Beiträge von shakti

    Kurt

    da bin ich 100% Deiner Meinung.

    Wie Du auf meinen Bildern sehen kannst, stehen meine Geraete auf einem HRS Rack auf dem wiederum die HRS M3x Basen ruhen auf denen dann die Geraete stehen.


    Die Basen haben gefederte Fuesse, welche es in drei Federhaerten gibt, so dass die Basis auf das Gewicht des Geraetes abgestimmt werden kann.


    http://www.klangatelier-berlin…ler/hrs/geraetebasen.html


    http://www.klangatelier-berlin…-hifi-records-2011-02.pdf


    Das HRS System ist klanglich recht ueberzeugend. und hilft bei mir sicherlich, das die Geraete eine gute Performance zeigen koennen.


    Gruss

    juergen

    In diesem Thread habe ich bereits sehr viele PhonoPres beschrieben, nachhaltig beeindruckt haben mich dann aber doch zumeist die Roehren PhonoPres, so gut mir die Transistor Fraktion im direkten Vergleich auch immer gefaellt, so wenige Spielstunden bekommen diese Geraete dann aber letztendlich, zumeist schalte ich bei langen Hoesessions auf eine meiner Roehren Phono Vorstufen.


    So aehnlich ging es mit lange Zeit mit Vorverstaerkern, bis dass ich die Koda Takumi K10 kennengelernt habe. Diese ist in der Lage, mich auch bei langen Hörsessions in den musikalischen Bann zu ziehen! Und dass , obwohl die Koda eine reine TransistorVorstufe ist.

    Leider liegt die Koda Takumi MC1 Phonovorstufe mit einer UVP von fast 70.000,-eur weit ausserhalb meiner Moeglichkeiten, insofern habe ich mich in Muenchen auf der High End nach anderen Moeglichkeiten umgesehen.

    Auffällig oft wurde mir dort die Phono Vorstufe


    CH Precision P1


    https://www.hifitest.de/test/p…fen/ch_precision-p1_13973

    https://www.ch-precision.com/en/products/source/p1


    Die P1 liegt mit einem aktuellen Preis von rum 30.000,-eur zwar immer noch im absoluten High End Bereich, auf der anderen Seite passt sie Preislich in das Feld der bisher von mir genutzten Phono Vorstufen, die Aesthetix lag bei ca 25k, die Kondo mit Uebertrager ebenfalls bei ca 30k.


    Als mir dann Nishikawa San (ehm Chefentwickler Micro Seiki, jetzt TechDas) erzählte, dass er mit der CH Precision P1 seine Laufwerke entwickelt und auch privat damit Musik hoert , stand der Entschluss fest, dass ich die P1 in meiner Kette hoeren wollte.


    Vielleicht kann die P1 als moderner Transistor ja das, was ich bis jetzt immer bei "Sand" vermisst habe....

    Was mir technologisch schon mal gefaellt ist, dass ich 3 Eingaenge habe, die ich separat konfigurieren kann.


    Ich hoere sehr gerne die vdh Colibri Systeme und diese lieben den hauseigenen vdh Grail (am liebsten den symmetrischen SB). Der Grail PhonoPre ist ein sogenannter Stromverstärker. Dieser spielt im Prinzip unabhängig vom Spuelenwiderstand, dh es muss keine Impedanz voreingestellt werden.

    Allerdings sind diese Stromverstärker zumeist nur bei Tonabnehmern mit geringem Spulenwiderstand zu gebrauchen (meistens bis ca 40ohm)

    2 der P1 Eingänge sind mit einem solchen Stromverstärker ausgestattet und koennen bis ca 65db verstärken .


    der dritte P Eingang ist MM oder MC .


    MC in diesem Fall in klassischer Schaltung, so dass die Impedanz gewaehlt werden kann. Dies kann in 500 kleinteiligen Schritten geschehen.


    Dafuer ist sogar eine Messchallplatte beigefuegt, das Display kann dann einen Frequenzschrieb anzeigen und man kann sehen, wie sich dieser , jeh nach gewaehlter Impedanz ändert....


    ok, ist fuer mich ne nette Spielerei, da ich es vorziehe nach Gehör einzustellen. (Nachdem ich grob nach der Faustregel (Abschlussimpedenaz = 10x DC Spulenwiderstand) voreingestellt habe)


    Da ich aktuell an meinen blauen Dreher ein vdh Stradivarius als MC System und ein Clearaudio MM System montiert habe, werde ich diese Moeglichkeit nicht brauchen.


