Beiträge von Mag-Gig

    Ich nutze eine Röckle 160mm 0,02mm/M Präzisions-Wasserwaage zum Einrichten.


    Ich nutze sie auch für meine Thorens 125/147, muss aber dazu sagen das der 125er mit Mushrooms auf Studiobetrieb umgestellt wurde und der 147 stärkere Federn verbaut hat.


    Natürlich treffe ich passende Maßnahmen um auch "physikalische Einflüsse wie die Erdrotation, Luftdruck, Temperatur und den jeweiligen Standort" zu berücksichtigen 8o .

    Nachdem ich mir eine Präzisionswasserwaage mit 0,02mm/m zugelegt hatte, habe ich diese in Bezug auf Messgenauigkeit natürlich mit meiner Präzisions-Libelle und meinen beiden vorhandenen Standard Wasserwaagen verglichen in dem ich mit allen mein Laufwerk neu eingemessen habe.


    Ergebnis:

    - bei beide Standard Wasserwaagen ist die Libelle so ungenau, das ich auf 20cmm schon 2mm daneben lag

    - hinzu kommt der Ablesefehler bei den einfachen Libellen

    - auch die 35mm Präzisions-Libelle zeigte an, dass alles in Waage ist, ein Irrtum


    Mein persönliches Fazit, wir geben Teilweise Unsummen für Laufwerk, System und weitere Komponenten aus, setzen aber bei der Grundeinrichtung auf billiges Equipment aus dem Baumarkt oder Ebay für unter 20,-€, da spart man am falschen Ende.

    Die EVO's sollen bei mir das Wohnzimmer mit ca. 46m² beschallen und die von dir aufgeführten Kriterien "Raumfüllend - Allrounder - unkompliziert in der Aufstellung" passen da für mich perfekt in meine Vorstellungen. Wenn sie dann noch wie du schreibst einen großartigen Sound bieten, ist alles super.


    Für den für mich perfekten Musik Genuss habe ich ein Musikzimmer in das ich mich bei Bedarf zurück ziehe.

    Nach mehr als 36 Jahren Spielzeit werden jetzt meine alten Viva LSP in den Ruhestand gehen.


    Eigentlich stand fest, dass sie durch ein paar Linton ersetzt werden sollen, jetzt habe ich aber ein paar Wharfedale EVO 4.4 angeboten bekommen. Die Linton konnte ich mir schon mehrfach anhören und sie gefielen mir sehr gut. Zur EVO 4.4 gibt es auf Youtube diverse Videos mit Soundvergleich, bei denen mir die EVO sogar besser gefiel.


    Da ein solcher Vergleich, bei dem man nicht selbst davor sitzt, nicht 100% aussagefähig ist, wollte ich euch mal fragen, ob hier jemand die EVO schon gehört hat und wie der Eindruck war.

    Der DT 990 ist kein schlechter Kopfhörer, ich nutze ihn in Verbindung mit einem FIIO Kopfhörerverstärker, wenn ich am PC Musik höre. Der HD 600 wird dem DT 990 klanglich überlegen sein, er liegt aber auch vom Preis in einem anderen Bereich.


    Um etwas gleichwertiges bzw. besseres zu hören, musst du schon in Richtung DT 1990 oder Amiron gehen, den DT 1990 nutze ich für lange genussvolle Abende.


    Beide DT haben für mich einen exzellenten Tragekomfort, der für mich klar besser als bei meinem alten HD598 ist. Auch klanglich gefallen sie mir besser, aber das ist wie immer von vielen Faktoren und vor allem vom Geschmack abhängig.

    Hallo Heiko,


    mal eine Frage, was gefällt oder gefällt dir nicht am DT 770 pro, passt er nicht zum Marantz PM 7003 oder willst du einfach nur etwas anderes?


    Die Beyerdynamic Kopfhörer sind in ihrer Preisklasse schon keine schlechten Vertreter, benötigen aber in der 250 Ohm Version einen KH-Verstärker der sie auch entsprechend befeuern kann. Für meine Beyerdynamic DT 990 Pro und 1990 habe ich mir aus diesem Grund einen passenden KH-Verstärker zugelegt, da die bei meinen Verstärkern verbauten KH-Verstärker nicht in der Lage waren, sie entsprechend zu versorgen.


