Posts by tobelix

    Hi ,

    ich hab mal ein Goldring 1042 reingebaut-das passte sehr gut. Das hat Flair und Charakter.

    Nagaoka MP150 (MI) ginge auch ,ist aber neutraler mit druckvollerem Bass.

    Wenn es billiger seien soll : Denon DL110 -das ist gut auflösend ,aber "zahm"

    Oder was neues aus von Audiotechnica...? Die habe ich aber noch nicht selbst gehört.

    Die drei zuerst genannten Abtaster sind oft gebraucht zu bekommen.

    Ich würde das Goldring empfehlen ,wenn Bassdruck keine Rolle spielen muss.

    Schöne Grüße, Tobi

    Hallo Jürgen,

    also mir gefällt das so bessser als mit dem angeflanschten Ausleger-nur sollte die Dose auf der Basisplatte stehen-wie Uli schon schrieb.... Bedenke auch,daß die Riemeneinflüsse auf den Teller am geringsten sind wenn der Riemen auf Höhe der Lagerkugel läuft--das kann man ja beim Aufstellen der Dose mitberücksichtigen.

    Übrigens gefällt mir der Farbton der Babussachen echt gut -wie hast Du das Holz behandelt ?

    Schöne Grüße, Tobias

    Hi Nadja,

    ein toller Bericht-vielen Dank!

    Ich habe zwei Elac22H und kenne die 50H ...ebenso wie 75er und 78 Lencos.

    Der Elac 22H ist ein ganz toller Spieler -der vernascht die meisten Highend-Kisten zum Frühstück- auch unmodifiziert. Die Lencos brauchen da mehr Pflegezuwendung bis sie sehr gut werden-meist kommt der orginale Tonarm nicht mehr mit .. Ganz anders der Arm vom 22/50er Elac - das Teil sieht schräg aus ist aber megaschlau gebaut und man kann fast alles drunter schrauben--es klingt immer gut. Elac hat ihn wohl auch bei der Entwicklung der eigenen Tonabnehmer eingesetzt .

    Der einzige gravierende Schwachpunkt der Elacs ist die fehlende Geschwindigkeitseinstellung . Da muss man sich dann drum kümmern.

    Beste Grüße, Tobias

    Hallo Jürgen,

    die von Dir verwendeten Rundschnüre kenne ich-hab mal einen Ersatzriemen für eine alte ,kleine Drehbank gesucht und das Zeug wurde mir empfohlen. Meiner Meinung nach nicht geeignet für so ein feines Laufwerk. Die Nahtstelle müsste weggeschliffen werden-Transrotor macht das auch so :Der Riemen wird vereist an der Nahtstelle und dann rundgeschliffen. Nach meinem Empfinden ist der Bereich um die Klebestelle bei diesen Riemen etwas steifer als der Rest und so kein ordentlicher Riemenlauf erwartbar. Vielleicht geht es aber doch ,weil der verwendete Pulley einen ziemlich großen Durchmesser hat ?

    Für so ein hochwertiges Laufwerk würde ich mich entweder für einen Stringantrieb mit Kevlarstring ("Vorfachschnur" aus dem Angelbedarf) oder einen gewebeverstärkten Flachriemen entscheiden(Wie etwa von Sperlingaudio verwendet und angeboten)....

    In jedem Fall benötigst Du ein passendes Pulley am Motor. DIY---für Dich ja kein Problem :meld:

    Schöne Grüße, Tobias

    Sehr sehr schöner Spieler -Respekt !

    Mich würde mal interessieren ob der Motor wirklich keine Geräusche auf das Chassis überträgt-könnte man mit einem günstigen Mechanikerstethoskop testen-vielleicht habt ihr ja sowas auch in der Firma ? Ich sehe da keinen richtigen Vorteil in der gewählten "Motorplattform" -so ein sackschweres Laufwerk wird man ja nicht öfters auf- und abbauen...

    Eine Frage zum Lager : Wie realisiert man die "Lagerluft" beim Ausgießen der Lagerbuchse?

