Posts by tobelix

    @all , danke erstmal für den vielen Input. Ich werde es mal so probieren : Erst über Nacht kopfüber lagern. Dann passende,kleine Metallwinkel bauen/biegenumd versuchen unter den Korbrand zu kommen.. Wenn das nix nützt kommt die Methode mit den Blechschrauben dran....

    Wer noch eine gute Idee hat,bitte trotzdem weiter hier.

    Ich erinnere mich noch an ein Dichtband von Focal-gab es für DIY in den 80ern . Das klebte saumäßig ,wie Silikon.Wer bitte entwickelt so ein Sch.... ? Klar ein geschlossene Box sollte dicht sein,aber wird dann beinahe zum Wegwerfartikel.... Gut das mein Monacorchassis ein Druckgusschassis hat....

    Beste Grüße, Tobias

    Hallo Leute

    hab gerade einen Lautsprecher hier ,deren Chassis ich ausbauen möchte . Problem1 : Es geht nicht ,denn der Erbauer hat wohl ein Dichtband/Kleber genommen,was sehr gut hält. Problem 2 : Es ist eine geschlossene Box -keine Chance irgendwo "einzubrechen" BR.-Kanal oder Terminals... Problem 3 : Die Chassis sind versenkt eingebaut und das Gehäuse sollte heil bleiben-man kann also nicht außen ansetzten. Problem 4. Es wurde die Funieraufbügelmethode verwendet,daher traue ich mich nicht die Chassiskorbränder etwas zu erhitzen..


    ...wer hatte mal ein ähnliches Problem und oder eine gute Idee was ich machen kann..?

    Beste Grüße, Tobias

    Hallo Michael,

    guck mal nach einem Linn Axis in Topzustand oder großem Rega . Die klingen schon anders als Thorens und sind solide. Alternativ eine großer ,guter Direktgetriebener . Die sind völlig problemlos-bis mal ein Defekt am Motor /Steuerung auftritt .... Für 500-600 Euro sollte ab und zu in der Bucht ein Scheu Cello auftauchen. Auch eine nette Alternative ,aber ein echtes Masselaufwerk ist in der Preisklasse nicht zu finden-der Scheu ist auch eher ein "Brettspieler" . Oder wie schon angedeutet: Ein umgebauter Lenco 75/78 mit AS 212 Tonarm...sowas taucht öfters schick fertiggemacht in der Bucht auf und dürfte nicht teurer als 500 Euro sein. Damit kommst Du seeehr weit. Völlig problemlos im Handling und Ersatzteilversorung und riesig Tuningpotential ! Sowas läßt sich ohne großen Wertverlust auch wieder verkaufen,wenn es Dir nicht gefallen sollte --was ich aber nicht glaube8)

    Beste Grüße, Tobias

    Hallo Michael,

    zu Deiner Frage : Nach Jahren mit TD 320 (erste Serie) habe ich mir den 2001er gekauft und das Grinsen nicht mehr aus dem Backen gekriegt-allerdings mit Phonosophie Matte . Das klang endlich auch mal so wie Livemusik und nicht mehr so nach guter Konserve....hat mich deutlich mehr mitgenommen...

    Dann zu Masselaufwerken gewechselt .... Fand ich optisch und klanglich überzeugender --ich konnte irgendwann den klassischen Plattenspieler nicht mehr sehen ;-)

    Heute überzeugen mich meine umgebauten Lencos und mein großes Scheulaufwerk sehr .Neulich kam ich nochmal an einen 318er und einen 150MK 2 ......das macht schon Spaß und man zweifelt kurz,aber dann merkt man wieder was anders ist....Hätte der 150er(Mk2) einen wirklich guten Arm stünde er hier noch--der ist so klein und süß ,klingt aber toll....Der 2001 er ist auch echt gut -top Subchassis und Lager und den wohl besten Thorensarm -TP90 ! Für mich klingt der 318er (nur) nach guter Konserve und hat einen komischen gummiartigen Bass..... Den 160er hab ich gehört,aber nie besessen..kein Überflieger-aber ein guter Klassiker .

    Just my 50 Cents.....

    Hallo Michael, ich denke ein 124 , 125 ,126 sowie 2001er sind schon hörbar besser als ein 318er.

    Ich hatte 166Mk 2, 318, 320, 150 sowie 2001er und glaube mir ein Meinung erlauben zu können. Wenn Du unbedingt bei Thorens bleiben willst ,empfehle ich Dir einen 2001er der ersten Serie. Der sollte so für 500-600 Euro zu bekommen sein. Ein edler Spieler , der sich mit anderer Matte und besserem Netzteil noch tunen läßt. Er klingt für mich hörbar besser als ein 318/320(erste Serie) .

