Posts by Music-Man

    Aber man sollte inzwischen selektiver kaufen (auch im Bereich Klassik) als noch vor 20 oder 30 Jahren -- die meisten Secondhand Platten stammen nicht mehr vom Erstbesitzer sondern oft von Sammlern, die defekte Platten wieder weiter verkaufen.

    ...das stimmt...die letzte Charge die ich in nem Plattenladen mitnahm machte auch so nen "aussortierten" Eindruck....alle schön gewaschen und trotzdem etwas zu viel "Geraschel-Geknackse"...da drang sich mir auch der Eindruck auf...!

    Hey,

    ...wüsste nicht was dagegen spricht-sehen vom Konzept und Treibern her schlüssig aus und der Hersteller hat das Know How dafür....warum nicht das Image ist mir schleierhaft-vielleuicht ist die Marke den "Freaks" einfach zu bider-die Gebrauchtpreise sind dementsprechend und man kann von dem Brand sehr günstig gute Speaker via Ebay und Co schiessen..

    Diese Phonars speziell kenn ich nun nicht, hab aber paar Stand LS von denen schon gehört-gab`s nix dran auszusetzen.


    Gruss,

    Bernie.

    Deine Einschätzung lässt mich doch sehr ratlos zurück. Wenn Du geschrieben hättest Ansermet überzieht im 1. Satz die Tempi, und riskiert sozusagen zu viel, übertreibt es in den Crescendi, hätte ich gesagt: Ja kann man so sehen.

    Das was Du beschreibst mag auf andere Einspielungen zutreffen, auf SXL 2023/CS6037 trifft es bestimmt nicht zu. Was Deine Klangbeschreibung anbetrifft bin ich fast noch ratloser. Es kann sein, dass Decca bei Deinem Reissue irgendwas verbockt hat. Das wäre allerdings die erste Decca der Stereo-Ära, die die von Dir beschriebenen Klangeigenschaften aufweisen würde

    ...ok, nach nochmaligem Hören nehme ich mein Statement zur Interpretation zurück...ich war wohl doch etwas müde, nicht die Interpretation ist es.

    Klanglich wurde wohl wirklich was verbockt bei der Reissue-sie klingt recht flach und undynamisch. Außerdem stören vorallem im ersten Satz die gut hörbaren Vorechos...

    ...habe mir letzte Woche diese zwei geholt und gestern angehört:R-3809255-1345264879-7966_jpeg.jpg

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    ....weil ich endlich ne gute 5. auf LP haben wollte.

    Aber was ist das?

    Zuerst die CBS: Bernstein verpennt die Tempi...der erste Satz hört sich an als ob das Stück "Zyklopensinfonie" heißen würde...wäre da nicht die stimmende Tonhöhe würde man glauben das Laufwerk läuft zu langsam....dazu noch dieser "Bollersound"---alles viel zu gross aufgepumpt und sulzig in Mitten und Bässen, die Streicher per EQ zu Glasharfen verhonigt....buah, geht gar nicht...das ist Opa`s "Klassikklang" den ich als Kind im Musikunterricht so gehasst habe...:wacko:


    Dann die Decca....die Interpretation würde ich mal als unauffällig bezeichnen...er wagt nix der Herr Ansermet und "verbelanglost" die 5. Genauso auch die Aufnahme-matt, flach....erinnert auch an Musikunterricht mitm Dual-Kofferplattenspieler:sleeping::(.


    Schade....da hätte ich mir doch einiges mehr erwartet...


    Gruss,

    Bernie

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    Gestern Abend diese zwei.

    Die Festival Strings ist vorbildlich und zeigt deutlich, dass guter Klang und Top Interpretationen auch auf dem etwas stiefmütterlich beleumundeten "Eurodisc" Label möglich ist.

    Diese Kuhlau/Clementi ist eigentlich schon ganz nett, auch die Interpretation.

