Beiträge von tobelix

    Hi Ralf,

    mit" Eiffelturmmäßig" meinte ich nicht unbedingt eine viereckige Form ,sondern einen konischen Verlauf der Form ( Pyramidenstumpf). Kann man auch dreieckig im Querschnitt machen.

    Bauen würde ich den Arm so : Drei cfk -Stäbe in Bohrungen stecken ,die in ein Holzbrett eingebracht wurden . Bohrungen in dem geforderten Winkel. Die Stäbe am freien Ende mit einer kleinen dreieckigen Platte ebenfalls verbinden. Wenn alle Ecken provisorisch verklebt wurden kann nichts mehr verutschen und man kann an den Ausfachungen arbeiten, dabei das Provisorium immer so legen ,das die Verstärkungsstäbe einfach auf die Form gelegt werden können ohne zu verrutschen. ....

    Beste Grüße, Tobias

    Hallo Ralf,

    für maximale Steifigkeit wäre eine Form ,die etwa dem Eifelturm entspricht am sinnvollsten-natürlich nicht so einfach zu machen.

    Zu den Klebern :Mit Sekundenklebern stehe ich auch schon länger auf Kriegsfuß-oft haben die jetzt Gelartige Konsitenzen und halten auch nicht richtig -früher waren die gefährlicher ,aber auch irgendwie besser,oder täusche ich mich?

    Ich klebe alle ,was wirklich halten soll, mit UHU-Endfest 2K.oder Pattex Extrem fest 2K....die Verklebungen bekommt man nur mit starker Hitze wieder gelöst.

    Beste Grüße und viel Erfolg, Tobias

    ...das müßte man halt ausmessen,ob es passt . Sollte ein orginal Lencochassis zur Verwendung kommen ,hat man nur vorne, links und hinten die Chance einen kurzen Arm daneben zustellen. Sieht nicht sehr schön aus , in der Tat. Ich würde aber schon-zumindest beim org. Lencochassis- versuchen den Arm nicht auf da drauf zu schrauben . Bei einem PTP von Reinders könnte man es aber sicherlich-macht er bei seinem eigenen Laufwerk ja auch.

    Zum Denon - klar läuft das auch irgendwie in einem kurzen Arm..aber für mich klang es bisher in 12" Armen besser--ist aber Geschmackssache wie immer. im Rega RB 600, OL Silver MK 2 und Scheu 9 Zoll fand ich es etwas nervös und zum Teil minimal hart in den Mitten.

    Hallo Ralf,

    klar Gittermast ist eine guten Idee: Steif und keine Rohrresonanzen....

    Sowas gab es schon mal : !995 in der englischen Gazette" Hifi News " von Ken Kessler vorgestellt.

    Der Plattenspieler und Am waren von : "The Real Sound Compangy " und er hieß RSC 2.

    Heft liegt vor mir ..weitere Daten im Netz habe ich auf die Schnelle nicht gefunden-die Firma scheint es nicht mehr zu geben..

    beste Grüße, Tobias

    Hallo Martin,

    ich empfehle Dir auch die DIY Variante. Ein kleiner, kurzer Jelco passt für mich irgendwie nicht zum Denon 103. Mit dem umgebauten Lenco kommst Du sehr sehr weit-ich war selbst erstaunt. Wenn Du die Zarge klein planst ,kannst Du einen beliebig langen Tonarm extern aufstellen und bist sehr flexibel und schaltest zudem die Geräuschübertragung vom Motor zum Tonabnehmer( fast) ganz aus.

    Das Denon ist-wie schon gesagt- sehr gerne im richtigen elektronischen" Umfeld "unterwegs und braucht eigentlich ein perfekt austariertes Setup um dann allerdings ganz groß zu klingen.

    Will man das Geld nicht ausgeben ,geht auch erstmal ein Tonar Diabolic(gehäuselos) an einer guten aber preiswerten MM-Stufe .

    Beste Grüße, Tobias

    Klassiker sind für mich die Teile ,an die sich fast alle erinnern-ob die mal einen super Test hatten (Lux L410) , eine geniale Optik und Technik (MF -A1) /Mission One oder Alleinstellungsmerkmal -wie der Emitter 1 . Und wenn zudem nach 20-40 Jahren irgendwelche Fernosttypen Platinennachbauten (DIY) von bestimmten Verstärkern wie Audionote ua. rausbringen gehören die sicher auch zu Klassikern. Der Test von alten Klassikern gegen neue Topgeräte ging übrigens in gewissen Zeitschriften eigentlich immer zu Gunsten der Neuen aus......Egal,ich persönlich mag die alten Teile lieber...

