Posts by Fernseheumel

    Hallo Volker!

    Betreibst Du die RL 12 P 35 mit Gleichstromheizung?


    Gruß,

    Fernseheumel

    Ich würde mich ob rund oder elliptisch immer an der oberen Grenze der vom Hersteller empfohlenen Auflagekraft orientieren.

    Und warum? Du hast schön erlärt weshalb eine zu niedrige Auflage schädlich ist,

    Warum soll man aber nicht an der unteren Grenze oder im Mittelbereich fahren?

    Meiner Meinung nach steigt mit dem höheren Auflage gewicht die Reibung an!

    Das bedeutet zunächst einmal höhere Reibung.

    Höhere Reibung bedeutet Verschleiß, und zwar für Nadel und Schallplatte.


    Ultraleichte Tonarme gelten als Fortschrit, sofern sie mit geeigneten Systemen

    betrieben werden.

    Bei vielen sehr alten Plattenspielern (ich hörte alte ELAC) gibt es jedoch Auflagekräfte

    die bei 4 gr liegen.

    Aus meiner Sicht absolut indiskutabel.

    Dennoch werden diese Kisten weltweit gesammelt, nicht als Schellackspieler!

    Die sind doch bauartbedingt total überholt!?


    Gruß,

    Fernseheumel

    Guten Abend!


    Ich beschäftige mich zur Zeit mit einem Halbautomaten von DUAL.

    2 Fragen zu diesem Plattenspieler konnte man aber im DUAL-Forum nicht

    beantworten!


    1.) Warum ist die Pitch-Funktion abschaltbar? Ich kann also zwischen einer

    Festeinstellung und einer variablen Einstellung wählen.


    2.)Warum kann man den Tonarmlift neben dem üblichen seitliche mechanischen Hebel auch

    elektrisch über eine Ftonttaste auf- und ablassen?


    Vielen Dank!

    Fernseheumel

    Genauso isses.


    Man macht immer einen Fehler in der Assoziation indem man bei scharf sofort an Rasierklinge oder Drehmeisel denkt. Man hat bei scharfen schliffen einfach größere Abtastflächen mit den genannten Vorteilen und das was man vorn und hinten als Schneide sieht, taugt definitiv nicht zum Rasieren. Der abgehobene Vinylspan ist ein Schauermärchen allererster Güte. Wichtig ist der nicht abreisende Kontakt zum Vinyl der scharfen Schliffe, im Gegensatz dazu steht ein mit zu leichter Auflagekraft betriebener Rundschliff, der läuft nicht stabil in der Rille und schlägt immer wieder irgendwo ein. Ein scharfen Schliff müsste man erstmal so deutlich hörbar falsch einbauen damit er so schräg durch die Rille pflügt dass Schäden entstehen (könnten).

    Du hast den Vorgang bildlich gut dargestellt. So kann ich Deine Erklärung gut nachvollziehen.

    Ein scharfer Schliff hat doch deutlich mehr Kontakt zu Rille als eine Rundnadel, dass scharfe Schliffe Platten zerstören können ist eine Mär.

    Mehr Kontakt bedeutet mehr Reibung!

    Also ein telefonischer Gesprächspartner eines namhaften Bottroper Nadelhändlers

    sieht das anders.

    Ebenso berichtete mir ein Stammtischkollege von einem Bekannten der sich

    Platten nach ca. achtmaligem Abspielen zerstört hat.

    Im Ergebnis waren die Höhen gedämpft.


    Ich sehe in der Sache Forschungsbedarf, ob Neulingsbereich oder nicht.


    Zu Testzwecken müßte eine Testplatte (neu) mit einem breiten Klangspektrum

    geopfert werden.

    Im Neuzusatnd wird die Platte digital aufgezeichnet, dann wird sie in

    verschiedenen Versuchen traktiert.

    Während der Prozedur werden immer wieder Aufzeichnungen vorgenommen.

    Am bitteren Ende müssen Ergebnisse verglichen werden.

    Das ganze wird mit weiteren Platten und anderen Nadeln/Auflagekräften

    aussagekräftig durchgeführt werden.

