Posts by Music-Man

    ...Ankopplung und Entkopplung.


    Mal ne prizipielle Frage: sind Masselaufwerke eher angekoppelt und Subchassisspieler eher entkoppelt?


    Wenn ich zB bei meinem ProJect ExTension 10 mit dem Fingerknöchel auf die Zarge "klöpple" ist aus den Lautsprechern (natürlich mit aufgelegtem Arm) ein leises "Tock" zu hören-trotz seines "mittleren Sumoringer-Gewichts"...mache ich das beim alten 6.1. (an der Grundplatte) höre ich so gut wie nichts...obwohl dieser schätzungsweise gerade mal 15% des Gewichts des ExTension 10 hat...


    Wenn das so gehört, dann kann ich mir schon vorstellen dass es nicht optimal ist diese Konzepte abzuändern!?

    Denn: der 6.1 klingt erstaunlich gut, macht nen tiefen Bass für sein bisschen Masse...und der ExTension 10 ist (für mich) in allen Belangen richtig gut-hier stimmt alles.

    Genau Olaf:thumbup:


    Natürlich ist es schwer etwas hellere oder dunklere "Gangart" über ein paar Stunden dazwischen herauszuhören.

    Bei dem B&W Hochtöner war das schrille, harte Zischen im Neuzustand jedoch nicht zu überhören-da braucht man keinen Vergleich um zu bemerken, dass das so nicht stimmt!


    Aber auch so finde ich das durchaus hörbar!

    Die HT meiner AtlantisII habe ich mit verschiedenen Widerständen genau ausbalanciert-zufrieden war (und bin) ich erst, wenn es nicht dumpf klingt, aber der Hochtöner nicht als solcher lokalisierbar ist-also homogen spielt.

    Natürlich ist eine Metallkalotte da heikel, Seidenkalotte schon besser-mit dem Visaton Berillium Treiber ist diese Balance gut realisierbar.

    Hey zusammen,


    ...keine Ahnung warum hier teilweise so auf denen die uneingespielte Chassis hören können rumgebasht wird.

    Bin lange kein so Hifi-Freak wie viele hier und bastle nicht ständig an meiner Anlage rum...und dennoch-ich hatte früher ein Pärchen recht schone B&W CDM7 SE, modifiziert mit neuen Weichen von "Hörwege" ...gute Lautsprecher (ich hätte sie vielleicht doch für Zweitanlage behalten sollen!?)


    Jedenfalls wurde einer der HT durch sehr neugierige Kinderhände eines Besuchs gekillt...Versicherung zahlte den HT, also rein damit....:huh::wacko:...boah, was klang der schrill!!!


    Ich habe damals mit nem Fachmann gesprochen...Fazit: 2. neuen HT gekauft, eingebaut, beide Boxen mit Tunerrauschen (verpolt, gegeneinander gestellt) nen Tag und ne Nacht eingespielt...das Schrille war weg!


    Klassische B&W Metallhochtöner reagierten extrem aufs Einspielen!


    Gruß,

    Bernie

    Benz Micro Silver habe ich leider gar keine guten Erinnerungen dran

    ...das Gold hatte ich lange-kein Grund zur Klage, eher im Gegenteil-das System wurde sehr "gebasht" weil es wohl ein umgelabeltes "Empire" ist...wenn das nicht stört: es klingt wirklich gut in seiner Klasse!


    Das Silver fällt allerdings ab und klingt deutlich "gemütlicher" um nicht zu sage lahm dagegen-konnte die Systeme damals gegeneinander hören.

    ...ich denke, das hab ich schon gemacht...als Mucker und "GitarrenAmp-Kenner" kenne ich solche Sachen ganz gut, das wäre mir aufgefallen...aber ich gehe der Sache nochmals nach, zur Not mal mit Deoxit Spray...;)

    ...genau das wollte ich beisteuern:

    Oft liegt es an den Masters für Platten dass die LP etwas "gemütlicher" klingt.


    Hab neulich ne neue 180Gr Pressung von Queens Night At The Opera gekauft...klingt gut, ist aber schon weicher als die alte Originalpressung und auch als die CD-der Bass kommt wuchtig, aber ohne letzte Attacke.


    Wenn ich gleiche Mischungen auf CD/LP höre ist der Unterschied marginal, lediglich die Mitten sind via LP minimal "sanfter"...aber insgesamt spielt meine ganze Kombi wohl auch deutlich unter der von Rüdiger.

    Beim Vergleichen CD-Platte (Zwecks Tonalität) ist es wichtig identische Mischungen zu haben, am besten Pop/Rock Sachen 80/90er Jahre die digital produziert sind und trotzdem gut auf LP gepresst wurden.


    Peter Gabriel`s "So" ist zB via CD/LP quasi identisch-ich nehm immer "Red Rain" zum vergleichen-da macht Bass/Drums so nen schönen pulsierenden Teppich und die Stimme steht schön klar und leicht kratzig drüber-damit hörst du sofort wenn ein Medium anders klingt.


    Bei der Produktion kannst du ruhig den CD Spieler als Referenz ansehen-die ist ganz deutlich für das Medium CD produziert.

