Posts by Mag-Gig

    Jetzt habe ich nach langer Zeit geschafft, auch mit der Zarge weiter zu kommen, die Seiten und der Innenraum wurden abschließend geschliffen und gebeizt.



    Für die Deckplatte habe ich mich für Makassar Fineline Furnier entschieden.


    Da ich für den Bau der Zarge Siebdruckplatte verwendet habe und ich die Befürchtung habe das auf der Oberfläcke Holzleim nicht hält, wird das Furnier mit Kontaktkleber aufgebracht.



    Nach dem Furnieren und Freischneiden der Ausschnitte sieht die Zarge schon sehr ordentlich aus. Jetzt überlege ich, ob die Seiten auch noch furniert werden sollten :?:



    Bleibt noch die Frage, die Oberfläche lackieren oder ölen? Auf dem letzten Foto liegt ein Stück Furnier das ich mit Öl behandelt habe, eine schöne Hochglanzlackierung sieht bestimmt auch geil aus :?:


    Die Tonarmbase für den 9/12“ Arm habe ich noch einmal überarbeitet, um hierfür nicht eine Vielzahl an Basen bereit halten zu müssen, werde ich eine Base mit Langloch anfertigen, ähnlich der Base für den SME 3009/12 bzw. wie es auf den Dr. Feickert Laufwerken realisiert wurde, nur wechselbar. Als Material werde ich erstmal auf 20mm Pertinax und Panzerholz zurückgreifen. Wenn dann der Geldbeutel wieder etwas voller ist, kommt eine Base aus Messing oder Bronze nach.

    Die Querstreben dienen zum einen als Schutz vor Verzug der Böden, zum zweiten ändern sie beim Klopfen den Ton vom Holz, dämpfen also auch ein wenig. Material ist wie die Platen Buche Fineline Stollen, mit 4x M6 Schrauben/Rampa Muffen verschraubt.


    Für die Verbindungsschrauben auf der Deckplatte gibt es im Möbelbau Spezialschrauben, die liegen bei ca. 20-25,- € das Stück, durch einen Zufall habe ich in der Bucht dieses hier gefunden, erfüllen den gleichen Zweck und kosten nur einen Bruchteil. Die Gewinde für die Verbindungen habe ich komplett in M10 ausgeführt.


    Die Platten habe ich mit Clou Holzbeize 3x gebeizt, anschließend mit Clou Arbeitsplattenölversiegelt. Aus dem gleichen Holz habe ich einen Esstisch gebaut und mit diesem Öl versiegelt, die Oberfläche ist nach der Versiegelung Wasserfest, es gibt keine Ränder, selbst wenn Wasser/Bier/Wein mal 10 Std. auf der Oberfläche stehen bleibt, das hatte ich noch mit keinem anderen Öl oder Wachs.

    Mir gefällt der Schick durch seine auf das wesentliche beschränkte Optik sehr gut, die Optik sagt aber nichts über die Qualitäten des Tonarms aus.


    Bei mir führt der Schick 12" ein Ortofon Royal N/Orsonic 101 und ein MC 30 Super II, im Vergleich zu einem Ortofon TA-210 konnte ich keine großen Klangunterschiede feststellen, war auch kein Direktvergleich und lag ein paar Tage auseinander.


    Wenn in den nächsten Wochen mein DIY Laufwerk fertig ist, kann ich aber gerne einen Direkten Vergleich (Schick/TA-210 mit je einem MC 30 Super II/zwei gleiche Vorstufen) nachreichen. Hierbei könnte auch ein Groovemaster II zum Vergleich herangezogen werden. Zwei identische SPU Systeme liegen mir leider nicht vor.


    Der Groovemaster II erinnert mit seiner Bananenform optisch an den Thorens TP-997/EMT-986 und den Umbau des Ortofon AB-309, ist mMn. reine Geschmacksache.

    Da ich nach meinem Umzug in den Genuss eines Arbeits- und Musikzimmers gekommen bin und im neuen Zimmer die Anlage nicht mehr auf einem Ikea Regal Platz finden sollte, musste eine Lösung für ein neues HiFi Rack her.


    Da die Scheine an meinem Geldbaum nicht so schnell nachwuchsen, wie die Kohle durch Umzug, Renovierung und Neuanschaffungen usw. raus ging, habe ich mich beim Rack für eine DIY Lösung entschieden, die sich optisch und technisch an die Quadraspire Q oder CREAKTIV Trend 3 anlehnt.


    Bei der Materialauswahl der Rack-Böden habe ich mich für 30mm BucheFineline entschieden, für die Stützfüße kommt Edelstahlrohr mit 33,7/2 mm zum Einsatz.


    Um die Rohrstücke miteinander zu verschrauben wurden Rohr Expanderverbinder in die Rohrenden eingeschlagen und das System mit Gewindebolzen verschraubt.


