Posts by KlaRa5

    Moin, kann mir jemand bitte sagen, wie die blauen Vinyls in dieser Box klingen? Sonst klingt ja alles toll von Rammstein, zumindest was im Studio gemacht worden ist.

    In der Westfalenhalle war es 2010 recht angenehm. Am 28. Mai 2019 im Schalke-Station war der Klang grauenhaft. Vor lauter Echos verstand man kein Wort. Die Echos waren so verrückt das man teilweise nur ein Gezische hörte. Fazit, ein Fußballstadion ist kein Konzertsaal.
    mfg Klaus

    Gestern ist mir die Sicherung 3-mal hintereinander rausgeflogen, heute bei 2 Versuchen nicht.


    Sieht so aus, als wenn ich gestern Pech und heute das Glück hatte, zum richtigen Zeitpunkt einzuschalten.

    Du hast Probleme mit Inrush. Der Trafo behält beim Ausschalten einen Restmagnetismus. Wenn er ungünstig liegt, dann fließt beim Einschalten ein erhöhter Strom.

    mfg Klaus

    Die normale Warmlaufzeit nach dem Einschalten ist eigentlich viel auffälliger.

    Ja, das kennt man noch von den alten Hameg Oszilloskopen. Ich hatte mir vor 10 Jahren einen HM 806 von Ebay gekauft. Es war so um 1985 ein High Tech Gerät. Es gab nur eine Röhre, die Bildröhre. Der Rest war überwiegend diskret aufgebaut. Die Super Operationsverstärker von heute gab es noch nicht, alles analog.


    Nach dem Einschalten kann man getrost Frühstücken gehen. Danach ist alles auf Betriebstemperatur.

    mfg klaus

    Weiterhin wuerden speziell bei grosskristallinen Kabeln im Fertigungsprozess mechanische Verspannungen im Elektronengitter entstehen, welche den Elektronenfluss nach Produktion verschlechtern.

    Temperaturbeiwert oder Temperaturkoeffizient des elektrischen Widerstands.

    Code
    1. Kupfer (99,9 %) 3,93 · 10−3 [alpha in K−1]
    https://de.wikipedia.org/wiki/…_elektrischen_Widerstands


    Je Grad Kelvin ändert sich der elektrische Widerstand von Kupfer um 3,93 Promille.


    Wenn jetzt eine Vorstufe mit schlechtem Ausgangswiderstand, so wie bei einer Röhre, einen Wert von z.B. 10 Ohm hätte und der Eingang eines Endverstärkers z.B. 10 KOhm hätte, was bewirkt denn da das Kabel?


    Ein Koaxkabel mit 0,28 m² Innenleiter hat je Meter 0,061071 Ohm. Je °C haben wir einen Widerstandsbeiwert von 0,000264 Ohm. Der Stromkreis hat jetzt:

    Code
    1. 10 Ohm + 10000 Ohm + 0,061071 Ohm = 10010,061071 Ohm

    Es ist schon verrückt. Den Widerstandsbeiwert will ich erst gar nicht noch zufügen. Da der Sender in der Regel stets einen sehr niedrigen Innenwiderstand gegenüber dem Empfänger hat, haben wir hier eine Spannungssteuerung. Im Extremfall spielt der Strom keine Rolle mehr. Das heißt, auf dem Kabel haben wir so gut wie keinen Spannungsabfall.


    Der Widerstandsbeiwert mit seinen 3,93 Promille ist der einzige Störfaktor von Bedeutung. Sollte es noch andere Faktoren geben, so müßte man vielleicht beim CERN anfragen.


    Aber ich glaube eher, daß der Luftdruck und seine Schwankungen mehr Einfluß auf das Klangempfinden haben. Da ist ja auch das Ohr direkt mechanisch beteiligt.:saint:

    mfg klaus

    Ausser Euch fragt da auch keiner nach...

    Gefunden. Aber sag mal ehrlich, möchtest Du auf diesen Angaben verzichten? Testberichte sind ja meist auch so oberflächlich und beschreiben im schönsten Prosa wie toll doch dies und das ist. Kann man machen, aber ich möchte auch Daten sehen.

    mfg Klaus

    Ein Linn Majik DSM z.B. hat einen MM-Rauschabstand von >104 dB.

    Ich habe gerade einwenig nach dem Linn Majik DSM gesucht. Ich habe wieder nur sehr oberflächliche Angaben zum Gerät gefunden. Wo steht denn etwas zum MM-Rauschabstand von >104 dB? :/ Das wäre ja ein gutes Verkaufsargument.

    Wenn ein Verstärker 3000 € kosten soll, dann möchte ich doch wissen was ich da kaufe.

    mfg klaus

    Ich vermute mal, dass Du solche Aussagen triffst, weil Du das selber gemessen hast?

    Sonst ist das pure Spekulation, die wenig mit der Realität zu tun hat...

    Ich kann Calvin nur zustimmen. Ein MM-Rauschabstand von >104 dB scheitert vermutlich schon an den physikalischen Grenzen. Bei meinem Grado Reference Platinum MM - Tonabnehmer mit 5,0 mV Ausgangsspannung habe ich 450 Ohm reellen, ohmschen Widerstand.


    RIAA-Phonovorstufe mit LT1115


    Der LT1115 hat ein Spannungsrauschen von 0.9nV/√Hz typisch at 1kHz.

