Posts by Music-Man

    Hey Carsten,


    ja (also klar bei Kanaltausch am Phono-Pre...nachm Phonopre ist ja logisch), wie gesagt ist es weg wenn ich das Netzteil des Plattenspielers ausstecke...dann ist da nur noch das typische Phono-Rauschen ab ner gewissen Lautstärke...


    Es kommt also definitiv nicht von der Masseführung des Carbon-Armes/Verkabelung...damit kann es ja auch mal Probleme geben.


    Gruß,

    Bernie

    Hey zusammen,


    ...hab nen neuen Hörraum in neuer Wohnung...und n neues Problem - von dem ich erst dachte, es wäre n altes...

    Und zwar, weil mein Otto Aikido MC Preamp früher schon paar mal diesbezüglich Probleme machte, was ich immer durch spezielle "Erdungsaktionen" komplett weg bekam.

    Diesmal brummt es nur rechts - nicht laut, aber gerade so an der Grenze zu störend, je nach Mucke und Pegel auf der Platte.


    Es ist nun dieses mal definitiv nicht der Aikido, denn wenn ich das Netzteil des ProJekt vom Netz nehme ist der Brumm weg (Signal da!), bei vorigen Brummproblemen des Aikidos in anderen Wohnungen wurde es beim Ausstecken des ProJects-Netzteils lauter!.


    Wo könnte ich ansetzen?

    Besseres Netzteil? Andere Masseführung in der Elektrik?


    Es brummt lauter wenn ich die Plattenspielererdung an den Pre anschließe, auch lauter wenn ich den Pre zusätzlich an den Masseklemmen einer Steckdose erde, und zwar mit Tonarmerdung und ohne (das hat früher gut funktioniert!).


    Etwas leiser wird der Brumm wenn ich den Tellerdocht mit einem Kabel an einer Erdklemme der Steckdose oder der Heizung verbinde...


    Tipps?


    Ich las gerade vo einem ProJect "High Power it" Netzteil, das, laut ProJect, den Plattenspieler erdet und damit Brummen vermeidet...könnte das helfen?


    Danke,

    Bernie

    aber richtige Monitoren?

    ...alle Lautsprecher die nicht gewollt "gesoundet" sind sind tauglich als "Monitore" und oft auch als solche gedacht. Natürlich machen "Monitore" Fehler, klar, gibt ja auch schon günstige Vertreter und zB. eine Yamaha NS-10 ist absolut kein Präzisionswunder, aber sie sind (mit ihren Unzulänglichkeiten) in gewissem Rahmen möglichst "neutral" abgestimmt um damit aufgenommene Signale möglichst direkt und real wiederzugeben.


    Ich weiß nicht wie die Ditton 11 abgestimmt sind und wahrscheinlich sind die 33er bessere Lautsprecher...dennoch könnte es gut sein, dass die 11er eher Monitorqualitäten haben - wie so oft bei kleinen britischen Böxchen...dafür gibt`s Beispiele en Masse und genau deswegen wird oft prinzipiell von kleinen britischen Monitoren gesprochen wenn es um die klassischen kleinen Kef/Wharfedale/Gales/JPW/Celestion/Rogers/Harbeth/B&W usw. usw. geht.


    Gruß,

    Bernie

    Hey,

    aus 30Jahren Musikmachen kenne ich genug Geräte mit Kaltgerätebuchsen in denen jedes Netzkabel wackelt...bis unsere Anlage mit Backline verkabelt ist müssen ca. 15-20 Kaltgeräte Netzkabel gesteckt werden - manche Buchsen sind wohl n Tick größer und schon wackelts.

    Wenn`s zu sehr ist wird hier mit Gaffa-Tape fixiert.

    Soviel zum Wackeln - klanglich kann ich nix sagen...und selbst wenn, ich würde mich hüten!


    Gruß,

    Bernie

    Hey,

    ...den 9er Xtension von ProJect kann ich sehr empfehlen. Nur Vorsicht vor dem "Super Pack"...das Ortofon Quintet Black spielt am (dafür zu leichten!) Arm obenrum eher gedeckt auf...das Problem hatte ich auch mit meinem 10er (gleicher Tonarm, nur länger)...mit Benz ACE geht`s schon viel besser.


    Die Kombi hat viele Teile mit dem Music Hall 9.3 gemeinsam (Arm, Motor, Lager, Steuerung).

    Beim MH wirkt die Zarge mit dem freistehenden Motor durchdachter (bleibt die Frage ob sie besser ist), den Teller finde ich bei ProJect besser...die recht aufwändigen Füße ebenso.


