Posts by Hessenanalog

    . Es gab daher mal nen Konstrukteur, der den Lagerpunkt (eines Einpunkters) in Verlängerung des Cantilever gesetzt hatte und dieser war damit rund geschätzte 8 cm über Abtasthöhe. (Leider fällt mir grade der Name des Konstrukt nicht ein)

    Meinst du den RS Labs - A1 ?


    Den habe ich! Der ist nichts für schwache Nerven. Ist klanglich aber ne Wucht!

    Aufgrund einiger Fragen am Anfang, hier ein paar Infos zu den neuen Feickert Produkten:


    Der neue Einstiegsdreher heißt "Volare" und wird für 2.490 € (ohne Arm) demnächst beim


    Händler stehen.




    Neu im Programm sind auch die Arme von AMG, welche man jetzt bei DFA mit dem Feickert


    Logo bekommen kann.




    Auch neu ist ein externer Motor für 1.390 €, für alle Laufwerke mit separat stehendem Motor.




    Grüße, Peter

    Dann ist da noch diese Sache mit der Fadenführung. Das lese ich häufiger. Der dient wohl der Herstellung eines fixen Abstandes zwischen Absaugung un Platte. Mir ist allerdings nicht klar, warum man den Spalt nicht anders definiert, z.B. durch entsprechendes Zurechtschneiden der Absaugtülle.

    Der Faden wird nach jeder Plattenseite etwas weiter geführt, so das er mit eingesaugt wird.

    Ca. 3-5 mm pro Seite. Dadurch hat mann jedes mal eine frische Fadenstelle die die LP berührt.

    Die dementsprechend abgeschnittene Tülle würde auf Dauer versiffen.


    Gruß, Peter

    Das kann ich, da ich dabei war, nur bestätigen. Die beiden haben so dicht bei einander gespielt das man höchsten noch über persönliche Vorlieben sprechen kann, aber die sind so klein das hier für mich, obwohl ich im Gegensatz zu Michael die P75/4-Keces-Kombi einen Tick besser fand,

    der Preis der ausschlaggebende Punkt wäre und den Ephono genommen hätte.

    Das jedoch nur in Verbindung mit dem 20X2L von Dynavector.

    Mich würde interessieren wie der Keces Phono mit größeren TA spielt, da ich den P75/4 solo mit XX2L und sogar mit einem Te Kaitora Rua schon gehört habe und die Performance große Klasse war.


    Grüße, Peter

    Hallo Herbert,


    das gleich Problem habe ich auch wenn ich mein Harmonix-Gewicht auf die Platine Verdier lege.

    Das liegt hier daran das der Dorn sehr lang ist.

    Nachbohren oder Abflexen kommt nicht in Frage. Ich habe es mit dickeren Tellermatten versucht.

    Dies führte aber zu klanglichen Einbußen, so das ich das Gewicht einfach weg lasse.


    Grüße, Peter

    und zu welchen Bedingungen du den Tonabnehmer bekommen hast?


    Gruß,


    Rainer

    Jetzt kapier ich erst was du meinst!


    Aber ich kann dich beruhigen. Es gab und gibt keine Bedingungen!


    Die Systeme werden in einer so geringen Auflage hergestellt das sie sich auch ohne Werbung alle verkaufen werden.


    Grüße, Peter

    ...klingt für mich leider ein kleines bisschen zuviel nach Guerilla-Marketing...kannst du uns vielleicht noch näher erläutern in welchem Verhältnis du zu dem Entwickler stehst und zu welchen Bedingungen du den Tonabnehmer bekommen hast?


    Gruß,


    Rainer

    Hallo Rainer,

    ich kenne Dan Bellity persönlich durch seine exzellenten Streamer welche ich bei CBA in Taunusstein kennen und schätzen gelernt habe. Dan war schon auf vielen Veranstaltungen von CBA zu gegen und dort bin ich öfters mit ihm ins Gespräch gekommen und habe so erfahren das er an einem Tonabnehmer arbeitet. Da ich seine Konstrukte, Lautsprecher, Transistor und Röhren Verstärker sowie Kabel und Zubehör kennen gelernt habe und immer begeistert über die Preis-Klang-Relation war habe ich ihn überredet mir ein System zu verkaufen.