    Quote

    1 nV ⁄ √Hz Rauschspannung, so viel (oder so wenig) wie die besten Operationsverstärker, wird von einem Widerstand von ca. 60 Ω erzeugt.

    Quelle: Die Homepage der Familie Beis, Widerstandsrauschen

    Dort findet man auch ein Nomogramm dazu. LTspice hat in der Rauschsimulation der Vorstufe mir 35 µVeff bei 20 Hz bis 20 kHz ausgerechnet.


    RIAA-Phonovorstufe mit LT1115, Brummen & Rauschen


    Der Beis Online-Rechner weist bei R = 450 Ohm, Bandbreite = 20 kHz und 25°C eine Noise Density von 2,7 nV ⁄ √Hz aus. Multipliziert mit √20kHz kommt man auf 380 nVeff


    35 µVeff / 380 nVeff = 92 = 39,3 dB


    In meinen 35 µVeff ist die Verstärkung mit enthalten. Die 380 nVeff ist reines Widerstandsrauschen, nicht verstärkt.

    Jetzt haben wir auch wieder die 40 dB. Bei einem MC System wären es 60 dB.


    Also wir sehen damit, wir liegen beim Rauschen so ziemlich an der physikalischen Grenze.


    Der Nenneingangspegel des AV-Receivers beträgt: 200 mV für 100 W/8 Ohm. Dabei liegt der Klirrfaktor noch unter 0,1%. Eine Rauschspannung von 35 µVeff ergibt einen Rauschabstand (Dynamikbereich) zum Nenneingangspegel des AV-Receivers von 75 dB.


    Jetzt müßte man noch die Lautsprecher in die Betrachtung ziehen. Vielleicht kommt man so den 104 dB noch etwas näher.

    mfg Klaus













    Wegen dem Rauschen wurde eine Imkompatibiliät mit dem Grado vermutet.

    Das sind doch alles Ausreden und zwar ziemlich plump. Der Kunde wird wohl als unwissend angesehen.


    Das normale thermische Rauschen wird durch den rein ohmschen Widerstand erzeugt. Bei einer Impedanz mit Real- und Imaginärteil erzeugt nur der Realteil das thermische Rauschen. Mein Grado hat einen ohmschen Widerstand von 450 Ohm.

    "non main stream brands"

    Grado gehört wie ein Mercedes vielleicht nicht zum Mainstream. Es ist eigentlich offensichtlich, Onix will den Kunden für dumm verkaufen. Das zeigen schon allein die Datenblätter.

    mfg Klaus

    Die Phonostufe ist angeblich für Tonabnehmer mit 20mV +/- 10% ausgelegt und das Rauschen käme durch den Versuch, die 4,8mV des Grado zu verstärken.

    Das sind gerade mal 12,4 dB. Ich dachte die 5 mV meines Grados wären schon an der oberen Grenze. Also von 20 mV habe ich noch nie gehört.

    mfg Klaus

    das sich beispielsweise nach dem Genuss etlicher mL Kohlenwasserstoff-basierter Flüssigkeiten einstellt, kann ja rein subjektiv die Anbahnung kurzzeitiger Beziehungen erleichtern.

    Ja, morgen klappt das sicher erwas leichter.8)

    mfg Klaus

    Wie stark rauscht es bei Euch? Bin ich evtl. zu empfindlich?

    Bei mir rauscht es gar nicht. Dabei habe ich die RIAA-Phonovorstufe selbst gebaut. Grundlage war das Datenblatt des LT1115. Ich habe dort vorgestellte Schaltung als reine MM - Version umgesetzt und aber noch einen Servo (auch aus dem Datenblatt) einsetzt.


    RIAA-Phonovorstufe mit LT1115


    Mein MM - Tonabnehmer ist ein Grado Reference Platinum das damals so 450 Euro gekostet hat. Es hat eine Nenn-Ausgangsspannung von 5 mV. In der Beschreibung erläutere ich wie ich auf meine 75,2 dB Rauschabstand komme.


    Mein Verstärker ist ein Yamaha RX-V773. Der Plattenspieler steht etwas abseits. Ich habe zum Test den Tonarm in der Verriegelung gehabt, also nicht auf einer Platte aufliegend, und dann langsam aufgedreht.


    Ich bin da in Bereiche hineingekommen, in die ich mit Signal nie wagen würde. Irgendwann spürte man doch ein ganz leichtes Wummern. Noch ein wenig weitergedreht hätte eine Rückkopplung eingesetzt.


    Ein Rauschen, so wie ich das von früher her auch noch kannte, war nicht zu vernehmen.


    Was soll der Onix DNA-50 kosten? £1,980 ?? ;(


    Es ist hier ja schon angesprochen worden, und auch ich habe keine aussagekräftigen Angaben zur Qualität des Verstärkers finden können. Kein Rauschabstand, keine Bandbreite und im HiFiplus Bericht ist selbst "Distortion: Not specified".:pinch:


    Jetzt mal unter uns, ein Yamaha RX-V773 ist nicht gerade High End, aber Yamaha liefert wenigstens genügend detailierte Daten dazu. Da weiß man was man kauft.

    mfg klaus

    Also du meinst macht keinen Unterschied?

    Ich denke, elektrisch gesehen wird es keine Verbesserung geben. Aber, wird die Platine nicht auch von den drei Pins irgendwie gehalten / stabilisiert?

    mfg Klaus