Posts by KlaRa5

    Würth


    ...ist kein Hersteller, sondern vertreibt umgelabelte Produkte anderer Hersteller unter eigenem Branding, was auch immer das soll. Man kann sich beim Einkauf kleiner Mengen dort leider keinen Preisvorteil versprechen.

    Ja die MKP10 kommen sicher von WIMA. Würth ist mit Induktivitäten aller Art groß geworden. Es geht da eher um SMD Bauteile. Würth hat ganz früh "die Hosen heruntergelassen" und Simulationsmodelle für die Induktivitäten bereitgestellt. Man weiss also vorher was man kauft.

    Dieses hat man bei den Kondensatoren ebenfalls eingeführt. Ich halte sehr viel von WIMA, aber detailierte Daten und Simulationsmodelle habe ich bisher bei WIMA vermisst.

    mfg Klaus

    Da will ich nicht drüber streiten - ihr (du und Megaheinz) habt das natürlich recht. Blos kann ich mit meinem 70 € LCR-Meter keine absoluten Werte genau messen - das ist dann auch mit mindestens 10 % Toleranz.

    Aber wenn ein 6,8 µF Kondensator im mittleren Preisesegment schon 60 € kosten kann, dann würde versuchen genauer zu messen.


    Übrigens, Würth bietet wie WIMA exelente Kondensatoren an. Würth zeigt Dir auch die Daten der Kondensatoren. Für Dich ist der Impedanz/Frequenzverlauf wichtig. Er sollte für Hochtöner unter 100 kHz möglichst linear sein, aber das wäre schon etwas übertrieben. ;)


    Würth 3,3 µF MKP10


    mfg Klaus

    LAN über Stromnetz ist natürlich sowieso Mist aber ich kann ja jetzt hier nicht alle Wände einreißen

    LAN über Stromnetz ist generell schon in Ordnung. Es kann zwar in der Praxis zu Störungen kommen wenn ein anderes Powerlan in der Nähe ist, aber selbiges würde auch bei WLAN der Fall sein.


    Kommt es zu Beeinflussungen, dann greift das Protokoll der LAN Übertragung. Also, entweder es geht oder es geht nicht. Ggf. könnte das Signal stottern, aber Brummen kann es nicht. Das Brummen wird schon ganz am Anfang der Kette eingespeist, da wo das Signal noch analog ist.
    mfg Klaus

    Es gibt Netzwerkadapter zur galvanischen Trennung, vielleicht hilft das? Das gibt‘s in günstig z.B hier.

    Ich glaube nicht das der Überspannungsschutz galvanisch trennt.


    Code
    Zündspannung: 90VDC ±20% (Pair to Earth); <450V (bei 100V/µs); <600V (bei 1kV/µs)
    Diff. Clamping: <15V, <5ns, 30Apk (Pair wire to wire)

    Diese Teile waren noch für ISDN gut. Die liessen noch die 60 V und mehr durch.


    mfg Klaus

    Das Öl in die Nut des Kolbens verteilen, dabei leicht(!) überquellen lassen.

    Du hast nur in der Nut des Kolbens Silikonöl verteilt? Klar, das zieht sich langsam rein und bleibt auch minutenlang so bei gelegentlichem Drehen. Dann fügst Du alles wieder in den Zylinder.


    Ein Lüftungsloch hast Du also vermulich nicht. Man sollte meinen, daß mit der Zeit sich das Öl in dem ganzen Kolben verteilt.


    Ich habe mit meine Bilder gerade noch einmal angeschaut. Das alte Öl war nicht mehr transparent wie das neue, sondern sieht eher nach Altöl aus.


    IMGP1761-1.JPG


    Bei mir ist alles etwas voluminöser. Der Arm ist ja auch etwas älter als Deiner.


    IMGP1788k.jpg


    In die Messinghülse kommt die Feder hinein. Ich habe das Silikonöl in die Hülse auf die Feder eingelassen. Dies ging nur tröpfenweise über Stunden. Ich wollte ja nicht etwas daneben kommen lassen. Die eigentliche Bremse ist auch wie bei Dir die Außenseite. Durch die kleinen Löcher wird die Außenseite immer wieder versorgt, wenn nötig. Da alles ziemlich passgenau ist, sollte auch unten zum Boden des Liftes nichts hingelangen und über das Lüftungsloch auslaufen können.


    Außer, das Silikonöl macht schlapp. Das war wohl bei mir nach 43 Jahren der Fall.:rolleyes:


    Da die Konstruktion doch eben voluminöser als bei Dir ist, steigt meine Hoffung auf der 1.000.000'er Silikonöl.:merci:

    mfg Klaus

    ch verwende immer 500.000 und habe damit bei mehreren Liften gute Erfahrungen gesammelt.

    1.000.000 verwendet meines Wissens nach nur SME.

    Danke für die Antwort. Mit dem 500.000'er Silkonöl hatte ich auch eigentlich wieder vernüftige Absenkzeiten. Ob die doppelte Viskosität auch die doppelte Zeit ergibt weiß ich nicht.


