Posts by Mag-Gig

    Arm ist ein von ATA revidierter und mit neuen Cinch-Anschlüssen ausgestatteter SME 3010R. Dieser verfügt nach der Revision ja über kein Massekabel mehr, ist wohl so von ATA auch vorgesehen und soll eigentlich helfen, Brumm- und Kontaktproblem zu lösen.

    Steht ATA für Analoge Tube Audio?


    Wenn der Tonarm mit dem RCA Conversion Kit ausgestattet wurde, liegt die Tonarmmasse auf einer Lötfahne die mit einer der Befestigungsschrauben am Terminal befestigt ist, hier wird dann das Massekabel angeschlossen und nach außen geführt. Den Arm ohne Masse bzw. wie Rega zu verkabeln macht keinen Sinn und ich denke das es auch nicht der Fall ist.


    Nach dem Umbau meines SME hatte ich vergessen, das Massekabel an zu schließen und dadurch das gleiche Brummproblem bei Berührungen mit dem Arm.

    Das mag nicht sein, es ist so, ersichtlich anhand der technischen Daten der Systeme.


    Was in deinen Ohren gleich klingt, ist das für nahezu alle Ortofon typische Klangbild, das ist bei den meisten anderen Systemherstellern wie z.B. Grado oder Audio Technica nicht anders. Das hat auch nichts mit ohralen Qualen zu tun, ist alles nur eine Frage des persönlichen Hörgeschmacks. Ich würde bei mir nie ein Grado unter den Tonarm schnallen, nicht weil sie schlecht sind, weil sie mir vom Klangbild einfach nicht zusagen.

    Gut das die Geschmäcker verschieden sind, sonst würden wir alle mit den gleichen Systemen hören.


    Die 2M Serie hat im direkten Vergleich zur OM Serie komplett andere technische Daten für die Generatoren, nur der Aufbau des Nadeleinschubs ist identisch und das ist bei vielen Systemherstellern nicht anders. Das die 2M Serie nur alter Kram im neuen Gewand ist, ist mMn. sehr weit hergeholt.

    Dann muss es wohl da noch unterschiedliche Headshells geben, meine AV-101S liegen mit Kabel und VA-Schrauben bei 19,3g, das AV-1 mit Kabel und VA-Schrauben bei 13,2g, gewogen auf einer Schmuck Feinwaage.

    Das Orsonic AV-101 ist mMn. eins der Besten Headshells, ich habe selber zwei davon im Einsatz. Mit Kabel und Schrauben liegt es aber über 18g, das wird am SME aber schon eng und passt nur zu entsprechend hart aufgehangenen Systemen.

    Bei ausgedruckten Schablonen Stanze ich das Loch für den Plattendorn mit einem 7mm Locheisen aus, dann sitzt es stramm auf dem Dorn. Bei den meisten Schablonen aus dem Netz ist eine Maßstabsangabe eingefügt, die zur Kontrolle/Nachmessen nach dem Ausdruck gedacht ist. Auch die beiden Nullpunkte können vermessen werden, mit einem Drucker der die feinen Linien sauber drucken kann, sehe ich da dann kein Problem.

    Wie Achim am Anfang schon erwähnt hat, liegt bei der Rega Tonarminnenverkabelung die Masse auf Signal, wie es auch bei manchen Thorens Tonarmen der Fall ist.


    Ein separates Massekabel am Tonarm anbringen bringt nichts, wenn die Verbindung zur Signalader nicht aufgehoben wird. Bei meinem Rega RB300 habe ich eine Neuverkabelung mit separater Masse durchgeführt und hatte Ruhe.

    Bei Rega und SME Tonarmen verwende ich ausschließlich die Original beiliegenden Schablonen. Meine 12" Tonarme (Schick/Ortofon/Groovemaster) haben eine Baerwald/IEC Geometrie und hier kommt der Feikert Protractor zum Einsatz. Alle anderen Tonarme werden entsprechend ihrer Spezifikationen (Überhang/Nulldurchgänge) eingestellt, weicht das von den gängigen Werten ab, dann mit DIY Schablone auf Millimeterpapier.


    Wenn ich die Tonarm entsprechenden Werte nicht auf Anhieb finde, habe ich hier eine kleine Hilfe.

