Posts by Rondo

    Hallo Stefan,

    Diese Apps (wie zum Beispiel meine RPM-App für das iPhone) berechnen normalerweise auch einen bewerteten w/f-Wert. Eventuell erst nach einem kostenpflichtigen Upgrade. Liegt dieser Wert unterhalb 0,2% besteht eigentlich kein Anlass zur Besorgnis. Langfristige Schwankungen der Drehzahl sind hingegen gehöhrmäßig wenig störend und können bei einfachen Netzteilen für Synchronmotoren allein durch die Schwankungen der Netzfrequenz bedingt sein.

    Gruß Jens-Peter

    Orbis SK 1000, Jubiläumsausgabe des Rings der Musikfreunde 1959


    https://www.discogs.com/de/Lud…infonien/release/11480653


    Heute habe ich diese Mono-Ausgabe der neun Beethoven-Sinfonien in einer Vox-Produktion aus der Mitte der fünfziger Jahre herausgeholt und zunächst die 9. Sinfonie angespielt. Pro Musica Symphonieorchester Wien, geleitet von Jascha Horenstein, Solisten: Patzak, Wiener, Lipp, Hoengen.

    Sehr druckfoll die Kontrabässe zu Beginn des 4. Satzes. In der Gesamtaufnahme kommen 5 Orchester und 4 Dirigenten zum Einsatz.

    Eine bemerkenswerte Zugabe ist eine von Kaspar Brüninghaus vorgetragene klingende Beethoven-Biographie. Etwas sentimental, aber mein Vater und wir als Kinder waren beim Hören immer sehr beeindruckt.

    Gruß Jens-Peter

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    Hallo betamax,

    eine Alterung der Wandler als Ursache für die zu „geringe“ Lautstärke kommt natürlich ohne weiteres infrage. Bei mir war allerdings nur ein Wandler davon betroffen, so dass die Balance gestört war. Da ich zwei Hörer und drei Speiseteile hatte war die Diagnose natürlich relativ einfach.

    Gruß Jens-Peter

    PS: ich hätte noch ein Speiseteil vom Typ PS2 (mit Doppelübertrager und höheren Wirkungsgrad) übrig. Müßte es aber nochmals testen.

    Hallo betamax,

    in einem mir vorliegenden Vergleichstest (HiFi Stereophonie 7/79) ist exakt dein Float Professional Typ II besprochen. Dort fand ich den Hinweis, dass das Versorgungsteil empfindlich gegen Überlast sei und die Vorwiderstände während des Tests erneuert werden mussten. Vielleicht wäre es auch empfehlenswert wegen des Lautstärkeproblems mal die Leiterbahnen im Signalpfad durchzumessen bzw. nachzulöten. Bei meinem Exemplar war deren Qualität miserabel.

    Zur Befestigung der Schaumstoffabdeckungen empfehle ich doppelseitiges Klebeband. Das läßt sich beim nächsten Tausch problemlos entfernen.

    Gruß Jens-Peter

    CBS Y 31736

    Dieser „Bass-Buffo of the Century“ (1900-1969) war mir bis dato unbekannt. Aber durchaus eine eindrucksvolle Stimme, als Dr. Bartolo geradezu eine Idealbesetzung. Die Aufnahmen scheinen teilweise aus dem Jahre 1941 zu stammen, dazu passen auch die spärlichen diskographischen Angaben (with Orchestra and Chorus conducted by Erich Leinsdorf).

    Erstaunlich gute Aufnahmetechnik.

    Gruß Jens-Peter

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    Senderinfo:

    „Eine der Fragen seit deren Eröffnung: Ist die Akustik der Hamburger Elbphilharmonie nun exzellent oder nicht? Wer kann einem das wirklich sagen? – Wir gehen dem Phänomen auf die Spur und fragen Experten: Was hören wir eigentlich? Und wie hören wir? Der satte und doch sanfte Klang einer Autotür spricht für die besondere Qualität der Luxuskarosse, der laute Staubsauger suggeriert beste Saugqualität. Und im Konzertsaal? Welche Rolle spielt die Psyche beim Hören? Wir befragen Musiker und Ingenieure zur Akustik internationaler Konzertsäle.“

    Decca 6.42606

    Der Diskussion um Kyung-Wha Chung folgend, fand ich in meiner Sammlung diese bereits angesprochene Aufnahme des D-dur Violinkonzertes. Aufnahmetechnisch aus der

    Frühphase der digitalen Aufnahmen (entstanden 1979 in dem Wiener Sofiensaal). Sollte eigentlich perfekt klingen: „Aufnahme und Wiedergabe wie das Original. Computergesteuert“ prangt auf der Rückseite. Aber keineswegs schlecht, auch die Interpretation.

    Gruß Jens-Peter

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    Decca SXL 2167-8-9

    Diese herrliche Decca-Produktion von John Culshaw, entstanden 1959 in den Wiener Sofiensälen habe ich gerade in meiner Sammlung wiederentdeckt. Der Produzent äußert sich im Beiheft sehr detailliert zu seinem Konzept der Nutzung des Hauptsaales sowie 5 weiterer Nebenräumlichkeiten um die unterschiedlichen „Perspektiven“ auszuleuchten. Toller Klang, super Dynamik und eine Spitzenbesetzung der drei Hauptrollen.