    Meine CH Precision P1 hat schon einige Stunden gespielt, so dass ich mich zum Glueck nicht ums einspielen kümmern muss (das hat mich bei den Horns Universum III Lautsprechern schon genug genervt...).

    Ich hatte mir nach den Einspielerfahrungen mit den Horns geschworen , nix mehr neu zu kaufen!, so dass das Angebot der P1 genau passte!

    Hören sofort!

    Insofern habe ich die P1 heute direkt angeschlossen und mit grosser Neugier den ersten Tönen gelauscht.

    Ich habe die P1 zuerst ueber die RCA Anschlüsse mit der Koda verbunden, damit ich einen besseren Vergleich mit der AS, Herron und der Thoeress habe.


    Nachdem ich alles verkabelt hatte, viel mir eine dicke Schrauben am Geräteboden der P1 auf. Also doch mal in die Bedienungsanleitung schauen..., so habe ich dann gelernt, dass diese Schraube die sogenannte Transportsicherung ist, die den Trafo waehrend eines Transportes fixiert , so dass dieser an endgültiger Stelle weichgelagert keine störenden Schwingungen produziert.

    Das nenne ich mal konsequent, auch wenn es bedeutet hat, dass ich das Geraet wieder abgebaut habe...

    Ich hatte mit meinen anderen Phonopres ein paar LPs gehört, so dass ich einen unmittelbaren Vergleich zur P1 haben kann.

    Der erste Eindruck, dh frisch aus dem flight case war bereits begeisternd.

    Die CH Precision fiel ein keinem Parameter zu meinen PhonoPres ab, dh ich hörte die Vorzüge der AS kombiniert mit den Vorzügen aus Herron und Thoeress.

    Nun hoere ich seit ein paar Stunden Musik, habe in der Zwischenzeit auf ein XLR Kabel zur Koda gewechselt (hoere nun also symmetrisch von P1 bis zur VTL) , was nochmal einen deutlichen Vorteil brachte.

    Die P1 hat 2x Signal Ground und 1x Chassis Ground.

    An diesen Steppschrauben muss ich noch weiter probieren, jeh nachdem wo ich den Arm erde oder die P1 mit der Koda verbinde verändert sich der Klang minimal, aber auch das minimalste brummen bei voll aufgedrehtem LS Regler ändert sich, so dass ich in den naechsten Tagen den optimalen MasseAnschluss austüfteln werde.

    Als sofortiges Fazit darf sich sagen, dass die P1 die Unterschiede zwischen verschiedenen Schallplatten wesentlich deutlicher macht, als meine bisherigen Phonopres, was fuer mich ein grosses Kompliment ist!,

    Auch die Unterschiede zwischen Clearaudio und Colibri werden viel deutlicher rausgearbeitet.


    Das Colibri setzt sich extrem viel weiter vom Clearaudio ab, als ich es sonst gewoehnt bin. Man koennte den Eindruck gewinnen, dass meine anderes Phonovorstufen die mögliche Aufloesung eines Colibri Stradivarius noch gar nicht wirklich zur Geltung gebraucht haben.

    Bei den anderen Vorstufen habe mich beim Stradivarius immer wieder mal (je nach Platte) die Härten in den Sybillanten genervt, so dass ich mich gefreut habe, bei einigen Platten auf das Clearaudio zugreifen zu können.

    Interessanterweise ist dies mit der P1 beim Colibri besser geworden.

    Warum auch immer, ich nehme das jetzt einfach mal so hin, verstehe noch nicht so richtig, was das mit dem PhonoPre zu tuen haben soll. Evtl hat es was mit dem StomVerstaerker des P1 zu tuen, am stromverstärkenden Grail haben mir die Colibri ja auch immer gut gefallen.


    Auf jeden Fall hoert sich die Kombination im Moment an, als wenn ein grosses Koetsu System plötzlich die Aufloesung eines Colibri haette.

