Posts by Fieser-Kardinal

    Ich vermute, die hat es gehimmelt als ich eine defekte TungSol Röhre in dem Amp hatte. Ist aber schon ewig her, da hatte ich noch eine ganz andere Kette hinten dran, sodass mir das wohl gar nicht aufgefallen ist.


    Kann natürlich auch sein, dass das Bauteil einfach einen Schaden hat. Hier im Forum gibt es ja einige mit dem Gerät und da ist so etwas zumindest nicht bekannt. (Wäre gut, wenn da mal jemand nachschauen würde) ;)

    Hi Mike,


    das sieht wirklich nach dem Übeltäter aus. Auslaufendes Elektrolyt aus dem Radialelko. Frage mich wie das so schnell passieren kann. Entweder Temperatur oder Ueberspannung, wobei letzteres mit dem 400V Rating wohl eher unwahrscheinlich ist. Offensichtlich werden sie Nähe der Röhren zu warm (Design), oder es gibt ein Herstellerproblem. Hast ja hoffentlich noch Garantie ...

    Ich denke, dass die schon länger einen Hau weg hatten. Interessant ist dabei jedoch, dass der Klang noch immer ziemlich gut war. Garantie ist noch drauf, der ist ja nicht mal ein Jahr alt. Ich denke nicht, dass es hier zu einem Garantieproblem kommen soll. Röhren können ja getauscht werden, müssen sie ja zwangsläufig auch, wenn das Lebensende erreicht ist. Die in dieser Schaltung verwendeten Röhren sind 12AX7 (ECC83), da hatte ich mal andere ECC83 drin, hier war eine defekt.

    Das könnte dann die auch die Ursache gewesen sein. Bei Röhrentausch erlischt wahrscheinlich auch die Garantie. Solltest Du mit dem Hersteller nicht weiterkommen, besorg Dir einen passenden Radialelko und komm mit dem Gerät zu mir...

    Danke für dein Angebot. Sollte das wirklich keine Option sein, werde ich mich melden.

    Ich habe eben nochmal die Vorstufe aufgeschraubt und reingeschaut, dabei ist mir folgendes aufgefallen und ich denke, damit habe ich auch den Übeltäter gefunden:


    bauteilschaden.jpg

    (Drauf klicken, und auf Originalgröße anzeigen lassen, dann ist es sehr groß)


    Bei den Drähten, welche aus den schwarzen Bauteilen (ich tippe auf Radialelkos) da rauskommen ist so rotbraunes Zeugs dran. Ich schätze, dass die geplatzt sind.


    Diese Bauteile hängen in der Spannungsversorgung der anderen Röhren, sodass sich ein wechselnder Arbeitspunkt der Röhren erklären könnte, demzufolge eben auch auf beiden Kanälen auftretend und nicht nur einzeln.


    Nun denn, dann nehme ich mal wieder Kontakt zum Hersteller auf.

    Hallo Gerry,


    Kurz zu deinen Fragen:


    Mit einer anderen Quelle habe ich auch andere Höreindrücke, schwer das zu vergleichen, da ich ja das gleiche Stück in einer anderen Quali vorliegen hab (z.B. Streaming).


    Bzgl. des Auftretens, ich hatte die Röhre in der Vorstufe zeitgleich mit der Leiste getauscht, daher kann ich nicht genau sagen ob es mit oder ohne der Leiste ebenfalls auftritt. Ich baue aber die Leiste mal raus.


    Durch die Sternförmige Verkabelung sollen ja alle Abnehmer gleich weit weg sein. Derzeit ist es aber so eingestellt Netzkabel -> Leiste -> PhonoPre -> Vorstufe -> Mono 1 -> Mono 2 -> NT Plattenspieler.

    Uwe Mettmann

    Bzgl. des Noise Analysers, genau aus dem Grund hätte ich ja eigentlich gerne einen Thel Filter hier in den Händen, dann würde ich diesen mal vor das Gerät schalten und schauen was angezeigt wird.


    Laut dem Aufdruck gibt der Zahlenwert den Grad die "Verschmutzung" in Parts per 1000 aus. Was auch immer das heißt.

    Bzgl. der Dimensionierung des Trenntrafo hätte ich noch eine Frage:


    Wenn ich damit dann quasi nur den Phono und die Vorstufe versorge, müsste dann nicht ggf. auch der kleine 250'er TT von Thel dazu ausreichen? 150W Daueraufnahme ist eigentlich dafür mehr als genug, dürfte ggf. nur beim einschalten der Geräte interessant werden ...

