Posts by Philip69

    Hallo Andreas!


    Danke für deine Antwort.

    Ich hätte meine Annahme etwas konkreter ausführen müssen.

    Mit der höheren Verstärkung meinte ich eigentlich die einstellbare Verstärkung bei Phono-Vorverstärkung. Muss ein Phono-Vorverstärker z.B. statt 38dB 66dB verstärken, wirkt sich das negativ auf den Klang aus. Umso besser die Phono-Vorstufe ist, umso besser wird sie das vermutlich meistern.

    Dein Argument mit der Stärke der Magneten ist ein gutes Argument. Über den Luftspalt habe ich mir, ehrlich gesagt, noch nie Gedanken gemacht. Das kann/wird wohl auch wirksam sein.

    Der Vorteil des leichten Nadelträgers gilt allerdings sowohl für MCs mit geringer als auch mit hoher Ausgangsspannung.

    Ich weiß aus einigen Beiträgen hier, dass du Übertrager ablehnst. Und deine Argumente sind ja auch gut. Was ich aber nicht verstehe: Warum weisen dann so viele hochwertige MCs eine so geringe Ausgangsspannung auf - wenn es eigentlich nicht notwendig wäre - um den Klang zu optimieren? Und warum kaufen fachkundige Plattenspielernutzer diese auch noch? Irgendeinen Vorteil sollten sie doch haben!?


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo!


    Ich hätte da nochmal eine Verständnisfrage. Sehe ich das so ungefähr richtig?


    Die Verstärkung von Tonabnehmern und deren Klang ist immer kompromissbehaftet.

    Je höher die Ausgangsspannung ist, desto weniger muss der Phono-Vorverstärker arbeiten und das kommt dem Klang zu Gute. Auf der anderen Seiter erkauft man sich die höhere Ausgangsspannung mit einer höheren Masse, die im Tonabnehmer bewegt werden muss. Dies führt zu einer abnehmenden Impulstreue.

    Tonabnehmer mit geringer Ausgangsspannung haben eine höhere Impulstreue, aber dafür muss der Phono-Vorverstärker mehr arbeiten und damit wird das eigentliche Potential des Tonabnehmers verringert.

    Ein Übertrager hilft dem Verstärker, nicht so hoch verstärken zu müssen, aber er raubt dem leisen System ein bisschen seiner Spielfreude (Impulshärte).

    Für mich bedeutet das: jeder Vorteil ist auch mit einem kleinem Makel behaftet und es ist immer ein Kompromiss.

    Kann man das vereinfacht so sagen? Oder liege ich komplett falsch?


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Elmar!


    Ich betreibe ein Quintet Black an dem schon genannten ST-7. Der Vergleich zu dem Quintet Blue hinkt natürlich, weil das Quintet Blue einen höheren Innenwiderstand und eine höhere Ausgangsspannung hat. Bei meiner Kombination bringt der Übertrager einen hörbar positiven Schub für das Quintet Black. Ich habe es an drei verschiedenen Phono-Vorstufen ausprobiert und bin jedes mal mit dem Übertrager zufriedener gewesen.

    Da aber die Ausgangsspannung bei deinem System höher ist, möchte ich auch nicht verschweigen, dass Versuche mit dem ebenfalls lauter als das Quintet Black spielenden Benz Glider ohne Übertrager besser geklungen haben.

    Ich habe für mich den (vorläufigen) Schluss gezogen, dass leise MCs von Übertragern profitieren. Nun hast du ein System aus der gleichen Serie wie ich (bei dem es mit dem Übertrager sehr gut klappt) - aber mit anderen Werten. Eine wirkliche Empfehlung kann ich dir somit leider nicht geben.

    Ich würde mir den Übertrager mal von einem Händler leihen, wenn das möglich ist.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo!


    Ich habe meine Box zurückgeschickt. Dass die eine Platte einen Höhenschlag hatte und die andere nicht zentriert war, hatte ich ja oben schon geschrieben. Aber dafür kann Herr Knopfler ja nichts.

    Ich habe mir jetzt von JPC den Kaufpreis gutschreiben lassen. Mir wird auch eine normale CD (irgendwann) reichen.


    Schönes Wochenende

    Philip

    Hallo zusammen!


