Posts by TSWetzlar

    Hallo, hier die Ergebnisse des Tests. Nur aus praktischen Gründen wurde vom PC gehört.


    ERGEBNIS: Ein Mitglied des Hifi-Selbstbau-Forums, ein Nachbar von mir und ich haben übereinstimmend keine wahrnehmbaren Unterschiede zwischen den getesteten Endstufen festgestellt:


    - IMG Stageline STA-2000D, Class D, 4x500W, Pascal S-Pro2 Module


    - IMG Stageline STA-250, Class A/B, 2x 500/700W mit Display


    - MiniDSP IcePower Plate Amp Module (2x125W), ClassD Plate Amp mit integriertem DSP und IcePower Modulen.


    - Das Ergebnis war eindeutig


    - Ab und zu meinte jemand vielleicht einen winzigen Unterschied zu hören, der aber nicht bestätigt werden konnte. Dies war nach übereinstimmender Meinung überwiegend durch den Umschaltzeitpunkt bedingt (wenn etwa die Lautstärke gerade wechselte oder neue Instrumente einsetzten).


    - Das Ergebnis betrifft ausdrücklich Impulsverarbeitung ("Punch"), Bühnenbreite und Tonlage.


    Ein weiterer Test von meinem Nachbarn und mir hat das gleiche Ergebnis für den Vergleich meiner Fame 4250 (A/B, 4x100W passiv gekühlt) mit der STA-2000D (CLass D) ergeben. Hier wurde mein Denon AVR als VV verwendet, ansonsten gleiches Setup wie gestern.


    Testsetup: Doppel-Blindtest, d.h. weder Zuhörer noch umschaltende Person wissen welche Schalterstellung welcher Amp ist. alle abgehenden Kabel waren gleich und vermischten vor der ANlage so dass keine Kabel nachverfolgt werden konnten. Zugehörige Kabeöl wurden vorher mit identischen Kabelbändern gebündelt.


    - Abspieler: PC mit aktuellem foobar 2000 (inkl. Looping Plugin) über den optischen Onboard Digitalanschluss. Musik: FLAC Dateien mit über 700kbit Bitrate.


    - Vorverstärker: Digitaler VV Mytek "Stereo192-DSD-DAC" mit Optischem Eingang und Symmetrischen XLR Ausgängen


    - 2x Umschalter mit Nullstellung (Dynavox Amp-S). Hier können 2 Paar LS auf 1 Amp ode r umgekehrt verzögerungsfrei geschaltet werden


    - Signalverteilung: vom VV an die Amps per XLR Y-Kabel


    - Pegelabgleich mit Elektronik-Messgerät bei 50Hz Ton, erzeugt mit PC Sweep auf 0.05V genau (Messung am LS Ausgang des Umschalters)


    - Testmusik aus meiner Sammlung in div. Kategorien (s. Thread "Testmusik", alles .flac Dateien mit 768 Kbit von der lokalen Platte gespielt. Besonders hilfreich (Empfehlung für Kurztests):


    Kunzel Stars+Stripes


    Infected Mushroom: Gravity (feat. Xerox)


    Rachelle Ferrell - Individuality (Can I Be Me?) - I Can Explain


    Gojira: Drum Solo


    Sia: Chandelier (Piano Version)


    Aus dem Ergebnis folgt für mich, dass die Wahl von Aktivierungs-Endstufen nach funktionalen, praktischen und Kostengesichtspunkten gemacht werden kann:

    - Leistung und Impedanzfestigkeit (2 Ohm Eignung wenn benötigt)

    - Formfaktor (1 vs. 2HD, Plate Amp, integrierter hochwertiger AVR)

    - Gewicht (ClassD, Class A/B)

    - Standby Stromverbrauch

    - Lüftergeräusch (Passiv, aktiv weitgehend aus, aktiv mit Umrüstmöglichkeit)

    - Wiederverkaufswert

    Hallo,

    ich lade für SA 7.1. zu einem privaten Verstärker-Hörtest bei mir zuhause ein.

    Rückmeldung bitte per persönlicher Mail oder hier im Thread.


    Zweck ist die Feststellung von Klangunterschieden von preisgünstigen ENDSTUFEN zur Aktivierung von Lautsprechern.


    Ich plane ein 4-Wege Lautsprecherprojekt und vermisse entsprechende Plate Amps, daher werde ich je Kanal einen 4Kanal Amp verwenden.


