Beiträge von Wickie833

    Ein kurzes Zwischen-Feedback.


    Geändert habe ich den Abstand zur Rückwand und unter die Pharoah habe ich Schieferplatten in 50x40x3cm gelegt.


    1) habe ich den Abstand zur Rückwand auf 30/39 cm verringert (2 Werte um die Einwinklung zu zeigen), dass hat schon mal ein wenig mehr "Fleisch ans Bein" gebracht. Wenn man den Vergleich so sagen kann.

    Dem restlichen Klangbild und der Darstellung hat es nicht geschadet bzw. hat es dieses nicht merkbar verändert.

    Mit der Hörposition bin ich dann noch 50-80 näher an die Lautsprecher gegangen, was sich sehr positiv auf die räumlich Wahrnehmung und Abbildung ausgewirkt hat.


    2) Unterlegen der Schieferplatten. Die Platten liegen auf aufgeklebten Filzpads an jeder Ecke auf den Eichenholz-Dielen. Darauf steht die Pharoah, direkt auf den Kufen, ebenfalls auf Filzpads.


    Obwohl die Eichendielen schon "schallhart" sein sollten, hat sich das Unterlegen der Schieferplatten nochmals ein klein bischen positiv auf den Bass ausgewirkt.


    Durch beide Veränderungen ist das Klangbild etwas ins fülligere gegangen. Es ist nicht mehr so "klinisch sauber" untenherum. Der Bass ist nicht tiefer geworden, sondern einfach ein wenig runder, aber keinswegs unsauber.


    Also für mich eine positive Entwicklung, die ich mir so auch irgendwie gewünscht habe.


    Der Crayon CIA-1t macht für meine Begriffe eine hervorragende Arbeit und ich könnte jetzt nicht auf die Schnelle sagen was ich mir eigentlich jetzt noch für eine Veränderung am Klangbild wünschen sollte. Ist sicher ein klasse Verstärker für die Pharoah!


    Noch offen ist, ich werde mich, wenn ich wieder einmal Lust und Laune habe, mit dem Abstand zwischen den Lautsprechern spielen und vielleicht auch nicht mit der Einwinkelung. Die T&F Füße kann ich zum Gegencheck auch nochmal drunter packen.


    Aber was ich so gehört habe sind die Auswirkungen, in meinen räumlichen, beschränkten Gegebenheiten eher gering.


    Man kann sagen die Pharoah klingt "out of the box" und einfach mal hingestellt ganz gut, alles andere ist wirklich Finetuning. So gesehen ein anspruchsloser Lautsprecher!


    Was bleibt, der Wunsch noch der "letzten endgültigen" Endstufe die ich kaufen werde.


    Aber damit lass ich mir Zeit, man muss den Verstärker wirklich an der selben Anlage, mit der selben Aufstellung hören, ob und was sich da überhaupt lohnt. Auch preislich. Bin zwar bereit tiefer in die Tasche zu greifen. Aber es soll sich dann schon klanglich lohnen.


    Wie gesagt, beim Crayon fehlt mir mal nicht wirklich was.


    Wenn ich irgendwann zum Testen eine Pass XA 25 kommen würde, das wäre für mich mal der erste Schritt um zu sehen wie sich das auswirkt und ob es gefällt.


    Soviel erstmal, es bleibt vorerst nur noch hinsetzten, Musik hören und geniessen.

    Ich kann zwar zum MiniRia+ nichts sagen.

    Aber ich haben den MRia+ und den halte ich für einen sehr potenten PhonoPre und er erfüllt für mich klanglich und ausstattungstechnisch ganz meinen Vorstellungen.


    Klanglich gibt sich das zum MiniRia+ vielleicht gar nicht so viel geben, es wurde halt am Gehäuse, der Ausstattung gespart, aber klanglich werden die Restek Familiengene im "kleinen" genau so vorhanden sein.


    Zum Preis vom weiter oben verlinkten Ebay Angebot kann man schon mal einen gebrauchten finden. Ich glaube ich habe für meinen als Vorführer 840,00 bezahlt.


    Lohnt sich vielleicht gleich nach dem "größeren " Ausschau zu halten.


    HTH

    Hannes

    Hast du die Pharoas an der selben Position wie die Stirlings vorher?

    Ich würde zuerst mit der Position der Lautsprecher, aber evtl. auch des Hörplatzes experimentieren.

