Posts by Fernseheumel

    Kraftwerk wäre etwas schwach auf der Brust, ich meine wirklich Hardcore:

    Nach meiner bescheidenen Hörerfahrung haben hier in erster Linie weich aufgehangene

    Basslautsprecher massive Probleme.

    Nun hab ich auch nicht die Möglichkeit alle Boxen mit Verstärkern zu kreuzen. Aber bei

    dieser Musik trennt sich die Spreu vom Weizen!


    Gruß,

    Fernseheumel

    Hallo Nadja!

    Ich will ja nicht protzen, aber ich hab 3 (in Worten drei!) T-2 Leningrad! :SDas gehört sich so für einen Fernseheumel. Das Gerät ist eigentlich ein russischer Fernseher, er wurde 1949 in der

    UDSSR vom Stapel gelassen.

    Später wurde er als Reparationsleistung in der DDR gebaut.

    Kenne die Geschichte russischer Fernseher genau anhand von Primärunterlagen! Den russischen

    Vorgänger KbH 49 hab ich auch, wurde 1948 entwickelt. Außerdem diverse Nachfolger.


    Ich erzähle auch gerne immer wieder wie ich den Rembrandt aus der DDR geschmuggelt habe, kommt bei Regimetreuen nicht gut an, bei Regimegegnern dafür um so mehr.:heul:

    Um den Westahnungslosen und ganz Jungen hier aus dem Westen auf die Sprünge zu helfen,

    hier zunächst ein paar Bilder des Rembrandt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rembrandt_(Fernsehger%C3%A4t)

    Der Wiki-Eintrag ist nicht ganz korrekt, auch der Rembrandt wurde zuerst in der UDSSR gebaut,

    bevor er in der DDR auf den Markt kam, aber egal.


    Also, mein Bruder wohnte während seiner Studienzeit in Berlin und hatte über den Kirchentag

    Bande in den Osten geknüpft. Mit seinem Freund fuhren sie dann ein paar DDR-Müllkippen ab,

    das war so um 1987.

    Da gab es die tollsten Radios und Fernseher gratis, nur durfte "Elektronik" eben nicht ausgeführt

    werden.

    Auf einer Müllkippe fand sich dann dieser extrem alte Fernseher, zunächst wurde er mit dem

    Trabbi seines Freundes in Sicherheit gebracht!:thumbup:

    Natürlich versuchte mein Bruder den Fernseher legal über die Grenze zu bringen. An mehreren Grenzübergängen wurde er aber mit dem alten dicken Kasten zurück geschickt.

    So blieb der Fernseher erstmal in der Garage seines Freundes am Prenzlauer Berg.


    Wie schmuggelt man nun einen 40kg Fernseher durch den eisernen Vorhang?

    Ich nahm gewisse Anleihen am Trojanischen Pferd!;)

    Da mein Vater mit seinem riesigen Hymer Wohnmobil schon öfters zu meinem Bruder nach Berlin gefahren ist, kannten wir die Gewohnheiten der Grenzpolizei.8)

    "Verstecken" ging gar nicht!!!!!!!!!!!!!! Wie auch bei so einem Monster?

    Also Flucht nach vorne! Der tragbare Fernseher meines Vaters wurde immer ins Visum eingetragen und bei der Ausreise aus der DDR kontrolliert!

    A-l-s-o...........

    In Neuss hatte ich im Sperrmüll einen gammeligen Grundig-Fernseher von 1956 gefunden, den

    räumte ich leer, ganz grob sah er ja weit entfernt ähnlich aus!:pinch:

    So einer war es:

    https://www.radiomuseum.org/r/…_zauberspiegel_33657.html

    Da die Ersatzteile, insbesondere die Bildröhre für mich von höchstem besitzschutzwürdigem

    Interesse war, habe ich dem alten Grundig das Innenleben eines SABA Röhren-Portable mir 47er SW-Bildröhre verpaßt , Baujahr ca. 1970 (Sperrmüll Düsseldorf)..

