Posts by Philip69

    Hallo Forum!


    Ich benötige mal eure Tipps und Erfahrung.

    Ich besitze seit ein paar Wochen einen Yamaha YP-D10 und bin sehr zufrieden mit dem Teil. Montiert hatte ich ein Denon DL 103. Als ich jetzt mal ein Ortofon MC montieren wollte, fiel mir auf, dass ich den VTA nicht richtig einstellen kann. Ich bekomme hinten den Tonarm nicht hoch genug (trotz Tonarmhöhenverstellung). Als Headshell nutze ich ein Ortofon SH-4 - also kein Headshell, das den Tonabnehmer tiefer legt.

    Bei genauer Betrachtung habe ich festgestellt, dass die Gummimatte des Yamahas satte 7mm dick ist. Also habe ich eine dünnere von einem Kenwood KD 7010 aufgelegt und nun passt es. Die Lösung soll aber nun keine Dauerlösung sein. Also brauche ich eine neue Matte. Und jetzt würdet ihr ins Spiel kommen.

    Natürlich habe ich hier im Forum schon einiges über verschiedene Matten gelesen. Nur habe ich den Verdacht, dass es dabei meist um Matten zur Nutzung auf Masselaufwerken geht. Auch habe ich von den "neuartigen High-Tech-Matten" gelesen - aber würden die auch zu meinem Plattenspieler passen?

    Ich bräuchte also ein paar Tipps für dünne Matten von guter Qualität, die zu meinem Yamaha passen.


    Vielen Dank und einen schönen Gruß

    Philip

    Hallo Martin!


    Danke für den sehr aussagekräftigen Vergleich. Das hilft mir sehr weiter und zeigt mir, dass ich mit meiner Wahl richtig liege. Genau so etwas suche ich. Übrigens wird auch bei mir ein Übertrager genutzt werden.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Jörg!


    Erst einmal Glückwunsch zum neuen System. :)

    Mit viel Interesse verfolge ich deinen Thread hier. Denn auch ich liebäugele seit 1-2 Wochen damit, mir das Cadenza Bronze zuzulegen. In deinem letzten Beitrag schreibst du, dass das Cadenza nicht ganz so nüchtern-präzise spielt wie das Kontrapunkt B. Leider kenne ich das Kontrapunkt nur aus dem Internet und habe es nie gehört. In deinem Vergleich zu deinem Benz Wood spielt es nach deinem Empfinden nicht so warm und vollmundig. Gehe ich richtig in der Annahme, dass dein Cadenza schon recht neutral und straff spielt, ohne einen Bassbuckel zu haben und dass es bis in die Höhen linear spielt. Und dass das Kontrapunkt B im Gegensatz dazu sehr, sehr analytisch spielt?

    Ich selbst suche eher einen Tonabnehmer, der schon etwas Analytisches hat; bei dem ich sehr gut alle Einzelheiten der Musik heraushören kann. Zu viel Wärme im Klang wäre jetzt bei mir nicht gefragt. Er sollte linear spielen und dabei dennoch Spaß machen.

    Liege ich da mit dem Cadenza deiner Meinung nach richtig?

    Folgende Tonabnehmer sind mir gut bekannt. Vielleicht könntest du für mich das Cadenza von der Abstimmung her einem der folgenden Systeme zuordnen (mir ist natürlich bewusst, dass das Cadednza da eine höhere Qualität hat).

    Audio Technica AT 33 PTGII

    Ortofon MC 30 super

    Benz ACE SL

    Benz Glider SL

    Dynavector DV 20X2L


    Vielen Dank und einen schönen Gruß

    Philip

    Hallo Werner!


    Damit habe ich jetzt aber nicht gerechnet, dass der Silver Cube so gut mit deinen Röhren mithalten kann. Aber es freut mich natürlich - auch für mich selbst; habe ich dann anscheinend doch nicht so einen speziellen (Hör)Geschmack. Ich bin schon auf weitere Eindrücke und Vergleiche gespannt.


    Zum Thema Einspielen: ich mache das auch "nebenbei" beim Musikhören. Ich finde es auch sehr interessant, ob und wie sich der Klang verändert. Laut Herrn Lehmannn muss sich der Silver Cube auch lange einspielen (das Problem hast du ja jetzt nicht), aber bei mir spielte er frisch aus der Box schon super. Bei mir ist der Klang in den letzten Tagen etwas wärmer geworden; der Bass hat etwas zugelegt.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Horst!


