Posts by audiologis

    Es ist die 7mm-Achse und diese ist durchgehend von unten bis nach oben (Fehler beim Einpressen sehr wahrscheinlich). Ich würde hier prüfen, ob der Subteller nicht zu tief sitzt.

    Gruß

    Michael

    Siehe Post der Firma Plattenspieler-Reparatur vom 9. März 2019. Man muss leider zum Post nach Datum selbst navigieren. Es bezieht sich auf die Güte einer so glanzvoll durchgeführten "Restaurierung". Dieser Post ist natürlich als Warnung zu verstehen. Ich persönlich würde von jeder derart vom Original abweichenden Veränderung abraten. Hier ist nur die Optikwirkung und viel Photoshop im Spiel, und die meisten Macher vergessen dabei, dass das Gerät eigentlich dazu entwickelt wurde, um unauffällig Musik zu spielen.


    https://www.facebook.com/Thorensrestaurator


    Gruß

    Michael

    Tja, das kann ich leider nicht beantworten. Etwas Glückspiel ist immer dabei. Außerdem hört jeder Mensch/ jedes Gehirn anders. Das ist ein so subjektives Thema, dass man dazu wohl keine Spezifikation findet. Immerhin gibt es die Möglichkeit, Tests zu Hause durchzuführen und das ist viel besser als der Werbung des Verkäufers zu glauben. Ich wünsche viel Erfolg auf der Suche.

    Gruß

    Michael

    Nach mehreren Jahren Suche hat es bei mir vor ca. 7 Jahren mit Ramses gewaltig Klick gemacht. Seitdem ist das Thema Kabel für mich für immer erledigt - hier bin ich angekommen. Ich würde lieber eine Verstärker/Lautsprecher-Kombi suchen, die zu den Kabeln passt als umgekehrt.


    Ich verwende RCA/XLR/Phono und Lautsprecherkabel, Steckdosenleisten - also praktisch alles - von TMR. AB-Versuche mit meiner alten Verkabelung zeigten mir auf, dass dort jedes Mal das Spektrum der Töne inhomogen war (Übersättigung, Unruhe und klaffende Löcher im Klangbild). Optisch kann man sich das so vorstellen, als ob man bei einem Fernseher

    die Farbsättigung stark erhöht hätte. Das Farbspektrum wäre aber so eng zusammen gepresst, dass man die Farben einzeln nicht identifizieren könnte, dazu würden noch Paar Farben fehlen. Bei TMR wäre im Gegenteil dazu die (Klang-)Farbskala so auseinander gezogen, dass man die einzelnen Unterschiede leicht auseinander halten kann. Gleichzeitig stelle sich eine beruhigende Neutralität ein, wodurch das Ohr nicht ermüdet. Das ist alles andere als langweilig. Die Kabel tun tatsächlich nichts - sie lassen alles so, wie es war, ohne Effekte zu produzieren, die etwas mehr "Kick" haben. Das mögen manche zwar so aber das wäre nicht echt.


    LS-Kabel von TMR nutzte ich zuerst in einfacher, danach in echter Bi-Wiring-Version (doppelte Leitung - nicht zu verwechseln mit nur doppelt ausgeführtem Anschluss und single-wire Leitung, das gibt es bei TMR auch). Auch hier war der Umstieg hörbar - noch mehr Glätte und noch mehr Ruhe. Gemessen an den Gebrauchtpreisen gar nicht so teuer, wenn man es mit Nordost vergleicht. Gebraucht kommt man auf ca. 110 Euro Pro Mono-Meter.

    Diese Verkabelung deckt die Schwächen der Elektronik oder der Stromversorgung gnadenlos auf - das mag neben möglichen Problemen mit hoher Kapazität dazu führen, dass man die Kabel oft gebraucht erwerben kann. Bei mir gab es gar keine Probleme. Es ist deutlich besser, die Anlage komplett mit TMR zu verkabeln als nur Teilbereiche. Ich würde jedoch tatsächlich mit LS-Kabeln beginnen, wenn man sich ein Bild machen möchte.


