Beiträge von Music-Man

    Hey,


    ...ich hoffe, dass beim Fender-Mofi Plattenspieler die Swamp Ash Zarge gut gedämmt wird...

    Ein E-Bass soll ja schwingen und leichte Sumpfesche macht das sehr gut - deswegen wird der Korpus daraus gebaut...für ne Plattenspielerzarge wäre das nicht allzu ideal...


    Gruß,

    Bernie

    ...ich meine natürlich mit Thorens eigenem TP Arm...der limitiert (auf recht gutem Niveau, aber er tut`s!)


    Außerdem schrieb ich ja nicht so`n Blödsinn wie "spielt ihn an die Wand"...es ist n kleines Stück...vielleicht auch mein Geschmack...


    Ich hätt`s ja selbst nicht geglaubt, aber was n 125er minimal ruhiger spielt, holt ein 3er Rega doppelt mit trockenerem schnellerem Antritt wieder raus...unterm Strich (für mich) der leicht bessere PS...


    Erst bei nem guten Masselaufwerk ist beides da, die Ruhe und der Antritt - so meine Empfindung und bedingt dadurch kommt dann nochn Stück Auflösung obendrauf.

    Hey,


    klar, die üblichen Diskussionen.


    Um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen und aus meiner Erfahrung raus zu sprechen:


    In unteren Preisklassen der Neugeräte würde ich von einem leichten Plus für die alten Kisten...nen gut gepflegten TD146 mit Elac fand ich früher schon etwas besser als nen Linn Basik mit K9, mein TD150 spielt einfach etwas erwachsener und ausgewogener als Project Debut und Co...


    Bei den teureren Sachen kommt es auf den Fokus des "Betreibers" an....der 10er Project ist meiner Meinung nach n Stück besserer PS und vor allem Stress-freier als die üblichen Thorens/Garrard Reibradler - obwohl die etwas mehr "Drive" haben...was aber eigentlich schon wieder ne klangliche Färbung ist...dafür werden die in der Auflösung doch meist vom Restrumpeln begrenzt...


    Ein Rega P3 liegt meiner Meinung nach etwas vor einem TD125/126er...


    Puh, man könnte diese Diskussion ewig führen


    Gruß,

    Bernie

    Hallo,


    es macht fast den Eindruck, als wären da ein oder mehrere Schalter verschmutzt oder korrodiert. Das könnte von dem Quellenschalter her kommen, noch viel mehr allerdings habe ich den MC/MM Umschalter im Verdacht, denn hier muss das sehr leise direkte Signal deines Plattenspielers durch bevor es zur Phonostufe weiter gereicht wird. Ist dieser Schalter nur leicht verschmutzt oder korrodiert könnte das genau den von dir beschriebenen Effekt haben...angesichts des Alters des Verstärkers wäre das kein Wunder, eher schon logisch!


    Versuche folgendes:

    drehe den Quellenwahl-Drehschalter ca. 10 mal vorsichtig von Aux bis Phono...Schalte den Umschalter MM/MC ca 10mal hin und her (raschelt es? wird leiser, das Rascheln?)....so kannst du durch mechanische Bewegung die internen Kontakte wieder etwas befreien.

    Sollte das nix nützen: zum Techniker - Schalter und Drehschalter können auch mit geeigneten Mitteln gereinigt werden (Deoxid Fader Lube usw.), zur Not hilft nur ein Austausch des Schalters...


    Gruß,

    Bernie

    wie so Vieles von Günter Herrmanns


    Harald Baudis hat sehr gute Aufnahmen für die Deutsche Grammophon und Archiv Produktion gemacht.


    Hmm, da kann man doch mal sehen wie unterschiedlich dahingehend die Empfindungen sind!


    In den 90iger/ersten 2000er Jahren wurden in Baden Württemberg die Flohmärkte mit gut erhaltenen DG Platten (50iger Jahre aufwärts) regelrecht überflutet...das war genau die Zeit als ich anfing mich für Klassik zu interessieren.

    Bei diesem reichhaltigen, günstigen Angebot fing ich bald an mich auch für die unterschiedlichen Aufnahmen und deren Tontechniker der DGs zu interessieren...


    Ich empfinde Günter Hermanns Aufnahmen als zu diffus...schwammiger Schönklang, da fehlt mir das "Griffige" der natürliche Raum...Karajan mochte diesen Klang..ich empfinde ihn als künstlich.

    Herrmann arbeitete wohl sehr viel mit vielen Stützmikrofonen, was das originale Klangbild stark beeinflussen und diffundieren kann.

    Später hat die DG einige seiner Aufnahmen dahingehend Laufzeit-korrigiert...und plötzlich klangen sie ziemlich gut.


