Posts by tobelix

    @ Olaf



    .....oh Ha! Hier wird Dir ja Mut gemacht, gelle ? Schau mal bei Ebay vorbei - in den Kategorien : "Heimwerker " und "Buiness und Industrie" ......dort gib Deine gewünschte Holzsorte ein , oder stöbere selbst noch ein wenig und Du findest sich ein , zwei Bretter die für eine schöne Zarge perfekt sind!! Mag sein das Du Dich dabei in ein anderes Holz verliebst ( Pflaume , Wenge,Bubinga...sind auch ganz nett! ) , aber ich denke innerhalb von drei Wochen des Schauens hast Du Dein Holz entdeckt - günstig gekauft - und dann ab zum Tischler.....


    Eine normal Zarge - gehobelt, geschliffen und auf Gehrung gesägt_ kann Dir JEDER Tischler günstig machen , das ist kein Hexenwerk.


    Aber denk dran, bei Massivholz eine kurze Ruhephase des gekauften Holzes vor der Verarbeitung einzuplanen( bei ähnlichen klimatischen Bedingungen wie im Hörraum) und gegebenenfalls auch mal die Holzfeuchte testen zu lassen...


    Viel Spaß,


    schöne Grüße, Tobias

    Moin Moin,



    ..... so die Dauerbaustelle hat mich gestern in Richtung München verlassen ;-) Onkelchen hat den L75 mitgenommen und war gut zufrieden !


    @ Jürgen


    Ja, kam mir auch schon in den Sinn mir einen Lenco zuzulegen und "hübsch" zu machen.
    Aber erstens habe ich null Platz, kein Geld und auch keine Lust mir den dritten Plattenspieler zuzulegen -- Mannn kann doch immer nur einen hören....Außerden habe ich hier noch viele viele Teile für mindestens weitere zwei sehr gute DIY- Laufwerle rumliegen .... 80er Scheuteller , Pabstmotoren, Schiefer und Granit ........Ich denke ich laß es besser , auch wenn ich während der Restaurierung erkannt habe, daß der Lenco ein Knaller ist. Ein super Kauftip für Leute mit wenig Kohle und wenig linken Händen ;-))
    Ich würde mir eher so eine Spaßmaschine zulegen als an einem Blech - Thorens rumzuschrauben -- der Lenco ist wirklich mit extremem Potential gesegnet, da bleibt vieles andere auf der Strecke ;-)))



    schöne Sonntag noch, Tobias

    @ all


    ...danke für Eure Hilfe und guten Tips.!!!!


    Heute morgen war die Stunde der Wahrheit . HÖRTEST NR. 1 !!


    Lenco wie oben beschrieben modifiziert, Tonarm alles so orginal gelassen auch die V-Lager ... Tonabnehmer : Sumiko Oyster ( nagelneu)


    1. LP Suzanne Vega : Sotitude Standing


    Alles da, aber noch sehr schlanker Bass. Recht ordentliche Räumlichkeit, fließender Klang , ANGENEHM : Keine Verzerrrungen am Plattenende, keine Gleichlaufschwankungen hörbar!!!!


    2. LP Blues Company . The quiet Side of...


    Stück 4 : " Muddy Waters" Sehr gut, wenig Laufgeräusch, keine gravierenden Verzerrungen und hier sehr ansprechender, gänsehautverdächtiger , emotionaler Sound. Sehr nett;-)))
    Geradezu unglaublich mit diesem Tonarm, bei dem ich alles nur nach Augenmaß eingestellt habe und noch nicht einmal ansatzweise weiß mit welcher Auflagekraft er läuft (sic!!!!)



    Mal sehen , wie das meinem Onkel gefällt....er kommt in ein paar Stunden vorbei und nimmt das Ding mit nach Hause.
    Werde berichten.........
    Schönes Wochenende , Tobias

    Hallo Leute ,



    ......ERFOLGSMELDUNG !!!!


    Habe Tellerunterseite mit feinem schleifvlies geschliffen ;
    Reibrad mit 1000er Schleifpapier im Laufenden Betrieb etwas " angeraut" ; das Motorlager gereingt und geölt ; neuen Motorlagerspiegel eingebaut; das tellerlager gereinigt; neuen lagerspiegel ( Joel) rein ; neue Lagerkappe konstruiert( Ölbad) ; Lencospezialöl rein; neue Lagerkugel( Stahl) rein; alles top gerreinigt und entfettet.......