    Klar bin ich ein Fan von seinen Produkten wie von vielen anderen Sachen auch.

    Aber das ist doch wohl jeder in irgend einer Art auf seine Weise und sollte niemand davon abhalten seine Begeisterung zum Ausdruck zu bringen. Es gibt doch auch genug Fan-Boys von anderen Herstellern. Ich denke da gern an die Linn Fraktion! Jemandem für einen Bericht gleich unlauteres (Guerilla Marketing) zu unterstellen halte ich für etwas übereifrig.


    Vielleicht kommt deine Einschätzung auch daher das ich verhältnismäßig viel über Dan Bellity und seine Firmen geschrieben habe.

    Das habe ich nur getan weil er hier im Forum wohl eher unbekannt ist und ich etwas Hintergrund-Info bieten wollte.


    @ Bernd: Einen genauen VK gibt es noch nicht, aber Laut Dan Bellity soll er knapp unter 2.000€ liegen. Aber da wäre ich noch etwas vorsichtig. Letztlich lagen die tatsächlichen VKs schon öfters höher als die angekündigten Preise. Ich würde mich nicht wundern wenn im Laden später 2.300€ dran steht.


    Grüße, Peter

    Zardoz Kaliber


    Ein neuer Tonabnehmer hängt seit kurzem an meinen Schick 12“ Arm.

    Neu? Mehr als neu! So richtig gibt es ihn noch gar nicht auf dem Markt.

    Es fehlen noch solche Sachen wie eine eigene OVP, Beipackzettel und

    ein Kaufpreis!

    Es handelt sich hierbei um einen Umbau eines Denon DL103.

    Schon wieder ein Umbau eines DL103? Höre ich schon manchen aufstöhnen.

    Ja, und was für einer! Ich selbst habe schon mit dem Klassiker von Denon so einige

    Erfahrungen sammeln können. Angefangen beim im original Zustand belassenen DL103,

    ja das soll es auch geben, über Gehäuse wechsel mit dem Kunststeingehäuse von Phio Audio

    oder dem Bronze Gehäuse von Ligno Labs bis hin zum extrem Umbau eines DL103 R von

    Incocnito, einem von nur vier jemals hergestellten Shibui im blauen Gehäuse aus einer

    Spezial Aluminium Legierung.

    Auf diese Tonabnehmer will ich gar nicht lange eingehen, aber jeder hat irre viel Spaß gemacht.

    Jetzt also ein Neuer.

    Dan Bellity von db System (La Rosita, Zardoz) ist für dieses Derivat verantwortlich.

    Der umtriebige, sympathische Franzose hat sich mittlerweile einen hervorragenden Ruf mit seinen

    Streamern und Verstärkern LaRosita erarbeitet. Seine alte Leidenschaft hat er aber nie aus den Augen verloren, nämlich die Röhrentechnik.

    In diesem Bereich stellt er unter dem Namen Zardoz, mit der Marke er schon vor Jahrzehnten exzellent klingende Hifi Geräte hergestellt hatte, Röhren-Verstärker, Lautsprecher, Übertrager

    und eben diesen Tonabnehmer her.

    Ausgangspunkt ist wie gesagt das DL103, desweiteren sind Teile von EMT und Van Den Hul verbaut.

    Wenn ich ihn richtig verstanden (mein Englisch ist kaum besser als mein Französisch)habe, hat er sogar einzelne Teile in besserer Qualität nachgebaut, so wie die Spulen selbst neu gewickelt und das Ganze dann in ein Gehäuse aus einer speziellen Aluminium Legierung (klar was sonst) eingebaut, das Ganze dann noch knüppelhart versteift und ausgegossen.

    Die Entwicklung und die klangliche Abstimmung des Systems erfolgte an einem Fidelity Research RF66S welcher standesgemäß auf einem Dr.Feickert Audio Firebird montiert ist. Dies ist auch das Setup mit dem er privat Platten hört.

    Anfang Dezember bekam ich mein System von Dan Bellity bei einer Veranstaltung persönlich (in der original Denon Verpackung)überreicht. Mangels Beipackzettel fragte ich nach Dingen wie Auflagekraft, Tipps für einen passenden Tonarm und die Dauer der Einspielzeit.

    Auflagekraft? Einfach! 2,5 Gramm!