    Die Erfahrung, dass ein Übertrager (zumindest mich) klanglich nach vorne bringt, habe ich auch gemacht. Ich liebe diese Dinger. Der gute Albus hat mich darauf gebracht und mir das mal sehr freundlich und ausführlich erklärt. Seitdem laufen bei mir MCs immer an einem Übertrager.


    Ich freue mich schon auf Werners Eindruck.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Werner!


    Das ist in der Tat sehr freundlich von Herrn Lehmann.

    Ich habe einen Phono-Vorverstärker gesucht, der linear, räumlich und sehr präzise spielt und dabei den Spaß nicht zu kurz kommen lässt. Und genau das habe ich mit dem Silver Cube gefunden.

    Ich habe bis jetzt nur ein Ortofon MC 30 super mit NAT-Übertrager und ein Benz Glider mit Silvercore Pro Übertrager angeschlossen. Beides klingt für mich sehr, sehr gut. Weitere Experimente folgen natürlich. Mit den beiden Übertragern, dem Silver Cube und einer Restek MRIA+ (für einen zweiten Plattenspieler) ist das Thema Tonabnehmerverstärkung (erst mal :S ) abgeschlossen.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo zusammen!


    Das ist ein sehr interessanter Thread. Und dass jetzt auch noch der Lehmann Silver Cube in den Test einbezogen wird, freut mich besonders. Bei mir spielt er seit ein paar Tagen und ich bin hin und weg. Ich bin gespannt, wie er bei dir wegkommt, Werner.


    Viele Grüße

    Philip

    Moin!


    So sehr ich auch Dieters (aerodrehers) Meinung schätze, bin ich in dem Fall Quintet Black S mal nicht seiner Meinung. Ich habe es ausgiebig mit dem 2M Black verglichen. Ich mag beide Systeme, aber ich würde das Quintet Black S bevorzugen. Es spielt auf den ersten Blick nicht so spektakulär wie manch andere Systeme. Das liegt mMn an dem etwas zurückhaltenden Hochton und dem kleinen Bassbuckel, die den Klang etwas "warm" machen. Aber für meine Ohren ist es sehr langzeittauglich, auch für nicht optimal aufgenommene Platten sehr gut tauglich und löst trotzdem gut auf. Bei mir hat dazu schon der kleine Ortofon Übertrager ST-7 den Spaß erhöht. Dass das Cadenza Black deutlich besser ist, nehme und ertwarte ich auch bei dem Preis. Das habe ich aber leider noch nicht gehört.

    So unterschiedlich ist das mit den Klangeindrücken....


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo zusammen!


    Ich habe mit meinem AT-33 PTGII bezüglich des Abschlusses recht viel rumexperimentiert. Am besten gefallen hat es mir an einem Silvercore MC 1:20 und das obwohl der Abschluss, wie oben schon angemerkt, mit 470 Ohm recht hoch ist. Bei mir funktioniert es aber dennoch wunderbar.

    Und nochmal allgemein: ich bin der Meinung, dass man bei dem AT-33 PTGII sehr viel geboten bekommt für sein Geld - und das trotz der Preiserhöhung, die vor gar nicht so langer Zeit vorgenommen wurde. Ich hatte meines noch davor gekauft und empfinde das als wirkliches Schnäppchen.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo André!


    Danke für deine einleuchtende Erklärung.

    Ich habe einen Thorens mit und einen ohne Rutschkupplung. Leider kann ich die klanglich schlecht miteinander vergleichen, da die effektiven Tonarmmassen doch sehr unterschiedlich sind und daher andere Systeme an den beiden laufen. Aber ein klanglicher Nachteil des Thorens mit der Rutschkupplung ist mir unter den schlecht vergleichbaren Voraussetzungen noch nicht aufgefallen. Aber ich werde da nochmal genau drauf achten und schauen, ob ich nicht doch irgendwie einen aussagekräftigen Vergleich durchführen kann.

    So, jetzt aber weiter im mit dem eigentlichen Thema. Sorry für´s Off-Topic.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Christoph!


    Danke für deine schnelle Antwort.

