Posts by Groove-T

    Ain't no sunshine anymore ! Bill Withers war einfach phänomenal gut in seiner Intensität.


    Cavan Grogan soll es auch erwischt haben mit 68 Lenzen, im Februar, der machte Crazy Cavan and the Rhythm Rockers, also so richtigen Teddyboy Rock'n Roll ,läuft auch unter Rockabilly.

    Stimmungskanone sondergleichen!

    Seit ich Neutriks verwende, habe ich keine Probleme mehr mit selbstverlöteten Cinchsteckern.


    (Für XLR und Neutrik gilt dasselbe.)


    Lange Zeit hatte ich WBT, gut und teuer, Eichmann sind auch zu teuer und mühsam, sie klingen aber keinen Deut anders und mechanisch war ich mit denen gar nicht zufrieden. Auch die Silberdinger von PHY mit Holzmantel brachten nix ausser schlechtem Kontakt wegen Korrosion und verklemmte Gewinde. Zig andere Fabrikate hielten nicht was angepriesen wurde.

    Die Metalldinger von Rowen ( hat auch andere Markennamen) sind recht gut und preiswert, gehen aber manchmal recht streng drauf und wieder weg.


    Neutrik hat mir auch nie die Buchsenmasse beschädigt oder ausgerissen.

    Aber Cinch hatte auch nie genormte Abmessungen....


    Neutrik kann man auch im Vollbetrieb komplett knackfrei abziehen oder Aufstecken.

    Na sowas aber auch...


    Da behalt ich doch meinen 64 Stahl mit den Silberstrippen auf Lager , der ist ja wirklich gut, das dafür angeschaffte hölzerne 8000er oder sowas Ortofonheadshell hab ich längst entsorgt, Weichspüler sind nicht mein Ding und so lass ich meinen Simplicity weiter dudeln , ob den nun jemand gut findet oder eben auch nicht.

    Der ist nicht wirklich übel und auch nicht der erste Aermel in meinem Gebrauch. Naja gut , das waren nur ein paar Dutzend und andere mehr hatte ich auch zum ausprobieren.


    Das sich Japaner nicht für Spurfehlwinkel und so interessieren, das halte ich für dummes Geschwätz.


    Genauso wie Behauptungen, dass Arme mit Winkelfehler besser klingen sollen als solche, welche schon mal gar keinen haben. Anders ja, besser nein.


    Und solange bei den meisten Usern der Tonabnehmer lauter schreit als leise Musik aus den Boggsen mache ich mir keine weiteren Gedanken über authentische Wiedergabe. Gratisecho ist sicher toll und macht Raumklang. Hört mal *Rheingold*, Dreiklangsdimensionen. *g*


    Und wirklich, der FR macht Spass, darum verkaufe ich den auf keinen Fall.


    Herzlichst

    Euer Robert

    Das Phänomen kenne ich von der Knosti-Reinigungsflüssigkeit. Nach der Reinigung mit Knosti ist die Platte hochglänzend. Nach dem ersten abspielen verändert sich auch die Optik. Die Reinigungsflüssigkeit bleibt nämlich in der Rille hängen und wird durch die Nadel herausgekrazt. Wenn ich danach nochmals mit einer Nadel mit schärferem Schliff abspiele, kommt noch mehr Knosti aus der Rille.

    Ich würde also nicht umtauschen, weil entweder die Platten vorher mit Knosti behandelt wurden oder ein anderer Schmodder tief in den Rillen sitzt.


    Dietmar

    Meinst du das ernst?

    Nach dem reinigen muss erstmal die Nadel den Dreck rausholen oder die scharfe Nadel den feinen Dreck ?

    Da kannst du ja gleich Ariel nehmen, dass macht nicht nur sauber, sonder rein!:love:

    Wenn der Motor rupft,dann schüttelts den ganzen Dreher mit. Das hörst du ja gut.


    Also ist der Motor sauer oder ein Kondensator in der Motorsteuerung macht Faxen, oder die Steuerung selbst.
    Oder das ist einfach so von Haus auf.

    Ich tippe auf Kondi.

    Ist er nicht.

    Ein 103 ist hart aufgehängt und der Hersteller hat das so entwickelt, gerne lasse ich mich mittels Fakten eines Besseren belehren.


    Ob es nicht alles kann oder doch, darüber könnte man aber diskutieren, da gebe ich dir recht.

    Ist ok, wenn dir das 103 nicht gefällt. Ist nicht das Mass aller Dinge, allerdings gibt es seit 50 Jahren Leute, die damit Musik geniessen, die meisten wissen nicht mal dass sie ein 103 haben.

    Es kann ja auch nicht alles und braucht einen schweren Arm damit es überhaupt korrekt benutzt werden kann.

