Posts by Mag-Gig

    Hallo Peter,


    bei mir spielen zwei MC 30 Super II an Pioneer PA-5000/Jelco SA-750D Tonarmen, das Ortofon SPU Royal N spielt an einem 12" Schick Tonarm, vorher an einem Ortofon TA-210.


    Im direkten Vergleich spielt das SPU im Grundton etwas kräftiger, ohne das es bei mir zu Resonanzen kommt. Auch im Mittel/Hochtonbereich spielt das SPU trotz identischem Nadelschliff anders auf als das MC 30, es klingt mMn. einfach SPU typischer ohne dabei die Feinheiten und Details des MC 30 zu unterdrücken. Wenn man den Detailreichtum des MC 30 mag, stellt mMn. das Royal N einen passenden Sprung in die SPU Welt da.


    Das Cadenza B. konnte ich leider noch nicht vergleichen, kann mir aber gut vorstellen das es noch einen hörbaren Unterschied zum MC 30 gibt.


    Die MC 30/Cadenza spielen nahezu perfekt an einem Tonarm mit ca. 17g eff. Masse (PA-5000/Jelco SA-750/KD-750/KD8030), das Royal N bekam ich am Arm des KD-8030 nicht zu meiner Zufriedenheit zum fliegen, des halb habe ich auf den Ortofon TA-210 bzw. 12" Schick Arm gewechselt und bin sehr zufrieden.


    Für ein SPU würde ich immer einen schweren Tonarm bevorzugen, meine Favoriten sind da


    Ortofon TA-210 12"/TA-110 9"

    Schick 12"/9" Tonarm

    Groovmaster II 12"/9"

    Jelco 750D/750E/750L oder einer der neuen


    bei den gebrauchten Armen ist noch Ikeda und der Ortofon RMG-309 zu nennen, es gibt bestimmt noch eine Reihe mehr.

    Mal zurück zu Thema.


    Vielen Leuten (die vielleicht reichlich Geld für Geräte ausgeben) ist die Wirkung dieser Ausgleichströme nicht klar (Erdschleifen sind ein anderes Thema). Die Schutzerde ist schwer verseucht, man kann schon froh sein, wenn die Frequenzanteile, die sich dort tummeln nur harmonisch sind, ist aber nicht klar, können auch nichtlineare Störkomponenten vorkommen.


    Und so etwas findet auf den Geräten eurer Signalmassen statt. Die ganz großen Enthusiasten bauen Schiefer, exotische Hölzer, usw. unter ihre Geräte um Störungen zu dämpfen oder abzuleiten, aber dieses Schutzerde-Thema wird vernachlässigt, weil der Nobodaddy den Schutzleiter sakrosankt verordnete. Inkonsequent.

    Ich weis nicht wie es bei anderen Geräten ist, bei meinen (Verstärker/SACD/Plattenspielern) spielt der Schutzleiter keine Rolle, da sie vom Werk aus ohne ausgelegt sind und ich käme nicht im Traum auf die Idee sie nachträglich zu erden.

    Der Schutzleiter rettet Leben bei mir in der Firma täglich.

    Dazu ein Fall aus der Praxis:


    Beschreibung der Kundin, beim Duschen kribbelt es immer leicht. Ursache gemessen und analysiert.


    Der Sanitärmonteur hatte beim befestigen der Duschstange eine Schraube direkt durch eine Phase der Zuleitung zum DE geschraubt, Resultat war 230V auf der Duschstange, zum Glück für die Frau hatte der Elektriker beim Einbau vergessen die Badewanne zu erden, sonst wäre die Frau heute TOT.

    aber einschalten und messen ist im sinne des resultats auch erlaubt. oder?

    es ist nicht nur erlaubt, für ein sauberes Ergebnis bei der Messung muss das Gerät eingeschaltet sein, egal was da auf Youtube im Video erzählt bzw. nicht erzählt wird.


    Fachlich korrekte Anleitungen zum Thema gibt es z.B. hier


    Ausphasen 1

    Ausphasen 2

    Ausphasen 3

    Ausphasen 4

    weitere Anleitungen finde man auf diversen Seiten im Netz, ich habe noch keine gesehen, bei der die Geräte ausgeschaltet bleiben bei der Messung.


    MMn. führt die Methode mit Multimeter zum genauesten Ergebnis, egal welches Multimeter hierfür verwendet wird. Der Oehlbach Phaser z.B. kann keine Geräte mit 2 Poligem Netzschalter prüfen, hier bleiben die Geräte ausgeschaltet und es führt zu keinem Ergebnis, liegt wohl an der Prüfmethode.

    Etwas verwirrend, bei div. Händlern werden 100 / 1000 Ohm angegeben. Ich gehe mal davon aus das die Daten auf deinem Linke die richtigen sind, aber auch mit den Daten ist der T5 nicht optimal.

    Das AT 33 EV sollten an ca. 1000 Ohm laufen, das kann der T5 nicht, weiter ist der T5 ist für Systeme von 3-40 Ohm ausgelegt, das AT 33 hat wenn ich es richtig sehe 100 Ohm, passt auch nicht.

    Hallo Dietmar,


    für den Betrieb von HO MC Systemen benötigst du keinen MC tauglichen Vorverstärker, da sie an jedem MM Eingang betrieben werden können.


    Bei LO MC Systemen sieht das schon ganz anders aus. Bei System mit einer Ausgangsspannung unter 0,3 mV beforzuge ich den Betrieb über einen Übertragen und gehe dann auf den MM Eingang meiner Vorstufe. Mmn. ist der Einsatz eines Übertragen für MC Systeme mit so niedriger Spannung Pflicht, aber dazu gibt es auch andere Meinungen. Auch andere Systeme wie z.B. ein DL-103 profitieren von einem Übertrager.