    Die Bildröhre war schwer zu befestigen, da die originale nur 43 cm Diagonale hatte.

    Das Gerät sah dann innen schäußlich aus, erfüllte aber seinen Zweck. Schließlich war klar das es für diesen Fernseher keine Rückkehr in die Freiheit geben würde.

    Da der Fernseher ja äußerlich noch ein Grundig war, aber bei Philips seit Generationen

    Fernseher Rembrandt, Goya, Van Gogh, Michelangelo hießen, dauerte es nur wenige Tage

    bis mir in Oberbilk abends ein SW-Philips Rembrandt vor den Füßen lag. Ich erinnere mich noch,

    es war auf der Kölner Straße.:)

    Der Philips sah so ähnlich aus wie dieser:

    https://www.radiomuseum.org/r/…andt_sl_d24t135_d_24.html


    Das abgehebelte Typenschild wurde vorne auf den Grill geklebt, die Schrift auf der alten

    Rückwand weggescheuert. Ferner schraubte ich noch zwei Schrauben vorne neben die

    beiden großen Bohrungen des Grundig-Gehäuses und setze 2 große Radioknöpfe drauf.

    Fertig war der gefälschte Rembrandt!:meld:


    Es lief dann alles nach Plan mit gutem Timing, mein Vater fuhr mit seinem Hymer 660er

    bei den Herren mit den Maschinenpistolen vor. Wie üblich wurde er gründlich gefilzt, so ein

    Wohnmobil hat viele Türen.:S

    Sofort fiel dem Grenzer der alte Fernseher auf! Er sagte: "Sie wissen das sie keine Elektro-

    geräte in die DDR einführen dürfen, wir tragen ihnen den Fernseher Marke Rembrandt ins

    Visum ein, und wenn sie die DDR wieder verlassen werden wir kontrollien ob er noch da ist.

    Wenn nicht bekommen Sie Schwierigkeiten!"

    Mein Vater entschuldigte sich mit dem Hinweis ihn auf einem West-Berliner Flohmarkt gekauft

    zu haben.:D

    Nach erfolgreichem Grenzgang fuhr mein Vater direkt zum Prenzlauer Berg. Ich hatte darauf

    bestanden, das der gefälschte Rembrandt sofort auf die Müllkippe gebracht und zerstört wird,

    um eine Rückverfolgung auszuschließen.:huh:

    Abends wurde dann das Schmuckstück verladen, spät abends fuhr mein Vater wieder bei

    den Herren mit den Maschinenpistolen vor. Aufgrund unserer Beobachtungen konnten wir sicher

    sein, das kein DDR-Grenzer 12 Stunden Schicht schiebt, also keine Gerfahr! Rembrandt ist

    Rembrandt!:saint:

    Es kam dann so ein junger Schnösel, also in meinem Alter, also Ende 20, betrat das Wohnmobil

    und fragte direkt nach dem Rembrandt-Fernseher!!!!!!!!!!!!!!!!!;)

    Freundlich zeigte mein Vater dem Beamten das Gerät. Reaktion: "Alles in Ordnung, der

    Rembrandt-Fernseher ist noch da. Gute Weiterfahrt!"

    Nach Beendigung der üblichen Schikanen rollte mein Vater mit Wohnmobil und einem Rembrandt

    der noch Wochen zuvor auf einer stinkenden Müllkippe im Matsch gestanden hat , dem Tod durch

    überfahren mit der Planierraupe geweiht, in die Freiheit!<3:!:

    So kam der erste Rembrandt-Fernseher in den Westen!:P

    Wieviele DDR-Bürger hätte damals wohl gerne mit dem Fernseher getauscht?

    Wir feiern diese List wie wir die DDR-Grenzer aufs Kreuz gelegt haben noch heute!:heul:


    Gruß,

    Fernseheumel

    RIP Costa Cordalis


    CC verstarb gestern auf Mallorca.


