Posts by Hollinger

    Ich habe inzwischen den TD 160 ohne Bohrloch aus der Zarge entfernt und den TD 160 mit Bohrloch in sie "verpflanzt". Bis auf das Loch in der Deckplatte bin ich mit dem Ergebis sehr zufrieden.


    Heute wollte ich meine Eingangfrage selbst beantworten, da evtl. eine / einer mit dem selben Problem über diesen Thread stolpert. (Alle Angaben sind aus der Erinnerung, da ich weder Notizen noch Fotos gemacht habe.)


    Der Tonarm ist ganz einfach über drei Schrauben vom Chassis zu trennen. Das Problem ist das Terminal der Stromversorgung, das auf einem Plastiksockel aufgesteckt ist. Diese Steckverbindung ist eine Einbahnstraße ("Widerhakenprinzip"). Vermutlich ist der Sockel mit dem Chassis verschraubt, doch ist diese Schraube von der Deckplatte verborgen. Ebenso unter ihr verborgen ist eine der drei Schrauben, die die Federn der Aufhängung halten.


    Um die Deckplatten zu tauschen, müssen sie vom Chassis gelöst werden. Andernfalls müssen mehr Komponenten mitumziehen, als ich umziehen lassen wollte.


    Sicherlich ist das Trennen von Platte und Chassis mit dem richtigen Lösungsmittel und viel Geduld nicht unmöglich, doch für Hobby-"Handwerker" wie mich, definitiv nicht zu machen.


    Danke für alle Postings in diesem Thread!

    Danke. Ich habe noch mal über dem Service Manual gebrütet und siehe da: Du hattest recht! Die Werte hatten mich verwirrt. Es war gar kein 2M Kerko, sondern ein 2n. Nun habe ich ihn gegen einen 2,2nF Kerko getauscht und das Knacken ist weg. (Ein 10nF gibt es bei keinem meiner beiden TD 160.)


    Ich gucke nicht gut und meine Elektronikkenntnis sind stark begrenzt, deswegen brauchte ich etwas länger.

    Ich habe heute einen TD 160 in die Zarge eines andren TD 160 verpflanzt, siehe Link unten.


    Mit dem Ergebnis bin ich (beinahe) sehr zufrieden. Ein Wehrmutstropfen ist ein Knackgeräusch (über die Lautsprecher), wenn ich auf 'Start' und 'Stop' stelle. Dazu hatte ich vorhin ein leises Brummen festgestellt. Ich höre Musik auf Zimmerlautstrke und das Brummen ist so leise, dass es mir zu erst gar nicht auffiel.


    Der TD 160 hat 5 Tonarmkabel. Vier für den Tonabnehmer und einmal Masse. Die Masse wurde von Thorens oder vom Vorbesitzer mit dem grünen Kabel des Tonabnehmers verbunden. Von da aus geht die Verbindung weiter auf eine kleine Platine, mit dem NF-Kabel. Dort wird die Masse über ein Kabel mit dem Chassis und dem Subchassis verbunden.


    Eine Verbindung der Masse mit dem (Vor-)Verstärker ist m.W. beim TD 160 eigentlich nicht vorgessen, doch wegen des Knackgeräuschs habe ich die Masse auch über ein Massekabel mit dem Vorverstärker verbunden. Kein Unterschied.


    Was kann ich tun?


    Thorens TD 160 Deckplatte tauschen?

    Danke für die Antwort!


    Es gibt offenbar ein Missverständnis. Tut mir leid, wenn ich mich unklar ausgedrückt habe.


    Ich habe einen TD 160 ohne Zarge, bei dem Lager und Tonarm offenbar in einem besseren Zustand sind als bei dem anderen. Bei dem anderen wiederum ist die Deckplatte in einem besseren Zustand.


    Die Idee ist daher die Deckplatten (ohne sie vom Chassisblech zutrennen) zu tauschen.


    Die Voraussetzung dafür ist für mich, dass ich es mit zutraue. Die Kabel ablöten muss ich sowieso (zurzeit sind sehr steife Koaxialkabel nah am Tonarm angelötet).Auch zwei Madenschrauben zu lösen, werde ich schaffen. Wenn die weitere Verbindung zwischen Chassisblech (mit Deckplatte) und dem Subchassis nur die drei Federn sind, dann traue ich es mir zu.


    Trennt mich noch mehr als diese 5 Schrauben und etwas Löten von diesem Ziel, werde ich es mir gut überlegen. Möglicherweise werde ich dann mit dem Loch in der Deckplatte (siehe Eingangsposting) leben. Vielleicht sogar mit einem Mitlaufbesen verdecken, auch wenn ich bisher keinen beutze.

    Ich hatte schon in einem anderen Thread von meinem 'new old stock' Thorens TD 160 (ohne Mk) geschrieben. So ganz NOS ist er wohl doch nicht. Eine Basis für einen Mitlaufbesen ist wurde bereits angebracht. Allerdings nicht verklebt, sondern für sie wurde ein Loch gebohrt. :wacko:


    Da ich aber insgesamt 1 1/2 TD 160 habe, könnte ich zumindest theoretisch die Deckplatten tauschen. Wenn ich sie problemlos abbekomme.


    Kann die komplette Deckplatte (also nicht nur die "Aluplatte") vom Subchassis getrennt werden, ohne den Tonarm zu zerlegen?


    Ein Zerlegen des Tonarms kommt für mich absolut nicht in Frage. Wenn er am Stück entnommen werden kann, nach dem ein, zwei Schrauben gelöst sowie die Tonarmkabel abgelötet wurden, würde ich es mir überlegen.

    Danke für die Antworten.

    Keine Sorge, ich werde nicht polieren oder 'entrosten', wenn ich die Verunreinigungen wegputzen kann.

    Auf Rost bin ich nach dem Lesen von Captn Difools HP gekommen. Zur Not kann ich auch das Subchassis samt Achse tauschen, da ich noch ein zweites habe. Zwar nicht 'new old stock', aber in gutem gebrauchten Zustand. Den Tausch würde ich mir jedoch gerne ersparen.

    Ich sollte es am Wochenende schaffen, einen Putzversuch zu unternehmen. Vorausgesetzt ich habe noch das 'Reinigungsstäbchen' aus Joels Kit, um die 'Lagerachse' zu reinigen.

    Angeregt durch zwei Threads von Vinylia zu den beiden Goldring Tonabnehmer G800 und G820 habe ich Lust bekommen, eines der beiden auszuprobieren.


    Am G800 gefällt die Beschreibung, dass der Tonabnehmer gut zu dem Sound der 1960er passt, da ich einige Platten zeitgenössischer Musik aus der Zeit habe. Allerdings finde ich außer Vinylias Posts fasst nichts - außer in englischsprachigen Foren. Da ist der Tenor eher: Kauf Dir bloß was besseres.


    Auch die Beschreibung vom G820 hat mir sehr gut gefallen. Dies scheint tatsächlich ein guter Allrounder zu sein.


    Beide wollte ich sowohl mit einer sphärischen als auch mit der "Super Eliptical" Nadel betreiben. Ich habe die Hoffnung, dass die sphärische Nadel besser mit nicht so gut erhaltenen Platten klarkommt. Ansonsten werde ich wohl eher die SE-Nadel benutzen.


    Gibt es hier weitere Fans von dem G800 oder dem G820?