    Mit einem besseren Vorverstärker als dem Aikido kannst du mit Sicherheit einen Zugewinn verzeichnen, ob er aber alle möglichen Anschlusskriterien löst, wage ich zu bezweifeln.

    Kann man machen, aber sei dir bewusst, dass du damit den ursprünglichen Charakter des Systems nicht kennenlernen wirst.


    Ich ziehe übrigens das ursprüngliche MC 30 Super dem Nachfolger MC 30 Super MKII vor. In meiner Umgebung ist es das besser klingende System.

    Bei mir spielen beide Systeme und in meiner Umgebung ist es genau umgekehrt, ich ziehe das MC 30 Super II vor, letzten Endes alles eine Frage des eigenen Geschmacks.


    Einen Unterschied beim Klangbild wirst du durch das Retippen beim MC 30 haben, wie stark der ausfällt kann ich nicht beurteilen, da müssen Spezies ran die damit Erfahrungen gemacht haben.

    Moin Nils,


    du wirfst da Begriffe zusammen die nichts mit einander zu tun haben. Du hast kein Problem mit der Erdung, du hast ein Problem mit einer Signalquelle die ein Störsignal ausstrahlt, für das die einfache Masseführung des Rega über das Cinch Kabel nicht ausreicht.


    Du musst die Störquelle lokalisieren die bei deiner Anlage einstreut. Zwei Kilometer weiter existiert dieses Störsignal nicht, deshalb funktioniert dort alles Problemlos.

    Dann hast du definitiv ein Masseproblem mit deinem Rega, das zum in der BDA erwähnten ausgeklügelten Massesystem des Laufwerks.


    Zieh dir vom Tonarm zum Verstärker eine Masseleitung in 0,75mm² und befestige sie gut von unten am Tonarm. Ist der Vorverstärker auch ins Massesystem eingebunden?

    Den 3009 Series II habe ich auch auf einem Thorens 125er, schöner Arm. Die eff. Masse liegt bei 12,5g, kann aber mit einem schwereren Headshell etwas erhöht werden, was dem Denon zu gute kommt. Auch die Masse des Tonarmgewichts kann etwas erhöht werden, falls die Kombi nicht mehr ausbalanciert werden kann.

    Wenn der Rega keine separate Masse hat, kannst du das mit einem Stück Kabel testen und eine Verbindung zwischen dem Masseanschluss des Verstärkers und der Tonarmbasis des Rega herstellen.

    In Deutschland ist jede Elektrofirma nach Fertigstellung einer Elektroinstallation verpflichtet, ein Mess- und Abnahmeprotokoll zu erstellen. Das beinhaltet die Messung des Schutzleiterwiderstands an jedem elektrischen Anschluss im Haus.


    Zitat @ Cottons Papagei

    "Habe auch noch mal den Strom vom Nachbarhof getestet via Kabeltrommel. Es pfeift auch."


    Da du diesen Versuch schon durchgeführt hast und dabei die Störung ebenfalls auftrat, zeigt doch, das es nicht an deinem Stromnetz (Schutzleiter) in der Wohnung liegen kann, sonst wäre deine Störung nicht mehr vorhanden gewesen.


    Heutige HiFi Geräte sind in der Schutzklasse II ausgeführt (Schutzisoliert), das willst du mit dem Schutzleiter verbinden? Dadurch hebst du die Schutzklasse des Gerätes auf, bitte unterlasse solche Experimente zu deiner eigenen und der Sicherheit anderer.


    Bei Funkanlagen ist das Thema Erdung und Störungen ein ganz anderes und lässt sich nicht auf den HiFi Bereich anwenden.


    Deine hörbaren Geräusche weisen auf einen Fehler in der Masse hin, nicht Schutzleiter. In der Beschreibung deines Rega finde ich keine Angaben zum Anschluss eines Massekabels. Wie bzw. wo hast du deine Masse der Geräte genau angeschlossen?


    Wenn du mit dem N2 so zufrieden bist, würde ich bei einem neuen System auch bei Ortofon bleiben.


    Da du kein genaues Budget angegeben hast führe ich mal ein paar in Frage kommende auf


    - Ortofon MC Quintet Bronze/Black

    - Ortofon MC 30 Super Classic


    von Audio Technica gibt es auch ein paar Systeme, für mich als bekennender Ortofon Liebhaber klingen sie im Hochton zu spitz, aggressiv oder nervig, andere sagen dazu frisch und Dynamisch


    vielleicht ist auch ein Hana SL eine Alternative für dich, viele sind vom System begeistert. Zum Goldring kann ich mir kein Urteil erlauben, noch nie gehört.


    PS. anhand der Angaben bei Scheu zähle ich den Tonarm in die schwere Kategorie, da wäre so manches Audio Technica nicht unbedingt der richtige Spielpartner, aber dazu können vielleicht Spezies die den Arm besser kennen mehr sagen.

    Hallo Dietmar,


    der Tonarm des 147er ist in Verbindung mit dem original Tonarmrohr und einer eff. Masse von 7,5g für das Sumiko zu leicht. Der Tonarm lässt sich aber mit einem überarbeitetem Tonarmrohr und Gewicht von Schopper für solche Systeme Fit machen. Die Montage des Systems erfolgt dann von oben, ist eine feine Sache, die ich bei einem 126er mit gleichem Tonarm bei einem Kollegen montiert habe, in Verbindung mit einem Ortofon MC 30.