Posts by Groove-T

    Hier habe ich nichts behauptet, sondern gefragt. Weil ich mich damit nicht wirklich befasst habe. Im Gegensatz zu Tonabnehmern.



    Und ich lasse mich gerne belehren, wenns denn einer weiss und richtig erklärt anstatt alten Humbug nachzuerzählen.

    Die 2 um Radius oder so sind seitlich an der Rille aufliegend, die ganz schmale Seite, nicht unten, die Spitze der Nadel interessiert wohl kaum.
    2um vom Rillengrund entfernt ist sehr wenig, aber ich weiss nicht, wie gross Staubkörner sind. Wenn sich ne elliptische Nadel um 2 Grad neigt, was sie mitunter tut, dann reicht das, dass sie zum Rillenboden kommt....
    Und ich weiss, dass Kratzer an der Oberfläche hörbar werden, wenn die Nadel am der oberen Kante anliegt.


    Ich habe kaum Platten, die absolut kratzfrei sind, nur schon aus der Hülle ziehen reicht für sichtbare Spuren. Völlig sauber sind sie leider auch nicht, trotz Waschmaschine.
    Aber das ist bestimmt nur bei meinen so, genauso wie sie manchmal wellig sind oder nicht zentrisch oder das Mittelloch zu klein.
    Die neue Mothers Finest mach ich sogar eine Wette, dass das Master digital voll komprimiert ist, der Sound ist voll flach und weitgehend dynamikfrei.


    Die Ortofonjungs die wissen nicht mehr genau was sie tun, da haste recht.
    Früher wussten sie es und machten das SPU, oft sogar in einer besseren Qualität als heute.

    Ein gerader Arm hat meines Wissens keine Skatingkraft, da er nicht gekröpft ist und die Rille ihn somit nach vorne zieht.
    Eine Winkelfehler hat er aber sicherlich und damit auch Klirr.
    Uebers Mass und die Hörbarkeit dessen könnt ihr gerne ohne mich diskutieren.
    Ich ziehe Tangentialarme und lange oder sehr lange Arme vor, ohne Angabe von Gründen. :whistling:

    ...ja und selbst wenn es so ist, was ist daran jetzt schlimm?

    Schlimm nichts, nur schade daran ist eigentlich nur, dass der werte Herr hier deshalb seine angeblichen Kenntnisse über Spitzen und sonstwelche Radien zum besten geben will, es nicht tut, und deshalb nicht merkt, dass die Aufflägefläche um die Hälfte schrumpft, somit die Flächenbelastung doppelt so hoch ist wie er glaubt und einer der angeblichen Vorteile seiner Nadel verschwindet.


    Auch sein seitliche sehr schmalen Radien sind nicht so gross, wie er einer fragwürdigen Tabelle glaubt, weshalb die Fläche nochmal um die Hälfte schrumpft und damit keinen Deut besser ist von der Plattenschonung als ne olle , vielgeschmähte Rundnadel, welche auch nicht schlingert, sondern einen recht guten und ziemlich konstanten Kontakt zur Rille hat. Weshalb meine auch 3'000 h gemacht hat. Was ich nicht beweisen kann und auch nicht nötig habe nach gut 10 Jahren Musikgenuss damit.


    Dass die Rillenflanken nicht ganz gerade sind, machts für die Sache auch nicht besser.


    Herr Goldmark würde sich wohl im Grabe umdrehen, wenn er diese leider weit verbreiteten Vorurteile zur Kenntnis nehmen müsste.



    Wozu sollte eine Rille ohne Modulation gut sein?


    Und noch was.
    Eine minimale Rillenbreite von 40 um bedeutet eine Kantenlänge des V von knapp 25 um.
    Deine V-Nadel ist an der Spitze verrundet, damit sie nicht ganz runtergeht. Macht wenigstens 5 um weniger verfügbare Höhe.
    Bleiben knapp 20 um.
    Dein VDH oder oder ML oder MR Schliff hat ja angeblich etwa 75 um Verrundungsradius und 35 um aufliegende Länge des V-Schenkels.


    Falls du nun 2 und 2 zusammenzählen kannst oder 35-20, so bleiben dir -15um, die NICHT in der Rille liegen! Was sagt dir das? Das fast die Hälfte deines Schliffes in der Luft ist bei minimaler Rillenbreite, oder kannst du das auch nicht nachrechnen?


    Deine Meinung ansonsten ist irrelevant. Die Fakten zählen.
    Ein Cantilever MUSS seinen Winkel verändern, damit er die Modulation abtasten kann. Deshalb ist er beweglich auf einem Gummi gelagert. Er dreht sich um den nicht exact definierten Drehpunkt hinten im Gehäuse, fast so wie sich ein Drehtonarm im Lager dreht , zumindest etwa um den gleichen Winkel, je nach Cantileverlänge.

    Natürlich, in einer rechteckigen Rille die moduliert ist, da würde eine rechteckige Nadel am besten....


