Posts by seb

    Ob man sowas "braucht", darf jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich persönlich würde ganz gern abschätzen können, welche Lebensdauer ein TA noch zu erwarten hat.


    Dabei geht es mir nicht um absolute Präzision, aber wenn man einen TA mehrere Jahre nutzt, ggf. noch zusammen oder im Wechsel mit anderen TAs, könnte ich hinterher keine seriöse Schätzung der Laufzeit mehr abgeben.


    Wenn man den Abnehmer bis zum seinem Lebensende verwendet, ist das wahrscheinlich auch schnuppe, aber falls man sich doch irgendwann einmal davon trennen will finde ich eine seriöse Laufzeitabschätzung schon allein für die Preisfindung wichtig.


    Man sieht ja gelegentlich Angebote von teuren TAs wo der Verkäufer nicht in der Lage ist, irgendwelche Angaben zum Alter oder der Laufzeit beizusteuern - sowas würde ich persönlich nie kaufen.

    Sicher kann der Verkäufer auch irgendeinen Phantasiewert nennen - nachprüfen kann man es ja in der Regel nicht.

    Da muss man dann halt selbst wissen, wie vertrauenswürdig man den potentiellen Vertragspartner einschätzt.


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Für iPhone/iPad-Nutzer kann ich die App Tally Counters sehr empfehlen.

    Erfasst mehrere Zähler, man kann das Verringern eines Zählers unterbinden und die Daten werden per iCloud über alle Geräte synchronisiert.


    Ich bin mit dem Autor nicht verwandt und erhalte auch keine Beteiligung an den Einnahmen... ;)


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Das ist auf jeden Fall nicht normal.

    Meine ON hat nun auch schon einige Jährchen auf dem Buckel und ich kann den Arm mit einem Finger und leichtem Druck bis zur Endposition herunterdrücken.
    Beim Loslassen wird er durch die Federkraft wieder nach oben gedrückt.

    Ich vermute bei Dir irgendwelche Ablagerungen in der Führungsnut oder etwas in der Art - man kann leider auch von Oben nicht wirklich viel sehen.

    Ggf. hilft es mal mit einer Zahnbürste und irgendwelchen kalklösenden Reinigern die Führungsnut zu bearbeiten (auf Verträglichkeit mit dem Kunststoff achten).

    Ansonsten würde ich entweder die Maschine mal zum Service schicken oder Arm/Buchse durch neue Teile ersetzen - Garantie hast du ja vermutlich keine mehr.


    Aus meiner Sicht ist es entweder eine Art von Verschmutzung - dann sollte sich diese ja auch irgendwie entfernen lassen - oder eine mechanische Verformung bei mindestens einem der beteiligten Teile - dann brauchst du davon vermutlich eh ein neues.

    Gewaltanwendung bei den Kunststoffteilen ist da vermutlich eher kontraproduktiv.


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Der Abstand passt automatisch, wenn Du es nach der Schablone eingestellt bekommen hast.

    Bei ein paar mm Abweichung steht lediglich der TA nicht mehr parallel zu den Kanten im Headshell.

    Bei größerer Abweichung lässt sich der TA mit der Schablone nicht einstellen, weil immer ein Parameter, Kröpfung oder Überhang, nicht passen und irgendwann die Langlöcher im Headshell zuende sind.


    Ansonsten gibt Nottingham für die 10" Arme einen Abstand von 222mm an.

    Das sollte man allerdings, angesichts der wohl existierenden Toleranzen bei der tatsächlichen Armlänge der jeweiligen Tonarmexemplare, nicht als in Stein gemeißelt sehen.


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Der Konstrukteur der Lautsprecher sorgt durch die Auswahl der Chassis und die Abstimmung der Frequenzweiche, dass diese zueinander passen - also, um bei deinem Beispiel zu bleiben, über den (idealerweise) gesamten Frequenzbereich bei zugeführten 1W Leistung mit 93 dB tönen.


    Würde man einen 80dB Tieftöner mit einem 100dB Hochtöner in einer Box kombinieren, muss der Hochtöner entsprechend abgesenkt werden (also weniger Leistung von der Frequenzweiche bekommen), denn sonst wäre er ja ständig viel zu laut und der Klang wäre extrem höhenlastig.


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Bei mir hilft es meistens, den Arm per Lifthebel bewusst langsamer abzusenken.

    Viele (besonders 180g) Platten haben auch außen eine Wulst, die bis in den Bereich der Einlaufrille reicht, so dass man die Nadel quasi "am Berghang" absetzt.

    Hier kann es schon helfen, einen Punkt etwas weiter innen anzupeilen (sofern möglich).


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Hm, also wie gesagt, mir ist nichts störend aufgefallen.

    Falls Du die Möglichkeit hast, könntest Du evtl. mal beispielhaft einen Soundschnipsel hochladen.


    Ein verschmutzter Abtastdiamant scheidet aus, nehme ich an?


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Ich habe meine schwarze Pressung gerade mal aufgelegt und mit die A-Seite konzentriert (über Lautsprecher) angehört.

    Dort kann ich beim besten Willen kein Rauschen ausmachen, das sich mit deiner Beschreibung decken würde.


    Hast Du mal in die Streaming-Version des Albums reingehört, evtl. ist es ein gewollter Effekt?