    Meine Bedenken hinsichtlich der Kapazität verflogen als ich Ramses auch als Phono-Kabel erworben habe. Im Phonobereich heißt es ja, dass die Kapazität bei den feinsten Signalen reines Gift ist. Es war exakt der gleiche Effekt, wie bei allen anderen Kabelversuchen, die ich früher gemacht habe. Der Zugewinn an Klangnuancen, Dynamik, Auflösung und Neutralität war gewaltig. Mein alter Verstärker (Classé CAP-151 mit einer Phonostufe, toller Allrounder) liebt diese Kabel und ich schließlich auch.


    Wenn man Pech hat, kann der Kauf sicherlich nach hinten losgehen und Verstärker / Kabel gehen keine Harmonie ein das wäre natürlich bitter. Dafür bietet TMR jedoch eine kostenlose Hörprobe der Kabel bei sich zu Hause an - einfach zuschicken lassen und testen ! Man bezahlt nur die Versandkosten.


    Gruß

    Michael

    Ich halte einen Schwabbler für einen Neueinstieg nach einem Masselaufwerk für wenig geeignet. Die Laufwerke TD320 und TD2001 lassen sich zwar auf ein recht gutes Niveau bringen. Wenn man sich hier im Forum unschaut, endet es oft in einer endlosen Basteleiorgie, die das Vielfache an Geld verschlingt als ursprünglich gedacht denn der oft verbauteTonarm TP90 bröckelt ohnehin schon, die Elektronik bzw. Stromversorgung gehen viel besser und der Riemen springt bei vielen nach Jahren Ursachenforschung immer noch ab (wer liest schon die Bedienungsanleitung). Die Teile sind meistens 25-30 Jahre alt, sicherlich teils verschlissen und gegenüber einem Transrotor bestimmt ein Downgrade, wenn nicht hörbar, dann sicherlich haptisch. Es stellt sich folglich die wichtige Frage, ob man Musik hören will oder lieber am Wehikel basteln möchte. Als Beitzer mehrerer Thorens-Laufwerke empfehle ich Michael K. eine komplette Laufwerk/Tonarmkombination neuern Datums an der er nichts ändern kann. Es bleibt dann mehr Zeit für die Plattensuche, die frustriert bekanntlich weniger ;)

    Gruß

    Michael

    Mich persönlich würde nur eine Sache interessieren.

    Gibt es einen mit Messergebnissen belegten Wirksamkeitsnachweis, der sich reproduzieren ließe oder basiert die Konstruktion ausschließlich auf einer trial-and-error-Methode mit Hörsitzungen?

    Gruß

    Michael

    Das Subchasisbrett des TD 3001 bzw. des TD 2001 2. Generation (hier im Bild Typ B) passt zwar technisch betrachtet auch bei Phonosophie No. 3. Diese Konstellation sieht wg. des anderen Zuschnitts nicht schön aus (an einer Ecke klafft ein großes Loch), was allerdings nicht so stark auffällt, wenn die Teller montiert sind. Die Bohrungen auf der Unterseite für die Blattfederung sind identisch bei allen Varianten.

    Files

    • bretter.jpg

      (338.56 kB, downloaded 21 times, last: )

    Ich würde mir zuerst die Frage stellen, welcher Tonarm zu der Bohrung für den TP 90 passt, bevor ich nach dem Tonarm suche.

    Das Subchasisbrett des No. 3 hat zwar exakt die gleiche Form des einteiligen Brettes eines TD 2001 der 1. Generation, es besteht jedoch nicht aus MDF, wie beim Thorens, sondern aus Presspan. Das zeigt mir zumindest, dass der No. 3 eine Urform des TD 2001 ist. In der Fachpresse bezeichnete man diese Materialwahl als vorteilhaft aus Resonanzgründen. Das kann man glauben, wie man will.