    Das Endergebnis seht ihr hier….


    in die Füße wurden Edelstahl Rohrstopfen mit Innengewinde eingepresst, damit das Rack auch ordentlich ausgerichtet werden kann.

    Im Moment tentiere ich Richtung Gold Note Pianosa und den PH10.

    Optisch gefällt mir der Pianosa wesentlich besser als die Rega, und technisch wird er auf keinen Fall schlechter sein, beim Gold Note B5.1 Tonarm hast du im Gegensatz zu den Rega Armen die Möglichkeit die Höhe/VTA ein zu stellen und eine etwas höhere eff. Masse.


    Die Gold Note PH10 habe ich noch nicht gehört, sie macht aber von den Anschlussmöglichkeiten und den einstellbaren Werten einen guten Eindruck.

    Ich verstehe, dass Du vor dieser Entscheidung Bammel hast. Daher auch mein Vorschlag oben, erst mal eine Liga tiefer einzusteigen. Als Einsteiger ist es eigentlich immer Zufall, ob man das Passende für sich selbst findet. Schlicht und einfach, weil man die für sich wichtigen Kriterien gar nicht kennt.

    Wenn "ich" als Einsteiger einen neuen Bereich einsteige, habe ich mich im Vorfeld über dieses Thema informiert und die für mich wichtigen Kriterien abgesteckt. Dafür bietet das Internet eine große Vielfalt an Informationen zu fast allen Themen an, er will sich ja nur einen Plattenspieler kaufen und kein Kernkraftwerk bauen.

    Die Bezeichnung "Masselaufwerk" lehnt sich wohl eher an die Gesamtmasse des Laufwerks an, es gibt Masselaufwerke mit POM Teller mit recht niedrigem Gewicht. Ein TTS-8000 mit 30-45kg oder ein Yamaha GT-2000x mit 45kg ist für mich schon ein Masselaufwerk, vor allem wenn man sie mit vielen anderen sogenannten High End Laufwerken vergleicht, die 6-10kg wiegen.

    Offizieller Preis liegt bei 3900,-€ fürs Laufwerk, alles andere ist eine Frage des persönlichen Verhandlungsgeschick bei deinem Händler vor Ort.


    Eine mögliche Option für einen Tonarm wäre je nach Budget z.B. ein JELCO TS 350/JELCO TS 550/JELCO TK 850, oder ein gebrauchter hier aus dem Forum.

    Über konkrete Erfahrungen verfüge ich zwar nicht, habe aber bei meinem Dealer einen Rega RP10/Clearaudio Performance DC/Feickert Woodpecker 2 im direkten Vergleich zu hören können, an allen Laufwerken das gleiche System (Ortofon 2M Black), der Woodpecker hatte mMn. klar die Nase vorn.


    Mit einem Woodpecker 2 hast du mehr als ein sehr gutes Laufwerk, es ist in vielen Bereichen erweiterbar, z.B.Netzteil und Plattenteller. Außerdem bietet es die Möglichkeit Tonarme von 9"- 12" aufzunehmen, was bei den von dir aufgeführten Laufwerken nicht möglich ist. Und wenn es ein bisschen mehr sein darf oder soll der Feickert Blackbird für zwei Tonarme.8o

    Wenn ich mich richtig erinnere kam das Vega zwischen 1990-2000 auf den Markt und war eins der Systeme aus der Akzent Serie, hierzu gehörten das Vero, Virgo, Virtus, Vega und Vitesse, die Systeme wurden exclusive für den deutschen Markt angeboten und klanglich an den "deutschen Geschmack"? angepasst.


    Das Vega verfügt neben einem Bor-Nadelträger und einem nackten hochglanzpolierten Fine Line Nadelschliff über das von Ortofon entwickelte Dämpfungssystem, mit diese Ausstattung gehörte es seiner Zeit zu den besseren Systemen und lag preislich bei 800-900,-DM. Die Systeme sind bei Kennern sehr begehrt, leider sehr selten gebraucht zu bekommen.


    Ich bin gespannt, wie es sich bei dir schlägt, hoffe auf einen kurzen Bericht.

    Wie oft fällt hier und in anderen Foren der Satz, "mehr als XXXX braucht kein Mensch"


    Jeder muss mit dem was er hat bzw. bereit ist in Hardware und Zubehör zu investieren glücklich werden, ob es nun ein TA/SUT für 300,- oder für 3000,- € ist. Aber eins ist Fakt, teuer muss nicht immer besser sein und ist kein Garant für Qualität.

    Hallo David,


    da werfe ich mal das Audio Technica AT-VM95SH/H in den Ring, vielleicht passt da auch schon der vorhandene Generator vom AT-VM95E und du must nur den Nadeleinschub tauschen.