    Bei mir ist die Platte heute auch eingetroffen und ich wollte sie eigentlich erst morgen in Ruhe hören. Aufgeschreckt durch eure Kritik bezüglich des Klanges, musste ich sie doch noch heute hören.

    Die Musik gefällt mir für den ersten Durchgang schon gut. Aber die klanglichen Beschreibungen treffen leider auch bei mir zu. Schade.

    Für mich klingt es so, als wollte Herr Knopfler klanglich bei dieser Platte weg von den Hochglanzproduktionen und einen "ehrlichen Sound" abliefern, so wie er im Proberaum oder in einem kleinen Club klingt. Es macht auf mich den Eindruck, als sollte es nicht perfekt klingen.

    Blöderweise ist man - oder besser gesagt, bin ich - den nahezu perfekten Klang von ihm und den Dire Straits gewohnt und zumindest ich bin ein bisschen enttäuscht.

    Die Platte kann ich mir natürlich trotzdem gut anhören und wenn sie nicht von Knopfler wäre, würde ich mich über den Klang bestimmt auch nicht beschweren. Aber so ist das manchmal mit den eigenen Erwartungen....

    Ich werde es so halten, wie mein Vorredner: Ich genieße jetzt einfach die Musik und störe mich weniger an dem Klang.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Hubert!


    Die Restekt MRIA+ ist in der Tat sehr vielseitig einstellbar. Die unterste Kapazitätseinstellung beginnt bei 100pF (hier wären mit 50pF lieber gewesen) und lässt sich kontinuierlich steigern. Ebenso lassen sich sehr viel Ohm-Werte für MCs einstellen (allerdings nur bis 680 Ohm). Die Verstärkung geht von 32-64 dB.

    Die Anfassqualität ist super; das Gerät ist schwer und vollkommen aus Metall.

    Klanglich würde ich sie als sehr neutral einstufen. da wird nichts aufgedickt oder vernachlässigt. Musik und der Eigenklang des Tonabnehmers werden einfach weitergereicht. Ich finde sowas gut. Dem Musical Fidelity MX VYNL würde ich eine leichte Tendenz ins Warme attestieren. Das hat das Restek-Gerät nicht.

    Ich habe den Phono-Vorverstärker übrigens hier im Forum von Shakti (Jürgen) gekauft und es bis heute nicht bereut.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Hubert, Knut und Jürgen!


    Gut, dass du, Hubert, das Dynavector auch mit anderen Phono-Vorverstärkern als gut klingend bewertest. Der Beitrag deines Bruders ließ ein bisschen durchblicken, dass das System erst an dem Dynavector-Pre richtig gut klingen würde - so kam es mir auf jeden Fall vor. Ich habe ab Mittwoch zwei Wochen Urlaub und werde mich dem Thema "Dynavector" weiter annehmen und vielleicht auch eines bestellen. Nachrüsten bezüglich des Phono-Vorverstärkers könnte ich ja später immer noch.


    Jürgen, dass mein Glider nicht das Ende der Fahnenstange ist, ist mir klar. Aber ich muss ein bisschen auch auf meinen Geldbeutel im Auge behalten - leider. Zu gerne hätte ich auch so ein System und den dazu passenden Phono-Vorverstärker. Ich fühle mich in der momentan angestrebten Preisklasse sehr wohl und habe kein schlechtes Gefühl oder Gewissen, den Preis für das Dynavector oder Glider zu bezahlen. Bei einem Preis jenseits der 3000 Eurogrenze wäre das wohl anders. Ich muss auch sagen, dass ich solche System nur aus dem Internet kenne und sie selbst nie gehört habe.


    Knut, mein Glider spielt immer besser (bilde ich mir ein oder höre es tatsächlich?). Momentan höre ich ein paar Metal-Platten (gerade läuft die letzte Iced Earth) und bin von dem Klang begeistert. Besonders die Auflösung und die Impulstreue (oder wie man das nennen mag) sind für mich phantastisch. Und von einem Höhenpeak kann keine Rede mehr sein. Alles klingt sehr ausgewogen. Ich bin sehr, sehr zufrieden.


    Viele Grüße

    Philip

    hallo Jürgen!


    Kein Problem. Ich denke, ich habe auch deutlich gemacht, dass ich mit der Firma keine eigenen Erfahrungen habe und es mehr auf einem Hören-Sagen beruht. Das ist bei mir wirklich nur angelesen. und geschrieben wird ja viel....