    Anita, die Schönheit aus Mexiko, wird bleiben.

    Das war auch das einzige Lied von ihm das ich mochte.

    Ich hatte vor Jahren eine sehr schöne Arbeitskollegin die

    Anita hieß und lange lockige schwarze Harre hatte.

    Sie wurde immer rot wenn ich ihr das Lied im Büro vorsang.....:love:8):merci:

    R.I.P. Costa!


    Gruß,

    Fernseheumel

    Hallo Jürgen,

    das wäre super, dann wäre der wieder einsatzbereit. Er hat zwar nur (bis jetzt!) ein

    Ortofon OMB 5 oder so ähnlich, aber er ist technisch einwandfrei.

    Leider habe ich nur die schwarz beklebte Ausführung damals gefunden, die Holz-

    ausführung ist optisch ein Traum!:love:<3

    Die gab es wohl nur in den USA, so ist jedenfalls mein Eindruck aufgrund des Bilder-

    angebotes.

    Die Bedienung mit seinen Hebeln mach sehr viel Spaß, der Tonarm ist von Jelco,

    der Rest soll von CEC sein.

    Mich würde sehr interessieren wie Ihr die zweite Liga nach Leistung (Antrieb/Tonarm)

    sortieren würdet.

    Sollte der 1219 nach hinten durchrutschen, würde ich ihn dem 1218 als Schellackspieler

    vorziehen, da er über richtige Haubenscharniere verfügt. Der 1218er bliebe dann für die

    Vitrine.

    Gruß,

    Fernseheumel

    Hallo Jürgen,

    Was Du das gebastelt hast ist schon sehr professionell, mir fehlen

    die Kenntnisse und ggf. die Werkzeuge eine solche Arbeit auszuführen.

    Hut ab und 100% Respekt!:thumbup:

    Das AT 95 kenne ich nicht weil ich nie eins gefunden habe.

    Um die Situation verständlich zu machen, für meine Top 3 gibt es noch

    umfangreichen Handlungsbedarf, bei denen möchte ich dann auch

    systemmäßig investieren, darf also etwas kosten.


    So ist nun meine plattenspielermäßige Hörsituation:


    Erste Liga:

    1.) Marantz SLT 12 (baue zur Zeit einen Service-Tisch für Einstellarbeiten)

    2,) Thorens TD 124 MK 1 (SME 2009/II Tonarmlift hält nur zeitweilig, keine Ersatzteile, kein Staubschutz, Lateralgewicht defekt - keine Lust!)

    3.) Telefunken S 600 (muß komplett zerlegt und neu aufgebaut werden R,C)


    Zweite Liga:

    4.) Dual 1219 (wurde vor dem Entsorgen an Straßenrand überholt, alles

    leichtgängig, hat aber inzwischen bei mir schon 20 Jahre gestanden, System unfachmännisch mit doppelseitigem Klebeband befestigt und abgefallen ^^, dicke Klinkenstecker am Tonarmkabel - wird als nächster

    repariert.)

    5.) ELAC PS 900 (außen wie neu, innen verkleistert, das Übliche... - hier werde ich aufgrund interessanter Internetbeiträge eine neues System

    kaufen)

    6.) DUAL 721 (20,- Teuros/Flohmarkt) / (spielt auf nur einem Kanal, Tonarmlift defekt,

    Stroboskop flackert, Shure V 15 III soll mal an 1.) wandern)

    7.) Lenco L 75 (Haube zersprungen, Tonarm erledigt und rattert, bleibt als

    Vitrinengerät erhalten)

    8.) DUAL 1218 (Hebel zu Stein erhärtet, soll Schellack-Spieler werden)

    9.) JVC Quadrophonie Plattenspieler, Typenbezeichnung nicht präsent hat

    vermutlich einen Lagerschaden, muß aber repariert werden, für meine 4-5

    Quadroplatten)

    10.) Hitachi P 48 (spielt, leider ist der Unterteil eines Fußes momentan als

    verbummelt zu bezeichnen, habe auch noch einen P 38, der hat aber leider andere einfachere Füße!)