    Das weiche Material des Subchasis dürfte den Umbau erschweren, weil das Teil einfach auseinanderfallen kann. Alternativ kann man bei Phonosophie für ca. 300 Euro (!) ein ungebohrtes Brett bestellen oder für den Bruchteil des Preises ein einteiliges TP-Subchasisbrett eines TD 2001 besorgen, welches sich mit wenig Aufwand zu SME umfräsen lässt. Auf meine Nachfrage nach einer SME-Bohrung eines unbebohrten Brettes bei Phonosophie kam die Antwort, dass die Bohrung alleine ca. 250 Euro kosten würde. Hier muss jeder für sich entscheiden, ob er sich auf solche Mondpreise einlässt.


    Gruß

    Michael

    Ich kann einen kurzen Test zur Wahrnehmung

    empfehlen. Hier wird kurz getestet, ob man Grundton oder Obertonhörer ist. Damit dürfte klar sein, dass jeder anders hört und die meisten von uns eben kein absolutes Gehör haben.

    https://www.klangwahrnehmung.de/index.php?id=34


    Etwas Stoff zum Nachlesen über eine Musikstudie gibt es hier.

    https://www.musicandbrain.de/startseite.html


    Dort findet man in der Liste der Veröffentlichungen das hier (Audio- und Neuroplastizität der Klangwahrnehmung) :

    https://www.musicandbrain.de/f…/Akustik_journal_2018.pdf


    Gruß

    Michael

    Eindeutig messbar - ja

    Eindeutig hörbar - nein !

    Jeder Mensch hört anders. Das tut er unabhängig von der Technik und nur so, wie er verdrahtet ist. :)

    Wir können auch nur einen Teil der elektromagnetischen Welle wahrnehmen, die man Licht nennt. Messen können wir fast alles, sehen nur einen kleinen Teil davon und jeder besser oder schlechter. Das ist beim Hören nicht anders. Das ist kein Glaubenskrieg, das wissen zumindest Neurowissenschaftler ganz sicher. Die Antworten liegen bereits seit Jahrzehnten vor.


    Gruß

    Michael

    Naja, ich persönlich betrachte die Sache grob. Andere Materialien und anderer Aufbau müssten zumindest nach meiner Logik (bei fehlendem Studium zu dem Thema) bei analogen Kabeln andere physikalische Ergebnisse liefern. Unser Empfänger ist unser Gehirn, sich von dieser Komponente abzukoppeln und sich nur der physikalisch technischen zu widmen kann einerseits richtig sein (wenn man z.B. nur messen will), andererseits repräsentiert dieser Ansatz nur die Hälfte der Problematik (wenn man messen und hören will). Die Unterschiede kann man also aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Es gibt nicht die eine oder die andere Perspektive, die immer greift. Es gibt halt mehrere und je nach Anwendungsfall kann die eine oder die andere nützlicher sein.


    Gruß

    Michael

    Das Problem beim Thema ist, dass es im hohen Maße emotional angepackt wird. Wenn es so ist, dann ist ein Glaubenskrieg nicht weit bei dem es nur Verlierer geben kann. Oft fehlt mir persönlich die nüchterne Distanz, die Sachlichkeit gepaart mit dem wissenschaftlicher Hintergrund, bei dem viele wg. mangelnder Fachausbildung zu dem Thema (auch ich) passen müssen und nur am Rande mitlesen. Diese würden jedoch nur die Möglichkeiten aufzeigen aber nicht das Bessere benennen. Wir stehen uns teilweise auch selbst im Weg. Das Gehirn braucht dennoch mehr als eine Sitzung.


