Posts by Fernseheumel

    Hallo,


    Am Wochenende habe mal wieder auf einem Flohmarkt zugeschlagen. ;)

    Für 10 Teuros erwarb ich einen Philips-Plattenspieler ohne Haube,

    dafür ausgestattet mit verschiedenen Gimmicks in sehr gutem Zustand. :meld:


    Nun, um den Plattenspieler ging es mir nicht, habe genug hochwertige

    Plattenspieler aus dem Sperrmüll, aber das goldene 412 hatte es mir angetan.

    Optisch ist die Nadel/Nadelträger nicht verbogen/beschädigt.


    Es zeichnet sich durch eine niedrige Auflagekraft und durch angeblich gute

    Klangeigenschaften aus.

    Ich werde noch die Bezeichnung auf dem Nadelträger nachreichen.


    Sollte ich mich für eine neue Nadel entscheiden, mit welcher könnte ich dieses

    System noch aufwerten (Neu/Nachbau)?


    An welchem Plattenspieler ich das System betreiben

    möchte, ist noch offen.


    Gruß,

    Fernseheumel

    Bei Philips ist die "Riemenpest" besonders schlimm, die Riemen zeigen nicht nur Überlänge sondern verflüssigen sich auch noch, um dann das ganze Gerät und die Finger zu verkleben.

    Philips hat die mit Abstand minderwertigsten Riemen (Eigenproduktion?) verarbeitet.


    Gruß,

    Fernseheumel

    Vor geraumer Zeit hatte ich einen ganz guten Technics-Schallplattenspieler (MM-

    System) an eine junge Vinyl-Einsteigerin übergeben.

    Schon damals wurde ich gefragt, wie man den Plattenspieler, außer an einer Stereo-

    Anlage, auch an einem alten reparierten Röhrenradio (kein Allströmer!) abspielen könnte.


    Welche RIAA-Vorstufe könnt ihr empfehlen?

    Sie sollte gut klingen und auch dann wenn die Ansprüche steigen (bisher ist nur ein

    einfacher 80er/90er Jahre Verstärker und sehr einfache Lautsprecher vorhanden),

    "zukunftssicher" sein.

    Zweckmäßig wäre auch ein Pegelregler, und, wenn es das überhaupt gibt, einen Mono/Stereo Umschalter.

    Andererseits sollte sie auch nicht zu teuer sein.

    Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegen genommen.


    Gruß,

    Fernseheumel

    Hallo Rob!

    Ich habe bereits 3 Knost für Vor- und Hauptwäsche.

    Auf dem Flohmarkt habe ich jetzt noch eine vierte mit 3/4 voller Flasche für einen 10er dazu gekauft.


    Den Einsatz von Bürsten halte ich in meinem Fall bei einem Teil meiner Platten für angezeigt.


    100 Teuros möchte ich nicht investieren, ich bastel lieber.

    Da ich an der Entwicklung einer vollautomatischen Waschmaschine arbeite, paßt die Knosti besser in mein Konzept.

    Die Frage ist eben, wie hoch die Leistungsverluste sein werden, wenn ich den US-Generator auf die Knosti einwirken lassen möchte.

    In jedem Fall soll die Knosti durch weiches Material von der Stellfläche isoliert werden, dann würde hier keine Energie gedämpft werden.

    Das Problem ist sicherlich der vergleichsweise weiche Kunststoff.

    Dieser dämpft natürlich die Schwingungen.


    So wie ich die Ultraschallplattenwaschmaschinen kenne, beruht das Reinigungsprinzip auf der Anregung des Wassers, vereinfacht ausgedrückt den durch Ultraschall erzeugten "Wellengang".

    Tatsächlich ist es doch so, daß das Wasser ein Überschwingen des Generator vermeiden soll (Betrieb des US-Beckens nur mit Flüssigkeit) und die schnellen Vibrationen den Dreck vom zu reinigenden Gegenstand "abschütteln".

    Dies bedeutet, daß in diesem Falle die Schallplatte mit Aufhängung nicht mitschwingen muß, also auch separat aufgehangen werden kann.

