Posts by radiobastler

    Na ja, es wird u. a. auf die Schaltungstechnik eingegangen.

    Zum Beispiel wird als Spannungsregler ein LM324 Op eingesetzt, der laut Eintrag im HF an der Belastungsgrenze arbeitet und sehr warm wird.

    Der Siebelko ist mit 25V auch total unterdimensioniert. Laut Schaltbild kommen 18V unstabilisiert aus dem Gleichrichter, mal Wurzel 2 sind das 25,45V, das ist der Scheitelpunkt der Wechselspannung (Amplitude) und das muss der Elko aushalten. Wer solch eine Schaltung dimensioniert, muss irgendetwas geraucht haben.

    Eigentlich müsste man die Schaltung umbauen. LM324 raus und Festspannungsregler (1A Version) rein und Elkos mit 35, besser 50V rein, dann hält sowas auch ewig. Für die IR-Diode reicht ein korrekt berechneter Vorwiderstand.

    Scheinbar haben die es bei Thorens es nicht so mit vernünftigen Schaltungsaufbau.


    Die Einträge über diese Thorens Dreher sind echt interessant, da weiß ich dann schonmal, worauf man zukünftig achten muss. Es könnte ja mal solch ein Thorens zur Reparatur bei mir auf dem Tisch stehen.


    Damit kein falscher Eindruck entsteht, ich halte diese Thorens für gute Dreher. Nur die Elektronik verlangt etwas zärtliche Zuwendung. ;)

    Hätte nicht an den Gleichricher als Fehlerquelle gedacht. Da da aber 4150er drinnen waren, kommt es mir doch wieder schlüssig vor. Diese Dioden sind dafür ungeeignet, viel zu wenig Strom und Spannung. Das ist eine schnelle Kleinsignaldiode.

    Die 1N4007 ist super 1000V und 1A.

    Die 50V der 4150 können schon durch Schaltspitzen des Motors überschritten werden.

    Bei alten Röhrengeräten muss man eventuell Folienkondis und auf jeden Fall Papierkondis tausch. Da reden wir aber über Spannungen bis 300V und mehr.


    Elkos trocknen mit den Jahren gerne aus. In Netzteilen drehen die sich dann schonmal auf links, was dann eine tierische Sauerei werden kann.

    Dann nehmen sie auch gerne andere Baiteile mit in die ewigen Jagdgründe, bsonders gerne Spannungsregler.

    Deshalb die Überprüfung der Betriebspannungen.

    Soll die Endabschaltung denn wieder funktionieren, wenn nicht, kann man den Kontakt natürlich überbrücken.

    Ansonsten,

    die Sendediode der Lichtschranke bringt nicht mehr die benötigte Helligkeit, weil verbraucht oder verdreckt, eher letzteres (Dreck auf der Empfängerdiode). Mechanische Justage der beiden Dioden zueinander überprüfen. Die Betriebsspannung der OPs kontrollieren (ca 4,7V). Wenn Kondensatortausch dann nur Elektrolytkondensatoren tauschen. Folienkondis halten bei den niedriegen Spannungen ewig. Die OPs kann man auch Tauschen, kosten ja fast nix. Eine andere Möglichkeit wäre die Diode D110 parallel zum Relais und in folge der Transistor BC547.

    Edit:

    Wackelkontakt am Poti R102?

    Du schaltest die Geschwindigkeit über die Speedbox um?

    Wie das funktioniert würde mich interessieren, da die Elektronik im Thorens ja das Drehfeld mit passender Frequenz erzeugt. Zumindest laut des Planes weiter oben. Würde der Motor direkt an der Wechselspannung hängen, wäre es ja klar, aber so....?

    Zitat von Ray-Man:

    Nachtrag: Folgender wichtiger Hinweis befindet sich auf der Rückseite:

    Diesse Schallplatte kann mit jedem Leichtgewicht-Tonabnehmer abgespielt werden. Tonabnehmer behutsam aufsetzen und abheben. Abtastspitze und Platten sorgfältig staubfrei halten. Platten senkrecht oder in geringer Stückzahl waagerecht auf glatter Fläche lagern. Einwirkung von Wärme vermeiden. Technischer Hinweis: Je kleiner die Abtastspitze, um so reiner der Klang. Verwenden Sie vorzugsweise Diamanten mit einer Spitzenverrundung bis herab zu 13 µ (µ = mikron = tausendstel mm). :)


    Bei mir steht noch auf einer Platte zusätzlich 8-10g Auflagegewicht.

    Ich wollte deinen Thorens ja nicht schlecht machen, aber die Dimensionierung ist schon merkwürdig. Du könntest glück haben, da viele Bauteile mehr aushalten als draufsteht.


    Du solltest auch darauf achten, dass der Trafo auch die Spannung abgibt die draufsteht. Zu empfehlen wäre ein Ringkerntrafo. Die sind nicht kurzschlussfest, haben dafür aber eine stabile Ausgangsspannung. Kurzschlussfeste Trafos variieren in ihrer Ausgangsspannung stark je nach geforderten Strombedarf. Im Leerlauf kann die Spannung dann zu hoch für die OPs sein.

    Also ich halte die Dimensionierung von C101, 102 und 105 im Schaltplan mit 25V für total unterdimensioniert. Laut Schaltbild liegen am Ausgang vom Gleichrichter 18V an (effektiv). Die Sinusspitze liegt dann aber bei ca. 25,5V, das muss der Kondi aushalten. Vorausgesetzt der Trafo liegt in der Norm.


    Um es mal klar zu formulieren, welcher Trottel entwickelt so einen Mist. Ist das Chinamüll? Da gehören Kondis mit mindestens 35V rein, besser 50V. Das das nicht lange hält ist klar. Ist das denn wirklich ein Thorens, oder wurde der nur so gelabelt?

    Bei einer normaler Elektroinstallatin sollten es schon Kabel mit 1,5qmm sein, sonst sind die 16A Sicherungen etwas zu großzügig bemessen. ;)