Posts by Groove-T

    Stehwellen sind auch Interferenzen. Dann gibz Wellenberg oder Wellental. Der Frequenz ist das egal.

    Untenrum hört man es sofort beim rumlaufen, obenrum reicht es den Kopf etwas zu drehen.


    Fledermäuse können das gut sogar während des Fluges. Die haben einen analogen Bordrechner für die Intermodulation und so Zeugs.

    Hochtöner im Ultraschallbereich sind meist arbeitslos, weil auf Platten eeeeeeeeeeeextrem selten mehr als 20 Khz drauf ist, da die Schneidemaschine vorher alles kappt.


    Zum Thema Boxen einlaufen, ja, hört man mitunter, sind Gummiteile etc. die man weichkneten muss, wurde hier schon mehrfach erörtert.

    Wie man es macht ist der Box egal, mit viel Pegel und Breitbandrauschen gehts flott.

    Mit Sägezahn und Rechtecken wär ich vorsichtig wegen abfackeln der Hochtöner, das geht nicht unter Garantie.


    Mit Musik macht es wenigstens Spass dabei.

    die Achse läuft an vier Punkten, je zwei gegenüberliegend, die Achse/Teller Kombi wird vom String in Position gehalten.


    verständlich? - kein String, der Teller kippt, Reibung auf niedrigstem Niveau.

    Also, Achse liegt unten mit ner Kugel auf, ca 1 cm darüber oder so davon sind 2 Lagerkugeln dicht beieinander , da soll die Achse gegen drücken, ca 6 cm oder so weiter oben nochmal 2 Kugeln , aber 180 Grad gegenüber den unteren, damit das Ding nicht kippt zieht der Riemen vom Motor her, so soll die Reibung minimiert werden.


    Ist die Riemenspannung schwach, dann eierts mit dem Riemen, ist der Zug hoch wird der Motor-Rumpel stärker übertragen.

    Die Hauptreibung liegt aber unten, je nach Tellergewicht varierts.

    Ergo hat der Riemen mit seinem Zug viel Einfluss.


    Ich weiss keine andere technische Anwendung für dieses Antriebssystem, das wird wohl einen Grund haben.

    Jede Präzisionsdrehbank oder ähnlich funzt anders, damit die Verhältnisse möglichst konstant und berechenbar sind. Gummiriemen sind nachgiebig und/oder haben Slip wie alle runden Gummiteile auf runden Metallachsen.

    Die Motoren selbiger Konstruktionen sind garantiert mit herkömmlichen Lagern gemacht. Warum wohl??? Nur so mal frag...


    Das Tonarmlager mit dem Golfball garantiert keinen definierten Verhältnisse wie geführte Präzisionslager, aber ich halt mich da mal zurück, weil in diesem Bereich zählt ja nur das was man subjektiv hört. Dasselbe gilt für magnetisch aufgehängte Lager.

    Dämpfung zu beherrschen ist eine Kunst. Lagerführung bestimmt auch.


    Maschinen für den Schnitt von LPs ab Mastertape haben allesamt geführte Lager und DD-Antrieb, da könnte man sich womöglich fragen, ob denn LPs überhaupt gut geschnitten sind, falls die Erfinder wie William Firebaugh oder Herr Moghhaddam oder sonstwer bahnbrechende Erfindungen anboten, die überlegen sein sollen.

    Kleiner Nachtrag:


    Als Antrieb reicht ein Einphasen-Kondensator-Sychronmotor, denn aufwendige Netzteile sind unnötig wegen des hohen Trägheitsmomentes des Tellers.


    Das hohe Trägheitsmoment wirkt für den Motor wie ein Filter auf die 50Hz der Netzfrequenz, höhererfrequente Anteile können nicht wirken


    Also mein oller Studiodreher funzt recht gut , der ist irgendwie so ähnlich konstruirt, halt mit Reibrad.


    Der Nachfolger ist mit DD und gerade mal 200 Gramm Tellermasse, der Steuerung wurden aber etliche Kilo vorgegaukelt, geht auch. Und hat weniger Rumpel. Beide sind untauglich für High End.


    Wer hier Gleichlauf von 5 Stellen nach dem Komma postuliert wie ein anderer User hier, der hats garantiert nie überprüft. Nur schon der Höhenschlag und Excentrizität jeder Vinylscheibe verhindern solche Kennzahlen von vornherein absolut.


