Beiträge von tobelix

    Moin,

    also ich habe seit Jahren genau Eine LP und davon Ein Stück , um die Wiedergabe der analogen Kette zu beurteilen:

    "Plus" von James Last und Astrud Jilberto /Polydor DMM (1986)

    Das Stück : "Samba Do Soho"

    Es hat eine breite und tiefe Abbildung, eine weibliche und eine männliche Stimme,sehr viele Instrumente , sowie feinen Hochton und tiefe Bässe. Alles nicht übertrieben ,aber man hört genau welcher Abtaster das Geschehen sauber auflöst-schwer ,weil mache Instrumente sehr weit seitlich abgebildet sind und sehr leise aufgenommen wurden. Dann sollten beide Stimmen sehr warm,angenehm und mit Schmelz wiedergegeben werden -mit guter Sprachverständlichkeit.

    Wenn dann alle Teile der Kette über Jahre bekannt sind und nur ein Teil getauscht wird ,hört man schnell was sich verändert.

    War eine billige Flohmarktscheibe und wurde noch nie gewaschen -sollte ich aus Dankbarkeit doch mal machen ;)

    Hi Thomas,

    ich wollte auch mal sowas haben,aber besonders die Luftversorgung und Ansteuerung sind wohl nicht ganz einfach -zumindest habe ich bisher noch in jedem Test gelesen,daß die Pumpe nicht im Hörraum aufgestellt werden sollte-irgendwas ist halt immer noch zu hören .Da es heute winzige Magnete mit irre viel "Power" gibt würde ich eher ein Magnetunterstützten Teller bauen-weniger Teile = weniger Probleme .

    Das viele gesparte Geld in einen möglicht perfekten Antieb stecken.

    Auch "normale " Gleitlager in hoher Güte können so gut sein,daß es kaum besser geht-zum Beispiel bei den Brinkmann-Laufwerken.

    Generell sollte der "Dreiklang" von Tellerlager/Antrieb/ Riemen zusammen betrachtet werden, um einen soliden Antrieb zu bauen.

    Meine Erfahrung: Es ist sehr schön Bauteile zu haben ,die zuverlässig sind , ausgereift und klanglich gut-ich habe mich für Scheu Lager und Scheu 80er Teller entschieden -sowie eine Motoreinheit mit Papst-Motor von Chris Feickert. Läuft.....

    Soll jetzt aber nicht Deine Ambitionen bremsen . :meld:

    Viel Freude beim Bauen und Basteln :thumbup:

    Beste Grüße, Tobias

    Klaus ,

    ..ich mach ja schon echt viel komisches Zeug,was viel Lebenszeit schluckt-aber den Tonarm an einem TD 320 zu tauschen =O

    Ist ja kein 321 ,wo man schon ganz nett experimentieren könnte ....

    Trotzdem viel Spaß,

    beste Grüße, Tobias

    Hi,

    nach kurzer Suche im Internet habe ich zumindest keine Einschränkungen hinsichtlich der Tonarmwahl gefunden-es scheint ein Allrounder zu sein. Auch klanglich zu Deiner Musikauswahl passend-den Tests nach zu urteilen. Nur braucht es wohl eine lange Einspielphase.

    Schöne Grüße, Tobias

    ..ich denke beide verzerren nicht, wenn sie sauber eingebaut und justiert sind. Aber auf Grund der Form des ML-Schliffes ist er in der Lage wohl ein paar mehr Feininformationen ans Tageslicht respektive Ohr zu holen,als ein Dl 103 mit seiner Nadel. Ob Letzterer dann als"schlechter" zu bezeichen ist liegt ganz beim Hörer-viele sehen das ganz anders... ;)

    Schöne Grüße, Tobias

    Hi,

    das Denon hatte ich in den 80er und 90er Jahren mehrmals.Es kann eigentlich wirklich viel und macht Freude. Nur im Vergleich bemerkt man die reduzierte Fein- und Grobdynamik-es ist halt etwas "gemütlich" unterwegs...Für deine Musikwahl-oben angegeben- würde es schon passen , denke ich..

    Beste Grüße, Tobias

    Moin Bernd,

    dem TP 90 ist es jetzt erst mal egal ob MM oder Mi oder MC ;)

    ABER : Der TP 90 hat eine effk. Masse von 17 gr. ist also eher gut für hart aufgehängte Tonabnehmer geeignet. Ich meine das ADC benötigt eher ganz andere Arme,es war sehr weich aufgehängt.