    Das macht mir gerade sehr viel Spass!

    Auf jeden Fall habe ich nun noch mehr Lust, das neue grosse


    vdh Colibri master Signature Stradivarius


    auszuprobieren, das neue, leider ca 12.000,-eur UVP teure Colibri hat im Gegensatz zum Standard Stradivarius einen neuen starken Magneten und dadurch knapp 1mv Ausgangsspannung und soll nochmals deutlich dynamischer spielen.

    Bei der CH Precision P1 bin ich mir im Moment auf jeden Fall sicher, dass die P1 die Dynamik und Auflösung des neues Colibri umzusetzen weiss.

    Nun muss ich noch mal die Tonarmkabel Längen neu ausmessen, evtl bekomme ich nun ja doch den Pluto 3A Titan Arm montiert , was fuer das Colibri ideal waere!

    Auf jeden Fall freue ich mich , dass die P1 direkt von Anfang an eine so gute Performance hinlegt!

    Mal schauen, wie sich der PhonoPre in den naechsten Tagen am Strom weiterentwickelt.

    Ich werden berichten! Dann auch mit mehr Hörberichten.

    Gruss
    juergen

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    mag man es analytisch neutral und korrekt, spielen der


    Schiit Gungnir mulitbit


    oder der


    Schiit Ygdrassil


    https://www.schiit-europe.com/index.php/producten/dacs.html


    weit ueber ihre Preisklasse hinaus. Mag man es etwas natürlicher ist fuer mich der


    Doge 7

    http://www.doge.audio/products/tube-dac/doge-7-tube-dac/


    die beste Empfehlung in der Preisklasse, speziell mit den Serienmäßig als Option angeboten selektierten PSvane Roehren spielt der DOGE grossartig.



    Hat man hinreichend budget, sind die folgenden beiden DACs meine Favoriten:

    Lampizator Pacific


    https://www.klangloft.de/dac-s…74/lampizator-pacific-dac



    Ypsilon DAC 1000


    https://www.monoandstereo.com/…new-ypsilon-dac-1000.html

    Der Lampizator spielt im Vergleich zum DAC 1000 etwas neutraler, der DAC 1000 etwas dunkler timbriert. Beide DACs zeigen (nach meiner persoenlichen Erfahrung) bereits bei normalem Red Book Format, wie gut analog klingen kann, da muss sich manches analoge set up sehr anstrengen, um in diesen Performance Bereich zu kommen.

    Gruss
    Juergen

    wer die Horns Universum III mal hoeren mag, habe gerade einen workshop im November unter "analog trifft analog" reingestellt. Die Universum III im einen Raum, im anderen Raum wird ein radikal anderes LS Konzept von Bohne Audio zu hoeren sein. Einige Besucher der Workshops wohnen immer im Hotel nebenan, insofern weiss ich, dass auch schon Besucher aus Oesterreich, der Schweiz und England (neben England und Belgien) zu Besuch waren,

    Thema des workshops ist zwar nicht die Universum III, sondern eher das hoeren unterschiedlicher SchallplattenPressungen, aber dieses findet mit der Universum III statt, so dass man auf jeden Fall einen Eindruck bekommt.


    Gruss
    Juergen

    Danke fuer den Hinweis, die Aleph hatten in der Tat einen geringen Daempfungsfaktor, denke aber, dass die VTL S-400 qualitativ oberhalb der Pass Aleph spielt, zumindest aus der Erinnerung heraus, die Zeiten mit meinen Aleph monos sind schon ein paar Jahre her.
    Gruss
    Juergen

    habe in mehrfach unterschiedlichen Kombinationen BiAmping probiert, leider waren diese Versuche nicht zielführend, das Klangbild brach auseinander, man hatte das Gefuehl, es spielt ein Horn mit einen subwoofer. Insofern werde ich vorerst bei der VTL bleiben. Aber sicherlich auch noch mal was anderes probieren. Ist halt auch alles eine Frage des Geldes. Sollte ich mich entscheiden, die CAT Statement zu verkaufen, koennte ich mir was anderes gönnen. Auf der anderen Seite hat es sehr lange gedauert, bis ich die Moeglichkeit hatte eine CAT Statement zu bekommen. Und an anderen Lautsprechern passt diese ja auch perfekt. mal schauen, hat ja keine Eile.
    Gruss