    Harald Baudis`Aufnahmen klingen für mich oft eher flach und irgendwie wie aus der uralt Mottenkiste..oft dumpf. pappig und untenrum mager.


    Karl Heinz Wildhagen ist mir noch aufgefallen - teilweise klingen seine Aufnahmen ziemlich gut, andererseits wieder flach und trötig...er konnte sich mMn nicht so richtig für eine Arbeitsweise entscheiden und lieferte insgesamt ein sehr ungleichmäßiges Gesamtbild ab...wenn ich eine von ihm aufgenommene DG kaufte war klanglich von gut bis katastrophal alles möglich.


    Der für mich beste DG Tontechniker war Klaus Scheibe - seine Aufnahmen sind fast ausnahmslos sehr natürlich ohne "Klangnote" mit exzellentem Raumeindruck.

    Seine beiden Carmina Burana Aufnahmen, (Jochum 1967, Levine 1985) sind beide klanglich exzellent...wie noch einiges mehr.


    Gruß,

    Bernie

    ...was soll die schwarz/weiß-Malerei?


    Es gibt doch zwischen "alles was alt ist ist viel besser" Schwachsinn und "alles was neu ist ist prinzipiell besser als alles was alt ist"- Bullshit auch noch ne objektive Wahrheit...und die ist eben in etwa auf der Linie, dass n 318er Thorens gleiches Niveau erreicht wie`n P1 und der P3 mitm 125er gleich zieht (was ihm doch wahrlich zur Ehre gereicht!)...warum auch nicht?


    Die (Stereo)-Schallplatte ist ausgereifte, in ihrem Medium nicht verbesserungsfähige Technik der 50er Jahre mit letztem Stand vielleicht Ende 60er Jahre...deren Wiedergabe ist nicht unendlich steigerbar...vorallem nicht durch neue günstig-Geräte mit MDf-Brettchen und dünnem Plaste-Teller.


    Zeichen der Zeit ist da viel eher, dass eben besagter günstig Dreher (sei es ein P1 oder Project/Music Hall wie auch immer) ähnliches Niveau erreicht wie ältere deutlich aufwändigere Geräte.


    Sicher ist auch, dass moderne Geräte höherer Preislagen mit modernen MCs der letzten 20 Jahre sehr gute Klangeigenschaften haben - mindestens so gut wie top gewartete (Rundfunk) Geräte von vor 40Jahren und älter...keine Frage!


    Dennoch ist das Video mit dem P1 und dem Technics von der Aussage her mindestens sehr gewagt, zumal diese in keinster Weise faktisch untermauert wird sondern suggestiv bleibt und in der Ausführung eine dreiste Farce und verursacht (neben dem gewünschten Verkaufserfolg!?) nur die Grabenkämpfe wie sie hier oft gefochten werden...und die braucht wirklich niemand!


    Gruß,

    Bernie

    Hey,


    unabhängig von seiner Meinung finde ich den schnippisch-arroganten Tonfall seines Vortrags unerträglich. Er hat den Mund mit Schnute zum bedauerlich-verächtlichen Flötötö-Tonfall verzogen wenn er vom Technics spricht und weit offen jubilierend wenn er vom Rega schwärmt...der Tonfall und die Satzmelodien sprechen zudem Bände.

    Sprich: manipulativer geht`s nicht...dünnes Eis wenn man bedenkt, dass er in seiner Branche durchaus auch auf qualifizierte Kundschaft trifft.

    Wie er es macht wird nachts aufm Shopping Kanal für neue Wunder-Pfannen geworben...aber er hat Mut und ist wohl überheblich und selbstbewusst genug das so zu bringen.


    Ich hatte einen Laden für Gitarren im höheren Preissegment (die Gitarre vom Bild war ne Nick Page für 5500.- aus meiner Ausstellung) - niemals hätte ich mir angemaßt so überheblich rauszulabern!


    Nach eigenen Versuchen ist ein Rega P3 von 2016 in etwa gleich auf mit einem TD125 MKnix...der Rega etwas schneller und präsenter, dafür der TD125 mit mehr Ruhe und Schwärze....


    Den hier versprochenen klanglichen Riesen-Fortschritt des P1 gegenüber dem Technics nehme ich dem Händler nicht ab...der P1 ist n ganz schön dünnes Brettle mit leicht-Teller - da gibt es klangliche Nachteile...erst ab dem P3 kann man das Rega Konzept als "vollständig" bezeichnen...


    Gruß,

    Bernie

    Hey zusammen,


    da drängt sich mir die Frage auf: was ist mit "Schwerpunkt" Stimmwiedergabe gemeint?


    Meine Visatons haben (seit deren Modifikation) ne super Auflösung ohne Betonungen. Stimmen sind einfach da...unauffällig...für mich auch, weil ich mich daran gewöhnt habe. Es ist gut zu hören, wie gut sie aufgenommen, eingebettet sind...ich denke, so muss es sein.