    Ziel: Feststellung, wie groß die hörbaren Unterschiede zwischen einigen ausgewählten Analogen (Class AB) und Digitalen (Class D) Endverstärkern. Daran möchte ich die endgültige Auswahl meiner Aktivierungs-Endstufen orientieren.


    Dazu lade ich weitere interessierte Personen ein - bei Interesse bitte auf den Thread antworten oder persönliche Nachricht an mich.


    Ort: Bei mir in Wetzlar (Standard Wohnzimmer 35qm)


    Termin: 7.1. ab 10:30

    Setup:


    - Jeweils 2 Endverstärker werden per Umschalter an meinem System verglichen (Dynaudio Contour I + Selbstbau Subwoofer).


    - Wenn jemand was besseres hat und zur Verfügung stellen kann, gerne mitbringen (am besten Vollbereichs-LS, das erleichtert das Umschalten im Vgl. zum 2.1 System).


    - Vorverstärker: Denon AVR-4100 AV Receiver, eingemessen auf den Raum


    - Quelle: PC mit Digitalausgang, Player=foobar, Wandlung im Denon AVR.


    - Hörmaterial: Div. Testmaterial zu verschiedenen Aspekten (Dynamik, Auflösung, Bass etc), Liste s.u.. Vorschläge gerne mit genauer Angabe der Stelle.


    - Modus: 2xAnhören des ganzen Stücks, danach A/B Schleife eines max. 30 Sekunden Ausschnitts.


    - Umschalten: Doppelblind mit LS Umschaltern, 1x für Satelliten, 1x für Sub.


    - Multimeter zur Einpegelung mit konstantem Testsignal auf einen mittleren Referenz"pegel", d.h. Einstellung der Endstufenpegel auf einheitliche Spannung bis ca. 85dB Abhörlautstärke erricht sin


    Ergänzend sind verfügbar ein Media PC für hochauflösende Audio Stücke (foobar) und ein ordentliches Audio Interface (Focusrite Solo)


    Endstuen.-Testfeld:
    - Endstufen des Denon 4100 als Bsp für einen AVR der oberen Mittelklasse. Weitere AVRs sind m.E. nicht erforderlich, da keine klanglichen Wunder zu erwarten sind. In High End AVRs sind lediglich mehr Fetaures, Kanäle und Leistung zu erwarten. Ausnahme wäre ein Pioneer AVR mit Endstufeneingängen wegen dessen digitalen (Class D) Endstufen.


    - Img Stageline STA-250 (2x500/700W analog) als Nachfolger des damaligen Preis-Leistungssiegers im HSB Test (Test anlässlich der Neu-Aktivierung der Rocket)


    - Img Stageline STA-1000D (2x500W Digital) als Bsp für einen PA Amp mit den anerkannt sehr guten Pascal Endstufenmodulen


    - Fame 4250 als Bsp für einen anaogen Billig-PA Amp (4x100W, Analog, Passivkühlung)


    Folgende Ergänzungen wären wünschenswert- wenn vorhanden bitte mitbringen !


    - Standard-PA Digitalamp, (Pronomic, t.amp, Sure/Hypex Gerät)
    - Ein als High End angesehene Analoge "Hifi High End" Endstufe (Spectral, Accuphase, Krell etc.
    - Röhren-Endstufe

    - Endstufe mit ICEPower Digitalmodulen (Vergleich zu Pascal Endstufen)


    Als Bonus wären folgende Heimkino Demos möglich:


    - Immersions-Effekt durch 3D Bild (aktive Shuttertechnik) und -Ton (Dolby Atmos+mechanische Shaker).


    - 3D Klang Demo mit nativer 8 Kanal Aufnahme "Toccata & Fuge in D-Moll" in Auro 3D auf einem 5.4.2 System


    Das wirklich einzigartige am Well ist die Robustheit der Kosntruktion. Weder Teller noch Tonarm haben empfindliche Lager. Mal aus Versehen kräftig an den Tonarm drangestoßen verschiebt nur den Arm im Silikon und verusrsacht keinen Lagerschaden (mangels eng sitzendem Lager).


    Hat mir schon mehrfach neue Armlager gespart.

    Also zieht es den Faden des Tonarms zur Schallplatte um dann wieder zurück zu fallen. So kommt es immer wieder zu hoher beschleunigung des Abtast-vorgangs. Dies könnte ein Grund für das Hobeln der Schallplatten sein.
    Klanglich hatte ich nicht den Eindruck hoher Auflösung.