    Meine Frage war übrigens eine echte Verständnisfrage und keine versteckte Kritik an dem neuen Thorens.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo André und natürlich auch allen anderen!


    Kannst du mir bitte erklären, warum eine Rutschkupplung schlechter für den Klang ist als ein direkt angetriebenes Pully. Ich sag schon mal Danke.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Toti!


    Auch wenn einige mit dem Kopf schütteln werden..... ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass sich ein leichter Nadelträger und ein scharfer Schliff bei Heavy Metal sehr positiv bemerkbar machen. Besonders wenn die Musik schnell ist und eine hohe Impulstreue gefragt ist, damit die Musik sich nicht wie Krach anhört, sondern alle Instrumente (und die gespielten Noten) gut verfolgt werden können. Die SAS-Nadel erfüllt diesen Anspruch sehr gut mMn.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo XTRR, Thorsten und audiomusica!


    Danke für eure hilfreichen Antworten.

    Es kristallisieren sich für mich mehrere Möglichkeiten heraus.

    Der von Siamac empfohlene Abwärtswandler scheint passend zu sein. Nach einem Stelltrafo werde ich heute Abend googlen. Auch das scheint eine sichere Lösung zu sein.

    Dem oben von Werner verlinkten englischen Anbieter habe ich heute von der Arbeit aus mal angeschrieben. Er meint, die kleine Version wäre für einen Plattenspieler passend.


    @Thorsten: So hatte ich das bei meiner Recherche auch herausgefunden. Die Spannung sollte schon auf genau 100 Volt heruntergeregelt werden. Erstaunlich finde ich, dass es dafür auf dem deutschen Markt nicht so wirklich Geräte zu kaufen gibt (oder ich finde sie nicht). Siamacs Abwärtswandler kommt zum Beispiel aus Hong Kong. Der andere Anbieter sitzt in England.


    Ich bedanke mich bei allen. Ihr habt mir mal wieder sehr geholfen. Für eine der Möglichkeiten werde ich mich am Wochenende entscheiden.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo!


    Ich empfand das Benz Glider bei meinen ersten Versuchen an einem Übertrager auch nicht so überzeugend und habe es einige Zeit direkt am MC-Eingang betrieben. Seit drei Wochen spielt es an einem Ortofon T-30, der ja recht preiswert ist (im Gegensatz zu so manch anderem Übertrager). Für meine Ohren klingt es jetzt deutlich besser. Und da ist bestimmt noch reichlich Luft nach oben.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Thomas!


    Das sind ja mal gute Nachrichten, dass man hier mal keine Wissenschaft draus mache muss. Kommt im Analogbereich ja nicht allzu oft vor. 8o Ich hatte jetzt auch weniger Bedenken, dass es brummt - eher hatte ich befürchtet, dass es zu Gleichlaufschwankungen kommen könnte.


    Hallo Thorsten!


    Stimmt, der Preis ist vollkommen okay. Aber er wirkt schon wuchtig. Da müsste ich erst mal umstellen.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Michael!


    Danke für die gut zu verstehende Erklärung. Ich denke auch, dass ein "normaler" Abwärtswandler für mich das Richtige wäre.


    @all: Mir ist immer noch nicht ganz bewusst, wie weit es qualitative Unterschiede, die auch hörbar sind. Achtung, ich plappere mal angelesenes Halbwissen nach: es wird wohl unterschieden zwischen "nichtlückendem Betrieb" und "lückendem Betrieb". Brauche ich einen Synchronwandler? Es gibt auch Abwärtswandler, die schrittweise die Spannung verringern (das wird wohl als besser angesehen).

    Wenn ich als Laie ein bisschen zu dem Thema lese, kommt bei mir die Frage auf, ob einige Abwärtswandler wohl durch das Ein- und Ausschalten eine Art Ruckeln erzeugen, das sich irgendwie negativ auf die Wiedergabe auswirken kann. Eine Art Polruckeln oder/und eine Störung des Gleichlaufes.…


    Momentan schwanke ich zwischen dem oben von Werner verlinkten englischen Anbieter und dem von Simiac genutzten Abwärtswandler aus dem von XXTR verlinkten Thread. Ich werde aber auch mal eine Anfrage im Suche-Bereich stellen.


    Ich bedanke mich schon mal bis hierhin für eure Hilfe.

    Viele Grüße

    Philip