    Welcher besser klingt kann ich nicht sagen...ich wollte den ProJect Xtension 9, doch dann hat mir der Händler für n paar Euro mehr sein 10er Vorführmodell angeboten...naja... :)


    Gruß,

    Bernie

    Komplett in schwarz mit Aluteller sieht der Volare richtig edel aus!👍

    ...also mir geht es bei so nem "formgefrästen Wunder" immer genauso wie auch bei den Heerscharen schwarzer Autos, Fahrrädern, Gitarren( :P ) usw....ich sehe Farbe vor meinem geistigen Auge.


    Hmmm, so´n Volare wo alle MDF-Teile (sind die aus MDF?) knallig Orange wären...das wäre doch mal was....also, wenn ich einen hätte... ;)

    Hey zusammen,


    was an Phono Wiedergabe zu optimieren ist hängt ja auch von der Komplexität der Kette ab. Unterscheiden würde ich zwischen "Grundsetting" und "Optimierung".


    Erstaunlich ist doch immer wieder, dass es Plattenspieler/TA Kombis gibt (im unteren Preisbereich) die schon verblüffend gut klingen und dabei schon vom Konzept her kaum Ansatzpunkte zur Optimierung bieten.

    Als Beispiel nenne ich mal günstige Technics Spieler (zB. SL-BD 20), die gerade auf einem einigermaßen festen Grund stehend in einer "soliden" 90er Anlage mit brauchbaren Boxen ala IQ oder Elac mindestens so gut spielen wie der dazu gehörende CD Player. An denen kann man nicht mal das Auflagegewicht verstellen, anderer TA passt auch nicht usw. - ein gelungenes, durch "Tuning" kaum zu verschlimmbesserndes Grundsetting.


    Je komplexer die Kette wird, je mehr Variablen in Teilbereichen verändert werden können, desto schwieriger wird es auch mit der Abstimmung und erst recht der Optimierung.

    Ich behaupte mal, dass ein LP12 auf ungeeignetem Rack mit unpassender Nadelnachgibigkeit an ner klanglich nicht zum TA passenden Phonostufe deutlich schlechter klingt als n Dual 626 in Werksausstattung auf nem Standard Rack an ner ProJect Phonobox.


    Die Frage ist doch wie weit man sich auf das dünne Eis der Spezialisierung und Optimierung hinauswagt...weit draußen wird`s eben sehr komplex und (leider) auch teuer!

    Aber es gibt ja auch Mittelwege...wie auch gerade hier immer wieder aufgezeigt wird.


    Ich wollte das nur schreiben, weil sich es n paar Beiträge weiter vorne etwas Streit ums Thema gab.


    Gruß,

    Bernie

    Hallo Dietrich,


    ...schöner Beitrag aus kompetentem Munde (Fingern getippt:)).

    Ich kann sehr wohl wunderbar nachvollziehen was du meinst und sehe die hohe Kunst der Tontechnik wie du sie praktizierst, die "Schwebung" aus Klangtechnik als (Raum-) Kunst an sich und gleichzeitig mit Blick auf die Musik und im Dienste deren künstlerischer Vermittlung an die Zuhörenden.


    Und dennoch gibt es zwei Seiten (wie fast bei allem). Es gibt noch die Klangtechnik die im Dienste der "Natürlichkeit" steht.

    Die Situation zB. im Zuhörerbereich bei einer Konzertdarbietung mit klassischer Musik ist eben durch die Wahrnehmung von Vorne geprägt. Der Raum den man dann mit seinen (2) Ohren hört kommt von den Laufzeitunterschieden der Instrumente einerseits, sowie den Raumreflektionen andererseits - die sich aber für das Gehirn wiederum durch Laufzeitunterschiede erkennen lassen.


    Und so wird einer solchen Situation eine richtig gemachte Stereoaufnahme sowie Stereowiedergabe eher gerecht als Quattro- oder gar Surroundsysteme mit dementsprechender Aufnahmetechnik.


    Ich weiß, du kennst diese Punkte gut, ich wollte sie nur noch mal darstellen.


    Zwei Dinge noch - ohne Kritik, nur als Gesichtspunkte:

    -Ich mache schon lange Musik und kenne (selbst in der für Egomanie Verrufenen Rockmusik) genügend Musiker die beim Mix ihren Beitrag der Aufnahme in Sachen Lautstärke und Klangbild recht Ego-frei realistisch für den Gesamtmix beurteilen können...

    -die Beurteilung des Musikers als Zulieferer von Rohmaterial noch "vor dem Kochen" und dem Tontechniker als "Meisterkoch" ist fast schon anmaßend, da der kreative Anteil und somit Hauptteil der Kunst bei den Musizierenden liegt - vor allem vor komplexeren musikalischen Hintergründen wo Musiker beteiligt sind, die für ihre Kunst einen großen Teil ihres Lebens hart üben und ihr Leben nach ihrer Musik ausrichten...