    Mehr oder weniger an der selben Position. Weiter auseinander, aber sont habe ich da nicht so viel Spielraum im Wohnzimmer. Aber mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten werde ich mich etwas spielen.

    Ja eben. Sobald es sich um alles rund um die Lautsprecher Aufstellung/Plazierung und die daraus resultierende Raumaktustik dreht, sind wir bei trial&error.


    Aber das sind ja Dinge die man mit ein wenig Zeitaufwand schnell heraushören kann, ob es was bringt.


    Ich starte mal mit Schiefer unter den Lautprechern, diversen Füßen und Unterlagen, ein wenig rücken und schau mal in welche Richtung es geht. Dann schau ich mal weiter.


    Fakt ist, dass ich mir aber trotzdem irgendwann (m)eine letzte Endstufe gönnen werde.

    Ja, 60 cm von der Rückwand gemessen.


    Wie jetzt, legst du unter die Schieferplatte das Sylomer ?

    Ich hab das so verstanden, dass das Sylomer statt Spikes oder Füßen unter die Box kommen. :/

    Wickie833 …die Pharoah ist für eine wandnahe Aufstellung geeignet. Da sind 60 cm schon ganz schön viel.


    Auch unter diesem Gesichtspunkt könntest Du mit Verschieben testen. Ich habe auf glattem Untergrund seinerzeit vorübergehend Filzgleiter unter die T&F Füße geklebt.


    Allerdings geht es dabei nicht in erster Linie um Bass, mehr um die Ganzheitlichkeit des Klangbildes und um Räumlichkeit.

    Filz habe ich jetzt auch drunter, von daher kann ich schieben wie ich will. Werde mich damit nochmals spielen. Danke für den Tip.

    Crayon als Vollverstärker macht keinen Unterschied im Bass. Gefühlt klingt es direkt aus Linn dem in die Endstufensektion des Crayon räumlicher. Die Breite und Tiefe nimmt zu und es klingt insgesamt luftiger rund um die Musiker/Instrumente.


    Zur Rückwand kann ich leicht nochmals probiere. Aber ich denke mit 60 cm bin ich schon recht weit an der Wand.


    Um Schieferplatten wollte ich micht schon umschauen. Der lokale Steinhändler hatte da auch nicht wirklich was passendes. Das gehe ich aber nochmals an.


    Bei Unison wäre ich wieder bei der Röhre und das möchte ich eigentlich für den Zweck (Musik, TV, Radio....) nicht mehr. Da Anlage läuft oft den ganzen Tag über durch und dafür ist eine Röhre pure Verschwendung. :/

    Du kannst den 'Fehler' oder die 'Schwachstelle' (nenn es wie Du willst) des LS nicht durch Verstärker, Kabel, Netzteile usw. kompensieren.

    Wie gesagt möchte ich nicht einen Fehler geradebiegen, sondern eine tendenzielle Veränderng des Charakters der Verstärkung erreichen.


    Habe auch zum Testen meinen XTZ, aus einer kleinen Büroanlage dran, dadurch wurde es noch etwas "kühler". Also kann der Verstärker schon etwas in die gewünschte Richtung bewirken.

    Auch wenn manchen behaupten das es gar keinen Verstärkerklang gibt. :)


    Ich bin auch kein Kabelgläubiger, aber der Wechsel von T&F Blue Danube zum Linn Silver hat mir irgendwie wohler getan beim Musik hören. Ohne jetzt zu sagen das eine wäre besser als das andere.

    In ‚Anführungszeichen‘ …

    Für den TS ist es doch eine ‚Schwachstelle‘ (man beachte die Anführungszeichen) - oder? Vom LS Konstrukteur ist es so gewollt und die LS so abgestimmt wie Du selbst schreibst.

    nein, das ist vielleicht falsch rüber gekommen. Es ist keine Schwachstelle, ich bin ja grundsätzlich zufrieden. Es _könnte_ vielleicht ein Spur federnder im Bass sein.

    Fehlen im eigentlichen Sinne tut mir ja nichts. Nur könnte es nach meinen Empfinden "etwas" fülliger, wärmer, rollender (man kann es nennen wie man will) im Bass sein. Ansonsten bin ich ja recht happy. Ich habe halt, bevor ich die T&F ins Wohnzimmer gestellt habe dort 1 1/2 Jahre mit der Stirling LS3/5a mit AB-2 gehört. Und das ist halt recht voluminös im vergleich.