    Tonarm? Schwieriger! So schwer wie es nur geht! Das System wurde ja an einem FR66S entwickelt, welcher ja bekannter Maßen sehr schwer ist. Man munkelt von einer effektiven Masse von ca. 35 Gramm!!! Dementsprechend hart aufgehängt ist auch die Nadel!

    So kommen wir automatisch zur Einspielzeit. Aus meinen Erfahrungen mit vielen verschiedenen Tonabnehmern kann ich schließen das je härter die Nadel aufgehängt ist desto länger ist die Einspielzeit. Das soll kein Dogma sein, es geht bestimmt auch anders, aber das sind halt meine persönlichen Erfahrungen. Nur um das kurz klar zu stellen.

    Mein System hat jetzt 60 Stunden auf dem Buckel und ich habe das Gefühl da kommt noch was.

    Da meine beiden Firebirds belegt sind habe ich das Kaliber in meinem Schick 12“ Arm auf meiner Verdier montiert. Glücklicher Weise habe ich das schwere Gegengewicht für den Schick zur Benutzung eines SPU Gold und ein schweres Headshell von Clearaudio zu Verfügung. Beides hebt die effektive Masse deutlich an. Ein Resonanztest mit der Image-Hifi-Testplatte ergab eine Resonanz von 10 Herz. Volltreffer! Da Dan Bellity das System mit seinem Übertrager und MM-Phono antreibt dachte ich mir das mein Monk Phono mit großem Netzteil ganz gut passen könnte. Hierbei handelt es sich ja quasi um eine MM-Phonovorstufe bei der bei einem MC intern zwei breitbandige Übertrager zugeschaltet werden. Was soll ich sagen, das System spielt aus einem Guss in einer Qualität das mir die Spucke weg bleibt. Die weiter oben angesprochenen Denon-Derivate werden alle samt deklassiert.

    Einen weiteren, kleinen, Sprung macht der Klang mit einem separaten Übertrager für DL 103 von Auditorium 23. Die Monk ist dann logischer Weise auf MM gestellt.

    Dies lässt die Vorfreude auf den bereits bestellten Zardoz Übertrager noch weiter steigern.

    Die Zeit bis zum Eintreffen vertreibe ich mir in dem ich mir eine Tonarmbasis aus Eiche (genau wie für den Schick) gebaut habe so das ich meinen Ortofon RMG 309i auf der Verdier montieren kann. Dann das System samt Headshell montiert und eingestellt. Was dann kam habe ich so nicht erwartet.

    Die klangliche Steigerung war äußerst deutlich. Vergleichbar wie wenn man in einer Tonabnehmer-Hierachie ein bis zwei Systeme auf steigt. Das unterstreicht die Aussage von Dan Bellity das je schwerer der Arm ist desto besser spielt das System.

    Da ein FR 66s mir viel zu viel kostet wären ein EMT 997 oder ein Ikeda 407 noch Arme mit potential.

    Eine detailliertere Klang-Beschreibung möchte ich im Moment noch nicht machen, weil ich mir erst den Zardoz Übertrager anhören will.

    Nur so viel vorne weg: mein Lyra Titan i sieht jetzt schon verdammt alt aus gegen das Zardoz und für mein ZYX-Ayame an der PH77 von AMR wird es eng!


    Grüße, Peter


    Zardoz Kaliber 002.JPGZardoz Kaliber 004.JPG

    Zardoz Kaliber 014.JPGZardoz Kaliber 016.JPGZardoz-Ortofon 006.JPGZardoz-Ortofon 004.JPGZardoz-Ortofon 005.JPGZardoz Kaliber 003.JPG

    Und würde es aus Eurer Sicht Sinn machen, das Ding neben einen Schwabbler zu stellen? Genug Platz neben dem Laufwerk wäre da...

    Wenn der Arm neben dem LW steht schwabbelt der Teller und der Arm bleibt fest stehen!

    Selbst wenn der RF auf dem Laufwerk (Schwabbler) steht schwingt er nicht mit dem Teller mit sofern er nicht auf der Position des ursprünglichen Armes steht und somit sein Untergrund mit dem Teller verbunden ist und synchron mit schwingt.

    Entweder Arm und Teller schwingen zusammen oder nicht! Mischen geht in die Hose.