Posts by jhr

    Herumschwurbeln ist ein nicht besonders respektvoller Begriff demjenigen gegenüber, auf den er sich bezieht.


    Möchte ich nur im Sinne des respektvollen Umgangs miteinander anmerken.

    Im Beitrag #110 steht, dass ein Herr M. *nicht* herumschwurbelt. Wieso soll daraus folgen, dass jemand im Umkehrschluss damit des Herumschwurbelns bezichtigt wird?


    -- Joachim

    Hallo Alessandro,


    wir können uns hier mit dem Vornamen begrüssen, da wir unsere Beiträge mit unseren Vornamen unterschreiben -- das finde ich gut!


    Zum Threadersteller Neil1962 hast Du mir gegenüber einen beträchtlichen Wissensvorsprung -- Dir ist bekannt, dass er Torsten heisst und ein feiner Mensch ist. Das will ich nicht in Abrede stellen!


    Wenn man für eine Frage einen separaten Thread eröffnet, dann wäre eine genaue Schilderung des Hintergrundes hilfreich (z.B. die Benennung der Tonabnehmer die in dem gesuchten Tonarm verwendet werden sollen). Und noch wichtiger finde ich es, dass der Threadersteller "seinen" Thread selbst moderiert, auf Rückfragen reagiert und am Ende -- bevor er selbst aussteigt -- bestenfalls die erhaltenen Informationen und den Erkenntnisgewinn durch den Thread kurz zusammenfasst. (Vielleicht sollte man dann sogar den Thread für beendet erklären, um zu vermeiden, dass er in einen endlos langen Zombie-Thread mutiert -- von der Länge trifft das auf den aktuellen Thread natürlich nicht zu. Aber aktuell gibt es ja Beispiele solcher Threads hier im Forum.)


    Viele Grüße


    Joachim

    In einem anderen Thread war die Rede von einem SPU-A. Ein SPU-G passt in den Swissonor TA 10 Arm, aber wenn ich bereits einen TP 14 hätte würde ich vielleicht am Armrohr einen Bajonett-Anschluss für die Aufnahme der Pins des SPU-G(M) anbringen (lassen).


    Es stellt sich auch immer die Frage der Flexibilität: möchte man ausser diversen Ortofon in der G-Shell noch andere Tonabnehmer verwenden können, etc. Mit einem SME 4-Pin Bajonett-Anschluss am Arm, der ein SPU-G aufnehmen kann, kann man an einer anderen Headshell diverse andere Tonabnehmer mit einer niedrigen Compliance montieren. Das ist der Vorteil gegenüber Armen, die für das SPU-A geeignet sind.


    -- Joachim

    1) Gefühlt ist das bereits der 10. Thread den "Neil1962" zum Arm seines Thorens erstellt hat. Nach der Ausgangsfrage zieht er sich dann vornehm zurück (ohne zu sagen welchen Tonabnehmer er verwenden will etc.). Nach einiger Zeit eröffnet er den nächsten Thread mit derselben Fragestellung.


    2) Nachdem sich der Threadersteller verabschiedet hat kommen dann die immer wiederkehrenden Kommentare der üblichen Verdächtigen -- etwa für die Bezeichnung "Blechbüchse" für Thorens und EMT Arme (und ihre Varianten) von "megaheinz" erhält man mit der Suche im Forum bereits 75 Treffer. Ähnlich vehement äussert sich dann der Thorens / EMT Fanclub in die andere Richtung.


    3) Noch schlimmer sind einige andere Threads ... Natürlich kann man solche Threads passiv mitlesen oder ganz ignorieren (oder sich ganz aus dem Forum abmelden ...).


    -- Joachim

    Auf dieser Seite (von Pasini)


    http://www.stefanopasini.it/EMT929_vs_TP14_length.htm


    sind EMT 929 und TP 14 im Vergleich abgebildet. Bis auf das Problem mit dem 4-Pin-Anschluss (EMT-Raute beim 929 vs. SME beim SPU-A) könnte man in den EMT 929 ein SPU-A statt ein TSD 15 einbauen.


