Posts by Mag-Gig

    Die Angaben zum in Serie verwendeten Tonabnehmersystem mit einer Dyn. Compliance von 10 x 10-6 / 100Hz (x1,8 bei 10Hz) lassen vermuten, dass die eff. Masse im mittelschweren Bereich liegt. Eine Messung im Forum audiokarma spricht von einer eff. Masse vo ca. 17g, bei Verwendung des original Headshell.


    Weder die BDAnoch die Serviceanleitung gibt näheren Infos zur eff. Masse des Tonarm. Die in der BDA angegebenen Daten zum Gesamtgewicht Cardridge/Headshell von 24g lassen darauf schließen, das der Arm recht flexibel bei der Wahl des Tonabnehmers bzw. dessen Compliance ist. Genaueres lässt sich aber wohl nur durch eine entsprechende Messung mit einem Tonabnehmer feststellen.

    Für die Schmierung der Motorwelle, Nähmaschinenöl, das harzt nicht. Für das Tellerlager ein nicht zu dickes Motoröl das nicht harzt, oder einen Wartungskit von Joel.


    Zur Dämmung der Blechteile Bitumenpappe oder Anti-Dröhnmatten.


    Für die Bodenplatte ist eine 22mm MDF Platte mit Sonnenschein Fräsung sehr gut geeignet. Die Füße sollten in der Höhe verstellbar sein um das Laufwerk ausrichten zu können, damit das Chassis in Waage steht und sauber schwingt.


    Tonabnehmer gibt es eine ganze reihe, die am Tonarm sehr gut funktionieren


    - Ortofon VM Serie

    - Ortofon 2M Serie nur mit etwas Bastelei

    - Audio Technica AT-VM95ML, hat zwar Gewindeeinsätze, aber die dünnen M2 Schrauben von Thorens müssten durchgehen.

    - div. Grado Systeme

    Die Glimmerscheiben z.B. mit Alkohol von vorhandener alter Leitpaste befreien und frische Leitpaste verwenden. Neue Glimmerscheiben und Wärmeleitpaste bekommst du bei Conrad oder in der Bucht für kleines Geld. Ob eine Isolierhülse nötig ist, konntest du beim Ausbau sehen.


    Die Halteschrauben der Transistoren sogen für den nötigen Anpressdruck des Transistors am Kühlkörper und müssen fest angezogen werden, damit sie sich nicht wieder lösen kannst du Sicherungslack verwenden. Eine schlechte Wärmeübertragung zwischen Transistor und Kühlkörper führt auf Dauer zur Zerstörung der Transen.

    Wie gesagt, es geht hier nicht um Beschäftigungstherapie sondern Auslöser waren 2 Besuche von Usern die vom Tidal Streaming begeistert waren und wo Einigkeit bestand, daß die analoge Wiedergabe doch erheblich abfiel. Das war eigentlich die Initialzündung zu sagen „meine nächste Baustelle ist hier“, zumal ich das Thema DSP/Trinnov getrost zu den Akten legen darf und hier kein weiterer Verbesserungsbedarf besteht.

    Das von Usern die vom Tidal Streaming begeistert sind, eine solche Äußerung zur analogen Widergabe kommt, ok, sie kennen es vielleicht nicht anders.


    Wie zufrieden warst du denn selber im Vergleich Analog/Digital, bevor man dir einen Floh ins Ohr gesetzt hat.

    in deinem Portfolio sehe ich keinen besseren Arm als einen gut zurechtgemachten RB 300 oder RB700. Auch der neue RB330 spielt phänomenal. Warum hast du denn dann nicht so einen Arm in Besitz? Frage ich jetzt mal so?

    Ich habe lange einen zurechtgemachten RB300 gehabt, jeder andere Tonarm aus meinem "Portfolio" gefiel mir persönlich im Vergleich zum Rega besser.


    In meinem Portfolio befinden sich unter anderem:

    - SME 3009 Series II

    - Pioneer PA 5000

    - Pioneer PA-70

    - Ortofon TA 210

    - Schick 12"

    sowie die original Tonarme auf dem KD 8030 und KD 750, davon ist kein Tonarm besser als ein Rega? das halte ich aber für ein Gerücht.

    Ich will ja die Rega nicht schlecht reden, aber da wäre für mich der Scheu die bessere Wahl, schon in Blick auf eine mögliche Tonarm Auswahl bietet er flexiblere Optionen. Es mag ja sein, das viele mit dem Rega Arm zufrieden hören, für mich ist er fast am unteren Ende der Armspirale, da gibt es im gleichen Preissegment besseres.

    Der Analogzweig meiner Kette spielt mMn. nahezu auf gleichem Niveau bzw. besser als der Digitalbereich bei der Widergabe von CD oder HighRes Audio. Messerscharf ist die Widergabe aber nicht, dafür detailverliebter, lebendiger und emotionaler.


