Beiträge von Mag-Gig

    Hallo Dietmar,


    der Tonarm des 147er ist in Verbindung mit dem original Tonarmrohr und einer eff. Masse von 7,5g für das Sumiko zu leicht. Der Tonarm lässt sich aber mit einem überarbeitetem Tonarmrohr und Gewicht von Schopper für solche Systeme Fit machen. Die Montage des Systems erfolgt dann von oben, ist eine feine Sache, die ich bei einem 126er mit gleichem Tonarm bei einem Kollegen montiert habe, in Verbindung mit einem Ortofon MC 30.

    Der DFA 105 Tonarm von Dr. Feickert ist eine Modifikation des Japanischen Jelco mit hochwertiger Innenverkabelung und 10" Zoll Armlänge. Er fällt in den Bereich mittelschwer bis schwer, von der eff. Masse passt er sehr gut zu 2M Serie von Ortofon, mit einem anderen Headshell kann man hier auch noch etwas spielen. Mein 2M Black läuft am 9" 750er Jelco ganz hervorragend.

    Hallo Florian,


    ich kann die Vanguard II nur empfehlen, bei mir läuft sie mit einem Ortofon 2M Black, hatte bis her noch kein MM/MC System das man an der Vanguard nicht sauber betreiben konnte.


    Es mag bessere Vorstufen geben, aber für 200,- € gebraucht und mit den Einstellmöglichkeiten finde ich sie gut, Klanglich bin ich mit ihr auch zufrieden.

    Hallo Peter,


    Tonarm werden in drei Klassen aufgeteilt,

    leicht - alles <9g eff. Masse

    mittel schwer - >9g bis 15g eff. Masse

    schwer - alles >15g eff. Masse


    Als Faustformel gilt, je höher die eff. Masse des Tonarms, desto niedriger die Compliance des Tonabnehmers. Für die Berechnung der Resonanzfrequenz gibt es an verschiedenen Stellen im Netz Formeln, mit denen berechnet werden kann, wie gut ein TA zum Tonarm passt.


    In der Realität sieht es aber oft anders aus, ich betreibe auch zwei Systeme die für mittel schwere Arme ausgelegt sind, an einem schweren Arm. Ob es passt hängt vom Arm ab und muss ausprobiert werden.


    Dein Arm ist aber schon ein richtig schwerer Brocken, das schließt den Betrieb von MM Systemen aus. Mir würde hier auch als erstes das Denn einfallen.


    PS. Die Masse des TA spielt nur beim ausbalancieren des Arms eine Rolle.

    Nein, die großen 12" Arme mit einem pivot to spindle Abstand >300 mm (Ortofon TA-210, Groovmaster II, Schick) sollen nicht passen, so hat es mir mein Dealer nach Rücksprache mit Dr. Feickert mitgeteilt.

    Um bei einem neuen Laufwerk das Niveau des 124er zu halten, musst du schon recht tief in die Kiste greifen. Ich wüste keinen Grund, warum so`n alter Metallhaufen schlechter ist als n modernes Laufwerk. Das ihm nachgesagte typische Reibrad Klangbild kann ich nicht beurteilen, da fehlt mir die Erfahrung.


    Auf der Suche nach einem passenden Mit- bzw. Gegenspieler zu meinem Sony TTS-8000, habe ich mir bei meinem Dealer verschiedene Laufwerke angesehen und teilweise angehört. von den Laufwerken die ich mir angehört habe, konnte mich nur der Dr. Feickert Blackbird überzeugen. Der Woodpecker kam für mich nicht in Frage, da er keinen 12" Zoll Arm aufnehmen kann.


    Den Elac habe ich mir ebenfalls kurz angesehen, optisch nett, aber der Tonarm entspricht nicht meinen Vorstellungen.

    Da der Tonarm des KD990 eher der schwereren Fraktion zuzuordnen ist, könnte die Auswahl eines passenden TA sich als nicht ganz so einfach erweisen.

    Am Kenwood laufen verschiedene MM Systeme sehr gut, z.B. Ortofon 2M Serie, Audiotechnica und in Verbindung mit einem leichten Headshell noch viele andere. Der Kenwood wurde z.B. mit einem Shure V-15 III ausgeliefert.

    Hallo Dieter,


    bei mir spielt der TTS-8000 in der RS-8000 (Resinamic Sound) Zarge, im Vergleich zur TB-1000er Zarge fehlt ihr der zusätzlichen Resonanzboden, dafür ist sie etwas höher und kommt auf das gleiche Gewicht von 19kg.


    Das Gesamtgewicht des Laufwerks liegt bei ca. 30kg, die Kombination aus hohem Gewicht und Material der Zarge mit dem TTS-8000 Antrieb verleiht dem Laufwerk bei der Widergabe eine Ruhe und Souveränität, die keins meiner anderen Laufwerke darstellen kann. Selbst trommeln auf der Zarge überträgt sich nicht auf den Tonarm. Der einzige Nachteil der Zarge ist die Begrenzung auf 10" Zoll Tonarme, für größere wird eine TB-2000 oder entsprechend große DIY Zarge benötigt.