    Ein 124 ist nur was für echte Freaks mit technischem Know How. und sehr teuer inzwischen..... 125/126er lassen sich mit Forumshilfe und etwas Geschick auf sehr gutes Niveau bringen-wenn du das kannst nur zu ! Ein 2001er macht mit TP90 kaum Probleme und hält ewig.

    Ich würde also den 318er für so 180-250 Euro verticken und mich auf die Suche nach einem 2001er machen.

    Oder alternativ mal einen Lenco L75 / 78 mit Ortofon AS 212 Arm ausprobieren-da bist Du mit so 300-400 Euro dabei....wenn etwas DIY möglich ist...

    Beste Grüße, Tobias

    Hi, schau nach,ob alle drei Federn des Thorens mittels des beigelegten Werkzeugs einstellbar sind -es kann vorkommen,das eine völlig fest sitzt und das bedeutet deutlichen Mehraufwand und Schrauberei.

    Zudem eine gute Stroboscheibe mitnehmen und sehen ob alle Geschwindigkeiten sauber eingehalten werden. Auch den Motor anhören-der sollte gar keine Laufgeräusche machen-bei Hörentfernung von 30 cm. Der Riemen und Öl würde ich immer tauschen-insofern ist der Zustand nicht so wichtig. Zieh aber ruhig mal den Subteller aus der Lagerbuchse und schau Dir die Achse an--ist genug Öl dran und keine Riefen zu sehen-dann ist alles ok. Der Lagerboden hat meist eine kleine Druckstelle ,das ist aber eher unkritisch.

    Viel Freude mit dem 320er,

    Tobias

    Hi,

    ich nutze ein Nagaoka MP20. Sehr sauber , gut aufgelöst ,weiträumig und dabei nebengeräuscharm--so würde ich es mal beschreiben. Gebraucht gekauft für rund 120 Euro. Ein Traumteil. Den Abtaster gebe ich nicht wieder her

    Gruß Tobias

    Hallo Tony, ich hatte die Schalmei Sat von Horst Möller( hm-moreart.de) bestückt mit Fostex FE 206

    und alternativ Lowther PM 6a -beide etwa gleich gut, man kann die Kohle für den Lowther sparen und den super peiswerten 206er nehmen. Das ist dann Fullrange 95-96 db ab 250 Hz - und ja , ich hatte keine FW. (keine Saugkreise/Sperrkreise/Hochpass) im MHT-Zweig . Wenn man will kann man es versuchen mit DSP ,es klang auch ohne alles ganz toll !!

    Beste Grüße, Tobias

    Hallo Dietmar, 1700 wäre schön ,nach meinen Infos hat der Aro um 1999 3800 DM gekostet ! Es gibt übrigens die Zeichnungen des Aro im Netz-manch einer hat ihn schon nachgebaut. Aber in der Tat,etwas sebstentwickeltes und gebautes hat auch seinen Reiz-weiß ich aus eigener Erfahrung ;-)

    Beste Grüße, Tobias

    @ Dietmar,

    falls Du einen Aro gegen Scheu Classik tauscht bin ich gerne dabei -darf es 9" oder 12 " Zoll sein ? ;-))

    Für mich völlig unverständlich so ein Produkt wie den Aro nicht mehr zu bauen...allein schon um Ivor zu ärgern sollte man es tun !

    Die Kombi P3/Aro habe ich mehrfach und lange gehört---mein eigener Thorens 2001 hatte damit klanglich nicht viel zu tun. Mehr Plattenspieler braucht man eigentlich nicht-auch optisch eine sehr schöne Geschichte in meinen Augen

    Falls ich das Geld hätte würde ich max. 2400 Euro für P3/Aro(ohne TA.) bezahlen. Die Kombi wird schon öfters angeboten und das diskutierte Angebot finde ich etwas zu teuer. Vielleicht sind das aber schon Liebhaberpreise für den Aro ?

    Tobias

    @ rainer,

    die Beschaffung ist da nicht das Problem. Kirsche gibt es "europäische"und "amerikanische"-beide brauchbar ,aber doch recht weich. Die europäische hat meist lebhaftere Zeichnung und altert fablich sehr schön. Beide gut zu verarbeiten.

