke aber nicht, das sie in Verbindung mit einem der DD-Antriebe eine schlechte Figur machen werden.


    Bei mir haben die DD Laufwerke die Riemen getriebenen Laufwerke abgelöst, nur ein TD-125 mit SME Arm und altem Ortofon SL 15 durfte bleiben.

    Beim Tonarm (TP16 MkII/TP62 Armrohr) liegst du richtig, für die Befestigung des Systems benötigst du Schrauben M2 in passender Länge, zur korrekten Höheneinstellung die Thorens Distanzplättchen oder eine passende Alternative, für die genaue Einstellung die zum TP62 passende Schablone.


    Das Ortofon OM20 passt für den leichten Tonarm sehr gut und lässt sich durch eine passende Nadel (OM 30/OM 40) noch aufwerten.

    - Ortofon SL 15 / Ortofon 2-15k Übertrager / Trigon Vanguard II


    - Ortofon MC 30 Super / Ortofon T-30 / Trigon Vanguard II


    - Ortofon SPU Royal N / Silvercore MC 1:20 SPU Silver / Phonomopped MK2B HD


    - Ortofon MC 30 Super II / Silvercore MC 1:20 / Phonomopped MK2B


    beim SL 15 ist ein Betrieb ohne Übertrager an meinen Vorstufen auf Grund der sehr niedrigen Ausgangsspannung (0,025mV) nicht möglich. Alle anderen Systeme klingen mit Übertrager offener, der Hoch/Mitteltonbereich wird detaillierter, der Bass präziser und druckvoller.


    Der Übertrager sollte aber unbedingt zum System passen, nicht nur vom Übertragungsverhältnis, bei nicht passenden Übertragern kam es trotz passendem Übertragungsverhältnis und Anpassung im Abschluss zu Klangverschlechterungen.


    Für Ortofon Systeme mit einer Ausgangsspannung von ca. 0,2mV kommt für mich nur ein Betrieb mit Übertrager in Frage.