    ER LÄUFT RECHT RUHIG UND VOR ALLEM GLEICHMÄßIG UND HAT KRAFT .!!! SCHÖN!!!!!!


    Zur Zage: Habe ich so gelassen( weisser Lack , matt geschliffen ) ; nur innen mit Bleiblech beruhigt.. Bleibt so, der Spieler gehört nicht mir und er soll nur ans Laufen gebracht werden...


    Zum Arm : Ist das normal, das der sich nicht ausbalacieren läßt wie ein "normaler" Arm , oder ist dies ein klares Zeichen , daß die Lager total am Ende sind? Er wippt nicht auf und ab...... Die Gummistummel sitzen noch drin , wenn der Spieler so auch anständig Musik macht fummle ich auch nicht an den Lagern rum.....ist schließlich nicht für mich, sonst hätte ich den Arm längst in die Tonne gedrückt....


    schöne Grüße, Tobias

    @ GrandRalf


    ......bei mir auch Ralf, aber ich glaube die meisten verstehen was ich sagen wollte. Den Effekt kann ich leider nicht anders beschreiben....
    was meinst Du woran das liegen kann, das einige Plattenspieler mehr Rhythmusgefühl haben als andere, obwohl alle gleich schnell laufen ?
    Das ist eine Frage, die ich mir schon länger stelle, vor allem auch nach einigen Experimenten mit verschiedenen Motordosen an ein und demselben Laufwerk.........


    Schöne Grüße, Tobias

    @ Dierk


    ..klasse! Schöne wenn gleich ein Kenner mitliest und hilft - DANKE.


    Zum Lager: Joel hat mir ein recht dunkles und zähes Öl mitgeliefert, das recht stark riecht. VINYLIA aus Berlin hat das Joel Nr 1oder 2 empfohlen.....Da ich das auch hier liegen habe ,kann ich das ja mal ausprobieren. Im Orginal war wohl Fett im Lager- davon halte ich aber bei dem wirklich engtoleriertem Lager nichts...


    Zum Arm: Das Teil hat mich schon erschreckt , als ich das erste Mal daran rumgespielt habe;-))) Das wackelt ja in alle Richtungen ... Die V-Lager sind ja wohl ein Witz ---Dein en guten Tip mit den Metalleinsetzen werde ich mal testen- habe aber nur 0,3mm Silberblech- das geht bestimmt auch, oder? Hauptsache sehr scharfkantig gebogen?Als Hobbygoldschmied habe ich mit so kleinem Fisselkram keine Probleme:-)))


    Zu Deiner Einschätzung der klanglichen Leistung eines "fertig"- getunten Lencos: ......na ja ,mein Laufwerk wird er sicher nicht schlagen!!!
    Aber das Teil hat -wie wohl alle Reibräder - einen anmachenden , treibenden Klang, das fiel mir beim Reinhören in den Spieler schon auf.Leider bei allen Stücken, daher denke ich das der Rhythmus " gemacht" ist- ähnlich LP12...
    Aber noch deutlich besser wurde es als ich die Motordose von Scheu( mit Akku) per String an den Lenco angeschlossen habe !!! Daher glaube ich, daß das Lager und der Teller wirklich sehr gut sind, aber der Antrieb doch eher ein Schwachpunkt ist....Wenn Du die Möglichkeit hast stell mal eine gute externe Motordose dran und teste selbst - ich habe den String nicht am Außenrand des Tellers laufen lassen, sondern an der Eindrehung. Dort verläuft er nicht und rutscht auch nicht ab. Dazu braucht mann aber eine Motor mit regelbarer Geschwindigkeit.....


    Schöne Grüße, Tobias

    Moin , Moin,


    danke für Eure Antworten!


    Scheint ja so zu sein, daß doch alles im Lot ist.Werde das ganze jetzt mal so laufen lassen.


    Die Achse hat ca1mm Spiel, läuft aber absolut rund - ich kann keine Unwucht sehen oder Fühlen-das Ding scheint zu stehen..,,,


    sooo, dann geht es jetzt mit der Optimierung des Reibrades weiter;-))
    Wie sollte das Teil geschmiert / gefettet werden ? Wer hat hier einen guten Tip?


    Schöne Grüße, Tobias

    Hallo Leute,
    wie ich schon mal berichtete , restauriere ich seit- leider längerer Zeit - einen Lenco L75.


