Beiträge von Mag-Gig

    Dagegen habe ich auch ein AT-OC9XSL und das ist dagegen komplett anders vom Höreindruck her, etwas heller und auflösender.

    Die Audio Technica Systeme sind im Vergleich zu den Ortofon Systemen nahezu alle etwas heller abgestimmt, wenn es zur Kette und dem persönlichen Geschmack passt, alles Gut.

    Mir persönlich gefällt der 125er besser, ich würde sogar die MK I Version vorziehen, aber das ist natürlich Geschmacksache.


    Die meisten Modelle der 125er MK II Serie sind mit einem TP16 Tonarm ausgestattet, die SME Kombi ist wesentlich seltener und oft auch teurer


    Bei einem verbauten SME Tonarm würde ich darauf achten welcher es ist, der SME 3009 Series II (12,5g) hat im Vergleich zum 3009 S2 Imp. (9,5g) eine höhere effektive Masse und ist dadurch bei der Wahl des Tonabnehmers flexibler.


    Die Tonarme vom 520er sind aber auch nicht übel (TP 16 MK IV L/TP 90 L/SME 3012), da bleibt bei der Wahl des Systems kein Wunsch offen. Auch das Laufwerk selbst ist sehr gut und vor allem flexibel, da passt nahezu jeder Tonarm drauf.

    Wenn ich das richtig sehe hast du da einen Kenwood KD 750, da hat das Original Headshell die Befestigungslöcher/Schlitze von oben.


    Alternativ passt z.B. das Jelco Style Headshell HS-20 oder HS-25, durch die zwei Pin Aufnahme sitzt es auch strammer am Tonarm des Keni.

    Das Quintet Black gibt es nur noch neu in der -S Variante.

    In einem Vergleich hat es gegen ein 2M Black klar das Nachsehen gehabt.

    Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschließen, bei mir war es genau so.


    Da ja schon ein 2M Black vorhanden ist, würde ich auf den Nadeleinschub vom LVB zurückgreifen, der Generator vom 2M Black und LVB sind identisch.


    Wenn es ein MC System sein soll und du mit Ortofon zufrieden bist, sieh dir das Ortofon MC 20 Super SE an, dass Ortofon MC 30 Super soll es bald auch wieder bei Thakker geben.

    Das es bessere Phono Amps als die interne Sektion des Yamaha gibt, ist gar keine Frage. Dafür muss man sich mMn. aber schon in der Preisklasse 400,-€ und höher umsehen, oft liefern diese Modelle aber nicht die Werte des Yamaha.

    Die Phonosektion der Yamaha A-S 1100/2100/3000 ist Top aufgebaut und von sehr hoher Qualität, der MM Eingang hat 220pF und der MC Eingang 100 Ohm, das liefert für beide Systemtypen sehr gute Voraussetzungen.


    Der TD 1600 hat RCA Ausgänge und bleibt mit einem guten Phonokabel unter 100pF, mit den 220pF des Yamaha liefert das nahezu perfekte Werte für die 2M Serie, bei der 200-300pF vorgegeben werden.


    Das 2M spielt bei mir am Yamaha MM Eingang besser als an meiner externen Trigon Vanguard II Vorstufe, obwohl diese in allen Bereichen flexibler einstellbar ist.

    Wie hier an anderer Stelle schon erwähnt muss das System zur vorhandenen Vorstufe passen, dafür wären mehr Informationen hilfreich.


    Bei meiner Suche nach einem MC System hatte ich einige Kandidaten zu Gast, unter anderem auch das Quintet Black, es musste gegen das bereits vorhandene 2M Black bestehen, konnte mich aber in keiner Hinsicht überzeugen, das 2M Black hatte klar die Nase vorn.


    Bei der Wahl eines MM Systems wäre für mich ganz klar das 2M Black LVB die erste Wahl, dass liegt preislich im gleichen Bereich wie das Quintet, spielt aber in allen Bereichen besser auf. Alternativ das Ortofon MC 30 Super, laut Thakker bald wieder verfügbar.


    Aber auch andere Mütter haben schöne Töchter, siehe Thorens TAS 1500/1600, Audio Technica, Benz und viele mehr.


    PS. ich betreibe das 2M Black an einem Yamaha A-S2100, wie kommst du auf das Brett das die Kapazität zu hoch ist?

    Sehr schönes Laufwerk hast du dir da geangelt, gratuliere. :thumbup:

    Der Garrard 401 in der massiven Birke Multiplex Zarge und dem Sorane, ist nun völlig unerwartet zu meinen persönlichen Liebling geworden.

    Ich habe zwar selber noch kein Reibrad Laufwerk, konnte aber mit meinen beiden großen DD Laufwerken im Vergleich untereinander und mit anderen die gleichen Erkenntnisse sammeln, es gab kein besser oder schlechter, nur ein etwas anders.


    Am Verdier hattest du in Verbindung mit dem 12" Schick doch das Royal N laufen, fehlt dir da nichts wenn du jetzt mit Rundnadel hörst?


    Das montierte SPU ist doch ein Ortofon SPU Classic G MKII und ein Ortofon SPU Classic GE MKII hast du auch noch, wie klingt für dich da der Unterschied?

    Sollte ich auch noch machen an meinem TD 125 der Regler steht fast komplett nach links. Soweit ich gelesen habe braucht man ja nur die 2 Grossen Kondensatoren auf der Platine zu tauschen?

    Neues Öl von Joel und Riemen hat er schon


    Bringt es denn was noch das Kunstoffpulley zu tauschen?

    Das Problem mit dem Poti hatte ich auch, habe es dann nach einer Anleitung aus dem Netzt sorgsam gereinigt und das war es.


