Posts by Rondo

    Hallo Alfred,

    Deiner Aussage, dass PlatterSpeed keine Gleichlaufmessungen machen kann muß ich widersprechen. In der letzten, seit ca. 4 Jahren existierenden Version 2.2 wurde dieses als kostenpflichtiges In-App eingeführt:


    "We just released the new version 2.2 of PlatterSpeed for iOS. With this new version, WOW measurement according to DIN IEC 386 (formerly DIN 45507) and archiving of frequency charts is now also available on iOS devices. Please note that both of these new features are optional and available as In-App Purchases. A new In-App Store view has been added to allow purchase of these options"


    Leider gibt es einen Wehrmutstropfen. Das Produkt wurde seitdem nicht weitergepflegt. Es ist offensichtlich nicht sicher gewährleistet, dass es mit allen aktuellen IOS Versionen problemlos läuft. Bei mir funktioniert z. B. Die Hilfe nicht, oder nicht mehr.


    Insofern kann ich PlatterSpeed nicht einschränkungslos empfehlen, aber die Standardversion läßt sich kostenlos herunterladen und testen. Die beiden in-App Erweiterungen kosten nur wenige Euro. Ich würde erwarten, dass man das Geld bei völliger Unzufriedenheit vom Apple-Store zurückerhält.

    Gruß Jens-Peter

    Hallo Matej, Hallo Otto,

    da habe ich ja eine Diskussion angestoßen, der ich gar nicht mehr in allen Details folgen kann.

    Ich weiß natürlich nicht, wie verläßlich die mit der PlatterSpeed App ermittelten Gleichlaufschwankungen sind. Aber zumindest wären nach meiner Einschätzung Werte von 0,1 Prozent mit dem langen Riemen absolut als gut und zumindestes relativ besser als 0,25-0,3 Prozent mit dem kurzen Riemen einzustufen. Mein alter Transrotor Iron wurde wegen der sperrigen Motordose übrigens immer mit dem langen Riemen betrieben, ich habe aber keine Messungen gemacht. Das Lager ist mit neuem TR-Öl 122 und einer neuen Keramikkugel versehen und läuft in der Erinnerung ähnlich weich wie das Lager meines alten Iron (auch schon hydrodynamisch). Nach einem in einem Forum empfohlenen Test läuf das Lager gut 60 sec. nach, wenn ich auf ca. 33 u/min von Hand beschleunige.

    Gibt es denn irgendwelche Erfahrungen, dass ein kurzer Riemen einen besseren, vielleicht "strafferen" Klang liefern könnte?

    Immerhin ist ist die Justage schon trickreich, wenn man wie bei meinem Rondo so viele Freiheitsgrade - Länge des Riemens, Abstand und Höhe des Motorpulleys - hat. In Abhängigkeit von der Höhe der Motorposition kann man merkwürdige aber regelmäßige Frequenzmuster

    erzeugen, wie auf einer Graphik zu sehen ist (ca. alle 25 sec). Auf eventuelle klangliche Auswirkungen habe noch garnicht geachtet.

    Gruß und Dank für die lebhafte Diskussion

    Jens-P.

    Ich habe mit den Riemen unter Anwendung von PlatterSpeed noch ein wenig experimentiert.

    Es erhärtet sich, dass der Gleichlauf mit dem langen Riemen reproduzierbar besser (0,1 Prozent oder darunter, s. die ersten beiden Abb.)

    Eine Abhängigkeit von der Drehrichtung des Riemens konnte ich nicht nicht beobachten.

    Mit den kurzen Riemen konnte ich immerhin 0,25 Prozent optimieren und habe dann aber aufgegeben. In Abhängigkeit von der Höhe des Motorpulley zeigen sich nämlich sehr tieffrequente Schwankungen wie die zweite Graphik zeigt.

    Ich denke das PlatterSpeed ein nützliches Tool zur Optimierung des Setups, bleibe aber nun bei der gewählten Konfiguration mit dem langen Riemen, die offensichtlich am wenigsten kritisch ist. Ich fand noch zwei alte lange Riemen, von den einer oK der andere um den Faktor 5 schlechter lief.








    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/14701/analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/14702/analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/14703/analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/14704/analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/14701/analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/14702/analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/14703/analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/14704/

    Auch ich habe meine Brahms-Box (953/1200) jetzt weitgehend (1-3) abgehört und bin sehr angetan von der Klangqualität. Natürlich, räumlich und auch bei längerem Hören sehr angenehm. Andererseits aber auch unspektakulär und nur bedingt als Demonstrationsplatte geeignet.

    Insgesamt habe ich die teure Investition bisher nicht bereut.


    Es ist mir aber bisher nicht gelungen, die Plattenseite zu identifizieren, die nicht direkt, sondern vom Band geschnitten wurde. Wer hat dazu Erkenntnisse?

    Gruß Jens-P.

    Hallo Jürgen,

    das mit der Laufrichtung des Riemens müßte ich wohl nochmal systematisch prüfen. Allerdings habe ich den langen Riemen mehrfach mit guten Ergebnissen aufgelegt, ohne mich je um die Laufrichtung zu kümmern. Eigentlich ist das Problem für mich ja eher akademisch, da ich den Motor beliebig platzieren kann. Aber hätte ich z. B. einen Transrotor Classic oder Connaisseur, wo der Motor in einer Aussparung des Chassis stehen muß, hätte ich wirklich ein Problem.

    Noch einen schönen Sonntag,

    Gruß Jens-P.

    Hallo Matej und Jürgen,

    also es handelt sich um die originalen TR-Rundriemen die sich nicht umdrehen lassen. Der lange hat einen Durchmesser von ca. 33 cm (Motorachse ca. 16 cm vom Plattentellerrand), der kurze ca. 30 cm (7,5 cm vom Rand). Ich habe nur einen langen Riemen (von meinem alten Iron) und drei von den kurzen (neuerdings als Mittel bezeichnet), so dass der Effekt kaum auf Qulitätsunterschieden beruhen kann. Ich benutze derzeit das geregelte Netzteil "Fein", aber auch mit mit einem Steckernetzteil, bzw. mit der Motordose des Iron trat das Phänomen auf.

    Das hydrodynamische Lager mit neuer Keramikkugel und Originalöl läuft schön ruhig.


    Die angehängten Fotos sind leider größer als 1MB und ich sehe keine Möglichkeit Sie schnell auf dem iPad zu verkleinern.

    Gruß Jens-Peter

    Hallo, ich bin neu im Forum aber schon länger mit TR Plattenspielern unterwegs.

    Nun bin ich von einem Iron (mit langem Riemen) auf einen Rondo (zunächst mit kurzem Riemen) umgestiegen und war mit dem Gleichlauf unzufrieden. Mit der PlatterSpeed App und der Adjust+ Testplatte konnte ich allenfalls 0,3 Prozent (bewertet nach 2-Sigma) erreichen. Erst mit dem Riemen LANG erreiche ich problemlos und reproduzierbar Werte um/unter 0,1 Prozent. Damit kann ich eigentlich gut leben und hören, aber das Problem dennoch nicht verstehen.

    Was sagt Ihr dazu?

    Gruß Jens-P.