    Auf häufigen Ratschlag hier , habe ich mich mit Joel in Verbindung gesetzt und einige Ersatzteile gekauft..
    Unter anderem Öl für die Motorwellenlagerung und ein neuen Lagerspiegel für die Motorwellenlagerung.


    Ich habe den Motor zerlegt , alles penibel gereinigt und neu geölt- mit dem empfohlenen - zähflüssigen Öl.


    Fazit: Der Motor läuft minimal lauter als vorher und wird- bei abgenommenem Teller und ohne Bodenplatte - sehr warm!!! Erstaunlich warm.. ich schätze nach einer halben Stunde Dauerlauf so um 45-55 Grad- auch die Motorwelle wird sehr warm..


    IST DAS NORMAL?


    Unsere Lenco-queen aus Berlin : Vinylia schreibt auf ihrer Homepage , sie habe die Lager mit Balistol gerreinigt und geschmiert -- dies halte ich bei Sinterlagern für nicht richtig, aber habe es noch nicht getestet... ist das Öl doch zu zäh und verursacht zu viel Reibung?


    Bitte um Euren qualifizierten Input, leider macht mir der alte Kasten doch mehr Sorgen als ich dachte;-)))


    Schöne Grüße, Tobias

    Hallo ,
    danke für den Link. Ich werde das mal ausprobieren. Klingt alles sehr verständlich und nachvollziehbar. Nur ist mir die Fertigung der Schablone aus dicker Folie nicht ganz klar? Läßt sich sowas berucken mit üblichen Druckern, oder soll das Papier da drauf geklebt werden ?
    Letztere halte ich für fehlerbehaftetes Vorgehen. Oder einfach aus dicker Pappe selbst eine Schablone fertigen ( mit aufgezeichneten Linien?
    Was meint Ihr?
    Gruß, Tobias

    @ all


    ..danke erstmal für Eure Antworten! Es scheint ja doch so schwierig zu sein wie ich es mir dachte....
    Kann mann gestrahltes Alu nicht auch "natur" - eloxieren, wie geschliffenes?
    Ich erinnere mich an Bilder meines Traumdrehers : Apolyt von Brakemeier: Der war auch sandgestrahlt , aber wohl so gelassen ohne Lack--- da sah mann jeden Fingerabdruck auf den Bildern. Das sieht meiner Meinung nach NICHT gut aus!!!


    Na ja, wenn hier keiner den entscheidenden Tip parat hat , werde ich mir was anderes überlegen müssen, oder mal diverse Metallbuden antelefonieren müssen. Mein Hauslieferant wurde übrigens gerade Opfer eines Einbruchs: Die Diebe haben ca. 30t. Buntmetall mit dem firmeneigenen Gabelstabler auf den Firmenlkw. geladen und sind dann abgehauen!!!! 200.000EUR war die dreiste Aktion wert.......


    Schöne Grüße, Tobias

    Hallo Holger,
    danke für die Links -- Schaeffer ist wirklich gut, kannte ich aber schon.
    Aber es ging mir um glasperlgestrahltes Alu , das kann mann meines Wissens nicht fertig kaufen( als Halbzeug) . Wie konserviert mann es ohne eine glänzende Lackschicht aufzubringen?
    Gruß,Tobias

    Hallo Metallfachleute,


    ich möchte für ein Projekt eine ca. 400x350x5 mm Aluplatte durch glasperlstrahlen /Sandstrahlen schön gleichmäßig matt bekommen und dann vor weiterm oxidieren und Fingerabdrücken mit einer Lackschicht schützen .


    Geht Zaponlack aus der Spühdose? Welche Alusorte soll ich am besten nehmen ? Gibt es weiteres zu beachten ?


    Danke im Voraus und schöne Grüße,Tobias

    @ all


    Das At 95 ersetzte bei mir - kurzfristig-ein Scheu-Benz - MC für den x.-fachen Preis. Erstaunlich fand ich aber doch die klangliche Verwandschaft -- das AT klingt eben völlig anders als ein DL 103 und ist sicher auch für POP/ROCK gut geeignet, aber weniger für Klassik. Das Scheu kann eben alles , wirklich alles besser und ist in seiner Preisklasse ein Hammer. Die wahre " Größe" des Scheu stellt sich eben doch erst nach längerm Hören raus...ebenso braucht mann sehr lange , um echten Fehlern auf die Schliche zu kommen.
    Die Preisfrage und die Frage nach den jeweiligen Relationen muß jeweils jeder mit seinem Geldbeutel beantworten--- ist aber doch gar nicht sooo schlecht , wenn es für wenig Geld toll klingt, oder ? Was würdet Ihr machen wenn sich wirklich da teuerste Zeug bei Euch drehen würde , wonach Ihr Jahre gesucht habt und es reißt Euch dann einfach nicht vom Hocker???
    Downgrade und zufrieden sein? Ja, das geht denke ich -auf fast jedem Niveau- und jeder ist zu beneiden , der die , teurere Spirale nicht mitgeht , sondern sich satt und zufrieden den Bauch kratzt ,wenn er "seine " Lieblingsscheiben konsumiert >!!!


