Posts by Rondo

    eurodisk 71186 KR Mono

    nach der gestrigen Premiere in Salzburg habe ich nach Aufnahmen von Elektra gesucht und fand nur diese Monoaufnahme, wohl aus den sechziger Jahren, u. a. mit den Sängerehepaar Ludwig/Berry. Sehr eindrucksvoll und gute Aufnahmetechnik. Interessant auch die Beobachtung, dass das Knistern der alten Platte mit meinem Ortofon-Monosystem deutlich geringer als mit dem Stereoabnehmer ausfiel.

    Gruß Jens-Peter

    PS: ich habe die Übertragung im Kino erlebt, endlich mal wieder Druck auf den Ohren. Bemerkenswert allerdings die geringe Beteiligung, in Hannover geschätzt nur 20 Opernfreunde, ganz im Gegensatz zur 80%igen Auslastung der Felsenreitschule.


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    Hallo betamax, Hallo Berndt,

    zu Problemematik des fehlenden Netzschalters habe ich mal die alte Bedienungsanleitung herausgekramt. Danach soll der Hörer immer am Speisegerät und dieses immer am Netz angeschlossen sein. Der Stromverbrauch sei minimal. Auch ich trenne aber das Speisegerät bei längerer Nichtbenutzung über einen in die Zuleitung montierten Schnurschalter ab, aber für die Membranen des Hörers ist es wahrscheinlich besser sie unter Spannung zu halten. Das ganze erinnert mich an die Diskussion um die Notwendigkeit eines Ölwechsel bei Automatikgetrieben. Der Autohersteller (Jaguar) sagt: unnötig da Lebensdauerfüllung, der Getriebehersteller (ZF) sagt alle 10 Jahre. Das zur möglichen Lebensdauer von Geräten.

    Gruß Jens-Peter6A19B097-EC3A-456E-9528-572ABBAE1D54.png

    Telefunken 6.4223 AS

    das schöne an diesem Thread ist, das man veranlasst wird in seinem Fundus nach vergessenen Schätzen zu suchen. So hatte Reinhard den Kontrabassisten Ludwig Streicher vorgestellt von dem ich diese Bottesini-Aufnahme der Telefunken aus 1978 mal erworben hatte, vermutlich aufgrund einer Empfehlung in einem der damaligen Audio-Journale. Klingt aber wirklich sehr gut und macht Spaß beim Wiederhören!

    Gruß Jens-Peter


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    DG 2530 236

    anlässlich des 100. Geburtstags von ABM am 5. Januar las ich in der HAZ ein Interwiew mit seinem Schüler Bernd Goetzke (Klavierprofessor an der HTMH). Diese Aufnahme der Mazurken, seinerzeit von der Kritik hochgelobt, wurde von ihm als besonders erwähnenswert herausgestellt.
    Gerade konnte ich auf ARTE noch das Ende einer hochinteressanten Sendung erhaschen, die aber auch schon in der Mediathek abrufbar ist:


    https://www.arte.tv/de/videos/…o-benedetti-michelangeli/


    Gruß Jens-Peter

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    Hallo Thomas,

    Von der Existenz der Testament-Aufnahme des Live-Konzertes vom 15.11.1957 in der Royal-Festival-Halle war mir bisher nichts bekannt. Die laut Discogs ebenfalls 1957 aufgenommene und1958 erschienene Studioproduktion SAX 2276/77 muß dann wirklich in einem engsten zeitlichen Zusammenhang mit dem Live-Konzert entstanden sein. Wieder was dazugelernt.

    Gruß Jens-Peter

    Hallo Joachim, Hallo Thomas,

    in der Tat war meine Information, das die Aufnahmen der späteren Stereo-Versionen in der Kingsway-Hall entstanden sind, unrichtig. Ich hatte dieses einer bei Amazon vorliegenden Rezension von K. H. Friedgen entnommen oder so interpretiert:


    „Als Otto Klemperer (1885-1973) im Herbst 1957 im der Londoner Kingsway Hall einen kompletten Beethoven-Sinfonien-Zyklus aufführte, überschlug sich die Fachpresse in Lobeshymnen, und das englische Publikum war so begeistert, daß über mindestens zwei Jahrzehnte jede Beethoven-Aufführung an Klemperers Leistung gemessen wurde.

    Nach diesem Riesenerfolg beschloß der EMI-Produzent Walter Legge spontan, den gesamten Zyklus im Studio zu produzieren, und zwar möglichst in Zeitnähe zu den Konzertaufführungen. So ist der seltene Glücksfall eingetreten, daß die Neunte in der gleichen Besetzung wie im Konzertsaal aufgezeichnet werden konnte.“


    Hier ist m. E. lediglich unrichtig, das der komplette Beethoven-Zyklus in der Kingsway-Hall aufgeführt wurde. Dieser wurde, wie auch Thomas meinte, wohl in der für öffentliche Konzerte viel besser geeigneten Royal Festival Hall gegeben.