    Bedenklich finde ich allerdings schon, dass eine Extra-Grado-Brummliste gibt, in dem aufgelistet wird, welches Grado an welchem Plattenspieler brummt.

    Und das ein Tonabnehmer - wie deiner - für einen schlappen Preis für 3500 Euro gut klingt, würde ich bei dem Preis auch erwarten.

    Aber, wie ich oben schon geschrieben habe, werde ich mich näher mit dem Thema Grado befassen. Ich lerne immer gerne was dazu und bin für (fast) alles offen.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Horst!


    Zum Dynavector noch einen neunen Phono-Vorverstärker hinzu kaufen …. Oha! Das muss ich erst mal in mich gehen und eine Zeit drüber nachdenken.

    Von der klanglichen Beschreibung scheint es aber genau meinen Anforderungen zu entsprechen. Ich überlege mal, ob ich den ein paar Seiten vorher verlinkten Rainer kontaktiere; vielleicht hat der ja Lust und Zeit mir bei dem Dynavector weiterzuhelfen.


    Um Grados habe ich bis jetzt immer einen Bogen gemacht. Von denen habe ich immer gelesen, dass sie sehr weich und soft spielen - toll für Stimmen und natürliche Instrumente sind, aber nicht sonderlich impulstreu sind, zum Brummen neigen und manchmal auch große Toleranzen aufweisen. Ich mag es schon, wenn die Höhen nicht zu betont sind, aber zu soft soll das ganze auch nicht werden. Neutral trifft es eigentlich am besten. Ich werde mich zu dem Thema Grado aber nochmal etwas einlesen. Danke für den Tipp.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Jürgen!


    Danke für deinen Beitrag.

    Du hast richtig rausgelesen, dass der Hochton des Gliders für mich schon fast grenzwertig war.

    Erstaunlicherweise macht das System momentan eine wahre Metamorphose durch. Ich habe heute viele Platten gehört und die Höhen sind ein ganzes Stück milder geworden und der Bass hat noch einmal zugelegt. Von Schärfe ist keine Spur mehr zu hören. Wirklich erstaunlich die Wandlung. Und ich bin davon überzeugt, dass dies nicht ein Gewöhnungseffekt ist.


    Dem System mangelnde Spielfreude zu unterstellen, kann ich auch nicht nachvollziehen. Gerade meine Metal-Platten, wie Metallicas Ride the Lightning, rocken mit dem System unfassbar gut. Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Klang so, wie er ist. Das Benz war ein richtig guter Kauf.


    Mit dem so eingestellten AS, wie ich es oben beschrieben habe, stehen Sänger nun optimal in der Mitte - ich denke, damit ist alles okay. Dass das Thema AS kontrovers diskutiert wird, ist mir bewusst. Obwohl es mich immer noch wundert, dass bei einer "physikalischen Frage" so verschiedene Meinungen bei den Gelehrten herauskommen können. Bis vor drei Stunden hatte ich mit dem Thema schon vor längerer Zeit meinen Frieden geschlossen und hatte für mich einen Weg gefunden, wie ich es bei mir einstelle. Lange Zeit hatte ich mir früher darüber zu viele Gedanken gemacht.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Horst!


    Danke, dass du dir so viel Mühe machst.

    Ich habe auch nochmal nachjustiert und bin jetzt bei 1,85 AK und 0,8 AS gelandet.

    Das lasse ich für heute erst mal so. 50mµ werden sauber abgetastet, bei 60mµ fängt es langsam rechts an zu zerren. Für heute reicht es mir mit dem Rumschrauben. :)

    Deine Beobachtung mit der klanglichen Veränderung bei einer Tonarmerhöhung und -Senkung in Bezug zum Ohmwert finde sehr interessant. Eigentlich müsste ich das ja auch machen können, wenn ich die Justierschraube im Tonarmsockel stecken lassen würde. Morgen ist auch noch ein Tag....


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Dieter!


    Danke für den Bericht.

    Ich kenne nur das 2m Black und das Quintet Black.