    Wenn man für das SPU-A und den TP 14 einen Adapter SME auf EMT-Raute hätte dann könnte es von der Geometrie passen, oder? Vielleicht gibt es dann für den TP 14 noch ein Ausgleichgewicht um SPU-A + Adapter auszubalancieren?


    Aber das sind Mutmassungen, ich selbst habe keinen TP 14.


    -- Joachim

    .....


    Gibt es eigentlich eine Oistrach Aufnahme mit den Vier Jahreszeiten?


    .....

    Ich kenne keine auf LP erschienene Aufnahme -- auf YouTube findet man diese Live-Aufnahme aus Moskau von 1961: David Oistrach spielt den "Winter" mit Klavierbegleitung (am Klavier: Frida Bauer):


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    Viele Grüße


    Joachim

    Das Frage "welche Aufnahme der 4 Jz" hatten wir schon mehrfach in Threads -- daher nur ein kurzer Hinweis: es gibt eine Aufnahme der Argo (vielleicht meint Nadja mit Decca das Sublabel Argo) auf welcher Marriner die ASMIF dirigiert -- mit Alan Loveday an der 1. Geige. Diese Aufnahme finde ich musikalisch gut und klanglich überragend -- Argo 654 (Erstpressung von 1970 hat noch das Argo in der Ellipse Label, die Argo im Rechteck Pressungen sind aber auch nicht schlechter).


    Viele Grüße


    Joachim


    zrg654.jpg

    Hallo Matthias,


    bei den Aufnahmen der Streichquartette von Bartok mit dem Julliard Qt. (Columbia Rec. Studios, NY, Mai -- September 1963) ist mir zum ersten mal aufgefallen, dass die englischen SAX auch bei Übernahmen inzwischen extrem viel teurer als die Originalpressungen sind. Und auf den Labeln der SAX-Pressungen findet man in der Regel keinen Hinweis auf solche Übernahmen. Danach habe ich mir meine preiswerten Angel- und US-Columbia-Pressungen genauer angeschaut: etliche wurden in den US aufgenommen und sind vor der entsprechenden SAX erschienen.


    Aber Angel hat vor 1955 der englischen H.M.V. gehört, wurde dann von Capitol übernommen und ging in den 1970ern wieder zurück an die EMI. Deshalb war die EMI später wieder die Eigentümerin dieser Aufnahmen.


    Viele Grüße


    Joachim

    Hallo Matthias,


    das ist eine schöne Aufnahme. Der Reissue der englischen Columbia SAX 2579 ist meines Wissens von Testament. Bei vielen SAX ist die amerikanische Angel Pressung der Reissue der entsprechenden englischen Aufnahme/Pressung -- im vorliegenden Fall ist das umgekehrt. Die Platte wurde in den USA aufgenommen und die erste Pressung von 1964 ist die

    Angel S 36006 (die in der Regel nicht viel kostet).


    Viele Grüße


    Joachim

    Bei den neu gekauften oder im Reparaturservice neu eingebauten Systemen kann ich keinen Zusammenhang zwischen der Seriennummer und dem Datum des beigelegten technischen Protokolls erkennen (Ortofon selbst vielleicht schon ...). Meine SPU-A aus dem Reparaturservice von 2018 und 2019 haben 6-stellige Seriennummern 74xxxx bzw. 91xxxx, mein 2020 repariertes Mono CA25 di hat eine 5-stellige Seriennummer.


    -- Joachim

    Ergänzung: einen Hinweis auf die früher verwendeten Nadeltypen erhält man aus der Angabe der effektiven Masse in alten Ortofon-Katalogen.


    1) Für das CA 25 di (Version von 1996): "effective mass at needle point 2,5 mg", Diamant sphärisch (ohne Erwähnung von nackt).


    2) Type C professional: "effective mass at needle point 1,5 mg".