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Die Filter sind Tiefpassfilter, die auf der analogen Seite das Signal auf 20Hz-20kHz begrenzen.

    Systembedingt gibt es bei der D/A-Wandlung "Störsignale" oberhalb der halben Samplingfrequenz, die man damit wegfiltert (Stichwort Aliasing).

    Da man so ein analoges Filter nicht beliebig steil bauen kann, gibt es verschiedene Ansätze, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

    Z.B. kann man ab 18 kHz etwas Hochtonpegel opfern und hat dafür weniger "Überschwinger" als bei einem steileren Filter.


    Mein Cambridge Streamer hat auch ein umschaltbares Digitalfilter - ich konnte bisher beim besten Willen keine Unterschiede dazwischen vernehmen.


    Wenn Du einen externen DAC anschliesst, greifen die Filter des CDP nicht.

    Die setzen wie gesagt am Ende der D/A-Wandlug ein; Du könntest einen DAC mit umschaltbaren Filtern ausprobieren.


    Zu 1) kann ich nix sagen.


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Eher nicht. Die Gläss ist zunächst mal mindestens viermal so teuer wie eine Okki Nokki und der Reinigungsvorgang läuft komplett automatisch ab.

    Bei der Okki Nokki ist halt Handarbeit angesagt und das Ergebnis hängt logischerweise vom eingesetzten Reinigungsmittel, der Bürste und letztendlich der "Reinigungstechnik" des Nutzers ab.


    Möglicherweise löst man mit Ultraschall noch etwas mehr Schmutz aus den Rillen, aber ich denke nicht, dass man da von "deutlich besser" sprechen kann - wohlgemerkt, ich habe noch keine Gläss benutzt.


    Meiner Meinung nach liegen die Vorteile eher in der Automatik.

    Als Plattenhändler mit Gewinnerzielungsabsicht würde ich mir auch keine ON in den Laden stellen.


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Ich wasche immer nur in eine Richtung, richtig.

    In der Regel kaufe ich keine gebrauchten Platten, insofern hält sich deren Verschmutzung normalerweise in Grenzen und es reicht eine kurze Wäsche ohne diese Bürstenkonstruktion.

    Es war halt nur ein Beispiel, dass man es notfalls so machen kann.


    Sollte man regelmäßig länger schrubben müssen, wäre vermutlich der zusätzliche Bürstenarm vorzuziehen.


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Wenn's mal länger dauert, kann man die MoFi Bürste mit dem Absaugarm "festklemmen" (Reinigungsrichtung im Uhrzeigersinn).

    Der Bürstenarm ist natürlich schicker und weniger fummelig.


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Mit gefällt's gut - ich frage mich allerdings, ob sich in dem Freiraum unter den Geräten nicht haufenweise Staubflusen ansammeln und sich wegen der Rohre ringsum nur schlecht mit dem Staubsauger erreichen lassen.


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Ach ja, stimmt, so war das - HTA ist synonym zum Azimuth (das wird auch in einem englischen Artikel über Adjust+ so verwendet - und Adjust+ ist primär dafür da, den Azimuth zu optimieren).

    Das bedeutet aber nur, dass HTA eben nicht das gleiche ist, wie der horizontale Spurfehlwinkel.

    Und HTA bezeichnet auch nicht, wie von mir fälschlicherweise angenommen, den Drehwinkel des Tonabnehmers im Headshell (dafür gibt es, meine ich, keine direkte Bezeichnung).


    Viele Grüße,

    Sebastian

    Also unter der Annahme, dass mein oben Geschriebenes alles korrekt ist:


    HTA: Winkel des Tonabnehmers im Headshell (Bild in Beitrag #5).


    Horizontaler Spurfehlwinkel: (systembedingte) Fehlstellung des Diamanten in der Rille (Bild in Beitrag #11).

    Bei Tangentialtonarmen üblicherweise praktisch Null, bei Drehtonarmen über die Plattenfläche variabel mit zwei Nullpunkten.


    Tangentialer Spurfehlwinkel: das wäre dann der Winkel des Headshells zur Rillentangente (ich nehme mal an, auf Höhe der Nadelspitze).

    Auch dieser ist bei Tangentialtonarmen Null und bei Drehtonarmen variabel.


    Dann wäre ein Tonabnehmer bei HTA 0° exakt parallel am Headshell ausgerichtet und der horizontale und tangentiale Spurfehlwinkel wären identisch.


    Für einen "kaputten" Tonabnehmer wie im Bild in Beitrag #19 würde dann gelten:

    Wenn man den Tonabnehmer exakt mit dem Headshell ausrichtet (HTA 0°), wäre der horizontale Spurfehlwinkel um einen konstanten Betrag erhöht (nämlich den Winkel um den der Nadelträger verbogen ist) - unabhängig vom Tonarmprinzip.

    Würde man den verbogenen Nadelträger durch entsprechende Drehung des Tonabnehmers im Headshell kompensieren (HTA ungleich 0°), gilt für den horizontalen Spurfehlwinkel das gleiche wie für nicht kaputte Tonabnehmer.

    Der tangentiale Spurfehlwinkel ist nur abhängig von der Tonarmgeometrie .


    Viele Grüße,

    Sebastian