    In Verbindung mit meinem SME 3009 Series II nutze ich für diesen Zweck folgende Headshells


    - Technics mit 7,5g

    - Audio Technica MS8 mit ca. 8g, nur noch gebraucht

    - Audio Technica MS9 mit ca. 9g, nur noch gebraucht

    - Audio Technica MG10 mit ca. 10g

    Nein, auf einer Hochglanz-bzw. Spiegelpolierten Oberfläche hält kein Lack, dass wurde mir von mehreren Gewerbebetrieben die den ganzen Tag nichts anderes machen, auf Nachfrage mitgeteilt. Zaponlack gibt es schon gefühlt 100 Jahre, der wurde nicht speziell für diesen Zweck entwickelt.


    Die Begründung war bei allen die gleiche, beim mechanischen polieren wird ähnlich wie beim Hochglanzverdichten die Oberfläche verdichtet und geschlossen, auf Grund der verdichteten Oberfläche kann der Lack keine dauerhafte Verbindung mit dieser eingehen und der Lack lässt sich nach kurzer Zeit wie eine Haut abziehen.


    Mein Felgenveredler hatte für kurze Zeit die Lackierung HG Polierter Felgen mit einem Speziallack im Programm, hat es aber nach sehr kurzer Zeit auf Grund der Reklamationen nicht mehr angeboten.

    Keramikversiegelung wird als Oberflächenschutz als 1K und 2K Version angeboten. Im Gegensatz zur Versiegelung mit Wachs usw. wird hierbei eine echte Schutzschicht auf das Material aufgebracht die eine sehr hohe Standzeit hat. Bei einer guten Keramikversiegelung beim Auto wird die Standzeit mit ca. 6 Monaten bis zu zwei Jahren angegeben, Lack wird aber im Gegensatz zu einem Plattenteller mechanisch ganz anders beansprucht.

    Auf einem richtig auf Hochglanz poliertem Teller hält kein Lack, egal welcher dafür verwendet wird.


    Im Laufe der Zeit habe ich schon über 20 Thorens Teller poliert, bei keinem gab es Probleme auf Grund schlechter Material Qualität, das sah bei manchen Tellern japanischer Hersteller schon ganz anders aus. Ob einem das "Bling-Bling" auf einem Thorens oder anderen Laufwerken gefällt ist reine Geschmacksache und muss jeder für sich entscheiden.


    Die Hochglanz polierten Teller werden bei mir nach abgeschlossener Arbeit mit Isoprop entfettet und mit Keramikversiegelung versiegelt, da läuft nichts mehr an durch Luft, Feuchtigkeit oder Fingerabdrücke. Die Versiegelung hält bei mir jetzt schon seit gut vier Jahren, Schmutz und Fingerabdrücke lassen sich Rückstandslos mit einem feuchten Microfasertuch entfernen.


    Für mich war es diesen Aufwand wert..

    Den Thorens TD 125 mit SME 3009 Tonarm von 1968 habe ich vor ein paar Jahren erworben, allerdings mit einem Ortofon SL15 MC System.


    Wenn es sich um den SME 3009 Series II handelt, hat er eine eff. Masse von 12,5g und ist recht flexibel was die Wahl des Tonabnehmers angeht. Über die Qualität des Stanton kann ich mangels persönlicher Erfahrungen nichts sagen. Alternativ passen zum Tonarm z.B.die Ortofon VM und 2M Serie sehr gut, aber auch die Audio Technica VM Serie passt sehr gut.


    Leider konnte ich zu den technischen Daten der Phonostufe der Mcintosh nicht viel in Erfahrung bringen, da können andere User vielleicht etwas zu beisteuern. Grundsätzlich halte ich die Vorstufe mit der passenden System Kombi aber für sehr gut.

    Da durch meine Hände bzw. sich in meinem Besitz einige Thorens Laufwerke befinden, hatte ich schon öfter das Vergnügen einen Teller zu überarbeiten.


    Das Polieren des Thorens Plattentellers ist mit etwas handwerklichem Geschick und den passenden Mitteln/Maschinen kein Problem, kostet aber wie bereits erwähnt einiges an Körpereinsatz. Abhängig vom Aufwand den man betreiben möchte, kann das Ergebnis dann so oder so aussehen


    thorens-td125_581009.jpg



    Zum Polieren werden di folgenden Dinge benötigt


    - Nassschleifpapier Körnung 800/1000/2000/3000 je ein Bogen

    - 2x Filzpolierscheibe mit passendem Adapter

    - Schwabbelscheibe

    - Polierwachs Blau oder Polierset

    - Spannbock/Halter Bohrmaschine

    - Bohrmaschine mit Drehzahlregelung

    - Never Dull

    - Keramikversiegelung


    Ob sich die Anschaffung der benötigten Komponenten zum polieren eines Tellers lohnt, muss Henning selber entscheiden.