    Du vergisst, dass der an sich sehr steife TA Nadelträger sehr elastisch gelagert ist und gemäß seiner Bestimmung natürlich in beide Richtungen (horiz/vertikal=Stereo) hoffentlich maximal nachgibt. Wegen der sehr zähen Silikonmasse mit der hohen Dämpfung kann sich der Arm bei kurzen Anregungen noch viel weniger bewegen als bei anderen Tonarmen. Die haben "nur" ihre Massenträgheit, die das verhindert, aber auch das reicht schon aus im Vgl. zur sehr elastischen Nadel. Die Rille lenkt nur die Tonabnehmernadel aus (vertikal & horizontal, 2 Kanäle Stereo eben).


    Hohe Auflösung ist definitiv vorhanden, da es ein Analog system ist... Wenn ein TA mechanisch "hobelt" dann stimmt was nicht mit der TA-Nadel, dem Auflagedruck, oder der Azimuth Einstellung. Oder es werden Rückstände der Pressung aus der Rille geholt...


    Wie ich oben aber schon sagte, heute gibt es tatsächlich massenhaft andere sehr gute Laufwerke, damals waren gleichwertige seltener.


    Was einem mehr gefällt hängt von dem gewünschten Grad an Exotik und der Optik ab.

    Hallo,


    ich höre seit ca. 25 Jahren einen Well Tempered Classic (das einfache Modell mit dem Eckigen AUsschnitt für den Motor).


    V.A. mit Goldring Systemen, aktuell ein Elite II.


    Den Reference hatte ich überlegt, war mir damalas aber zu teuer.


    Klang halte ich für sehr sehr gut, wird allerdings von andeen Playern auch erreicht. Mein Eindruck: Vor 25 Jahren überragend gut, heute abgesehen von der Technik klanglich nichts besonderes mehr. Die Machart hat sich ja allgemein durchgesetzt (Riemen, Motor separat, gedämpfte feste Zarge) , abgesehen von Exoten wie dem neuen Technics 1200. Mir hat er gut gefallen und es war mal was anderes, was technisch nachvollziehbar ist und v.a praktisch.


    Stärken:
    Sehr guter Klang, allerdings heute nicht mehr herausragend, damals auch nur wenn man günstig bekommen hat.
    - Robuster Tonarm & Tellerlager (ein normaler Player hätte mich schon einige Tonarme gekostet wg. dranstossen etc)
    - Sehr einfach zu reparieren und umzubauen (habe z.B. den hässlichen Tonarm neu gefrast aus feingeschliffenem Alu, Plattenteller von unten weiss, demnächst noch neues Cinch Terminal
    - Sehr robuste Tonarm
    - Fast baugleiche Riemen noch erhältlich
    - Motor noch erhältlich (falls es auch der alte Hurst 10W Motor ist)



    Schwächen (meines Classic,
    mit Hurst PA-B Motor)
    - Allzu simpler Motor
    - Motor mit hohen Gleichlaufschwankungen ca. 0.25% (Messung mit AAA Testplatte) und der App von Dr. Feickert. Den Motor habe ich kürzlich deshalb zum 2. mal gewechselt, diesmal aber auf die Original 230V Version. Es hat sich herausgestellt, dass die ersten beiden Motoren a) intern nachlässig montiert wurden (daher kam das "Zucken" unter der Stroboskop App) und b) die Spannungs"anpassung" an den US Motor Müll war. 2 St. 600 Ohm 5W Widerstände in Reihe in der Leitung ergibt fast einen 2:1 Spannungsteiler mit jeder der beiden 1100 Ohm Motor Spule, zumindest solange die Widerstände zufällig noch nicht zu heiss sind. Daher die Abweichung der Geschwindigkeit. Der neue Motor hatte dann vertretbare 0.12%. Dies unbedingt vor Kauf testen. Ansonsten 220€ für neuen Motor einplanen oder ignorieren.


    - Allzu lässige, typisch US Verarbeitung, je nach Gerät und Charge. Neuere Reference sollten aber ok sein. Würde ich akribisch prüfen


    .

    Ja, *ich* habe keine *Klang*unterschiede gefunden.


    Die Vergleiche hatte ich ja noch mit dem alten Yamaha RXV-1800 gemacht - der hat keine Raumeinmessung. Da war der paramaterische Equalizer ausgeschaltet. Der Direct Modus war an. Sicher auch mal ohne, aber ich erinnere mich daran nicht, das war auch kein Testziel die Wirksamkeit des Direct Modus festzustellen.