    Ich hatte viel Glück. Nach einigen Versuchen mit Produkten einiger namhafter Hersteller bin ich bei einem Produkt aus Berlin mit einem total bescheuerten Namen gelandet, welches seit ca. 20 Jahren unverändert hergestellt wird. Ich gebe die Marke deshalb nicht an, um keine Werbung zu machen. Die Anlage hat klick gemacht und es passte auf einmal alles. Was das Thema betrifft, bin ich tatsächlich angekommen. Die Teile nutze ich schon seit mehr als 5 Jahren. Es kommt garantiert nichts mehr, keine weiteren Käufe, keine weiteren A/B-Vergleiche, keine weiteren Frustrationen bezüglich Verkabelung, es gibt nicht einmal den Wunsch nach Veränderung. Diesbezüglich musste ich mir vorher die Frage stellen, was ich will. Im Vordergrund stand die nackte Wahrheit ohne Effekte. Was schlecht war, sollte schlecht klingen und umgekehrt. Neutralität war oberstes Gebot, demnach sollte der Klang der Anlage im gesamten Bereich homogen, ausgeglichen und glatt sein. Nur Neutralität verbindet, diese kann aber schwache Komponenten als langweilig entlarven.


    Meine persönliche Recherche zu dem Thema, Reisen und Hörproben von unterschiedlichsten Anlagen haben mir eines klar gemacht. Jeder hat seine eigene Vorlieben und Erwartungen. Diese würde ein anderer garantiert nicht teilen und sogar als schlecht bezeichnen. Das Konfliktpotenzial ist daher enorm.


    Meine persönlichen Hörerlebnisse bringen mich zur Aussage, dass ich bis heute nur 3-4 Anlagen gehört habe, die nach meinem Geschmack wirklich gut spielten. Ist man jetzt so arrogant, die anderen so taub oder stellt man sich so über andere, wenn man den Rest nicht als akzeptabel empfindet? Interessanterweise kam es nicht auf den Preis an. Für einen höheren Preis bekommt man nicht zwangsläufig ein besseres Kabel, sondern nur ein anderes.


    Die Erkenntnis: kam immer auf den Gesamteindruck an und nicht nur auf Kabel. Das zeigte mir, dass es lohnenswert ist, sich dem System zu widmen als nur einzelnen Komponenten. Waren denn die anderen wirklich schlecht ? Ja, aber nur für mich und das gibt mir keinen Freibrief, um andere schlecht zu machen. Eine goldene Mitte gibt es nicht. Das beste Kabel ebenso wenig. Es gibt jedoch stimmige Systeme, die für den einen oder für den anderen ansprechend sind. Ob es so ist, das kann nur jeder subjektiv erfahren. Eine emotionale Diskussion zu dem Thema ist nicht zielführend und sogar schädlich. Ich wünsche jedem, dass er in aller Ruhe das findet, wonach er sucht.


    Gruß

    Michael

    Wieso schaut niemand in die Bedienungsanleitung eines TD 2001 hinein ? 8o

    Dort steht, dass nur ein Sechskantschlüssel zum Lösen der Feststellschrauben benötigt wird und über die lange Justierschraube die Höhe eingestellt wird. Wenn also ein Sechskantschlüssel erforderlich ist, dann kann es sich nur um die Feststellschrauben der Tonarmbasis aus Metall / RDC handeln. Die beiden kleinen Schrauben mit Kreuzschlitzen sind damit raus.


    Gruß

    Michael

    Ich würde mich auf ein bestimmtes Modell festlegen und dann intensiv Recherche zu den Komponenten des Gerätes betreiben. Je simpler die Ausstattung, umso leichter die Inbetriebnahme und umso weniger Kostenfallen lauern. Auf Thorens-Info gibt es offizielle Angaben. Tricks und Tipps gibt es eher in diesem Forum.