    @ jörg K. ,

    sorry ,das war ungenau ausgerückt. Es handelt sich um eine immer wiederkehrende Bewegung des Subchassis ..das Chassis geht etwas runter an der Stelle wo sich gerade die schwerste Stelle des Tellers befindet..bei meinem Thorens 2001 dürfte das etwa 0,3-0,5 mm gewesen sein...und ja - der Spieler war perfekt eingestellt. Bei dem 320er ,den ich auch hatte, war das nicht so zu sehen-da ist das Subchassis aber auchanders konstruiert-die Ferden werden nicht gleichmäßig belastet..

    @ all,

    das sichtbare Taumeln des Subchassis bei meinem ehemaligen TD2001 -erstes Model mit TP90- hat mich sehr genervt . Irgendwann hab ich auf Komponenten von Scheu umgestellt und auf Masselaufwerke... womit aber nix gegen ein gut gemachtes Subchassislaufwerk gesagt sei soll.

    Beste Grüße, Tobias

    Hi,

    ja die Omtec ist sicher auch sehr gut-nur ist wie bei SAC wohl nix mehr mit Service ,Update...

    Die Dynavector ist sehr selten-kann man sich ja mal bei Ebay auf die Lauer legen und antesten-danke für den Tip.

    Beste Grüße, Tobias

    @ Hubert,

    gerade MC ist doch eigentlich immer schwierig ,wegen Rauschen ect. ,oder irre ich da? Welche Preisleistungsknaller sind Dir in den letzten 20 Jahren untergekommen ? SAC, Lindemann, Audiolab und MuFi . wären vielleicht populäre Kandidaten, die mir spontan einfallen.

    @ Tom

    Ich habe neulich mal die fest eingebauten Phonoeingänge meiner Harman Kardon Receiver HK 430 und Hk930 (beide Greräte der frühen 70er ! ) getestet gegen die SAC Gamma.....tja beide sind echt richtig gut - minimal anders als die SAC ,aber gewiss nicht schlechter--leider eben nur MM möglich.Ein toperhaltener 930er kostet um 300 Euro...da ist dann neben der Phonostufe noch ein Radio drin und ein 2x 40 Watt Amp der keine Wünsche offen läßt... Gute Entscheidung von Dir bei den alten Sachen zu bleiben-meine ich zumindest.

    Beste Grüße, Tobias

    Hi,

    NAD hat eigentlich immer gute Phonoeingänge gehabt. Selbst kenne ich die vom Pre 1155 und vom Vollverstärker 3155. Nicht extrem rauscharm ,aber sehr gut . Dein Setup ist stimmig und ich würde da erstmal nix unternehmen,sondern viele Platten kaufen. Ja,der Tip mal was auszuleihen ist ok. ,aber der Vergleich ist das Ende der Zufriedenheit sagte mal ein kluger Kopf. Ich habe einen SAC Gamma Phonopre ( erste Serie) -ein 500 Euro Gerät. Bisher hat er noch alle Veränderungen der vorgeschalteten Geräte gut aufgezeigt....echt besseres wird es erst ab 1500 Euro geben...das muß ich mir nicht antun..lieber sparen und Häusle bauen....Den Megaüberflieger für ca. 700-1000 Euro gibt es zur Zeit wohl nicht fertig zu kaufen. Selbstbau ist allerdings eine echte Überlegung wert--schau doch mal bei Albs oder Thel ...

    Beste Grüße, Tobias

    .

    Hallo Thomas,

    das Thema ist nicht neu und eigentlich alles zur Neuverkabelung eines Regaarms solltest Du im Internet finden. Nur warum sollte man es überhaupt machen und bringt das wirklich was?

    Vor ein , zwei Jahren wurden die Ergebnisse von Neuverkabelungen hier diskutiert und die Mehrheit hat wohl gemeint,das es wenig bringt-es sei denn die Kabel waren defekt , ururalt oä.

