Posts by Mag-Gig

    Der Original Thorens stabilizer hatte schon satte 550 gr. und war aus massivem verchromtem Messing, es war nicht für alle Thorens Laufwerke geeignet. Ob bzw. welchen Sinn es macht, ein Gewicht höher 250 -300g auf einen normalen Plattenteller zu packen, kann und will ich nicht beurteilen.

    - Meine Tonarme, die ich für SPU's nutze, haben eine Baerwald Geometrie.

    - Ein SPU hat einen Abstand Headshell - Nadelspitze von 51/52mm, ein Tonarm der diesen Abstand ebenfalls nutzt ist erst einmal nutzbar, sollte aber auch über die entsprechende effektive Masse verfügen.

    - die Tonarme die für SPU Systeme ausgelegt sind, verfügen über eine sehr hohe eff. Masse, da die SPU Systeme sehr schwer sind, wird ein passendes Gewicht zum ausbalancieren benötigt.

    - SPU-A Systeme passen nur an dafür ausgelegte Tonarme, alternativ mit Adapter.

    - Ich habe beide Tonarme (Schick/Groovemaster). Beide Tonarme sind in Verbindung sehr gut und einen direkten klanglichen Vorteil sehe ich hier nicht. Aus rein haptischen Gründen würde ich aber den Groovemaster bevorzugen.

    Die BDA und Service Anleitung zum Sansui bekommst du bei Vinylengine, lau BDA kann er mit entsprechendem Zusatzgewicht Tonabnehmer bis 18g, somit zählt er wohl zur schweren Fraktion und wird sich wie seine Konkurenten bei ca. 17g bewegen.

    Mal von allen vielleicht zu erzielenden Effekten abgesehen, aus welchem Material soll das Teil gefertigt sein, das es nur ein Gewicht von 67g vorweist, Balsaholz?


    Bei der Gewichtsangabe kann es sich doch nur um einen Fehler handeln.

    Wenn dein 126 MKIII mit SME 3009 Series II ausgestattet ist, wird es mit einem Technics SL 1200 GR nicht besser, sondern nur anders durch das andere Antriebssystem.


    In dieser Kombi halte ich den 126er im Vergleich zum Rega für das bessere Laufwerk, aber das ist auch Geschmacksache, da wäre für mich der Technics SL 1200 GR der Favorit.

    Wie hier schon mehrfach erwähnt verlangt das 2M Black eine peinlich genaue Montage bzw. Ausrichtung. Das System verhüllt aber auch nichts, ist eine Pressung scheixxx, dann macht es daraus kein Gold, da sind andere Systeme etwas gnädiger.


    Das Knistert und Knacken hängt von der sauberen Montage und vor allem sauberen Platten ab.

    An meinem KD 8030 laufen 2M Black/MC 30 Super ebenfalls mit dem von Kenwood vorgegebenen 51,2mm ohne Probleme, die Ortofon MC 30/20 harmonieren wirklich sehr gut mit dem Tonarm, ein 2M aber ebenfalls.

    Den Pin kannst du ohne Probleme mit der Feile kürzen, das musste ich bei anderen Headshells auch schon machen, da die SME Aufnahme bei verschiedenen Tonarmen vom Maß schonmal unterschiedlich ausfällt, sauber entgraten damit das Gewinde nicht beschädigt wird und gut ist.

    Nicht jeder Übertrager benötigt zwingend eine Anpassung, siehe z.B. Silvercore, Hashimoto und Phasemation. Wie werden sonst Übertrager konzipiert, die nicht umschaltbar sind und für Systeme von 4-40 Ohm geeignet sind, z.B. Phasemation.

    Tolle Auskunft, keiner weis nix genaues.


    Ich würde erstmal mit den Daten arbeiten die du hast und es ausprobieren, du kannst dabei ja nichts kaputt machen.


    PS. was wird den in Japan für den Ortofon aufgerufen?