    11.) Philips mit Sensorbedienung (restauriert aber taugt nichts - Vitrinengerät)

    12.) Grundig PS 3500 (10,- Teuros, Flohmarkt) / (repariert)

    13.) diverse Braun, Eisen und Plastik

    14.) noch nicht entdeckt sind einige Plattenspieler von denen ich weiß

    das ich sie habe, aber die Kartons nicht beschriftet habe.:thumbdown:


    Dritte Liga:

    15.) DUAL 1256 für den harten Einsatz


    Bei der Summe an Plattenspielern kann ich nicht alle high-endig aufwerten. Erst wenn ich alle Plattenspieler zusammen habe kann

    ich mit Hilfe von Fachleuten im Forum entscheiden, wie sich die

    Reihenfolge in der zweiten Liga ausrichtet, oder ob Nr. 2 oder 3

    aus der ersten Liga absteigen oder gleichwertige Partner bekommen.

    Dann kann man auch entscheiden, in wie weit Systeme von

    geschlachteten Plattenspielern die vorhandenen Geräte aufwerten,

    bzw. wo Systeme aus dem höheren dreistelligen Bereich sinnvoll

    sind.

    Am Ende wird man auch sehen wo sich der Grundig/Technics-Clon

    einreiht, und ob er ein neues System verdient. Bis zu diesem Zeitpunkt möchte ich ihn aber nur mit vorhandenem Material und

    einer neuen Nadel ausstatten.


    WARUM habe ich nun soviele Plattenspieler?

    Nr #1 erarbeitet, #2 gegen zwei Radios aus dem Sperrmüll getauscht, #6 & #12 vom Trödelmarkt, alle anderen im Sperrmüll gefunden, seit Ende

    der 80iger Jahre bis nach der Jahrtausendwende. Alle Geräte sind im optischen Zustand mint/mint-, wenn ich einen DUAL 701 gefunden habe und die Haube fehlte war das sein Todesurteil.:pinch:

    Den heute so hochpreisigen Miracord-Kisten habe ich gar keine Chance

    gegeben.......

    Hinterher ist man natürlich immer klüger, deshalb bin ich heute auch schlauer!:(


    Gruß,

    Fernseheumel

    Also ich habe schon vor der Wende einen alten Rembrandt

    aus der DDR geschmuggelt, offiziell durfte der nicht ausreisen.8)

    Er hatte im Matsch auf einer Müllkippe bei Ost-Berlin gelegen.

    Für solche Gaunereien bin ich immer zu haben!:meld:

    Als die Mauer fiel bin ich dann wie eine Heuschrecke über

    die alten verstaubten Fernsehgeschäfte hergefallen.

    Alte Röhren und Co. ohne Ende.....:love:


    Gruß,

    Fernseheumel

    Ich bin mir sicher, dass es in der Nachrichtentechnik und in vielen anderen zivilen Anwendungen extreme Temperaturbedingungen gegeben hat, bei denen Röhren hoch gefordert wurden… Nur leider sind solche Vergleiche im zivilen Kontext nicht so süffig und letztenendes doch ein Stück weit schreckliche Vergangenheit verklärend wie die Panzer aus dem extrem menschenverachtenden Wüstenkrieg in Nordafrika...

    Nein, Kriege sind grundsätzlich zu verurteilen und zu vermeiden,

    da sind wir uns sicherlich alle einig, bis auf die, die eine Partei

    gewählt haben die behauptet Deutschland müsse am Hindukusch

    verteidigt werden, und jetzt zusehen dürfen wie Soldaten von

    dort ohne Beine oder in Zinksärgen zurück kommen. Toller

    Pazifismus eines Top-Rüstungsexportlandes!