    Meine HAVOFAST die ich im Tonstudio hatte waren absolute Sezier-Lupen!

    Viele Stimmen auf Aufnahmen klangen seltsam - scharf oder trötig, dumpf oder flach.

    Bei guten Aufnahmen klangen die Stimmen dann phantastisch.


    Allerdings bezog sich diese Eigenheit nicht nur auf Stimmen, sondern auf alles andere auch...deswegen habe ich die HAVOFAST auch als Referenzmonitore gehabt.


    Und welche der beiden hat nun den Schwerpunkt wo...oder bei der Stimmwiedergabe?


    Meine Vermutung ist schlicht, dass bei Lautsprechern die unter diesem "Klischee" laufen diese Mittenfrequenzen angehoben sind, was dann zusammen mit einer feinen Auflösung in dem Bereich und etwas Zurückhaltung bei Bass und Höhen dieses Klangklischee "Stimmenbetonung" ergibt...!?


    Gruß,

    Bernie

    Hey,

    puuh, ja, die alte Diskussion über "Vintage" und "neue" Geräte.

    Für mich habe ich festgestellt, dass


    - "vintage" Geräte dann gut klingen, wenn sie nicht vintage sondern "zeitlos" abgestimmt sind.

    Selbst erlebte Beispiele dafür sind der 303er Accuphase eines Freundes sowie dessen Arcus TL180 Lautsprecher, meine Braun Audio 4000 im Schlafzimmer und das T&A 800 Türmchen meiner Zweitanlage,

    Mein (im Ernst!!!!) Grundig RR1140 Ghettoblaster in der Küche (der einfach nur richtig gut und nicht vintage klingt!)


    - "neue" Geräte dann gut klingen wenn sie zeitlos abgestimmt sind...zB. der Musical Fidelity M5SI Amp, der meinen (doch etwas vintage klingenden) Lux L510 sowas von alt aussehen ließ! Oder der große Project der meinen zickigen Thorens TD124 ablöste...


    Von "vintage Klang" würde ich in Sachen Audiotechnik eher bei verschiedenen Gitarrenamps reden...bei Hifi Zeugs gibt`s (in gewissem Rahmen altersunabhängig) eigentlich nur gut oder schlechter klingendes Zeugs...mein Gefühl das ich immer dabei habe.


    Gruß,

    Bernie

    Hey zusammen,


    an meiner Zweitanlage eine Horrmann Audio Supa 2.0

    Plattenspieler ist ein Thorens TD115MKII mit Benz Gold System.


    Naja, es gibt (im positiven Sinne) keine Auffälligkeiten...oder vielleicht besser gesagt: es ist erstaunlich wie weit "oben" diese Kombi spielt.

    So gibt es keine erkennbaren Detailverluste und auch Dynamik und Bass-Souveränität sind erstaunlich.


    Was im Vergleich zu meiner (hier aufgeführten) Erstanlage auffällt ist eine leichte Tendenz zur "Nüchternheit" (die dem Supa generell nachgesagt wird), sowie die Tatsache, dass Klanggeschehen zwar sehr fein, aber irgendwie etwas "wie an einer Kette aufgereiht" scheinen, wodurch die Größenverhältnisse komprimiert erscheinen...wie gesagt im Vergleich. Sicherlich tragen zu diesem Bild aber auch der kleine Thorens und das kleine Benz bei, die sicherlich nicht mit dem ProJect und dem ACE vergleichbar sind.


    Insgesamt kann ich aber für gelegentliches "Schwarzhören" recht zufrieden sein - auch wenn der CD-Part meines dort eingesetzten T&A M800 Türmchens doch n Stück besser spielt als diese Analogkette...in der Erstanlage sind sie durch den externen Wandler etwa gleich auf...mit (je nach Pressung) leichtem plus für analog...


    Gruß,

    Bernie

    ...dazu kann ich mir von der Konstruktion her auch vorstellen, dass man bei ihm nicht so viel tunen und optimieren muss wie bei einem 124er damit er klingt...das Konzept "unauffälliger Riementriebler" macht ihn sicherlich zu einem pflegeleichten Klassiker...

    ...mittlerweile kann ich Klassik CDs (höre ich oft) ab knapp 2 Euro das Stück abgreifen...und der Händler hat (wie noch so einige) noch viele davon, auch immer wieder Nachschub.


    Warum sollte die CD also tot sein?

    Als Klassik-Hörer mit guter Laufwerk/Wandler Kombi ist sie für mich mittlerweile das optimale Medium - zu mal gebrauchtes brauchbares Vinyl da immer schwieriger zu besorgen ist...


    Gruß,

    Bernie