Posts by arizo

    Bei uns (Großraum München) wird auch extrem viel gebaut und die Handwerker haben eigentlich wenig Zeit.
    Trotzdem nehmen sich die ortsansässigen Handwerker Zeit, wenn es mal ein Problem gibt.

    Das habe ich auch so bei einem Elektriker in dem Ort erlebt, in dem wir vorher gewohnt haben.

    Da ist unser Kühlschrank kaputt gegangen und der Elektriker hat sich wirklich Mühe gegeben, mit meiner Frau (ich war gerade auf Dienstreise) eine Lösung zu finden.

    Hier im neuen Zuhause hatte ich auch schon ein paar Mal Probleme mit der Elektrik und der Handwerker war teilweise am gleichen Tag Abends noch vor Ort, um mir mit dem Problem zu helfen.

    Das waren dann immer Dinge, die in weniger als einer halben Stunde zu lösen waren und die hat er dann auf dem Heimweg noch kurz erledigt.

    So läuft das hier in der Gegend und deshalb kann ich das nur empfehlen.

    Wenn die Handwerker bei euch nicht so hilfsbereit sind, finde ich das sehr bedauerlich für euch und kann natürlich nachvollziehen, wenn ihr euch dann mit den Einschaltstrombegrenzern helft.

    Weil so eine Sicherung auch nur "kleines Geld" kostet und ich mir den zusätzlichen Kabelsalat sparen will. ;)

    Abgesehen davon kann ich dann an jeder Sicherung mehrere solcher Kisten anschließen.

    Wenn du dann im Wohnzimmer zusätzlich zur Naim-Anlage noch deinen Mörder-PC anschließen willst, musst du schon zwei Einschaltstrombegrenzer kaufen.

    Das ist mir persönlich einfach zu unpraktisch.

    Ich hatte das Problem auch mit Naim in unserer alten Wohnung.

    Der Elektriker hat bei mir auch die Sicherung im Sicherungskasten getauscht und danach war Ruhe. Es muss ja nur der betroffene Sicherungsautomat und nicht die gesamte Elektrik ausgetauscht werden.

    Das ist sehr preisgünstig und ich würde da jetzt nicht mit zusätzlichen Geräten wie Einschaltstrombegrenzern rumwursteln.

    Das ist für mich rausgeschmissenes Geld.

    Achim :


    Natürlich sollst du basteln, wenn es dir Spaß macht!

    Es ist bei Hifi aber schon ein bisschen anders, als bei anderen Dingen.

    Bei deinem Rennrad oder Motorrad kannst du die Auswirkungen deiner Bastelarbeiten genau messen oder nachvollziehen.

    Wenn du deine Hausrunde statt in 1:30 jetzt in 1:25 schaffst, weil du dir einen Satz neuer Laufräder montiert hast, dann ist das ein handfester Beweis für eine Verbesserung.

    Beim Plattenspieler lässt sich so eine Veränderung ja meistens nicht wirklich messen und deshalb gibt es dann natürlich immer wieder Leute die dir eine klangliche Verbesserung nicht abnehmen.

    Zumal bei Hifi oft auch klangliche Unterschiede derart übertrieben dargestellt werden, wie sie definitiv oft nicht vorhanden sind.

    Mir wäre da oft eine etwas weniger enthusiastische und objektivere Beschreibung lieber.

    Allerdings steckt ja gerade bei den Bastelarbeiten immer auch viel Herzblut mit drin und ich kann gut nachvollziehen, dass man dann stolz auf seine Arbeit ist und die Bewertung entsprechend ausfällt.

    Das soll auch keine Kritik an den Bastlern sein, sondern ist einfach meine Meinung zur Frage von Markus sein.

    Klar. Wenn man mal ein paar Jahre mitliest und eventuell auch mal was schreibt, dann lernt man mit der Zeit, was man ernst nehmen kann und was nicht.

    Aber wenn man neu und unerfahren auf der Suche nach einem Gerät ist und das erste mal nach einem Rega-Plattenspieler sucht, dann fallen einfach diese vermeintlichen Verbesserungen gerade bei Rega auf.

    Und dann wird man erst mal skeptisch und schaut sich nach etwas anderem um.

    Das würde ich wahrscheinlich auch so machen, wenn ich mit Rega keine Erfahrung hätte.

    Ich bin der Meinung, dass es den Bastlern nur ums Basteln geht.

    Vor Kurzem habe ich mit einem Kumpel einen Planar 3 gegen einen Planar 6 beim Händler verglichen.

    Selbst der 3er ist klanglich schon auf so hohen Niveau, dass es sich, wenn man nur den Klang betrachtet, eigentlich nicht lohnt, mehr Geld für einen Plattenspieler auszugeben.

    Der klangliche Unterschied zwischen den beiden war (trotz anderem Tonabnehmer) dermaßen gering, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass die meisten Basteleien hier überhaupt hörbar sind.

    In der Theorie kann man sich ja vieles Ausdenken.

    Ob es einen praktischen Nutzen hat, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Vielleicht kann man das Setup auch über das Heimnetzwerk an einem Computer oder IPad machen.

    Die Bedienungsanleitung hilft dir da weiter.

    Wenn du die genaue Bezeichnung des Receivers schreiben würdest, könnten dir die anderen Nutzer hier auch besser helfen.

    Es ist natürlich gut möglich, dass dein Rack bei hohen Lautstärken mitschwingt.

    Ich habe das Gefühl, dass die Füße der Regas nach dem RP6 verbessert wurden.

    Wenn ich bei meinem ehemaligen RP6 während dem Musikhören auf das Rack geklopft habe, konnte man den Schlag über die Lautsprecher hören.

    Bei meinem RP10 höre ich dabei gar nichts.

    Ebenso beim P6 und P3, die ich letzte Woche mit einem Freund zusammen beim Händler angehört habe.

    Die müssten ja dann eigentlich weniger kritisch in der Aufstellung sein als der RP6.

    Naja... grau ist alle Theorie... ;)

    Sorry, aber ich kann eure Empfehlungen teilweise nicht nachvollziehen.

    Über den Unison Unico 90 schreibt die Stereoplay, dass er nicht für niedrige Impedanzen geeignet sei.

    Bei den genannten 2,4 Ohm würde ich ihn dann nicht einsetzen.

    Den Supernait würde ich auch nicht empfehlen.

    An meinen Lautsprechern (90dB Empfindlichkeit und 2,7 Ohm Minimalimpedanz) war das ok, aber bei hohen Lautstärken war er dann doch überfordert.

    Außerdem mag ich die technischen Eigenarten des Supernait gar nicht und würde ihn schon alleine deshalb nicht empfehlen.

    Bei 3000€ würde ich persönlich mal nach einem gebrauchten McIntosh MA7000 oder MA6900 oder Accuphase E450 schauen.