    Der Goldmund Ref. klang tatsächlich nicht gleich ohne den Spike der in den Boden drückt.
    Sofern man ein paar andere Dinge nach Vorschrift justierte.

    Anfangs hatte ich mit dem Tellerlagerprobleme, Da der Teller gut 15 Kg oder so wiegt, musste ich das Lager etwas ändern lassen mit angepasstem Schmierstoff, danach wars für 25 Jahre gut und ich hab ihn verkauft, der dreht immer noch einwandfrei.

    Gut, dass man einen 50 K Dreher unmittelbar nach dem Kauf erst mal überarbeiten muss, das ist eben High End. :D


    Gruss

    Robert

    Er fertigte unter dem Namen Blue Audio System einen Dreher.
    Trägerplatte aus Korian, auf drei Spikes starr gelagert, eine solide metallene Lagerkonstruktion für den Subteller und einen Aluteller. Ein paar unscheinbare Eigenheiten an Chassis und Verschraubung zwecks Störgeräuschreduktion.
    Externes Netzteil für den Motor, Riemen von Thorens, die kriegt man problemlos.

    Dazu einen Alphason Titanarm, ich mein HR 100 oder sowas, Abtaster nach Wahl des Kunden.

    Immer schön Messingschrauben und Muttern am TA und meist ein Gegengewicht mit Wolframeinlage, dazu eine kapazitätsarme Kabelage und Neutrikstecker.


    Sehr robust und wartungsarm. Die Besitzer selbiger sind damit anscheinend sehr happy.


    Es gab auch mal einen Prototypen namens *Yamato* , im Design stark an das japanische Schlachtschiff angelehnt. Als Klangreferenz hatte er Studer C 37 mit Mastertapes und Vinylkopien davon sowie etliche EMT 927/930 in div. Varianten. Ich war vor gut 2 Dekaden mal zur Audienz vorgelassen :) .

    Die Anlage war mit so ganz richtig grossen Hörnern und ganz kleinen Glaskolben verziert.
    Gesamtleistung um 1 Watt pro Kanal.
    Ich konnte damit sehr sehr schön Musik hören, aus meiner Sammlung, kein DemoHighend und es gab anschliessend auch ein Fosterbier. Klanglich war das für mich ein echtes Highlight.


    Heutzutage fertigt er meines Wissens nur noch hochwertige Tonabnehmer für äusserst anspruchsvolle Musikgeniesser, die sind offenbar nicht wirklich billig wegen echter Handarbeit.

    Da sie aber seeeeeeeehr lange halten sollen bei guter Pflege, scheint der Preis kein Hindernis zu sein.

    Service wird auch geboten. Da wird nicht nur der Brilli gemacht, sondern auch der Magnetspalt etc.

    Das kostet dann nicht alle Welt und hält ein paar Jahre vor.


    Das wars dann von meiner Seite <3

    Robert

    Boaaaaaaaaaaaaaaaaah! Ne richtige High End CD.

    Mit dem Ding wurde mir damals die BM 30 oder 40 (weiss ich nicht mehr) in Premiere vorgeführt und das hat so richtig highendig getan.

    Friedl Müller kriegte sich kaum mehr ein vor Stolz auf den Bums und etliche Händler strahlten mehr als Tschernobyl vor lauter Freude. Noch mehr als bei seiner Pentafoniedemo!



    CD gekauft zum vorführen. Privat NIE mehr angehört.
    Vom selben Label gabs noch sogenannte Jazz- Aufnahmen mit Bob Mintzer und so weiter. Neeeeeeeeeeee!


    Eine LP kann die dB's wohl kaum, aber wer gerne mit Kompressor fährt...


    Aber seit wann hat High End mit Mucke zu tun? :saint:

    Ich hatte nun 2 x LM Mono Powers in meinen Patschhändchen in den letzten 2 J. Irgendwas Mono 12 Watt und ein Set 60 K Euro Monos , bei denen die Pullen mit Motörchen ausfahren.. Finish einwandfrei. Rückenschaden wegen Ultraheavycargofright oder so. ^^


    Netztrafo Bugs.... Bei Neugeräten, Beide innert 1 Monat. Schleppomatik...


    Die Schemata ergaben keine Wundercircuits , also wie in den letzten 50 Jahren. Solide, klotzen, gut.


    Klanglich hab ich nix zu meckern, aber auch keine Offenbarung erlebt. Der Eigentümer jedoch findet die absolut megaabsolut. Ich gönne es ihm.


