Posts by radiobastler

    Die Spannung ist nicht direkt für die Drehzahl verantwortlich, sondern die Netzfrequenz. Höhere Spannung heist nur höheres Drehmoment. Dein Gerät ist glaube ich ein Reibrad angetriebenes Tonbandgerät. Hier könnte es sein, das es eine Höheneinstellung für die Geschwindigkeit gibt. Vielleicht suchst du im Netz mal nach einer Serviceanleitung.

    Und der klingt dann auch noch richtig gut. Mein Satellit Transistor 5000 (entspicht ungefähr dem 205) sieht leider nicht mehr so gut aus, aber funzt noch 1A.

    Die Diskussionen laufen hier im Kreis. Es gibt einige die meinen DAB+ wäre besser wie UKW und hätte eine Zukunft. In einigen Jahren wird auch DAB+ der Vergangenheit angehören, wie viele digitale Systeme. Das es überhaupt so alt geworden ist, liegt nur an Subventionen.


    Ich würde einen guten Tuner nicht verkaufen. In 10 Jahren wird sich DAB+ erledigt haben. Entweder es gibt DAB+++ oder irgendwas anderes. Und ich glaube UKW wird es dann immer noch geben.


    Die jenigen die unbedingt meinen sie müssten DAB hören, sollen sich China Plastikkisten kaufen und gut.


    Die anderen genießen in der Zeit den guten Klang von Revox und Co.

    Wer hat heute einen PC im Einsatz der, sagen wir mal, 10 Jahre alt ist? Da läuft dann nur noch Windows XP drauf und neue Programme kann man vergessen. Da ist mir sogar UKW noch lieber.

    Ich zum Beispiel. Ein Netbook 8 Jahre alt und ein Server PC, der in meiner Fa. entsorgt werden sollte und 10 Jahre alt ist. Beide laufen mit Windows 10. Der Server sogar mit der 64bit Version. Und zügig laufen beide auch noch, besser als mit XP. Das mal so am Rande.

    Dann muss man aber auch die Gesamt-Energiebilanz betrachten, denn die Empfangsgeräte für DAB+ brauchen deutlich, deutlich mehr Strom als die rein analogen (Transistor)Empfänger.


    Dann kommen dabei Kofferradios heraus, die keine 8 Std Batteriebetrieb durchhalten. Mein Grundig Satellit 205 läuft eine gefühlte Ewigkeit mit einem Satz Batterien.

    Ist sehr schön erklärt, auch wenn mein Englisch nicht so gut ist, dass ich dem Kommentar detailiert folgen könnte. Im Labor mit Sinus funktioniert das auch gut. Aber auch der Aufwand der da hinter steckt wird deutlich. Ändert sich aber pulsierend die Amplitude, wird auch hier deutlich, wo die Grenzen liegen. Bei Aufnahmen in halligen Räumen (Kirchen) hört man die Störungen bei einfachen Systemen. Ich besitze zwei SD-Karten Recorder, bei denen man den unterschied deutlich hört. Der eine ist ein Tascam DR-05 und ein billig China Recorder von Fame (Hausmarke vom Musicstore in Köln). Der Chinarecorder zeigt deutliche Störungen. Ich glaube im Film wurde das Jittern genannt. Der Tascam Recorder zeigt diese Effekte fast garnicht. Bei einer Aufnahme in einer halligen Kirche in Rom, Mathäuspassion Bach, kann man trotz Tascam Recorder minimalste Störungen im Nachhall entdecken. Schaltet man den Recorder auf 96kHz Samplingrate um sind diese Störungen nicht mehr hörbar.

    Ist schon sehr merkwürdig, was ich in manchen Beiträgen so lese. Ein digitales Audiosignal kann nie das analoge Audiosignal 1:1 wiedergeben, selbst dann nicht wenn es nicht komprimiert ist. Das ist technisch nicht möglich. Man kann dem Original nur so nah wie möglich kommen. Ich habe schon Verfälschungen beim CD-Standard, vor allem in den hohen Frequenzen.

    Bei 44,1 kHz Samplingrate (CD) z. B. teile ich einen 20kHz Sinuston in ca. 2 Teile, also ein Rechtecksignal. Dieses Signal wird im Prinzip mit Filtern zu einem Sinus gebogen. Leider besteht aber der Ton einer Geige z. B. nicht aus einem reinen Sinuston, sondern zusätzlich noch aus einer unzähligen Anzahl an Obertönen, die sich alle überlagern. Wie soll der Filter das bei hohen Frequenzen leisten? Schraubt man die Samplingrate hoch wird das zwar besser, aber immer noch nicht verlustfrei.


    Um z. B. ein W-LAN Signal auf dem Osziloskop einigermaßen erkennen zu können, benötigt man Oszilloskope mit Bandbreiten bis ca. 60 GHz und ich rede von einem Signal von 2,4 GHz.


    Jetzt komprimiert man solche Musiksignale noch und lässt dabei die Sachen weg, die der Mensch angeblich nicht hört. Um aus so einem komprimierten Signal etwas hörbares zu machen, bedarf es guter digitaler Filter. Nicht um sonst kosten gute A/D-Wandler auch gutes Geld.

    Bei billigen CD-Playern hört man schon Artefakte, also schon bei ca. 1400kBit/s, aufgrund schlechter digitaler Filter.

    Bei Datenraten von 96kBit/s ist das alles noch viel schlechter, das ist ja nicht mal ein Zehntel von dem, was eine CD leistet.