    Aber du beschreibst es mit leichtfüssig federnd ganz gut, wie die T&F im Bass performt.


    Muss allerdings sagen, dass ich die Stirling nach einem kurzen Gegencheck sofort wieder abgeschlossen haben. Ist man erst mal die T&F gewöhnt...... das ist halt schon eine andere Hausnummer was den Gesamt-Klangeindruck betrifft. Sonst hätt ich´s ja auch nicht gekauft.


    Die T&F stehen auf verklebten Eichendielen. Vorher hatte ich sie mit den T&F Füssen stehen, nachdem ich sie jetzt nur auf den "Kufen" (mit Filzpads drunter) stehen habe, gefällt sie mir schon wesentlich besser im Bass.


    Spielen tut ein Crayon CIA 1T (als Endstufe) direkt am Linn Klimax DSM. Als analoge Quelle spielt ein TD125 mit SME 3009 und AT OC9XML, AT AT2000T Übertrager und Restek MRIA+.


    Vorstufe möchte ich eigentlich keine mehr dazwischen schalten, ich hatte den Klimax Kontrol in der Kette und konnte keinen wirklichen Klangunterschied zum DSM feststellen.

    Darum möchte ich die Kette simpel halten und keinen Vorverstärker mehr. Der DSM tut alles, von den Eingängen und der Bedienung, so wie ich es möchte.


    Hier mal ein paar Bilder zur Aufstellung. 60 cm zur Rückwand, 220 cm auseinander, ganz leicht eingewinkelt.


    IMG_20240513_090308.jpgIMG_20240513_090318.jpgIMG_20240513_090325.jpg

    Ich betreibe meine Pharoah (Mk1) derzeit mit einem Crayon CIA 1T, der als reien Endstufe dient. Das Ganze hängt an einem Linn Klimax DSM.


    Geht so schon ganz gut, nur würde ich mir ein bisschen mehr Punch wünschen.

    Punch ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort, ich vermisse etwas den "rollenden" Bass, den ich von meinen (englischen) Holzschachteln lange Jahre gewöhnt war.


    Gut, die Pharoah ist kein Bassungetüm, aber vielleicht würde ein potenterer Verstärker der Guten noch ein weing auf die Sprünge helfen.


    Daher wäre ich an Erfahrungen oder Empfehlungen was ihr da so verwendet oder verwendet habt interessiert.


    Ich bin auf der Suche nach einer Endstufe, Transistor, keine Röhre.


    Vielleicht mag der eine oder andere kurz was daz schreiben.


    THX und Grüße

    Hannes

    Ein DSM 2 und aufwärts spielen besser, sind preislich nicht viel teurer und man hat gleich den Streamer dabei. Dabei sind sie mit Katalyst, Organik und Utopik aufrüstbar.

    Bei der Kontrol geht es mir wie beim CD 12. Optisch wunderschöne Geräte aber klanglich kein Maßstab mehr.

    Ein DSM ohne Katalyst (der DSM 2 hat bereits das Katalyst Board) kommt an die Kombination mit Kontrol noch nicht heran. Mit dem Upgrade auf Katalyst kam eine deutliche Verbesserung der DVC dann war der DSM alleine mindestens ebenbürtig, für mich war die Kontrol dann überflüssig und ich habe sie verkauft.


    Jetzt habe ich einen originalen DSM 2 mit Utopik Netzteil Update, mir geht eine Vorstufe nicht mehr ab. Komme mit einem analogen Eingang aus und erspare mir Kabel und ein ganzes Gerät. Für mich als "keep it simple" Verfechter ein Gewinn.

    Naja, ich hab (m)einen /2 um 2400 vor ca. 4 Jahren nach Holland verkauft und letztes jahr wurde genau der um 1900 angeboten. Und war einige Zeit angeboten.


    So oder so, beides akzeptable Preise. Aber die Käuferschicht dafür dürfte nicht mehr so gross sein. Zu der Zeit, als durch das Erscheinen des Klimax DSM Katalyst, viele am Markt aufgetaucht sind, haben sich alle mit einem eingedeckt, die sowas schon immer wollten.

    Angesichts der Preise, zu denen Dual Mono und Dynamik Kontrols, jetzt oft angeboten werden, geradezu ein Schnapper. Eine tolle Vorstufe. Auch ohne Drehpoti. :)


    "Weine" meiner auch manchmal nach.