Posts by radiobastler

    Zur Nadelreinigung verwende ich eine Flüssigkeit von Pfeifer, die haben früher Nadeln für alle möglichen TAs hergestellt, bzw vertrieben. Die Fa gibt es nicht mehr, aber ähnliche Flüssigkeiten werden zur Nadelreinigung angeboten. Im Deckel ist dan ein Pinsel, wie beim Nagellack. Funktioniert gut.

    Den Knosti benutze ich seit Jahren, bin sehr zufrieden damit und er kostet nicht viel.

    Habe das für meinen Lenco mal gerechnet, Motorleistung 15W. Das wäre ein Widerstand mit 150 Ohm und 0,7 W. Dann würde ich 3 W nehmen. Einen Kondensator zu berechnen ist etwas komplizierter und er könnte durch die Phasenverschiebung das Drehfeld des Motors negativ beeinflussen, was zu einem unruhigen Lauf führen könnte.

    Die ersten DAD versuche fanden 1985 statt, das sind 34 Jahre. In digitalen Maßstäben sind das Welten.

    Es wird Geld für ein 34 Jahre altes digitales System verpulvert. Das Schlimme daran ist, das es unser aller Geld ist.

    Aber leider ist es ja heute üblich Geld zu verbrennen.

    Es wäre sinnvoller das Geld in flächendeckendes mobiles Internet zu stecken, als es in das Loch "DAB+" zu versenken.

    Aber das wurde hier wahrscheinlich bereits erwähnt. ;)


    Das DAB+ Radio, welches ich mal geschenkt bekommen habe vergammelt bei mir im Keller, ein Fall für den Elektroschrott.


    Dieses Radio wollte ich wenigstens in die Küche stellen, dafür reicht es ja. Meine Frau wollte das häßliche Dingen nicht in der Küche haben. ^^

    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/56821/


    Hier mal eine Platte, die noch keine ist, sondern eine Mutter. Von ihr werden die Pressmatritzen angefertigt. Da die Mutter ein Positiv ist, ist sie auch abspielbar. Hierbei handelt es sich um eine Seite von insgesamt 10. Zum Abspielen musste ich den Tonarmlift demontieren, damit die 34cm Nickel-Scheibe auf den Teller passt.

    Bruce Springsteen - Who'll stop the rain


    https://www.discogs.com/Bruce-…-the-rain/release/7433950

    Ich finde, ein passenden Tonabnehmer zu finden, ist eine sache des persönlichen Geschmacks.

    Das hängt von der Musik ab, die man hört. Unter Umständen ist es sinnvoll zwei oder mehr Systeme zu verwenden.

    Bei mir sind momentan zwei Systeme in Benutzung, das Shure M44 MB und das M75. Das M44 nutze ich für Vinyl und das M75 für Schellack. Dazu habe ich zwei Nadeln, eine mit 65mü und eine mit 100mü (das passende zeichen gibt es leider beim meinem Smartphone nicht). Alles läuft an einem Lenco L78.

    Das M75 ist klanglich schön weich und geht in der Frequenz nicht so hoch, was für Schellack natürlich perfekt ist, aber auch auf Vinyl läuft es mit der passenden Nadel gut. Auch ist es bestens geeignet für altes Vinyl, alte Rockmusik, alte Klassikaufnahmen, Jazz usw.

    Das M44 ist in den Höhen besser, aber klanglich immer noch schön weich. Hatte auch schon einmal das OMB10, was mir nicht so zusagte.

    IMG_20190403_194309.jpg


    Das 5. Klavierkonzert von Beethoven mit einer Aufnahme von 1944. Das interessante ist, das diese Aufnahme in Stereo hergestellt wurde. Ich glaube, beim Analog Forum 2017 wurde in einem Vortrag im Vintageraum, diese Aufnahme bestprochen. Auch die Tatsache, dass an einer Stelle Geschützfeuer zu hören ist. Im Netz kursiert diese Aufnahme auch, doch die Qualität ist von der Platte natürlich viel besser. Die Pressung ist von 1978.

    Mal eine Frage, warum hast du selbst eine Spule gewickelt, um auf ca 140V zu kommen kann man einen Trafo mit zwei 30 oder 40V Wicklungen nehmen und diese in Reihe schalten. Als Netzteil baut man dann eine Spannungsverdoppelungsschaltung. Dann wäre man bei der passenden Spannung. Dann braucht man nicht selbst Wickeln.

    Es hängt auch viel vom mechanischen Aufbau ab. Wenn der Trafo sich zu nah an der Röhre befindet streut das mag. Feld in die Röhre ein. Jeder Ringkerntrafo hat Streufelder, die lassen sich nie völlig ausschalten. Was ist mit Mikrofonie an der Röhre? Neigt die Röhre dazu, ist die Röhrenfassung mit Gummilager versehen. Auch ein Ringkerntrafo erzeugt mechanische Schwingungen.

    Habe mal auf der Seite radiomuseum.org nachgeschaut, hätte ich auch vorher drauf kommen können.

    Demnach wurde der L75 ab 1967 gebaut und kostete 399DM und hatte Gummilager. Der L78 ist ja nahezu baugleich, bis auf die zuschaltbare Endabschaltung und die Farbgebung. Preislich wird sich auch der L78 um die 400 bis 500DM bewegen.

    Hallo,

    habe einen Lenco L78 neu in meinem Sortiment. Der Dreher lief natürlich nicht, Tonarmlager defekt (normal). Neue Lagerböcke sind aber recht günstig und leicht einzubauen, dazu eine Frage: Die neuen lager sind aus einem härteren Kunststoff, könnte Teflon sein. Die Alten waren aber aus weichem Gummi und ziehmlich verformt, oder der Kunststoff ist weich geworden. Sind die lager im Original aus Gummi?

    Zweite Frage: Kann mir jemand sagen wieviel der L78 im Jahr 1974 gekostet hat?