Posts by ProAc

    Hallo Horst,


    wie bereits geschrieben hier ein paar Sätze zu der Kombination:


    Der Audionet ist ein Meister der Bühne, der Auflösung und Geschwindigkeit. Die Tonalbalance des Verstärker geht in der Tendenz zum neutralen mit einem Hauch an Wärme.

    Ich persönlich finde, das Audionet viele Lautsprecher dahin treibt, den Audionet-Klang anzunehmen.


    Die Stärke der ProAc D18 ist die Homogenität, der Hochton-Bereich - den ich persönlich zu den Besten zählen würde, die es am Markt gibt (Vergleich YG Accoustics Hailey) -

    und etwas, das ich als "weich" im positiven Sinne beschreiben würde. Ein Beispiel für das Weiche ist, das Frauen-Stimmen direkt ins Herz gehen können; damit hat man eine ungefähre Ahnung davon, was ich meine.


    Die Nachteile der ProAc D18 bestehen im Bass: der Bass kann etwas zu schwach sein (abhängig vom Raum) und der Pegel der Lautstärke war für einige Besucher etwas gering.

    Diese hörten hauptsächlich auf Hornlautsprechern. Für mich persönlich deckt die Lautstärke über 90 % der Musik ab, die ich höre, wobei sich die 10 % nicht auf die Gesamtlautstärke beziehen,

    sondern hauptsächlich auf den Bass. Hier könnte ein REL-Subwoofer aus meiner Sicht Abhilfe schaffen.


    Die Kombinitaion von Verstärker und Lautsprecher ist schwierig zu beschreiben, wenn man die Quelle nicht miteinbezieht. Daher werde ich drei Quellen Musical Fidelity M1 DAC II, Audiolab M-DAC+

    (mein aktueller DAC) und den Audionet Art G3 als Referenzen nehmen.


    Im Hochton-Bereich hängt vieles an der Quelle, sowohl der Lautsprecher als auch der Verstärker geben beides her. Kurz gesagt: es fehlt an Nichts. Wenn man zum Beispiel

    den Art als Referenz nimmt, dann ist der Klang im Hochton fast schon steril. Bei Soundtracks ist dies perfekt, diese werden meistens digital abgemischt und man hört

    jedes Detail. Bei anderen Aufnahmen kann das schon etwas ermüdend sein. Der Audiolab hat aus meiner Sicht im Hochton die beste Balance zwischen Auflösung und

    Ermüdungsfreiheit im Hochton. Es ist luftig, fast greifbar und dennoch fehlt keine Information. Der Audiolab bildet den Fluss besser ab, beim Audionet hat man den

    Eindruck, sich ein ein hochauflösendes Bild anzuschauen.


    Ich habe einige DSD-Files, und was da an Informationen aus dem Audiolab rauskommt ist unglaublich. Die Musik ist glaubhaft, es sind nicht mehr die Lautsprecher, die etwas abspielen,

    sondern die Musik wird erlebbar. Unglaublich! Im wahrsten Sinne des Wortes.


    In den Mitten und im Bass ist aus meiner Sicht der Audionet ART G3 absolute Referenz. Der Klang klingt so, wie er sein sollte - das ist auch aus meiner Sicht einer der

    Schwächen des Audiolabs. Nicht, das er schlecht spielt, sondern das der Fluss, der besser abgebildet wird und dadurch nicht unbedingt realistisch wirkt. Es hört sich toll an,

    aber eben nicht wie eine Drum eben klingt. Dennoch muss man schauen, was einem wichtiger ist.


    Der ganz tiefe Bass-Bereich ist aus meiner Sicht einer der Schwächen des Lautsprechers. Es ist wirklich meckern auf hohem Niveau, ein SVS-Sub klingt nicht besser! Nur ein

    Rel Subwoofer kann eine Verbesserung schaffen (damit ist die S-Serie gemeint). Dennoch kann der Lautsprecher nur mit der ART Kombination im Bass sowohl in der Geschwindigkeit

    als auch der Tiefe knapp mithalten. Es ist mit dem Audiolab manchmal etwas langsam und neigt in speziellen Passagen zum Dröhnen. Ich bin noch am überlegen, andere DACs

    an die Kombi zu lassen und den Bass hierbei zu beobachten.


    Im Großen und Ganzen halte ich die Kombination zwischen Audionet SAM G2 und der ProAc D18 für eine Traumkombination, vielleicht fehlt ein Subwoofer für den einen oder anderen.

    Das Interessante - und der Grund, wieso ich aktuell so viele DACs interessant finde - ist der, dass jede Quelle den Klang der beiden stark verändern kann. Mir zeigt dies, das

    ich so den Klang der beiden nach Belieben und Raum so anpassen kann. Eine Information zum Bass: ich habe die Lautsprecher freistehend im Raum, so wie es empfohlen wird.

    Wandnah aufgestellt haben die Lautsprecher einen enormen Bass, sowohl in der Tiefe als auch beim Pegel.


    Viele Grüße

    Fu

    Hallo Alex,


    leider kenne ich beide Tablette Varianten nicht, daher kann ich nicht viel sagen. Hast du schon mal die Response Serie gehört?


    Grüße Fu

    Weiß jemand rein zufällig wieso Audionet auf der Ausstellerliste der Norddeutschen Hifi Tagen ist?

    Nein das ist nicht richtig. Ich hatte die Information vom Auditorium erhalten, dass ein ehemaliger Audionet unter dem oben genannten Link selbständig gemacht hat. Der Mitarbeiter sollte aus Gelsenkirchen kommen, daher glaube ich nicht das es der richtige Link ist.

    Hat jemand schon die Möglichkeit gehabt den SAM 20 SE zu hören? Würde mich über ein kurzes Review sehr freuen.


    Grüße Fu

    Willkommen im Club Benedikt :). Der SAM gehört für mich zu den besten Vollverstärkern der Welt wenn die Watt Zahl für den Lautsprecher reicht. Mit welchen Lautsprecher betreibst du denn SAM und hast du den SAM frisch gekauft?

    @ Fu & Juergen - Frage: gibt es gerade ein Angebot in der angefragten Preisklasse, wenn ja wäre eine kurze persönliche Nachricht an mich nett - hatte gerade heute eine Anfrage für neue Boxen in der 500,- Preisklasse.


    Vielen Dank im vorraus


    Grüße Richie

    Hallo Richie,


    das mit dem Budget habe ich überlesen. ProAc Lautsprecher beginnen neu ab 1200 €. Die beiden von mir genannten Lautsprecher kosten 1400 € bzw. 1800 €.


    Grüße Fu