    Bei mir habe ich das Alu Pulley von Audiosilente eingebaut, vorher die Welle geölt und es läuft alles wesentlich ruhiger.

    Danke für Deine Anregungen! Klar kann ich die SH-Nadel auf das AT-VM95 setzen, aber ich habe auch noch das 2M Bronze. Macht es da mehr Sinn, diesem eine Black-Nadel (Shibata-Schliff) zu kaufen oder gar zum LVB mit Bor-Nadelträger zu greifen?

    Das 2M Black hat die gleiche Grundcharakteristik wie das Bronze, spielt aber in allen Bereichen feiner, detaillierter mit etwas mehr Grundton. Das LVB legt noch einmal eine Schüppe drauf, ohne dabei auf Dauer zu nerven.


    Die Audio Technica spielen im Hochton etwas spitzer, abhängig vom Rest der Kette kann das schon mal zu heftig werden.


    Für alle Systeme gilt, sie müssen zur Vorstufe passen und vor allem bei 2M Black/LVB sehr genau montiert werden, um das volle Potential zu erreichen. Das Problem sehe ich hier bei der Vorstufe, die interne taugt nichts und die MoFi Ultra Phono ist nicht flexibel genug. Für MC Systeme sind breite Einstellungen möglich, MM hat einen festen Wert von 100pF, mit Kabelkapazität kann das für viele MM Systeme schon zu viel des Guten sein.


    Generell gilt, das System kann noch so viel an Informationen aus der Rille holen, wenn die Kette danach nicht in der Lage ist diese Informationen zu verarbeiten, bringt es nichts.


    Bei deiner Kette ist der Vorverstärker der Flaschenhals, an einem passenden Pre spielt das Bronze schon sehr gut auf.

    Der SME3009 improved (festes Headshell) hat nur eine effektive Masse von 6,5g. Neben den hier schon erwähnten Vintage Tonabnehmern von Shure, Elac und co, gibt es auf dem Markt auch noch ein paar neue Systeme die gut mit dem Arm können


    - Ortofon 2M Serie

    - Ortofon VM/5xx Serie

    - Audio Technica VM/VM95 Serie

    - div. Grado


    um nur ein paar zu nennen

    Den Wert nehme ich nur als Anhaltspunkt. Grundsätzlich aber gilt, das Kabel vom Laufwerk zum Übertrager (max. ca. 1m) und vom Übertrager zum Phono Pre (ca. 50cm) so kurz wie möglich halten, die Länge des Kabels vom Phono Pre zum Verstärker spielt da nahezu keine Rolle.

    Alle SPU der aktuellen GM Baureihe haben einen Abstand von 52mm zur Nadelspitze, die alte Baureihe hatte einen Abstand von 51mm. Einen Abstand von 53mm gab es mWn. bei keiner SPU.


    Der Schick hat eine Geometrie nach Baerwald, bei Baerwald liegen die Nulldurchgänge bei 66,0 und120,9 mm, bei Schön liegen sie bei 62,5 und 117,2mm. Wenn der Pivot zu Spindel Abstand nach Vorgabe eingestellt ist, SPU festschrauben und zufrieden Musik hören, da muss abgesehen vom Azimut nichts eingestellt werden.


    Da der Schick nach Baerwald konzipiert ist, würde ich in Verbindung mit einem SPU eine Schablone nach Baerwald bzw. die Original Ortofon Schablone verwenden.

    Das Sumiko hat eine Höhe von 18,5mm, das Ortofon eine Höhe von 18mm.


    viewfile.jpg

    b3-4.jpg


    In wie weit das Headshell der PnP Version im Vergleich zum Original Headshell in der Höhe anders Aufbaut kann ich aber nicht Beurteilen. Von meinem 2M Black weis ich, das es nach einer sehr genauen Ausrichtung verlangt um sein volles Potential zu liefern, beim Bronze wird das nicht anders sein.


    Den Internen Vorverstärker des Teac würde ich ausschalten und einen externen verwenden. Leider verliert MuFi kein Wort über die Abschlusskapazität des MM Eingangs, wird der beim Bronze falsch gewählt, verliert es auch klanglich.

    Sorry, aber dein Teac TN-4D ist gerade einmal ein Einsteiger Laufwerk, nicht mehr, da waren die von dir verkauften TD 126 MKIII und TD 147 trotz Vintage um Klassen besser.


    Mit den passenden Analogen Komponenten ist es problemlos möglich, gut gemachte Platten auf dem gleichen Niveau zu hören wie bei digitaler Widergabe. Wenn du aber nicht vorhast in den Analogzweig zu investieren und dir eh keine neuen Platten zulegen willst, dann lass alles wie es ist und höre dir deine paar Platten mit den gegebenen Mitteln an.


    An deinem Teac würde ich max. ein Ortofon 2M Black oder Audio Technica VM-740/750 zum Einsatz bringen, alternativ vielleicht ein Audio Technica MC System und dabei ist schon fraglich, wie oder ob der Tonarm damit umgehen kann. Für eine solche Aufrüstung bist du aber schon bei 400 - 800 Euro und da fängt der Spaß erst an.


    Über die Höhenverstellung des Tonarms lässt sich anhand der BDA nichts herausfinden, ebenfalls liegen keine genauen Daten zur effektiven Masse des Tonarms vor, was den Betrieb der meisten MC Systeme zu einer Probestudie ohne Erfolgsgarantie werden lässt.

    Bei mir ist es auch bei mehr als einer Handvoll Händlern möglich. Bei manchen kann man die Systeme sogar ausleihen, klar das das nicht bei Systemen der niedrigen Preisklasse möglich ist, aber ab ca.200,- geht es.