Posts by Rondo

    ja!

    „Oper von Richard Wagner in einer gekürzten szenischen Fassung,
    reduzierte Orchesterfassung von Osamu Sasaki (2015)“

    die auf ca. 25 Musiker reduzierte Orchesterfassung war keineswegs gewöhnungsbedürftig. Aber die alte Monoaufnahme erscheint klanglich dann im Vergleich keineswegs mehr so angestaubt. Die sängeische Leistung bleibt unbenommen.

    Gruß Jens-Peter

    EMI HQM 1235

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    anläßlich einer gerade in der Staatsoper Hannover erlebten coronagerecht bearbeiten Inszenierung bin ich in meinem Fundus auf diese alte Monoaufnahme (1952, Kingsway-Hall, mit Furtwängler, Flagstad und Suthaus, Walter Legge als Produzent) gestoßen. Sie entstammt aus der offensichtlich ersten Geamtaufnahme, die von vielen als legendär eingestuft wird.

    Gruß Jens-Peter

    eurodisk 71186 KR Mono

    nach der gestrigen Premiere in Salzburg habe ich nach Aufnahmen von Elektra gesucht und fand nur diese Monoaufnahme, wohl aus den sechziger Jahren, u. a. mit den Sängerehepaar Ludwig/Berry. Sehr eindrucksvoll und gute Aufnahmetechnik. Interessant auch die Beobachtung, dass das Knistern der alten Platte mit meinem Ortofon-Monosystem deutlich geringer als mit dem Stereoabnehmer ausfiel.

    Gruß Jens-Peter

    PS: ich habe die Übertragung im Kino erlebt, endlich mal wieder Druck auf den Ohren. Bemerkenswert allerdings die geringe Beteiligung, in Hannover geschätzt nur 20 Opernfreunde, ganz im Gegensatz zur 80%igen Auslastung der Felsenreitschule.


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    Hallo betamax, Hallo Berndt,

    zu Problemematik des fehlenden Netzschalters habe ich mal die alte Bedienungsanleitung herausgekramt. Danach soll der Hörer immer am Speisegerät und dieses immer am Netz angeschlossen sein. Der Stromverbrauch sei minimal. Auch ich trenne aber das Speisegerät bei längerer Nichtbenutzung über einen in die Zuleitung montierten Schnurschalter ab, aber für die Membranen des Hörers ist es wahrscheinlich besser sie unter Spannung zu halten. Das ganze erinnert mich an die Diskussion um die Notwendigkeit eines Ölwechsel bei Automatikgetrieben. Der Autohersteller (Jaguar) sagt: unnötig da Lebensdauerfüllung, der Getriebehersteller (ZF) sagt alle 10 Jahre. Das zur möglichen Lebensdauer von Geräten.

    Gruß Jens-Peter6A19B097-EC3A-456E-9528-572ABBAE1D54.png

    Telefunken 6.4223 AS

    das schöne an diesem Thread ist, das man veranlasst wird in seinem Fundus nach vergessenen Schätzen zu suchen. So hatte Reinhard den Kontrabassisten Ludwig Streicher vorgestellt von dem ich diese Bottesini-Aufnahme der Telefunken aus 1978 mal erworben hatte, vermutlich aufgrund einer Empfehlung in einem der damaligen Audio-Journale. Klingt aber wirklich sehr gut und macht Spaß beim Wiederhören!

    Gruß Jens-Peter


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    DG 2530 236

    anlässlich des 100. Geburtstags von ABM am 5. Januar las ich in der HAZ ein Interwiew mit seinem Schüler Bernd Goetzke (Klavierprofessor an der HTMH). Diese Aufnahme der Mazurken, seinerzeit von der Kritik hochgelobt, wurde von ihm als besonders erwähnenswert herausgestellt.
    Gerade konnte ich auf ARTE noch das Ende einer hochinteressanten Sendung erhaschen, die aber auch schon in der Mediathek abrufbar ist:


    https://www.arte.tv/de/videos/…o-benedetti-michelangeli/


    Gruß Jens-Peter

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    Hallo Thomas,

    Von der Existenz der Testament-Aufnahme des Live-Konzertes vom 15.11.1957 in der Royal-Festival-Halle war mir bisher nichts bekannt. Die laut Discogs ebenfalls 1957 aufgenommene und1958 erschienene Studioproduktion SAX 2276/77 muß dann wirklich in einem engsten zeitlichen Zusammenhang mit dem Live-Konzert entstanden sein. Wieder was dazugelernt.