    Aber lassen wir das Thema.

    Und nochmals nein, es gibt für Röhren keinen härteren Einsatz

    als Vibrationen und Stöße die den Systemaufbau erschüttern,

    Fahrzeuge mit Vollgummibereifung und fehlender Federung

    sind mir im zivilen Bereich nicht bekannt.

    Im Übrigen werden verschiedene Röhren nach der Fertigung

    auf ihr Verhalten bei Erschütterung getestet.

    Die Röhrenverstärker die in Atlantikkabeln auf dem kalten

    Meeresboden liegen haben es vergleichsweise komfortabel.


    Ein kritischer Einsatz wäre auch extreme Luftfeuchtigkeit, bzw.

    stark schwankende Temperaturen bei denen sich dann Feuchtig-

    keit auf dem Glaskolben niederschlägt.

    Nach meinem Kenntnisstand sind aber nur Hochspannungs-

    gleichrichterröhren davon betroffen.

    Durch eine Spezialbeschichtung der Glasoberfläche lassen sich

    Überschläge in Folge von Feuchtigkeit vermeiden.

    Als Beispiel sei hier die EY 87 bzw. DY 87 genannt:

    https://www.radiomuseum.org/tubes/tube_ey87.html

    Diese Röhre wird grundsätzlich in australischen, italienischen,

    französischen und spanischen Fernsehempfängern ein-

    gesetzt.

    Merkwürdigerweise ist sie auch bei unseren Nachbarn in

    Belgien standardmäßig anzutreffen, wobei ich in diesem

    Falle die klimatischen Voraussetzungen nicht erkennen kann.


    Ansonsten sind mir keine Sondertypen bekannt, alle Rundfunk-

    und Fernsehempfänger die nach Afrika, Asien, Arabien, Amerika

    oder Australien exportiert wurden, sind mit Standartröhren bestückt.


    Vor 2 Jahren erwarb ich auf einem Flohmarkt in der

    friesischen Karibik zufällig ein in Brasilien gebautes Röhrenradio.

    Alles normal, nur eben UKW bis 108 MHz.


    Gruß,

    Fernseheumel

    Man kann sich die Welt sehr einfach machen… Was ist ein privater Historiker? Eine Auseinandersetzung mit den Theorien der Geschichtswissenschaft lohnt sich…


    Den Krieg zum Vater aller Dinge zu erklären ist mir ein bisschen zu vereinfachend, da helfen leider auch die vielen, sinnlosen Ausrufezeichen nichts…

    Schön wie Du auf Deinen zweiten Absatz mit dem ersten Absatz antwortest!

    Ach ja, wie war das doch gleich mit der Teflon-Pfanne?

    Das deutsche Wort ist selbstklärend. Ich beschäftige mich seit

    meiner Kindheit mit der Entwicklung der Medientechnik, dies

    schließt nicht nur das Sammeln historischer Geräte mit ein,

    sondern auch die Betrachtung der technischen Entwicklung,

    den sozialen Folgen, Firmengeschichten, politische Einflußnahme,

    Export/Importwirtschaft usw.

    Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit dem, was mein

    Pseudonym hergibt.

    Darüber hinaus sehe ich es nicht als meine Aufgabe an, in einem

    technischen Forum erwachsenen Lesern die Schrecken des

    Krieges zu erklären! Hier ging es ganz sachlich darum auf

    den besonders harten Einsatz von Elektronenröhren hinzuweisen.

    Basta - sagte mal ein Bundeskanzler aus Hannover.

    :24:

    Hallo Dieter!

    Ich versuche mich mal als Besserwisser!:meld::sorry:

    Ich kann nicht mal die Quelle nennen, Internet oder Youtube,

    aber folgendes ist beim Löten von Bauteilen zu beachten!