    Ich kenne die Kenndaten des Ausgangs am Marantz nicht, vermute aber das er besser mit niederohmigen Kopfhörern klar kommt.

    da sie eine aus dem Tonarmrohr über das Headshell zurück ins Gehäuse des TA laufende Bewegungsenergie darstellen.

    Der Weg auftretende Resonanzen mit Hilfe des Tonarmgewichts zu reduzieren oder zu eliminieren ist nicht neu, den sind schon einige andere Tonarmhersteller gegangen, z.B. Pioneer mit dem PA 5000, Sony Biotracer Tonarme, JVC Electro Dynamic Servo Tonarme, usw.


    Jeder Tonarm ist vom Aufbau anders

    - Headshell, Größe Gewicht und Material

    - Tonarmrohr, Material, innen/außen bedämpft oder unbedämpft, durchgehend oder nicht

    - Lagerpunkt des Tonarmrohrs


    alle diese Punkte und vielleicht noch mehr haben einen Einfluss auf die Gesamtresonanz des Tonarms. Aus diesem Grund müsste nach meinem Verständnis das Tonarmgewicht speziell auf die Eigenschaften des Tonarms angepasst werden, ein allgemeines Wundergewicht gibt es da mMn. nicht.

    Hier mal ein Bild vom MC 30 Super, am Ortofon TA 210 mit Jelco HS 25 Headshell


    MC 30 Super-1


    dann das MC 30 Super II, am Pioneer PA 5000 mit Orsonic AV 101 Headshell


    MC 30 Super II-1


    Unterschiede zwischen den beiden Systemen


    MC 30Super II:

    Das Super II kam mit Neuauflage ab 2016 mit Replikant 100 Diamant, da der 80er nicht mehr verfügbar war, technisch hat sich sonst nichts verändet. Es holt nahezu alles an Details aus der Rille, wenn es der Tonträger hergibt, Instrumente und Stimmen klingen klar und sauber, satter und knackiger Bass, durch das Breitband-Dämpfungssystem klingt es aber niemals nervend oder anstrengend.


    MC 30 Super:

    Technisch gleich geblieben wie das Original aus den 80er Jahren. Im Vergleich spielt es insgesamt etwas dezenter auf, ohne dabei an Details zu verlieren, im Bereich der Stimm- und Instrumentenwiedergabe spielt es nicht ganz so betont auf, was abhängig von der gewählten Musik von Vorteil sein kann. Beim unplugged Album von Clapton klingt die Akustik Gitarre dadurch etwas weicher. Den Unterschied zum Super II hört man aber auch nur in einem direktem Vergleich heraus.


    Von der klanglichen Ausrichtung kommt es nahe an das auch mit einem FG Schliff ausgestattete Venice heran, hat aber nicht ganz die Breite und Bühne des Venice.


    Von den Anschlusswerten liegen beide Systeme mit 0,2mV - 3/5 Ohm und 10 Ohm empf. Abschlusswiderstand nahezu gleich auf. Welches System einem besser gefällt ist reine Geschmacksache, mir gefallen sie beide.


    Und die Bordkasse ist im übrigen ja auch geplündert :)

    Dafür hast du aber auch ein Top ausgestattetes Laufwerk an dem du in dieser Kombi garantiert lange Freude hast. Später mit einem anderen Headshell experimentieren oder einen anderen Tonabnehmer kannst du ja immer noch, beim Groovemaster steht dir alles offen.

    Schönes Laufwerk, klasse Tonarm und ein schönes TA System, eine echt gelungene Kombi Michael.


    Das MC 30 Super Classic spielt bei mir auch am Groovemaster. Zuerst in Verbindung mit dem Original Holzheadshell, habe dann aber auf ein Jelco HS 25 gewechselt, da mir zu viel an Dynamic verloren ging, aber das ist wie immer Geschmacksache.

    Wie ich es in Beitrag 21 schon beschrieben habe, tritt dieser Effekt abhängig von von der verwendeten Reinigungsflüssigkeit auf, dass hat nichts mit einer defekten Nadel zu tun. Der Diamant poliert beim abtasten die Rille und dadurch ändert sich das Bild in den bereits abgetasteten Bereichen.


    Durch einen defekten Diamanten kann durch einen Abtastvorgang kein so großer Schaden entstehen das er so sichtbar wir. Erst langfristig würde dadurch ein Schaden an der Platte entstehen und das wäre ein schleichender Prozess der ständig zunimmt, ohne das er mit dem bloßen Auge erkennbar ist.