    Gruß Jens-Peter

    Hallo Joachim, Hallo Thomas,

    in der Tat war meine Information, das die Aufnahmen der späteren Stereo-Versionen in der Kingsway-Hall entstanden sind, unrichtig. Ich hatte dieses einer bei Amazon vorliegenden Rezension von K. H. Friedgen entnommen oder so interpretiert:


    „Als Otto Klemperer (1885-1973) im Herbst 1957 im der Londoner Kingsway Hall einen kompletten Beethoven-Sinfonien-Zyklus aufführte, überschlug sich die Fachpresse in Lobeshymnen, und das englische Publikum war so begeistert, daß über mindestens zwei Jahrzehnte jede Beethoven-Aufführung an Klemperers Leistung gemessen wurde.

    Nach diesem Riesenerfolg beschloß der EMI-Produzent Walter Legge spontan, den gesamten Zyklus im Studio zu produzieren, und zwar möglichst in Zeitnähe zu den Konzertaufführungen. So ist der seltene Glücksfall eingetreten, daß die Neunte in der gleichen Besetzung wie im Konzertsaal aufgezeichnet werden konnte.“


    Hier ist m. E. lediglich unrichtig, das der komplette Beethoven-Zyklus in der Kingsway-Hall aufgeführt wurde. Dieser wurde, wie auch Thomas meinte, wohl in der für öffentliche Konzerte viel besser geeigneten Royal Festival Hall gegeben.


    Meine Stereo-Gesamtaufnahme (die Matrix-Prägungen der 3. Sinfonie entsprechen denen der SAX 2364) wurde dann vermutlich komplett in den Abbey-Road-Studios aufgenommen. Die älteren Mono-Aufnahmen sind hingegen offensichtlich in der Kingsway-Hall entstanden.


    Gruß Jens-Peter

    Columbia 9209 (Sonderauflage für die Deutsche Buchgemeinschaft)

    Hallo Thomas,

    angeregt durch Deine Vorstellung der Columbia SAX 2276-77 (9. Sinfonie, Beethoven, Klemperer) fand ich diese Sonderausgabe der dbg. Im Gegensatz zur Einzeledition sind allerdings die Sätze 2+3 auf eine Plattenseite zusammengepresst. Der 4. Satz hat die Matrix-Nr. YAX 72-5, ist die Pressung vielleicht teilweise auf die gleichen Matritzen zurückzuführen? Für das Aufnahmedatum 1957 jedenfalls eine bemerkenswerte Klangqualität. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, das Walter Legge der Produzent war und die Aufnahmen in der Kingsway-Hall entstanden sind. weißt Du mehr darüber?

    Gruß Jens-Peter

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    Hallo Chris, Hallo Uwe,

    wie von Uwe vorgeschlagen führt der Link: https://mediathekviewweb.de/ tatsächlich zu einer einfachen Bedieneroberfläche für einfache Menschen die sich mit Java und VLC-Playern nicht auskennen. Ich sehe im Moment keine Einschränkungen.

    Gruß Jens-Peter

    MediathekViewWeb → mediathekviewweb.de

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    Im Gegensatz zu MediathekView muss bei MediathekViewWeb weder ein Programm installiert noch eine Filmliste heruntergeladen werden, die Suche steht deshalb augenblicklich im Browser zur Verfügung. Da die Abfrage auf dem Server durchgeführt wird, die Anforderungen an das Endgerät (Browser) minimal sind, und weil kein Java installiert werden muss, lässt sich die Website auch auf Smartphones und Tablets nutzen.