Posts by chefducuisine

    Hi Frank,


    beim Valvet handelt es sich um ein Schutzklasse 1 Gerät.

    Das gesamte Gehäuse der Geräte sowie auch der (Guss-) Körper des XLRs liegt auf Massepotential.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzklasse_(Elektrotechnik)


    Der Hersteller ist zum Nachweis der elektrischen Sicherheit verpflichtet. Er muss die Ableitwiderstände nachweisen können.

    Vielleicht kontaktiert tatsächlich mal jemand den Entwickler / Hersteller.

    Das Problem ist die Aussage, das Gerät wäre 'nicht sicher' sowie die nach wie vor nicht erbrachten Fakten, worauf sich diese Annahme stützt und gegen welche VDE-Norm verstossen wurde.


    Daher Nochmal:

    Der Neutrik - Katalog gibt <50V AC an. -> WECHSELSPANNUNG !!!

    (Der Verbinder müsste für die Zulassung zu einer eine höheren Wechselspannung einen dezidierten & voreilenden Schutzkontakt haben. Das (!) ist der Grund für die von Neutrik publizierte Nennspannung bei AC.)


    ABER:

    Beim konkreten Anwendungsfall wird der Verbinder für DC (Gleichspannung !!!) bei Strömen im niedrigen zweistelligen mA - Bereich eingesetzt:


    Die verwendeten Röhren sind:

    - 2x ECC99 (Anodenstrom bei 150V = 18mA)

    - 2x ECC802S (Anodenstrom bei 250V = 10,5 mA)


    So lange das ohmsche Gesetz gilt werden daraus im Betrieb je Röhre 2,7W.

    Pro verbautem XLR Stecker also rund 6W.


    Der Verbinder kann aber 500W (je Kontakt) ab.

    Noch dazu erfüllt das Gerät die Schutzklasse 1. Wie schon beschrieben kann der Anwender selbst im Fehlerfall nicht mit Spannung in Berührung kommen.


    DER HERSTELLER DES VERSTÄRKERS HAT SEINE HAUSAUFGABEN GEMACHT.


    Übrigens:

    Mitnichten handelt es sich bei XLR um 'reine' Audio-Verbinder. Neutrik selbst führt sie auf der Homepage sowohl unter Audio, Lichttechnik - als auch Industrieverbindern.

    Der Link zum Neutrik-Katalog kam von mir. Mir ist dessen Inhalt bekannt und ich unterschlage die Angabe 'AC' nicht.

    Meinen Beitrag gelesen und verstanden?

    Ohmsches Gesetz ein Begriff?

    Was für Kriechstrecken?


    Die verwendete Neutrik Verbindung erfüllt IEC61076-2-103.

    Die darfst Du gerne beim VDE Verlag kaufen.

    XLR Stecker nach dieser Norm haben danach u.a. das zu erfüllen:

    Voltage proof: 1000 V r.m.s.


    Deine Behauptungen sind schlicht FALSCH !

    Welche VDE Du hier meinst bleibt immer noch offen. Fakten fehlen komplett, Links ebenfalls!


    Zum SP10mk2: Ich denke, die Meisten hier können damit was anfangen.

    Uiuiuiuiui...


    Bitte die Daten aus dem Katalog korrekt und vollständig zitieren:


    Die vom Hersteller verbauten Neutrik - Einbaustecker sind die NC4MD-L-1.

    Deren Nennspannung ist mit <50V AC (Wechselspannung) spezifiziert.

    Die Strombelastbarkeit eines einzelnen Kontakts liegt bei 10A.


    Zu finden ist das alles auf der Tabelle Seite 15 hier: Produkt Katalog - Kapitel XLR


    Die Anodenspannung in einem Vorverstärker wie diesem ist typischerweise Gleichspannung (DC) im Bereich bis 300V mit einem Gleichstrom von ein paar mA.


    Die verwendeten Neutrik-Verbinder können also deutlich mehr Leistung ab, als in diesem Anwendungsfall benötigt.


    Wo hier ein Verstoss gegen die VDE (welche eigentlich?) erfolgt sein soll ist mir nicht klar: Der Hersteller hat ein Vollmetall/Alu-Gehäuse verwendet. Das lässt sich prima via Kaltgeräteanschluss erden (Schutzklasse 1): Im Fehlerfall kommt es zu einen Kurzschluss gegen das Gehäuse und die Sicherung macht ihren Job.


    Dem Anwender passiert nix, da der (niederohmige) Ableitwiderstand des Gehäuses attraktiver für den Strom ist.



    Achso: Die 4poligen XLR werden typischerweise für die Stromversorgung professioneller Videokameras und für Intercom-Systeme genutzt.

    Andere haben so einen Stecker am SP-10mk2 gesehen - da führt er u.a. die 140V für die Stroboskoplampe... mir ist kein BBC Operator bekannt der da je gegrillt wurde ;-)

    Die Eigenentwicklung der MT-Kalotte von Neumann hat die ATC-Kalotte alt aussehen lassen. Es ist schon alles gut so, wie es jetzt ist. Görtz hat das für die Fidelity schön dokumentiert.

    Das ist keine Eigenentwicklung. Die MT Kalotte der KH420 ist eine OEM Variante von Peerless:

    http://peerlessaudio.com/prod_details.asp?id=41


    Der Grund 'gegen' die ATC ist vielmehr, dass ATC die Kalotte nicht mehr separat verkauft; weder an die Mitbewerber, noch für DIY (mit ein Grund für die Einstellung der O500c). Der Preis war zum Schluss dann auch nicht mehr wirtschaftlich darstellbar.

    Auch die Alternative von Volt erreicht die Performance der ATC nicht.

    Rudolf,


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    ;)

    Schön geschrieben.

    Das ist die Essenz hier - eine Budgetlimitierung sollte niemanden daran hindern, Spass an diesem Hobby zu haben (und sich hier darüber auszutauschen).


    Genau so soll es sein!!!

    Ich habe nur mit der Gläss und einer DIY US Erfahrung...

    Die Gläss ist unverschämt teuer in Anschaffung und Unterhalt. Die Reinigungsergebnisse sind aber gut - sehr gut. Im Vergleich zur Kirmus hat die Gläss aber neben Ultraschall auch noch Walzen; von daher nicht ganz vergleichbar... Die Flächensauger, die ich bis dato kennengelernt habe hat sie durchweg alle übertroffen...


    Aber:

    Eine Loricraft holt auch bei Platten, die bis zu 5 (!) mal über die Gläss gelaufen sind noch Schmutz. Nachteil ist, das man etwas Hand anlegen muss und die Lori vernünftig eingestellt werden will.

    Zusammen mit meinem Kumpel haben wir gut 4000 Platten über die Jahre gewaschen: Da waren alle PWM - Prinzipien dabei. Unabhängig voneinander sind wir zum gleichen Ergebnis gekommen und betreiben heute jeder eine Lori. Zusätzlich hat er noch eine Gläss, ich eine DIY US. In beiden Fällen werden die US-Maschinen 'nur' noch zur Vorreinigung oder schnelleren 'Einweichen' von tief sitzendem Schmutz genutzt. Die finale Reinigung macht bei uns immer (!) die Lori.