    Ich denke inzwischen, der Mehraufwand bei den Amps im Vergleich zur Minimallösung ist eher dem Markt geschuldet. Selbst mit meinen sehr ineffizienten Dynaudios kann man mit 1 Watt ja schon 85dB erzeugen, da hört man schon was. Bei Bekannten habe ich mal einen Luxman L-03/M-03 gehört (LED Wattmeter), der kam selten über 10 Watt und es war schon ordentlich laut. Kein Wunder, zehnfache Leistung ist 10dB mehr --> bei einem 90dB Wirkungsgrad reicht das schon für 100dB (a.d. Quelle, in 3m Abstand dann noch ca. 97dB wenn ich das richtig rechne.


    Schau mal hier, was für 210€ machbar ist. Das sind die Billig PAs die ich für mein aktuelles Aktivierungsprojekt habe (sogar billiger als die ClassD Plate AMps, und 4 Kanäle!):
    http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-7738-409.html.


    Da es mir nur auf fehlerfreien Klang ankommt, und ich keine 8 Kanäle High End Endstufen kaufen kann (4 Weg Aktiv) , muss ich die nehmen - schadet aber nichts. Und das ist auch schon Over-Engineering... 35 kg Amp für 3 LS... Je Chassis eine der 4 identischen Amp-Baugruppdas war früher der t.amp s-200 Stereo Amp). Jedenfalls sind die Bedingungen da drin schon paradiesisch: Dicke Kabel, Sanken Marken-ICs, 40.000uF, Dicker Trafo, Modularer AUfbau, schöne Kühlkörper, Speakon Terminals, cinch- und XLR Eingänge, Schutzschaltungen, 4 Sahnige Pegelregler aus Metall, 4x VU Meter, EInschaltverzögerung, ... bis auf Softstart fast alles drin was man so braucht ausser Style, Alufront (nur Stahl), Remote on, Schaltnetzteil (Legacy RIngkern), Bridging und Softstart.


    Und so viel steckt auch bei teuren Geräten nicht drin.


    Beim Musikhören ist Audyssey natürlich immer an, das hat ja gerade (unerwartet) den Klang dann doch verbessert. Hängt aber vom Raum ab - wenn er schon perfekt ist natürlich überflüssig (bei mir unterdämpft, und Moden bei 25, 40 etc. Hz).


    Ich höre sogar meist mit Auro 3D, weil es die Räumlichkeit gekonnt und extrem dezent unterstützt. Ausser natürlich bei den wenigen 8.x oder 9.x Auro Aufnahmen - da sitzt man dann virtuell tatsächlich UNTER der Orgel (und es bläst einen förmlich weg - Akustik original wie in einer Kathedrale).


    Nach den neuen Aktiv-LS kommt erstmal der Raum dran, ein dezenter Plattendämpfer unter der Dekce (inkl. Einbaulicht und LED Leisten ringsrum) sollten sich auch WAF mäßig machen lassen.


    Grüße,


    TSWetzlar

    Ixh habe mehrere erfolglos getestet. Erst ab 200€ wird es wirklich gut (Canton XS).


    Für Werkstatt & draussen habe ich eine gummierte 50€ Teil von Amazon (ECHTPower BrickBox). Die war in einem Test von 4-5 anderen die beste (u.a. Envaya Mini). ETWAS besser aber fast doppelt so teuer war die JBL FLip3.


    Anonsten stehen bei uns stationäre (Mono!) BT LS in Form von je einem Yamaha LS7 Studio Monitor (weisse Membnran, 2Weg,


    Die sind als Paar unfassbar gut, bei nicht allzu gründlichem Test durchaus in der Nähe der großen Anlage (Denon 4100+Dynaudio Contour). Bass bis cs. 40Hz, sehr leichte steife Membran, vollwertiger HT. Aber nicht reingucken wenn Du Deutsches EdelHifi gewohnt bist. Hauptwerkzeug bei der Fertigung ist offenbar die Heißklebepistole. Die überstehen seit 2 Jahren aber auch im Bad höchste Luftfeuchtigkeit.

    Ich benutze dafür einen Dynavox Amp-S (gebraucht, 30€)


    Klangbeeinflussung könnte sein, aber wenn, dann ist sie für alle getesteten Geräte gleich. Auch die Extrakabel zum/Vom Hörplatz könnten was ausmachen.