    Juergen

    heute nacht noch mal wieder lange Musik gehoert und zwischen verschiedenen Endstufen gewechselt, sogar mal wieder meine Spectral DMA 360 sowie eine LB12 Mighty EL34 Triode mit 2x3w zum Einsatz gebracht. Ich glaube als Fazit sagen zu koennen, dass die Horns Universum III besser an Endstufen mit sehr geringem Daempfungsfaktor / höherem Ausgangswiderstand spielen. Dann spielt der LS mit gut integriertem Bassbereich und sauber angekoppeltem Mitteltonbereich.


    Treibt man die Universum III mit Endstufen hoeheren Daempfungsfaktors, zb meine Hypex NCore oder den CAT JL3 wird der Bassbereich überschlank/kontrolliert und der Mitteltonbereich aufdringlich.

    Konzeptionell passt somit eigentlich alles zusammen, da die meisten Interessenten eines 100db Hornlautsprechers wohl am ehesten mit einer SET Roehre im Bereich von 2x8 bis 2x20 w liebäugeln, somit LS und primäres Zielpublikum gut zusammen passen sollten .


    Da bereits meine kleine Mighty mit 2x3 bzw 2x8w an den Universum III funktioniert (wenn auch in meinem Raum nicht mit den von mir mitunter gehörten Lautstärken) kann ich gut verstehen, dass die Kombination von Universum III und grossem Kron Verstaerker bei Christoph (die schoenen weissen Uni III vor dem Alpenpanorama) entsprechend gut spielt und Christoph meine Anfangsphase so selber nicht erlebt hatte (er hatte die LS aber auch mit separatem Amp lange einspielen lassen).

    Meine Startprobleme waren demzufolge also nicht nur der mangelnde Einspielzeit, sondern auch den nicht optimal passenden Endstufen geschuldet.

    (die ich seinerzeit auch fuer den Betrieb von einem Paar Gryphon Poseidon angeschafft hatte)


    Zum Glueck konnte ich mein altes Paar CAT JL3 Reference gegen die VTL S-400 tauschen und somit zu dieser Erkenntnis gelangen.

    Schade ist, dass meine CAT JL3 Statement an sich die besser klingenden Endstufen sind und ich beim Wechsel auf die VTL S-400 doch einiges der CAT Statement Qualitäten vermisse, doch ist ein besserer Amp/LS Match das in der Summe befriedigendere Ergebnis.

    Wie so oft kommt es halt nicht auf die Einzeldisziplin sondern auf das Zusammenspiel an.

    Nun kann ich auf diesem level den Universum III mehr Stunden Einspielzeit goennen!

    gruss

    Juergen

    Anfang/Mitte November (10.11.18) wird es wohl den naechsten workshop geben, bis dahin sollten die Hörner noch ein paar Stunden Musik gespielt haben, so dass der geplante Workshop zum LP Pressungen hoeren und vergleichen stattfinden kann.

    Zu den workshops kommen ueblicherweise auch Gäste von weiter weg und wohnen dann in Hotels in der Nachbarschaft.


    Das macht dann auch abends im Brauhaus zusammen Spass...

    Vielleicht passt das ja mal fuer dich?

    Gruss

    Juergen

    ich vergass, Musik hoeren geht nur mit Harbeth, Tannoy und aehnlichem...


    ....und bloss mindestens 3 Dekaden lang nix wechseln, sonst verliert man den Focus auf die Musik :-)


    interessanterweise dann aber doch neugierig genug sein diesen thread ueber ein unbekanntes polnisches Horn zu verfolgen....


    egal, jeder Buntbär ist anders....


    ich lass mir den Spass am Musik hoeren auf jeden Fall nicht nehmen, heute sind wieder ein paar Schallplatten angekommen, da passt es, dass es gerade regnet!


    ....und ja, vielleicht wechsel ich gleich noch mal ein Netzkabel, Habe da gerade ein paar von Thomas (tmr) zum ausprobieren bekommen.