    Aus diesem Grund habe ich zwei Möglichkeiten:

    - Knosti-Becken zum Schwingen bringen

    oder

    -Knosti-Klapperatismus (mit Bürste) in einem US-Becken schwingen lassen.


    Aufgrund der vorhandenen Literleistung der beiden kleinen Becken wäre der "Einbau" einer Knosti in irgend ein größeres Becken mit deutlich größerem Fassungsvermögen nicht zielführend.


    Deshalb stehe ich vor der Aufgabe, die Reinigungsflüssigkeit im Knosti-Becken zum Schwingen zu bringen.

    Nun ist die gerundete Wannenform recht ungeeignet, ein rechteckiges Stück Edelstahl aus einem der kleinen US-Reiniger einzuarbeiten.


    Momentan stelle ich mir vor, den Geber auf einem ausgeschnittenen ca. 4 x 5 cm großem Wannenteil in das Knostibecken einzuarbeiten.

    Entweder durch ein möglichst flächiges Verschrauben mit dem Knosti-Becken, oder durch Ersatz eines Teils der Wanne durch Aussägen. Ein Abdichten mit Silikon wäre ja kein Problem.


    Schaun wir mal..... :/:S


    Gruß,

    Fernseheumel

    Hallöchen!

    Ich plane eine Knosti mit US-Generator auszustatten.


    Üblicherweise sind Ultraschallgeber mit dem Edelstahlbecken verbunden.

    Mir sind nun dank Sperrmüll zwei kleine Ultraschallbecken (für Schmuck oder

    Küchengeräte) in die Arme gesprungen. :merci:

    Die Becken sind ca. faustgroß, von der Literleistung käme das einer Knosti entgegen.


    Die Frage ist nun, wird die Ultraschallfunktion nicht in Verbindung mit dem Kunststoff-

    becken beeinträchtigt?

    Würde die US-Wirkung nicht gedämpft, wenn man den Ultraschallgeber mit seiner Befestigungsfläche an der Edelstahlwanne ausschneidet und an die Kunststoffwanne

    klebt/schraubt (und eine wasserdichte Verschraubung herstellt)?


    Umgekehrt eine Knosti so zersägen, daß ihre Fragmente in das Edelstahlbecken passen würde,

    würde größenbedingt nur noch das Waschen von Singles erlauben - also keine echte Lösung.

    Was meint Ihr?


    Gruß,

    Fernseheumel

    Doch, ich bin so "cool". ^^

    Habe mir die Röhren schon zu DM-Zeiten besorgt, und auch 4 baugleiche Fassungen! :thumbup:

    Einzig die Zeit und die Tonübertrager fehlen mir.

    Plane eine Gegentaktschaltung in Triodenbetrieb.

    In einem Mono-Gegentakt-Verstärker (Lorenz) aus den 30ern habe ich sie schon sitzen.

    Mangels U-Boot und Heinkel-Bomber habe ich auch kein Problem diese Röhre für Verstärkerprojekte einzusetzen - anders bei selten werdenden Fernsehröhren die von semi-professionellen und professionellen Verstärkerbauern vom Markt gewildert werden. :thumbdown:

    Gruß,

    Fernseheumel

    Die 807 ist ja trotzdem eine 6L6 , nur eben mit Anodenanschluss on Top . Die 6L6 ist nur deshalb nicht so Spannungsfest weil es Überschläge zwischen PIN2 und 3 geben würde.

    Genau wie bei der E235L und E236L

    gruss

    juergen

    Genau auf diese mangelnde Rückwärts-Kompatibilität muß man aber hinweisen, genau deshalb sind sie ja nicht gleich!!


    Datenblätter kann ich auch lesen. Fakt ist, wo die Röhren vom Typ 807 mir bei Geräten meiner Sammlung immer begegnen und wo sie ihre größte Verbreitung gefunden haben:

    KVN-49 – Wikipedia

    Ducretet Thomson Dalila de 1949.Tube cathodique rond MW22. | Televiseur, Tube cathodique, Pathé cinéma (pinterest.fr)


    und weitere....