    Die Teile auf den Pixs hier erinnern mich irgendwie an Radargeräte aus dem WWW 2, aber wenns gefällt ists ja prima. Meine 300 B mit Hammerschlaglack find ich gerade so gut.


    Cheers


    Robert

    Ich versuche jetzt erst mal gar nicht, das in einen Zusammenhang zu bringen mit dem Velodyne-Elkothema.


    Einem Laien, der sich ein Schnäppchen angeschafft hat und dann zweifelt wegen der Alterung , dem kann man gerne verzeihen.


    Einem selbsternannten Leuchter, der allen Ernstes einem Laien empfiehlt, ein ungebrauchtes Altlagergerät mit Garantie drauf zu sein zu lassen und noch viel ältere Teile empfiehlt, welche altershalber sowieso nur Probleme generieren, dem sollte man vielleicht empfehlen, in eine Ecke zu gucken und dabei eine Grautiermütze zu tragen. Eine Erleuchtung wird vermutlich ausbleiben, aber es kommt wenigstens niemand zu Schaden dabei.

    Die Problematik ist insofern behoben, als die Nutzungsdauer aller Geräte generell um die 4 bis allerhöchstens 10 Jahre (im Mittel 5-6 Jahre) beträgt.

    Da man zur Reparatur vieler aktueller Produkte, die netzwerkfähig sind bzw. Ethernet- und USB Anschlüsse haben, Lötausstattungen braucht mindestens wie vor 10-20 Jahren bei PC-Motherboards, beschäftige ich mich nicht mehr mit diesem Thema und weiß auch keine Details zu aktuellen Bauteileproblemen. Von Herrn Jens Both (ehemaliger Entwicklungsleiter bei Philips für passive Bauelemente) erfuhr ich aber vor einigen Jahren, das hochwertige Elkos, die dem Standard der 70er-80er Jahre entsprechen, im Consumerbereich bereits seit 1995 (also in den letzten 25 Jahren) so gut wie nicht mehr vertreten sind.

    Aus diesem Grunde empfehle ich allen - egal um welche Audio Komponenten es geht - gebrauchte Ausführungen zu suchen, die möglichst vor 1985 produziert wurden und diese durch entsprechendes Zubehör-Equipment im Bedarfsfall netzwerkfähig zu machen. Als Subwoofer käme dieser dann in die engere Wahl:

    https://www.hifigoteborg.se/Audio%20pro%20b2-50.htm

    Sag mal, wo faileds denn. Empfehlung Kisten von vor 1985 zu kaufen?Diese netzwerkfähig zu machen?

    Nutzungsdauer 5-6 j?


    Das ist einfach nur Bullshit.


    Das Velo Dingy fährt, was willst du denn da?


    Gute Besserung


    Robert

    Wenn es eine Garantie von wenigstens 3 Monaten drauf gibt , anschliessen und loslegen.

    Es besteht ein sehr kleines Risiko dass ein Elko abgeht, Velodyne sind reliable und der Schnäppchenpreis muss einbezogen werden. Ausgetrocknet sind die sicher nicht, aber die Formierung könnte.....

    Wenn du die Muffe hast, dann besorg nen Stelltrafo und fahr das Ding langsam hoch.

    Ich würd den einfach einstecken und hopp.


    Was soll das Gejammer, für ne müde Mark gabs auch früher keine Sahnestücke anstelle von trockenen Keksen.:saint:

    Das 1000 ZXL ist IMHO schlicht und einfach das absolute NPU der Kassettendecks.


    Ich hatte selber 2 zur selben Zeit. Heute beschäftige ich mich damit nur noch nebenberuflich.

    ( Ich besass auch 670 ZX, 680ZX, 682 ZX , ZX 7 ,ZX 9, BX 300 ,CR 7, grosse Pioneerdecks, TEAC, Eumig FL 1000 uP, Revox ( immer noch eins übrig), Akai GX 95 und sonst noch welche)

    Es war das einzige Kassettengerät auf meinem Messplatz , welches von 20 Hz bis über 25 KHz ging, notabene mit +/- 0.5 dB bei -20dB.
    Im Rauschen war es mit Maxell MX um über 3 dB besser als andere was ich je gemessen habe.

    Die selektionierten Dolby Chips., Köpfe und Motoren brachten auch was.
    Ich hatte sogar selektionierte Capstanwellen und Lager aus dem goldenen Teil drin. ( das hatte ein schwarz eloxiertes Chassis, alle Steckkontakte vergoldet und alles selektioniert was geht) Bei 20Khz war die Phasenstabilität auf dem Oszi eindeutig viel besser als andere, der Gleichlauf besser als die Specs, nur ein ZX 9 mit DD war da besser.