    Der Thorens ist super und der TP 90 sowieso. Ich hatte ein Phonosphie Chiave am Arm. Super für POP und Jazz. Aber MC von 300 bis 1000 Euro passen klanglich da ran. Etwa Benz ACE L oder Benz Glider. Denon Dl 103R geht sicher auch gut. Natürlich spricht auch nichts gegen ein günstiges MM,wenn erstmal lieber Platten gekauft werden sollen. Nur sollte es halt nicht sehr weich aufgehängt sein Bei Ortofon oder Audiotechnica wird man sicher fündig-die haben eine große Auswahl in jeder Preisklasse . Bei MI lohnt es sich die Nagaoka MP150 / 200/300 anzusehen...

    Beste Grüße, Tobias

    :merci:  Lothar

    ..aber mal ohne Witz,das sollte doch funktionieren,wenn es den"Anpuste-test "besteht .,oder?

    Ich bin nämlich gerade am überlegen meinen Ortofon AS- 212 umzubauen ...Für sehr gute zwei Kugellager sowie Umbaukosten kommt schon eine nette Summe zusammen. Ein Plattenpsielerlager könnte ich selber pimpen mit meinen Bordmitteln..

    Hi,

    mich treibt eine Frage um: Nahezu alle Tonarme haben für die horizontale Lagerung Kugellager eingebaut .

    Ist nicht auch ein Gleitlager machbar-indem man etwa ein altes Regalager pimmt...? Messingbuchse polieren , Lagerstift so schleifen,daß nur noch ein zweistelliges Lager übrig bleibt mit minmalen Reibflächen .Unten Kugel durch kleine ,keramische Kugel ersetzten und als Schmierung dünnstes Öl...

    Vorteile..? Eventuell weniger "Losbrechmomente " als bei Kugellagern ,sowie einfache Wartung und preiswert.

    Schöne Grüße, Tobias

    ...2,5 kg dürften auch reichen :meld:

    Aber durch das Hantieren am Arm kann sich schon mal was verstellen .Bei nur einem Kilo wird es schon fragil. Kommt natürlich auch auf die Rutschsicherheit der Füße und der Größe der Basis an...sowie den Ehrgeiz der Putzperle ^^

    ...sehe ich genauso wie Lugui. Hatte beide Spieler,aber nicht im direkten Vergleich.

    Der Tonarm des 280 ist nicht sooo wertig-generell ist der 320 hochwertiger verarbeitet und nur wenig teurer als Gebrauchter.

    Wobei ich einen gut eingestellten Td 166 /146 beiden vorziehen würde. Klanglich und vom Aussehen her...aber das ist Geschmackssache.

    Schöne Grüße, Tobias

    .. ja, klappt klanglich gut,aber der Tonarm sollte schon "länger" sein...manches Chassis ist so groß,daß ein 9 Zoll Arm nicht" daneben" gestellt werden kann...

    bzw. nicht auf die Nullpunkte justiert werden kann .... Mit 12 Zoll Armen ist man (generell) besser dran ....oder so 8) ,

    schöne Grüße, Tobias

    Moin,

    es ist zum Teil schwierig bis unmöglich Daten zu Tonarmen und deren effk. Masse zu finden . Auch wird die Compliance des TA. unterschiedlich von angegeben.

    Was am einfachsten ist: Testschallplatte -etwa von Image-Hifi-besorgen und die Kombi testen...Wenn man irgendwo zwischen 7-14 Hz liegt ,sollte das technisch passen.

    Aber zum einen kann man nicht auf das Herz genau feststellen, wo genau die Resonanz ist , zum anderen funtioneren auch Kombinationen klanglich gut ,die außerhalb dieser Range liegen...

    Hat man so gut wie keine Umwelteinflüsse,die auf den Plattenspieler einwirken ist das alles lockerer zu sehen denke ich. Wenn aber Strassen oder Schienen in der Nähe sind oder viel Trittschall im Haus ist ,muss schon genauer geguckt werden,ob das noch fehlerfrei funktioniert.

    Bleibt nur eins . Ausprobieren

    Schöne Grüße, Tobias

    ..dürfte als Lagerpfanne eine "Körnerschraube" sein, die Thomas Scheu auch verwendet hat-ich ebenfalls im Selbstbaubereich. Die wurden im Uhrenbau eingesetzt (Wecker ..? ) Der Arm sieht einem Scheu Tacco ähnlich ,eventuell hat mal jemand den versucht nachzubauen...?

    Das Konstrukt sollte gut funktionieren,da muss man nichts reparieren oä. , nur die Verkabelung wirft Fragen auf .

    Auf dem oberen Bild sieht man einen "Knubbel" auf dem Tonarm über der Spitze -genauso wie beim Scheu-Classik Arm . Die große Bohrung unten ist nicht die Lagerpfanne ,sondern sorgt für Bewegungfreiheit für den Tonarm. Ich meine die Lagerpfanne im Zentrum der Bohrung zu erkennen...