    Bei Röhren-Amp müsstest Du was überlegen dass er nicht leerläuft.

    Hallo,


    ich habe genau diese Übung das letztes Jahr hinter mir.
    Ich wollte das vermeintlich schwächste Element der Kette (AVR) tauschen. Leider und entegegen meiner Erwartung konnten weder ich noch Freunde (von denen einer immerhin Hobbymusiker ist), keinen Unterschied hören.


    Achtung: Ich beschreibe hier MEINE Erfahrungen. Es waren Doppel-Blindtests mit Umschalter (Amp-S) am Hörplatz und intensivem A-B Schleifen abhören weil das Kurzzeitgedächtnis sonst nicht funktioniert. Ausserdem bestens bekanntem Testmaterial von PC Digital mit Foobar, was ich zum großen Teil seit Ewigkeiten für jeden test benutze. So,


    Zu bedenken (Exkurs; Details zum Thema weiter unten)
    1. Der Wert einer Audio-Komponente für den Besitzer bemisst sich nicht nur nach dem Klang, sondern ggf. auch nach Design, Verarbeitungsqualität, Komfortfunktionen, Spezial-Eigenschaften, Seltenheit, Flexibilität, Erweiterbarkeit, Reparierbarkeit, Ort der Wertschöpfung, vermittelte Weltanschauung, Status, Staement, etc. pp. Selbst wenn also ein T+A Edelkraftwerk gleich klingt wie eine ebenfalls fehlerfrei gemachte PA Endstufe, ist die T&A trotzdem in allen anderen Belangen überlegen (ausser Preis und Watt wahrscheinlich), und ist dahger insgesamt viel besser, wenn man diese Belange schätzt. Ein "Alter Meister" (Kunstwerk) kann auch für einige tsd € fast perfekt nachgemalt werden, so dass Experten suchen müssen um den Unterschiede zu finden. Trotzdem kommt niemand auf die Idee diese wg. des gleichen Bildes für gleihwertig zu erklären --> Also alle Besitzer von hochwertiger Elektronik: Freut euch an Euren speziellen Schätzchen, es sei jedem gegönnt.


    2., Audiotechnik ist aus Sicht von Elektronik-Entwicklern nicht so schwierig, da es sich um "Niederfrequenz" technik handelt. Viel schwieriger, weil weniger reif, ist "Hochfrequenztechnik", wo allerlei eklige Effekte kommen auf die man verzichten kann, z.B. dass Signale zu spät kommen wenn sie aussen um die Kurve auf einerm Platinenlayer müssen ... Deshalb haben mache Leiter auf PC Mainbords kleine Schlängel, um ´wieder gleichlang zu werden.
    - Verstärker arbeiten heute mit ICs, die billigst und in immer gleicher sehr hoher Qualität verfügbar sind (z.B. die Sanken-IC Paare in meiner Billig PA kosten bei 1000St. unter 4€)
    - Verstärkertechnik ist ein technisch sehr reifes Thema. Wenn es Fortschritte gibt, dann bei der Reduzierung von Gewicht, AUfwand und der Integration von DSPs (Digital-Amps)


    Im Vergleich waren
    - Audiolab DQ 8200 +2x8200P vs. alten AVR (Yamaha RXV-1800)
    - Abacus Dolifet 120 vs. Yamaha AVR


    Sehr enttäuschend, ich war sehr von beiden Amps überzeugt. Spätestens bei der Dolifet (Hoerwege-Modifiziert auch noch) hätte ich 110% gedacht, dass die es bringt, weil sie wg. des sehr viel höheren Dämpfungsfaktors (Kenner wissen was damit meine!) gerade schwierige LS wie die Dynaudios viel besser kontrollieren können. Habe selten im Pegel-Grenzbereich gehört, aber Unterschied bei gut lautem Wohnzimmerpegel (schätze mal so 90-95dB) gab es KEINE. Wenn Hr. Flöter nicht zufällig ein Testmodell gehabt hätte, hätte ich gleich direkt bestellt.


    Für den anstehenden Aktiv-LS Bau habe kürzlich auch zwei preiswerte old-fashioned 4Kanal PA Endstufe (Fame Quad 4150, 210 €) vs. den neuen AVR getestet (Denon X-4100): Auch kein Unterschied, nur der Trafo brummt etwas und sie ist eben 17kg schwer weil wohl kein Budget für ein Schaltnetzteil drin war :-). Und hässlich natürlich, aber das ist bei billig-PA Ehrensache. Egal, steckt alles unsichtbar im ventilierten Rack.