    Gruss

    Juergen

    dieser thread ist jetzt 23 Seiten lang und beschaeftigt sich mit vielen teuren Phono Vorstufen. Die Empörungsseiten ueber zB die Kondo Geräte sind weiter vorne. Bitte also nicht schon wieder ueber Preise im High End debattieren...Kann man weiter vorne im thread bzw in fast allen anderen threads in der High End Rubrik nachlesen.

    Wenn man diesen thread mal in 2 oder 3 Jahren durchgehend liest sind das nicht gerade die wertvollsten Seiten, in denen sich ueber das High End business an sich aufgeregt wird....man erfährt zumindest nichts ueber das eigentliche thread Thema.

    Gruss
    Juergen

    ich habe ja nichts gegen Uebertrager im prinzipiellen, habe zB mit dem ANS7 von Audio Note JP oder dem Kondo Uebertrager durchaus gute Erfahrungen gemacht. Doch die meisten Kapseln in der Region unter 1000,- eur sind zumeist begrenzend.

    Ich gehe bei einem PhonoPre fuer ca 4000,- eur Vk davon aus, dass die verbauten Uebertrager nicht in der Kondo Klasse sind. Ensprechend brauche ich diese Loesung nicht.

    Bei der Koda sollten hingegen uebertrager in der Kondo Klasse verbaut sein, bei einem Preis von knapp 70.000,- eur sollte dies moeglich sein....


    Gruss

    Juergen

    Michael von Ibex, dem deutschen Vertrieb, versucht mir die Remton immer mal wieder schmackhaft zu machen, doch mag ich irgendwie integrierte MC Uebertrager nicht, solche haben mich noch nie überzeugen koennen.
    Doch aktuell mit dem Seto Hori koennte ich die Remton in der Tat mal probieren, passt das Seto Hori doch an den MM Eingang.

    Gruss

    Juergen

    Ole

    wuerde ich auch so sehen, aber die CAT hat bereits einen Daempfungsfaktor von knapp ueber 100. Hatte eigentlich gehofft, dues wuerde reichen..., aber augenscheinlich hat die VTL im Tetrodenbetrieb hier nochmals mehr zu bieten?




    Es ist fuer mich wirklich erstaunlich, wie aehnlich die tonale Signatur von CAT und VTL im Bassbereich bei Triodenbetrieb ist.

    Der von mir empfundene minimale Bruch in Präzision und KonturenSchaerfe zwischen MHT und Bassbereich ist im Tetrodenbetrieb verschwunden.

    Auch wenn die VTL im MHT Bereich nicht an die CAT rankommt, was preisklassenbezogen wirklich io ist, waehle ich im Moment die VTL als Verstärker , da mir der bruchlos zusammenspielende MHT- und Bassbereich wichtiger ist.

    Einmal mehr zeigt es sich, dass sich alle Theorie der Praxis stellen muss.

    Ein fuer RoehrenAmps enormer Daempfungsfaktor von ueber 100 impliziert eigentlich eine sehr gute Basskontrolle, kann aber evtl auch zu hoch sein, so dass der Bass nicht "frei laufen" kann, was bei manchen Lautsprechern durchaus notwendig ist.

    Leider gibt VTL den Daempfungsfaktor nicht an, aber ich habe gerade ein paar Messungen von der Stereophone gefunden.


    Diese verwundern mich, da in diesen aufgezeigt wird, dass die VTL im Triodenbetrieb eine niedrigere Ausgangsimpedanz hat, was eigentlich bedeuten wuerde, dass die VTL im TriodenBetrieb den hoeheren Daempfungsfaktor hat.


    Bin da aber auch nicht so bewandert im lesen und interpretieren von Verstaerker Messwerten, hier mal der link zu den Messungen:

    https://www.stereophile.com/co…er-amplifier-measurements


    Auf jeden Fall spielt bei mir der TetrodenBetrieb besser, vielleicht passt dieser , leicht erhöhte Ausgangswiderstand auch einfach besser zum Impedanzverlauf der Lautsprecher und ergibt einen harmonischen Frequenzgang.