    Nur hat sie so wenig Pegel, dass man den Lautstärkeregler weiter aufdrehen muss-was die Nebengeräusche über meine Toleranzgrenze hebt-zumal sie immer wieder recht deftig hochfrequent knackst, was wohl von der Pressung oder von dieser bei vielen Ami-LPs üblichen "Schmirgelpapier-Innenhülle" kommt....sie war sogar noch eingeschweißt als ich sie kaufte.

    Wurde leider deswegen gestern Abend aussortiert.


    Zum vorigen Post:

    Die EMI-Quadros sind allermeist sehr gut-ganz wenige etwas dumpf.

    Ich mag sehr deren luftigen, federnden, feindynamischen Klang, der oft etwas dunkel mit dennoch feinen Höhen rüberkommt. Keine Ahnung, ob das mit der Technik zusammenhängt, fällt aber auf....oder ist das generell der "EMI-Sound" aus den Spätsiebzigern?


    Gruss,

    Bernie

    Am SME spielt das Shure doch deutlich besser als am Thorens Arm, wobei ich natürlich nicht sagen kann, welchen Anteil das Laufwerk daran hat.

    ...der gute Joel hat die 146/160 uä. Laufwerke mal als "Blech-Laufwerke" eingestuft und genau ausgeführt, dass sie auch mit viel "Gepimpe" niemals das Niveau der 125/126 oder gar 124 und 2001 erreichen könnten...

    ...er wird seine Gründe dafür gehabt haben und das würde schon erklären wie stark der Anteil des Laufwerks am Gesamtklang ist...zumal er im gleichen Thread dazu sagte, dass ein "Blech-Laufwerk" auch mit SME Tonarm nicht das Niveau erreichen kann wie 125/126/2001 mit den ungeliebten Thorens Armen...


    Nach meinen Erfahrungen mit Joel würde ich persönlich nicht wagen diese Aussagen in Zweifel zu ziehen.


    Gruss,

    Bernie

    Robert Schumann ∙ Edvard Grieg, Géza Anda ∙ Rafael Kubelik, Berliner Philharmoniker ‎–Klavierkonzerte In A-moll · Piano Concertos In A Minor

    ....die hab ich auch schon mal aufm Flohmarkt geschossen, laut hinten gedrucktem Datum nochn Stück älter.

    Dass sie gut ist konnte ich schon hören, leider war sie total runter:(...

    Vielleicht hab ich ja nochmal Glück...

    ...da ist die Frage wieder: was ist Hype, was ist Faszination?

    Hier in meinem Laden hab ich zur gel. Beschallung nen 125er stehen (an nem TEAC Receiver und ASW Cantius 204 Boxen). Hatte nun schon zwei Kunden die davon so begeistert waren, dass sie sich nen Plattenspieler und LPs kauften...

    ...da wir ja gerade beim Ludwig Van.. sind gleich noch zu was Tragischem:

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    ...die hier hab ich nach neulichem erneuten Hören ausgemustert...leider!!!!

    Warum?

    Klingt super und ist super gepresst, gewohnt auf hohem Niveau gespielt und interpretiert.

    So, what`s wrong?

    Der Herr Kegel hat (wie manche andere Dirigenten) die Angewohnheit sich bei dramatischen Steigerungen auf die Fußballen zu stellen um dann bei seinem "Stockeinsatz" energetisch sich auf die Fersen plumpen zu lassen.

    Bei dieser Aufnahme steht er dabei wohl auf einem großen gut resonierenden Holzpodest und in dessen unmittelbarer Nähe wohl empfindliche Großmembran Mikrofone...und vor jedem energetischen "Dadadada..." im erstem Satz tut`s im sehr gut aufgenommenen Tiefbassbereich der Aufnahme einen solchen Schlag durch genau diese Bewegung, dass man mit dementsprechender Anlage sich fast an die 1812 Ouvertüre erinnert fühlt.

