Posts by Krautathaus

    Wenn man versucht die Rahmenbedingungen immer besser zu machen, und der Tonträger selbst nicht das beste hergibt, oder versucht das annähernd zu bewerkstelligen, deine 80% halte ich da eher hochgegriffen, siehe anderen Thread, Qualität der Lp, hinkt man immer hinterher, und ausgerechnet in der Branche, wo man woanders stängig verbessert, Optimiert, ist das schon erstaunlich

    Die 80% sind nur meine Erfahrung. In den Threads werden in erster Linie Fehlpressungen oder schlechte Pressungen hervorgehoben, was ja auch gut ist, so daß man beim Kauf darauf achten kann. Auf jede sehr gut oder top gepresste LP hinzuweisen wäre mit der Dauer auch langweilig.

    Diese Tannoy Cheviot würde ich gerne mal hören, zumal sie ganz anderes konzipiert sind, als die Forté .


    Von meinen Forté 1 habe ich immer wieder gelesen, dass sie im Vergleich zu den Folgeserien sehr unangestrengt klingen, aber dafür mit genug Dynamik. Ich kenne z.B. die 3er leider nicht.


    Daß sie auch wandnah unproblematisch sind, hab ich auch schon öfter gelesen...wie so vieles kann man das ja dann ausprobieren. Auf jedenfall haben sie auch etwas in den Raum gezogen absolut genug Bass, selbst wenn ich etwas leiser höre.

    Nur mal zur Erinnerung: der Threadersteller hat ein 38m2 Wohnzimmer, meines hat 26m2...das reicht doch in beiden Fällen, um die Lautsprecher einen Meter von der Rückwand in den Raum zu stellen. Mein Hörsessel steht ca. 1,20m von der Rückwand weg, was auch wichtig ist. Das sehe ich aber hier bei den meisten Bildern des Hörzimmers ähnlich.

    Wenn ich nur noch audiophile Pressungen hören möchte, dann habe ich aber auch bereits irgendwie verloren. Ich zumindest will Musik hören und nicht saubere Pressungen, wenn es zusammen kommt, dann ist es natürlich super.

    Ich wollte nur dem "dass das die Platte nicht mehr hergibt" von A.M. etwas entegegensetzen. Von all meinen Neuanschaffungen dieses Jahr sind locker 80% sehr gut bis hervorragend gepresst. Das waren 50/50 Neuveröffentlichungungen und Wiederveröffentlichungen, nur 3 audiophile Pressungen.

    Das die Platte das nicht mehr hergibt, liegt eher, daran, altes Herstellungsequipment, mangelnde Zeit für einwandfreie Pressung, nicht Zeit genug für den Abkühlungsprozess, Kostendruck, Nachfragedruck und mangelnde Endkontrolle


    Wenn man wieder mehr auf die Qualität achten würde, würde auch ein Arm in dem Preissegment mehr Sinn machen


    Grüße

    Jemand der für solch einen hochwertigen Tonarm (und Rest) Geld ausgibt, wird schon auch genug Geld für hochwertige Pressungen haben, b.z.w. diese längst besitzen.

    Guter Punkt …

    Vielleicht sollte an der ‚Quelle‘ angesetzt werden, wäre bestimmt preisgünstiger. :/ :saint:

    zu:

    Wenn die Nadel durch ein dezentriertes Mittelloch in der Rille schlingert, habe ich ganz andere akustische Probleme, als die vertikale Bewegung des Tonarms (die akustische Auswirkung des Tonarmlagers).

    Das ist nämlich bei leisen Stellen schon unangenehm, wie ich erst kürzlich erfahren durfte. Solch ein Beispiel ist ja auch nicht gerade praxisnah, weil solch eine LP doch umgetauscht wird.

    Kann man so stehen lassen Rüdiger, trotzdem, du meinst das daß "lagergeräusch" letztlich keinerlei Einfluss auf die Klangqualität hat?

    Als absoluter Nichttechniker stell ich mir schon die Frage, ob man ein deutlich aufwendigeres Tonarmlager in der glatten Laufrille ohne Erhebungen (keine Musik) überhaupt raushören kann und diese minimalen Bewegungen das Laufgeräusch (ähnl. der Einlaufrill) überhaupt derart übertreffen kann, dass man das dann auch hört. Das kann ich mir ja schon mit der leisesten Musik nicht vorstellen.


    Dass unterschiedliche Tonarme mit demselben System unterschiedlich klingen ist für mich klar, aber unterschiedliche Lager (außer es ist defekt) im selben Tonarm?

    Guten Tag,


    ich möchte die Raumgröße von 38qm zu bedenken geben.

    Die Heresy könnte sich in diesem Raum verlieren.

    Ich würde da eher zur Forte tendieren und auch die würde ich ausprobieren.

    Dem schließe ich mich an. Mein Wohnzimmer hat nur 26 m2, und selbst da wären mir die Heresy eher verloren. Hab selbst "nur" die erste Serie von der Forté und die klingt richtig fein. Hab sie relativ frei im Raum stehen und auch ca. 3 Meter auseinander.

    Für mich war allerdings unvermeidlich, dass ich die Forté auf zwei 20cm-Podeste gestellt habe, damit das Hochtonhorn auf Ohrenhöhe ist.