    Oder wählt man einfach eine definiert" dünnere" Achse ,nachdem der Buchsendurchmesser feststeht?

    Schöne Grüße, Tobias

    Hi Lars ,

    das Thema spaltet hier seit ewigen Zeiten das Forum: Geld in TA oder Laufwerk-wo gibt es die größte Verbesserung für das Geld ?

    Man sollte eine analoge Kette so begreifen ,daß Informationen ,die nicht oder falsch aus der Rille gelesen werden für immer weg sind oder verfälscht weiterverstärkt werden ....Punkt! Daher hat es wenig Sinn ein gutes System in ein minderwertigen Arm zu packen und dann mit nur ungefähr 33,33 u/min laufen zu lassen.

    ABER wenn eine gewisse Grundqualität des Laufwerkes gegeben ist ,treten die Unterschiede der Abtaster sauber hervor und es zeigt sich ob das System"Plattenspieler/Arm/System funktioniert oder nicht.

    Ich denke der Clearaudio Concept ist nicht soo weit vor deinem Laufwerk.

    Ich würde aus seriöser Quelle einen Spieler für 1000-1200 Euro gebraucht kaufen und mit einem neuen 600-900 Euro Abtaster kombinieren (Benz ACE, Nagaoka 500, Denon DL103 in Holzgehäuse oä.) Dann braucht es schon seeeehr viel Kohle um das nochmals deutlich besser hinzubekommen meiner Meinung nach.

    Beste Grüße, Tobias

    Hallo Andreas,

    ok. das war vielleicht mißverständlich ausgedrückt... Klar sollte kein KugellagerFETT der zähen Sorte im Lager sein. Das Thema wurde hier im Forum schon öfters besprochen-viele lehnen das Ölen -auch mit dünnsten Ölen- ab,weil sich so doch mit der Zeit Staub sammelt und mit dem Öl verklebt und die Eigenschaften der Lager schleichend schlechter werden.

    Thomas Schick etwa nimmt einen nicht näher bezeichneten Schmierstoff um die Gleit/Rolleigenschaften zu verbessern.

    Keramiklager sind ja sehr geeignet um ohne Fett ect. zu laufen -etwa in Maschinen der Nahrungsmittelindustrie wo die Lager in Kontakt mit Teigen oder Flüssigkeiten stehen und diese nicht verunreinigen sollen.

    Ich halte die Keramikteile auch für Tonarme gut geeignet,denn man sollte Korosion an den Laufflächen (Lagerkäfige) von Stahllagern nicht unterschätzen-- seht der Plattenspieler mal ein paar Monate im Keller oder auf dem Speicher kann sich feinster Flugrost bilden. Die Kugeln sehen dabei meist noch gut aus( durch die Politur) - dashabe ich an mehreren Lagern beim Lenco L75 Tonarm festgestellt. Insofern ist es schon sinnvoll die Lager in alten Tonarmen anzusehen und wenn möglichzu tauschen-wie Andre es oben beschrieb.

    Schöne Grüße, Tobias

    Hallo Andre und Klaus..,

    besten Dank für die Info.

    Noch zwei Fragen hätte ich :

    1. Brauchen die Lager eine Vorspannung,oder ist das bei den "Drehzahlen" wummpe ?

    2. Kann man ein horizontales Lager für einen Tonarm auch mit einem Kugellager bauen,oder sind immer zwei in dem Schaft verbaut....wenn man einen 8mm Schaft nähme und ein entsprechend etwas größeres Lager sollte das doch reichen-oder irre ich da?

    Schöne Grüße, Tobias

    Hallo Andre,

    magst Du den Hersteller nennen und eventuell die Bezugsquelle ? Bei Ebay bekommt man ja einzelne Lager ,aber die Preisdiferenzen sind exorbitant-zudem werden oft keine Angaben zum Hersteller der Vollkeramiklager gemacht....

    Die Lager laufen ja auch ohne Schmierung ..ist das noch leichtgängig genug für einen Tonarm?

    Beste Grüße, Tobias

    Hi Michael,

    mit dem Denon und einem 320er habe ich vor ca. 38 jahren angefangen :meld: .