    Während und durch das Abtasten entsteht in der Rille ein ganz ordentlicher Druck, der das Vinyl (natürlich örtlich begrenzt) erwärmt und auch leicht verformt. Da das in der Regel nur einmal durch eine Nadel passiert, kühlt das Vinyl schnell wieder ab, die Verformung ist nicht dauerhaft und das Vinyl nimmt keinen weiteren Schaden.

    Den Bericht und die Bilder dazu würde ich gerne mal sehen!


    Der Diamant tastet je nach System mit 1-4g Auflagekraft ab


    "Zitat likehifi"

    "Schallplatten werden mit konstanter Drehzahl abgespielt. Da der Durchmesser der auf ihr gepressten Rille von Außen nach innen abnimmt, verringert sich damit gleichzeitig die Abtastgeschwindigkeit. Bei einer LP beträgt sie am äußeren Rand rund 52 cm pro Sekunde. Am Ende der Platte, also in einem Bereich, wo die Rille nur noch einen Durchmesser von etwa 13 cm hat, beträgt sie nur noch 23 cm/Sek. Ähnlich fällt auch der Vergleich bei einer Single aus. Zu Beginn wird sie mit 41 cm/Sek., und gegen Ende nur noch mit 20 cm/Sek. abgespielt."


    Ich bin kein Physiker und vielleicht kann mir das einer näher erklären. Die Flanke der Nadelspitze berührt den Abtastpunkt abhängig vom Nadelschliff auf einer Fläche von 28μm² - 115μm², die Abtastzeit an diesem Punkt ist < einer tausendstel Sekunde.


    Auf welche Temperatur soll die Abtastnadel die Rille an diesem Punkt in dieser Zeit erhitzen?

    Bezieht ihr euch auf den T-30 oder den T-30 mkII?


    Der T-30 ist ein Top Übertrager und durch Umschaltung für viele Systeme verwendbar, der T-30 mk2 ist grundlegend anders und im Netz findet man so gut wie keine verlässlichen Daten.

    Wie schon erwähnt hat der Kenwood mit 17,5g einen schwereren Tonarm, dazu gibt es sehr viele Systeme die sehr gut passen. Zu deinen Vorschlägen


    1. DENON DL 103 r

    Die einen lieben es, die anderen ....., mir sagt es nicht zu, mehr sage ich dazu nicht.


    2. AT VM95 Serie, hier würde ich wohl zur SH Version greifen

    Für den schweren Arm mMn. zu weich.


    3. ORTOFON 2M ?

    Das 2M Black spielt fantastisch bei mir am KD 8030, laut meinen und anderer Messungen kommt es auf eine Compliance von ca. 16, was perfekt zum Tonarm passt.


    4. ORTOFON Quintet Blue finde ich auch ganz interessant

    Das Quintet passt sehr gut zum Arm, mMn. sollte es aber dann ein Bronze oder Black sein. Am Kennwood kann sich mMn. aber kein Quintet gegen das 2M Black behaupten.


    Weitere Alternativen wären

    - Ortofon MC 30 Super, spielt bei mir im Wechsel mit dem 2M am Kenwood und bekommt :thumbup::thumbup::thumbup:

    - Ortofon MC 20 Super SE

    - AT 33 PTG II

    - Goldring Eroica LX

    - Sumiko Blue Point

    - div. Goldring MM Systeme

    Sehr schöner Bericht! :thumbup::thumbup:


    Das 2M Black zählt seit Jahren zu meinen Stammsystemen. Auf der Suche nach einem passenden MC System musste unter anderem auch das Quintet Black S gegen das 2M antreten. Wie bei Dieter konnte sich auch bei mir das Quintet Black S nicht gegen das 2M Black durchsetzen.


    Das später getestete Cadenza Black, dass mir von einem Freund für drei Wochen zur Verfügung gestellt wurde, hob sich aber in allen Bereichen vom 2M Black ab, das hatte ich aber auch auf Grund des ca. fünf fachen Preises erwartet. Das Cadenza gab bei mir den Ausschlag für den Kauf eines Ortofon Venice, das dem Cadenza in vielen Bereichen ähnelt.