    Eine Heresy I hab ich auch schon mal gehört, kann aber keinen Vergleich ziehen, weil es nicht bei mir zu Hausewar. Wäre für mich bei Räumlichkeiten unter 20 m2 die Wahl.

    spelling-the-turning-wheel-hot-orange-vinyl


    Spellling, das Artpop Projekt von Chrystia Chabral aus Oakland, hat schon vor einem Monat ihr neues Album veröffentlicht und wäre ohne "The Needle Drops" (eine seiner seltenen Höchstwertungen) Hilfe weiter unter meinem Radar gesegelt. Beim ersten reinhören hatte ich mich zu dem Thema „Artpop“ schon auf etwas schwerere Kost eingestellt, umso überraschender dass die Songs sehr catchy im Sinne von Kate-Bush-Catchyness sind („The emperor with an egg“!. Der Kate Bush Vergleich kommt einem vielleicht gerade in der Frühentdeckungsphase mit gutem Grund in den Sinn, verliert sich aber im Laufe der Zeit, in der man sich dem Album nähert.


    Dieses aufwendig orchestrierte/instrumentierte Album mit 30 Musiker würde erstmal überfrachtet klingen, möchte man meinen, aber das Gegenteil ist der Fall. Sehr luftig und abwechslungsreich ist die Produktion und es gibt auch nicht wenig synthetische Mittel die dem Ganzen noch einen sehr modernen Anstrich verpassen, gelegentlich schwenkt ein Stück auch von der Powerballade hin zu einer tanzbaren Popnummer.

    Die beiden LPs der Doppel LP sind in „Above“ und „Below“ eingeteilt, der zweite Teil mutet schon düsterer an, als der erste.


    Die LPs sind sauber gepresst, kommen in einem einfachen Sleeve aber mit Lyrics versehenen Innensleeves. Die Pressung ist geräuschlos und die Aufnahme klingt superb. Sowohl Fans der orchestralen Produktionen als auch Popliebhaber dürften hier angetan sein, das Album könnte auch den Proghörern gefallen, hier spielt sich viel abwechslungsreiches Songwriting mit einem abwechslungsreichen Instrumentarium.


    Damit man sich das besser vorstellen kann 2 Anspieltips


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    Bei Pitchfork gibt es mit 2 Begleitmusikern ein paar live eingespielte Stücke, die die Essenz des Songwritings ausstellen. „Always“ hört sich in dieser Begleitung schon wie eine Musicalproduktion der 60/70s an.


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    + eine große Portion Humor: die letzte Episode vor Schluß, in der er erzählt daß er von einem Convention des "Anymalolympics" (Disneyfilm v. 1980) eingeladen wurde, ist echt zum schießen. Zu dem Flm hat er vor über 40 Jahren seine Stimme (u.a. mit Billy Crystal) beigetragen, deshalb wurde er als Gast eingeladen.

    Dann ist Shakti ja in guter Company, Michael Fremer stellte seine eigenen Alexx (keine Ahnung welche Generation) auf einer Tour durch sein Zuhause vor. Es gibt glaub ich auch einen Bericht von Fremer, bei dem er den Hersteller besucht. Video startet an der Stelle, wo er die Alexx vorstellt und betont, dass er sie auch selbst gekauft hat.


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    Mir gefallen die Alexx gerade in orange richtig gut und würde die mir auch ins Wohnzimmer stellen.

    Billie Eilish Album Promotion mit Thorens TD 160


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    Ab 17.7.2021 ist von Tedeschi Trucks Band & Trey Anastasio (Phish) die Layla Revisited (Live At Lockn') als 3 LP Set erhältlich. die durchsichtige blaue Version von JPC ist leider auf Ende August verschoben worden.


    Einige Stücke zum einstimmen gibt's bereits auf YouTube. Doyle Bramhall jr. II ist auch dabei.


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    Ein seriöser Händler wird im Ankauf ca. 30 bis 40% des erzielbaren Endpreises anbieten.
    Da dieser bei Profis meist deutlich höher ist (diese kennen halt die besten Vermarktungswege), bekommst Du im Endeffekt kurzfristig mindestens genauso viel Kohle als wenn Du Dir die Arbeit selber machst. Dabei wird nämlich meistens vergessen, dass sich der rückstandslose Verkauf tw. jahrelang hinziehen kann, die top Sachen sind rasch weg aber nicht alles ist gleich stark gefragt bzw. lässt sich kurzfristig vermarkten, jeden Tag zur Post laufen, Reklamationen bearbeiten, Schriftwechsel mit den vielen Idioten, die sich in dem Metier da so tummeln - irgendwann hat man keinen Bock mehr und gibt den Rest dann doch ganz billig ab usw....
    Mein gut gemeinter Rat aus 35 Jahren Erfahrung: Überschlage anhand discogs/popsike den ungefähren "Profi-Endwert" und gib das Zeug dann für 25-30% komplett an jemanden ab, der da was von versteht.

    Da gebe ich dir vollkommen recht, allerdings vielleicht erst ab 500 LPs aufwärts. Die 140 Alben von Uhle sollten aber in einem überschaubaren Zeitrahmen zu verkaufen sein.


    Egal wie, es wäre beides ein guter Weg.