    Birnbaum ist ungedämpft und gedämpft zu bekommen -letzteres ist dunkler und rötlicher. Birnbaum ist härter als Kirsche und ist schwerer zu bearbeiten-reißt öfter und neigt zu Drehwuchs...Sehr oft ein optisch zurückhaltendes Holz.....es gibt aber auch tolle Ausnahmestämme ! Dann ist es ein Traum und was für Kenner.

    Für Boxen würde ich europ. Kirsche nehmen...

    Beste Grüße, Tobias

    Danke Thorsten und Knut für die Infos. Klar kann ich mich auch selber schlau machen und was testen-aber zur Zeit ist alles abgebaut und ich kann nix testen, zudem sind viele Systeme ,die ich habe leider MM oder MI..... Die Dynavectorsysteme werde ich mir aber mal näher ansehen...:thumbup:

    Beste Grüße, Tobias

    .....und gibt es gravierende Unterschiede(bei demselben System) zwischen " normal" und " spezial" Modus ? Das 20X2L kenne ich leider nicht-ist das als Kombi mit dem P75Mk.3 für alle Musikarten gleich gut geeignet ? ...Sorry,wenn ich hier den Thread mißbrauchen sollte..

    Hallo Nadja, gut ,daß Du professionelle Hilfe an deiner Seite hast-die sollten es schon schaffen etwas funktionierendes und schönes zu schaffen..... Meine Meinung: Bei Kleinboxen sind die einzelnen Flächen klein und die Materialstärken gering-wenn dann noch mit kammergetrocknetem Holz gearbeitet wird sollten kaum Probleme auftreten mit Spannungen im Holz--natürlich muss das Schwundverhalten der Hölzer bei der Boxenkonstruktion berücksichtigt werden..Massivholz arbeitet hauptsächlich in der Breite-hingen in der Länge (Faserrichtung) kaum...

    Trotzdem : Da die Boxen hinterher auch bei guten Bekannten stehen sollen ,darf nix passieren-gar nix!

    Daher empfehle ich mit Multiplexplatten Birke zu arbeiten,die profesionell mit Funier ,besser Starkfunier (2mm oä.) beschichtet werden. Da kann man sich dann auch für ausdrucksvolle Hölzer und Maserungen -wie etwa Pflaume, Eibe oder Tineo entscheiden,ohne das es zu teuer würde . Allerdings :Bei einer massiven Tischplatte aus einer einzigen Bohle ist es toll zu sehen ,wie die Maserung verläuft über das Stück -bei einer Box ist davon fast nix zu sehen ,weil alles auf Gehrung gebaut wird. Bei einer kleinen Box kommt auch eine Maserung nicht soo toll raus ,wie bei größeren Teilen-zudem muss man sich ganz genau überlegen,wo man das Funier kappt wegen der Optik. Eine Kleinserie wird dann zudem nicht wirklich gleich aussehen,selbst wenn Du einen einzigen dicken Funierstapel nimmst.

    Ist nicht so leicht alles ,wenn es Echtholzfunier seien soll....Mein Vorschlag: Was hälst Du von der Idee ein recht dickes Eichenholzfunier aufzuleimen und dann die ganz fertige Kiste sandstrahlen zu lassen? Eventuell noch mit einer Drahtbürste nacharbeiten-dann ölen oder wachsen. Das gibt eine schöne Haptik und eine echt besondere Oberfläche,die auch im kleinen Format wirken sollte. Unterschiede im Funier sind dann auch kein Problem. Farblich kann durch räuchern,beizen oder anflämmen auf spezielle Wünsche der Kunden reagiert werden.

    Viel Erfolg bei dem Projekt,

    Tobias

    Hi Ralf,

    mit" Eiffelturmmäßig" meinte ich nicht unbedingt eine viereckige Form ,sondern einen konischen Verlauf der Form ( Pyramidenstumpf). Kann man auch dreieckig im Querschnitt machen.

    Bauen würde ich den Arm so : Drei cfk -Stäbe in Bohrungen stecken ,die in ein Holzbrett eingebracht wurden . Bohrungen in dem geforderten Winkel. Die Stäbe am freien Ende mit einer kleinen dreieckigen Platte ebenfalls verbinden. Wenn alle Ecken provisorisch verklebt wurden kann nichts mehr verutschen und man kann an den Ausfachungen arbeiten, dabei das Provisorium immer so legen ,das die Verstärkungsstäbe einfach auf die Form gelegt werden können ohne zu verrutschen. ....

    Beste Grüße, Tobias