    Also, der Joke ist absolute Weltklasse. Den muss ich mir merken. :D


    Dein Problem mit dem V ist lediglich, dass eine Ellipse beim verdrehen den V- Winkel ändert, da sich der Querschnitt ändert, so stehts in jedem Geometriebuch. Ausser in deinem vielleicht. Da bleibt alles wie es ist.
    Die Rille ändert den Winkel aber nicht mehr nach dem schneiden.

    Nein Long John


    Ich wiederhols extra nochmal für dich und alle anderen Ignoranten:


    Unsinn gibst du von dir!
    Im Gegensatz zu meinen Aussagen, die Fakten und Zahlen drin haben, die du schlicht und einfach negierst, weil du keine Ahnung hast, und nicht mal ansatzweise darüber nachdenkst was da eigentlich vor sich geht.
    Geometrie, Mathe und Physik sind dein Ding offenbar nicht. Deine Erklärungen sind keine, weder lustig noch richtig. Se sind nur aus der Luft gegriffen und falsch.


    Es geht auch nicht um eine Vorliebe, sondern darum, dass seit Jahrzehnten Käse nachgeschwatzt wird, den ein Pseudo-Guru mal rausgelassen hat.
    Es geht auch nicht um etwas persönliches. sondern um die Sache als solches. Deshalb gebe ich auch nichts von mir, was mit Marke oder Produkt zu tun hat.


    Du gehst auch auf kein einziges Detail wirklich ein, sondern pickst dir einen Satz heraus, den du nicht verstehst, zitierst deinen falschen, auswendig gelernten Nonsens und der Rest ist dann gleich wieder vergessen.


    Du denkst nicht mal drüber nach, das eine 85 um Nadel allmählich nur schwerlich in eine Rille passt, die auch mal nur 40 um tief ist und 2um Radius bedeuten, es liegt nicht mal 1um auf, sondern viel weniger und jegliche Winkeländerung machts noch kleiner.


    Ich handle auch nicht mit Platten, ich hör sie mir an. Sie klingen auch nicht originalgetreu, weil das gar nicht geht, weshalb jede Aufnahme zwangsläufig komprimiert und angepasst werden muss, um sie abspielbar zu machen.
    Das passiert schon beim Masteringprozess, sonst würden auch alle Schneidköpfe durchbrennen und so weiter. Deshalb gibt es Tracingsimulatoren und all das Zeug, was deine Nadel aber nicht weiss und deshalb hörst du auch den Unterschied nicht, ist ja alles perfekt. :whistling:
    Wenn du glaubst, dein Diamantschliff erzeuge keine akustische Signatur, dann bist du nicht nur ein technischer Ignorant.


    Es gibt keinen perfekten Nadelschliff. Es gibt nur einen gut angepassten. Solange ein herkömmlicher Cantilever dran ist, solange tut es eine Rundnadel bestmöglich.


    Schade für dein Zeit. Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Und reg dich nicht zu fest auf, wenn du dann doch mal nachgedacht hast.
    Es grüsst herzlich


    Groove-T

    Dann schau dir doch auch mal das Pic von mvd an, besonders die Form der Rillenkante. :D


    Alle möglichen Zellen klingen unterschiedlich.Schliff egal.
    Beim MC ist der Dämpfergummi dominant, der Schliff produziert ein Oberwellenspektrum unterschiedlicher Art, mit abhängig von Material und Länge des Cantilvers.. Die einen mehr, die anderen weniger.
    Der Spanndraht beim MC ist mit dem Systemkörper ziemlich innig verbunden, deshalb spielt hier auch die Dämpfung des Armes eine Rolle mit beim Klang, nebst präzisen Lagern.
    Die sehr oft mit runden Lagerkugeln ausgeführt sind. *g*
    Sonst würden gleich lange Arme ja alle auch etwa gleich Sound machen. Was sie meinem Gehör nach aber nicht tun.


    Es gibt auch noch andere Faktoren, die den Sound etwas beeinflussen und daher abgestimmt werden müssen.

    Ich hab mit Spokes nicht am Hut.



    Was ich höre, kannst du nicht beurteilen. Und bleib bei den Fakten, wenn es geht. Geometrie ist so sie wie sie ist. Ob es dir passt oder nicht.


    Ich hab nie was von Knistern oder so geschrieben, du verwechselt das offenbar auch.

    Und noch was, schau dir mal dein Pic gaaaanz genau an, dann siehst, dass die Rillenflanken nicht gerade sind, sonder leicht ellipsoid.


    Woher könnte das denn bloss kommen und was könnte das bedeuten?

    Wieso, wird dann die Rille kleiner? :D

    Lieber Long John


    Ob du es wahrhaben willst oder nicht, genau darauf kommt es an. Und alle möglichen Schliffe klirren deshalb unterschiedlich. HighEnder nennen es Klangfarbe und Hochtondynamik. :)
    Lies es einfach so oft durch, bis es auch du verstanden hast. Ich habe Geduld.
    Die Winkelabweichungen sind genauso gross oder grösser wie euer VTA oder Tonarmfehlwinkel, den ihr ja alle bestens raushört.