    Ich erhoffe mir eigentlich eher eine erhöhte Oberflächenspannung des 1.000.000'er Silkonöls, so daß aus dem Lüftungsloch nichts mehr austreten kann.


    Als ich den Lift demontiert und gesäubert hatte, sah alles 100%ig in Ordnung aus. Es war keinerlei Verschleiß erkennbar. Ich habe den Plattenspieler im September 1977 gekauft. Das einzige was sich da verändert hatte war wohl das Silikonöl.


    Da ich jetzt nach drei Jahren wieder einen Ausfluss von Silikonöl beobachten kann, liegt doch die Vermutung nahe, daß das 500.000'er Silkonöl noch zu flüssig ist.


    Leider hat sich noch keiner gemeldet, der mir dies bestätigen könnte. Das liegt vielleicht auch daran das ich auch gut 10 Jahre brauchte um darauf zu kommen wie man den Lift öffnen konnte. Letztlich war es ein Zufall bei einem Reparaturversuch.


    Von Sony selber kann man da auch keine Infos mehr erwarten. Vielleicht müßte man japanisch lesen können.
    mfg Klaus

    Hallo,

    im ersten Thread hatte ich beschrieben wie es mir gelungen war nach jahrelangem Bemühen den Tonarmlift meines Sony PUA-1500S wieder funktionsfähig zu machen. Das war im Februar 2017.


    1. Thead, Sony PUA-1500S Hydraulik - Öl austauschen


    Gut, in der ersten Zeit habe ich mir regelmäßig meine alten Schätzchen angehört, habe dann aber angefangen mir meinen Fundus auf CD umzustellen. Gelegentlich hörte ich dann doch wieder mal eine Platte. Jetzt fiel mir doch auch das der Tonarmlift wieder nachgelassen hatte und siehe da, ich bemerkte unterhalb des Liftes wieder einen Flecken.:(


    P1060449-1.jpg


    Unterhalb des Liftes sieht man noch Tropfen. Das Bild habe ich mit Hilfe eines Spiegels aufgenommen. Mein erster Verdacht war, da hast Du wohl eine Verschlußkappe vergessen.


    Bild aus dem Internet, Sicht unten auf den Lift.


    Nein, dem war wohl doch nicht so. In der Tat habe ich nach einigem Suchen ein Bild vom Sony PUA-1500 Lift mit Sicht auf die Unterseite finden können. Es sieht genauso wie bei mir aus. Der weiße Kunststoffeinsatz, mit dem kleinen Loch in der Mitte, ist der untere Abschluß.


    Nach meinen damaligen Recherchen wird für Tonarmlifte eine Viskosität bis zu 500.000 eingesetzt. Der Lieferant des Öls vertreibt die Öle für Plattenspieler nur nebenbei und ist ein Spezialist für Silikon-Produkte und sicher vertrauenswürdig.


    Silikonöl mit einer Viskosität von 500.000


    Brauche ich in der Tat eine noch höhere Viskosität?:/ Der Tonarm ist von Sony 1971 auf den Markt gebracht worden. Immerhin hat der Lift bei mir über 25 Jahre funktioniert. Und bei anderen ist auch noch alles in Ordnung, sagte man mir in dem ersten Thread.


    Das Silikonöl in der 100 g Dose sieht immer noch einwandfrei aus.:) Und doch muß etwas durch das feine Loch herausgekommen sein. Man sagt ja, daß selbst das Glas einer Glasscheibe eine Viskosität hat. Es dauert wohl Millionen Jahre, aber sie bewegt sich doch.8)


    Jetzt könnte ich das Loch einfach verstopfen. Aber es wird ja wohl auch einen Sinn haben. Es dürfte vermutlich zur Belüftung dienen oder zu Druckausgleich womöglich.


    Ich habe mir jetzt Silikonöl mit einer Viskosität von 1.000.000 bestellt. Zwischen 500.000 und 1.000.000 gibt es nichts. Es kann natürlich sein das der Lift sich jetzt zu langsam setzt. Nur, ich sehe keine plausible andere Lösung. Sony mußte ja auch dazulernen und hat damals in der Tat Viskosität von 1.000.000 verwendet. Spätere Konstruktionen kamen dann vielleicht mit einer geringeren Viskosität aus.


    ELBESIL SILIKONÖL B 1.000.000


    Wie seht ihr das?
    mfg Klaus

    und zweitens sind nur die allerallerwenigsten OP-Amps kurzschlußfest!! Die meisten OP-Amps können maximal (!) 50mA Ausgangsstrom, und das sind dann schon die guten. Viele schaffen nur 10 oder 20mA. Alles, was darüber hinausgeht, killt den OP-Amp.

    Ich wüßte jetzt nicht welcher OPV in den letzten 40 Jahren nicht kurzschlußfest war. Einer der ganz alten war der 741. Schreckliches Ding mit viel Offset und ziemlich niederohmigen Eingängen. Aber der ist noch heute z.B. als µA741 von TI zu bekommen und ... natürlich kurzschluß fest.8) Man muß sich das so vorstellen, wie ein GoGo-Mobil, nur heute mit Sicherheitsgurten. Vorschrift ist eben Vorschrift.;)

    mfg Klaus

    In den Unterlagen steht: Phono 2.5 mV , 47 K.