    Auch später kommt dieses tiefe "Pommm" immer wieder an ähnlich dynamischen Stellen vor.

    Ich denke, hier haben die Techniker schlicht gepennt oder es wurde auf Speakern gemastert, die unter 50Hz nichts mehr übertragen.

    Schade, für mich leider ungenießbar...und ein gutes Beispiel wieviel Subbasspegel auf ne Platte geht...leider nicht im Sinne der Musik....;(...

    Zum Glück hab ich zum Trost gerade die remasterte Klaiber DGG CD da...und ich schaue demnächst mal nach der "Briefmarken" Ashkenazy LP(sieht man öfters), von deren Reihe mir die oben vorgestellte 6. so gut gefällt.

    Gruss,

    Bernie

    Hey,

    ...eure schönen Pastorales kenne ich (leider!) nicht, hab aber sowohl als CD und LP schon so einige gehabt und verworfen-der Stoff ist heikel, weil er in vielen Interpretationen zu flach und mit zu wenig "Tiefe" rüberkommt-hat halt diesbezüglich subtilere Ansatzpunkte als die sonst "üblichen" 5./7./9. Sinfonie, die in ihren dramatischeren Stimmungsschwankungen und Kontrasten mehr konventionelle Ansatzpunkte zum Erarbeiten von Gesamtklängen bieten.


    Geblieben ist diese hier (als LP):

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    Diese badet förmlich im beseelten Orchesterklang-so springend und vital leicht und dennoch farbig satt nuanciert habe ich das Thema im ersten Satz noch nie vernommen wie hier...und das lässt bis zum Ende nicht nach.

    Die gute Aufnahme und trotz der "Dünnheit" gute Pressung mit ordentlichem Pegel bieten auch keinerlei Grund zu motzen...


    Gruss,

    Bernie

    so ein DDR Stelltrafo für 20 Mark und

    ...hab ich bei meinem 124er schon versucht.

    Hat gar nicht funktioniert, der braucht mehr Verbrauch als die 13 Watt des Thorens.

    Selbst nach Umbau bekam ich damit die Spannung nicht weiter runter als ca. 210 Volt und da hörte ich nix das anders wäre....außer:

    Nach 2-3 Minuten fing das Ding selbst an zu brummen und zu stinken-also weg damit, aufn Müll...

    Mein Thorens wurde dann noch richtig ruhig, aber durch`s Ausrichten der Achsen und ohne "Strohmversorgungsgedöns":)...


    Gruss,

    Bernie

    Hmmmmm, hab mir das Video angeschaut... darf ich bei so viel Begeisterung etwas Kritik üben?

    -Gesang viel zu laut

    -Stimme des Sängers viel zu hörbar offensichtlich auf "Ich bin böse und staubig" verstellt

    -Gesang zu wenig Nuancen-klingt sehr nach dem Hinterherjagen eines Klischee-haften Ausdrucks

    -Song ist auch eher dünne

    -Gitarren zu sumpfig, komprimiert....hier versucht jemand wie Billy Gibbons zu klingen hat aber nicht genug "Mojo"....wie die ganze Band...

    -Drums entsprechen dem derzeit angesagten "Power Din A4-Sound"...passt nicht zu Blues

    -..."Mojo-Faktor" würde ich bei 30% einordnen....bei Blues sollten es aber schon 70% sein, ab 85% wird`s interessant.

    Vielleicht ist bei der seltsamen Produktion auch n gutes Stück verloren gegangen und die Band live besser-kommt oft vor.


    Ich hab mir zuerst das Cover angeguckt und dachte mir "naja, recht cool".

    Nach dem Hören des Songs guck ich mir das Cover nochmal an und denke mir: "na da trägt aber jemand n bissle arg dick auf-an der Grenze zur Persiflage" zuviel Verkleidung, fast wie die Typen die in ihrer Freizeit in Cowboy Montur rumrennen...


    Gruss,

    Bernie