    In deiner klanglichen Einordnung finde ich mich (fast) vollkommen wieder. Nur der letzte Satz zum Quintet wäre bei mir anders ausgefallen. Ich empfinde es als sehr geeignet für lange Hörsessions und im besten Sinne unspektakulär. Emotionen kann ich bei dem Hören mit dem System schon entwickeln und finde es auch nicht belanglos. Aber da hört natürlich jeder anders und hat andere Vorstellungen, wie ein System klingen sollte.

    Bitte meine Anmerkungen nicht als Kritik auffassen. :)


    Off Topic: Dein Adapter macht mir immer noch viel Spaß. Danke nochmal.

    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Horst!


    Ich habe gerade nochmal die Testplatte bemüht und bin jetzt auf einen für mich beruhigenden Wert AS=0.9 bei AK=2.0 gelandet. So einen Wert hätte ich auch Donnerstag erwartet. Ich bin beruhigt. Kann es sein, dass es an schon hinter mir/dem System liegenden Einspielzeit liegt und bei einem System frisch aus der Verpackung ein zu hoher Wert bei einer Testschallplatte für das AS herauskommt?


    So, ich bin beruhigt.

    Ich möchte nochmal allen danken, die mich hier so tatkräftig unterstützen. Tolles Forum!


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Horst!


    Mir kommt mein eingestellter Wert auch sehr komisch vor - daher auch meine Nachfrage.

    Ich habe mich vor 2-3 Jahren noch einmal ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und z.B. auch den Sammelthread hier im Forum komplett gelesen. Auch habe ich mich ausgiebig mit Albus darüber unterhalten, der mir nochmal wertvolle Tipps gegen hat.

    Ich stelle normalerweise das AS mit Hilfe einer Testschallplatte ein. Auf meiner (Vinyl Essentials) ist ein stufenweiser Abtasttest und ich stelle es so ein, dass 50mµ sauber abgetastet werden müssen und es ab 60mµ anfängt auf dem rechten Kanal zu verzerren. Bei all meinen anderen Systemen komme ich so ca. auf einen Wert auf der Skala, der der halben Auflagekraft entspricht. Nur in diesem Fall eben nicht.

    Ich glaube, ich teste das sofort nochmal.


    Viele Grüße

    Philip

    Hallo Jürgen!


    Danke für deinen ausführlichen und informativen Beitrag.

    Ich werde den Tonarm nächste Woche mal in die Waagerechte bringen und dann in Ruhe hören. Momentan ist es nicht möglich, da mir ausgerechnet der kleine Sechskant-Imbusschlüssel für die Liftbankeinstellung fehlt. Den habe ich mir gerade bestellt. So lange höre ich mit einem hinten leicht erhöhten Arm weiter.

    Beim Abschluss bin ich mir noch nicht sicher, ob ich 400 oder 800 Ohm wählen soll. Aber das lässt sich bei dem MuFi ja problemlos im laufenden Betrieb an der Front einstellen.


    Was die Plattenspieler angeht: Eigentlich habe ich zu viele Plattenspieler. Aber ich mag die Dinger einfach und einige Modelle möchte ich einfach besitzen. Und wenn mir einer von denen preiswert über den Weg läuft, greife ich halt zu. Ich müsste mich mal von 1-2 trennen, aber bis jetzt habe ich es noch nicht geschafft. Bei mir sind es eher Plattenspieler aus den 80er Jahren, die sich bei mir tummeln und wenn ich das Geld für die Käufe gespart hätte, hätte ich mir auch was "Vernünftiges" dafür kaufen können - ich weiß.... Ich habe z.B. einen Kenwood KD 7010, JVC QL-Y5F, Thorens TD 147 Jubilee, TD 2001 und TD 3001. Wirklich abgeben möchte ich davon keinen und ich habe sie gut über meine Wohnung verteilt.


    Ich habe aber noch zwei Fragen:

    1. Habt ihr auch das Antiskating recht hoch einstellen müssen? Ich bin ungefähr bei dem Wert AK=AS gelandet. Normalerweise liege ich bei scharfen Schliffen ein Stück weit unter dem Wert der Auflagekraft.

    2. Würde das oben genannte Dynavector 20X L MK2 zu dem recht schweren Tonarm des Kenwood KD 7010 passen? Der Plattenspieler braucht nämlich bei Gelegenheit auch noch ein gutes System.


    Viele Grüße und vielen Dank, Jürgen

    Philip