Beiträge von radiobastler

    Bach - Johannes Passion

    Gestern hat der Hermesmann diese Platten gebracht.

    Die Aufnahme ist von 1975, ist aber erst 1978 erschienen. Hierbei handelt es sich um eine DDR-Pressung, ist aber auch im Westen erschienen.

    Die Qualität der Aufnahme und der Pressung ist, wie ich finde, sehr gut. Im Chor hört man die ein oder andere einzelne Stimme heraus, was ja eigentlich nicht sein sollte. Es macht die Aufnahme aber auch lebendig und durchhörbar. Mir gefällt sie sehr gut und für 4€ plus Porto ein Schnäppchen.WhatsApp Image 2018-06-22 at 22.00.15.jpeg

    Hier gibt's einen Schaltplan vom Beogram.

    https://www.radiomuseum.org/r/bang_beogram_1203.html


    Die Masseverbindung wird über das Steckergehäuse des DIN-Steckers realisiert. Die Signalmasse liegt auf Pin 2 und sollte keine Verbindung zum Gehäuse haben.

    Cinch-Stecker sollte der Dreher eigentlich nicht besitzen. Vielleicht gab es mehrere Versionen.

    Die Masse der Cinch-Stecker sollte aber auch keine Verbindung mit dem Gehäuse haben.


    P.S.

    Kann es sein das dein 1203 einen Vorverstärker eingebaut hat?

    http://www.hifi-forum.de/viewthread-185-12546-2.html

    Dann kann man ihn nämlich nicht an den Phonoeingang anschließen.

    Wenn du eine B77 benutzt, die nicht auf das LPR35 eingemessen ist, kann es zu Klangänderungen kommen. Wenn deine B77 auf dieses Band eingemessen wäre, sollte es im Idealfall keine Klangunterschiede geben.

    Das ist klar. Dieses IC lässt sich durch externe Beschaltung eines Widerstandes vom Verstärungsfaktor 1 bis, ich glabe 1000 hochschrauben. Durch weitere Beschaltungen lässt sich alles auch an die RIAA Kennlinie anpassen. Der SSM2019 hat einen symmetrischen Eingang und einen asymmetrischen Ausgang. Das Ganze dann bei minimalsten Rauschen. Auch die Eingangsimpedanzen lassen sich anpassen. Das aber mal nur so am Rande. In diesem Thread ging es ja nicht um Selbstbau Preamps.

    Um den Vorteil von symetrischen Kabeln zu nutzen, muss auch die Quelle Symetrisch sein. Mit einem Adapterkabel erreicht man das nicht. Im Gegenteil, es könnte sogar schlechter werden. Dann kann man den Dreher auch direkt mit Chinch-Kabel benutzen.

    Suche dir lieber gute Chinch-Kabel aus. Den Dreher umzubauen wäre eine Option, wenn man auf die Garantie pfeift.

    Die Endabschaltung funktioniert bei meinem 1214 und 1010 auch nicht immer, das ist fast normal. Allerdings sollte aus dem Laufwerk das alte Fett sauber entfernt werden, da es meistens verharzt. Am besten löst sich das alte Fett mit WD40 oder Balistol. Nachdem alles sauber ist, die Mechanik mit neuem Fett behandeln. Ich benutze ein Fett, das wir in der Firma benutzen. Dieses Fett verharzt nicht. Ich weiß nur, das es von Rivolta ist, die genaue Bezeichnung kenne ich nicht.

    Nach der Reinigung funktioniert die Mechanik besser, eine Justage ist aber immer erforderlich.

    Mit der Spulengröße wirst du Probleme haben. 22er Spulen werden nur manchmal in einem namhaften Auktionshaus angeboten. Die Bänder, die man bekommt, sind auf 18er oder 26er Spulen gewickelt.

    Wie gut alte Lautsprecher klingen können, konnte man im Vintage-Raum genießen. Befeuert wurden diese wohl von einer Endstufe, 2x Gegentakt mit EL84. Da bekommt man richtig Lust den Lötkolben in die Hand zu nehmen und eine Endstufe zu bauen.

    Ich bin sowieso ein Fan von alter Unterhaltungselektronik, da dürfen dann auch einige Glühende Gläser verbaut sein.


    Da ich von Andreas noch einige Tipps für meinen leicht defekten Braun Regie 520 abholen musste, bezüglich der anwendung von Balistol, habe ich tatsächlich vergessen mir die Revox G36 in Aktion anzuschauen.

    Solch eine Maschinche hätte ich auch gerne, obwohl eine Maschine der E-Reihe mit Vollspur wäre auch schön.;)


    Mein Regie 520 läuft aufgrund der Hilfestellung von Andreas nun auch wieder. Dafür von dieser Stelle auch nochmal vielen Dank.

    Der Abstand zwischen den Spuren ist relativ gering. Die magnetischen Felder wirken sich manchmal dann auf die benachbarten Spuren aus. Je höher die Bandgeschwindigkeit ist, desto stärker ist dann das Überspechen. Ich habe schon selber beobachtet, das einige Maschinen da besser mit klar kommen als andere. Das könnte an der Konstruktion der Köpfe liegen, oder/und an der Bandführung.

    Auch sind dünne Bänder anfälliger, als dicke Studiobänder.

    Ich hatte auch schon ältere Bänder, die gut funktionierten. Nach einer Neuaufnahme trat dann der Effekt plötzlich stärker auf.

    Meine Revox A77 hatte das problem recht stark, weshalb ich sie auf Halbspur umgebaut habe.

    Wenn du verschiedene Bänder zu Testzwecken zur Verfügung hast, probiere noch einmal genau.

    Dünne Bänder sollten übrigens nicht so stark magnetisiert werden, auch weil sie nicht so eine hohe Kopierdämpfung besitzen. Das heißt, die untere Bandlage kopiert sich auf die obere und umgekehrt. Auch dadurch kann das Überspechen entstehen, weil die Bandlagen ja nie 100%ig übereinander liegen.

    Dateien

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    Viertelspur neigt zum Übersprechen. Das hängt von der verwendeten Bandgeschwindigkeit ab, je höher desto stärker ist der Effekt. Ebenfalls ist es vom Gerät und vom Band abhängig. Einige Geräte neigen mehr zum Übersprechen als andere (auch Tonkopfeinstellung). In deinem Fall dürfte es am Band liegen. Ein altes, häufig überspieltes Band kann auch zum Übersprechen neigen.

    Falls ein 12V zu 230V Wandler verwendet werden soll, ist es wichtig, dass dieser auch einen Sinus erzeugt. Das machen nämlich nicht alle.