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    L2 und Soulshine


    Über die L2 sind einige Artikel im Web und in Zeitschriften geschrieben worden mit zu Recht einem positivem Echo für diese Vorstufe. Sie setzt auf die vielfältige 6SN7, Tube Rolling ist angesagt, allerdings setzt die geringere Höhe der L2 Grenzen beim Durchmesser in der Auswahl. Sie besitzt einen Cinch-Eingang mehr im Vergleich zur Soulshine. Diese hat den deutlich hochwertigeren 64-stufigen Khozmo Lautstärkeregler, in beiden Fällen fernbedienbar. Die Eingangsumschaltung erfolgt über eine Relaisschaltung, alles sehr leichtgängig und satt! Das Doppelmono-NT mit separater Versorgung des Khozmo-Potis ist schon eine Bank.


    Mit der Soulshine entdecke ich meine Musiksammlung neu: „LP 1“, Joss Stone, „Hope“, Hugh Masekela, „Road out of Eden“, Eagles, „Tin Pan Alley“, Stevie Ray Vaughan, „Nameless“, Dominique Fils-Aime ... . Dabei kommen mehr und mehr Details, sowie die tolle räumliche Abbildung mit der breiten und tiefen Bühne der Soulshine zu Tage! Der Winter kann kommen :).


    Mir gefallen die Vorstufen von Valvet sehr, die L2 war ein toller Einstieg auf bereits hohem Niveau. Der Vergleich wird zum Solo, die Soulshine bleibt!


    Viele Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich habe die Marconi Vorstufe und die Monos gehört, sehr wertiges Aussehen, top Qualität und Klang. Wenn ich mich mit Röhren nicht schon orientiert hätte, wäre Brinkmann wirklich eine Abwägung. Wenn ich die nach oben offene Preisrichterskala für HiFi betrachte, sind die Geräte kein Schnäppchen, aber die Investition wert.


    Also lieber einmal anhören und dann für Dich entscheiden, wenn die Größenordnung und der Rest der Anlage in Frage kommt, neu oder gebraucht, wenn erhältlich.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Hallo Mathias,


    danke für die Tipps! Was die Basen betrifft, so hätte ich eine Option, bin mit Hrn. Jäger im Gespräch. Interessanterweise hat sich mein Setup durch die Basen über die letzten, wenigen Monate sehr „entwickelt“. Vermutlich liegt es daran, dass man schrittweise das neue Potential erst entdeckt, der Blick wird quasi geweitet.


    Was die Verbindungskabel zwischen Soulshine und NT betrifft, sollten wir uns einmal Austauschen, das interessiert mich!


    Danke und viele Grüße,

    Andreas

    Hallo Reimar,


    einen guten Wein muss man etwas Zeit lassen, ähnlich ist es mit guten HiFi-Geräten. Aber schon beim ersten Probieren erkennt man die Reife und Richtung. So mache ich mir einfach ein paar Notizen, stöbere durch meine Musiksammlung und freue mich schon auf die nächste Session.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Soulshine vs L2


    Um mich einmal selbst zur L2 im Vergleich mit meinen vorherigen Line-Vorstufen (Audionet Pre I, NuForce P8s oder testhalber Leben RS-100U) zu zitieren: „Die Valvets bieten eine sehr gute Musikalität, bei detailliertem Klangbild mit guter Räumlichkeit, hinzu kommt im positivem Sinne Dynamik und Energie im Geschehen. Beim Upgrade auf meine aktuellen Silvercore Monos legte auch die L2 noch zu, bessere Räumlichkeit und Kontrolle im Bassbereich.“


    Der erste und zweite Klangeindruck zur Soulshine 2 MK2: der Raum, die Bühne wird insbesondere in der Tiefe deutlich ausgeweitet, es entsteht ein sehr plastisches Abbild. Die L2 bekommt dies bereits sehr schön hin, bspw. bei Sängern und Instrumenten, aber nicht in der Gesamtheit. Toll die Darstellung des Clubs bei Jazz at the Pawnshop oder auf der Manger CD die „Gütersloher Glocken“ oder die Natürlichkeit der Stimmen und Geräusche im „(Hörspiel) Der Himmel deckt alles mit Stille zu“. Bei den folgenden Klassikstücken hatte ich zuvor eher weitergeskipped, jetzt verweile ich. Dabei treten mehr und mehr Details hervor.