    Gruß Jens-Peter


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    Hallo Frank, Hallo Reinhard,

    auch ich habe die Orgelsinfonie von Camille Saint-Sains bisher leider nur einmal im Konzert (mit einer elektronischen Orgel) gehört. Es gibt halt wenig Konzertsäle mit einer guten Orgel. Das wäre doch mal was für die Elbphilharmonie. Das Problem bei den Schallplattenaufnahmen liegt m. E. entweder in der Kirchenakustik (obwohl es auch gute Beispiele gibt) oder der Tatsache, das die Orgelaufnahme nachträglich zugemischt wurde (Karajan in der Berliner Philharmonie und Cocherau an der Orgel von Notre Dame). Letztere Aufnahme gefällt mir hinsichtlich der Orgel überhaupt nicht.

    Gruß Jens-Peter

    Decca SXL 21062-B

    als mir diese „Flagstad in memoriam“ LP kürzlich zuflog, dachte ich zunächst es handele sich im wesentlichen um Ausschnitte aus dem bekannten Solti-Ring des Nibelungen. Meine Recherchen ergaben jedoch, das die Ausschnitte aus der Walküre Aufnahmen von Solti und Knappertsbusch mit den Wiener Philharmonikern aus dem Jahre 1957, d. h. ein Jahr vor dem Aufnahmebeginn des Solti-Rings entstammen. Ebenfalls produziertA038A0FE-7647-43B0-BB94-B02B563D2751.jpegAB740C59-05BE-4B35-BA88-E0BA02811998.jpeg von dem bekannten Decca-Aufnahmeteam unter John Culshaw in den Sofiensälen. Kirsten Flagstad stimmlich noch sehr gut in Form und aufnahmetechnisch durchaus auf dem Standard der geringfügig später entstandenen Produktion. Sozusagen eine Generalprobe für die Gesamtaufnahme.

    Gruß Jens-Peter

    Eterna 7 29 213

    Diese Eterna-Aufnahme des 3. Klavierkonzertes von Beethoven ist mir gerade zugeflogen. Sie stammt aus der späten Schaffensphase von Claudio Arrau (aufgenommenen 1987im Studio Lukaskirche, Dresden) und der Endphase der DDR (erschienen 1989). Sehr gute Tontechnik in Zusammenarbeit mit Philips, auch mit Philips Label erhältlich. Von Claudio Arrau schätzte ich bisher besonders die Aufnahme der Brahmsschen Konzerte mir Haitink/Concertgewouw (auch Philips)

    Gruß Jens-Peter

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    #2.695


    Wolfgang Amadeus Mozart, Teodor Currentzis, Simone Kermes, Musica Aeterna ‎– Le Nozze di Figaro“


    Hallo Thomas,

    Deine Beschreibung hat mich neugierig gemacht. Hast Du die LP-Gesamtaufnahme? Diese scheint wohl vergriffen, nur CDs sind zu bekommen. Oder ein abenteuerliches Angebot bei Discogs für € 890,90.

    Gruß Jens-Peter

    Hallo Markus,

    für mich sieht es so aus, als ob Deine Motordose mit einem 220V Motor ausgestattet (umgerüstet?) ist und Du deswegen gar keinen Transformator hast. Der Phasenschieberkondensator müßte sich dann in der Motordose befinden. In dem von Michael angegebenen Link zu dem Angebot von Springair ist der sehr kleine Pulley des typischerweise verbauten 24V AC Papst-Motors zu sehen. Wie sieht denn dein Motor von oben aus?

    Gruß Jens-Peter

    harmonia mundi 1C 067-99 872


    gleiches Label, Orchester, Aufnahmeort und Aufnahmeteam, nur 5 Jahre später (1981) entstanden und deswegen schon digital. Sehr ähnliches und angenehmes Klangbild. Die Digitalaufnahme klingt m. E. ein wenig brillianter und vielleicht in den Streichern geringfügig schärfer. Oder ist das etwa nur meine Voreingenommenheit. Insgesamt gefallen mir beide Aufnahmen aber besser, als viele mit großsymphonischer Besetzung.


    Gruß Jens-Peter


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    Quote

    Bluebox schrieb:

    Wenn es schon um Klang geht - eigentlich ein Traumpaar waren die deutsche Harmonia Mundi (für den guten Ton) und die BASF (für gutes Vinyl).

    aufgrund dieses Hinweises habe ich mir aus meiner Sammlung zunächst diese noch analoge Aufnahme des collegium aureum aus 1976 herausgesucht. Entstanden im Zedernsaal des Schlosses Kirchheim, wohl eines der bevorzugten Aufnahmestudios der harmonia mundi. Geheimnis der unübertroffenen Akustik (Wikipedia) soll die Kassettendecke mit ca. 1,8 m Tiefe sein. Die Aufnahme klingt jedenfalls sehr natürlich mit einer schönen Räumlichkeit .

    Gruß Jens-Peter

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