    Neue Cinchstecker (WBT/Eichmann) und neue Tonabnehmerstecker(Cardas/Clearaudio ect.)

    sind schneller montiert und bringen wohl schon den allermeisten klanglichen Fortschritt --zudem auch für Laien machbar. Ob Dein Tonarm nämlich nach der OP. noch genauso funzt ist nicht ganz sooo sicher ;-) Der echte Schwachpunkt der alten Regaarme sind die Steckerchen im Headschell--die oxidieren schnell und sind dann echt ein Problem! Mach die neu und eventuell noch neue Cinchstecker,wenn der Lötkolben schon mal an ist.....Wie die Stecker beim 303 sind weiß ich allerdings nicht. Rega ändert aber meist nicht viel.

    Viel Erfolg.

    Tobias

    Moin Heinz,

    als Anfänger hätten mich hier manche Antworten schon sehr ängstlich gemacht--in der Tat haben manche echt Panik davor einen Tonabnehmer korrekt einzubauen. Ich finde das recht einfach und gehe immer so vor :

    Gerät gerade aufstellen. Tonabnehmer in das Headshell einschrauben und anschliessen an Tonarm. Gegengewicht verdrehen bis der Arm ausbalanciert ist. Etwa die Hälfte der geforderten Auflagekraft(Herstellerangaben TA.)einstellen und mit einer guten Schablone den Tonabnehmer grob ausrichten -grob heißt ohne Lupe ect. Dann den Tonarm bei aufgelegter LP parallel zur Plattenoberfläche ausrichten. Dabei gucken ob die Liftbank tief genug absenkt-wenn der Tonarm nur ganz leicht bei Abspielen aufditscht kann es auch Verzerrungen geben-bei bestimmten welligen Platten. Dann Auflagegewicht genau einstellen und alles nochmals checken-eine Testplatte kann da helfen.

    Wenn es dann echt deutlich verzerrt wird inder Regel was am Tonarm oder System defekt sein-keines meiner Systeme hat sich je um Überhang gekümmert oder wenn es minimal schief eingebaut wird. Bei manchen Spiztentonarmen wie etwa dem Naim Aro ist eine Überhangjustage nicht möglich -soll so sein lt. Hersteller. Auch die Leichtgängigkeit der Lager ist in der Regel kein Kriterium..Ingo hansen hatte etwa bei Phonosophie 1 das Lagerspiel sehr stark eingeschränkt-da war nix mit "Pustetest"..der Spieler klang trotzdem sehr gut. Viele Arme haben festere Lager als Dein Thorensarm-und klingen auch sehr gut . Das Lagerspiel läßt sich ja beim TP 16 MK 4 von oben einstellen......teste mal selber .

    Wenn man alle einzustellenden Parameter zu 80-90 % genau berücksichtigt hat ,sollte es schon gut klingen -Meine Meinung .....vorrausgesetzt die Teile sind alle technisch in Ordnung. Das System sollte in der Tat etwas eingespielt werden. Und es gibt Platten ,die (fast) nicht verzerrungsfrei gespielt werden können- eine von 100 vielleicht. Also kaum schlimm,oder?

    Viel Freude mit dem Hobby weiterhin

    Tobias

    Hi , ich habe beide Teller von Scheu (50er/80er) jahrelang im Einsatz gehabt. Der 50er mag etwas " netter" und flüssiger spielen ......geblieben ist der 80er Teller. Die Raumabbildung ist genauer und weiter und man hat den Eindruck :" so muss das klingen". Der Bass scheint mir etwas trockener ,nicht tiefer zu sein ,da bin ich mir nicht ganz sicher. Keine riesen Unterschiede klanglich , aber optisch ziehe ich den dicken Teller auch vor, wenn es nach einem amtlichen Masselaufwerk aussehen soll . Teller und Lager von Scheu sind problemlos in der Praxis, bestens gefertigt.

    Und ja, der Thomas Scheu fehlt mir auch menschlich ....