    Für die älteren Geräte der 70er-80er Jahre (TD 145, 160, usw.) gibt es tatsächlich immer weniger gute Komponenten (Lager, Motoren, Steuerungen), ich würde lieber nach ca. 10 Jahre jüngeren Modellen der Thorens-Era der 90er Jahre suchen, hierfür gibt es immer noch haufenweise Teile, die noch in Schuss sind auch deshalb, weil aus kostengründen identische Teile in mehreren Modellen verbaut wurden. Ich bin selbst zwar TD 2001 geschädigt, weil das Laufwerk herrlich einfach umrüstbar und erweiterbar ist, den würde ich jedoch keinem Einsteiger empfehlen (viel Fummelei bei der Einrichtung, mit der ein normaler Nutzer überfordert ist), dafür aber viel lieber etwas Schlichtes. Hierfür wäre ein TD 320 nicht schlecht für den Anfang aber möglicherweise auch der Anfang einer Bastelei, die kein Ende hat. Das sollte man auch bedenken.


    Die Anzeige, die Krautathaus aufgezeigt hat (TD 318 mit SME 3009) macht für den Preis einen wirklich ordentlichen Eindruck, der Preis liegt wohl wg. des Tonarms um 200 Euro höher. Ein SME mit einem Schneidenlager, der nach Jahrzehnten zwangsläufig Spiel bekommt sollte jedoch revidiert werden. Hier sieht man, dass ein Kauf von Gebrauchtem oft mit einer Revision verbunden ist. Alles Andere wäre blauäugig. Einen Schapper nach dem Preis zu suchen wäre ebenfalls blauäugig. Einen Kauf würde ich daher in Anwesenheit einer erfahrenen Person empfehlen.


    Mein Tipp: 350 Euro wären für ein Laufwerk ohne Tonarm/Tonabnehmer ok, weil in dem Preis auch die Revisionskosten enthalten sein müssten. Um TP16 würde ich einen langen Bogen machen und lieber ein Fremdfabrikat nehmen (die Plastik-Tonarme von Thorens bröckeln schon). Wieso nicht gleich eine moderne Alternative ?


    Auf Ebay verkauft ein versierter Herr aus Krefeld (Schlabuckel) ab und zu neu furnierte oder revidierte Thorens-Laufwerke. Der kennt sich aus. Kaufen wurde ich bei dem Preis nur ein Gerät, bei dem ich nichts mehr machen müsste und das geht halt bei Leuten, die das seit Jahren machen.


    Selbstabholung ist Pflicht. Man kann sich in der Wohnung des Verkäufers ein Bild davon machen, wie ordentlich das Umfeld des Verkäufers ist. Je ordentlicher die Wohnung, umso meistens auch der Pflegezustand des Laufwerks. Ich hatte schon einen Verkäufer (Lebenskünstler), der mich beim Verkauf eines SME V12-Tonarms bei einem Preis von ca. 3000 Euro nicht in die Wohnung hineinlassen wollte und den Verkauf im Treppenhaus abwickeln wollte. Ich habe dankend verzichtet, der hatte wohl zu viel zu verbergen.


    Viel Erfolg

    Michael

    Sigmund Freud schon bennent 3 Bereiche der menschlichen Psyche: das Bewusste - das Vorbewusste - das Unterbewusste. Mit unserer Aufmerksamkeit sind wir (unser Gehirn) wohl in der Lage, die ersten beiden richtig wahrzunehmen. Entsprechend können wir Geräusche auf diesen beiden Ebenen gut verarbeiten bzw. priorisieren.

    Wenn der Bekannte mit Goldohren ein Hörproblem bekommen hat und es nicht zugeben will, dann hat er wohl das Problem ins Unterbewusste verschoben und dem Kopf das Denkmuster verpasst, dass sein Gehör weiterhin so funktioniert wie früher. Diesen Prozess nennt man Verdrängung. 8)

    Gruß

    Michael

    Ein TD 2001 lässt sich mit folgenden Updates sehr gut aufrüsten.

    Hier meine Tipps:

    1. RDC Lager

    2. Ein homogen gegossener Teller (das lässt sich leider nur durch Probieren oder Röntgenbilder 8) herausfinden).

    3. Offene Bodenplatte aus Multiplex (ein offener Rahmen schlägt klar die RDC-Bodenplatte).

    4. Professionell im Mikrometerbereich geläppte Achse (bei Subtellern der 1. Generation lässt sich die Achse durch Aufwärmen des Subtellers problemlos ausbauen).