    FAZIT:
    - Bis hin zu 2500€ (Audionet Kombi) kein Unterschied zu einem guten AVR (NP damals 1000€)
    - Die Abacus Dolifet (1000€ glaube ich) ist genauso gut wie eine 2500 € Audiolab Kombi (und das ist kein Drop-out sondern ein bewährtes Teil) - wenn man auf den tollen Digital-Amp und die FB der Audiolab verzichten kann. Der DAC ist absolut auf der Höhe der Zeit. Ich höre keinen Unterschied zum ALC889 im PC, den ESS Teilen im Denon oder den typischen Doppel-BB 1795
    - Auch neue Lautsprecher bis 1600€/Paar konnten die Gesamtqualität nicht steigern
    - Engpässe waren der 8 Jahre alte DAC im Yamaha, die Raumakustik und auch der uralte Subwoofer CHassis - inzwischen aufgerüstet.
    - Alle getesteten Geräte sind offenbar sehr sorgfältig und gut konstruiert, so dass sie keine KLANG-Fehler aufweisen.
    - Es gibt TROTZDEM Unterschiede ausserhalb des Klangs:
    -- Die Dolifet ist Made in DE, vermutlich gut reparierbar und supersauber gemacht, hat auch ein sehr einleuchtendes technisches Konzept
    -- Die Audionet sehen schlicht & edel aus, der VV hat viele Funktionen und eine tolle DIgitalsektion, auch eine komfortable FB,
    -- Der Denon hat viele Features, kann durch die Raumeinmessung viuel verbessern wenn Pder Raum noch Potenzial hat, ist aber im Detail billig gemacht und vermutlich nicht wirtshcaftlich reparierbar.


    Details:
    Auch neue (passive) ausgeliehene LS (NuVero6, KefR300) haben daran nichts geändert, diese klangen deutlich unterscheidbar (fast alle etwas schlechter) wie meine bestehenden, aber die Amps überall gleich.
    Deutlich besser wurde es mit dem neuen AVR, den ich mir anschließend gekauft hatte. Der hatte endlich genug HDMI EIngänge, NW-Funktionen, Auro3D, besseren Wandler etc.
    UND v.a. eine VIEL bessere Raumeinmessung, nämlich Audyssey XT32 statt Yamaha YPAO. Auf Anhieb viel besserer Klang ! ALso war die Raumakustik der Engpass - oder die Vor/Endstufen sind so viel besser als alles getestete, was nicht glaube....
    ICh habe den Raum-Frequenzgang mit Carma 4.0 gemessen und gesehen dass es beim Denon viel glatter war als beim Yamaha. Noch besser schient mir aber Dirac bzw. Acourate zu sein - aber a kostet ein Gerät/SW annähernd soviel wie ein ganzer AVR.


    Gleichwertig wie meine existierende Kette LS war lediglich die Abacus A-Box mit AMT (Hammer für Einsteiger!), und die NuPro 300 im Digitalbetrieb (Analog-Klinkeneingang deutl. schlechter).
    Beides machte aber keinen Sinn, da nicht besser als das bestehende. Ich war auch sehr überzeugt von Dynaudio und CS DIgital Monitoren, aber alles schlechter als miene bestehende Kette. Mein Nachbar (Hardrockfan) häötte die KS Digital bevorzugt - Geschmachsunterschied.


    Ich dachte mir, dass mein 8 Jahre alter Yamaha RXV-1800 das schwächste Glied i.d. Kette sei.
    Ein passiver Sub lief auch noch mit via Sub out und an einer alten gebrückten Rotel Endstufe.


    Da ich auch Budget hatte (jahrelange Fast-Enthaltsamkeit), hatte ich mich auf die Suche gemacht. Nach Recherche dann eine Audiolab Kombi v. Händler geliehen. 8200 DQ (Digitaler VV) und 2x8200P M
    Den DQ deshalb, weil beim Vergleich mit einigen DACs der Yamaha DAC deutlich schlechter war (Das wußte aich aus einem vorherigen DAC Vergleich (alle gleich bis zur 400€ Klasse, nur der AVR deutlich schlechter) sofort zu hören.


    Kette ansonsten 2 Dynaudio Contour LS, und ich kenne die Details der Teststücke von Jahrelangen Tests und v.a. auch vom Kopfhörer !
    Analog: Well Tempered Classic mit Motor-Umbau auf 230V und Cambridge 640p.