    Gruß,

    Bernie

    ...ist doch wundervoll ein (Masse)-Laufwerk mit fettem Teller wie einen klassischen Plattenspieler aussehen zu lassen...als Besitzer eines Laufwerks mit (designerisch) ähnlicher Zielsetzung empfinde ich das als die für ein Masselaufwerk optisch beste Lösung - jedenfalls deutlich harmonischer als das weit verbreitete "Panzer-Bohrinsel-Design".


    Das Holz tut ein Übriges - Glückwunsch von mir zu dem Schritt :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    ...ich habe auch schon davon gelesen, dass sich die Eletrtronen (oder sonstwas) im Kupfer ausrichten und sich das klanglich positiv bemerkbar macht.

    Im gleichen Bericht (ist schon so einige Jahre her) wurde davon berichtet, dass sich jemand (oder war`s gar ne Firma) darauf spezialisiert hat möglichst alte Stromkabel (bestimmter Typ mit hochwertiger Adern-Isolierung) aufzutrennen und daraus in Kimber Manier Lautsprecherkabel zu flechten, aber auch Kleinsignalkabel (mit anderem Adernverhältmis).


    Das Ergebnis soll äußerst gut klingen, da sich bei lange benutzten Stromkabeln alles optimal angeordnet haben soll.


    Naja, einerseits (für mein Empfinden) zu 10% logisch...aber zu 90% bin ich skeptisch...sicher ist auch, dass wenn das gewerblich gemacht wurde (wird?) dafür wohl Preise aufgerufen werden die zu 99% Wucher sind!


    Gruß,

    Bernie

    Hallo Uwe,


    ...ein Gutachter mit dem ich neulich sprach meinte, dass nicht geerdete Hausanschlüsse leider in vielen Gemeinden häufig wären. Grund dafür ist, dass die Hauserdung früher an den Abwasserleitungen erfolgte. In den 70er-80er Jahren wurden die Abwasserleitungen durch Kunststoffrohre ersetzt, das alte Erdungskabel einfach abisoliert.

    Eigentlich hätten die Gemeinden dann die Haushalte informieren sollen, dass nun eine neue Erdung gesetzt werden muss (zB. über Erdanker). Diese Benachrichtigungen wurden aber oft nicht herausgeschickt, bzw. deren Einhaltung nicht kontrolliert.

    Und so gibt es (vor allem auf dem Land) ne Menge ungeerdete Häuser...in denen viele Geräte mit Euro-Steckern (ist mir aufgefallen) brummen....so zB meine T&A 800 Midi Anlage und die Adcom Endstufe meiner Studioabhöre.

    Wenn ein Defekt in einem Gerät vorliegt oder zB bei altersschwachen Netzteilkondensatoren kann bei einer solchen Elektrik auch dieser "Stromeffekt" am Gehäuse vorkommen wurde mir gesagt.


    Gruß,

    Bernie

    Hey,

    hast du das Bizzeln auch, wenn du den Stecker umdrehst?


    Ich gehe davon aus, dass dein Zuhause keine Hauserdung hat...dann wäre das nicht ungewöhnlich.

    Ich kenne das vom Musikmachen her...in alten Kneipen hat man oft dieses Bizzeln auf dem Mikrofon (fühlt sich auf den Lippen sehr vertrauenerweckend an...)!


    Stecker rumdrehen hilft meist (und Schaumstoff-Poppschutz aufm Mikro...)


    Gruß,

    Bernie

    Hey,


    ...15 Zoll Treiber lassen sich nunmal nicht verstecken...ich kenn`s aus der Musik-mach-Ecke - 1mal15 war jahrelang die kleinste Rockband-taugliche Bassverstärker- Box Größe...ist halt n Kübel... ;)


    Gruß,

    Bernie

    macht diese Kombi nur eines, sie gibt die Musik einfach nur wieder, nicht mehr, nicht weniger.

    ...würde mich auch interessieren ob das die Ursache einer "tragischen Karriere" sein kann.

    Ich bin sicherlich nicht der einzige Analoghörer hier (und prinzipiell) der nach Erfahrung mit verschiedenen "klingenden" Kombis nun ein klanglich möglichst wenig beeinflussendes Setup bevorzugt...ich glaube sogar, dass sich diese Klientel quer durch mehrere Preisklassen sehr gut mit Geräten versorgen lässt und da durchaus ein gewichtiges Marktsegment liegt!

    ...SCM 50 ASL in "Lowbeats" ...

    Huch, die Beschreibung ist von Holger Biermann...naja, was der Vergleich soll ist mir (nach über 20 Jahren Bühnenerfahrung) allerdings schleierhaft.


    Hätte er geschrieben ähnlich eines guten PA-Systems könnte ich damit was anfangen...