    Gruss

    Juergen

    die CAT laeuft optimal an 8ohm Lautsprechern, die VTL ist fuer 5 ohm ausgelegt. Gut moeglich , dass die VTL deshalb in der Tetroden Schaltung preisklassenbezogen einen "besseren" job machen kann, denn die 5ohm liegen genau passend zu den 3,9 bis 6ohm der Uni III

    Gruss

    Juergen

    den heutigen Tag damit verbracht habe, die beiden Endstufen:

    VTL S-400 StereoAmp (UVP ca 40.000,-eur)

    CAT Convergent Statement Monos(UVP ca 120.000,-eur)


    miteinander an meiner


    Horns Universum III


    zu vergleichen.

    Beide Endstufen haben konzeptionelle Ähnlichkeiten, dh es werden mit vielen Endröhren der Typen 6550, KT88 oder KT150 um die 200w Triodenleistung erzeugt.

    Die S-400 hat weiterhin die Moeglichkeit die Leistung per Umschaltung auf Tetrode zu verdoppeln und dann ca 400w den Kanal zu leisten .

    Die S-400 hat einen 20A Netzanschluss, entsprechend musst ich erstmal ein passendes Netzkabel suchen, zum Glueck fand ich dann aber einen Adapter, so dass auch die S-400 mit einem NBS Netzkabel, aehnliche der CAT versorgt werden konnten.

    Signalkabel sind ebenfalls von NBS.

    Im Trioden Modus klangen beide Endstufen tonal sehr aehnlich, wobei die CAT Statement deutlich mehr Aufloesung, Intimität, räumliche Tiefe zu bieten hat. Insofern alles Preisklassenbezogen in Ordnung.

    Stellt man die S-400 aber auf Tetrode ein verändert sich einiges am Klangbild. Plötzlich wird der Bass "schneller" und konturenreicher, einfach präziser, besser kontrolliert. Dadurch wirkt auch der Mitteltonbereich besser durchhoerbar.

    Das gefaellt mit gerade sehr gut. Sehr bedauerlich, dass die CAT monos einen solchen Schalter nicht haben.

    Offensichtlich hat die Tetroden Schaltung eine hoeheren Daempfungsfaktor? Anders kann ich mir den grossen Klangunterschied, speziell im Bassbereich, nicht erklären.

    Die VTL S-400 ist vollsymmetrisch, so dass ich diese mit dem Koda Preamp auch mit XLR Kabeln anschliessen kann. Der Koda kann auf symmetrischen Ausgang geschaltet werden, dann halbiert sich die Ausgangsimpedanz. In dieser Stellung spielt die S-400 noch einmal etwas detaillierter und präziser.

    Im Moment kann ich vom ersten Eindruck sagen, dass die VTL S-400 eine überraschend gute Kombination mit den Universum III ist.

    Morgen werde ich dann mal versuchen, ob die VTL-S400 von einem vorgeschalteten DC Filter profitiert. An den CAT monos waren 2 der neuen HMS DC Filter von grossem Vorteil.

    So kann ich dann den Vergleich der beiden Endstufen am Wochenende weiter geniessen, evtl schaffe ich es auch einen Kabelsatz so zusammenzustellen, dass ich echtes Bi-Amping realisieren kann.

    gruss

    Juergen

    Vielleicht traue ich mich nun mal ans Bi-Amping ran..., mit meinem zweiten Paar CAT JL3 ging dies ja leider nicht, da beide Amps identischen Gain hatten. Da ich aber mein zweites Paar JL3 gegen eine VTL -S400 tauschen konnte, die wiederum ein 2 stufiges gain hat (jeh nachdem, als Tetrode high Gain, als Triode low gain) sollte dies eine interessante Moeglichkeit sein.

    Aber erstmal werde ich die VTL S-400 solo anschliessen.

    Das interessante an der S-400 (der 120kg Stereo Version der etwas bekannteren Siegfried monos) ist, dass der Daempfungsfaktor , bzw die Ausgangsimpedanz in 3 Stufen schaltbar ist.

    Evtl geht eine der Stellungen eine natuerlich Harmonie mit der Universum III ein. Meine CAT Statement monos haben einen Daempfungsfaktor von ueber 100, was nicht zu jedem Lautsprecher passt.

    Hoffentlich gibt es in den naechsten Tagen auch mal wieder eine kühle Nacht, dass ich mit den grossen Roehren hoeren kann. 44 Leistungsroehren koennen ganz schoen einheizen....

    Gruss

    Juergen




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