    Ich höre seit langer Zeit mit van den Hul Nadeln, ohne dass eine Platte beschädigt wurde. Man muss nur auf die korrekte Einstellung der Geometrie und Auflagekraft achten, dann passiert auch dem Vinyl nichts.

    Hallo Jörg,


    Zunächst Danke für Deine stets korrekten sachlichen Kommentare!:thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    Diesen Service gibt es nicht zu allen Themen und schon gar nicht immer in anderen Foren.


    Nun verändert sich aber der geometrische Winkel und genau genommen "verkanntet

    sich dabei die Nadel etwas - in Abhängigkeit zur Tonarnlänge!

    Im DUAL-Forum wurde mir darüber hinaus berichtet, das sich die Skating-Kraft über

    die Schallplatte aufgrund des sich ändernden Winkels auch erheblich verändert!


    Genau genommen müßte man für LPs und Singles andere Mittelwerte justieren.

    Wenn dem so ist, in der Sache bin ich ein Korinthenk. :), würde ich bei konventionellen

    Schallplattenspielern von der Verwendung scharfer Nadeln absehen!

    Für meinen Marantz SLT 12 hat man mir eine SAS empfohlen. Da könnte man

    dann drüber nachdenken..


    Eine sich über die Lauffläche der Schallplatte verändernde Skating-Kraft bedeutet für

    mich automatisch einseitger (kanaliabhängigerer) Verschleiß!


    Wie siehst Du das:?:


    Gruß,

    Fernseheumel

    Hallo Robert! Was rauchst Du?;)

    Ich komme mit Deinen Erklärungen nicht ganz mit!

    Aber eins mußt Du nochmal breittreten!

    Ich höre zu diesem Thema sehr kontroverse Aussagen.

    Wann ist eine Nadel zu scharf?

    Darf man sagen das alles über dem HE-Schliff als kritisch einzuordnen ist?

    Ich bin durch ein einstiges Hören einer Shibata-Nadel entzückt von der Auflösung.

    Plattenschonung geht aber vor, hören möchte ich sie aber schon!:wacko:

    Welchen Einfluß hat die Verrundung?

    Gruß,

    Fernseheumel

    Ich wünsche Dir ja sehr, dass er auf Mcintosh Niveau kommt, aber neben dem Netzteil haben die alten MC‘s eine spezifische Schaltungstopologie, die bifiliar gewickelte Ausgangsübertrager erfordert, Mcintosh hat die auch damals schon großzügig dimensioniert...


    Freundlich


    Michael

    In Ermangelung eines Schaltbildes, muß meine alten Radiofachzeitschriften aus

    Frankreich checken, kann ich leider keine eigene Aussage zur Technik treffen.

    Im Internet steht viel, oft zuviel.

    Wegen der vielen Probleme kommt das Gerät erstmal in einen Karton ins Lager.

    Ich werde mich jetzt erstmal um meine Plattenspieler und den kleinen Telerwatt

    kümmern.


    :24:

    Hallo Steffen,

    Ich besitze eins der ersten russischen UKW-Rundfunkgeräte.


    Du könntest Dir auch einen Umsetzer bauen lassen der ein x-beliebiges

    NF-Signal in den jetzt empfangbaren UKW-Bereich umsetzt.

    Willst Du das Gerät als UKW-Stereo-Empfänger betreiben, könnte

    als Basis für einen entsprechenden Wandler ein UKW-Stereo-Coder"

    dienen.

    Diese Geräte wurden in Fernsehwerkstätten zum Überprüfen des

    Pilottons/Stereo-Funktion eingesetzt.

    Ein solcher Stereo-Coder ist nicht größer als ein Kofferradio und seine

    Basis erspart die komplizierte Spulenwickelei.


    Alternativ läßt sich auch ein UKW-Tuner eines hochwewrtigen deutschen

    Röhren-UKW-Empfängers einbauen. Dies führt aber zur Veränderung

    der Optik, der originale Tuner bleibt unangetastet.


    P.S. Ich könnte Dir jemanden am Niederrhein empfehlen, der Dir

    einen solchen Umbau sach- und fachgerecht durchführen würde.


    :24:

    Fernseheumel