    Leider ist es wie bei den Frauen/Männern - wir sind oft nach der Suche nach dem ganz Besondern und merken erst -zu spät- das wir es schon mal gekannt haben - tennten uns und dachten es geht noch besser ;-)))))

    Hallo Ihr,


    ich habe auch immer an Stereoplay und anderen gezweifelt , die das kleine grüne Teil soo hoch bewertet haben.
    Über letzte Weihnachten mußte ich eins haben, weil ich mein Benz-Scheu. MC runtergeworfen hatte, und um über die Feiertage nicht ganz ohne Weihnachtsplatten dazustehen...


    ..was soll ich sagen ? : Das Teil hat 20 EUR bei Ebay gekostet - Neu .
    Es spielete auf einem sehr gutem Scheuselbstbau mit Rega RB900 und SAC - Gamma einfach toll. Tonal gut , lebendig und nicht rauh in den Höhen, guter Bass , guter Raum. Total unfaßbar wenn mann den Preis besieht!!! Ich glaube es war nicht wirklich schlechter als ein DL-110 , das ich früher mal hatte ( etwas dynamischer , dafür nicht ganz so sauber im Hochton , wie das Denon) .
    Warum wird das AT 95 hier sooo kontovers beurteilt?? Ich weiß es nicht ...für diesen Preis sollte mann eigentlich überhaupt gar kein Tonabnehmer kaufen können -- die Teile werden schließlich nicht in völlig automatisierten Fertigungsstraßen in Mio- Stück hergestellt, oder ?


    Liegt es vieleicht daran, daß eine Fertigungskontrolle für den Preis nicht mehr drin ist-- dh. die Dinger klingen eventuell sehr unterschiedlich??
    Nur so eine Idee von mir.
    Anderseits ist klar, das ein billiger Tonabnehmer auf einem Toplaufwerk besser rüberkommt, als in preislich ähnlicher Umgebung. Gleiches stellt mann bei preiswerten Kleinboxen an Megaanlagen fest.... Habe mal die alte , kleine Celestion3 an 20000DM - Equipment mit Mark - Levinson -Amps gehört : GEIL !!!


    Also ich bin sicher , das AT 95 - IN GUTEM ZUSTAND- gehört zu den 10 besten Abtastern unter 100EUR.


    Schöne Grüße, Tobias

    Hallo Leute, ich kann die Erfahrung von Hassel bestätigen: Der 80er Teller klingt vor allem bei heftig angeschlagenen tiefen Klaviersaiten und Kontrabässen trockener und gleichzeitig dynamischer. Ist aber ein sehr kleiner und selten hörbarer Effekt. Ich habe sowohl einen 50er und 80er Teller in Betrieb und habe mit demselben Motor verglichen , auf derselben Basis( mit angepaßter Armhöhe). Arm und System waren auch dieselben! Ich finde den 80er also etwas besser als den 50er. Vergleiche des 80er mit dem 30er habe ich nicht gemacht.


    Schöne Grüße, Tobias

    @Michael,


    ja, früher wurde manches in den "Rundfunkanstalten" noch mit dem nötigen Ernst angegangen.........Und heute (fast) unerträglich, nur noch : Quotenfang.
    Zum Thema : Ich habe bei Hobby-Hifi mal einige interessante Ansätze zur wissenschaftlichen-(aber auch hobbymäßigen Nutzung - ) Materialuntersuchungen zu verschiedenenen Boxenbaumaterialien gelesen. Leider ist der Herr Timmermann wohl völlig überlastet, deshalb kommt von dort nichts neues mehr. Die Sache wäre eine Doktorarbeit wert, oder ? Verschiedene Materialien im Mess- und Hörtest. ...Aber vielleicht hat B+W schon viele Seiten davon in den Schubladen liegen-man müßte nur Nachts mal nachschauen gehen..........
    Schöne Grüße, Tobias