    Voraussetzung ist natürlich ein entsprechend guter CD Player...

    ...stimmt, sie ist auch auf fast allen Bildern als grüner Schimmer zu sehen.

    Aber dabei war sie wohl nicht...er sagte, er hätte sie später gekauft...und ich hab auch schon paar Bilder ohne die gesehen.

    Akustisch macht sie sicherlich Sinn-der Teller resoniert damit deutlich weniger-gibt n brauchbares Sandwich zusammen.

    Oha, der letzte ProJect 6.1 hier sieht ja echt lecker aus...neue Grundplatte und neues Schwingchassis!? Selbst gemacht!?

    Ich werde meinen nicht pimpen...das ist die Schlafzimmeranlage, und es tut schon richtig gut so.

    Denn wenn der Player ne bessere Platte kriegt, und nen besseren Arm, dann brauche ich ne bessere externe Phonostufe und dann n besseres Kabel und dann...und so geht`s los-nein, nicht im Schlafzimmer!:)

    Hier werden einfach nur Platten aufgelegt.


    Was ich vielleicht noch mache ist "optisches Tuning" zB. Lackieren der Grundplatte...und nen neuen Riemen-der ist arg locker.


    Der Vorbesitzer hat dem Teller des ProJect übrigens ne ca 2mm dicke Glasplatte als Auflage gegönnt.


    Ich kann übrigens die mangelnde Räumlichkeit die dem Virgo damals zugeschrieben wurde so nicht nachvollziehen-es spielt ähnlich wie bei meiner Wohnzimmeranlage ausm Avatar...naja, das Fenster ist natürlich kleiner und weit weniger offen...

    Vielleicht war das getestete Virgo nicht eingespielt....die Vermutung liegt nahe, denn dem Vero wurde damals ähnliches attestiert...und dennoch liest und las man so einige recht begeisterte User-Berichte über das Vero, die dem Test widersprechen.


    Amp im Schlafzimmer ist übrigens ein NAD 3130, die Speaker "StartAir Kit" Standboxen von Strassäcker.

    P1000948.JPG


    So,


    es gibt nen Neuzugang.

    Der ProJect 6.1 ist mir sehr günstig zugeflogen. Ich hab ihn erst mal von den optisch auffälligen Scharnierhaltern und den Haubenauflagenstangen befreit, weil eh keine haube dabei war.


    Das montierte VM Red war hin...und ist eh nicht standesgemäß...da kam dann mein fast neuwertiges Ortofon Virgo drauf das ich mal von nem Hifi-Aussteiger übernommen habe.


    Am alten NAD Amp im Schlafzimmer spielt er nun sofort sehr ausgewogen-tiefer Bass, schöne Höhen-damalige Ortoföners hatten jedenfalls noch nicht die "Dumpfkrankheit"...auch die Klangfarben sind erstaunlich.


    Macht Spaß,


    Gruß,

    Bernie

    ...finde ich nicht so sehr überraschend. Arcus war zwar zu der Zeit schon raus aus seiner wirklich kreativen Phase (TL/TM) und die AS waren eher "Standard"-Lautsprecher, dennoch wurde eben dieser Standard bei der Firma recht hoch und dem Ruf nach standesgemäß angesetzt.

    Und so ist es dann auch nicht verwunderlich, dass auch die Lautsprecher der AS Serie erstaunlich neutral abgestimmt sind und ordentliche Auflösungs- sowie dynamische Fähigkeiten haben, die oft über der damals üblichen Konkurrenz von Heco, ASW, Magnat, Canton und Co lag.


    Nicht ohne Grund war ein AS Standlautsprecher (weiß nicht mehr welcher) recht lange bei Stereoplay/Audio Referenz der oberen Mittelklasse...und gleichzeitig einer der günstigsten Vertreter in dieser Klasse...

    Hmm, wobei (meiner Logik nach...) bei der Wiedergabeschalter-Stellung "left only" das links-Signal des Tonkops auf beide Kanäle geschaltet wird-dann gehen auch beide VU Meter und auf beiden Seiten ist der linke Kanal zu hören.

    Ähnlich in der "Mono" Stellung wo die Summe beider Kanäle Mono auf beide Ausgangsverstärker/Kanäle gelegt wird-da gehen dann wieder beide VU Meter und auf beiden Seiten wird Signal ausgegeben....also müsste der Fehler doch vor dem Schalter sein und alles dahinter funktioniert...!?


    Denke ich da richtig?

    Hey zusammen.


    Meine Revox B77 spielt nur den linken Kanal, es läuft bei "Normalbetrieb" auch nur das linke VU Meter.

    Schalte ich auf Mono läuft der linke Kanal auf beiden Kanälen und beide VU-Meter, bei "Reverse" läuft dann nur der rechte Kanal mit rechtem VU Meter.


    Folgerichtig gehe ich also davon aus, dass die Ausgangsstufen und VU Meter beide in Ordnung sind.


    Wo könnte der Fehler liegen? Tonkopf?


    Gruß,

    Bernie