    Shibatas wurden für Quadro gemacht.
    Der Trägerfrequenz ist so um die 30 Khz , damit die Rückkanäle decodiert werden können, die auf 15 Khz Bandbreite limitiert waren, also gings rauf bis 45 Khz.
    Deshalb musste eine sehr kleine, sehr massearme Nadel mit eben diesem Schliff her und ein recht langer Nadelträger, damit die Verzerrungen nicht überhand genommen haben und die hohe Frequenz überhaupt abgetastet werden konnte. Das bedeutet nicht, dass sie weniger Fehler macht.
    (Hinzu kommt, der Aufnahmepegel begrenzt, die Toleranzen gross, die Decodierer unterschiedlich, der Aufwand gross und vorbei wars mit Quadro.)
    Deshalb waren Quadrosysteme leiser als alle anderen und die 17um Rundnadel ebenso wie jede andere Nadel zu gross für die Abtastung.
    Und die Shibata bringts deshalb auch nicht wirklich für normale LPs.


    Aber wer gerne Shibatasound hören möchte, anstatt das was auf der Platte drauf ist, der soll halt. Mir egal.


    Und ach ja, Rundnadeln haben wenigstens 17um Radius, nicht nur 5 auf der schmalen Seite oder so, also kann es nicht so ausgeprägt sein

    Denk mal genauer drüber nach, was da wirklich passiert. Auch wenn es dir schwerfällt.
    Ich habe leider recht lange gebraucht, bis ich es begriffen habe.
    Erst wollte es mir einfach nicht rein, dass ich mir die längste Zeit Unsinn habe erzählen lassen und dann musste ich mich wirklich damit auseinandersetzen, es ist schon eine sehr kleine Welt mit diesen Radien.
    Heute ist es viel schöner, ich mach mir keine Gedanken mehr, was ich an meiner Kiste noch besser machen könnte und hör einfach mit Freude Musik auf Schallplatten.




    Ausgerissene Nadeln hab ich aber schon gesehen bei sehr teuren Zellen, den Grund dafür zu nennen, wäre reine Spekulation, davon gibts hier aber schon mehr als genug. *g*

    Eine V - förmige Nadel( sie ist trotzem verrundet aber mit viel grösserem Radius von weiss was ich 75 um oder so, in Rillenrichtung betrachtet), die von oben betrachtet ellipsenförmig ist ( oder auch sonstige nicht runde Schliffarten), liegt bei NULL! Modulation sauber in der Rille. Und nur dann. Die Rille ist ja im 45/ 45 Grad verfahren geschrieben.
    Wird die Rille statisch schmaler wandert sie nach oben und vice versa.


    Und nun kommt wieder das mit der Bewegung und der Modulation und der Ellipse : Verdreht sie sich seitlich aus dem 90 Grad Winkel, dann wird der Radius geringer, sieht man sie von der Seite an, dann neigt sie sich infolge der Tiefenschrift aus dem 90 Grad Winke und verringert auch so den Radius.
    Folglich muss sie tiefer in die Rille eintauchen, wenn sie schmaler wird. Breiter werden kann sie nicht, da sie mit 90 Grad ihre max. Breite hat.
    Ist der seitliche Radius sehr gering, ist das ausgeprägter.


    Also, runde Nadel klemmt, sie geht nach oben um der Klemme zu entkommen. und produziert primär etwas K2


    Die Ellipse tut das nicht, die geht eher nach unten und folglich.....

    Bis jetzt ist mir nichts solches bekannt.



    Bei welcher Frequenz wird die Kanaltrennung gemessen?
    Im Hochtonbereich ist sie nicht gleich wie untenrum und unter 50 Hz sind Schallplatten eigentlich sowieso mono geschnitten, damit die Rille nicht zu fest auslenkt und damit ist in diesem Bereich somit gar keine Trennung mehr vorhanden.

    Eine Stereorundnadel mit radius 17 um hat dann ja eine Breite von 34 um, mit welcher sie in der Rille aufliegt.


    Die minimale Rillenbreite für Stereo wurde , wenns mir recht ist, mit 40 um festgelegt, der Abstand der Rillen zueinander mit etwa 120, das Füllschriftverfahren lässt aber auch weniger Abstand zu.


    Zu kleine Rundnadeln würden zu tief in die Rille tauchen und Schmutz kehren/ ansammeln.


    Monorundnadeln sind nach Norm r 25um, also 50 um breit, die Rille war auf 55um Breite ausgelegt. 25 geteilt durch Wurzel 2 ergibt etwa 17 .........

    Es gab und gibt eine Menge MMs mit Spanndraht. Shure, Goldring... Wann immer der Nadeleinschub so einen viereckigen Metallschaft hat, stehen die Chancen sehr gut, daß da ein Spanndraht drin ist. Wenn dann eine Stelle Lötzinn drauf hat, ist das der Beweis...


    Gruß
    Andreas

    Ein Unterschied ist, dass im MC der Spanndraht in der Armatur verankert ist, also im System selbst, und beim MM , wenn da einer sollte, dann im Einschub, welcher nicht fest mit dem Gehäuse verbunden ist.