    Die L2 kann Dynamik mit Attacke im positivem Sinne. Bei der Soulshine habe ich mich am Anfang ertappt zu laut zu hören, da sie vermeintlich etwas ruhiger zu Werke geht. Das habe ich zum Glück schnell registriert und wieder auf normale Abhörlautstärke gewechselt und die Souveränität genossen, gepaart mit der Dynamik in der Musik. Hier bspw. bei den Stücken „Walking on the Moon“, Yuri Honing Trio oder „The Cost of Freedom“, Marla Glen auf zuvor genannter CD. Ateshkhan Yuseinov, „Strange Suite“ offenbart hier ebenfalls den vollen Dynamikumfang im Gitarrenspiel.


    Das Herausarbeiten von vielen Klangdetails bei Abbildung einer breiten Bühne, ohne zu Sezieren, kann ich bei Roger Waters „Amused to Death“ sehr schön bei der Soulshine 2 nachvollziehen. Die L2 bildet auch sehr schön die Bühne ab, muss sich aber klar der Soulshine in Punkto Tiefe, Abbildungsdetails, Feinzeichnung und Natürlichkeit unterordnen.


    So, jetzt geht es erst einmal in ein langes Musikwochenende, den Vergleich setze ich mit ein paar Stunden mehr auf der Uhr fort, mit ein paar technischen Details zur Ausstattung.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Hier noch als Ergänzung, ich habe jetzt auch einmal auf Platte gewechselt: über die Soulshine ist auch der Phonozweig im Leerlauf still, bei der L2 hört man im Leerlauf (!) ein sehr geringes (!) Brummen. Letzteres nur mit dem Ohr nahe am LS.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Ich habe die 8.12 direkt mit 4 Gewinden bei Hrn. Moning geordert, d.h. vorne habe ich zwei Füße. Bei der 10.15 musst Du eher in Richtung Gaia I schauen, die tragen insgesamt bis 100 kg.


    Bei der 8.12 war der Effekt ähnlich, wenn auch nicht so deutlich, wie bei der db8, also präziser Bass und bessere Durchzeichnung. Wenn ich die Gelegenheit habe, wären die Gaia I wegen dem größerem Headroom beim Gewicht noch eine Überlegung für mich.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Dann würde ich eher mit der Raumaufstellung experimentieren. Ich habe/hatte Dynamikks LS, Coax mit sehr schnellem Bass, keinesfalls aufgedickt. Insbesondere bei der kleineren db8 brachten die Gaias einen nochmals präziseren, keinesfalls „dünnen“ Bass und bessere Durchzeichnung. Hätte ich so nicht für möglich gehalten und der Test war schnell beendet ;).


    Viele Grüße,

    Andreas

    Hallo Dieter,


    in Kombination mit der L2 harmonisiert die PH-10 sehr gut, mit der Soulshine muss ich erst einmal weiter reinhören. Probiere aktuell zunächst über den Digitalzweig und lasse mir Zeit.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Hallo Reimar,


    ich fürchte auch, nach dem erstem Höreindruck, habe einmal ein paar meiner Favorites durchgespielt ;).


    Ein paar nette Schmankerl habe ich schon bemerkt: Doppel-Mono-NT plus separate Versorgung des Khozmo-Lautstärkestellers.


    Das wird ein intensives Hörvergnügen über die kommenden Wochen.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Die 10.15 ist auch nicht zu verachten. Da Moning die Monitor-Serie neu auflegt, sollte man, bei Interesse, den Markt beobachten. ;)

    Ja, aber selbst die 8.12 schiebt mächtig, mit den Raumtuningmassnahmen und den Klangbasen spielen sie jetzt auf den Punkt. Die neuen Monitore scheinen eher etwas unterhalb der alten Serie platziert zu sein, die Athos 10 und 12 sind die eigentlichen Nachfolger, im neuen Design.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Hallo Jörg,


    danke für den Hinweis, da sind ja interessante Geräte vertreten und Digital ist auch ein musikalisches Medium, wenn die Geräte passen ;).


    Was die Soulshine betrifft, so hoffe ich doch sehr, Hr. Cornils ist etwas bescheiden, die Forumskollegen scheinen begeistert, insbesondere von der MK II mit dem neuen Lautstärkeregler von Khozmo und dem Doppelmono-NT.


    Aber selbst die L2 braucht sich in ihrer Preisklasse nicht zu verstecken, begeisterte mich mit NuForce Class D und seit einigen Jahren mit den Silvercore Monos.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Hallo Jörg,


    von mir ebenfalls ein herzliches Willkommen im Forum und viel Freude mit den A4-Endstufen. Du darfst gern bei Gelegenheit einmal schreiben, wie der Rest Deiner Kette aussieht.


    Über die Soulshine kann ich hoffentlich in Kürze berichten, auch wenn die L2 aktuell sehr gut aufspielt :).


    Viele Grüße,

    Andreas