    5. Besseres Netzteil. Alternativen Phonosophie/Toroid, Thorens TPN2000, Dr. Fuss.

    6. Dicke Gummimatte von Thorens ausreichend für die meisten User.

    7. Falls Motor verbaut wurde, der nach 1992 produziert wurde (Motor mit einem Pulley aus Kunststoff), dann würde ich den durch einen Motor eines TD280 austauschen. Sie ruckelten weniger als die späten TD2001-Motoren. Motoren mit Metallpulley sind genauso gut.

    8. Austausch der Elkos auf der Steuerungsplatine. Insbesondere der Siebelko ist für 25V ausgelegt, das ist zu wenig für viele Netzteile.

    Weitere Möglichkeiten:

    Steuerung Sinus der Firma Klein Technik, RDC-X Subchasis, guter Tonarm (z.B. SME 3009R nach einer Revision).


    Die Punkte 1-8 sind im Preisrahmen von 500 Euro aber mit viel Geduld und etwas Glück umsetzbar (ich habe es für noch weniger umsetzen können) . Das dürfte für einen LP12 schwer zu schlagen sein. Hinweis: das einteilige Subchasis mit TP90-Bohrung lässt sich problemlos zu SME umfräsen. Das Laufwerk ist top und gut für weitere technische Entwicklungen. Hier ist nichts verklebt oder für schnellen Verschleiss entwickelt.

    Gruß

    Michael

    Meine subjektive Erfahrung ist, dass die LPs-Produktionen der letzten 20-25 Jahre (insbesondere Rock-LPs) derart von loudness-war-Komprimierung und schlechter Pressung betroffen sind, dass sie tatsächlich in Masse dumpf und unscharf spielen (gehört mit SME V). Ganz schlimm finde ich die letzte Dekade. Das ist für mich auch der Grund, dass ich nach so vielen Enttäuschungen keine neuen LPs kaufen will, audiophile (trotz hörbarer Komprimierung) ausgenommen. Liegt dagegen eine mono-Jazz-LP der 60 Jahre auf dem Teller, geht im Vergleich dazu die Sonne auf. Wie erklärt man angesichts eines solchen Murks 60 Jahre Entwicklung in der Technik ? Was konnten die Jungs damals so viel besser ?

    Dass ein älterer Tonarm nach vielen Jahren auf den Prüfstand soll ist klar aber wenn er mir älteren Platten gut spielt und mit neueren eher nicht, dann ist für mich der Fall eigentlich klar.

    Gruß

    Michael

    Das funktioniert so gut, dass beim anlaufen nichts wackelt.

    Wenn nichts wackelt, ist man schon sehr weit, angenommen das Subchasis liegt plan mit der Zarge. Sonst würde ich auf den Tellerdorn drücken. Wenn alles kolbenartig rauf und runter schwingt (und nicht unkontrolliert zur Seite), dann hat man sein Ziel erreicht.


    Soweit ich weiß, kann man das Laufwerk bei einem Tonarmgewicht von 600 gr. +/- 150 gr. ohne Ausgleichsgewichte betreiben. Das dürfte bei vielen Tonarmen der Fall sein.


    Ferner noch kann man die Position der Achse des Motors kontrollieren. Über die Schraube mit dem blauen Lack kann man sie minimal regulieren/neigen und schauen, wie der Riemen am Pulley wandert. Mittig muss er auf dem Knickpunkt des Pulleys im Betrieb laufen. Dazu setzt man den Hauptteller mit der Matte und einer Test-LP (das Gewicht muss stimmen) verkehrt herum, um alles darunter sehen zu können. Wenn aber beim Anlaufen nichts wackelt, dürfte auch die Motorachse lotrecht stehen. Je besser das System eingestellt ist, umso weniger wackelt der Schwabbler beim Anlaufen.

    Gruß

    Michael