    Ja, bei den 96kBit/s sind es zwar auch 44,1 kHz Samplingrate, aber plus extreme Komprimierung kommt da eben nur noch ein Bruchteil des Musiksignals raus, da ändert der gute Codec auch nichts dran.

    Leider kann man das nicht gut praktisch hörtechnisch vergleichen, aber wenn man sich mal die Mühe macht eine gut produzierte Klassik CD mit obertonreicher Musik zu komprimieren, dann hört man den Unterschied recht deutlich.

    Damit keine Missverständnisse entstehen, ich finde DAB+ nicht schlecht, fürs Auto ist es super, wenn man es empfangen kann. Ich bin aber gegen einen Ausbau von DAB+ auf kosten von UKW, einem klanglich besseren System. Wer mehr Programme auf kosten der Klangqualität haben möchte, bitte, warum nicht.

    Man sollte die verschiedenen Systeme parallel betreiben, so kann sich jeder das für ihn passende aussuchen.

    Wenn Du es genauer als der Duden weißt, dann erkläre.

    Dann schaue dir mein Avatar mal an, ein perfektes Beispiel für Artefakte durch Datenreduktion in der Bildbearbeitung. Bei Musik ist es eine Art leises ungleichmäßiges Prasseln, was die Dynamik begrenzt, wie Rauschen. Es ist nur nerviger als Rauschen. Bei einem Plastikkasten mit Minilautsprecher hört man das natürlich nicht.

    Ein absolut geniales Digitalradio gibt es seit fast 20 Jahren nicht mehr. Das "Digitale Satelliten Radio, DSR" wurde 1999 eingestellt und schon vorher aus dem Kabelnetz entfernt. Bis zum endgültigen Ende konnte man es noch über den Satelliten Kopernikus empfangen. Mit einer Bitrate von nahe zu 1000kBit/s war es das beste, was es je als Digitalradio gab. Dagegen ist DAB+ ein absoluter Witz. Als direkter Nachfolger ist hier DVB-S zu nennen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Satellitenradio

    Da ich seit kurzen DVB-S empfangen kann, bin ich von den Radioprogrammen auch überzeugt, das beste was es als Digitalradio im Augenblick gibt.

    Was man beim TV auf die Spitze treibt, HD, Full HD, 4K, Dolby 5.1 usw, geht beim Digitalradio in die entgegengesetzte Richtung. Das finde ich sehr schade. Von mir aus kann es mehrere Digitalradiosysteme geben, solange es nicht auf kosten anderer besserer Systeme geht. Was spricht dagegen mehrgleisig zu fahren. DRM fand ich auch super, man konnte sehr weit entfernte Sender in digitaler Qualität, teils in Stereo, hören. Das funktionierte sogar mit einfachen selbstgebauten Empfangsschaltungen und der passenden Software.

    Zum "deutschen" Technisat-Radio kann ich nur sagen, ein Digitalradio in so einer Plastikkiste mit billigem Minilautsprecher ist absoluter tinnef.

    So, habe nun neue Sicken aus Gummi verklebt, sie funktionieren einwandfrei. Klanglich lässt sich kein Unterschied feststellen, was aber auch am fehlenden direkten Vergleich liegen kann. Sie klingen zumindest nicht schlechter.

    Die alten Sicken haben sich zu einer Teerartigen Substanz umgewandelt, was das entfernen nicht leichter gestaltet.

    Der Lautsprecher scheint eine Sondergröße zu haben, entweder sind die Ersatzsicken zu groß, oder zu klein. Das "zu klein" sind dann im Radius ca. 3-4mm, bei einem gesamt Durchmesser von ca. 95mm.

    Eine Reparatur beim Profi scheidet aus, da es sich nicht um High End Boxen handelt, sondern um LS der unteren Mittelklasse. Der Klang war aber recht ordentlich, trotz geringer Größe der Box.

    Hat jemand von euch schon einmal Lautsprechersicken repariert? Wenn ja, was gibt es da zu beachten?

    Bei einem meiner Lautsprecher hat sich die Schaumstoffsicker zerbröselt. Nun möchte ich sie gegen eine Gummisicke tauschen. Diese Sicken sind ja recht günstig zu bekommen, also würde sich eine Reparatur durchaus lohnen.

    Ich habe schon mehrere Membranreparaturen an Röhrenradios durchgeführt, dabei gab es aber nie eine Sicke, die so defekt war. Röhrenradios haben auch keine Schaumstoffsicken und die Pappsicken halten ja fast ewig.

    Diese ist aber über mehrere Jahre hinweg produziert worden. Klanglich dürften diese Aufnahmen durchaus unterschiedlich sein. Unterschiedliche Musiker, Tontechniker und Aufnahmetechnik. Vielleicht sogar unterschiedliche Aufnahmeräume.

    Die 1963er Ausgabe wurde 1962 aufgenommen, mit der Absicht es als Gesamtausgabe zu veröffentlichen. Ob das bei der älteren Ausgabe ursprünglich gewollt war, bezweifle ich.

    Wohl war, Theorie und Praxis...

    Theoretisch kann es nicht klingen, aber eine Hummel kann theoretisch auch nicht fliegen.

    Da das System auch nach hinten abstrahlt kommt es wahrscheinlich leichter zu Raumresonanzen, als bei einem geschlossenem System.

    Das macht es nicht einfacher. Vielleicht funktioniert es, wenn man die Wand hinter der Box dämmt.