Posts by Music-Man

    ...den hatte ich auch mal...ich kann mich erinnern, dass ich ihn als zwar recht analog aber flach klingend empfand.

    Ich tauschte seine Röhren gegen Mullards...war etwas besser, aber nicht gut. Da war mein uralt Philips Plastikbomber vom Niveau her kaum schlechter und deutlich dynamischer.


    Ich erinnere mich noch an den Test...in dem das Thema Klang nur sehr kurz und unverbindlich angesprochen wurde...wer Tests lesen kann (es gibt ja keine schlechten), der weiß, dass das nichts Gutes bedeutet...

    Hier habe ich tatsächlich ein Verständnisproblem mit "schneller" im Zusammenhang mit "Klang".

    Geschwindigkeit ist für mich keines der Attribute vom Klang.

    Klang wird ja gerne mit unscharfen beigaben wie warm, kalt, grell, schneidend usw. bedacht. Viele davon sind für mich durchaus nachvollziehbar, aber schnell passt da für mich mal gar nicht

    ...ich kann es gut nachvollziehen was damit gemeint ist.

    Ich habe mal sehr mit der Standfläche für nen Linn Basic experimentiert. Die Crux daran war, dass je "schneller" n Unterbau klanglich war (die Gehwegplatte war am "schnellsten"), desto härter und unmusikalischer und dünner klang es. Der "langsamste" Unterbau (umgedrehte Schublade) klang sehr saftig mit warmem Timbre...aber eben kreuzlahm und schmierig.

    Im Endeffekt klang der Basic auf ner leichten Schichtholzplatte auf Filzen stimmig...wobei ich es immer schade fand, dass er da nicht so "schnell" klang wie auf den harten/massereichen Untergründen...

    Hey zusammen,


    ich möchte meine Esszimmerkombi aus Braun PS350 und "Fine Needle" verkaufen.

    Mit dem Braun kenne ich mich aus-er ist in diesem (top aber ohne Haube) Zustand ca. zwischen 80-120 Euro wert...aber was ist der Wingender TA wert?

    Was hat er neu gekostet?

    Er ist wenig gelaufen...vielleicht 100 Stunden...wenn überhaupt.


    Hab ihn damals neuwertig über nen Tausch bekommen.


    Danke,

    Bernie

    Danke Jan...zum Teil ist eine Ermahnung in die Richtung nachvollziehbar...die vollkommene Ablehnung aber nicht.

    Wenn der Klang mit Basen tatsächlich als direkter und "schneller" wahrgenommen wird, dann sind sie doch auch schon irgendwie (die Geschwurbel "schon irgendwie" wurde hier extra gewählt:)) Klangbeschleuniger...!?

    Das Ganze geht ja auch ohne viel Kohle in die Hand zu nehmen. Ich kann mir schon vorstellen, dass mein ProJect Laufwerk oder mein Sony CD Player auf nem Lowboard direkt anders klingt als wenn ich zB ne Gehwegplatte oder n dickes Stück Buchenschichtholz auf Dämmfüßen dazwischen schiebe...da kann man doch schon mal Bissle experimentieren!?

    ...und ich sage danke!

    Ich werde demnächst umziehen und habe dann einen kleineren Hörraum.

    Die Geräte werden eher nebeneinander auf stabilen (werde ich noch aussuchen) Holzlowboards stehen, das Creativ Rack wird nicht aufgebaut.

    Ok, dieser Thread (vorallem Franks letzter Beitrag!) hier hat mich davon überzeugt dann mit Basen zu experimentieren!


    Gruß,

    Bernie

    ...es geht auch um Nuancen, die größer wahrgenommen werden je tiefer wir uns mit der Materie beschäftigen, bzw. je mehr diese als "Normalität" um uns herum ist... jemand der viel Barockmusik hört empfindet diese als deutlich vielfältiger und zueinander unterschiedlich als jemand der dies nur ab und zu tut. Ein Musiker der Barockmusik spielt zB. empfindet sicherlich Vivaldi und Bach als gegenüberliegende Eckpunkte eines riesen Universums...während sie für Blues Fans sehr ähnlich klingen....so ist es mit Vielem - krasses Beispiel: wir tendieren zu der Ansicht, dass für uns Chinesen sich recht ähnlich sehen und mitteleuropäische "Bleichgesichter" sehr unterschiedlich aussehen...während es Menschen aus China genau andersrum geht...;)

    Hey zusammen,


    Mein Zeugs: siehe Signatur...und: nichts davon steht zur Diskussion...außer: die Speaker! Leider sieht es nämlich so aus, als ob ich bald deutlich weniger Raum-sprich ein kleineres Zimmer nur noch zur Verfügung habe....das von den Atlantis sicherlich zu heftig geflutet wird...:wacko:.