    Dies ist ein Hinweis darauf, dass das Type C einen nackten Diamant hatte und sein Nachfolger CA 25 di einen geklebten (wie inzwischen auch die CA 25 di aus dem Reparaturservice).


    -- Joachim

    Mein C-type mono (der Vorgänger des CA 25 Di mono) hat einen nackten Diamanten. Die (Stereo) SPU-A gab es ja ab 1959 -- zumindest die Exemplare aus den 1980er Jahren hatten nackte Diamanten (aber vielleicht gab es in dem gesamten Produktionszeitraum immer einmal wieder Variationen).


    Mein C-type habe ich gebraucht gekauft, vielleicht (sogar wahrscheinlich) wurde es vor meinem Kauf schon einmal restauriert.


    Viele Grüße


    Joachim

    Meine von Ortofon reparierten SPU-A haben nackte Diamanten. Dagegen hat mein repariertes "SPU" Mono CA 25 Di einen geklebten (mit 25 mu Verrundung). Geschadet hätte es wohl nicht, wenn Ortofon dem SPU-A Wood einen nackten Diamanten spendiert hätte. Vielleicht ist die Verfügbarkeit von nackten Diamanten inzwischen ein Problem (es gibt nicht mehr so viele Nadelschleifer wie noch vor 40 Jahren).


    Viele Grüße


    Joachim

    In #3.234 hatte ich einen Informationstext von Ortofon verlinkt -- vermutlich ist der Text out-of-date und der Link scheint nicht zu funktionieren. Wenn man allerdings in eine Suchmaschine "Ortofon" und


    everything_you_need_to_know_about_styli_types.pdf


    eingibt, dann erhält man die entsprechende PDF-Datei. In diesem Text betont Ortofon die qualitativen Vorteile nackter Diamanten. Dabei argumentiert Ortofon nicht mit der festeren Verbindung von nacktem Diamant und Nadelträger gegenüber einem an einem Metallschaft angeklebten Diamanten (wobei der Metallschaft am Nadelträger befestigt ist), wie in einigen Beiträgen oben, sondern mit der erhöhten Masse von

    Metallschaft + angeklebtem Diamant gegenüber einem nackten Diamanten.


    Aus dieser Sicht ist es erstaunlich, dass Ortofon im preiswerteren SPU classic nackte Diamanten verwendet und im erheblich teureren SPU-A Wood geklebte.


    Viele Grüße


    Joachim

    Die "Last recordings" (11.06.1964) schlagen "Last date" um 9 Tage :-)


    "Last date" von Eric Dolphy wurde am 2.06.1964 in Hilversum aufgenommen, in der Besetzung:


    Bass – Jacques Schols

    Drums – Han Bennink

    Flute, Bass Clarinet, Alto Saxophone – Eric Dolphy

    Piano – Misha Mengelberg.


    1964 auf dem Fontana Label erschienen (ich habe einen Reissue von 1976: Amiga 855494).


    Viele Grüße


    Joachim


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    Hallo Jörg,


    danke für den Tipp -- hatte die Platte umgehend bestellt und habe sie heute erhalten. Auf der Cover-Rückseite wird eine weitere Landsdowne-Aufnahme von Don Rendell (mit Neil Ardley + Ian Carr) erwähnt: "Greek variations" (Columbia SCX 6414). Von dieser wird bei Discogs dieser Reissue (als unofficial release) aufgeführt:


    https://www.discogs.com/de/Nei…xercises/release/10341980


    Stammt der auch von Gearbox?


    Viele Grüße


    Joachim


    PS: musikalisch finde ich "Greek variations" etwas "exotisch" und nicht so interessant wie "Space walk".

    "Meet Don Rendell" mit dem Don Rendell Quartett (Tempo Records LAP1, eine 10 Zoll Mono-LP von 1955 / es gibt einen japanischen Reissue).


    Viele Grüße


    Joachim


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    meet-don-rendell.jpg