    Beste Grüße, Tobias

    Hi Jan,

    ich nutze in einem meiner Spieler die große Motordose von Chris Feickert. Da scheint der gleiche PabstMotor verbaut zu sein ,wie bei TW und der neuen Scheudose. Vorteil . Das Teil hat richtig Kraft und kann einen dicken Teller locker andrehen auch wenn Fett statt Öl im Lager verwendet wird. Läßt sich fein regeln und dürfte unzerstörbar sein--und er wird noch gebaut( ! )

    Klanglich sind alle diese Motordosen dem alten Scheumotor überlegen. Alles klingt präziser und straffer . Impulse kommen auf den Punkt. Klar hörbar bei klavier und akustischer Gitarre.

    Zum Schröderarm. Die ich gehört habe waren klanglich genial. Nur bliebe bei mir immer eine Unsicherheit,ob ich den Arm wirklich perfekt auf mein Laufwerk und Abtaster eingestellt habe.

    Bei einem kugelgelagertem Arm oder dem 12 " Scheu sind da keine Spielräume des Feinsttunings.

    Zur Optik: Ich finde zu einem großen Laufwerk passt optisch auch nicht jeder Arm. Einen Moerch hatte ich ,der sah sooo dünn und klein aus auf dem 80er Teller ;-) Der Scheu ist nicht schön ,aber geht so..Ein Schröder in 12 Zoll dürfte extrem schick sein ,aber auch teuer.

    Einpunktarme kann man auch selbst bauen-ist viel simpler ,als die Schröder-Clone.......

    Beste Grüße, Tobias

    Hallo Jan,

    ich würde Dir auch den 12" Classic empfehlen -bei mir harmonierte er mit vielen Abtastern zB. Tonar Diabolic, Denon DL 103, Audiotechnika AT 5V , Goldring 1042, Scheu MC und Nagaoka MP 20.....Er klingt lässig und musikalisch involierend. Den Arm gebraucht kaufen-denn was soll daran schon kaputt gehen?. Das gesparte Geld in einen möglichst guten Motor stecken -der TW oder neue Scheumotor mit Pabstmotor würde ich nehmen -betrieben mit Kevlarstring. Dann hat man eine neutrale Basis auf der man dann mit verschieden Abtastern "spielen " kann- Geld für ein oder zwei sehr sehr gute Abtaster hast Du dann ja übrig. ...

    Beste Grüße, Tobias

    Hallo Andreas , gibt es fertig in sehr sehr guter Ausführung für ca. 40 Euro zu kaufen bei Ebay. Holzbody in Cocoboloholz....Beste Grüße, Tobias

    Dann ist es empfehlenswert, ein dünnes Alublech anzufertigen, das man im Vorderen Bereich auf Plattendicke falten kann, ansonsten müßte man jedesmal die Tonarmhöhe justieren.

    ? Nee, das ist nicht nötig .Ich justiere den Tonarm fertig-bis auf die perfekte Einstellung der Auflagekraft. Die Waage wird mittels Bücherstapel oder einer passenden Menge CDś genau auf Höhe der Schallplatte (Nicht Plattenteller) gebracht und dieser Stapel samt der oben drauf befindlichen Waage wird nun ganz nah neben den Plattenteller gebracht und der Arm dort drauf abgesenkt. Also quasi neben der Einlaufrille der Platte. Die einzige "Schwierigkeit ist dann nur noch die passenden CDŚ für den jeweilig unterschiedlich hohen Plattenteller zusammenzustellen-dauert ca. 15 sec.... Balkenwaagen fand ich immer furchtbar und gute Federwaagen kosten richtig Geld. Meine digitale TOMOPOL i400 hat ca. 20 Euro gekostet-bin seit Jahren sehr zufrieden. Beste Grüße, Tobias

    Falls die Waage und der Abtaster magnetisch interagieren ,gibt es den alten Trick mit der Keditkarte: Eine alte Plastikkarte mit Tesa auf die Wägefläche kleben so das sie etwas übersteht . Den Abtaster auf den überstehenden Bereich absenken und dort messen. Klappt bei mir immer. Klar sollte man mit einem Centstück überprüfen,ob die Waage richtig "geht"....Waagenmessfläche bitte immer ganz genau auf die Schallplattenhöhe bringen und dann messen. Drei Messungen machen und den Mittelwert bilden...Die Digitalwaagen springen manchmal zwischen zwei Werten hin und her-deshalb. Ich glaube aber noch nie eine Abweichung von 0,1-0,2 Gramm gehört zu haben ;-)) Insofern übertreibe ich es nicht mit der Genauigkeit.....