Posts by Music-Man

    ....da hab ich die hier...war mir ne Testplatte um leise Bässe vom Rumpeln meines 124ers zu unterscheiden...nach der letzten Aktion (Ausrichten der Achsen durch "plastische Verformung"8o) hör ich nur noch die leisen tiefen Bässe!


    Hab die auch neulich gehört-auch interpretatorisch gut, wobei mir da meine Grammophon CD mit NYP/Sinopoli etwas mehr zusagt-hier baut das Orchester mehr auf Klangfarben auf während Ormandy mehr auf Dynamik setzt...

    R-5136545-1454785913-7152_jpeg.jpg

    ...ich seh`s immer wieder-ich hab noch einiges zu entdecken!


    Gestern hab ich ganz in Ruhe diese hier angehört:

    $_86.jpg


    ...schön ruhig gespielt mit viel Feingefühl ohne viel Pathos.

    Die Aufnahme ist unglaublich, die Pressung perfekt.

    Ist mir nach den Drottningholmern/Sparf (BIS) die Zweitliebste-aber die habe ich "nur" als CD.

    Hi,


    ...ich glaube, dass es schon am Phonopre liegt, aber nur in der Kombination mit dem Elac auftritt.

    Mein alter Luxman machte mal beim Aufwärmen (die brauchen lang!) über Phono ähnliche Geräusche-plötzlich ein Kanal leise, im anderen hat`s geblubbert bei ca. 3facher Lautstärke. Oft ging die Schutzschaltung dadurch an.

    Bei CD im kalten Zustand und nach Aufwärmen war`s weg.

    Nach Erneuerung der Netzteilelkos und Austausch verschiedener Teile in der Phonostufe war das Phänomen verschwunden.


    Vielleicht ist dein Phonopre technisch schon bissle aus der Balance gelaufen und eben genau dieses Elac System gibt dann genau die Impulse bei den Anschlusswerten und Pegeln dass der Pre technisch spinnt.

    Beobachte mal, ob das Phänomen an besondere Pegelsprünge in der Musik, Häufung bestimmter Frequenzen usw. gebunden ist.

    Bei mir war es immer nach vielen druckvollen Mitten-zB. Streichorchester Tutti, Einsatz von Hörnern bei klassischer Musik-seltsamerweise nicht bei bei Bassimpulsen...


    Gruss,

    Bernie

    Hey Nadja,


    wasche eigentlich immer mit der Knosti und kenne das Problem mit den Labeln-die Farbe läuft manchmal in Schlieren von der Platte.

    Lösung: ich mach weniger Flüssigkeit rein-so, dass der Pegel 2cm vom Label entfernt steht. Beim Drehen bin ich mit ner breiten Zusatzbürste auf der Platte, die ich leicht nach unten neige damit die Flüssigkeit nicht allzusehr aufs Labelläuft sondern vom Label weg abtransportiert wird.


    Das kombiniert mit ner relativ schnellen Drehbewegung gibt zumindest die Grundlage dafür, dass nicht soviel Reinigungsflüssigkeit auf das Label läuft dass dieses angelöst wird.


    Erfordert etwas Übung, geht aber gut.


    Gruss,

    Bernie

    ...Interpretationen sind immer Geschmacksache, doch stimmig sind die auf jeden Fall.

    Was ich allerdings bei Karajan etwas zu heftig finde ist der schon zu süffige Klang von Karajan`s Leib und Magen Tontechniker (bei der DGG) Günther Hermanns...das hat mir schon zuviel Schmelz....ich empfinde dahingehend weniger als mehr-Karajan liebte das...

    ...wobei Tulips teilweise recht unterschiedlich klingen, was meiner Erfahrung nach an den verantwortlichen Toningenieuren liegt, unter denen man drei immer ganz gut heraushören kann:


    -Der vollmundig warme gut durchgezeichnete Klang des Harald Baudis

    -Der trockene fast schon "strenge" schlanke Klang des Heinz Wildhagen.

    -Der zeitlose extrem ausgewogene und hochauflösende Klang des Klaus Scheibe.


    Den "Scheibe Klang" empfinde ich als den besten. Viele seiner Aufnahmen sind klanglich so zeitlos, dass sie wie gerade gestern aufgenommen klingen...obwohl sie aus den Endfünfzigern bis Achzigern sind...


    Scheibe hat zB. die Carmina Burana gleich zweimal in größerem zeitlichem Abstand aufgenommen...und mit beiden klanglich Referenzen geschaffen, sowohl mit der alten Jochum als auch mit der Digitalaufnahme von Levine.

    Klanglich sind die erstaunlich ähnlich!


    Gruss,

    Bernie

    sehe es auch so wie Martin. Lieber mehr in die Phonostufe stecken als in extrem teure Tonabnehmer.

    ...naja, nicht immer-ich wollte den Aikido eigentlich nur als Zwischenlösung um auf die Musical Fidelity MX (mindestens die..) noch etwas zu sparen. Aber die Aikido klingt mit meinem Ortofon so gut, dass sie bleibt. Vielleicht ist`s die Kombi mit genau dem System?

    Mein Fazit bisher: es gibt bei Phonopres "Golden Matches" die über ihre Preisklasse hinausspielen. Hab das Gegenteil auch schon erlebt: Benz Gold mit Smart Phono...die Smart Phono klingt besser mit scheinbar allen anderen Systemen, das Benz Gold scheinbar besser mit fast allen anderen brauchbaren Phonopres...zumindest war das bei mir so...


    Mehr Geld in die Vorverstärkung zu investieren ist sicher ein guter Weg-aber nicht der einzige...


    Gruss,

    Bernie

    Hi Thomas,

    ...natürlich 10"....es sind ja die zwei die da den Unterschied machen.


    Die Scheibe wurde damals viel verkauft und danach doch recht wenig gehört...hab sie gleich 2 mal gekauft, die zweite absolut mint-bis auf diese typische altersbedingte Lila Färbung des Covers und die dort etwas abbröselnde Folierung.


    Hätt sie danach über die Jahre noch locker 4/5 mal in gutem Zustand mitnehmen können...aber ich brauch sie ja nur ein mal...