    Als Highoutput MC kann man beide Eingänge nutzen-ich würde einfach beide testen und den nehmen der Dir und deinen Ohren am besten gefällt. Oft sind die Phonoeingänge eines Verstärkers nicht auf demselben klanglichen Niveau . Ich hatte damals einen NAD 3155 ,da war MC besser . Deine Kombi klingt sehr gut ,nur dynamisch-bauartbedingt-etwas limitiert. Ich würde daher eine lebendig und dynamische Phonostufe bevorzugen....

    Schöne Grüße, Tobias

    @ Thomas ,

    ich hab die Heresy fast auf Ohrhöhe gestellt,aber nicht nach hinten gekippt. Den gewünschten Hochtonanteil kann man dann durch Einwinkeln einstellen...

    Die Sache mit den Risern dürfte nur in einem bestimmten Hörabstand funktionieren,

    oder ? Ich hatte nie welche,hab aber auch mal mit Bodenaufstellung plus Holzleisten zum Kippen experimentiert. Drönen tut da auch nichts und es entsteht sogar eine erstaunliche klangliche Bühne..

    @ all ,

    eine Frage : Ist in der neuesten Version auch kein Dämpfungsmaterial verwendet worden ?

    Schöne Grüße, Tobias

    Hi Leute,

    meine Klipsch Heresy E (etwa aus den 70er Jahren) lief an Röhre(845er) und Chipamp (SA 50) hervorragend .

    Wenn man schon mal selbst Lautsprecher entwickelt hat , denkt man Ohh Haaa :pinch: , besonders die Weiche /Abstimmung ist gewagt....ABER - es klingt super !

    Der Käufer meiner Speaker hat nur noch den Kopf geschüttelt,als ich die Manger CD rausgekramt habe und das Hörspiel lief.. Er kannte Klipsch ,aber die ""Kartoffelkisten" nicht. Klipsch sofort gekauft und die CD wollte er auch unbedingt...tja ... :)

    Ein Lautsprecher -den man sich als gereifter Liebhaber in Ruhe anhören sollte und in eine passende Anlage integrieren sollte. Dann kann man damit alles an Musik hören-mehr kann man nicht verlangen,oder ?

    Tobias

    Hallo Christian,

    ...schön mal wieder eine Leira II zu sehen :meld:.

    Die würde ich sehr frei aufstellen -zumindest beim Hören,dann hat sie eine schöne Räumlichkeit.


    Zu deinem Projekt: Gehäuse kann man optisch so machen. Wenn es ein MC werden soll tendiere ich zum Einbau eines TP90 (erste Serie) von Thorens -der aus den 90er Jahren. Den gibt es öfters auf Ebay für ca. 150 Euro angeboten...

    Schöne Grüße, Tobias

    ...bei mir hat auch der Föntrick geholfen. Bitte erst mal den testen , kostet ja nix.

    Schöne Grüße und viel Erfolg, Tobias

    Hallo Bernie,

    das mit dem Shure müßte man ausprobieren,ich denke der TP90 hat eine etwas zu hohe effekt. Masse(17gr ? ). Oftmals spielen aber eigentlich unpassende Kombinationen sehr gut zusammen..


    Weiterer Vorteil des Thorens . Es gibt sehr sehr viele Aufrüstmöglichkeiten: Ich sag nur : RDC, Phonosophie ect. Man kann den Teller,das Lager die Füße,die Matte das Gegengewicht ect.

    gegen anderes austauschen.

    Mein Tip : Schauen ,ob man das optionale Gegengewicht von Phonosophie gebraucht bekommen kann(NP . über 300 Euro) -das bringt sehr viel, ebenso die Phonosophie Filzmatte.


    Mir ist auch die Motorplatine des Axis kaputtgegangen durch Hitzeschaden (Dauerbestromung durch fehlenden Netzschalter) . Beim Thorens geht die Endabschaltung sowie die Tonarmhöhenverstellung gerne kaputt....


    Schöne Grüße, Tobias