    Um die von mir gewünschte klangliche Abbildung in der analogen Kette zu bekommen, musste ich aber auch viel probieren und das in alle Richtungen. Das hat neben viel Zeit für die Recherche, dem Testen und probieren verschiedener Laufwerke (Antriebe), Tonarme und Systeme auch einiges an Kohle gekostet.


    Erster Ansatzpunkt für mich war aber immer die Kombi Laufwerk, Tonarm und System, bei dieser Kombi muss es passen. Bei den Tonabnehmer Systemen bin ich bei Ortofon Systemen aus dem oberen Bereich hängen geblieben (Ortofon MC 30 Serie/Royal N/Venice), sie klingen analytisch, werden dabei aber nicht anstrengend bei längeren Hörsitzungen.


    Der Eindruck beim Musik hören entsteht aber durch die gesamte Kette, da ich deine aber nicht kenne und beurteilen kann, kann ich dir nicht wirklich Tipps geben wo du ansetzen musst, das wäre ein Schuss aus der Hüfte.

    der schönste ist allerdings meiner Meinung nach der 750 . Aber von dem wurde mir schon abgeraten , er wurde nett ausgedrückt eine Fehlkonstruktion genannt ☹ .

    Wie in meiner Galerie zu sehen, spielt bei mir ein 750er, er hat noch nie Mucken gemacht und optisch gefällt er mir im Gesamtbild besser als mein 8030. Die 990/7010/8030 sind technisch 100% identisch, da wurde nichts abgespeckt, der 8030 bekam im Vergleich nur ein anderes Deckfurnier aus Rosenholz statt Klavierlack schwarz.


    An einem Arm mit SME Aufnahme kannst du problemlos jedes SME Headshell montieren, mit dem Gewicht des Headshells kannst du zusätzlich die eff. Masse des Tonarms verändern und in gegebenen Falls an das System anpassen. Der Wechsel zwischen verschiedenen Systemen wird so bei Bedarf zum Kinderspiel, Headshell mit System anschrauben, Höhe und Auflagekraft einstellen, fertig.


    Für den geraden Arm gibt es nur ein Headshell, das Original und das ist sehr schwer zu bekommen, zusätzlich schränkt das kleine Headshell bei der Montage mancher Systeme ein.

    Bei mir stehen der KD 750 und ein 8030, ein 700D durfte wieder gehen, da der gerade Tonarm zu sehr einschränkt, vom gesamten Aufbau(stärkerer Motor; Alu/Holz Chassis und SME Tonarm) hat der 8030 die Nase vorn, besser war nur noch der L07 D.

    Hallo Cloude,


    der Rega ist von der eff. Masse nicht für ein SPU ATR geeignet, da solltest du dir einen anderen Tonabnehmer aussuchen.

    Ich habe das Elac 896 h 24spam TD 147 im Einsatz, die Nadel habe ich letztes Jahr durch die oben verlinkte SAS ersetzt. Wie Mike schon erwähnt hat, ist das Elac mit dem SAS Nadeleinschub eines der besten MM-Systeme am Markt und es gibt kaum Systeme die besser sind, kommt mMn. zwar nicht an das 2M Black heran, aber das ist Subjektiv und Geschmacksache.

    Dazu kommt dann oft noch, dass die Protagonisten des Kabelaustauschstiebs, dann aber gleichzeitig alte (oft mehrere Jahrzehnte alte) Tonabnehmer als quasi neuwertig und bedenkenlos weiter verwendbar einstufen, wenn nur die Nadelspitze selber wenig bis keine Laufzeit hat.


    Ich halte es so, am Dreher selber schraube ich so wenig als möglich, Tonabnehmer tausche ich regelmäßig alle vier Jahre aus.

    Bei fast allen TA Systemen richtet sich die Haltbarkeit bzw. der Verschleiß nach der Spielzeit und nicht nach dem Alter. Bei mir und vielen anderen hier spielen Systeme die ca. 50 Jahre alt sind, ist der Diamant und Nadelträger nicht verschlissen, spielen sie mMn. nicht schlechter als neue Systeme.


    Ein System nach vier Jahren zu tauschen, ohne das sich durch Abnutzung hörbare Nachteile ergeben, ist in meinen Augen Geldverbrennung.

    Der RMG 309 war ja für die schweren SPU Systeme ausgelegt, da sollte er auch mit dem Cadenza klar kommen, hier ist das Datenblatt vom RMG, die eff. Masse wird da aber auch nicht angegeben.


    Das LH6000 könnte mit 13,5g aber zu leicht sein, ich würde ein Headshell mit ca. 18g für das Cadenza verwenden, z.B. das Orsonic AV-101 oder das ClearAudio Stability.