    Einen direkten Vergleich mit einem sp-10 MK II konnte ich leider noch nicht anstellen, denke aber das beide Antriebe auf gleichem Niveau liegen.

    Mein Favorit wäre ganz klar der Kenwood KD-990/7010/8030, er spielt von der Haptik in einer ganz anderen Liga als der Braun. Ein echtes Schwergewicht, starker Direktantrieb mit schwerem großem Teller, spezielle Chassis Konstruktion und einem sehr guten Tonarm, an dem man TA-Technisch fast alles montieren kann.


    Wie du anhand der Bilder in meiner Galerie siehst, stehen bzw. standen bei mir schon einige Laufwerke, der Kenwood ist einer meiner klaren Favoriten.

    Dein Pioneer A-339 ist zwar kein High End Gerät, verrichtet aber seinen Dienst schon recht ordentlich. Bei der Anschaffung eines Phono PreAmp musst du darauf achten, das er von den technischen Daten (Anschlusskapazität) zu deinem V-15 Typ III passt, Shure fordert hier 400- 500pF.


    Der Pioneer hat doch auch einen Phonoeingang, ich kenne die Daten leider nicht, hast du das Laufwerk schon mal an diesem Anschluss getestet?

    Hallo Siggi,


    das Royal N steht dem MC 30 super II in keiner Hinsicht nach, im Gegenteil. An meinem baugleichen KD 8030 spielt das MC 30 hervorragend, das Royal N aber weit unter seinen Möglichkeiten. Mit einem schweren Headshell kannst du hier noch einiges rausholen, das Royal N kam bei mir erst an einem richtig schweren Prügel richtig in Wallung.

    Das SL-15 ist sicher kein echtes SPU, obwohl sich die Version SL-15 MT im G-Shell mit >28g sehr nah daran anlehnt, das gibt auch Ortofon in ihrer Timline an


    Zitat Ortofon

    "Mid ´60s: The S-15 series were designed, the series was based on the SPU: the S 15T with an integral transformer, weighing 18.5 g and a lighter model without transformer, the SL 15, weighting 7g. Both the S 15T and SL 15 had improved channel separation and compliance over that of SPU."


    Auch Klanglich hat es sehr viel von einem SPU

    Bei ersten TD124 den ich erwarb, war ein S-15T eingebaut. Der Tonabnehmer hat einen eingebauten Übertrager. Der Klang ist extrem direkt und geht sofort unter die Haut. In den Foren wird der Abnehmer kaum diskutiert, schade eigentlich, gibt sicher einige die den Klang gerne hätten.

    Die Version mit eingebautem Übertrager habe ich leider noch nicht gehört, nehme aber an, das es sich klanglich nicht vom SL-15 unterscheiden wird. Klanglich bin ich voll deiner Meinung, für mich war es der Grund in Richtung MC Systeme und SPU's zu schielen.

    Von einer Version im SPU-A Headshell habe ich auch gelesen, wird manchmal in Japan angeboten. Die Ausgangsspannung des SL-15 ist mit 0,025 mV so niedrig, das ein Betrieb ohne Übertrager an den meisten Vorstufen kaum möglich ist.


    @bilauaudio

    Schade ||


    Vielleicht findet sich ja noch jemand der ein G Headshell rumliegen hat :)

    2016 konnte ich aus einem Nachlass einen Thorens TD 125 MK I mit SME 3009 Series II Tonarm erwerben. Am Tonarm war ein Ortofon SL 15 MC System montiert, im Gehäuse des TD 125 befand sich der passende Übertrager Type 2-15K. Bei der Überprüfung durch Ortofon wurde festgestellt, das das System kaum gespielt wurde und in Top Zustand ist.


    sl15-11.jpg



    Im Netz findet man zu diesem System die Infos, das es vier verschiedene Ausführungen gibt,

    - Nackt SL-15

    - In Tondose ohne Übertrager SL-15 ?

    - Nackt mit Übertrager SL-15 T

    - In Tondose mit internem Übertrager SL-15 MT


    - Das SL-15 wird auf einigen Seiten auch als SPU System bezeichnet, kann mir jemand von euch noch etwas dazu sagen?


    - Wie verhält es sich bei Einbau des Systems in eine Tondose?


    - Hat von euch schon einer das System mit Tondose gehört?


    - Verbaut wurde das SL-15 in einem SPU Classic Headshell Typ G, gab es das aus Bakelite und Aluminiumguss?


    - Hat noch jemand eine alte SPU G Tondose rumliegen, die er nicht mehr benötigt?