    Die überstehenden Drähte werden vor dem Verlöten ab-

    geschnitten!

    Begründung: An den später offenen Schnittkanten kann es

    zu Grünspan und sonstigen Zersetzungsprozessen kommen,

    weil an dieser Stelle das Kupfer nicht beschichtet & ge-

    schützt ist.

    :24:


    Gruß,

    Fernseheumel

    Zunächst mein Beilieid zum Verlust Deiner Mutter, will über

    eine solche Nachricht nicht wortlos hinweg gehen und zur

    Sache kommen.

    Melde Dich bitte im DUAL-Forum an und frag nach den

    bunten nachgefertigten Gummis für den Motor!

    Die sollen Wunder bewirken, werde mir auch welche bestellen.


    Gruß,

    Fernseheumel

    Der härteste Einsatz von Röhren war nun mal der Kriegseinsatz!

    Außerdem basiert die Entwicklung der Röhren auf den Einsatz

    im militärischen Bereich!

    An solchen Fakten kommt man nicht vorbei. Schon im ersten

    Weltkrieg wurden Röhren in Funkgeräten eingesetzt, besonders

    in Flugzeugen waren sie beliebt.

    Glaubt hier jemand das die Summen die in die Entwicklung von

    Röhren geflossen sind, darauf abzielten damit Ihr heute "High-End"

    hören könnt?

    Erst als jemandem die Idee kam, man könnte mit Werbung im Funk

    Geld verdienen, entwickelte sich ein Rundfunk für den Privatmann.

    Das war Anfang der 20er Jahre in den USA!

    Fast alle unserer technischen Entwicklungen basieren auf einem

    zunächst militärischen Interesse! Und das nicht erst seit Da Vinci!

    Nachweislich gibt es keinen härteren Einsatz für Elektronen-

    röhren als der Betrieb in einem rappelnden Panzer!

    Nicht die Hitze sondern die Motorvibrationen und die zusätzliche

    Belastung durch die Vibrationen des Geschützes können Schlüsse

    verursachen.

    Die USA und England hatten während des zweiten Weltkrieges

    spezielle Röhrenprüfer für den Feldeinsatz im Gebrauch!

    Das Wissen darüber ist aber keine Kriegsvergötterung sondern

    Fakt.

    Und wo wir schon mal beim Militär sind, ein früherer sehr guter

    Bekannter von mir war gelernter Techniker und Pilot.

    Er war Mitte der 70er Jahre mit einer MIG 21 aus Ungarn abgedampft,

    und erzählte mir (Stand späte 70er Jahre) das auch heute

    noch militärische Geräte mit Röhren gebaut werden.

    Grund ist die Immunität gegen Spannungsspitzen die in der

    Luft bei einem Atomschlag entstehen und das ganze transistori-

    sierte Zeug zerstören.

    Also macht Euch keine Sorgen um Eure Verstärkerröhren,

    überhitzte Transformatoren sind das Problem.


    Ich würde jemanden der mir erklärt wie man ein Fenster einwerfen

    kann, auch nicht unbedingt für einen Einbrecher halten.:S


    Ich bin privater Historiker, brotlos, aber da beginnt bei mir die

    Betrachtung von Entwicklungen eben viel früher!


    Gruß,

    Fernseheumel

    Weißt Du wie heiß es in einem Wehrmachtspanzer in

    Nord-Afrika wurde?

    Nur die Kondensatoren mußten speziell tropenfest sein,

    einerseits um gegen hohe Luftfeuchte zu bestehen, andererseits

    hohe Temperaturen zu ertragen.

    Bei Elkos war früher auch die empfohlene Arbeitstemperatur

    angegeben.

    Nur durch einen Defekt werden Röhren überhitzt!

    Ich würde mir mehr Sorgen über eine gekapselte Trafowicklung

    machen!

    O.K., bei dem Wetter braucht niemand eine Zusatzheizung!

    Gruß,

    Fernseheumel