Beiträge von jhr

    In erster Linie doch einfach gute Musik, oder? OBI ist mMn völlig sinnlos und ich als alter Hase kaufe lieber schwarzes Vinyl, wenn sonst alles gleich ist. Ist glaube ich erwiesen, dass farbiges Vinyl mehr Fehler hat und auch nicht so gut klingt, oder ist da mein Wissen veraltet? Ist das blaue Vinyl wirklich kauffördernd? Ich glaube nicht. Aber wir werden die Zahlen sehen, vielleicht täusche ich mich ja auch. Ist ja keinerlei Kritik an dir, für mich ist diese Anniversary Serie halt sinnlos und enttäuschend.

    Diese Classic Records Box der Beethoven Sinfonien auf transparentem Vinyl enthält meine einzigen Platten, die nicht aus schwarzem Vinyl bestehen. Der technische Hintergrund für die Wahl von transparentem Vinyl wird in dem Link beschrieben. (Die Platten dieser Box sind klanglich gut, Staub etc. kann man auf transparentem Vinyl aber nicht erkennen -- schwarze Pressungen hätte ich lieber).


    -- Joachim


    Gripsweat - SDBR 3065 Josef Krips/LSO BEETHOVEN 9 SYMPHONIES 11LPs AUDIOPHILE CLASSIC RECORD

    Bei der Platte "The glory of Cremona" des Geigers Ruggiero Ricci (begleitet am Klavier durch Leon Pommers) geht es nicht -- wie bei anderen Platten von Ricci -- um virtuose Geigenmusik sondern um den unterschiedlichen Klang von 15 verschiedenen, wertvollen historischen Geigen.


    Wegen der Existenz einer amerikanischen Plattenfirma DECCA musste die britische DECCA ihre Platten in den USA unter dem "London" Label verkaufen. Umgekehrt hat die amerikanische DECCA ihre Platten in England unter der "Brunswick" Label verkauft -- gepresst wurden die Brunswick Platten von der englischen DECCA ... :)


    Neben dieser Brunswick SXA 4521 gibt es noch 2 weitere Platten von Ruggiero Ricci, die von der amerikanischen DECCA aufgenommen wurden: Brunswick SXA 4501 "A tribute to Kreisler" von 1962 (mit virtuoser Violinmusik) und Brunswick SXA 4529 mit Violinkonzerten von Paganini + Saint-Saens von 1964, beide kann ich empfehlen.


    -- Joachim


    ricci-cremona.jpg

    Mit OBI, boah ey ... :merci:


    Das war schon vor 14 Jahren hier ein Thema:





    Von Albert Roussel (1869 - 1937) die Sérénade Op. 30 für Flöte, Violine, Bratsche, Cello und Harfe (von 1925), gespielt von dem Quintett Marie-Claire Jamet (M-C Jamet ist die Harfistin).


    Diese Harmonia Mundi Platte (HM 735) ist aus der Reihe Musique d'Abord (mit ihren sehr minimalistischen Covern oder sogar coverlosen Platten).


    -- Joachim


    roussel-HM735c.jpg



    PS: auch auf der Platte ist dieses Impromptu pour Harpe (solo), die Sérénade Op. 30 dieser Aufnahme kann ich leider auf YT nicht finden ...


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    Was es mit meinen bestellten Testpressungen auf sich hat, weiß ich natürlich nicht. Auf jeden Fall hat DG die Testpressungen offiziell verkauft, und das zu einem wesentlich höheren Preis als die Originale. DG gibt an, dass es von der von mir bestellten Beethoven nur 10 Exemplare gäbe. Ob darüber hinaus bei Optimal Media oder DG weitere Exemplare im Umlauf sind, weiß ich natürlich nicht. Hie mal der Link zum offiziellen Verkauf der White Label Edition.


    Deutsche Grammophon - Der offizielle Shop - Beethoven: Sinfonie Nr. 7 (Original Source) - Carlos Kleiber - Vinyl - White Label Edition

    Vermutlich sind die 10 Exemplare presstechnisch aus der üblichen Charge und haben -- in Anlehnung an die früheren DGG Musterplatten, die unverkäuflich waren -- ein weißes Label.


    -- Joachim

    Normalerweise sind Testpressungen nur firmeninterne Einzelexemplare zum Ausprobieren, bevor eine größere Auflage für den Verkauf gepresst wird.


    Ich habe einige Decca, DGG und Columbia Testpressungen historischer Aufnahmen, die ich gekauft habe, da ich keine gebrauchte reguläre Pressung finden konnte. (Meine Testpressungen waren preiswert, vermutlich haben ehem. Mitarbeiter der Plattenfirmen diese nach Hause genommen und später verkauft.)


    Das Label der Decca Testpressungen hat einen "Stroborand" und den Hinweis, dass die Testpressung nicht unbedingt repräsentativ für das endgültige Produkt ist und für Plattenbesprechungen nicht verwendet werden darf. Meine alten DGG Testpressungen haben ein weißes Label. Columbia Testpressungen sind einseitig gepresst (bestehen also pro LP aus 2 Platten).


    -- Joachim


    PS: hier meine Testpressung von SXL 6030


    tebaldi6030c.jpg

    Leider bekomme ich das Foto der Gatefold Innenseite nicht hoch geladen, das Bild sei zu groß … wie auch immer …



    Grüße!