    Hallo Robert,

    habe hier ein "Currency Detecting Microscope 60" fach vergrössernd. Da erkennt man die Nadel sehr gut. Hat auch Beleuchtung, da sieht man es noch genauer. War, sage ich mal, spottbillig und gibts wohl überall zu kaufen.

    Bei meinem SPU war irgendwann der Nadelträger ausgehärtet, die Nadel selbst ist tadellos. Es ist ca. Baujahr Mitte 1980er. Spielt man die üblichen Testplatten, dann stellt man fest, ob es zerrt. Bei vielen normalen Platten auch am Ende der Seite, da zerrts dann gerne.

    Meine Augen sind nicht so gut, bei 60 x bin ich von sehr gut sehen weit entfernt und muss Licht / Durchlicht etc zigmal hin und her drehen und die Nadel ausrichten, damit ich Abnutzung überhaupt erkennen kann.

    Nadelträger härten gar nicht aus im Gebrauch, wohl aber der Lagergummi.

    Bei MCs ist aber meist Dreck im Spalt schuld und die meisten Nadeln muss ich erst mal ne halbe Stunde sauber machen, damit man den Schliff überhaupt sieht. :)


    Zu MR ( das geht an McRiem und so) sage ich nur , auch die verkanten mit der Modulation und vor allem bei verwellten Platten und Resonanzen im 10 Hz Bereich umso mehr. Wenn Fehlwinkel entstehen, ( ist zwangsläufig da bei Modulation, je laut umso mehr) ) sinkt ein nicht runder Schliff in der Rille ein, ein runder wird rausgedrückt aber verkanntet nicht. Er gibt beides Klirr , aber rund macht K2 , alles andere K bunt gemischt und unberechenbar.

    Tangentialarme oder so lassen da ein paar solche Eigenschaften mit Fehlwinkeln weg, über Aufwand und Preis wollen wir da mal drüber hinweg sehen, es geht nur um die Sache, dass dann der Abtaster schuld ist.

    (Mir sind übrigens auch auschliesslich tangentiale Schneidköpfe bekannt, warum das so ist versteh ich aber nicht so ganz)

    Kann jeder selber wählen was er will. Mir gefällt fetter Sound halt besser als analytischer .
    Die Abtastung wir nie 1 : 1 sein mit dem Schnitt auf der Platte, aber Hauptsache ich kann mich ich in die Musik reinfühlen.

    Und ja , ich weiss dass ich ich mich wiederhole, aber steter Tropfen höhlt den Stein und mein runder Stein hält nun schon seit über 3700 h , ich hoffe schon, dass er gegen 5000 schafft.

    Hallo,

    eine Lupe zur Nadelbetrachtung gibts ja sehr günstig zu kaufen. Nur ist das garnicht notwendig, man kann ja Testschallplatten abspielen. Dort kann man genau erkennen, was die Nadel noch an Modulation verzerrungsfrei abtasten kann.

    Mein lieber Bernie Scholli


    Mit ner Lupe siehst du bestenfalls ob noch ein Brilli da ist.


    Testscheiben geben Auskunft über die Systemeigenschaften in einem Set-Up, in dem auch Arm, Dreher etc erfasst sind, nicht über den Brilli alleine, hat mit Resonanzen und Dämpfung zu tun ...


    Shibata ist kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Schliff mit bestimmten Eigenschaften. Die lassen wir jetzt mal aussen vor, da hier eh keiner ne Quadroanlage hat mit Referenzqualitäten und Vergleichsmöglichkeit mit Messplatten etc.


    Auf den Nachweis udn die Begründung, dass Naturdiamanten für Vinyl besser sind als künstliche warte ich gerne solange wie nötig. Also seit etwa 40 Jahren. * Popcorn bestell*


    Direktvergleich mit Zweit -TA gerne, aber bitte ausgemessen, kalibriert und poliert ohne jedwelchen Dreck drauf, auf Antivibesbase natürlich, sonst kommen Fremdeinflüsse dazu.


    Bitte mit fabrikneuen Testscheiben je Durchgang aus derselben Serie mit direkt folgenden Serienummern, weil schepse Brillis ja die Test-LP massakrieren, schon beim ersten Durchgang.

    Blöde Frage: Welche Testscheiben sind von wem so hergestellt, dass sie auch belastbare Ergebnisse reproduzieren? Ich krieg nirgends welche. *schluchz*


    Bitte auch drauf achten, dass beide TA exakt identisch montiert sind und vor allem auch so hergestellt sind, Abweichungen über 1 Grad im Nadeleinbau im Cantilever sind ja eh nutzlos, da die Modulation maximal in etwa in diesem Bereich stattfindet und die Dynamik auf ner LP schon 40 dB erreichen kann wenn alles funzt und der Modulationswinkel somit vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel kleiner ist.


    Bitte Ausrichtung der Gitterstruktur berücksichtigen und darauf achten, dass der Brilli auch doppelt poliert ist, ansonsten wirds nix gescheites draus.