    Meine Stereo-Gesamtaufnahme (die Matrix-Prägungen der 3. Sinfonie entsprechen denen der SAX 2364) wurde dann vermutlich komplett in den Abbey-Road-Studios aufgenommen. Die älteren Mono-Aufnahmen sind hingegen offensichtlich in der Kingsway-Hall entstanden.


    Gruß Jens-Peter

    Columbia 9209 (Sonderauflage für die Deutsche Buchgemeinschaft)

    Hallo Thomas,

    angeregt durch Deine Vorstellung der Columbia SAX 2276-77 (9. Sinfonie, Beethoven, Klemperer) fand ich diese Sonderausgabe der dbg. Im Gegensatz zur Einzeledition sind allerdings die Sätze 2+3 auf eine Plattenseite zusammengepresst. Der 4. Satz hat die Matrix-Nr. YAX 72-5, ist die Pressung vielleicht teilweise auf die gleichen Matritzen zurückzuführen? Für das Aufnahmedatum 1957 jedenfalls eine bemerkenswerte Klangqualität. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, das Walter Legge der Produzent war und die Aufnahmen in der Kingsway-Hall entstanden sind. weißt Du mehr darüber?

    Gruß Jens-Peter

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    Hallo Chris, Hallo Uwe,

    wie von Uwe vorgeschlagen führt der Link: https://mediathekviewweb.de/ tatsächlich zu einer einfachen Bedieneroberfläche für einfache Menschen die sich mit Java und VLC-Playern nicht auskennen. Ich sehe im Moment keine Einschränkungen.

    Gruß Jens-Peter

    MediathekViewWeb → mediathekviewweb.de

    MediathekViewWeb ist eine einfache Browser-Oberfläche für den Zugriff auf die Filmliste des MediathekView Projekts.

    Im Gegensatz zu MediathekView muss bei MediathekViewWeb weder ein Programm installiert noch eine Filmliste heruntergeladen werden, die Suche steht deshalb augenblicklich im Browser zur Verfügung. Da die Abfrage auf dem Server durchgeführt wird, die Anforderungen an das Endgerät (Browser) minimal sind, und weil kein Java installiert werden muss, lässt sich die Website auch auf Smartphones und Tablets nutzen.

    Hallo Chris,


    Danke für den interessanten Tip! Allerdings habe ich allergrößte Schwierigkeiten das auf meinem iPad zum laufen zu bringen. Nur bei Benutzung des im Beitrag #9 genannten Links:


    https://mediathekviewweb.de/


    komme ich der Sache jetzt etwas näher. Vielleicht gibt es ja auch für IOS-Anwender die Möglichkeit diese Angebot zu nutzen. Mal sehen wie sich das weiterentwickelt.

    Gruß Jens-Peter

    Lieber Dietmar,

    Du bist mit Deinem Transrotor in diesem Forum keineswegs allein. Vor über 22 Jahren habe ich mit einem TR-Iron begonnen, nach einem Intermezzo mit einem Rondo spielt seit zwei Jahren ein ca. 30 Jahre altes Classic-Modell. Alle Geräte waren aus zweiter Hand, der Wechsel erfolgte jeweils ohne Wertverlust. Ein Upgrade auf das hydrodynamische Lager war bei den beiden älteren Modellen problemlos möglich. Mit der Technik und dem Klang bin ich rundum zufrieden, wobei mich das ein wenig an Bauhaus erinnernde Design insbesondere bei den älteren Modellen durchaus anspricht. Ich meine ein gutes Design steht einem guten Klang wirklich nicht entgegen. Hätte ich mehr Patz stünde auch der im MOMA ausgestellte Transrotor AC in meiner Wohnung.

    Gruß Jens-Peter

    Alpha 468

    auf die Empfehlung von Damien (#3.983) habe ich mir diese 45er Doppel-LP der Currentzis-Aufnahme des Mozart-Requiems beschafft und bin ganz begeistert. Die in meiner Sammlung bisher gehörten Aufnahmen mit der Staatskapelle Dresden unter Peter Schreier oder selbst der Northern Sinfonia unter Hickox klingen dagegen eher konventionell und ein wenig langweilig. Ich glaube aber, dass auch die exzellente Aufnahmetechnik sehr zu dem positiven Gesamteindruck beiträgt.

    Gruß Jens Peter

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    eine Anmerkung zu der Shure-SFG-Balkenwaage: bei meinem Lyra Delos MC-System wird der Balken von dem Magneten stark angezogen mit sichtbaren Auswirkungen auf den Nadelträger. Möglicherweise habe ich dadurch ein System hingerichtet. Bei MM-Systemen gibt es vermutlich keine Probleme.

    Gruß Jens-Peter