    Gruß,

    Fernseheumel

    Wenn es etwas "exotischer" sein darf , geht auch die 807 , die ja auch nur eine 6L6 ist :) .

    MfG , A .


    https://en.wikipedia.org/wiki/807_(vacuum_tube)

    FALSCH:

    Die Röhre 807 ist eine Zeilenendröhre (hochspannungsfest) für Fernseher der späten 40er und frühen 50er Jahre.

    Die 6L6 ist eine reine Leistungsendröhre, für Hochspannungszwecke aber völlig ungeeignet!

    Sie hat keinen oben herausgeführten hochspannungssicheren Anschluß!


    Gruß,

    Fernseheumel

    da sie bei Bildröhrengeräten als sog. Rückschlag-Kondensator (heutige Bezeichnung "Snubber"-Kondensator) im Einsatz waren, wäre ich mir da unsicher.

    Unabhängig davon weiß ich aus der Erinnerung heraus, das diese db booster von Dörrbeck und auch die WIMA FKP Serie nie defekt wurden (im Gegensatz zu der Merke ERO (Ernst Roederstein).

    Ich hatte leider schon mit defekten FKP-Kondensatoren zu tun. Man sah ihnen den Defekt sogar an.

    Gruß,

    Fernseheumel

    Ja, u.a., die Zeilenfrequenz (CCIR/PAL) beträgt 15625 Hz.

    Entstörkondensatoren orientieren sich an 50 Hz.

    Impulsfestigkeit ist sehr entscheidend.


    Gruß,

    Fernseheumel

    Die db-Kondensatoren dienten in erster Linie als Ersatzbestückung für Reparaturen der 50er/60er/70er Jahre Unterhaltungstechnik.

    Werksseitig wurden sie nach meiner ERFAHRUNG/KENNTNIS nirgends als Erstbestückung in der Unterhaltungstechnik eingebaut.

    In irgend einer anderen Elektronik sind mir die Kondensatoren aber mal begegnet (Brennersteuerung oder Maschinensteuerung).


    Gruß,

    Fernseheumel

    Hallo Matej,

    Kannst Du Kabel und Stecker generell auch für alle anderen Plattenspieler ebenso empfehlen?

    Die hier sollen auch noch modernisiert werden (u.a.)

    - Dual 721

    - ELAC PC 900

    - Hitachi PS 48

    Diese bekommen aber kein System aus dem oberen 3-stelligen Bereich.


    Gruß,

    Fernseheumel

    Ein Micro-Ridge-Schliff hält mind. 2000 Stunden. Das ist bedingt durch die Schliffgeometrie, die sich über lange Zeit kaum abnutzt, weil ja eben nur die "Klinge" abgeschliffen wird. Erst wenn die weg ist dann ist die Nadel wirklich hinüber. Und da die Klinge sehr schmal ist, bekommst Du da über diesen Zeitraum so gut wie keine Veränderung des wirksamen horizontalen Verrundungsradius. Gilt natürlich nur bei korrektem Antiskating, eine falsche Einstellung kann eine Seite schon nach wenigen hundert Stunden komplett wegrasieren. Also nicht zu hoch einstellen, so etwa 0,6 mal Auflagekraft... ;)


    Gruß

    Andreas

    Danke, solche Infos muß man sich ausdrucken.

    Schön wäre es, wenn man zu allen nadelschliffen derartige Informationen sammeln könnte.

    So hätte man dann über eine Tabelle die Möglichkeit, Eigenschaften von Tonabnehmern und Nadeln zu vergleichen.

    Jedenfalls erkenne ich die Notwendigkeit das Thema zu vertiefen.


    Schönes Wochenende,

    Fernseheumel

    Hallo Andreas,

    Ich hatte gestern noch einmal nach guten MMs gegurgelt, das Nagaoka MP 500, soll eigentlich ein

    MI sein, hat mir aufgrund der Bewertungen bei

    Amadingsda auch gut zugesagt, jedoch heißt es,

    daß Nagaoka selbst einen Nadeltausch nach nur 200 Stunden empfiehlt!!!!!!!!!!