    Ich habe daran ein DL-103R laufen und es klingt richtig gut, aber sehr leise.

    Google "dl 103r cartridge" erster Treffer.

    Quote

    Tonabnehmersystem



    Tonabnehmer Typ MC (Moving Coil) elektrodynamisch
    Ausgangsspannung 0,3 mV

    Aha, Dein Phono-Eingang sollte gut 10 x empfindlicher sein.

    Ich bin technischer Vollhonk

    Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäume nicht.;)
    mfg Klaus

    Das ist erstmal garkein so großes Problem, wenn die Dioden den Strom der Ladestromspitzen liefern können. Das eigentliche Problem der Störungen entsteht in dem Moment, in dem die einzelne Diode wieder sperrt, in Form von hochfrequentem Ringing.

    Ich möchte das mit den Ladestromspitzen verdeutlichen. Wir haben hier Sekundär einen Sinus von 80 V Spitze bei 50 Hz. Der Lastwiderstand hat 10 Ohm. Durch ihn fließen 7,92 A, rote Linie. In diesem Maßstab sieht man nur eine konstante Linie.


    Blau ist der Spannungsverlauf U80. Die Spannung wird durch C1 mit 50 mF (50.000 µF) geglättet, so daß ein Brumm von 1,4 V verbleibt. Der grüne Verlauf gibt den Ladestrom des Kondensators wieder. Innerhalb von 10 ms wird der Kondensator aufgeladen und zwar wenn U80 steigt. Die Stromspitze ist in 0,12 ms erreicht und liegt bei etwas über 210 A.:huh: Und das alles nur um 7,92 A Nutzstrom zu liefern.


    Im Anhang habe ich noch die Simulationsdateien für LTspice XVII beigelegt.


    pasted-from-clipboard.png

    Wenn ein Netzkabel schuld an Problemen des Verstärkers sein soll, so ist die Ursache in der Regel beim Verstärker zu suchen.8)


    Bei Schaltnetzgeräten wird so und so alles zerhackt.:)


    Bei klassischen Netzteilen mit Trafo, Brückengleichrichter und Siebung wird der Netzstrom durch das kurzzeitige Aufladen der großen Ladeelkos stark verzerrt. Je größer die Kapazität ist, um so kürzer wird der Ladepeek, dafür aber eben stärker.:evil: Ein Schaltnetzgerät mit PCF, Power-Factor-Correction, ist dagegen richtig sauber.:saint:


    Wo kommt der Strom denn her? Was liegt vor dem Netzkabel? Die Leitungen in der Wand!
    mfg Klaus

    Was diesen Widerstand betrifft empfehle ich Dir das Studium einschlägiger Literatur u.a. von Walt Jung usw..

    Ich habe mir von Jung das "Op Amp Applications Handbook" angeschaut. Was mir besonders gefällt, er hat mit Analog Devices zu tun, vermutlich zu tun gehabt. Und AD hatte Linear Technology übernommen und pflegt jetzt LTspice weiter. AD war immer schon die Nobelmarke. Das Handbuch hat 895 Seiten und ist frei im Netz erhältlich. Echt empfehlenswert!:)

    Vielen Dank für Deinen Tipp.
    mfg Klaus

    Was diesen Widerstand betrifft empfehle ich Dir das Studium einschlägiger Literatur u.a. von Walt Jung usw..

    Den Jung werde ich mir mal ansehen.


    Das war aber nicht das Anliegen des Sir Blues. Ich wollte nur selber bestätigen, daß ich bei 8 m Koaxkabel noch keine Probleme mit Störeinstrahlungen feststellen konnte. Die von mir aufgezeigten Rahmenbedingungen sind ja auch nichts besonderes und sollten bei den meisten anderen auch so gegeben sein.


    Störeinstrahlungen sind in der Regel hochohmig. Aus Erfahrung weiß ich aber, daß Leiter mit 600 Ohm gegen Masse abgeschlossen, solche Störspannungen schon zusammenbrechen lassen. Wenn man allerdings Radio empfängt, dann wird es böse.

    mfg Klaus

    Ich habe ca. 8 m Cinchkabel zwischen dem RIAA - Vorverstärker und den Receiver. Der braucht 200 mV für Vollaussteuerung. Die komplette Schaltung habe ich hier vorgestellt:


    RIAA-Phonovorstufe mit LT1115


    Der Serienwiderstand mit 562 Ohm war zwar von Linear Technology so vorgegeben, aber ich habe ihn auch für gut befunden. Der LT1010 hat quasi 0 Ohm Ausgangswiderstand. Leitungen dieser Art werden oft für 600 Ohm ausgelegt. C6 filtert Hochfrequenz aus die ggf. eingestrahlt wird. Und R6 leitet ggf. vorhandenen statische Aufladungen ab.


    RIAA-VST.png


    Also, man hört hier absolut keinen Brumm oder Knistern.

    mfg Klaus