    Bzgl. der Kapazität noch eine Frage, wie wird diese Berechnet? Addition der Einzelteile? Also Kapazität TA, Kap. Kabel + Kap. des PhonoPre?


    Dann könnte ja auch der PhonoPre reinspielen, wenn sich dessen Kapazität irgendwie verändert, z.B. durch die andere Röhre und diese dann je nach Betriebstemperatur eine andere Kapazität aufweist ... *grübel*

    Möglich ist das sicherlich. Aber zumindest vom Stromnetz kommt nix mehr rein, da steckt die Isotek Leiste drin. Inwieweit die Röhren noch von außen beeinflusst werden können kann ich nicht sagen.


    Ich schätze das aber recht gering ein, da die ganzen Röhren komplett in dicken Metallgehäuse liegen und das Gehäuse immer geerdet ist.


    Was halt bauartbedingt erreichbar wäre für Einstreuungen sind die Kabel am TA und der TA selbst. Vom Tonarm aus geht das Kabel in den Phono-Pre und diese Strecke ist nicht geschirmt, zumindest sieht das nicht danach aus.


    Wenn die Anlage über spielt habe ich den Eindruck, dass die Mitten besser betont sind bzw lauter werden und der Bass dagegen abnimmt. Wenn sie normal spielt, sind die Mitten etwas leiser, folglich viele Details weniger gut hörbar und der Bass dann dafür lauter.


    Wie äußert sich denn der Klang, wenn die Kapazität des Kabels nicht mehr stimmt?

    Das Phänomen hatte ich mit zwei der 12BH7A in der Vorstufe erlebt. Ich frage mich, ob das die richtige Lösung ist, denn die Vorstufe soll ja nur verstärken. Und die verstärkt, was geliefert wird und fügt keine deutlichst bessere Auflösung hinzu. Denn diese entsteht denke ich bereits am TA und im Phono-Pre durch die jeweilige Entzerrung.

    Ich habe mittlerweile Rückantwort von Glenn Croft bekommen. Er meint, es könnte zwei Ursachen haben: Zum einen Spannungsschwankungen im Stromnetz, zum anderen Raumtemperatur und Raumfeuchte, da sie den Klang des TA beeinflussen können.


    Der Raum wird durch ein Termostat meiner Meinung nach relativ konstant gehalten. Wir lassen den Unsinn mit Raumtemperaturabsenkung usw. Luftfeuchte ist auch recht konstant, zumindest über meist zwischen 50 und 60% laut Messgerät. Temperatur ist zwischen 20 und 21 Grad Celsius.


    Was mich ggf. gerade beschäftigt ist die Frage, ob der Tonabnehmer ggf. korrekt abgeschlossen ist, sprich, ob die laut Datenblatt geforderten 150-200pF auch eingehalten werden.


    Ich könnte mir vorstellen, dass es hier ggf. im Kabel ein Problem gibt. Aber dass dieses sich dann während des Abspielens ändert, ist mir ein Rätsel, ggf. durch das bewegen des Tonarms und der damit einhergehenden Bewegung des Kabels?

    Hallo Steffen und Matej,


    so hatte ich mir das dann auch anhand eurer Anmerkungen gedacht. Danke für die visualisierung. Einzig die Sicherungen fehlen darin noch, aber das versteht sich ja von selbst. ;)


    Nur frage ich mich, warum der DC Filter auf der Rückflussseite (N) sitzt. Ich hätte den an die Phase (L) angeschlossen, damit nichts reinkommt ...


    Viele Grüße,

    Mike

    Ich habe den Hersteller persönlich gefragt ob dies möglich ist und habe eine positive Antwort erhalten. Der verbaute Trafo ist ausreichend dimensioniert und hat genug Reserven. Diesen Tausch habe ich schon lange hinter mir und noch nie ein Problem damit gehabt.


    Es gibt im Forum auch noch weitere, die diesen Tausch gemacht haben und ebenfalls kein Problem haben.


    Die 12BH7A ist Pin Kompatibel, diese erfordert einen höheren Heizstrom. Den kann der Trafo liefern.


    Wie gesagt, es ist mir erstmalig aufgefallen, als ich die ECC99 in der Vorstufe (anderes Gerät!) gegen eine 12BH7 getauscht habe. Die dort serienmäßige ECC99 benötigt sogar mehr Heizstrom als die 12BH7A, ergo entlaste ich damit sogar den Trafo...