    Ich bin jedoch sehr zufrieden mit den Atlantis (vor allem nach Kalle`s Weichenumbau) und bin auf die Visaton Quintet gestoßen, bei der die wichtige "Toninfo" in Mitten und Höhen quasi aus den gleichen Chassis (HT/MT) kommt, die aber im Bassbereich kleiner bestückt ist.


    Wieder mit dementsprechendem "Kalle Weichentuning" könnte mir das doch vielleicht 12m2 ähnliche Ergebnisse bringen wie die so umgebaute Atlantis bei meinem jetzigen ca. 25m2 Hörraum.


    Was meint ihr?

    Irgendwelche Alternativvorschläge (schmale Standbox, Selbstbau) für die neuen 12 m2?


    Gruß,

    Bernie

    ....ich finde das "Low End-Bashing" gerade etwas schade - immerhin zeigen "Einfach-Stand-Alone" Geräte wie dieser Philips (?), dass LP(neben Radio) einst das Medium war um Musik in die Bude zu bringen...mit oder ohne technischen Anspruch.

    Solche Geräte laufen noch in hohen Stückzahlen, was doch nur zeigt, dass die Konstrukteure und Hersteller damals Einiges an KnowHow und Hirnschmalz investierten um einfache aber funktionierende Gerätschaften im Budget Bereich in die Wohn und Jugendzimmer zu stellen...ohne dem Ziel damit Geld zu verdienen die Funktionalität zu opfern...das ist heute oft genug nicht so!


    Gruß,

    Bernie

    Hey,

    ...bei so viel Gefallen einfach mal mit nem guten Subwoofer verbinden.

    Gute "Abhörsituation" für solche Speaker: ein recht hoher Tisch, ca. 1,2m auseinander darauf stellen, zum Hörplatz auf nem Stuhl ca 1 Meter davor oä ordentlich einwinkeln, evtl leicht nach oben...guter Sub unter den Tisch (eigentlich ja so ne Studiokonsole...also klassische "Desktop" Aufstellung)...ab geht`s.


    Ja, Nahfeld klingt schon gut. In meinem Studio mach ich das mit etwas weiteren Abständen mit Linn Nexus-hat was...Lautsprecher klingen sehr lebendig und "griffig" im Nahfeld (oder Midfield)...da hört man erst wieviel der Raumeinfluss bei kleinen Lautsprechern oft verdeckt-im Nahfeld wird bei kleinen Speakern eben das Verhältnis Membranfläche zu beschallender Fläche günstiger.


    Gruß,

    Bernie

    Hey,


    Der Project ist sicherlich ein guter Plattenspieler-allerdings möchte ich einwerfen, dass es bis 800/900 Euro gebraucht auch schon Clearaudio Concept MM/MC Spieler gibt.

    Ebenso ist es sicherlich gut möglich einen gebrauchten Rega P3 mit neuem TAD Excalibur Green/Blue zu kombinieren...

    Mit beiden Lösungen dürftest du über dem Project sein!


    Lieber Gruß,

    Bernie

    ...klar sind günstige B&W zu Recht oft genug (Mit-) Testsieger gewesen-da verbauten alle das gleiche Niveau, nur B&W hatte eben etwas höherwertige Chassis und ne gute Hand bei der Abstimmung-da kenne ich genug gute Beispiele für.


    Aber zB bei Standboxen ab 1500.- (DM oder Euro) wurde es eben oft seltsam und eher speziell.

    Von "Hörwege" bekam ich übrigens den Kommentar, dass die Chassis der CDM7SE vorzüglich wären, das Gehäuse nicht viel nachsteht...nur eben die Weiche nicht standesgemäß....aber-das soll kein Bashing sein, B&W ist wohl nicht der einzige Hersteller der hier seltsam agiert...meine Visaton Weichen zB waren lächerlich...und hatten zu dem noch falsche Widerstandwerte im HT Bereich eingebaut, wodurch die Lautsprecher flach und dumpf klangen.


    Gruß,

    Bernie

    Hey,


    ...laut der damaligen Aussage von "Hörwege" liegt das Problembei B&W Lautsprechern prinzipiell an den Frequenzweichen, die wohl nicht adequat bestückt sind, oder gezielt für einen bestimmten Klang abgestimmt werden. Wie auch immer!?


    Tatsache ist, dass meine damaligen CDM7 SE (ich weiß-ganz andere Klasse) nach Komplettumbau der Weichen im positiven Sinne nicht wieder zu erkennen waren. Vorher: gesoundet, oben schrill, Mitten gepresst...nacher: griffig, "neutral", mehr Klangfarben+Raum....


    Auch meine Visaton haben nach dem Weichen-Neubau durch "Kalle MKII" einen Quantensprung gemacht.


    In beiden Fällen können richtig gute Chassis nun endlich Musik vermitteln....so kommt es mir vor.


    Gruß,

    Bernie