    Heino

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    Die Images I+II von Claude Debussy sind auf Vol. 4 einer Gesamteinspielung der Klaviermusik von Debussy, die Claude Helffer in den 1970er Jahren bei der HM France gemacht hat.


    -- Joachim


    helffer-a.jpg


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    ELENCO ME-78 von 1966 ist eine merkwürdige Elenco-LP. Die ME-Serie geht eigentlich nur bis ME-64 und Sergio Mendes & Brasil '66 ist eine US-Aufnahme von A&M Records (A&M, LP-116). Vermutlich hat die brasilianische Pressung einfach irgendeine ME-Nummer >64 erhalten. :/


    -- Joachim


    mendes-ME78-l.jpg


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    Hallo Reinhard,


    ich höre alte, gebrauchte Platten aus dem Zeitraum 1950-1970 gerne mit DL103 und SPU-A (also Rundnadel), daher finde ich die G-Version des V 15 III interessant. Allerdings hatte mein Dual 704 Mitte der 1980er einen Motorschaden (ein Bekannter in England hat ihn repariert + behalten) -- ich habe mir dann einen Garrard 301 für 200 DM gekauft (mit einem schweren Tonarm und einem anderen Tonabnehmer, mit Rundnadel). Den Garrard habe ich noch immer (jetzt läuft er mit Mono-Tonabnehmer).


    Viele Grüße


    Joachim

    Mario Reis (1907-1981) war ein Samba-Sänger, der am Ende seiner Karriere diese Platte bei Elenco gemacht hat: "Ao meu Rio" (ELENCO ME-22).


    -- Joachim


    reis-ME22.jpg


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    Die LP "Cantiga de Longe" (ELENCO SE-1006) von Edu Lobo wurde in LA, USA, aufgenommen und 1970 nur als Stereopressung veröffentlicht.


    -- Joachim



    edu-lobo-cantiga.jpg


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    Die ERC sind oft innerhalb 1 Stunde ausverkauft, es werden nur ein paar hundert Stk hergestellt. Möglichst nah am Original, oft auch in Mono. Für eine absolute Lieblingsaufnahme würde ich auch hier zugreifen, ...

    Scheinbar macht ERC generell Auflagen von 300 Exemplaren, gleich verbunden mit der Ankündigung, dass es künftig keine Nachpressung geben wird. Und sämtliche Reissues von ERC sind aktuell ausverkauft:


    The Electric Recording Company.


    The Electric Recording Company.


    Es gibt auch Videos von ERC, die zeigen wie die Lackfolien der Monopressungen mit historischen Mono-Schneideköpfen von Ortofon geschnitten werden. Aus einer Lackfolie könnte man locker (ohne Qualitätsverlust) eine hinreichend grosse Zahl von Vater-, Mutter- und Pressmatrizen für viele 1000 Platten anfertigen -- die Beschränkung auf 300er Auflagen ist in meinen Augen eine extreme künstliche Verknappung die dazu führt, dass oft Originalpressungen im NM Zustand deutlich günstiger sind. :/


    Ich finde diese Verkaufsstrategie von ERC alles andere als sympathisch ...


    -- Joachim

    Meine SDD 145 (mit 3D/3E Matrizen und KT Taxcode, d.h., zwischen 1963 und 1968 hergestellt) unterscheidet sich klanglich nicht wesentlich von meiner London CS 6191 von 1960 (mit 1E/1E Matrizen, wie die erste Auflage der SXL 2246).


    Auch die andere Maag / Mendelssohn Decca (Midsummer night's dream) habe ich als London CS 6001 und als SDD 159 (und nicht als SXL 2060).


    Die SXL-Ausgaben haben halt andere Cover.


    -- Joachim

    Dann gibt es noch zwei Vokalquartette, das Quarteto Em Cy (mit 4 Sängerinnen) und MPB4 (mit 4 Sängern), die viele Platten auf dem Elenco Label haben. Unten meine 3 Platten von MPB4 (ELENCO ME-32, ME-43 und ME-64), wobei es von ME-64 (1971 erschienen) wohl nur Stereopressungen gibt, die eigentlich SE-xxxx Katalognummern haben sollten.


    Leider singen beide Vokalquartette in der Regel nicht A Capella (inzwischen höre ich die MPB4 Platten nur noch selten, zum Portugiesisch lernen waren sie aber nützlich für mich).


    -- Joachim



    MPB4-ME32.jpgMPB4-ME43.jpgMPB4-ME64.jpg

    Auch die nächste Elenco-Platte von Baden Powell (von 1970) ist noch in Mono (ELENCO ME-63). Die Texte dieser Aufnahme stammen von Paulo Cesar Pinheiro -- musikalisch ist ME-63 eine Fortsetzung der Platte "Os Afro sambas" von 1966 (auf dem Label FORMA), die Texte der Forma-Platte stammen von Vinicius Moraes.


    -- Joachim


    baden-ME63.JPGbaden-FM16.jpg



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    "27 horas de estudio" von Baden Powell ist noch im Jahr 1969 als Mono-Pressung erschienen (ELENCO ME-57) und wurde im selben Jahr in Rio de Janeiro aufgenommen. Beteiligte Musiker:


    Baden Powell (git, vocals)

    Ernesto Ribeiro-Goncalves (b)

    Helio Schiavo (dr)

    Alfredo Bessa (perc)


    -- Joachim


    baden-ME57.jpg


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