    Ach ja, bitte nicht vergessen, die Raumtemperatur und Feuchtigkeit konstanten wegen der Aufhängung des Cantilevers.


    Was hab ich noch vergessen?


    Ach ja, bitte nur Tonarme mit 0 Grad Fehlwinkel verwenden, ansonsten nehmen Fehlwinkel über 1 Grad überhand und Skatingeinflüsse kommen auch noch dazu.


    Und ganz wichtig, die Ohren verschliessen wenn irgendein Gonzo behauptet, er höre es aber doch , obwohl es nicht messbar ist.


    Gerne geschehen


    Euer Robert

    hallo Robert,

    Dass der Dick ein großer Klassikliebhaber und Kenner ist, ist bekannt. Dass es sich mit U-Musik nicht auskennt, bezweifle ich.

    „Niemand wollte sich das anhören“, weil fetter Klang oder weil Klassik gespielt wurde? War es nun dumpf, Höhen-arm, im Frequenzgang unausgeglichen, oder war es einfach ein Raum- bzw. Hörplatzproblem Deinerseits?

    Würde mich sehr interessieren, wie du es fandest, da ich einige Jahre mit den Diapasons gehört habe...


    Sorry für off-topic, da Shahinian LS ganz sicher nicht röhrentauglich sind....

    Shaninian hatte jedenfalls ausschliesslich klassische Musik zum vorführen, Endstufen waren Bedini und mir gefiel der Klang dort eben sehr gut, nur die Ortung hätte ich bemängeln können, fiel aber nicht gross ins Gewicht weil es eben sonst wunderbar war.


    Mir fiel einfach auf, dass Leute reinkamen, den Dick anguckten und wieder gingen ohne ein Ohr voll genommen zu haben. Mit der Musik hatte das wohl wenig zu tun....

    Ja, an der High End im Kempinski vor gut 25 Jahren oder so.


    Da hat der Joachim Grigg vom Vertrieb so neumodische Modell 90 oder sowas Infinity-Boxen vorgeführt, alle Hörer waren total berührt und haben geklatscht wie irre.


    Dann war der Grigg ganz lieb und erkundigte sich nach Fragen.


    Ich hab dann gefragt, wieso der linke Basstopf scherbelt und warum der rechte Mitteltöner keinen Ton von sich gibt.


    Wenn ich mich recht erinnere, wurde ich unter Buhrufen gebeten, den Raum zu verlassen.


    An derselben Messe war Dick Shahinian mit seinen Obelisken und führte klassische Symphonien und so vor. Der wusste gar nicht was Pop oder Rock ist, aber niemand wollte sich das anhören wegen dem fetten Sound. Herr Shahinian wog auch bestimmt 160 Kg oder so.

    Es klang aber aber ausgesprochen dynamisch, klangfarbenstark und kam einfach gut rüber.
    Orten konnte man nicht wirklich, aber die Musik hatte Grip und fuhr ein.


    Das war wirklich eine High End-Messe, einfach ohne Weihrauch.

    Gruss

    Robert

    Das kann gar nicht sein ohne das RF-Prinzip, gegen welches nicht mal wInkelfehlerfreie Tangentialarme ankommen!

    Das musste einfach mal gesagt sein.

    6 Jahre sind kein Alter für so Dinger, das riecht sehr nach Wackelkontakt, entweder durch Kabel/ Buchsen oder faule Lötstelle an Netzteil oder Relais. Manchmal auch Korrosion in den Anpasschaltern etc.


    Klar , nach 20 Jahren sind oft die Elkos fällig, aber sonst solte sowas halten.

    Servus Holger


    Hab gerade gesehen, dass mein Lieferant es nicht mehr anbietet, Hersteller war Multicore, und ja, verbleit. ( ahbe noch ein Kilo gebunkert, das reicht weit.)

    Alternativ gibt es von WBT welches auf Basis 60/36/4, das ist dem Multicore ebenbürtig und die Schmelztemperatur noch einen Tick niedriger, aber preislich dann schon beinahe das dreifache. ( war mir einfach zu teuer)

    Guckst du WBT - Homepage, das Zeug ist super , aber der böse Wolf hat halt schon recht grosse Pfötchen. ;)


    Gruss

    Robert

    Sorry, ich vergass zu erwähnen, dass die 2% Silberanteil sind.
    Niedriger Schmelzpunkt und das Flussmittel gewährleisten mir dauerhafte Lötstellen seit über 35 Jahren. Noch nie eine kalte gehabt und keine Korrosion.

    Ueber den Klangeinfluss zu diskutieren überlasse ich hier den Fortgeschrittenen.

    Gruss

    Robert
    BTW: Für Alu hab ich natürlich ein dafür geeignetes Lötzinn.