    Die Einspielzeit beträgt 50 Stunden.

    Dann kann ich eine Strichliste über den Plattenspieler hängen.

    Nach der Einspielzeit mit 2.Wahl Platten bleiben ca. 200 LPs bis zum Ende.....

    Mit den anderen Systemen beschäftige ich mich mal, Reson Reca hatte ich noch nicht auf dem Zettel.


    Gruß,

    Fernseheumel

    Hallo in die Runde!



    Es ist soweit, die Überholung meines 1990 im Sperrmüll gefundenen Telefunken S 600 steht an. Schluß mit dem Dornrößchenschlaf!


    Der Auftrag den Tonarm zu überholen ist bereits an einen Forumskollegen fest vergeben und vereinbart.


    Auch wenn ich noch nicht mit den Arbeiten begonnen habe, stellt sich die Frage nach einem sehr hochwertigen Abtastsystem (was aktuell drunter hängt, weiß ich gar nicht/liegt noch im Lager).


    Fest steht, daß es ein MM-System sein muß, MC lehne ich wegen des Retippens bei Nadeltausch ab.


    Mein in akustischer Hinsicht vorschwebendes System sollte es mit einem Ortofon MC 1 Turbo aufnehmen können.


    Dieses System habe ich vor fast 20 Jahren bei einem Bekannten, montiert auf einem Transrotor, in Verbindung mit Röhrentechnik (High-End-Anlage) gehört.


    Was mich am Ortofon MC 1 Turbo beeindruckt hat:


    Ich durfte ein Plattenköfferchen voll Singles aus meiner Sammlung erleben, Flohmarktplatten, meistens in „mint-ähnlichem“ Zustand (optisch), aber auch mit ein paar Hairlines bei einigen Platten, ergab sich bei den Scheiben die in den Jahren ca. 1956 – 1993 (Mono/Stereo) gepreßt wurden ein unbeschreibliches lebendiges Klangbild.


    Selbst die alten Mono-Schallplatten (meistens R&R) profitierten von dieser Lebendigkeit. Das heißt, daß selbst diese Platten im akustischen Sinne ein räumliches Klangbild wiedergaben. Wenn es mal knisterte, dann in der Einlauf- oder Auslaufrille. Oder weil die Knosti nicht ganz sauber durchgewischt hatte.


    Es fiel auf, daß die Ur-Knosti (2001 neu erworben/Altbestand) etwas verzogen schien, bei dünneren Singles reichten die Borsten nicht in die Rille. Deshalb blieb bei einigen Platten ein Grauschleier zurück, nach 1 – 2 Platten war dann das System auch entsprechend verstaubt.


    Bei den neueren Knostis die ich wegen des Wechselbades angeschafft hatte, kann das nicht passieren. Das Problem ließ sich auch durch Einpressen von Kork bei der alten Knosti beheben.



    Was mich am Ortofon MC 1 Turbo störte:


    Das es ein MC-System ist und eine recht hohe Auflagekraft benötigt (2,0 – 2,5 g).



    Technische Merkmale des Ortofon MC 1 Turbo: Shibata-Schliff / Nadel r/R 6/50 µm



    Meine Frage nun an Euch:


    Welches MM-System kann es klanglich mit diesem MC-System aufnehmen, knistert nicht bei älteren Schallplatten, kann es gut mit alten Mono-Scheiben, hat einen in erster Linie plattenschonenden Nadelschliff? Die Plattenschonung und damit den Schliff (MR soll wohl am besten sein), der dies ermöglicht, stelle ich über alles.


    Eine weitere Forderung ist eine möglichst niedrige Auflagekraft, also unter/deutlich unter 2,0 g. Compliance muß natürlich passen!


    Der Preis spielt keine Rolle wenn er im oberen dreistelligen Bereich liegt!


    Da im Zuge der Revision auch die Tonarmverkabelung erneuert wird stellt sich die Frage nach einer geeigneten Verkabelung zwischen Plattenspieler und RIAA-Verstärker.


    Was könnt Ihr mir hier empfehlen?



    Vielen Dank im Voraus!


    Fernseheumel