    Klanglich wüsste ich nichts besseres ein ZXL, es MUSS jedoch einwandfrei funktionieren beim Kauf

    Revidiert oder nicht. Ist ne Preisfrage.


    ABER :

    Wenn man sich so eins anschafft, dann müssen einfach alle orangen Caps ersetzt werden, alle Netzteilelkos ebenso und idealerweise auch alle anderen Elkos.

    Alle Lämpchen für die Tastaturbeleuchtung und im Display ebenso wie alle Riemen und anderen Gummiteile und die Rutschkupplungen der Wickeldorne müssen auch ...


    Das geht richtig ins Geld. Zum einstellen braucht es jede Menge Tools und für das Einmessystem gibz eine einzigartige Blechbox mit Schaltern und LED, die ist nicht gerade trivial in der Bedienung.


    Man muss sich auch bewusst sein, dass die Motoren und andere Teile nur schwer beschaffbar sind und kosten. Mein Lager wird auch immer kleiner, aber immerhin hab ich noch ein komplettes Originallaufwerk mit 0 h und so Zeugs wie Köpfe etc. , aber wenn ein Chip im ABLE hin ist wirds schwierig , ebenso beim RAMM.


    Soeben ist mir noch eingefallen, rein optisch beeindruckt mich das 1000 ZXL eindeutig immer noch am meisten und ein guter Holzwurm kann das Gehäuse aufpolieren.


    Kurzum, wenn man es sich leisten kann, Just do it.<3

    Greez

    Robert

    Dann ist es eine Mutter, die vernickelt ist. Nickel ist magnetisch, was für einen MC Tonabnehmer mit starkem Magneten nicht optimal ist. Durch die Nickeloberfläche ist das Material deutlich härter als Vinyl, was den Verschleiss des TA bestimmt fördert.


    Voffi

    So eine Mutter hatte ich auch mal um damit ein Foto eines MC zu machen.

    Das hat mich damals gute 5‘500 DM gekostet, weil der Nadelträger sofort zerbrochen ist wegen dem seeeehr kräftigen Magneten.

    Robert

    Original ist original.

    Modifikationen sind nicht verboten, aber meist nicht wertsteigernd, auch wenn sie besser sind.

    Ich mach es immer so, dass Back to the Roots geht und behalte alle Originalteile dazu auf als kostenlose Beigabe beim allfälligen Verkauf.

    Zum anderen gibt es manchmal keine andere Möglichkeit als neu aufzubrezeln, dann ist es eben so.


    Für mich selber mach ich Ausnahmen, im klaren Wissen, Wiederverkauf eher käsig.


    An meinem Dreher habe ich die Filzbremse durch ne regelbare Magnetbremse ersetzt, die ist geräuschlos, mit FB einstellbar und wartungsfrei. Kann ich aber wieder raus und Original rein.

    Beim Tonarm musste ich am Chassis rummachen, irreversibel, wertemindernd, aber es funzt und der Dreher wird wohl älter als ich und bleibt bis ich in die Kiste steige. So what.


    Aber verkauf mal nen Ferrari Dino der modifiziert wurde. Oder ne Rolex Daytona mit frisiertem Laufwerk oder Lederarmband...


    Wozu nen 124 umfunzen mit DC Wecker?

    Kauf dir nen Kyocera Dreher oder nen Technics 12... oder sonstwas.


    Und wenn man den 124 nicht so doll findet, et jibt ja noch tonnenweise andere Dreher.

    Gruss

    Robert

    Holger, nein, ich bin ja auch auf Rotwein heut /( Ozzy Shiraz Cab) aber es interessiert mich wirklich.


    Mit der Helferei hier ist's eh schwierig, aber wem sag ich das.


    Bueno, ich freu mich auf mehr, Eso ist einfach nicht mein Ding und Elektrik mit 220-380 mag nicht wirklich. Im Dezember arschknapp an nem phösen Lichtbogen vorbeigeschrammt, das reicht mir schon. Grouding kapier ich nicht wirklich.


    Im US DIY-Forum versuche ich ja den Koryphäen zu folgen, aber JN ist einfach allen weit voraus.

    Da wird erklärt was und wie, das warum ist macht mir Kopfzerbrechen.


    Greez

    Robert